Aktuelles vom 11-11-2014

11.11.2014                      18.Cheschwan.5775                      Gebet für Trockenzeit

Neue Nachrichten:

Kampf gegen IS:

Obama schickt geheimen Brief nach Teheran

Die Vereinigten Staaten nähern sich einem früheren Erzfeind an: Präsident Obama sucht laut einem Medienbericht im Verborgenen den Kontakt zu Irans Ajatollah Chamenei. Es geht offenbar um Zusammenarbeit im Kampf gegen den „Islamischen Staat“….

 

Fall Ghawami:

„Diskriminierung von Frauen im Sport nimmt zu“

Ghoncheh Ghawami wollte in Iran ein Männer-Volleyballspiel sehen – und bekam dafür eine Haftstrafe. Nun steigt der Druck auf die internationalen Verbände. Human Rights Watch sieht in der Unterdrückung von Frauen im Sport einen „besorgniserregenden Trend“….

 

Neue Gewalt in Nahost:

Polizei erschießt arabischen Israeli

Die israelische Polizei hat am Samstagmorgen einen arabischen Israeli erschossen. Das verschärft nun die ohnehin schon erheblichen Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern….

 

​Nahost:

Palästinensisches Fahrzeug überfährt Soldaten

Nach schweren Zusammenstößen in Jerusalem und einem tödlichen Attentat dort ereignete sich im Westjordanland ein weiterer Anschlag. Die Unruhen werden zunehmend auch zu einem diplomatischen Problem….

 

EU-Chefdiplomatin:

Mogherini schlägt geteilte Hauptstadt Jerusalem vor

​Eine Zwei-Staaten-Lösung mit Jerusalem als geteilter Hauptstadt – dafür plädierte die neue EU-Außenbeauftragte Mogherini auf ihrer ersten Nahost-Reise. Israels Siedlungspolitik nannte sie "illegal"….

 

Israel:

Jugendlicher Palästinenser sticht Israeli nieder

​Auf offener Straße attackiert ein Palästinenser in Tel Aviv einen jungen israelischen Soldaten. Am Abend greift ein weiterer Mann mit dem Messer eine Gruppe Israelis an und ersticht eine Frau….

 

Israel:

"Der Iran ist viel gefährlicher als IS"

​Tzachi Hanegbi, stellvertretender Außenminister Israels, hält den Iran für gefährlich, sogar für "viel gefährlicher als alles andere". Die IS-Miliz könnte "höchstens Terrorattentate" begehen….

 

Dresden:

Juden und Christen feiern gemeinsam Gottesdienst in der Frauenkirche

Juden und Christen feiern an diesem Sonntag (9. November) erstmals in der Dresdner Frauenkirche einen gemeinsamen Gottesdienst. Zusammen mit der jüdischen Gemeinde wolle man daran erinnern, dass in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 im ganzen Land Synagogen brannten und jüdische Friedhöfe zerstört wurden….

 

Bücher:

364 klingende Seiten

Wie armselig wären die Gottesdienste, würde es die Kirchenmusik nicht geben. Wenigstens der Klang der menschlichen Stimme sollte zu hören sein, damit das Wort der Predigt und des Gebets in noch höhere Sphären zu dringen vermag. Seitdem Gläubige sich in Judentum und Christentum zu Feiern treffen, gibt es sakrale Musik. Schon die Psalmen in der hebräischen Bibel gelten als gesungene Gebete….

 

Interview:

"Krieg hat Ansatzpunkte im Koran"

EKD-Ratschef Schneider fordert zum Abschied eine Debatte über Traditionen der Gewalt im Islam. Es ist das letzte Interview, das die "Welt" mit Nikolaus Schneider in seiner Funktion als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) geführt hat….

 

Berlin:

Aktionswoche gegen Antisemitismus mit 350 Veranstaltungen

​Die Amadeu Antonio Stiftung hat vor einem wieder erstarkten Judenhass in Deutschland gewarnt. «Es ist noch nicht lange her, als eine neue Welle von Antisemitismus über das Land rollte», sagte die Vorsitzende Anetta Kahane am Donnerstag mit Blick auf extremistische Demonstrationen im Sommer. Sergey Lagodinsky aus der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin betonte, das Ausmaß der aggressiven antisemitischen Stimmung habe die jüdische Gemeinschaft entsetzt….

 

Grünen-Studie:

Alltagsrassismus in Bayern besonders hoch

Antisemitismus und eine negative Haltung gegenüber Muslimen sind nach einer von den Grünen in Auftrag gegebenen Studie in Bayern so hoch, wie in keinem anderen westdeutschen Bundesland. Demnach gilt jeder Zweite als islamfeindlich….

 

Leserbrief:

Der 9. November

Im Beitrag von Torsten Krauel zum Ende der DDR schreibt er: "Nie ist in einer Novembernacht so oft gelacht worden." Mag stimmen. Fassungslos vor Staunen blickten viele auf das Wunder vom 9. November 1989. Und wir gedenken bis heute voller Dankbarkeit diesem Tag. Aber das darf uns nicht davon abhalten, auch an einen anderen 9. November zu denken. Damals wurde nicht gelacht, vielmehr ist noch nie in einer Novembernacht so viel geweint worden….

 

Nahost:

Die Geschichte der Gewalt wiederholt sich

Krisenstimmung in Israel und den Palästinensergebieten: Wie vor dem Gaza-Krieg im Sommer drohen einzelne Todesfälle und Anschläge eine Gewaltspirale in Gang zu setzen….

 

Westjordanland:

Junge Israelin bei Messerangriff getötet

​Die palästinensische Gewalt geht weiter: Nachdem ein Soldat in Tel Aviv niedergestochen und schwer verletzt wurde, starb eine Jugendliche bei einem Messerangriff im Westjordanland….

 

Koran-Verteilung in Darmstadt:

Warnung vor Antisemitismus

Wie in anderen Städten verteilen Salafisten in Darmstadt kostenlos Korane. Jochen Partsch rechtfertigt sich nach Anfrage der SPD, dass es keine rechtliche Handhabe gegen die Stände gibt. Trotzdem will die Stadt etwas tun, was blieb offen….

 

Israel:

Keiner will von Intifada sprechen

Messerattacken auf Israelis, Krawalle auf dem Tempelberg, Scharmützel im Gassengewirr Jerusalems. Israels Polizei bereitet sich auf einen Aufstand der Palästinenser vor….

 

Antisemitismus:

Sitzung eins nach Bonifer

Stadtschülerrat wählt Mohammed El Bannay zum neuen Vorsitzenden und will sich demnächst zu der Debatte um Bonifers Rücktritt und seine umstrittenen Thesen zur Integrationspolitik äußern….

 

Gespaltene Palästinenser:

Die Lücke nach Arafats Tod

Am Dienstag jährt sich der zehnte Todestag des legendären Palästinenserführers Yasir Arafat. Die Absage einer Gedenkveranstaltung in Gaza zeugt von der Zerrissenheit der Palästinenser seit dem Tod des «Rais».​…

 

9.November:

Wenige standen den Mitbürgern bei

Angesichts des Gedenkens an die Pogromnacht 1938 hat der Klever Bürgermeister am Synagogenplatz deutliche Worte gefunden. Es war die letzte Rede zum 9. November, die Theo Brauer in seiner Amtszeit hielt. Wer den Bürgermeister in den vergangenen Jahren am Synagogenplatz erlebt hat, weiß, wie wichtig ihm der Termin immer gewesen ist, wie wichtig ihm der Termin am Sonntagnachmittag war. Brauer nutzte ihn, um den Finger in die Wunde der Gesellschaft zu legen. „Wir alle kennen die traurige Wahrheit“….

 

Übersicht:

Viele Eindrücke zum 9. November

 

Ein Antisemit sieht rot:

Alain Soral versucht sich als Parteigründer

Ein früherer politischer Weggefährte, dem er heute nur Böses will, nannte Alain Soral (so lautet sein bekanntes Pseudonym, mit richtigem Zivilnamen heißt er eigentlich Alain Bonnet) vor kurzem den „Ron Hubbard des Antisemitismus“. Den Vergleich mit dem Gründer der Scientology-Sekte stellte er an, weil Soral sich gerne als Guru und Sektenführer aufspielt, dessen Anhänger seine Videos mit diversen Welterklärungsversuchen und Weltverschwörungstheorien förmlich in sich hinein trinken. Aber auch, weil der antisemitische Schriftsteller Soral neben kostenlos herunterzuladenden Videos auch diverse Artikel zum Kaufen im Internet anbietet, und auf diese Weise seinen Status als vermeintlich charismatischen Anführer zu nutzen und in bare Münze umzuwandeln versucht….

 

US-Generalstabschef Dempsey:

„Israel hat Leben in Gaza geschützt“

Der Generalstabschef der USA, Martin Dempsey, hat das moralische Verhalten der israelischen Armee im jüngsten Gazakonflikt gelobt. Damit widersprach er am Donnerstag Berichten etwa von der Menschenrechtsgruppe „Amnesty International“ (AI).​…

 

Oberrabbiner:

Keine jüdischen Besucher auf Tempelberg

Um Provokationen zu vermeiden, sollten Juden nicht mehr versuchen, auf dem Jerusalemer Tempelberg zu beten. Das hat Israels sephardischer Oberrabbiner Jitzhak Josef am Freitag gefordert. Außenminister Avigdor Lieberman und Verteidigungsminister Mosche Ja‘alon schlossen sich dem Aufruf an.​…

 

Aussenpolitik:

EU-Außenbeauftragte Mogherini drängt auf neue Friedensverhandlungen

Die neue EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat sich für eine Teilung Jerusalems ausgesprochen. Bei einem Besuch in Israel und den Palästinensergebieten sicherte sie beiden Seiten die Unterstützung der Europäischen Union bei einem Neustart der Verhandlungen zu.​…

 

​Hamas-Träume:

„Volksarmee“ zum Schutze Jerusalems

Die Hamas hat im Gazastreifen eine „Volksarmee“ gegründet. Diese solle die Al-Aksa-Moschee in Jerusalem schützen, teilte ein Sprecher des bewaffneten Flügels der radikal-islamischen Gruppe am Freitag mit….

 

Sicherheit:

Gewalt in Israel

Die Gewalt greift immer weiter um sich. Erst in Jerusalem, dann in Kafr Kana und inzwischen in fast allen arabischen Ortschaften Israels. Die Ereignisse überschlagen sich – Israelis und Palästinenser machen sich gegenseitig für die Unruhen verantwortlich.​…

 

Innenpolitik:

Umweltminister Peretz zurückgetreten

Israels Umweltminister Amir Peretz ist am Sonntag zurückgetreten. Zuvor hatte er Premierminister Benjamin Netanjahu scharf kritisiert. Dieser sei nicht die Lösung, sondern das Problem.​…

 

Nach Anschlägen:

Fatah streicht Arafat-Gedenken in Gaza

Die Fatah-Bewegung hat am Sonntag die Gedenkfeier für Parteigründer Jasser Arafat in Gaza abgesagt. Nach den Anschlägen vergangene Woche kann die Hamas nach eigenen Angaben nicht die Sicherheit der Zeremonie garantieren.​…

 

Terrorallianz:

Ägyptische Dschihadisten schließen sich dem IS an

Ägyptens größte Terrorgruppe hat sich offiziell dem "Islamischen Staat" angeschlossen. Die Ansar Bait al-Makdis sind für zahlreiche Anschläge verantwortlich, bei denen Hunderte Menschen getötet wurden….

 

Angeblicher Antisemitismus:

Jüdischer Knauf-Mitarbeiter sieht sich diskriminiert

Hakenkreuz-Schmierereien, Hitlergrüße und Gewalt: Zehn Jahre lang sollen Mitarbeiter des deutschen Baustoffkonzerns Knauf einen jüdischen Kollegen gemobbt haben. Als Frédéric Menard die Schikanen der Unternehmensleitung meldete, wurde er gefeuert. Wegen Störung des Betriebsfriedens….

 

Tuvia Tenenbom teilt wieder aus:

„Baut eure Zivilgesellschaft doch in Leipzig auf, nicht in Israel“

​Der israelisch-amerikanische Autor Tuvia Tenenbom teilt wieder aus: Deutschland sei besessen von Israel und den Juden. Die einseitige Fokussierung deutscher NGOs und Journalisten auf Israel sei letztlich nur eines: ein neues Gesicht des alten Antisemitismus….

 

Das wahre Gesicht:

„Amnesty“ vergleicht Israel mit dem Islamischen Staat

Kristyan Benedict, Kampagnen-Leiter von "Amnesty International Großbritannien", hat auf dem Kurznachrichtendienst "Twitter" für Empörung gesorgt. Er brachte Israel mit dem Islamischen Staat in Verbindung, indem er den strittigen Hashtag #JSIL verwendete. Die Buchstabengruppe wird von extremen anti-israelischen Gruppen genutzt, um eine Parallele zwischen Israel und der islamistischen Organisation zu ziehen, die bekannt dafür ist, Gefangene zu enthaupten….

 

"Tolerante" Araber:

Jüdischer Friedhof auf dem Ölberg erneut geschändet

​Eine Gruppe amerikanischer Touristen hat diese Woche den Ölberg in Jerusalem besucht und war geschockt, als sie die Verwüstungen auf dem dortigen großen jüdischen Friedhof entdeckte. Eine Delegation der Organisation „Americans for a safe Israel“ (kurz AFSI) war im Rahmen einer vom Jerusalemer Stadtrat Aryeh King geführten Tour durch die Hauptstadt auf dem Friedhof. Dort sahen sie die böswillige Zerstörung und Schändung jüdischer Gräber mit eigenen Augen….

 

​Wie edel:

„Wir wollen Märtyrerinnen für Al-Aksa werden“

Dutzende palästinensische Frauen haben vor dem Löwentor der Jerusalemer Altstadt demonstriert. Sie forderten die Ausweitung von Terrorangriffen gegen Israel und die Ermordung jüdischer Soldaten. „Wir sind dafür bereit, als Märtyrerinnen zu sterben, wir opfern unser Leben für die Al-Aksa-Moschee“, riefen sie. Der palästinensische Terrorangriff vom Mittwoch, bei dem ein Lieferwagen in eine Straßenbahnhaltestelle gerast war, hat mittlerweile ein zweites Todesopfer gefordert: Ein 17 Jahre alter jüdischer Bibelschüler erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen….

 

Hilfe gewährt: (Video)

Soldaten retten Palästinenser

Während die Welt Israel für seine Sicherheitsmaßnahmen kritisiert, retteten israelische Soldaten einem palästinensischen Araber das Leben. Als Grenzpolizisten bei einer Patrouille am Mittwoch in Hebron einen Jugendlichen sahen, der bewusstlos auf der Straße lag, zögerten sie nicht lange und kamen sofort zu Hilfe….

Hier das Video

 

IGH:

Kommt Abbas vor das internationale Strafgericht?

Die israelische Menschrechtsorganisation Shurat HaDin hat eine Klage wegen Kriegsverbrechen gegen Palästinenserpräsident Abbas vor dem internationalen Gerichtshof eingereicht. In der Klage heißt es, dass die Fatah Organisation für mehrere Raketenangriffe während des letzten Gazakrieges verantwortlich war, wofür wiederum Abbas persönlich einstehen muss….

 

Uganda:

Pastor treated in Israel for acid burns: West doesn’t understand reality of Islamic ideology

Ugandan pastor Umar Mulinde, a Christian convert from Islam, said growing up, he constantly heard “Jews are the most hated people by God”….

 

Live updates:

Terror victim Dalia Lamkus laid to rest

Funeral of 26-year-old victim of West Bank stabbing is taking place Tuesday morning in Tekoa.​…

 

​Knesset:

Lapid's 'social budget' passes first Knesset reading with 58 MKs in favor and 46 opposed

Presenting the budget proposal to the Knesset, Finance Minister Yair Lapid said that it is, first of all, a budget that addresses the middle and lower classes’ problems.​…

 

Zusammenarbeit:

Chief Rabbi calls on Pope Francis to condemn violence and terrorism over Jerusalem

Yosef met with Apostolic Nunico Lazzarotto on Monday at the offices of the Chief Rabbinate in Jerusalem.​…

 

Berlin:

Berlin theater cancels anti-Israel event

​The Volksbühne, a popular theater in East Berlin, pulled the plug on an anti-Israel event slated for Sunday because of expected anti-Semitism….

 

ISIS:

Israeli-Canadian woman joins Kurdish militants fighting against ISIS

"They are our brothers. They are good people. They love life, a lot like us, really," woman tells Israel Radio.​…

 

Zu viel der Ehre:

Abbas says he seeks to move Arafat shrine to Jerusalem

​Speaking during a memorial marking 10 years since Arafat's death in Ramallah, Abbas said Arafat should "remain immortal in the hearts of our people"….

 

Sicherheit:

Israel must crack down on illegal Palestinian workers, before it's too late

Unlike a year ago, this time there have been large demonstrations as Temple Mount fervor feeds the flames.​…

 

Diplomatie:

NSC officer: Iran missing Nov. 24 deadline ‘drastically’ reduces chances for deal

Gaps between sides 'not impossible to close,' says Middle East counselor Philip Gordon. Iran’s failure to meet a Nov. 24 deadline for a nuclear deal would “drastically” reduce the chances for an agreement, a top White House official said….

 

Detroit:

Palestinian found guilty of hiding role in Jerusalem bombing from U.S. authorities

​Rasmieh Yousef Odeh served 10 years in an Israeli prison before being released in a prisoner swap with the Popular Front for the Liberation of Palestine….