Die Neuerfindung von Utopia

29.11.2011                      03.Kislev. 5772

Bauhaus und Kibbuz:

Die Neuerfindung von Utopia

Vor genau einhundert Jahren wurde in Israel die Kibbuz-Bewegung gegründet. Ihr Programm nahm Dinge vorweg und, ab den Zwanziger- und Dreißigerjahren, andere auf, die auch das historische Bauhaus beschäftigten.

Das Wohnen und Arbeiten in Gemeinschaft, am Bauhaus zum Grundbestand einer Hochschule gemacht, ist im Kibbuz bis heute der Rahmen, in dem das Leben abläuft. Und auch direkte Einflüsse gibt es, etwa durch die Bauhäusler, die nach dem Studium in Deutschland nach Palästina gelangten und dort den Aufbau eines israelischen Staates als Architekten und Planer mitgestalteten.

Die Kulturwissenschaftlerin und stellvertretende Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, Regina Bittner, und Werner Möller, Kurator der Ausstellung "Bauhaus und Kibbuz", die im Winterhalbjahr 2011/12 am Dessauer Bauhaus gezeigt wird, in einem Skype-Gespräch mit Galia Bar Or und Yuval Yasky über die Bedeutung der Kibbuzim für die israelische Gesellschaft — und die Perspektiven dieser Inseln in einer immer schnelleren Zukunft….