Aktuelles vom 23-04-2015

23.04.2015                     04.Ijar 5775                      Tag 19 des Omer; Unabhängigkeitstag

Neue Nachrichten:

Ansprachen:

Botschafter Hadas-Handelsman spricht zum Unabhängigkeitstag Israels

President Rivlin's greeting

Israel – Spirit of Creativity

Lüneburg:

Auschwitz-Überlebende vergibt angeklagtem SS-Mann

Die Auschwitz-Überlebende Eva Kor ist nicht als Zeugin nach Lüneburg gekommen. Zu den Vorwürfen gegen den Angeklagten Oskar Gröning darf sie nichts sagen. Aber sie berichtet über die grausamen Experimente des KZ-Arztes Dr. Mengele….

 

Deutsche Dschihadisten:

85 deutsche Dschihadisten in Nahost gestorben

​Die Zahl der Islamisten, die aus Deutschland in die Kampfgebiete des IS in Syrien und im Irak reisen, steigt rapide. Viele sterben, aber noch mehr kommen zurück – radikalisiert und mit Kampferfahrung. Die Zahl der Dschihadisten, die sich aus Deutschland auf den Weg nach Syrien oder in den Irak gemacht haben, ist auf fast 700 gestiegen. Bislang seien rund 680 Islamisten aus der Bundesrepublik in Richtung der Kampfgebiete der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgereist, teilte das Bundesamt für Verfassungsschutz am Mittwoch in Berlin mit….

 

Israel:

Eine Preisträgerin treibt alle auf die Barrikaden

​Arabische Israelin erhält zum Unabhängigkeitstag die höchste zivile Auszeichnung des Landes. Nationalisten sind entsetzt – Muslime wie Juden. Zu keiner Zeit schlagen in Israel und Palästina die Emotionen höher als an diesem besonderen Doppelfeiertag: Innerhalb von 48 Stunden durchschreitet die israelische Gesellschaft ein Wechselbad der Gefühle. Am Dienstagabend begann der Gedenktag für Israels gefallene Soldaten und Terroropfer, 24 Stunden später werden die Flaggen wieder auf Vollmast gehisst, die ausgelassenen Feiern des Unabhängigkeitstags beginnen. Während die Israelis ihrer Helden gedenken und sich über ihre Freiheit freuen, betrauern Palästinenser und viele arabische Staatsbürger das, was sie die "Nakba" nennen, die "Katastrophe": den Verlust ihres Landes, der mit der Staatsgründung Israels einherging….

 

Wirtschaft:

Ratiopharm-Mutter Teva peilt Milliardenkauf an

​Die Pharmaindustrie steuert mit einer milliardenschweren Offerte des Ratiopharm-Mutterkonzerns Teva für den US-Rivalen Mylan auf eine neue Übernahmeschlacht zu. Teva will 40 Milliarden Dollar (37,4 Milliarden Euro) für Mylan auf den Tisch legen, wie der weltgrößte Hersteller von Nachahmermedikamenten aus Israel ankündigte. Doch Teva dürfte mit dem Vorhaben auf wenig Gegenliebe stoßen. Mylan hat bereits im Vorfeld Widerstand signalisiert. Kostendruck und sinkende Umsätze heizen in der Branche das Fusionsfieber kräftig an. Für Aufsehen sorgte 2014 der Versuch einer feindlichen Übernahme, mit dem der US-Pharmariese Pfizer bei AstraZeneca scheiterte….

 

Berlin:

Demo gegen umstrittene Konferenz von Palästinensern

Der Aufruf zur "13. Palästinenserkonferenz in Europa" am kommenden Samstag ist eindeutig: Das Logo auf Flugblättern zeigt eine Karte des Nahen Ostens ohne Israel. Damit sprechen sich die Organisatoren der Veranstaltung in der Arena Berlin mit erwarteten 3000 Teilnehmern unmissverständlich gegen das Existenzrecht des Israelischen Staates aus. Das Bündnis "Berlin gegen Hamas" hat zu einer Demonstration aufgerufen….

 

​Nahost-Experte:

„Syrien-Krieg ändert Karte in Nahost radikal“

Im Patt um den Bürgerkrieg in Syrien sei kein Ende absehbar, die Fronten seien seit drei Jahren bezogen, und die Chance für eine Intervention des Westens sei auch längst passé. Nur eines ist für den Nahost-Experten Jonathan Spyer, Direktor des Rubin Center in Herzliya, gewiss: „Am Ende des Kriegs wird sich die Landkarte in Nahost radikal verändert haben“….

 

Jüdische Gemeinschaft protestiert:

Verlegung von Panzerbataillon nach Bergen-Belsen stößt auf Kritik

​In einem "Displaced Persons Camp" in Bergen-Belsen bereiteten sich Holocaust-Überlebende auf ein neues Leben in Israel vor. In einigen der Militärgebäude soll künftig an ihre Geschichte erinnert werden. Aber muss der Rest des Geländes von Bundeswehrpanzern genutzt werden?….

 

Ottweiler:

Erinnerung an die Familie Salm

In Ottweiler ist die Aktion „Stolpersteine“ vom Kölner Künstler Gunter Demnig fortgesetzt worden – in Erinnerung an frühere Ottweiler Bürger, die während der Zeit des Nationalsozialismus flüchteten, in Vernichtungslager deportiert wurden, zu Tode kamen oder ermordet wurden. Konkret wurde dreier jüdischer Familien gedacht – der Familie Julius, Erna und Kurt Salm in der Enggass 5, der Familien Arthur, Mathilde, Marliese und Margarethe Salm, der Familie Max, Milli, Fritz und Ilse Salm; diese beiden Familien lebten in der Martin-Luther-Straße. Schüler des Ottweiler Gymnasiums und der Gemeinschaftsschule Anton-Hansen skizzierten während der Verlegung in kurzen Vorträgen die Biographien der Gewaltopfer….

 

Vortrag:

Der Tod ist nur ein Übergang

„Tod und Sterben in anderen Kulturen“ war unlängst das Thema eines Vortrages im Georg-Reinhardt-Hauses. Der Vortrag fand im Rahmen der „Woche für das Leben“ statt. Um das komplexe Thema auf akzeptables Maß zu beschränken , fokussierte sich Referent Martin Mybes, Geschäftsführer des Georg-Reinhard-Hauses, auf die Deutung des Todes in den fünf wichtigsten Weltreligionen Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Judentum. Bemerkenswert: Neben allen Unterschieden gibt es in Umgang mit und in der Deutung von Tod und Sterben große Gemeinsamkeiten….

 

Frauenrechte:

Bedauernde Mütter? Mehr Gleichstellung!

Eine israelische Soziologin hat in einer Studie herausgefunden, dass viele Frauen ihre Mutterschaft bedauern. Darüber wird heftig diskutiert – weniger über den Befund als über die Frage, ob man das sagen darf: Dürfen Mütter bedauern, Kinder bekommen zu haben? Aus der rabbinischen Praxis weiß ich, dass es das Phänomen gibt. Nicht oft und auch immer sehr unterschiedlich, aber: Ja, es gibt Frauen, die glauben, dass die Entscheidung für ein Kind falsch war….

 

Skandal?:

Antijudaismus in neuem Gewand?

​Ein Berliner Theologieprofessor möchte die Hebräische Bibel aus dem christlichen Kanon entfernen. Anfang April versandte der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR) ein Schreiben, in dem er auf einen bisher nicht bekannt gewordenen Skandal hinwies: »Theologieprofessor will das Alte Testament aus der Heiligen Schrift verbannen«, so die Überschrift….

 

Uganda:

Wo der Rabbi Kaffee pflanzt

​Die Gemeinde der Abayudaya lebt nach jüdischen Regeln und möchte offiziell anerkannt werden. In Ugandas Hauptstadt Kampala gibt es keine Straßenschilder. Man fragt sich durch. Aber die Synagoge kennt kaum jemand. Das Geschäftshaus, in dem sie sich befindet, sieht aus, als hätte jemand riesengroße Schuhkartons übereinander gestapelt. Im Betraum stehen ein großer Tisch und viele Stühle. Die Wände sind mit glänzenden Davidsternen und israelischen Flaggen geschmückt. Ein roter Samtvorhang verdeckt den Toraschrein. Alles scheint vorhanden zu sein, was eine Synagoge ausmacht. Aber: Ist es wirklich eine? Und ist Nachman wirklich Jude? Er gehört wie sein Rabbi zu den Abayudaya. Und das macht es schwierig, diese Fragen zu beantworten….

 

Debatte:

Jüdische Grundschule – ein Muss?

​Ja, sie stiftet Identität, sagt Rivka Kibel. Nein, auch andere Einflüsse sind wichtig, meint Daniel Friedrich.
PRO:
Sollen wir unser Kind in die jüdische Grundschule schicken? In Frankfurt am Main haben Eltern mindestens vier triftige Gründe für ein klares Ja: 1. Viele Gemeindemitglieder treffen diese Entscheidung. 2. Eine jüdische Erziehung ist uns wichtig. 3. Die öffentliche Grundschule gefällt uns nicht, die Lichtigfeld-Schule hingegen hat einen guten Ruf. 4. Wir brauchen einen garantierten Hortplatz mit zuverlässiger Betreuung…
CONTRA:
Jüdische Werte und Inhalte als Teil des Schulalltags, ein Grundstein für lebenslange Freundschaften innerhalb der jüdischen Gemeinde, Hebräischkenntnisse – für den Besuch einer jüdischen Grundschule spricht vieles. Trotzdem haben wir uns entschieden, unsere ältere Tochter auf eine staatliche Schule zu schicken. Ein Grund dafür war so pragmatisch wie wichtig: die Entfernung. Als ich zur Schule ging, gab es keine jüdische Grundschule in Berlin….

 

Interview:

»Gastfreundschaft ist eine Mizwa«

​Renzo Gattegna über die Flüchtlingstragödie im Mittelmeer, jüdische Hilfsinitiativen und Europas Politik.
Herr Gattegna, am Samstag sind Hunderte Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa im Mittelmeer ertrunken. Wie reagieren Italiens jüdische Gemeinden darauf?
Es ist eine Tragödie – und das nur wenige Kilometer von unserer Küste entfernt! Unschuldige Menschenleben und die Hoffnung auf Freiheit wurden zunichtegemacht. Wir sind entsetzt über diejenigen, die sogar angesichts dieser tragischen Ereignisse fremdenfeindliche Ressentiments schüren….

 

Steinhagen / Bielefeld:

Ein Gotteshaus hinter Mauern

​»Jude« ist ein Wort, das vielen Deutschen auch heute noch einen Kloß im Hals verursacht. Noch siebzig Jahre nach dem Holocaust existiert die jüdische Kultur in Deutschland für viele nur im Verborgenen. 17 Neugierige der Kirchengemeinde Brockhagen wollten nun mehr über die jüdische Gemeinde in Bielefeld erfahren und besuchten deshalb die Synagoge an der Detmolder Straße….

 

ZWIST:

Gemeindestatistiken veröffentlicht

​Seit 2008 ist ein leichter und kontinuierlicher Rückgang der Mitgliederzahlen in den jüdischen Gemeinden zu verzeichnen. Entgegen mancher Befürchtungen falle dieser Rückgang mit weniger als einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr geringer als erwartet aus, erklärt die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) in ihrer gerade erschienenen Statistik. Dabei greift sie die Daten ihrer insgesamt 107 Mitgliedsgemeinden auf. Aktuell sind 100.437 Mitglieder in den jüdischen Gemeinden registriert. Im Vorjahr lag die Zahl bei 101.338 Personen….

 

Schweiz:

Für Pnos-Chef sind Flüchtlinge ein «Albtraum»

​Unzählige Schwarze kommen mit Schiffen über das Mittelmeer, übersteigen in Zombie-Manier den Zaun zu Europa und bedrohen mit gierig ausgestreckten Händen vier junge, weisse Europäer. Diese versuchen panisch, sich zu retten, und zielen mit einem Sturmgewehr auf die ankommenden Flüchtlinge. Diese Situation zeigt ein Bild, das der Chef der Partei National Orientierter Schweizer (Pnos), Dominic Lüthard, am Montag auf Facebook postete. Auf dem Bild prangt die Aufschrift «european nightmare» («europäischer Albtraum»). Lüthards Facebook-Freunde kommentieren das Bild hämisch. Einer fantasiert davon, wie er die Flüchtlinge ohne Licht und Wasser einsperren würde. Ein anderer stellt eine Verbindung zum Online-Game «Moorhuhn-Schiessen» her….

 

​Unabhängigkeitstag:

"Eretz Israel ist der Geburtsort des jüdischen Volkes"

"Eretz Israel ist der Geburtsort des jüdischen Volkes.
Hier nahm seine geistige, religiöse und politische Identität Form an.
Hier gelangten die Juden erstmals zu Eigenstaatlichkeit, schufen kulturelle Werte von nationaler und universeller Bedeutung und gaben der Welt das ewige Buch der Bücher"…

Mit diesen Worten beginnt die Unabhängigkeits-erklärung des Staates Israel, die am14. Mai 1948 verkündete, daß die Juden zurückkehren, um ihre volle Souveränität über ihr historisches Heimatland wiederherzustellen. Mit diesen Worten wurde aus historischem Anlaß der Einzigartikeit der Heimat der Juden zwischen der Familie der Nationen Ausdruck gegeben und die andauernde Bedeutung des ersten Dokumentes hervorgehoben, das über die Verbindung des Volkes zu dem Land berichtet: das ewige Buch der Bücher, die Heilige Schrift, die Hebräische Bibel..

Geschichte:

Die Juden in der Welt: PALÄSTINA / EREZ ISRAEL

​Die Schlüsselstellung Palästinas (gemeint als geographische Bezeichnung im Sinne von Erez Israel) im vorderen Orient ist für die Geschichte des Landes von größter Bedeutung. Das Land zwischen Jordan und Mittelmeer war immer der Platz, wo die Kämpfe zwischen den Mächten im Zweistromland und im Niltal ausgetragen wurden….

 

MAZAL TOV:

Israel feiert den 67. Unabhängigkeitstag

Am Mittwochabend, unmittelbar nach dem Abschluss des Gedenktages für die Gefallenen Jom haSikaron, beginnen die Feierlichkeiten zu Israels 67. Unabhängigkeitstag am Herzl-Berg in Jerusalem&. Am Unabhängigkeitstag feiern die Israelis gemeinsam, am liebsten bei einem Picknick mit Grill in der Natur. Die Straßen, Balkone, Autofenster und Ladenfronten sind schon seit Tagen mit Israel-Flaggen geschmückt.

Bei der zentralen Feier werden zwölf Fackeln entzündet. In jedem Jahr werden dafür besonders verdiente Bürger ausgewählt. In diesem Jahr wird 14 Menschen diese Ehre zuteil:

Dr. Danny Gold- Erfinder und Entwickler des Iron Dome Raketenabwehrsystem
Ehud Shabtai – einer der Gründer und Entwickler der Waze Navigations-App
Or Assouline – ein Gymnasiast und CEO von einem Entwicklungsunternehmen, das an einem besonderen Biomedizintechnik-Programm teilnimmt
Malka Piotrkowsky – die Frauen Talmud lehrt, was traditionell Männern vorbehalten ist
Rami Levy – Besitzer einer Supermarktkette und Mobiltelefonnetz, die Israels große Supermarktketten zur Preissenkung zwingt
Prof. Marta Weinstock-Rosin – Entwicklerin von Medikamenten gegen Alzheimer und Parkinson
Gavriel Iddan – Ingenieur, der winzige Kameras entwickelte, die Patienten schlucken können
Avihu Medina – Sänger und Songwriter, der einen wichtigen Beitrag zur israelischen Kultur und für das hebräische Liedgut leistet
Sima Shine – eine ranghohe weibliche Nachrichtenoffizierin der israelischen Armee
Alice Miller – IAF Pilotin, deren Berufung am Obersten Gerichtshof Frauen den Weg in die Pilotenkurse der Luftwaffe ebnete
Lucy Aharish – muslimische Journalistin, die für gesellschaftlichen Pluralismus und Koexistenz eintritt
Gal Lusky – Gründer und Geschäftsführer der israelischen Flughilfe, die humanitäre Hilfe in Katastrophengebieten auf der ganzen Welt leistet
Rafi Mehudar – Entwickler der Tropfbewässerung, eine bahnbrechende Methode für die Landwirtschaft in Israel und im Ausland
Korporal Dan Korkovsky – Mitglied einer IDF Sondereinheit mit Soldaten mit Autismus, die sich für besondere Spionage Fähigkeiten auszeichnen….

 

Gesellschaft:

Rivlin: Wir sind gezwungen, zu kämpfen

​Israelische Soldaten kämpfen nicht aus Blutgier, sondern weil die Feinde sie dazu zwingen. Das hat Israels Staatspräsident beim Gedenktag für Gefallene betont. Am Tag des Gedenkens an die Gefallenen und die Opfer von Terrorismus haben Politiker und Armeevertreter an den Wert des israelischen Staates erinnert. Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte am Mittwochvormittag bei der zentralen Zeremonie auf dem Herzl-Berg, er könne nachvollziehen, wie schmerzlich der Verlust eines Familienmitglieds ist. „Solange ich atme, werde ich die Schreie meines Vaters und meiner Mutter hören.“ Netanjahus Bruder Jonathan kam 1977 bei einer Militäroperation ( in Entebbe ) ums Leben….

 

Gesellschaft:

„Eine Million jüdische Opfer im Holocaust“

Wenn Juden des Holocausts gedenken, schauen viele Araber verständnislos zu. Mitschuldig daran sind arabische Medien, die ihre eigene Geschichtsdeutung verbreiten. In jedem Jahr erinnert Israel an die sechs Millionen Juden, die im Holocaust umgekommen sind. In diesem Jahr fiel der „Tag zum Gedenken an Scho‘ah und Heldentum“ auf den 16. April. Einen Tag später erschien auf der in Ramallah lokalisierten Nachrichtenseite „Amad“ ein Artikel mit der Überschrift „Deren Katastrophe und unsere Katastrophe“….

​Am Samstag, dem 18. April, wurde der Artikel als Kommentar in der Tageszeitung „Al-Hajat al-Dschadida“ abgedruckt, der offiziellen Tageszeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, in den darauf folgenden Tagen erschien er in verschiedenen arabischen Zeitungen und Onlineauftritten. Die Leugnung des Holocausts ist Thema in diversen palästinensischen Schulbüchern sowie auch in der Doktorarbeit des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas….

 

Studie:

65 Prozent der Israelis nicht religiös

Israel gehört zu den am wenigsten religiösen Ländern. Das ergab eine Studie des amerikanischen Marktforschungsinstituts „Gallup“ in Zusammenarbeit mit dem „Weltweiten unabhängigen Netzwerk für Marktforschung“ (WIN). Die Studie analysierte die Religiösität der Menschen in 65 Ländern.​…

 

Palästinenser unter sich:

Zwist in palästinensischer Einheitsregierung

​Die Mitglieder der palästinensischen Einheitsregierung liegen weiterhin im Streit. Sie brechen Arbeitstreffen ab und werfen sich gegenseitig Geiselnahme vor. Es hätte ein Arbeitstreffen werden sollen, doch für einige palästinensische Minister endete es in einer „Geiselnahme“: Am Sonntag suchte eine Delegation von 40 Vertretern der Einheitsregierung aus dem Westjordanland den Gazastreifen auf. Doch nach Aussagen des palästinensischen Gesundheitsministers, Dschawad Awad, hielten Hamas-Vertreter die Gesandtschaft im Hotel gefangen. Umgekehrt durfte sie dort niemand besuchen….

 

​Bevölkerungsstatistik:

8,3 Millionen leben in Israel

Im vergangenen Jahr habe es 176.000 Geburten gegeben, 32.000 Menschen seien nach Israel eingewandert und 44.000 Menschen verstarben, meldet die Behörde nach Angaben des Wirtschaftsmagazins „Globes“. Zudem seien knapp 75 Prozent der israelischen Bevölkerung Juden, rund 21 Prozent seien Araber und 4 Prozent seien Christen, Nicht-Araber oder gehörten einer anderen Religion an….

 

Politik & Diplomatie:

Politicians tell 'The Jerusalem Post' what Zionism means to them

"Who is a Jew?" is a question that has plagued Israel since its establishment, but in last month’s election, a different question came to the fore: Who is a Zionist? It all began when Labor and Hatnua merged into an electoral list they called the Zionist Union – though they then quickly backtracked, not wanting to scare off Arab voters. Still, a party spokesman said at the time that they’re “not embarrassed of our Zionism, nor of our wanting equality among all religions in the spirit of the Declaration of Independence,” and eventually they settled back into the Zionist Union name….

 

Feier zum Unabhängigkeitstag:

President, chief of staff honor 120 outstanding soldiers

120 outstanding soldiers were honored on Thursday at the President’s Residence in Jerusalem, at an event marking the 67th anniversary of the creation of the state. "Today we celebrate all voices of society," President Reuven Rivlin said to cheers from the crowd. "We are celebrating our freedom to honor all voices together – regardless of our differences."….

 

Vorsicht Ausflügler:

Picnickers beware: Independence Day will be rainy, cool

​Israelis heading out to the nation’s parks and picnic areas to celebrate Independence Day on Thursday will likely encounter unseasonably cool temperatures, potentially accompanied by bouts of rain. The Israel Meteorological Service forecast partly cloudy skies with scattered showers in the North, hazy conditions in the South and a chance of isolated showers in the Center on Thursday….

 

Rotes Meer:

US concerned Iranian ships may carry arms to Yemen

The United States is concerned a group of Iranian cargo ships may be carrying advanced weapons to Yemen, Defense Secretary Ash Carter said on Wednesday, as he called on Iran to avoid "fanning the flames" of the conflict with arms deliveries. Asked whether he thought weapons were on board the Iranian ships, Carter said: "We're certainly concerned about that."….

 

Los Angeles:

Israelis celebrating Independence Day — in California

​It is nor easy to celebrate one’s country, nor pass on a love of home to one’s children, when living abroad. Though they may be far from the traditional barbecues and tearful ceremonies that take place in Jerusalem, Israelis who have moved to Los Angeles – whether recently or 20 years ago, (either way, it’s temporary, they claim) – find it critical to their identity as Israeli Americans to honor Independence Day and Remembrance Day in some way….

 

Unabhängigkeitstag:

Israeli-Arab Aharish at Independence Day ceremony: This is our country we have no other

At points it seemed that Israeli-Arab journalist Lucy Aharsih was stifling tears as she delivered her address before lighting a torch at the Independence Day ceremony in Jerusalem on Thursday. Aharish was presented by the host of the ceremony on Mount Herzl in Jerusalem as "an example of the end of days reality when the wolf will live with the lamb, and there will be coexistence with peace in our country"….

 

Zum Unabhängigkeitstag:

Netanyahu's Independence Day greeting from Jerusalem

Prime Minister Benjamin Netanyahu, in a video taped address sent his greetings to the world on Israel's sixty-seventh Independence Day on Thursday….

Hier Netanjahu's Grüsse!

 

Rezepte:

Independence Day Meal: Ode to a chickpea

​If there 's one thing more contentious than Israeli politics, it’s Israeli food. Just try to suggest to a large group the best sabich in Jerusalem or the perfect trick to making kubbe at home, and you could set off an argument bordering on World War III. Perhaps it’s for the best then that Israel has no official food. Despite that, there is no arguing that there are two culinary delights that take center stage in the hearts, minds and stomachs of Israelis – falafel and hummus. Often eaten together, but also enjoyed apart, these two foods have one perfect ingredient at their heart – the chickpea….

Crispy Roasted Chickpeas

Hummus, Chicken and Veggie Wraps

Summer Quinoa Salad

​Chickpea Brownies

 

Präsident Reuven Rivlin:

Still inspired, even after 67 years

​Sixty seven years have not stilled the emotions that stir in the heart of President Reuven Rivlin whenever he sees the national flag or hears “Hatikva”. Rivlin was nine years old when David Ben-Gurion proclaimed the establishment of the state. He was among those who watched the Israeli flag go up and the British flag come down on that fateful day in 1948, he told a gathering of English-language media outlets at his official residence last week….

 

Entfernt:

Name of slain Palestinian teen to be removed from Israeli memorial after protests

Israel will remove the name of a slain Palestinian teen from a national monument to "Victims of Terrorism" in response to a request from his family, a government spokesman said on Wednesday. The addition of sixteen-year-old Mohammed Abu Khudeir's name to the monument had prompted protests on both sides of the conflict, with a group representing families of slain Israelis also demanding his name be removed….

 

Politik:

At Jerusalem Press Club, ex-Mossad chief Halevy warns Iran against attacking Israel

​Former Mossad Chief Efraim Halevy indirectly warned Iran on Tuesday that it would regret any attempt to launch a military attack against Israel. “Israel is indestructible. That’s important to realize,” he told members of the Jerusalem Press Club on the eve of Remembrance Day. “Whatever the Iranians think they can do, they had better not try it, because if they try it, they will regret it.”….

 

Regierungsbildung:

Likud, Kulanu deny reports they’ve struck coalition deal

​Prime Minister Benjamin Netanyahu made progress toward reaching a coalition deal in his second meeting in two days with Kulanu leader Moshe Kahlon Tuesday, but they have not yet reached an agreement, sources in both their parties said. Officials in both parties denied televised reports that a deal with Kulanu was ready and would be signed after Thursday’s Independence Day holiday. They said several key issues remained undecided and required more meetings to resolve them….

 

Unabhängigkeitstag:

Israel shifts from mourning to elation as Independence Day festivities get underway

An annual torch-lighting ceremony is being held on Jerusalem’s Mt. Herzl on Wednesday, marking the end of Remembrance Day. The end of the ceremony will touch off Independence Day celebrations across the country. The official theme of this year's Independence Day ceremony at Mount Herzl is “Israeli Trailblazers”….

 

Amsterdam:

Israeli flags fly high in Amsterdam as part of solidarity campaign

On April 8, the Eurpean Jewish Association launched a solidarity campaign to fight anti-Semitism in Europe and one pastor in the Netherlands has already taken heed of the call. Last Saturday, Stan Kamps, a Canadian-born pastor of an English-language baptist church in the Dutch city of Almere, took to the busy Amsterdam streets with members of his church and a large Israeli flag….

 

​Politik & Sicherheit:

Obama tells U.S. Jewish leaders: Netanyahu not invited to White House until after Iran talks

U.S. President Barack Obama informed American Jewish leaders at a meeting last week that he was not prepared to invite Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu to the White House for an in-person visit. According to a New York Times report, Obama told the group that he was concerned Netanyahu would publicly vent his complaints about White House policies, specifically the ongoing negotiations with Iran regarding the latter's nuclear program….