Archiv der Kategorie: Termine

Benefizkonzert

eingestellt am 10. November 2017 – 21. Cheschwan 5778

Benefizkonzert anlässlich des Mitzvah-Days 2017 in Saarbrücken

Der Mitzvah Day beruht auf der Überzeugung, dass jeder unsere Welt positiv beeinflussen kann. Das Konzept des Mitzvah Days basiert auf zentralen jüdischen Werten wie: Tikkun Olam („Verbesserung der Welt“), Tzedek („Gerechtigkeit“) und Gemilut Chassadim („Mildtätigkeit“). Juden sollen diese Werte leben und in ihrem Alltag verwirklichen. An einem festgelegten Tag im Jahr soll mit besonderen Aktionen das Augenmerk auf diese Werte gelenkt werden. Am Mitzvah Day versuchen wir, weltweit mit vereinten Kräften in unzähligen kleinen Aktionen die Welt ein Stück besser zu machen. „Die Gerechtigkeit kennt keine Grenzen, wir haben die Pflicht, jedem zu helfen“, betont auch der Vorsitzende der Synagogengemeinde Saar, Richard Bermann.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat diesen Aktionstag in den Jüdischen Gemeinden in Deutschland und darüber hinaus eingeführt. 2015 waren es mehr als 120 Aktionen in 40 Städten in ganz Deutschland unter Beteiligung von 50 jüdischen Einrichtungen und mehr als 2.000 Freiwilligen.

Anlässlich des Mitzvah-Days 2017 lädt die Synagogengemeinde Saar am Sonntag, den 19. November um 18:00 Uhr zu einem Benefizkonzert zugunsten des Kinder-Hospizdienstes Saar in der Synagoge ein. 

Das musikalische Allroundtalent Boris Rosenthal und die Sängerin Tallana Gabriel, die im letzten Jahr zur Gewinnerin der Herzen bei der Show „Deutschland sucht den Superstar“ avancierte, bringen ein Potpourri aus jüdischen, jiddischen, israelischen und russischen Superhits nach Saarbrücken!

Die Einnahmen aus dem Konzert werden zu 100% dem Kinder-Hospitzdienst Saar zugutekommen. Der Eintritt kostet mindestens 5€ und ist nach oben offen.

Mit freundlichen Grüßen

SYNAGOGENGEMEINDE SAAR K. d. ö. R.

Alexej Tarchis

Geschäftsführer

Diskussionsveranstaltung

eingestellt am 26. Oktober 2017 – 06. Cheschwan 5778 – Ta’anit BH“B:

Hiermit möchten wir Sie/Euch zu einer Kooperationsveranstaltung einladen, an der wir auch als DIG Saar beteiligt sind:

„Antisemitismus in der deutschen Linken“ 

Referent: Martin KLOKE   

Do, 02. Nov. 2017,

19 Uhr

Kino Achteinhalb, Nauwieserstr. 19, SB

„Linker Antisemitismus ist unmöglich“ – für diese These legte sich der Schriftsteller Gerhard ZWERENZ noch 1976 ohne Wenn und Aber ins Zeug. 10 Jahre später mochte der streitbare Schriftsteller seine Augen nicht mehr davor verschließen, dass linke und grün-alternative Aktivisten den Staat ISRAEL mit geradezu libidinösem Eifer zu dämonisieren und zu delegitimieren versuchten. „Die Kinder der Täter neiden den Kindern der Opfer die weiße Weste“ – so erklärte sich der späte Zwerenz die krude Mischung aus antiimperialistischen Gewissheiten und antisemitischen Ressentiments ausgerechnet in linksdeutschen Milieus. Wissen wir heute mehr über die Hintergründe antizionistischer Obsessionen, von denen sich weite Teile der 68er- Generation haben anstecken lassen? Dieser und anderen Fragen werden wir bei der Veranstaltung gemeinsam mit dem Referenten nachgehen.

Diskussionsveranstaltung 1

eingestellt am 25. September 2017 – 05. Tischrei 5778

„Die RAF und der Staat Israel“
Referent:  Dr. Martin JANDER
Do, 28. Sept. 2017, 19 Uhr
Filmhaus, Mainzerstr. 8, SB
Thematisiert wird der sog. „Deutsche Hebst“:
Terrorismus und Antisemitismus

Dass sich der Terror der RAF nicht nur gegen die BRD, sondern wesentlich gegen ISRAEL und die USA wendete,  wird in den meisten Analysen nur unzureichend behandelt. Der Historiker und Journalist Dr. Martin JANDER skizziert in seinem Vortrag eine kurze Geschichte des Terrorismus von Links, seiner wesentlichen Ziele und der Mängel der bisherigen Geschichtsschreibung. Die gravierenden blinden Flecken in der Aufarbeitung der Geschichte von RAF und Co. bilden die antisemitische Dimension in den Kooperationen von RAF u.a. und ihre Beteiligung am Krieg von PLO/PFLP zur Vernichtung Israels.


Diskussionsveranstaltung 2

eingestellt am 25. September 2017 – 05. Tischrei 5778

„Antisemitismus in der deutschen Linken“
Referent: Martin KLOKE
Do, 02. Nov. 2017, 19 Uhr
Kino Achteinhalb, Nauwieserstr. 19, SB
„Linker Antisemitismus ist unmöglich“ – für diese These legte sich der Schriftsteller Gerhard ZWERENZ noch 1976 ohne Wenn und Aber ins Zeug. 10 Jahre später mochte der streitbare Schriftsteller seine Augen nicht mehr davor verschließen, dass linke und grün-alternative Aktivisten den Staat ISRAEL mit geradezu libidinösem Eifer zu dämonisieren und zu delegitimieren versuchten. „Die Kinder der Täter neiden den Kindern der Opfer die weiße Weste“ – so erklärte sich der späte Zwerenz die krude Mischung aus antiimperialistischen Gewissheiten und antisemitischen Ressentiments ausgerechnet in linksdeutschen Milieus. Wissen wir heute mehr über die Hintergründe antizionistischer Obsessionen, von denen sich weite Teile der 68er- Generation haben anstecken lassen? Dieser und anderen Fragen werden wir bei der Veranstaltung gemeinsam mit dem Referenten nachgehen.

Der Eintritt ist frei!


Konzert in der Saarbrücker Synagoge

eingestellt am  24. Juni 2017

Konzert von „Asamblea Mediterranea“

am Sonntag, dem 9. Juli um 17:00 Uhr

in der Synagoge Saarbrücken

Die Gruppe „Asamblea Mediterranea“ verzaubert das Publikum mit einem musikalischen Dialog zwischen der Kultur der Sepharden und Aschkenazen. Poetische Balladen, Liebeslieder und Festtagsgesänge erzählen von märchenhaften Lebensfreuden und sehnsuchtsvoller Wehmut.

Die Musik der Sepharden ist von nordafrikanischen und südspanischen Rhythmen sowie griechischen und südslawischen Volksmusiken geprägt. Sepharden sind Juden, die ursprünglich aus Spanien, Portugal, Nord-Afrika oder dem Nahen Osten stammten. Aschkenazen nennen sich Juden, die ursprünglich aus Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Osteuropa stammten. Das Wort „Aschkenazen“ leitet sich vom hebräischen Wort für Deutschland ab, Jiddisch ist ihre Sprache. Innerhalb der jüdischen Welt gibt es vielerlei Spannungen zwischen Sepharden und Aschkenazen. „Asamblea Mediterranea“ zeigt mit ihrem Konzertprogramm auf, wasdie beiden Kulturen vereint.

Ein musikalischer Brückenschlag zwischen der sephardischen und aschkenasischen Kultur. Das Konzert mit „Asamblea Mediterranea“ findet am
Sonntag, den 9. Juli 2017 um 17:00 Uhr (Einlass ab 16:15)
in der Synagoge Saarbrücken statt.
Die Karten zum Preis von 10 € / 6 € (Schüler, Studenten und Mitglieder der Synagogengemeinde Saar) können über die Homepage www.sgsaar.de reserviert und an der Abendkasse abgeholt und bezahlt werden.

Plakat_AsambleaMediterranea

Vortrag über das Schicksal von Behinderten in Osteuropa im 20. Jahrhundert

Vortrag:

eingestellt am 14. Juni 2017 – 20. Siwan 5777

Universität des Saarlandes:

„Diskriminiert – vernichtet – vergessen“

von

Prof. Dr. Rainer Hudemann und Dr. Alexander Friedman

am Donnerstag, 22. Juni

um 18 Uhr

in der Politischen Akademie der Stiftung Demokratie Saarland

(Europaallee 18, 66113 Saarbrücken)

Behinderte und psychisch Kranke wurden in der stalinistischen Sowjetunion diskriminiert, und viele von ihnen überlebten die nationalsozialistische Mordpolitik nicht. Nach 1945 blieben sie in der UdSSR, im Ostblock und auch im Westen als Opfer des Zweiten Weltkrieges vergessen. Der Vortrag wird der Frage nachgehen, wie sich die Lage von kranken und behinderten Menschen zwischen 1917 und 1991 in der UdSSR, im Ostblock und auch im postsowjetischen Raum gestaltet hat. Einerseits wird die Situation jener Gruppen vor dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion beleuchtet, vor allem hinsichtlich des Gesundheitswesens und einer vermeintlichen Eugenik sowjetischer Prägung. Außerdem wird die Darstellung von Behinderten in der sowjetischen und der NS-Propaganda thematisiert, ebenso wie der Verlauf der nationalsozialistischen Kranken- und Behindertenmorde in den besetzten Gebieten Osteuropas. Bis heute stellt sich schließlich die Frage: Wie lässt sich die schleppende Aufarbeitung dieser Verbrechen nach 1945 erklären?

Die Forschungen wurden von der Gerda Henkel Stiftung ermöglicht.

 

 

SCHMELZTIEGEL ISRAEL

eingestellt am 13.05. 2017:

VORTRAG VON OLIVER VRANKOVIC:

„Schmelztiegel Israel“

Donnerstag, den 01. Juni 2017

20.00 Uhr

 Altes Rathaus am Schlossplatz

Saarbrücken

In der pluralen Gesellschaft Israels  – einer Mischung aus West- und Osteuropäern, Amerikanern und Russen, Äthiopiern und Türken, Kurden, Iranern und Arabern (die im israelischen Parlament vertreten sind) ist Israel das Gegenteil einer homogenen Gesellschaft. In Israel treffen auf engstem Raum westliche und orientalische Denk- und Verhaltensweisen, unterschiedliche Religionen, Einstellungen und Meinungen aufeinander.

Welten trennen den Kibbuz von der Entwicklungsstadt, das Leben im Zentrum vom Leben in der Peripherie, die säkularen von den ultraorthodoxen Stadtteilen im jüdischen Teil von Jerusalem und den jüdischen vom arabischen Teil.

Driften die Teile der Gesellschaft auseinander oder gibt es Tendenzen zur Einigung? Wie gehen verschiedene Gruppierungen miteinander um? Nach einem Impulsreferat sind alle zur Diskussion eingeladen. Was können wir für unsere Gesellschaft und unser politisches Handeln ableiten?

Der Vortrag verbindet die Erfahrungen des Referenten, die er an Orten gesammelt hat, an denen kein Israel-Korrespondent zu finden ist, mit der Geschichte des Einwandererstaates.

Oliver Vrankovic, 37, lebt seit 10 Jahren in Israel, arbeitet im Elternheim Pinkhas Rozen und für die Wiener Library. Er arbeitet außerdem als freischaffender Journalist und organisiert Bidungsreisen.

Hier die schriftliche Einladung

 

Veranstaltung der DIG-Saar

Vortragsveranstaltung:

eingestellt am 23. März 2017 – 25. Adar 5777

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe 2017 möchten wir Sie/Euch​ zu der folgenden Vortragsveranstaltung einladen: (in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung)

Die „Alternative für Deutschland“ und der Antisemitismus

Vortrag von Dr. Bodo Kahmann

​Donnerstag,​ 30​. März 2017​ um 20.00 Uhr

„Hotel Am Triller“, Trillerweg 57, 66117 Saarbrücken

 

In der „Alternative für Deutschland“ wird der Konflikt um den Umgang mit Israel und Antisemitismus verstärkt in der Öffentlichkeit ausgetragen. Die Gründung der AFD fällt in eine Zeit, in der ein Wandel im Verhältnis europäischer rechter Parteien zum Antisemitismus festgestellt werden kann.

In dieser Auseinandersetzung überlagern sich ideologische, persönliche und machtpolitische Aspekte.

Der Vortrag analysiert das Verhältnis derr AFD zum Antisemitismus vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen.

Die Gründung und Radikalisierung der AfD fallen somit in eine Zeit, in der ein Wandel im Verhältnis des europäischen Rechtsradikalismus zum Antisemitismus konstatiert werden kann. Der Vortrag analysiert das Verhältnis der AfD zum Antisemitismus vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen und legt dar, wieso das Erstarken der AfD die Abwehr- und Präventionsarbeit gegen Antisemitismus vor neue Herausforderungen stellt.

Dr. Bodo Kahmann studierte Politikwissenschaft und Soziologie in Augsburg, Mainz und Warschau und ist Lehrbeauftragter an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in der Antisemitismus- und Rechtsextremismusforschung.Die Gründung und Radikalisierung der AfD fallen somit in eine Zeit, in der ein Wandel im Verhältnis des europäischen Rechtsradikalismus zum Antisemitismus konstatiert werden kann. Der Vortrag analysiert das Verhältnis der AfD zum Antisemitismus vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen und legt dar, wieso das Erstarken der AfD die Abwehr- und Präventionsarbeit gegen Antisemitismus vor neue Herausforderungen stellt.

Dr. Bodo Kahmann studierte Politikwissenschaft und Soziologie in Augsburg, Mainz und Warschau und ist Lehrbeauftragter an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in der Antisemitismus- und Rechtsextremismusforschung. Disparate Positionen zum Antisemitismus in der AfD werden näher ausgeleuchtet. Es wird dargelegt, inwiefern der politische Aufstieg der Partei die Abwehr- und Präventionsarbeit gegen Antisemitismus vor neue Herausforderungen stellt.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme.

Hier die Einladung zum Ausdrucken!

VORTRAG 30.03.2017

Konzert in der Synagoge Saarbrücken

eingestellt am 07. März 2017 – 09. Adar 5777

Konzert in der Synagoge Saarbrücken am 18. März

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie ganz herzlich zu dem Konzert mit dem Kantorenchor „Choeur juif de France“ Hebräisch – lyrisch und liturgisch

in der Synagoge Saarbrücken am Samstag, dem 18. März um 20:30 Uhr ein.

Der Kantorenchor „Choeur juif de France“ wurde auf Initiative der französischen Vereinigung zur Förderung der jüdischen kantoralen Kunst (APAC) im Jahre 2006 in Paris gegründet. Das Ziel der Vereinigung ist die jüdische musikalische Tradition innerhalb und außerhalb der jüdischen Gemeinschaft aufrechtzuerhalten.

Das Repertoire konzentriert sich auf die hebräische liturgische Musik des aschkenasischen Ritus aus dem 19. und 20. Jahrhundert – aber auch jiddische und ladinische Lieder, sowie israelische Hits finden sich darunter. Das Konzert bietet den Besuchern die einmalige Chance, die Vielfalt der jüdischen Musik mit den wunderbaren Stimmen von 20 französischen Kantoren zu erleben.

Karten zum Preis von 12€/8€  für das Konzert am 18. März 2017 um 20:30 Uhr in der Synagoge Saarbrücken (Lortzingstr. 8, 66111 Saarbrücken) können online unter  www.sgsaar.de  reserviert und an der Abendkasse ab 19:45 Uhr erworben werden.

Herzliche Grüße

SYNAGOGENGEMEINDE SAAR K.d.ö.R.


 

Ausstellung im Rathaus Saarbrücken

eingestellt am 07. Januar 2017 – 09. Tewet 5777 – Wajigasch

Pressemitteilung:

Ausstellung über Verbrechen an Kindern im Nationalsozialismus

ab 10. Januar im Rathaus Saarbrücken

Am Dienstag, 10. Januar, 18.30 Uhr, eröffnet Oberbürgermeisterin Charlotte Britz im Hauberrisser Saal des Saarbrücker Rathauses die Wanderausstellung „Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit“.

Die Ausstellung wird bis Freitag, 3. Februar, in Kooperation mit dem Klinikum Saarbrücken gezeigt. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Historischen Kommission und dem Institut für Medizingeschichte der Charité Berlin erstellt. Die Verbrechen an Kindern, von Ärzten zur Zeit des Nationalsozialismus begangen, wurden lange totgeschwiegen. Anhand von Fotos und Dokumenten belegt die Ausstellung die systematische Ermordung von (behinderten) Kindern im Rahmen der Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ durch die zentrale NS-„Euthanasie“.

PM 06 Januar 2017 Ausstellung über Verbrechen an Kindern im Nationalsozialismus ab 10. Januar im Rathaus