Aktuelles vom 13-04-2015

13.04.2015                     24.Nissan 5775                      Tag 9 des Omer

Neue Nachrichten:

Libanon:

Warum Christen mit der Hizbullah kämpfen

Wie kann es sein, dass Christen Seite an Seite mit Islamisten kämpfen? Ganz einfach: aus Verzweiflung. Die Bewohner von Libanons Bekaa-Ebene fürchten eine Offensive des „Islamischen Staats“. Da ist ihnen jeder Verbündete recht….

Vier Jahre nach Beginn des Aufstands gegen Diktator Baschar al Assad ist der Konflikt auch im Libanon angekommen. Nirgendwo spüren das die Bewohner mehr als in der Bekaa-Ebene. Wie Arsal liegt auch Ras Baalbek auf der wichtigen Nachschublinie der Dschihadisten ins sunnitische Hinterland des Libanons, das auf IS-Karten schon ein Teil von Bagdadis Kalifat ist….

 

Papst kritisiert Türkei:

Ein Völkermord

​Wo es keine Erinnerung gebe, da halte „das Böse die Wunden offen“, hat Papst Franziskus über den Völkermord an den Armeniern gesagt. Die Beziehungen zwischen Armenien und der Türkei zeigen, wie recht das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche damit hat: Das größte Hindernis für deren Normalisierung hundert Jahre nach den Verbrechen an den Armeniern im Frühjahr und Sommer 1915, lange nach dem Tod der letzten Zeitzeugen, ist die Weigerung der Türkei, sie uneingeschränkt als das anzuerkennen, was sie sind: Völkermord….

 

Weimar:

KZ-Überlebender mahnt Jugendliche zu Verantwortung

​Der Buchenwald-Überlebende Bertrand Herz (84) hat an die Jugend Europas appelliert, «widerständig» zu sein und gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhass entschlossen vorzugehen. 70 Jahre nach der Befreiung des NS-Konzentrationslagers müssten die noch lebenden Häftlinge feststellen, dass die Unterdrückung des Menschen durch Menschen noch nicht vorbei sei, sagte Herz am Sonntag in Weimar….

 

Weimar:

Schulz besorgt über aufflammenden Rassismus in Europa

​EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat sich besorgt gezeigt über Fremdenfeindlichkeit in Europa 70 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus. Antisemitismus, Rassismus, Ultranationalismus und Intoleranz seien «Dämonen, die wir in Europa für überwunden hielten und die doch immer wieder jeden Tag in dem Europa von heute ihre hässliche Fratze erheben», sagte der SPD-Politiker am Sonntag in Weimar….

 

Kenia:

Verfolgung ohne Folgen

In Paris demonstrierten nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" die Staatsoberhäupter der Welt. Warum blieben die Studenten in Kenia mit ihrer Trauer allein?….

 

Buchenwald-Gedenken:

Ramelow warnt vor dem Geist der Nazis

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat einen Zusammenhang zwischen dem Brandanschlag von Tröglitz und den Verbrechen der Nationalsozialisten hergestellt. Es gelte, die Stimme zu erheben, "wenn die Brandstifter von heute dem Geist der Mordbrenner von damals folgen und geplante Unterkünfte für Flüchtlinge und Asylbewerber in Brand stecken", sagte der Linken-Politiker während eines Festakts in Weimar zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald. "Statt zu streiten, ob Tröglitz überall sein könnte, gilt es jetzt zu verhindern, dass es ein weiteres Tröglitz gibt."….

 

​Rechtsextremisten:

Pott hässlich

In Dortmund bedrohen gewaltbereite Neonazis jeden, der sich ihnen entgegenstellt. Ihre Gegner fühlen sich im Stich gelassen – von der Polizei und ihren Mitbürgern.

Es klingt wie eine Leistungsschau der Widerwärtigkeiten. "Anne Frank war esskrank. Wer sitzt im Schrank? Anne Frank!" Ein paar Minuten geht das so. Es sind Sätze, die man in Deutschland nicht mehr für möglich gehalten hat. "Ein Hammer, ein Stein, ins Arbeitslager rein."….

 

Pegida:

Die Vereinnahmung der Juden

Unvorstellbar schien es nach dem Ende des Nationalsozialismus, dass noch einmal ein Völkermord, aus welchen Gründen auch immer, geschehen könnte, nachdem die Einzelheiten des Holocaust bekannt wurden. Antisemitismus als Ideologie der Menschenfeindschaft schien ein für allemal erledigt und auch die Schrecken des Krieges, so glaubte jeder, der auf sich hielt, sollten sich niemals wiederholen.

Die Beteuerung „Nie wieder!“ gehört deshalb zum Ritual der Betroffenheit, vorgetragen von Politikern, intellektuellen Sinnstiftern und pädagogischen Akteuren. Philosemitismus ist elementarer Bestandteil der politischen Kultur geworden, Antisemitismus überzeugend geächtet und in die Subkultur deutschnationaler Stammtische und der rechtsextremen Szene verbannt oder artikuliert sich getarnt als „Israelkritik“….

 

Mahnwache für Yosi Damari:

Trauer um ermordeten 22-Jährigen

​Yosi Damari ist seit einer Woche tot. Am Ostersonntag hatten Passanten seine entstellte Leiche in einem Nebengelass der Franziskaner-Klosterruine in Mitte gefunden – sein Gesicht war komplett zerstört. Über den Tod des jungen Israeli in Berlin hatten vor allem israelische Zeitungen berichtet. Die Leiche konnte nicht anhand des Fotos in seinem Reisepass identifiziert werden, das gelang erst zwei Tage später durch einen DNA-Abgleich….

 

Junge jüdische Literatur in Deutschland:

Hinter den Fenstern des Zuges die Nacht

​Am Vorabend der Wiedervereinigung lebten in Berlin und Westdeutschland nur kleine jüdische Gemeinden, die sich in der Nachkriegszeit zusammengefunden hatten und seither völlig überaltert waren. Mit der Wende änderte sich das radikal. Die sogenannten Kontingentflüchtlinge aus den GUS-Staaten ließen Deutschlands jüdische Bevölkerung in kürzester Zeit um ein Vielfaches anwachsen. In der Gegenwartsliteratur zeigt das schon deutliche Spuren. Überall in Europa haben Juden auf Deutsch geschrieben, in Prag und in London, in Paris, in Czernowitz und Lemberg, und in Deutschland kommt jetzt eine Gruppe von Autoren und Autorinnen hinzu, die dem russischen Kulturraum der ehemaligen Sowjetunion entstammen….

 

Israel:

Ausstellung "Kinder im Holocaust" in Yad Vashem eröffnet

​Mit einer neuen Sonderausstellung erinnert die zentrale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem seit Sonntag an das Schicksal der 1,5 Millionen jüdischen Kinder, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Anlässlich der Eröffnung erklärte Avner Schalev, Vorstandsvorsitzender der Jerusalemer Gedenkstätte: "Gerade weil die Kinderwelt oft naiver, sehr direkt und spontan ist, wird die Ungeheuerlichkeit des Holocaust hier noch intensiver deutlich." Zentrale Elemente der Ausstellung sind die Zeugnisse der wenigen tausend Kinder, welche die Konzentrations- und Vernichtungslager der deutschen Nazis überlebten….

 

Ungarn:

Tausende gedenken der Holocaust-Opfer – scharfe Kritik an Jobbik

​Mehrere zehntausend Menschen haben in Budapest am “Marsch der Lebenden” teilgenommen. Die Kundgebung findet alljährlich zum Gedenken an die Opfer des Holocaust statt. Der Marsch führte in diesem Jahr von der Großen Synagoge, Europas größtem jüdischen Gotteshaus, zum Heldenplatz. Viele Redner gingen auf den wachsenden Antisemitismus in der Welt ein. In Ungarn ist die rechtsextreme Partei Jobbik laut Umfragen derzeit zweitstärkste Kraft….

 

Höhen und Tiefen:

Deutsch-israelischen Beziehungsgeschichte

​Israel und die Bundesrepublik Deutschland sind durch enge politische, wirtschaftliche, kulturelle und zivilgesellschaftliche Kontakte verbunden. An diesem Netzwerk wurde bereits vor dem 12. Mai 1965 geknüpft; an diesem Tag fand der Notenaustausch zwischen beiden Staaten zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen statt. Die ersten Schritte auf diesem Weg waren schon in den 1950er-Jahren erfolgt, nur kurze Zeit nach dem Ende des vom nationalsozialistischen Deutschland begangenen Völkermordes an den europäischen Juden….

 

Lausanner Vereinbarung:

Viele Löcher

US-Präsident Barack Obama und sein Außenminister John Kerry haben ihre Karten gut gespielt. In den Wochen vor der letzten Verhandlungsrunde über das iranische Nuklearprogramm und insbesondere während der Gespräche in Lausanne hatten sie die Erwartungen hinsichtlich eines bis Ende März zu schließenden Rahmen­abkommens dermaßen gedämpft, dass nahezu die ganze Welt erstaunt ist, dass es überhaupt eine gemeinsame Erklärung gibt. Wenn man die Reaktionen in deutschsprachigen Medien auf die Vereinbarung liest, die die sogenannten P5+1 – die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats und Deutschland – vorige Woche mit den Repräsentanten des iranischen Regimes ­getroffen haben, könnte man meinen, es gäbe bereits ein unterzeichnetes Nuklearabkommen….

 

Schön wär's:

Selbsttäuschung im Weltformat

Die Einigung von Lausanne löste Begeisterung aus. Der Iran habe sich mit den “Eckpunkten” für ein künftiges Nuklearabkommen “verpflichtet”, so die Bundesregierung, zwei Drittel seiner Anreicherungskapazitäten für zehn Jahre stillzulegen, über 95 Prozent des angereicherten Urans zu verdünnen oder auszuführen und “alle nuklearen Aktivitäten” einem Überwachungs- und Transparenzregime zu unterwerfen, das „beispiellos in Intensität und Laufzeit“ sei….

 

Betrifft auch jüdische Gemeinden:

Die Sterbehilfedebatte

Viele Menschen werden durch die aktuelle Sterbehilfedebatte verunsichert und spüren Ängste, wenn sie an ihr eigenes Lebensende oder das ihrer Angehörigen denken. Diese durch die öffentliche Diskussion geweckten Ängste haben weniger mit der adäquaten Angst vor der Endlichkeit des Lebens und der Aussicht auf den Tod zu tun, als mit Vorstellungen von Leid, Autonomie- und Würdeverlust am Lebensende, die so gar nicht in unsere Zeit, in der wir scheinbar alles beherrschen können, hineinpassen wollen. Die sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft intensiv geführte Diskussion kann aber (und sollte auch unbedingt) eine Chance sein, jetzt zu definieren, was für uns und in unserer Zeit „Sterben in Würde“ heißt und zugleich die Bedingungen dafür zu schaffen, dass wir ohne Angst vor Würdeverlust dem Tod entgegensehen können….

 

Offener Brief:

Hindenburg-Bronze des Nazi-Bildhauers Thorak in Dietramszell

​Sehr geehrte Frau Gröbmaier,
leider hatten wir bisher keine Gelegenheit über das Thema sprechen zu können, das einige Gemüter in Dietramszell nachhaltig zu erregen scheint.
Bezüglich der von dem Nazi-Bildhauer Thorak hergestellten Bronzeplastik des Hitler-Steigbügelhalters Hindenburg scheinen sich einige Relationen verschoben zu haben.
Demokratie lebt von Offenheit und Transparenz und der Akzeptanz unterschiedlicher Meinungen. Das und die Freiheit der Kunst sind ein hohes Gut, auch in der Bayerischen Verfassung und im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland….

 

Epidemie im KZ:

Läuse gegen Medikamente

​Während des Zweiten Weltkriegs war ich im KZ Faulbrück nahe der niederschlesischen Stadt Reichenbach interniert, als dort im Mai 1944 das Läusefieber ausbrach. Diese typische Kriegserkrankung, auch als Fleckfieber oder "Hungertyphus" bekannt, war damals in dicht besiedelten Wohngebieten, an der Ostfront und in Konzentrationslagern verbreitet. Ursache war mangelnde Hygiene. An Orten, an denen viele Menschen eng zusammenlebten, gab es meist zu wenige Waschmöglichkeiten….

 

Robbie Williams:

"Israel ist für mich ein Geheimnis"

​Der britische Popstar Robbie Williams (41), der am 2. Mai erstmals in Israel auftreten wird, hat verkündet, dass Israel für ihn die interessanteste Station seiner Tour sei. „Israel ist in meinen Augen ein Geheimnis“, erklärte er der israelischen Tageszeitung Jediot Achronot. „Ein Geheimnis, dass ich nicht verstehe. Ich habe so viel über Israel gehört, und weiß trotzdem so wenig über das Land. Vielleicht wird es mit meinem Besuch wie mit einem Film, von dem andere sagen, es sei der beste Film überhaupt, und dass man ihn unbedingt sehen müsse."….

 

Lausanne-Deal:

Deal or not, many US states will keep sanctions grip on Iran

​As the United States and Iran come closer to a historic nuclear deal, many US states are likely to stick with their own sanctions on Iran that could complicate any warming of relations between the long-time foes. In a little known aspect of Iran's international isolation, around two dozen states have enacted measures punishing companies operating in certain sectors of its economy, directing public pension funds with billions of dollars in assets to divest from the firms and sometimes barring them from public contracts….

 

UNO:

UN official expresses confidence that Israel will ratify nuclear treaty

​I believe that eventually Israel will ratify the [Nuclear-Test-Ban] treaty,” Dr. Lassina Zerbo said in an exclusive interview with The Jerusalem Post over the weekend. Zerbo, the executive secretary of the Preparatory Commission for the Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization, or CTBTO, is leading an international delegation visiting Israel this week. He will meet with Intelligence and Strategic Affairs Minister Yuval Steinitz, director-general of Israel Atomic Energy Commission Dr. Shaul Horev and other officials….

 

Nahost-Politik:

US cautiously expands involvement in Saudi campaign against Yemen rebels

​In a bid to push back the advance of Iran-backed Houthi rebels in Yemen, the US is carefully expanding its support for the Saudi-led campaign, though still avoids joining fully. In a report by the Wall Street Journal, the US has recently intensified its weapon searches on Iranian ships headed for Yemen. April 1 marked the first time forces from the US navy boarded and searched a Panamanian vessel suspected of carrying Iranian weapons to Houthi rebels in Yemen….

 

Erfolg:

Israeli NGO wins historic $330m. judgment against North Korea for kidnapping priest

​An Israeli NGO announced on Monday that a US federal court in Washington, DC has granted it a historic $330 million default award judgment against North Korea in a civil damages trial for wrongful death, torture and kidnapping. The judgment, only announced Monday, but written on April 9, included $15 million dollars each to the son and brother of Reverend Dong Shik Kim, presumed dead, as well as $300 million in punitive damages….

 

Nahost-Politik:

‘Israel needs to find the right time to stop Iran’s nuclear program’

"Israel is on its own on Iran and has to find the right time to stop its nuclear program kinetically,” Efraim Inbar, director of the Begin-Sadat Center for Strategic Studies at Bar-Ilan University, told The Jerusalem Post in an interview on Sunday. “The issue is political will,” said Inbar, arguing that we got to this point “because the US administration does not have the will to act against Iranian nuclear aspirations.”….

 

​Analyse:

Illegal migrants in the US and Israel – different leaders, different solutions

There are numerous communalities between the illegal migrants crises that the US and Israel are experiencing. In terms of the relative volume of illegal migrants, both crises are unprecedented in the countries’ history and have grabbed massive national attention….

 

Hamas-Tunnelbau:

IDF’s Yahalom unit grows in size to deal with increased tunnel threat

​The Yahalom Elite Combat Engineering Corps unit is growing as part of the IDF’s preparations for tunnel threats, the army said on Sunday, adding that the change is a result of lessons learned from last summer’s 50-day conflict with Hamas in Gaza. The unit’s various companies and training school will expand significantly, the IDF stated, and the unit’s next commander will be a colonel….

 

​Filmfestival:

Italian-made cinema in Israel

Italian moviese have always been among the finest in the world, and this heritage, as well as the finest in contemporary Italian cinema, will be celebrated at Cinema Italia, a festival of Italian films in Israel. It just opened at the Tel Aviv Cinematheque and opens today at the Jerusalem Cinematheque, and in the coming weeks at the Haifa, Holon and Herzliya Cinematheques….

 

Neue Knesset Abgeornete:

Rachel Azaria

Name: Rachel Azaria
Party: Kulanu
Age: 37
Hometown: Jerusalem
Family status: Married, four children
Profession before becoming an MK: Member of Jerusalem City Council since 2008, founder of the Yerushalmim party, ran NGOs for social change, including directing Mavoi Satum, which helps women denied a religious divorce.
Why did you decide to enter politics? I went into local politics because I felt Jerusalem was changing and all my friends were leaving the city, and we felt we had to do something about it. Someone from Green Course, an environmental organization I was very involved in, said the real way to make a difference is in politics….

 

Araber untereinander:

Hamas: Abbas is preventing our reconciliation with Fatah, he should step down

Hamas renewed on Sunday its call to Palestinian Authority President Mahmoud Abbas to “quit the political scene,” saying he remains an obstacle to achieving national unity. Salah Bardaweel, a senior Hamas official in the Gaza Strip, accused Abbas of acting like a dictator “who lives in a state of personal intransigence and total refusal to share powers”….

 

​Gaza – Wiederaufbau:

International donors fail to deliver promised aid to Gaza

According to a new report, only a quarter of the promised $3.5bn pledged to help rebuild Gaza after last summer's war between Hamas and Israel has been delivered. A report released Monday by The Association of International Development Agencies stated that only 26.8 percent ($945m) of the promised aid pledged by donors at a conference in Cairo six months ago had reached the coastal enclave, and the reconstruction effort to help rebuild the battered strip has barely just begun….

 

Vor Gericht:

Elad management of City of David tunnel challenged in court

​Emek Shaveh, an organization of archeologists and activists dedicated to the role of archeology in the Israeli-Palestinian conflict, petitioned the High Court of Justice on Sunday for the state to take over management of a tunnel that connects Silwan and the Western Wall from a right-wing NGO. The tunnel, which leads to the archeological site known as the Davidson Center and reaches the foundations of the Temple Mount, is managed by The Ir David Foundation (Elad), founded in the 1980s to acquire the former homes of Jewish families who fled Silwan after the 1936 riots….

 

Hamas:

Hamas launches a campaign to combat ‘extremist ideology,’ says official

​Hamas has launched a campaign to combat “extremist ideology” in the Gaza Strip, a senior official of the movement announced Saturday. Hassan al-Saifi, deputy minister of Wakf and Religious Affairs, was quoted by the Turkish Anadolu Agency as saying that mosque preachers sought on Friday to raise worshipers’ awareness to “centrist ideology” and the need to distance themselves from extremist groups and ideology….

 

​IDF:

IDF works to ward off potential cyber threat while developing cyber attack capabilities

The IDF is looking of the possibility of unifying cyber defenses and offenses into a single branch. The functions are currently carried out by two separate bodies within the military. According to a report by the Hebrew language People and Computers technological website, IDF Chief of Staff Lt.-Gen. Gadi Eisenkot could set up a single center that would bring military cyber defenders and attackers together….

 

Gesellschaft:

On eve of Holocaust Remembrance Day, 45,000 survivors living under poverty line

The foundation for the Benefit of Holocaust Victims in Israel has released their annual report on the current situation of Holocaust survivors in Israel on the eve of Holocaust Rememberance Day. In 2015, there are approximately 189,000 survivors living in Israel, two thirds of whom are women. There are no less than 45,000 survivors living under the poverty line, surviving on less than NIS 3,000 a month, according to data received from the National Insurance Institute….

 

ISIS:

ISIS hacks Australian airport website with threatening message to Israel

Islamic state hackers managed to take down a small Australian airport's website on Sunday, replacing the site with a threatening message. According to the Australian Broadcast Corporation, on Sunday around 3:00 a.m. local time, the website of Hobart International Airport in Tasmania was hacked by a group calling itself Team System DZ….

 

Muslime unter sich:

Iran suspends Saudi Arabia pilgrimage over alleged sexual assault of 2 boys

​Iran has suspended flights to Saudi Arabia for the year-round Umrah Islamic pilgrimage over allegations that Saudi security officers sexually assaulted two Iranian boys, Culture Minister Ali Jannati said on Monday. The move is likely to deepen tensions between the two regional powers, who are at odds over the war in Yemen….

 

​Ägypten:

Life sentence for those digging or using smuggling tunnels to Gaza

People who dig and use cross-border tunnels in Egypt could face a maximum penalty of life in jail, state news agency MENA said on Sunday, citing amendments to the penal code targeting activity in the frontier area near the Gaza Strip. Egypt declared a state of emergency in the border area last year after at least 33 security personnel were killed in attacks in the Sinai Peninsula, a remote but strategic region bordering Israel, Gaza and the Suez Canal. There were several militant attacks in the Sinai on Sunday….

 

Orthodoxe Christen:

Orthodox Christians hold Easter procession in Jerusalem's Old City and Gaza

​Orthodox Christians marked Easter Sunday with a procession into Jerusalem's Holy Sepulchre and Sunday mass at an Orthodox church in the Gaza Strip. Thousands of pilgrims walked towards the church in the Old City, the faith's most sacred site in Jerusalem, for a festive mass to mark the resurrection of Jesus. The Church is believed to be the site where Jesus was crucified, buried and resurrected….

 

Lausanne-Deal:

Netanyahu, Obama duke it out over Iran

​The US supports dangerous concessions to Iran, Prime Minister Benjamin Netanyahu warned on Sunday, after US President Barack Obama charged that Israel had a history of oppositional behavior toward a diplomatic solution with regard to Tehran’s nuclear program. “Consistency is the hobgoblin of little minds,” Obama told reporters in Panama on Saturday as he chided Israel and its prime minister….

 

​Politik & Diplomatie:

Zionist Union: Israel should seek green light to strike Iran if nuclear deal violated

Israel should seek an understanding from the US authorizing it to take military action to protect itself should Iran violate a nuclear deal and threaten Israel’s existence, Zionist Union leaders Isaac Herzog and Tzipi Livni said on Sunday. Herzog and Livni, in a statement released to the press, presented their “alternative plan of action” on how Israel should deal with the P5+1 group of world powers’ framework nuclear deal reached with Iran earlier this month….

 

Regierungsbildung:

Netanyahu, Kahlon hold marathon coalition talks

​Prime Minister Benjamin Netanyahu and his finance minister-designate, Kulanu leader Moshe Kahlon, met for three hours on Sunday in an effort to work out their differences and enable the formation of a new government. In a meeting billed as having a “good atmosphere,” the two men talked about how to implement Kahlon’s plans to lower the cost of living, fight monopolies, and solve the housing shortage. Kahlon complained about large financial promises Netanyahu made to other parties….

 

Benjamin Netanjahu:

Iran needs a nuclear deal more than anyone

Iran can't afford to walk away from the negotiating table, so the six world powers have the leverage to push for good deal that would halt Iran’s nuclear weapons program, Prime Minister Benjamin Netanyahu said on Sunday in videotaped public statement issued from Jerusalem. “Iran needs a deal more than anyone. Instead of making dangerous concessions to Iran, now is the time for the international community to reassert and fortify its original demands for a better deal,” Netanyahu said….

 

​Tempelberg:

Majority of Israelis back Jewish prayer rights at Temple Mount

A new poll released on Sunday by the Yesodot Center for Torah and Democracy shows a majority of Israeli Jews favor prayer rights for Jews on the Temple Mount, something currently forbidden by police restrictions. The Supreme Court has upheld the theoretical right for Jews to pray there, although it has stated that security considerations should be taken into account when deciding whether or not to allow non-Muslim prayers….

 

Erwischt:

IDF soldier busted for selling explosive bricks to undercover agent

​An IDF soldier was caught selling three explosive bricks with fuses, ready-to-use by the highest bidder, police said Monday as a months-long undercover weapons and drugs investigation in the south went public. The soldier, aged 19, is one of 15 suspects arrested on Monday, following three months in which an undercover police agent bought drugs and firearms from a group of suspects in Beersheba….

 

Israel-Nachrichten:

Rabbi Yoshiyahu Pinto rushed to the hospital upon landing in Israel

Rabbi Yoshiyahu Yosef Pinto landed in Israel on Monday morning and was immediately taken to the hospital complaining of chest pain. Pinto was forced to fly back to Israel by the court in order to plead guilty to bribery charges as part of a plea bargain in an arraignment hearing on Tuesday….

 

Frankreich:

Gas chamber comment leads Jean-Marie Le Pen to drop from French political race

Far right french politician Jean-Marie Le Pen said he will not run in regional elections later this year following a conflict with his daughter. Marine Le Pen last week said she would oppose allowing her father to run for office as a member of the National Front Party that he founded and she now leads….

 

Ungarn:

Lauder slams Jobbik at March of Living in Budapest

​World Jewish Congress president Ronald S. Lauder strongly denounced anti-Semitism and criticized Hungary’s far-right Jobbik party in his keynote address in front of thousands Sunday at this year’s March of the Living in Budapest, in commemoration of the victims of the Holocaust. “The March of the Living reminds us what happens when the world is silent,” said Lauder. “We will never be silent again. And when it comes to anti-Semitism, the Hungarian government must never be silent….

 

Antisemitismus oder Dummheit?:

Ecuadorian President Tweets "Heil Hitler"

Ecuadorian President Rafael Correa tweeted apparent praise for the Nazi regime on Thursday in response to a critical post by Guillermo A. Cochez, Panama’s former representative to the Organization of American States. In response to Cochez’s post, in which he quoted a former Ecuadorean president as saying that the current government is “typical fascist,” Correa engaged in bizarre political theater, tweeting “¡Heil Hitler!”….

 

Ukraine:

Ukrainian parliament recognizes militia that collaborated with Nazis

​Seventy yaers after the end of the Holocaust, Ukraine’s parliament has extended official recognition to a nationalist militia that collaborated with the Germans during the Second World War. According to a bill passed on Thursday, the Ukrainian Insurgent Army, an ultra-nationalist faction that sought to establish an independent Ukrainian state, would be eligible for official government commemoration, according to the Kiev Post….

 

​Iran:

Iran's foreign minister calls for new Yemeni government

Iran's foreign minister called on Monday for the formation of a new Yemeni government and suggested Iran could play a role in a political transition, comments likely to anger Saudi Arabia, its regional rival. Saudi Arabia has been carrying out air strikes in Yemen for nearly three weeks, hoping to halt the advance of Iranian-allied Shi'ite Muslim Houthi rebels towards the southern port city of Aden….

 

Libyen:

Militants claiming loyalty to ISIS attack Moroccan embassy in Tripoli

​A bomb exploded at the gate of the Moroccan embassy in the Libyan capital early on Monday, causing some damage but hurting nobody, a security official said, only hours after gunmen attacked South Korea's mission in Tripoli. Militants claiming loyalty to Islamic State said on Twitter they were responsible for both attacks, the latest strikes against foreigners, embassies or oilfields in Libya. It was not possible to verify the authenticity of the claims….

 

Iran's Aufrüstung:

Putin ends ban on delivery of S-300 missile system to Iran

​Russian President Vladimir Putin signed a decree on Monday lifting a ban on the delivery of S-300 anti-missile systems to Iran, the Kremlin said on Monday. According to the Kremlin, the presidential decree lifts the ban to deliver the missile system to Iran through Russian territory or outside of it, using planes or ships sailing under the Russian flag….

 

Jemen's Exil-Präsident:

Houthis will become next Hezbollah if they're not stopped

If Yemen's Houthi militia is not stopped, they will become the next Hezbollah, "deployed by Iran to threaten the people in the region and beyond," the exiled president of Yemen said in an opinion piece in The New York Times this week. "My country, Yemen, is under siege by radical Houthi militia forces whose campaign of horror and destruction is fueled by the political and military support of an Iranian regime obsessed with regional domination," wrote Abdu Rabbu Mansour Hadi in the article Sunday (published Monday in the paper's international edition). "There is no question that the chaos in Yemen has been driven by Iran's hunger for power and its ambition to control the entire region."….