Der „un-heimliche“ Krieg gegen die Mullahs

03.12.2011                      07.Kislev. 5772                      Wajeze

Hintergrund:

Der "un-heimliche" Krieg gegen die Mullahs

In der ersten Novemberhälfte 2011 veröffentlichte die Internationale Atomenergiebehörde IAEA einen Bericht, in dem sie den Iran erstmals offiziell beschuldigte, an einem Nuklearprogramm zu militärischen Zwecken zu arbeiten. Spekulationen über einen israelischen Militärschlag gegen den Iran schossen daraufhin in Europa aus dem Boden wie Pilze nach dem Regen.

In Israel, wo die Ambitionen der Islamischen Republik Iran bereits seit einem Jahrzehnt Dauerthema sind, bemühten sich die politischen Entscheidungsträger krampfhaft – und nicht immer erfolgreich -, die erklärte "Politik der Uneindeutigkeit" beizubehalten. Einerseits will Israel nicht durch unbedachte Drohungen einen Krieg vom Zaun brechen. So wird Vizepremier Silvan Schalom nicht müde zu betonen: "Ich bin für Wirtschaftssanktionen. Sanktionen sind wirkungsvoll." Und: "Die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Westens, den Iran zum Einlenken zu zwingen, sind noch lange nicht ausgeschöpft."…