Aktuelles vom 25-04-2015

25.04.2015                     06.Ijar 5775                      Tag 21 des Omer; Acharei Mot-Kedoschim

Neue Nachrichten:

Nachfahren der Völkermordopfer:

Niemand soll uns als Armenier erkennen

Asiya bekommt in diesen Tagen bestimmt wieder viel Besuch. Die alte Frau kann nicht mehr gut laufen; die meiste Zeit sitzt sie im Wohnzimmer des kleinen Hauses, das sie gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn bewohnt. Hoch oben in den anatolischen Bergen, in einem kleinen Dorf namens Çüngüş, leben sie. Zwei imposante armenische Kirchenruinen bezeugen, dass auch dieser Ort – wie so viele in der Türkei – eine Vergangenheit hat, über die in aller Regel nicht geredet wird. Tausende Armenier wurden vor hundert Jahren weiter unten im Tal in einen Fluss geworfen, der rauschend in einer tiefen Felsspalte verschwindet….

 

Strafrecht:

Was ist Völkermord?

​Völkermord ist ein Rechtsbegriff und ein politischer Kampfbegriff. Die Absicht, ganze Völker oder Volksgruppen auszulöschen, ist in der Geschichte nicht unbekannt, tauchte aber als rechtliches Phänomen erst im Ersten Weltkrieg auf. Der Genozid an den Armeniern war in der Tat ein Wendepunkt. Im Mai 1915 sandten die französische, die russische und die britische Regierung eine gemeinsame unmissverständliche Warnung an das Osmanische Reich: Die Alliierten würden alle Mitglieder der osmanischen Regierung und deren Helfer persönlich zur Verantwortung ziehen. Das war noch nicht die Geburt eines neuen Verbrechens, aber doch ein Unwerturteil über eine Tat, die alle angeht. Der geplante große internationale Prozess kam jedoch nicht zustande; man wollte keinen neuen Konflikt riskieren….

 

Gesellschaft:

Die Kraft der Religion

​Religion hat Kraft. Wie kraftvoll sie ist, das ist für Christen selten so greifbar wie in den Tagen vor und nach Ostern. Es tut gut, eine religiöse Sprach- und Bildwelt zu haben, um Trauer und Schmerz zu bewältigen. Gerade dann, wenn eigene Worte fehlen. Die zweitausend Jahre alte Botschaft vom Sieg des Lebens über den Tod kann uns Halt schenken, wo alle Hoffnung verloren scheint. Das spüren auch Menschen, die sich sonst eher als religiös unmusikalisch bezeichnen würden….

 

Roman "Who the Fuck is Kafka?"

Feindfreunde im falschen Film

​Der letzte Gaza-Krieg ist noch in vollem Gang, als Lizzie Doron die Einladung zu einer Tagung in Rom erhält. „Eine Vereinigung von Träumern, die die Realitäten im Nahen Osten verändern wollten“, spottet die Autorin aus Tel Aviv über das so gut gemeinte wie naive Ansinnen. Doch dann findet sie ausgerechnet auf dem römischen Podium in einem palästinensischen Israeli einen Gleichgesinnten, mit dem sie sich über sämtliche Abgründe hinweg verbündet. Nadim Abu Hanis, Fotograf und Menschenrechtsaktivist, erzählt dem Publikum gerade, wie er am Flughafen in Israel so lange gefilzt wurde, bis schließlich auch das Flugzeug weg war. Weshalb er sich, wie so oft, im Duty Free Shop die Zeit bis zum nächsten Flug mit dem Kauf von Unterhosen vertrieb. Das europäische Publikum lacht noch über die Anekdote, da sieht Lizzie Doron schon die nächste Frage wie eine Drohne auf sich zusteuern: Ob sie als israelische Staatsbürgerin am Flughafen denn auch ausgezogen worden sei? Und warum die Israelis wieder einen Krieg angefangen hätten?….

 

Schreibwerkstatt:

Ohne Vergangenheit keine Zukunft

​Die Konrad-Adenauer-Stiftung führte einen Jugendpolitiktag zum Thema "Ohne Vergangenheit keine Zukunft – 50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen" durch, eine Veranstaltung für Berliner Oberstufenschüler. Neben verschiedenen Workshops wurde eine Schreibwerkstatt angeboten. Fünf Beiträge, die dabei entstanden, lesen Sie hier….

 

Sportgeschichte:

Wie der Sport die Vergangenheit bewältigt

​Nach Jahren der Sprachlosigkeit erhielt der Präsident des Deutschen Sportbundes, Willi Daume, zusammen mit dem späteren Vorsitzenden des Zentralrates der Juden, Werner Nachmann, 1957 eine offizielle Einladung nach Israel und knüpfte dort erste Kontakte zu führenden Persönlichkeiten des Sports. Eine Ausnahmestellung hinsichtlich der Wirkung und öffentlichen Wahrnehmung nahm der Fußball ein. Unter dem Eindruck des Gewinns der Weltmeisterschaft 1954 durch die deutsche Elf schickte der Israelische Fußballverband zwischen 1957 und 1965 mit einer Ausnahmegenehmigung der Regierung zehn seiner besten Trainer nach Köln, um das international hoch geschätzte Diplom des DFB-Lehrgangs zu erwerben….

 

​Model United Nations:

Am Ende geht es immer um den Nahostkonflikt

Bei "Model United Nations" simulieren Studenten aus aller Welt die Arbeit der Vereinten Nationen. Die Berliner Delegation vertrat diesmal Israel. Schnell lernte sie, was es heißt, isoliert zu sein. Isa Adriane Günther und 14 Kommilitonen der Freien Universität Berlin (FU) haben kürzlich bei dem Rollenspiel "Model United Nations" im Hauptquartier der UN vier Tage lang Israel vertreten. 5000 Studenten aus der ganzen Welt kommen jedes Jahr in New York zusammen, um die Arbeit der UN zu simulieren. Dabei repräsentiert jede Universitätsdelegation eine Organisation oder ein Land, das nicht das eigene ist….

 

Deutsche und Israelis:

Wie das Unüberbrückbare überwunden wurde

Bis zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen 1965 war es ein weiter Weg. Doch die Partnerschaft zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland zeichnete sich schon in ihren frühen Jahren ab. Beide waren neuartige, aus unterschiedlichen Gründen umstrittene staatliche Gebilde, die um ihren internationalen Status kämpfen mussten. Dabei konnten sie sich gegenseitig von Nutzen sein….

 

Jubiläum:

Israel und Deutschland im Jahr 2015

​50 Jahre nach der Aufnahme offizieller politischer Beziehungen ist die Verbindung beider Länder enger denn je. Ob Kultur, Wirtschaft oder Tourismus: Der Austausch steht auf einem festen Fundament. Konrad Adenauer und David Ben Gurion (u. links) zählten zu den ersten Brückenbauern. Seitdem hat sich im Verhältnis zwischen beiden Ländern viel bewegt. Deutsche wie die Autorin Katharina Höftmann (oben) leben heute ganz selbstverständlich in Israel, genauso , wie es Israelis nach Deutschland zieht….

 

Genozid-Vorwurf:

Wieso die Türkei nur gegen kleine Gegner zuschlägt

Aus mehreren Ländern hat die Türkei ihre Botschafter abgezogen, weil die von Völkermord an den Armeniern sprachen. Gegenüber großen Handelspartnern wie Deutschland übt Ankara aber Zurückhaltung. Die türkische Regierung brodelt. Und das schon seit Längerem. Immer öfter zieht sie ihre Botschafter aus anderen Ländern ab, denn Ankara ist unzufrieden. Gegenwärtig gibt es in sieben Ländern keinen türkischen Botschafter. Aus Israel zog die Türkei ihren Gesandten bereits 2010 ab, nachdem das Land gewaltsam gegen militante türkische Aktivisten vorgegangen war, die die Gaza-Blockade durchbrechen wollten. Dabei waren neun Türken getötet worden….

 

Die Türkei protestiert:

Erdogans Faust bleibt in der Tasche

Weil sie so oft beleidigt ist, hat die Türkei immer weniger Botschafter in anderen Staaten – gegenwärtig sind ihre Top-Diplomaten in sieben Ländern nicht vertreten. Mittlerweile haben jedoch nach dem Vatikan und Österreich auch Russland, Frankreich und nun Deutschland den Massenmord an den Armeniern Völkermord genannt. Erdogan sagte, dies diene nur dazu, "Feindseligkeit gegen die Türkei zu schüren". Außenminister Mevlüt Cavusoglu warnte alle Länder, die den Begriff Völkermord für die "armenische Tragödie" verwendeten, dies würde die bilateralen Beziehungen mit der Türkei beschädigen. Wenn allerdings die Türkei ihre Botschafter aus jedem Land zurückrufen will, das Genozid sagt, wird sie sich sehr schnell international isolieren….

 

Holocaust:

Die Scham nach dem KZ-Gedenken

Plastikgeschirr für Überlebende, feines Gedeck für den Staatsbesuch: Was lief schief am 70. Jahrestag der Befreiung des Frauen-KZ in Ravensbrück? Hannah Rainer fühlte sich richtig unwohl. Ein ehemaliges Konzentrationslager ist kein Ort für Feste. Wenn aber 89 Überlebende aus verschiedenen Ländern der Welt nach Brandenburg reisen, um sich ihren schlimmsten Erinnerungen zu stellen, dann sollten auch Kleinigkeiten stimmen. So war es aber nicht am vergangenen Sonntag, sagt die 21-Jährige. Während der Gedenkveranstaltung auf dem Gelände des ehemaligen Frauenlagers in Ravensbrück gab es zum Mittagessen im Catering-Zelt Plastikgeschirr und Essensmarken für die Überlebenden. Daneben: Kellner, die fürstlich gedeckte Tische versorgten für den Staatsbesuch, für die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck und die polnische Präsidentengattin….

 

Naher Osten:

In der Raucherecke der Welt

​Auf den Bildschirmen zwischen Marrakesch und Bagdad wird so zügellos gequalmt, wie in kaum einer anderen Region. Die WHO will dies unterbinden – um die dramatisch steigende Raucherquote in Arabien zu senken. "Verwirrte Nachtigall" heißt eine der hübschesten arabischen Filmkomödien der vergangenen Jahren. Der Ägypter Ahmed Helmy spielt darin einen armen Tropf, der sich beide Arme gebrochen hat und nun seiner Ärztin beibringen will, Zigaretten für ihn zu drehen. Ganz am Ende sieht er sie lieb an. "Jetzt gebe ich das Rauchen auf. Ich brauche deine Hilfe nicht mehr."….

 

​Kolumne:

Was ist eigentlich mit Afrika?

Zeitungen berichten in dicken Schlagzeilen von der "Schande Europas". Amnesty International fordert die europäischen Regierungen auf, "ihre Verantwortung wahrzunehmen". EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini kündigt an, die EU müsse, "ohne zu zögern, Maßnahmen gegen diese Tragödie ergreifen". Alles völlig richtig. Nur: Was ist eigentlich mit Afrika? Wie dieser Tage in den SN zu lesen war, ist weder den afrikanischen Regierungen noch der Afrikanischen Union noch den afrikanischen Massenmedien der tausendfache Tod im Mittelmeer besonderen Aufhebens wert. Das dröhnende Schweigen der dortigen Eliten ist völlig unangebracht. Denn sieht man von den Kriegsflüchtlingen aus Nahost ab und richtet seine Aufmerksamkeit in erster Linie auf jene Migranten, die aus den verschiedenen afrikanischen Ländern nach Europa strömen, so ist eindeutig festzustellen: Die Ursachen für deren Massenauswanderung, die so oft in den Tod führt, liegen nicht in Europa. Sie liegen in Afrika….

 

70ster Jahrestag:

Russland bereitet sich auf größte Parade seit 1917 vor

​In zwei Wochen findet in Russland die größte Parade seit der Oktoberrevolution 1917 statt. 25 Staatschefs haben ihre Teilnahme an der Feier zum 70. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland bereits bestätigt – darunter auch Kim Jong-un. Die 25 Staatschefs, die ihre Teilnahme an der großen Gedenkfeier in Moskau bereits zugesagt haben, stammen hauptsächlich aus den GUS-Staaten, den Ländern der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) sowie den BRICS-Staaten. In der Vergangenheit hat Russland jeweils die Präsidenten von 68 Staaten und internationalen Organisationen eingeladen. In diesem Jahr haben die Staatschefs der meisten westlichen Länder ihre Teilnahme wegen dem Konflikt in der Ukraine jedoch abgesagt….

 

Nürnberg:

Ehrung für einen jüdischen Soldaten

​Straße an der Hitler-Tribüne soll nach dem Emigranten Stephen S. Mosbacher benannt werden. Stephen Mosbacher wurde 1923 als Sohn des Nürnberger Frauenarztes Dr. Emil Mosbacher und seiner Frau Anna geboren. Der mit dem urdeutschen Namen Sigmund geborene Junge verlebte eine unbeschwerte Kindheit. Die Mosbachers gehörten zu den gutsituierten und angesehenen Bürgern der Stadt – bis die Nationalsozialisten an die Macht kamen. Zunächst wurde Vater Emil Mosbacher seine Tätigkeit als Belegarzt in einer Nürnberger Klinik gekündigt. Nur wenig später schloss man ihn aus der Kassenärztlichen Vereinigung aus; somit konnte Dr. Mosbacher nur noch Privatpatienten behandeln. Als ihm letztlich der Entzug seiner Approbation und die Praxiskündigung drohten, flüchtete die Familie in die USA….

 

​Gedenkveranstaltung für Armenier:

Israelis bei Gedenken in Armenien

Israelische Politiker haben den 100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern gewürdigt. Dazu gab es am Freitag mehrere Veranstaltungen. Vertreter des israelischen Parlamentes waren am Freitag bei einer Mahnwache in der armenischen Hauptstadt Jerewan zugegen, um der Opfer zu gedenken. „Wir verstehen, vielleicht noch mehr als andere Völker, das Leiden der Armenier, und wir nehmen Anteil an dieser Tragödie“, erklärte der Avoda-Abgeordnete Nachman Schai laut einem Bericht der Tageszeitung „Jerusalem Post“. Auch Anat Berko vom Likud nahm an der Veranstaltung teil….

 

Arabische Gratulation zum 67sten:

Raketenangriff auf Israels Süden

​Die Feierlichkeiten zum 67. Unabhängigkeitstag des Landes waren soeben erst beendet worden, als der Alarm in Israel Süden aufheulte und eine Rakete auf offenem Gelände in der Nähe der Stadt Sderot niederging. Sie richtete keine Schäden an. Eine zweite soll unbestätigten Berichten zufolge innerhalb des Gazastreifens niedergegangen sein….

(Und die deutschen Gutmenschen und Linken schweigen!)

 

Syrien:

'IAF struck missile bases in Syria,' Al-Jazeera report says

According to Al-Jazeera, Israeli fighter jets bombed bases in the Al-Qalamoun mountains, where strategic bases are located housing long-range missiles; IDF: "We do not comment on foreign reports".​…

 

Saudi-Arabien:

Saudi Arabia foils ISIS-backed plot on its grounds

Saudi Arabian officials announced Saturday that an ISIS-backed bomb plot on its grounds had been foiled, and three bomb-trapped cars had been seized as evidence, according to the Lebanese Daily Star. Officials also credited the terror organization with shooting two policemen in Riyadh earlier this month….

 

100 Jahre Warten:

Lebanon, a century after the Armenian Genocide

For many Armenians, the genocide of 1915 is not a thing of the past. Lebanon is now hosting a number of Syrian Armenian refugees who have been forced to flee fighting in neighboring Syria. Hundrets of red lanterns glowed as they rose into the sky, watched by the crowds below until they disappeared behind the buildings that dot the fringes of the Lebanese coastline. The event is one of many building up to April 24th, which marks the 100th commemoration of the Armenian genocide at the hands of the Ottoman Empire….

 

​Argentinien:

Hope for justice fades as Argentina's Jews watch prosecutor's work slip beneath gov't rhetoric

Even those few Argentineans who had until now harbored hope for justice have little reason for optimism anymore. On Monday, an Argentinean prosecutor effectively put an end to a decade-long investigation into the horrific 1994 bombing of the AMIA Jewish community center in Buenos Aires. In the process, he also discredited the late Alberto Nisman, the lawyer whose name had been synonymous with the pursuit of justice for the victims of the bombing….

 

Jerusalem:

Border police officers shoot, kill knife wielding Palestinian near Jerusalem checkpoint

​Israeli border police offiers shot and killed a 16 year old Palestinian after he attempted to stab them near a checkpoint close to east Jerusalem, police officials revealed Saturday. The incident occurred early on Saturday near the a-Zayyim checkpoint where the suspect reportedly tried to attack officers on duty….

 

Politik & Diplomatie:

'EU concerned over Likud proposals to weaken Israel's judiciary'

​The European Union has communicated to Israeli official its concern over proposed changes to laws governing the standing of the judiciary, Channel 2 reported on Friday. European officials said they were watching Israeli coalition talks with apprehension, particularly in light of demands made by Likud politicians to enact reforms that would grant the legislature greater power in shaping the character of the Supreme Court….

 

Erleichterung:

100 Palestinian doctors authorized to work in Israeli hospitals, reversing intifada ban

​Doctor Firas Eleyan is the second of three Palestinian doctors to be granted a new permit allowing him to drive his car into Jerusalem, a change which will drastically effect his — and many other doctors’– working life. “I think it’s a substantial step…the daily cost just to come to work by cab is more than $18 each way – more than half of my monthly wage.  Now it takes me 15 instead of 30 minutes each way.”  Eleyan, who has worked at Hadassah Hospital for eight years and previously trained as an oncologist in Russia, said he knew of 16 physicians who were granted the new permits and of more who were currently going through the application process….

 

Politik & Diplomatie:

Liberman lashes out at South Africa after Israel denies visa to Communist minister

The controversy erupted after the South African minister of higher education, Blade Nzimande, was denied an entry visa into Israel by the Israeli embassy in Johannesburg.​…

 

Mea Shearim:

Ultra-Orthodox Jews gang up on IDF officer in Mea Shearim section of Jerusalem

Unidentified assailants assaulted an IDF officer who came to visit soldiers in the ultra-Orthodox neighborhood of Mea Shearim on Friday. The officer, who serves in the Givati infantry brigade and even took part in last summer’s Operation Protective Edge in Gaza, drove in to Mea Shearim to visit two of his charges who are beset by economic woes….

 

Enttäuscht:

Family of Jewish victim of US drone attack ‘disappointed’ in Obama

The family of a Jewish al-qaida hostage killed in a US drone strike is disappointed in how Washington dealt with the situation, the hostage’s wife said in a statement. Elaine Weinstein said Thursday the assistance her family received from the US government was “inconsistent and disappointing”….

 

US-Kongress:

AIPAC pushes Republicans to foster bi-partisan support for bill that would challenge Iran deal

"Our priority is to make sure the bill gets passed with the strongest possible bipartisan majority so that Congress is guaranteed the opportunity to pass judgment on the final agreement," an AIPAC source said.​…

 

Aufrüstung:

'Hezbollah built airstrip for Iranian-made drones in Lebanon'

Fresh satellite images reveal that the Lebanese Shi’ite movement Hezbollah has constructed an airstrip designed for its fleet of unmanned aerial vehicle. According to Jane’s Defence Weekly, the runway was built in the northern Bekaa Valley, just 10 kilometers south of the Lebanese village of Hermel….

 

Diplomaten:

First round of Iran talks indicate nuke deal possible by deadline

​The United States and five other powers want Tehran to agree to long-term curbs on programs that can make nuclear arms. Iran denies wanting such weapons but is seeking relief from sanctions imposed earlier over its refusal to reduce its atomic activities….

 

​USA:

Reform Jews urge Obama to recognize mass killing of Armenians as genocide

JTA –The Union for Reform Judaism urged U.S. President Barack Obama on Thursday to use the word “genocide” in describing the murder of 1.5 million Armenians. Rabbi Rick Jacobs, the union’s president, made the call in an open letter he sent to Obama, ahead of the centennial anniversary of what is widely known as the Armenian Genocide….

 

Revision abgelehnt:

U.S. court tosses Palestinian lawsuit against charities funding settlements

The U.S. Court of Appeals in New York upheld a lower court’s dismissal of an appeal from a group of 13 Palestinians that sought damages for alleged “terrorist attacks” by Jews in the West Bank. The complaint was filed against five U.S.-based charities that financially support settlement activity: Christian Friends of Israeli Communities, the Hebron Fund, Central Fund of Israel, One Israel Fund and American Friends of Ateret Cohanim. The plaintiffs alleged that financial support of these charities violated antiterrorism laws….

 

Revision abgelehnt II:

U.S. court upholds dismissal of libel suit by Palestinian president's son

​A federal appeals court has upheld a decision to throw out a $10 million libel suit by the son of Palestinian Authority President Mahmoud Abbas. The U.S. Court of Appeals for the District of Columbia Circuit agreed Friday that Yasser Abbas cannot make a defamation claim against Foreign Policy magazine over a story that questioned the source of his prosperity….