Aktuelles vom 15. November 2016 – 14. Cheschwan 5777

Neue Nachrichten:

Antisemitismus in Amerika:

Geschürte Angst vor übermäßiger Macht

Die Legende, Antisemitismus wäre nur ein rechtes und keinesfalls auch linkes Phänomen, ist häufig widerlegt worden. Sowohl durch die Wirklichkeit als auch die Wissenschaft. Schon der Urlinke Karl Marx war – obwohl jüdischer Herkunft – alles andere als immun gegen Judenfeindlichkeit. In der kommunistischen Welt des Ostblocks, natürlich auch in der DDR, gehörten zunächst liquidatorischer und dann „nur“ diskriminierender Antisemitismus seit Stalin zum schlechten guten Ton. Die Neue Linke setzte im Westen seit den 1960er Jahren diese keineswegs nur diskriminierende Tradition fort. Man erinnere sich, dass der RAF-Terror bereits seit 1969 und später mehrfach auf jüdische Einrichtungen in Deutschland zielte….


Antisemitismus in der DDR:

Angebliche Überlegenheit

Dem eigenen Anspruch nach war die DDR ein antifaschistischer Staat ohne Antisemitismus. Spätestens die seit Ende der 1940er Jahre einsetzende Kampagne gegen Kosmopolitismus und Zionismus machte indessen deutlich, dass dem eine defizitäre Wirklichkeit gegenüberstand. Geschichtspolitisch stets aufs Neue bedient, gab es Judenfeindschaft in der DDR als Ressentiment in einer spezifischen Ausprägung: einem antisemitischen Antizionismus von links, der an bestehende Vorbehalte anknüpfte….


Franz von Papen:

Selbstbetrüger und Lügenbaron

An heutigen Historischen Seminaren können Studierende im Fach Geschichte lernen, dass man das Wort „Wahrheit“ besser nicht benutzt. Denn der inhaltliche Gehalt liegt in der Regel immer im subjektiven Empfinden desjenigen, der diesen Begriff für sich verwendet. Wenig Bedenken, dieses Wort zu verwenden, hatte dagegen 1952 Franz von Papen. Der ehemalige Reichskanzler der Weimarer Republik und zeitweilige Vizekanzler unter Hitler veröffentlichte in diesem Jahr seine Version der geschichtlichen Ereignisse. Er nannte sie „Der Wahrheit eine Gasse“. Der Titel war nicht ganz neu. Im Jahr 1919 benutzte ihn der Antisemit Ferdinand Werner für eine Publikation gegen das Judentum. Und der Sozialist Florian Schenk verwendete ihn ebenfalls wenige Jahre danach für ein Buch über den Besuch tschechoslowakischer Arbeiter in der Sowjetunion….


„DIE WAHRE RELIGION“:

Großrazzia gegen salafistische Koran-Verteiler

Sie stehen in Fußgängerzonen, auf Marktplätzen, vor Bahnhöfen und Einkaufszentren. Sogar auf der Buchmesse waren sie in den vergangenen Jahren unterwegs. Salafisten, die kostenlose Koran-Übersetzungen an Passanten verteilen. Seit 2011 läuft die umstrittene Kampagne „Lies!“. Ins Leben gerufen hat sie der gebürtige Palästinenser Ibrahim Abou-Nagie aus Köln. Seine Gruppierung „Die wahre Religion“ gilt als salafistisches Missionierungsnetzwerk mit Hunderten Anhängern deutschlandweit. Am Dienstag nun hat das Bundesinnenministerium ein Vereinsverbot gemäß § 3 Absatz 1 und § 17 Nummer 3 Vereinsgesetz gegen „Die wahre Religion“ (DWR) und die Koran-Verteilungen von „Lies!“ erlassen. In den frühen Morgenstunden rückten Hunderte Polizeikräfte bundesweit aus und setzten das Verbot um….


Jesiden in München:

Ort der Hoffnung

Die neue Heimat liegt im Verborgenen. Die Eisentür der Baracke in einem Hinterhof steht weit offen, nach draußen dringt Kinderlachen. Drinnen toben Kinder zwischen Tischen, junge Mütter betrachten geduldig das Treiben. „Es ist sehr familiär hier“, sagt Jamal Yazdin. Der junge Mann mit Wollmütze steht in einer Ecke des mit Neonröhren erhellten Raums und lächelt. Yazdin betreut hier einmal in der Woche die Jugendlichen, die sich in der Halle treffen. Dann diskutieren sie oder spielen Fußball zusammen. „Wir schauen, dass sie keine Angst mehr haben“, sagt er. Angst vor den bedrohlichen Bildern im Kopf, Angst vor der Vergangenheit, aus der sie fliehen konnten. Die Baracke in Sendling ist tatsächlich eine neue Heimat geworden für die Gemeinschaft der Jesiden in München….


Autoindustrie:

Die große Wende

Daimler-Chef Dieter Zetsche, bis vor nicht allzu langer Zeit mit Anzug und Krawatte unterwegs, tritt seit Neuestem in Jeans und Turnschuhen auf. Was genau er damit sagen will, ob er sich einfach mal lockerer machen will oder ob das Ganze Teil eines Stuttgarter Masterplans ist, Mercedes zu kalifornisieren – so genau weiß man es nicht. Zetsche selbst sagt, jeder solle sich so anziehen, wie er mag, und da gefällt ihm der Stil der jungen IT-Aufsteiger aus dem Silicon Valley wohl besser als die Standardware vom Herrenausstatter. Auch BMW-Chef Harald Krüger ist der Meinung, dass sich in diesen Zeiten jeder anziehen sollte, wie er will – und bleibt selbst bei Anzug und Krawatte….


ANTISEMITISMUS-AFFÄRE IN HILDESHEIM:

Nahost-Seminar war „nicht tragbar“

Das wegen Antisemitismus-Vorwürfen in die Diskussion geratene Nahost-Seminar an der Hildesheimer Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) war unwissenschaftlich, einseitig und nicht tragbar. Zu diesem Schluss kommt die Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin, Stefanie Schüler-Springorum. Am Montag stellte sie in Hannover ein Gutachten vor, das vom niedersächsische Wissenschaftsministerium in Auftrag gegeben wurde. Das Ergebnis ist eine Bestätigung der Kritiker des Seminars „Soziale Lage der Jugendlichen in Palästina“, die im Sommer in die Öffentlichkeit gegangen waren: Schon der Seminarplan zeige, dass „eine einseitige Sicht“ auf den Nahost-Konflikt vermittelt werde, heißt es in dem Gutachten….


Illegale Siedlung im Westjordanland:

Oberstes Gericht besteht auf Abriss

Das Oberste Gericht Israels besteht auf dem Zeitplan zur Zerstörung einer illegalen jüdischen Siedlung im Westjordanland. Die Richter lehnten am Montag einen Antrag der Regierung ab, den bis zum 25. Dezember geforderten Abriss der Siedlung Amona zu verschieben. Das Gericht hatte 2014 entschieden, dass Amona auf dem Privatbesitz von Palästinensern gebaut worden sei und daher zerstört werden müsse. Die Palästinenser beanspruchen das im Sechstagekrieg von 1967 besetze Westjordanland für ihren künftigen Staat….


Tel Aviv:

Daimler eröffnet Technologie-Center

Daimler erweitert sein Forschungs-und Entwicklungsnetzwerk um einen Standort in Tel Aviv. Dort will das Unternehmen die großen Trends wie Digitalisierung, Sicherheit und Vernetzung voranzutreiben. Das globale Daimler Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk umfasst damit nun 24 Standorte in zwölf Ländern. Dieses Netzwerk sei nach Unternehmensangaben essenziell, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern. „In unserem globalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk arbeiten weltweit fast 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran, unsere Fahrzeuge noch effizienter, vernetzter und sicherer zu machen. Mit dem neu gegründeten Technology Center in Tel Aviv stärken wir unser weltweites Netzwerk mit Kompetenzen aus dem High-Tech-Land Israel“, erklärt Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied von Daimler, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung….


Interview mit Volker Beck:

„Kölner Klagemauer war ein antisemitisches Machwerk“

Herr Beck, über den Erhalt von Walter Herrmanns „Klagemauer“ für die Nachwelt wird über den Tod des Aktivisten hinaus gestritten. Kann es Zweifel daran geben, dass dieses viele Jahre am Dom postierte Streit-Objekt ein Stück Stadtgeschichte ist?

Ich finde die Papptafeln als historische Relikte nicht spektakulär. Wenn man sie aufbewahren will, dann im Giftschrank mit dem Etikett „Problematisches“, aber auf keinen Fall als unschuldiges Dokument von Bürgerprotest. Das mag die Klagemauer zu Beginn gewesen sein….


Siedlungen:

Palästinenser wollen vor UN-Sicherheitsrat

Scharfe Kritik kam am Montag von der palästinensischen Autonomiebehörde an der Billigung „wilder“ – also ohne Regierungsgenehmigung errichteter – israelischer Siedlungen auf privatem palästinensischem Land. Ein israelischer Ministerausschuss hatte am Sonntag den Gesetzesentwurf gegen den Willen von Premier Benjamin Netanjahu durchgesetzt. Erziehungsminister Naftali Bennett und Justizministerin Ayelet Shaked von der rechten Partei Das jüdische Heim entschieden sich dagegen, die Abstimmung zu verschieben, wie Netanjahu zuvor gefordert hatte. Eine Zustimmung des Parlaments steht noch aus….


Konferenz?:

Wenn die Fatah zum Problem wird

Die kommende Konferenz fällt mit wachsenden Spannungen innerhalb der Fatah zusammen, als Folge interner Streitigkeiten und wachsender Unzufriedenheit mit der autokratischen Herrschaft von Abbas. Etwa 1.300 Delegierte werden auf der Konferenz für zwei Entscheidungsträger der Fatah abstimmen – das Zentralkomitee mit 23 Mitgliedern und den Revolutionsrat mit 132 Mitgliedern. Palästinensische Politikanalysten sagen voraus, dass die Fatah-Konferenz die Kluft zwischen den rivalisierenden Lagern der Fraktion vertiefen wird, besonders infolge Abbas‘ anhaltender Bemühungen, seine Kritiker zu beseitigen. Es wird vermutet, dass Abbas die Verhandlungen einberufen hat, um seine Kontrolle über die Fatah zu stärken und den Aufstieg neuer Anführer zu verhindern….


Wien:

Christlich-jüdischer Koordinerungssausschuss feiert 60-jähriges Bestehen

Der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit besteht seit 60 Jahren. Dieses Jubiläum der 1956 eingerichteten Begegnungsplattform von Juden und Christen in Österreich ist Anlass für ein Fest am Mittwoch, 16. November 2016, ab 17.30 Uhr im Wiener Kardinal-König-Haus, zu dem mit Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg, den Bischöfen Manfred Scheuer (katholisch) und Michael Bünker (evangelisch-lutherisch) hochrangige Vertreter der beiden Religionen sowie die in der Regierung für das Kultusamt zuständige Staatssekretärin Muna Duzdar erwartet werden. Beim Abend unter dem Motto „Was wünsche, erhoffe, erträume ich?“ wird Koordinierungsausschuss-Präsident Martin Jäggle die Begrüßung vornehmen, Grußbotschaften sprechen die genannten Religionsvertreter sowie Philip Cunningham, Präsident des International Council of Christians and Jews (ICCJ). Ausklingen wird der Abend mit Musik und einem koscheren Buffet. In der Einladung werden die Gäste ermuntert, „über Vergangenes nachzudenken, das Gegenwärtige zu feiern und Ideen und Träume für die Zukunft zu teilen“ und dazu stichwortartig Gedanken zu formulieren….


Islamismus:

Erdogan investiert systematisch in die offene Missionierung Deutschlands

„Die Türkei steuert auf ein Gestapo-Regime zu“, warnt der Ex-Chefredakteur der Zeitung „Cumhuriyet“, Can Dündar, aus dem deutschen Exil. Der verfolgte Regimekritiker ruft Europa verzweifelt zu: „Das ist ein Putsch, der dort gerade stattfindet. Erdogans Putsch“. Tatsächlich treibt Erdogan seine Säuberungsaktionen mit Massenverhaftungen brutal voran. Bei seinem Umbau der Türkei zu einem Neo-Sultanat setzt er aber nicht nur auf Geheimpolizei und Militär. Eine Schlüsselrolle spielt auch die staatliche Religionsbehörde Diyanet. Die Behörde verfügt über einen sprunghaft gestiegenen Milliardenetat, lässt fleißig Moscheen bauen und beschäftigt mehr als 100.000 Mitarbeiter des Glaubens, die Erdogans Putsch im Stile einer Gewissenspolizei flankieren. Diyanet liefert Erdogan die Ideologie für sein islamistisches Sultanat und lässt diese in über 85.000 Moscheen mit Einheitspredigten verbreiten. „Das ist politische Gehirnwäsche von Görmez“, heißt es von Regimekritikern in Istanbul. Denn Mehmet Görmez gilt als geistiger Vater der Sultanats-Revolution….


Magdeburg:

Provokante AfD-Demo am Gedenktag des Novemberpogroms

Am 9. November vor 78 Jahren zettelten die Nazis deutschlandweit ein Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung an. Dieses Novemberpogrom, das sich über mehrere Tage hinzog, kann als der Beginn der Shoa angesehen werden, bei der 6 Millionen Jüdinnen und Juden ermordet wurden. In Magdeburg wurden in der Nacht auf den 10. November 1938 über 30 jüdische Geschäfte und Arztpraxen sowie Wohnungen von Juden verwüstet….


UNO:

Israelisches Feldlazarett bestes der Welt

ZAHAL entsendet das Feldlazarett regelmäßig als eines der ersten und größten, um den Opfern von Naturkatastrophen zu helfen. Es ist weitverzweigt und besteht aus bis zu 30 Zelten, die in weniger als 12 Stunden aufgebaut und einsatzfähig gemacht werden können. Dabei bietet es die qualitativen Standards eines hochentwickelten regulären Krankenhauses. Teams des medizinischen Korps von ZAHAL und der Einheit für Heimatschutz leisteten damit unter anderem Unterstützung bei der Bergung und medizinischen Versorgung nach dem Erdbeben in der Türkei 1999, dem Erdbeben in Haiti im Jahr 2010, einem Taifun auf den Philippinen im Jahr 2013 und nach dem Erdbeben in Nepal im vergangenen Jahr….


Ramallah:

Das Arafat-Museum – ein Potemkinsches Dorf?

Im neuen Arafat -Museum in Ramallah wird auf Schautafeln die „palästinensische“ Geschichte dargestellt, seit der Zeit, als es noch gar keine Palästinenser gab. Die museale Aufarbeitung des Lebens von Jasser Arafat wurde für sieben Millionen Dollar von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) errichtet. Dank zahlreicher Besuche bei Arafat zu seinen Lebzeiten stellt sich heraus, dass gerade die im Museum vorgestellten Privaträume nicht dem Original entsprechen. Arafat hatte mit Flugzeugentführungen und Terroranschlägen sein Volk ins Bewusstsein der Menschheit gebombt und durfte, mit einer Pistole im Halfter, 1974 erstmals vor der UNO-Vollversammlung reden. So wird das Leben des Volksführers auf Schautafeln präsentiert….


Video des Tages:

Dancing in Jerusalem

Heute einfach mal ein fröhliches Video aus Jerusalem. Der jüdische Sänger Sam Glaser hat 2014 ein Video in Jerusalem aufgenommen….

Hier das Video!


Gegen Urteil des Obersten Gerichtes:

Settlers vow resistance against demolition of homes

Residents of the Amona outpost promised to resist any evacuation attempts, after the High Court of Justice rejected last-minute appeals for a delay and insisted that their hilltop community must be demolished by December 25. “We’ll stand here like a bulwark!” Amona spokesman Avihai Boaron promised at an emergency meeting the community’s 40 families held on Monday night, just hours after receiving the final word from the court….


Nach „stabbing intifada“:

Return to normality: Jerusalem violence down 40%

The threat of terror has receded in Jerusalem, according to figures obtained by Israel Radio Tuesday morning. Considering all types of terror-related activities, including attacks against the Light Rail and stone throwing incidents, Israel Police have calculated that there has been a 40% decline in violence in the capital from 2015 figures….


Verdacht:

Did Uri Ariel pass sensitive security technology to Russia?

The Israel Government is embarrassed and fears that a unilateral decision by Agriculture Minister Uri Ariel to transfer sensitive technology with US-made components to Russia could damage security ties with the US and Spain. Russian Prime Minister Dmitry Medvedev visited Israel last week and met with many government officials, including Ariel. Medvedev paid a visit to the Agriculture Ministry’s Volcani Center in Rishon Lezion, where he took a shining to a small drone that was on display….


Ausrüsterwechsel?:

Iran inks China military pact while mulling $10 billion Russian arms deal

Russia and Iran are in talks over an arms deal worth around $10 billion that would see Moscow deliver T-90 tanks, artillery systems, planes and helicopters to Tehran, a senior Russian senator said on Monday, the RIA news agency reported. Viktor Ozerov, head of the defense and security committee in the Russian upper house of parliament, or Federation Council, told reporters talks on the potential deal were under way during a parliamentary visit to Iran, RIA said….


Neuer Vorstoss:

PA registers complaint against Israel with Basel Convention

The PA Environmental Authority filed a complaint against Israel with the executive secretary of the Basel Convention on Sunday for allegedly attempting to transfer hazardous waste into a village near Bethlehem. The Basel Convention on the Control of Transboundary Movements of Hazardous Wastes and Their Disposal, usually known as the Basel Convention, is a international agreement that was designed to decrease the transboundary movements of hazardous wastes and their disposal….(Wenn man im Glashaus sitzt….WD)


Klagemauer:

US Jewish leaders urge Netanyahu to resolve Kotel controversy

Leaders of the North American Jewish community on Monday agreed to write a letter to Prime Minister Benjamin Netanyahu on the issue of the unimplemented government decision to create an egalitarian prayer space at the southern end of the Western Wall. The Jewish Federations of North America board of trustees voted in favor of the decision at their annual General Assembly, in an effort to underscore the urgency felt with regard to the implementation of the government resolution on the Kotel….


Knesset:

Bill that bans boycotters from country progresses

A bill meant to prevent people who call for the boycott of Israel from entering the country passed a first reading Monday night. The legislation sponsored by MK Bezalel Smotrich (Bayit Yehudi) applies to anyone who is not an Israeli citizen or permanent resident and has called for the boycott of Israel, has committed to participating in such a boycott or has represented an organization that did so….


Gesellschaft:

Focus on weakest pupils ‘could boost GDP 301%’

If Israel were to concentrate on raising the achievement levels of its weakest pupils, it could potentially increase its GDP by 301% over the next eight decades, according to a study released Tuesday by the Shoresh Institution for Socioeconomic Research. The study, conducted by the institution’s president Prof. Dan Ben-David, chronicles Israel’s unique socioeconomic story – what Ben-David refers to as the country’s “gigantic missed policy opportunity” – detailing some of the fundamental changes necessary for implementing a positive change in direction….


Geheimdienste:

Iran claims intelligence on Israel-US involvement with terror groups

The Iranian Parliament Speaker Ali Larijani claimed that intelligence points to US and Israeli assistance in creating and supporting terrorism in the Middle East, Fars News Agency reported. „Today, there is precise intelligence showing that the US and the Zionist regime are assisting with the creation and supporting the terrorist stream in the region, and the governments of certain regional states are also suffering this plague,“ Larijani said at a ceremony on Monday to commemorate an Iranian reporter killed in Aleppo on Saturday….(Beachte: Alle Gruppen, die nicht iranhörig sind, sind Terroristen!! WD)


Ausgrabung:

Gold, silver offering to the gods 3,600 years ago found in Canaanite Gezer

A rare cache of gold and silver items dated to 3,600 years ago has been found at Tel Gezer, including figurines of the Canaanite counterparts of the Akkadian deities Ishtar, goddess of fertility, sex, love and war; and Sin, god of the moon. The objects were found inside a clay vessel within the foundations of a building, leading the archaeologists to suggest it was deliberately placed there as an offering to the gods to bless the building….


Bittere Medizin:

Will BDS activists reject the new Israeli cure for the AIDS/HIV virus?

For several decades now, the world has been plagued by the AIDS/HIV virus with very little hope for a real cure. Millions have died while scientists worldwide, scramble for a vaccine. While they might have not all worked closely together, scientists from various countries continue their intensive research. This might not even come as a surprise to some, but Israel is among the leaders in the AIDS/HIV cure research. Israeli scientists have now identified a protein that would reduce the virus in infected patients by more than 95% in about a week. Needless to say, this a breakthrough for the medical community that brings our global community very close to a real cure as opposed to the current various medications that simply postpone and/or slow down the HIV virus….(BDSler (Bund Debiler Spinner) dürfen natürlich dieses israelische Produkt nicht benutzen!! WD)


Botschaftsverlegung:

Palästinenser drohen USA bei Verlegung der Botschaft nach Jerusalem

Die Palästinensische Autonomiebehörde hat angekündigt, „alle diplomatischen Waffen“ einzusetzen, um zu verhindern, dass die US-Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt wird. Diese Warnung gelte der Regierung des neu gewählten Präsidenten Donald Trump, der diese Änderung in seiner Wahlkampagne versprochen hatte. Laut dem russischen Nachrichtensender RT betonte der palästinensische UN-Botschafter Riyad Mansour, dass ein solcher Schritt gegen das Völkerrecht und die Resolutionen der Vereinten Nationen verstoßen würde und dass die Palästinensische Autonomiebehörde „dem Weißen Haus das Leben miserabel machen würde“….