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05.09.2010

Nahost-Gespräche:

Erekat: Endgame peace deal could bring Hamas-ruled Gaza back into the fold

Chief PA negotiator tells Army Radio both sides have reached the maturity in understanding that the price of war is greater than that of peace.

A peace agreement that would tackle all the core issues would convince the Hamas-ruled Gaza Strip to accept peace with Israel, chief Palestinian negotiator Saeb Erekat told Army Radio on Sunday, following last week's relaunch of direct peace talks between Israel and the Palestinian Authority....

 

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05.09.2010

Feature:

Record year for bad PR, and good tourism

Despite Israel’s sinking political image in the world, 2010 is on track to set an all-time annual record for the largest number of visiting tourists.

A line of tour buses is parked at Jerusalem’s Mount Scopus lookout point. Crowds of tourists from Russia, Brazil, Italy and other countries look down at the urban and desert vista dominated by the golden Dome of the Rock, their guides lecturing in a cacophony of languages. Dressed for the heat in all-white sun hat, Tshirt, pedal pushers and sandals, Ksenia Ponomareva, a college administrator from Moscow, says this is her first time in Israel, she’s here with her mother and they came on the recommendation of her older brother. At 24, the only other vacation abroad Ponomareva has taken was to Hungary....

 

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05.09.2010

Gesellschaft:

Shmuel Eisenstadt gestorben

Der große israelische Soziologe Shmuel Noah Eisenstadt ist tot. Er verstarb gestern 87jährig in Jerusalem. Seit den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts forschte er an der Hebräischen Universität, wo er später bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1983 auch lehrte…

 

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05.09.2010

Demo:

Protest gegen den Al-Quds-Tag

Von Beirut über London bis Berlin haben am Samstag Islamisten und andere Israel-Gegner an den alljährlichen Demonstrationen zum „Jerusalem-Tag“ teilgenommen. In Berlin gab es zwei Gegenveranstaltungen, alles blieb friedlich.

Rund 400 Menschen haben nach Polizei- und Veranstalterangaben am Sonnabend in Berlin-Charlottenburg gegen die von Islamisten organisierte jährliche Al-Quds-Demonstration protestiert. Die Gegenkundgebung am Kurfürstendamm Ecke Joachimstalerstraße stand unter dem Motto "Gegen islamistische und antisemitische Propaganda auf Berlins Straßen - für die iranische Freiheitsbewegung".... 

 

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05.09.2010

Nahost-Gespräche:

Palästinenser weisen Kritik aus dem Iran zurück

Autonomiebehörde: "Ahmadinejad fälscht Wahlen und hat nicht das Recht, über Palästina zu reden"

Die palästinensische Autonomiebehörde hat die Kritik von Irans Staatschef Mahmoud Ahmadinejad an der Wiederaufnahme direkter Friedensgespräche mit Israel scharf zurückgewiesen. Ahmadinejad, "der nicht das iranische Volk vertritt, der Wahlen gefälscht und die Macht durch Betrug übernommen hat, hat nicht das Recht, über Palästina, seinen Präsidenten oder seine Vertreter zu reden", schrieb der Sprecher der palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah, Nabil Abu Rudeina, nach Angaben der amtlichen palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA am Samstag in einer Erklärung. Damit bezog er sich auf Ahmadinejads umstrittene Wiederwahl vor gut einem Jahr....

 

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05.09.2010

Nahost-Gespräche:

Erster Raketenangriff auf Israel nach Start der Nahost-Gespräche

Zwei Tage nach Beginn direkter Nahost-Friedensverhandlungen haben palästinensische Extremisten Israel erneut beschossen. Eine Rakete aus dem Gazastreifen sei am Samstag im Süden des Landes eingeschlagen, teilte das Militär mit. Verletzte habe es nicht gegeben....

 

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05.09.2010

Nahost-Gespräche:

Hass auf den Frieden

Die Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern sollen der Region endlich Frieden bringen. Doch während in Washington verhandelt wird, sind im Westjordanland jüdische Siedler und die Hamas noch weit vom Dialog entfernt....

 

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05.09.2010

Bücher:

Simon Wiesenthal: Deckname "Theokrat"

Viele Legenden ranken sich um Simon Wiesenthal - nun kommt eine weitere hinzu: Der Nazijäger stand auf der Gehaltsliste des israelischen Geheimdienstes Mossad - für den aber auch einer seiner größter Gegenspieler arbeitete....

 

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05.09.2010

Protest:

Dortmunder demonstrieren gegen Neonazis

Tausende Menschen haben in Dortmund gegen einen Neonazi-Aufmarsch demonstriert. Mehr als 110 Menschen wurden festgenommen.

Tausende Menschen haben in Dortmund weitgehend friedlich gegen einen Neonazi-Aufmarsch demonstriert. Am Rande der Proteste lieferten sich allerdings Demonstranten aus der linken Szene Scharmützel mit der Polizei. Dabei wurde ein Polizist leicht verletzt. Die Beamten nahm 111 Personen aus der linken Szene wegen Vermummung und Widerstandes gegen Beamte vorläufig fest. Fünf Rechtsextremisten kamen in Gewahrsam. Die Polizei nannte keine genauen Teilnehmerzahlen. Sie war von bis zu 15.000 Demonstranten gegen den Neonazi-Aufmarsch ausgegangen....

 

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05.09.2010

Kommentar:

Die großen Fußstapfen von de Gaulle

Unsere Gefühle von Wut und Ekel über das tyrannische Regime in Iran, von der Verurteilung zur Steinigung einer jungen Frau bis hin zur Folter und Hinrichtung friedlicher Demonstranten, sollten uns dazu bewegen, die von Tony Blair in seinen Memoiren angedeutete militärische Option gegen Teheran ernst zu nehmen. Der ehemalige britische Premier hat gegen die "Achse des Bösen" Stellung bezogen und auch den Krieg gegen das irakische Terrorregime von Saddam Hussein gebilligt. Sein Standpunkt: Eines Nachweises irakischer Massenvernichtungswaffen habe es nicht bedurft, schließlich habe Saddam selbige gegen Kurden und Bauern ja bereits eingesetzt....

 

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05.09.2010

Jüdisches Leben:

Eine neue Tora für Hamburg

Am Dienstagabend ist ein bedeutendes Stück jüdischen Lebens in die Hansestadt zurückgekehrt: Auf dem Joseph-Carlebach-Platz im Grindelviertel wurden über dem Bodenmosaik, das den Grundriss der dort in der Reichskristallnacht zerstörten Synagoge nachzeichnet, die letzten Buchstaben der neuen Hamburger Tora geschrieben. Die Tora, die die fünf Bücher des Mose enthält, steht im Zentrum des jüdischen Gemeindelebens.... 

 

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05.09.2010

Kultur:

SHOAH-REGISSEUR: Lanzmanns Memoiren über sein Leben

Mit Shoah-Filmen schrieb Claude Lanzmann Geschichte – in seinen Memoiren kommt auch das Liebesleben nicht zu kurz.

"Ich bin von der Welt weder übersättigt noch ermattet, und hundert Leben, das weiß ich nur zu gut, würden mich nicht müde machen”, heißt es in Claude Lanzmanns „Der patagonische Hase“; ein Ausruf, der wie ein Echo aus allen Kapiteln dieser fulminant erzählten Autobiografie widerhallt. Die Lebenslust des heute 85-Jährigen überträgt sich auf den Leser, einem Aufputschmittel gleich, löst Sehnsucht aus, sich neue, überraschende Horizonte zu erschließen....

 

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05.09.2010

Nahost-Gespräche:

Zwölf Monate für die Lösung eines Jahrhundertproblems

Kaum je standen die Zeichen für einen Frieden im Nahen Osten so gut. Und es gibt keinen Plan B, sagt US-Außenministerin Hillary Clinton.

Es war Barack Obamas Woche: offizielles Ende des Kampfeinsatzes im Irak, Rede an die Nation, Nahost-Gipfel. Der US-Präsident zeigte Präsenz, konnte aber (noch) keine greifbaren Erfolge vorweisen. Gemessen aber an der Lautstärke, mit der islamistische Extremisten das Spitzentreffen zwischen Israels Premier Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas herabzuwürdigen versuchten, ist der Erfolg bereits eingetreten, ohne dass auch nur ein einziges Problem gelöst ist....

 

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04.09.2010

Nahost-Gespräche:

Israel ohne Illusionen

An einen großen Frieden glaubt dank Hisbollah und Hamas in Israel niemand. Eher an Interimslösungen – man will eine dritte Intifada verhindern.

Es gab einfach schon viel zu viele Versuche, in Israel würde heute niemand auch nur einen Schekel auf einen positiven Ausgang der Friedensgespräche verwetten. Warum sollte diesmal klappen, was in der Vergangenheit immer wieder grandios wie gefährlich scheiterte! Noch dazu mit einem altbekannten Premier an der Spitze einer rechten Koalition – ohne Spielraum für Manöver....

 

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04.09.2010

Orthodox:

Hot and heavy

The discomfort of wearing modest clothing, in multiple layers, during the steamy summer months is simply not a matter for discussion in ultra-Orthodox circles.

When she moved into the Sha'arei Hesed neighborhood in the heart of Jerusalem a few weeks ago, something in the appearance of the young ultra-Orthodox woman captured people's attention. In the middle of a hot summer's day, she wore a shawl over her clothes. Her confident gait and the defiant smile on her lips seemed to reflect a contempt for the scorching heat....

 

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04.09.2010

Challah:

Not by bread alone

A nighttime tour in search of the best challah in the Holy City.

The smell of fresh challah spreads along the Jerusalem street, driven by fans mounted in ground floor windows. Crazed residents of the city - and Jerusalem has a worldwide reputation for the extreme psychology of many of its inhabitants - march in a mesmerized line straight to the source of the scent. The Lendner Bakery in Mea She'arim is a nightly mecca for hungry religious scholars on their way to prayers or study, along with entire families and dozens of curious passersby hypnotized by the aroma.... 

 

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04.09.2010

Hisbullah:

US envoy Oren: Hizbullah has 15,000 rockets on border

Ambassador says Islamist group amassing arsenal in southern Lebanon with long enough range to hit Eilat.

  

Hizbullah has an arsenal of approximately 15,000 rockets amassed on Lebanon's border with Israel, including some with a long enough range to hit the southern city of Eilat, US envoy Michael Oren told AFP on Friday. "The Syrian-Iranian backed Hizbullah poses a very serious threat to Israel...Hizbullah today now has four times as many rockets as it had during the 2006 Lebanon war. These rockets are longer-range. Every city in Israel is within range right now, including Eilat," he said....

  

 

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04.09.2010

Symposion:

Symposion: Hat Israel ein Recht auf das Land?

Die biblische Landverheißung liefert keine Argumente für eine christliche Unterstützung des heutigen Staates Israel. Diese Ansicht vertrat der Berliner Theologieprofessor Notger Slenczka beim 1. Symposion des Institutes für Israelogie in Gießen. Bei Referenten und Teilnehmern stieß er damit auf Gegenwind....

 

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04.09.2010

Gesellschaft:

Religiöse Israelis fahren weniger Auto

JERUSALEM (inn) - Drei Wochen im Jahr verbringt ein israelischer Autofahrer im Durchschnitt in seinem Fahrzeug. Dies geht aus einer Studie hervor, in der 500 Israelis zu ihrem Lauf- und Fahrverhalten befragt wurden.

Demnach sind Frauen täglich 1,4 Stunden und damit 442 Stunden im Jahr mit dem Auto unterwegs. Männer kommen am Tag auf eine Fahrzeit von 2,2 das sin in einem Jahr 660 Stunden....

 

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04.09.2010

Wissen:

Bestgehütetes biblisches Geheimnis gelüftet

RAMAT GAN (inn) - Israelische Forscher der Abteilung für Land-Israel-Studien und Archäologie der Bar Ilan Universität in Ramat Gan haben nach dreijähriger Forschungsarbeit das bestgehütete Geheimnis aus biblischer Zeit gelüftet. Auf alten Terrassen im botanischen Garten von Ein Gedi am Toten Meer züchteten sie jene Pflanze, aus der das biblische Parfum "Afarsemon" hergestellt wurde....

 

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04.09.2010

Sport:

Fußball: Israel schlägt Malta durch Hattrick von Benayoun

RAMAT GAN (inn) - Mit drei beeindruckenden Treffern hat der israelische Fußballer Yossi Benayoun sein Nationalteam zum 3:1- Sieg gegen Malta geführt. Das war Israels erstes Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft 2012. Nach dem gelungenen Auftakt warten nun schwerere Gegner auf Israel....

 

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04.09.2010

Satire:

Deutschland: "Schäferhund" wird verboten

Laut Gerüchten aus dem deutschen Bundesinneministerium, werden ab dem 01.01.2011 Tausende Worte aus dem deutschen Sprachschatz gestrichen.

Auf der noch geheimen Verbotsliste finden sich laut einer anonymen Quelle Worte wie Schäferhund, Führerschein, Führerschaft, Heilsarmee, Heiler, siegreich, siegen und Autobahn. Diese Worte erfüllen die Kriterien des Antisemitismus und sind daher zukünftig verboten....

 

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04.09.2010

Erinnerungskultur:

Hier wird nicht genötigt - Überlegungen zur Erinnerungskultur

Mit dem Beitrag von Klaus-Michael Kodalle setzen wir unsere Reihe zum Thema "Erinnerungskultur" fort: Wie soll der Opfer des Nationalsozialismus fortan gedacht werden?

Die Erinnerungspolitik steht vor einem Umbruch. Die Opfer und Täter sterben, und auch die Generation derer, die Täter und Opfer als Eltern erlebte, tritt ab. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit die heute lebenden jungen Menschen in Freiheit die Verpflichtung übernehmen, sich dessen zu erinnern, was in den berüchtigten zwölf Jahren in Deutschlandund der Welt an Barbarei im deutschen Namen passiert ist. Ins Auge zu fassen sind Strukturen, die eine authentische Erinnerung gefährden oder verderben oder gar ins Gegenteil verkehren....

 

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04.09.2010

Islamisten:

Mindestens 58 Tote bei Anschlag auf Schiiten in Pakistan

Wie die Polizei mitteilte, wurden mehr als 100 weitere Menschen verletzt, als sich der Täter in der Menge in die Luft sprengte. Den Angaben zufolge hatten sich tausende Schiiten versammelt, um anlässlich des sogenannten Al-Kuds-Tages gegen Israel und die Besetzung der palästinischen Gebiete zu protestieren....

 

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04.09.2010

Nahost-Gespräche:

Massenproteste im Iran gegen Nahost-Gespräche

Im Iran haben Hunderttausende Regimeanhänger gegen die Wiederaufnahme der Nahost-Friedensgespräche protestiert. Die iranische Führung forderte dabei einen Abzug Israels aus den Palästinensergebieten.

Präsident Mahmud Ahmadinedschad sagte bei den traditionellen Al-Kuds-Kundgebungen, die Entscheidung über einen zukünftigen Palästinenserstaat werde allein von den Palästinensern getroffen «und nicht in Washington, London oder Paris». Die von US-Präsident Barack Obama initiierten ersten Nahost-Friedensgespräche seit knapp zwei Jahren machten nur Sinn, wenn die Israelis aus den besetzten Palästinensergebieten abrückten. «Aber wichtiger ist, dass das zionistische Regime ohnehin zum Untergang verdammt ist», sagte Ahmadinedschad in der Teheraner Universität....

 

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