Wissenswertes

Wahlsystem in Israel

eingestellt am:

13.04.2015                     24.Nissan 5775                      Tag 9 des Omer

Das Wahlsystem in Israel

Die Knesset (כנסת, hebräisch: „Versammlung“) wird durch reine Verhältniswahl gewählt. Die Knesset besteht aus120 Abgeordneten. Diese Zahl ist abgeleitet von der im Buch Nehemia beschriebenen Knesset Ha-Gdola und wurde folglich seit der ersten Wahl im Jahr 1949 nie geändert, obwohl die Bevölkerung Israels im gleichen Zeitraum von etwas über einer Million auf mehr als acht Millionen Menschen wuchs. Das Vorgängerparlament der Knesset, die Repräsentantenversammlung für das Mandatsgebiet Palästina, umfasste nach ihrer letzten Wahl (1944) 171 Abgeordnete….

 

 

 

Prosor-Rede zum Ausschwitz Gedenktag

27.01.2015                      07.Schwat 5775

Rede des UN-Botschafters Prosor zum Auschwitz Gedenktag:

“Verbunden, weil wir der Menschheit angehören”

Der ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron Prosor, hat bei der Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz eine Rede gehalten.

„Heute begehen wir 70 Jahre seit der Befreiung von Auschwitz. Primo Levi, ein italienischer Jude, der Auschwitz überlebt hat, schrieb: ‚Ich bin immer wieder überwältigt von der Unmenschlichkeit des Menschen gegenüber dem Menschen.‘

Der Holocaust war ein Zeitalter der Gräuel und der Straflosigkeit. In den Jahren darauf glaubten die Menschen, dass wir zivilisierter und sensibilisierter geworden sind – dass all diese Gräuel uns nie wieder heimsuchen würden. Und dann kamen Kambodscha, Ruanda, Darfur und Bosnien….

 

 

Rede vor UN-Vollversammlung 2014

08.01.2015                     17.Tewet 5775

Rede  vor der Vollversammlung:

Rede des israelischen UN-Botschafters Ron Prosor zur Palästinafrage

Ich stehe vor der Welt als ein stolzer Repräsentant des Staates Israel und des israelischen Volkes. Ich stehe aufrecht vor Ihnen, wissend, dass Wahrheit und Moral auf meiner Seite sind. Und doch stehe ich hier auch in dem Wissen, dass heute in dieser Versammlung die Wahrheit auf den Kopf gestellt und die Moral beiseite gelassen werden wird. Tatsache ist: Immer wenn Mitglieder der internationalen Gemeinschaft über den israelisch-palästinensischen Konflikt reden, breitet sich ein Nebel aus, der alle Logik und moralische Klarheit verhüllt.

Hier die vollständige Rede als Video

Hier die vollständige Rede auf Deutsch

 

Neue Flugschrift

eingestellt am:  21.12.2013                      18.Tewet.5774

Neue Flugschrift:

Die Aktion 3. Welt Saar hat eine neue Flugschrift zum Geschäft mit der Hilfe herausgebracht:

"Vorsicht, die Helfer kommen – NGOs zwischen Hilfe und Hilfsbusiness – in Palästina und anderswo".

Am Beispiel Palästina nimmt die Redaktion der Flugschrift das Geschäft mit der Hilfe genauer unter die Lupe und hat Erstaunliches recherchiert:

Vorsicht die Helfer kommen….

„Israel ist mit seinen Siedlungen im Recht“ 2

20.11.2013                      17.Kislew.5774

Die Siedlungen:

"Israel ist mit seinen Siedlungen im Recht"

Westliche Politiker werden nicht müde, zu betonen, die israelischen Siedlungen im Westjordanland seien illegal. Sie prophezeien, die Bautätigkeit in den sogenannten Palästinensergebieten mache einen künftigen Palästinenserstaat unmöglich, drohen mit der Isolierung Israels auf der internationale Bühne, der Delegitimierung des jüdischen Staates und – demografisch bedingt – seinem Untergang.

Wenn sich ein deutscher Politiker heutzutage auf israelischem Podium als "großer Freund Israels" outet, weiß jeder Israeli – sofern er überhaupt noch weiter zuhört -, dass der erhobene Zeigefinger nicht mehr fern ist, verbunden mit dem Satz: "Ja, aber die israelischen Siedlungen…" Und man fragt sich, warum gerade die größten Freunde Israels vom jüdischen Staat Unmögliches fordern….

Der Mythos Nakba

eingestellt am: 06.08.2013                      30.Aw.5773                      Rosch Chodesch 1

Der Mythos Nakba:

Fakten zur Gründungsgeschichte Israels.

Würde man in einer Umfrage die Meinungen erforschen, wie es denn zur Staatsgründung Israels gekommen sei, das Ergebnis wäre nicht überraschend. Die Vorstellung, die Juden seien ins Land der Palästinenser eingedrungen, hätten sie vertrieben und ihnen ihre Heimat geraubt, ist weit verbreitet. Weitgehend unberührt von historischen Kenntnissen wird diese palästinensische Erzählung nur zu bereitwillig geglaubt. Warum so viele Menschen zwar erstaunlich wenig über die Geschichte des Nahen Ostens in den Jahren zwischen 1880 und 1950 wissen, aber trotzdem eine feste Meinung dazu haben, die sich mit fundamentalen historischen Tatsachen beißt, wäre eine eigene Untersuchung wert.
Diese Broschüre liefert interessierten Leserinnen und Lesern überprüfbare Daten und Fakten. Sie versteht sich als ein Diskussionsbeitrag und wendet sich insbesondere an diejenigen Multiplikatoren, denen die Verbreitung des Wissens um die legitimen Sicherheitsbedürfnisse des jüdischen Staates eingedenk des Holocausts ein wichtiges Anliegen ist.

Die vollständige Broschüre können sie hier lesen: nakba_web_end.pdf  

Israel hat gewählt

24.01.2013                      13.Schwat. 5773

Endgültiges Wahlergebnis:

Israel hat gewählt

Die Stimmenauszählung der Wahlen zur 19. Knesset ist abgeschlossen.
Von 5.656.705 Wahlberechtigten haben 3.818.441 ihre Stimme abgegeben, die Wahlbeteiligung lag damit bei 67,52%. 40.464 Stimmen waren ungültig.
Die Stimmen verteilen sich wie folgt auf die 34 angetretenen Parteien (Es gilt eine Zwei-Prozent-Hürde):Das Zentrale Wahlkomitee hat 99,5% der Stimmen ausgezählt.
Vorläufige Sitzverteilung (Grafik: Botschaft)

 

 
 

Von den 120 Sitzen der 19. Knesset entfallen nach dem vorläufigen Ergebnis demnach  auf:
 
– Likud Beitenu: 23,32%, das entspricht 31 Mandaten


– Yesh Atid: 14,32%, das entspricht 19 Mandaten

– Ha-Avoda: 11,39%, das entspricht 15 Mandaten

– Ha-Bait ha-Yehudi: 9,11%, das entspricht 12 Mandaten

– Shas: 8,74%, das entspricht 11 Mandaten

– Yahadut ha-Tora: 5,18%, das entspricht 7 Mandaten

– Ha-Tnua: 4,99%, das entspricht 6  Mandaten

– Meretz: 4,54%, das entspricht 6  Mandaten

– Raam – Ta´al: 3,65%, das entspricht 4  Mandaten

– Chadash: 3%, das entspricht 4  Mandaten

– Balad: 2,56%, das entspricht 3  Mandaten

– Kadima: 2,09%, das entspricht 2 Mandaten

Otzma le-Israel: 1,76%; Am Shalem: 1,2%; Ale Yarok: 1,14%; Koach lehashpia: 0,74%; Eretz Chadasha: 0,74%; Ha-Israelim: 0,5%; Ha-Yerukim ve-ha-Tze´irim: 0,22%; Dor Bonei ha-Aretz: 0,16%; Chayim be-Kavod: 0,1%; Da´am: 0,09%;Achim Anachnu: 0,08%; Tzedek Chevrati: 0,08%; Ha-Piratim: 0,06%; Kulanu Chaverim: 0,06%; Kalkala: 0,05%; Mitkademet Liberalit: 0,04%; Or: 0,03%; Brit Olam: 0,02%; Al-Amal li-Taghaiyur: 0,02%; Moreshet Avot: 0,01%

(Knesset/Haaretz, 24.01.13)

Häufig gestellte Fragen zu den Wahlen zur Knesset

eingestellt am: 14.01.2013                      03.Schwat. 5773

Wahlkampf:

Häufig gestellte Fragen zu den Wahlen zur Knesset

1. Worum geht es bei den Wahlen?

Die Wahlen entscheiden über die Zusammensetzung des israelischen Parlaments, der 19. Knesset und der Regierung, die sich aus der Zusammensetzung der Knesset ergibt. Da Israel eine parlamentarische Demokratie ist, wird der Ministerpräsident von der Knesset gewählt.

Die landesweiten Wahlen finden am Dienstag, den 22. Januar 2013, statt….

Gemeinsame Medienmitteilung:

eingestellt am: 18.06.2012                      28.Siwan. 5772

Gemeinsame Medienmitteilung:

Gemeinsame Medienmitteilung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), der Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI) und der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft (ÖIG)

Die Israel-Freundschaftsgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen vom 15. bis 17. Juni 2012 zu einer Konferenz in Berlin zusammen.

Schwerpunkt der Beratungen waren die aktuelle politische Situation im Nahen Osten sowie die sich daraus ergebenden Unterstützungsmöglichkeiten für die deutschsprachigen Freunde Israels.

Im Sinne ihrer traditionellen Zusammenarbeit werden die drei Freundschaftsgesellschaften sich künftig verstärkt gemeinsam engagieren. Beispielsweise bezogen auf die Herausforderungen vor denen Israel derzeit steht, wie Bedrohung durch eine atomare Aufrüstung des Iran, diffamierende Boykottforderungen gegen Israel und Erreichung einer Zwei-Staaten-Lösung.

Die Freundschaftsgesellschaften appellieren an ihre nationalen Regierungen und an die Verantwortungsträger der Europäischen Union, sich stärker als bisher im Friedensprozess im Nahen Osten zu engagieren.

Die Freundschaftsgesellschaften erwarten von ihren Regierungen mehr Objektivität, mehr Solidarität mit dem israelischen Volk und dem Staat Israel. Die europäischen Staaten und Israel sind durch eine Wertegemeinschaft miteinander verbunden. Demokratie, Rechtsstaat, Grund- und Menschenrechte und politischer Pluralismus sind europäische Errungenschaften, die in Israel gelebt werden. Ein Ja zu diesen Grundwerten bedeutet ein Ja zu Israel….