04.12.2015                       22. Kislew  5776                      

Neue Nachrichten:

Anti-Terror-Kampf:

30 Mann gegen die Bankiers des Terrors

Sie nennt sich schlicht „Arbeitsgruppe“ oder auf Englisch „Task Force“. Doch hinter dem einfachen Namen der „Financial Action Task Force (FATF)“ verbirgt sich eine Herkulesaufgabe: die Welt vom Übel der Terrorfinanzierung zu befreien. Die FATF soll das Werkzeug der Regierungen in diesem epochalen Kampf sein. In Zusammenarbeit mit den nationalen Behörden soll sie den Finanziers der Terroristen auf die Schliche kommen, Vorschläge für Gegenmaßnahmen ausarbeiten und ihre Umsetzung überwachen. 34 Länder, von China über Russland und Europa bis nach Argentinien und den Vereinigten Staaten, gehören dazu sowie fast 200 nachgeordnete Regionalmitglieder. „Eine der Herausforderungen ist es, alle diese Katzen zu einer Herde zusammenzutreiben. Schon ein substantielles Gespräch über ein Thema ist schwierig“, sagte der FATF-Exekutivsekretär David Lewis der Frankfurter Allgemeine Zeitung….


Geschichte:

Frankreich hat seine ganz eigenen Ziele in Syrien

Der aktuelle Einsatz westlicher Truppen in Syrien gilt dem Islamischen Staat. Trotzdem sollte man wissen, wie Frankreich und andere Mächte schon vor hundert Jahren in der Levante agiert haben. Mit Versprechen sollte man vorsichtig sein – sie könnten eingefordert werden. „Jedwede Unterstützung“ hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Frankreichs Präsident François Hollande nach den Terroranschlägen von Paris mit 130 Toten zugesagt. Aus Solidarität mit dem attackierten Nachbarstaat war das wohl auch richtig. Allerdings reichen Frankreichs Interessen in der Levante weit über den 13. November zurück. Das sollte man wissen….


Spar / Österreich:

Spar verkauft nach Protesten kein Halal-Fleisch mehr

Es war nur ein Experiment in wenigen Filialen – doch nach dem Aufschrei, der folgte, stoppte die Supermarktkette Spar in Österreich den Verkauf von Halal-Fleisch. Dabei handelt es sich um Fleisch von nach islamischem Ritus geschlachteten Tieren. Die Gegner der Aktion hatten die Facebook-Seite des Unternehmens gestürmt und mit kritischen Kommentaren überzogen. Ein klassischer Shitstorm. Besonders die Praxis des Schächtens stand im Zentrum der Kritik. Sowohl nach jüdischer als auch islamischer Tradition wird das Tier beim rituellen Schlachten durch einen einzigen Schnitt durch den Hals und anschließendes Ausbluten getötet. Dadurch soll das Blut rückstandslos aus dem Körper abfließen, da der Verzehr von Blut sowohl im Judentum als auch im Islam verboten ist. Auf seiner Webseite verweist Spar jedoch darauf, dass es niemals Fleisch aus Schächtungen bei Spar gegeben habe….


Infektionen:

Gute Keime, schlechte Keime

Pressekonferenz mit Ada Yonath am Weizmann-Institut, Rehovot, Israel. 16 Reporterinnen und Reporter und die Nobelpreisträgerin eingequetscht in einem winzigen Raum. Mit einer lässigen Geste ihrer rechten Hand wischt die 76-Jährigen die letzte Frage aus dem Raum. Ein Besucher wollte wissen, wie der Nobelpreis für Chemie im Jahr 2009 ihr Leben verändert hat. Darüber will sie aber nicht reden, sie will lieber ihr neuestes Projekt vorstellen: neue Antibiotika, die gezielt die Krankheitserreger töten, die nützlichen Mitbewohner des Menschen aber verschonen. Die Medikamente reichern sich zudem nicht mehr in der Umwelt an, weil sie sich nach einiger Zeit selbst auflösen….


Juden in Deutschland:

Kippa im Klassenzimmer

Im Kampf gegen Antisemitismus wollen die Schulminister und der Zentralrat der Juden in Deutschland gemeinsam neue Konzepte finden. Um die Vermittlung jüdischer Geschichte, Kultur und Religion im Unterricht zu verbessern, werde man mit dem Rat eine Arbeitsgruppe einsetzen, die im kommenden Jahr „Empfehlungen“ für Schulen und Lehrer vorstellen soll, hieß es am Donnerstag in Berlin. Dort traf zuvor das Präsidium der Kultusministerkonferenz (KMK) mit dem Chef des Zentralrats, Josef Schuster, zusammen….


Aufgespürt:

Israels Polizei nimmt jüdische Terroristen fest

Im Fall eines Brandanschlags, bei dem drei Mitglieder einer palästinensischen Familie getötet wurden, haben die israelischen Sicherheitskräfte Tatverdächtige festgenommen. Wie der Inlandsgeheimdienst Shin Bet am Donnerstag mitteilte, „wurden in den vergangenen Tagen Verdächtige festgenommen und verhört, gegen die der konkrete Verdacht besteht, an dem schlimmen Anschlag in der palästinensischen Ortschaft Duma beteiligt gewesen zu sein“….


Brief aus dem Bundestag:

Israel soll Bürgerrechtler in Ruhe lassen

Der Vorstand der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe hat in einem Brief an israelische Spitzenpolitiker auf den Verzicht eines Gesetzesvorhabens gedrängt, das die Arbeit von Bürgerrechtsgruppen behindern soll. In Berlin wurde am Donnerstag ein entsprechender Bericht der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ bestätigt….


Uni Leipzig:

Rektorin reist nach Israel und China

Die Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. Beate Schücking, reist vom 5. bis 13. Dezember 2015 nach Israel und China. Sie wird unter anderem zwei der drei Partneruniversitäten der Alma mater in Israel sowie die Renmin Universität in Peking besuchen. In Israel, wo sie vom 5. bis 9. Dezember zu Besuch sein wird, will Rektorin Schücking in zahlreichen Gesprächen die Partnerschaften der Universität Leipzig mit der Hebräischen Universität in Jerusalem und der Bar Ilan Universität in Ramat Gan weiterentwickeln. Wichtige Themen dabei werden die Möglichkeiten der Förderung des neuen Erasmus-Plus Programmes mit dem Partnerland Israel sowie der Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden in beiden Richtungen mit 31 Stipendien sein….


Wien:

Vizekanzler sagt Reise nach Israel kurzfristig ab

Am Samstag sollte Vizekanzler und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (VP) eine viertägige Dienstreise nach Israel antreten. Am Donnerstagabend wurde der Trip überraschend abgesagt. Der Grund sind diplomatische Verwicklungen. Mitterlehner sollte in Jerusalem mit seinem israelischen Amtskollegen Ofir Akunis ein wissenschaftliches Kooperationsabkommen unterzeichnen. Die Zeremonie sollte auf Wunsch der Gastgeber unbedingt im Wissenschaftsministerium stattfinden….


Urheberrecht endet:

Horror vor der Hetzschrift

Mit diesem Jahr enden auch die Urheberrechte an „Mein Kampf“. Der Zentralverband der Juden warnt vor unkommentierten Neuausgaben des Hitler-Buchs. Strafverfolgungsbehörden sollten mit aller Konsequenz gegen die Verbreitung und den Verkauf des Buches vorgehen“, sagte Zentralratspräsident Josef Schuster dem Handelsblatt vom Donnerstag. Hitler schrieb die Hetzschrift 1924 als Häftling in der Festung Landsberg. Er entwickelte darin unter anderem seine menschenverachtende „Rassentheorie“. Der erste Band erschien im Juli 1925, der zweite folgte im Dezember 1926. Der Absatz des Buches war gesichert – auch, weil nach 1933 jedes Paar bei der Eheschließung ein Buch im Standesamt bekam. Bis 1945 erreichte „Mein Kampf“ in Deutschland eine Auflage von 9,8 Millionen Exemplaren….


Gegen Dummheit helfen keine Pillen:

Zu muslimisch? Lindt-Kalender löst Shitstorm aus

Das Ziel des Shitstorms: Ein Kalender des Schoko-Riesens Lindt. Der nämlich zeigt ein orientalisch anmutendes Gebäude, hinter dessen Türen und Fenstern sich die Leckereien befinden. Und hier kommt der besorgte Internet-Nutzer ins Spiel. Der nämlich vermutet einen weiteren Schritt in der Islamisierung des Abendlandes und wettert gegen die Schoko-Manufaktur….


Gedenken zu Chanukka:

Die verborgene Kraft des Judentums

Acht Tage dauert das Fest Chanukka, welches an den Sieg jüdischer Aufständischer gegen die griechische Besatzung im 2. Jahrhundert vor der Zeitrechnung, die Wiederherstellung der jüdischen Unabhängigkeit und das Aufhalten des geistigen Verschwindens der jüdischen Kultur erinnert. Wie sehen wir aber persönlich in der heutigen Zeit das Chanukka-Fest, im Kontext der heutigen Moderne und ihrer Weltanschauungen? Welches Gewicht messen wir ihm bei, in welchem Licht sehen wir eben dieses Lichterfest?….


Jüdisch leben:

Chanukka, heuer indoors

Chanukka ist ein Fest, mit dem Juden weltweit auch in die Öffentlichkeit gehen: der neunarmige Leuchter soll sogar auf dem Fensterbrett stehen, sodass von außen sichtbar ist, dass sich hier eine jüdische Familie an das Wunder von Chanukka erinnert. Nach der Zerstörung des Tempels durch die Griechen war nur mehr Öl in so kleiner Menge vorhanden, dass die Menora damit für einen Tag zum Leuchten zu bringen gewesen wäre. Neues Öl herzustellen, brauchte allerdings länger. Am Ende reichte das wenige Öl für acht Tage. Daher entzündet man bis heute acht Tage lang die Kerzen (und deshalb hat eine Chanukkia acht Arme und einen neunten für die Dienerkerze). Die weltweite chassidische Bewegung Chabad stellt seit vielen Jahren überdimensional große Chanukkiot auf öffentlichen Plätzen auf und lädt damit bewusst im öffentlichen Raum zum Lichterzünden, Krapfen essen und tanzen ein. In Paris untersagte die Polizei heuer aus Sicherheitsgründen diesen Event. Aber auch in Wien wird kommende Woche kein Chanukkaleuchter auf dem Stock-im-Eisen-Platz stehen. Verzichtet wird zudem auf einen Chanukkamarkt, zu dem man vergangenes Jahr auf den Judenplatz eingeladen hatte. Zwischen letztem und diesem Dezember liegen die zwei Anschläge in Paris, liegt weltweiter Terror….


Nach dem Terroranschlag in PARIS:

Jüdische Vertreter Europas fordern erhöhte Sicherheitsmaßnahmen

Vor dem Hintergrund der wachsenden Terrorgefahr in Europa, haben sich am 2. Dezember mehr als 35 jüdische Gemeinde- und Organisationsvertreter aus 20 europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten zum 7. European Forum on Antisemitism (EFA) in Berlin getroffen. Im Fokus der Beratungen stand die aktuelle Sicherheitslage nach den Anschlägen von Paris und den antisemitischen Terrorattacken im vergangenen Jahr. „In den letzten 15 Jahren haben wir einen dramatischen Anstieg des Antisemitismus beobachten können bis hin zu den einschneidenden Terrorattacken in Toulouse, Burgas, Brüssel, Paris und Kopenhagen. Dieser islamistische Terror ist Teil einer größeren Agenda und richtet sich gegen unsere liberalen Demokratien insgesamt, wie zuletzt bei den Anschlägen von Paris“, sagt Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin Ramer Institute….


Lichterfest zur Winterzeit:

Chanukka

Wenn Christen Advent feiern, begeht das jüdische Volk „Chanukka“, das „Fest der Tempelweihe“. Dabei gedenken Juden an die Reinigung, die Wiedereinweihung (hebräisch „Chanukka“) des Tempels in Jerusalem. Ende der 70er Jahre des 2. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung hatte der in Syrien residierende Seleuzidenherrscher Antiochus IV. Epiphanes begonnen, dem jüdischen Volk die griechische Kultur aufzuzwingen. Im Jahr 169 hatte er den Tempel geplündert und auf dem Altar des Heiligtums Schweine geopfert. Der Verzehr von Schweinefleisch wurde zur Pflicht gemacht, die Praxis der Sabbatruhe und der Beschneidung mit dem Tode bestraft. Im Jahr 167 vor Christus wurde der jüdische Tempel der griechischen Gottheit Zeus geweiht und so zu einem Zentrum des heidnischen Götzendienstes. Viele Juden im Land Israel hatten den Hellenismus akzeptiert und sich der neuen Kultur angepasst. Die apokryphen Makkabäer-Bücher erzählen über diese Zeit….


Tel Aviv:

Verbannter iranischer Dichter besucht Israel

Der Iran hat den eigenen Dichter Payam Feili wegen seiner Sympathien für Israel und seiner offenen Homosexualität verbannt. Aufgrund seiner Bewunderung für Israel hat ihn der jüdische Staat ausnahmsweise einreisen lassen, obwohl er aus einem feindlichen Land stammt. Der israelische Innenminister Silvan Schalom erteilte Payam Feili in der vergangenen Woche ein Touristen-Visum. Am Sonntag ist der Iraner in Tel Aviv eingetroffen. Der 30-jährige Schriftsteller, der das vergangene Jahr in der Türkei gelebt hat, präsentiert in Tel Aviv die hebräische Übersetzung seines neuen Buches „Three Reasons“ („Drei Gründe“). Zudem besucht er die Premiere eines darauf basierenden Theaterstücks, berichtet die Onlinezeitung „Times of Israel“….


Video des Tages:

Virtuelle Tour durch den Zweiten Tempel

Kommen Sie mit auf eine virtuelle Tour, hinauf auf den Stufen zum Zweiten Tempel. Werfen Sie einen Blick in die Hallen auf dem Tempelberg und auf die prächtigen Säulen im Inneren des Gotteshauses….

Hier das Video!


Wetter:

Kältefront zieht auf Israel zu

Am Wochenende wird es landesweit um einiges kälter werden. Frostiger Wind aus dem Osten und starke Winde sorgen für besonders tiefe Temperaturen, die mit hoher Trockenheit einhergehen….


Libyen:

Die zweite Terrorbasis des „Daesh(i)“

Während Deutschland sich dem Militärbündnis in Syrien und Irak anschließt, schlägt der „Daesh(i)“ längst woanders Wurzeln: in Libyen. Die Zahl der Dschihadisten hat sich dort binnen eines Jahres verzehnfacht. Der Westen will nun einen letzten Versuch starten, den Zerfall Libyens zu stoppen. Die Gotteskrieger vermarkten Libyen inzwischen als ihr zweites Kalifat. Mal posieren sie grinsend auf den Straßen, mal werben sie per Video für den Post-Gaddafi-Staat als neues Dschihad-Ziel. „Das Leben hier ist gut, man kann ein Auto und ein Haus bekommen“, prahlte ein ägyptischer Extremist gegenüber Gesinnungsgenossen. „Überdenkt euren Wunsch, nach Syrien zu gehen. Libyen braucht euch“, twitterte ein anderer. Während die Aufmerksamkeit der Welt fast völlig auf den Kampf gegen die „Daesh(i)“ in Syrien und Irak fixiert ist, schlägt die Terrormiliz in Libyen seit Monaten immer festere Wurzeln. Zwischen 2000 und 3000 Kämpfer halten sich nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen inzwischen in dem Mittelmeeranrainer auf, vor einem Jahr waren es noch keine 200….


Trotz Verhaftungen:

No trial in sight for Duma arson case, says Public Security Minister Erdan

Israel is still trying to gather evidence against far-right Jews arrested for a lethal arson attack in July on a Palestinian home in the occupied West Bank, the public security minister said on Friday, playing down prospects of an imminent trial. A police announcement on Thursday that severa l“youths belonging to a Jewish terror group“ were in custody stirred speculation of a breakthrough in the killing of three members of the Dawabsheh family, which had frayed Israeli-Palestinian ties….


Rome:

Jewish souvenir vendors wear yellow Stars of David in Rome protest

Jewish souvenir vendors, some wearing yellow Stars of David pinned to their clothing, staged a protest against recent edicts barring street vendors from operating near the Vatican. About 100 mainly Jewish vendors, known as urtisti, gathered in front of the Vatican on Thursday bearing signs with slogans such as “History is repeating itself” and “Pope Francis – Roman Jews ask help for the right to work,” according to local media reports….


Schon 15:

Groundbreaking Birthright program turns 15

The sultry stains of a well-preserved Michael Bolton crooning over a playback of “When A Man Loves a Woman” fill the spacious sitting room of a palatial Atlanta mansion. Over 80 well-heeled American Jews are gathered at the home of Eyal and Aviva Postelniks as a reward for their involvement in the Birthright Foundation, the fund-raising arm of the groundbreaking organization that is celebrating its 15th anniversary this year….


 

President Rivlin in pre-Hanukka message:

Stay firm in our commitment to democracy

President Reuven Rivlin wished the Jewish people a happy Hanukka in a video message on Friday ahead of the Jewish holiday that starts at sundown on Sunday.  Rivlin, speaking from his residence in Jerusalem, discussed the Menora, the symbol of the State of Israel, and an important symbol for the Jewish people across history, as a reminder to act as light unto the nations even during difficult times.  On Hanukka, „We celebrate the survival of the Jewish people and our faith against all odds. We celebrate the freedom that was won in these days and that we enjoy today with Israel as the national home of the Jewish people,“ he said….


Terrororganisation oder cremiges Gericht?:

US Presidential candidate mispronounces Hamas

US Republican presidential candidate Dr. Ben Carson repeatedly mispronounced the name of the terrorist organization Hamas, pronouncing it as „Hummus“ while speaking at the Republican Jewish Coalition (RJC) summit in Washington on Thursday. During his speech before the affluent crowd of potential donors in attendance at the event, Carson said “Fatah and Hamas operate in a constant state of conflict,” adding “Fatah rules the West Bank. Hamas rules the Gaza Strip.”  But his pronunciation of Hamas sounded closer to the word Hummus….


Analyse:

IAEA nuclear report creates more questions than it answers

The new report on Iran’s nuclear program published Wednesday night by the International Atomic Energy Agency (IAEA) is inconclusive and thus leaves all the parties in question dissatisfied. Its significance is that it paves the way to further implementation of the nuclear deal between Iran and the world powers signed in July….


Arabische MK, Experten Debatte:

Does the Arab minority integrate into Israeli society?

Israeli-Arab MK Esawi Frej and expert on the Arab minority in Israel Prof. Hillel Frisch debated on Thursday at the 13th Ambassadors’ Forum at Bar-Ilan University over the Arab community’s success at integrating themselves into Israeli society.  MK Esawi Frej (Meretz) told the room full of diplomats that Israel should be “a state for all its citizens” and that the fact that “we are part of the Palestinian nation” is compatible with playing “an active part in the Israeli state.”….


Lektion für Israel:

The confrontation between Turkey and Russia

The confrontation between Turkey and Russia heightens the instability in the Middle East by reducing the possibility of concluding the ongoing crisis in Syria and successfully contending with the Islamic State.  Israel can derive a number of tactical and strategic lessons from the confrontation, and in this context, should also underscore that Syria  cannot be reunited and the area must be stabilized through a re-demarcation of borders, perhaps within a federative framework….


Kurdistan:

Kurdistan holds first memorial ceremony marking 70 years since Jewish expulsion

The Jewish Affairs Directorate of the Kurdistan Region Government (KRG) marked the 70th anniversary of the expulsion of Kurdish Jews by the Baghdad central government earlier this week in the Kurdish regional capitol of Erbil. The expulsion of the Jews began in 1941 and was carried out by the Iraqi Arab allies to the Nazi regime. The expulsion displaced 150,000 Jews from the region, resulting in the deaths of hundreds of Jewish people and causing injury to thousands more….


Westjordanland:

IDF soldier lightly injured in stabbing attack near Hebron, attackers killed

Two Palestinians attacked an IDF soldier at the Jilber position in Tel Romeida near Hebron early Friday morning.  The attackers were shot and killed on the scene, while the IDF soldier sustained light injuries. Magen David Adom medical services arrived on the scene and transported the soldier to Sha’are Zedek Hospital for treatment.  This is the third attack in the last 24 hours against Israeli citizens. Earlier on Thursday, a Palestinian stabbed a police officer outside of Jerusalem’s Old City’s Damascus Gate ….


Washington:

Pollard set to appeal restrictive parole conditions in hearing next week

Jonathan Pollard, who was eleased from a US federal prison on November 20, will ask a district court judge in New York next Wednesday morning to ease the conditions of his parole, a representative of Curtis, Mallet-Prevost, Colt & Mosle LLP, Pollard’s law firm, told The Jerusalem Post exclusively on Thursday. Pollard, who was convicted in 1987 of spying for Israel, is subject to parole conditions that require him to wear an electronic ankle bracelet at all times for GPS tracking of his whereabouts. He is also subjected to unfettered monitoring and inspection of his computers and those of his employer. Not only can he not move to Israel as he desires, but he cannot leave his home in New York City before 7 a.m. or return home after 7 p.m….


Ultra-Orthodoxe:

Fierce war to undo anti-discrimination reforms in haredi school sector of last government

A bitter struggle has opened up surrounding the Haredi Department of the Ministry of Education, established by the last Education Minister Shai Piron, with principals of haredi girls high-schools and activists close to the United Torah Judaism exerting heavy pressure to reduce the power of the department. The furore has been triggered by the issue of discrimination against Sephardi girls in haredi high-schools which Piron during his time as minister sought to stamp out….


Brüssel:

Israeli television reporters called ‚dirty Jews‘ in Brussels

Well-known Israeli television journalists Dafna Liel and Amalya Dwek were shaken on Wednesday evening, when a cab driver in Brussels launched into a profanity-laden tirade, calling them “dirty Jews” and other anti-Semitic slurs. Just over a week after Chief Rabbi of Brussels Avraham Gigi made controversial remarks about the lack of a future for Jews in the small western European nation, the pair, alongside an unidentified third woman, boarded a cab in the Belgian capital and were immediately asked if they were Israeli….