Johannes Gerster liest aus seiner Biografie

eingestellt am: 09.03.2011                      03.Adar ll, 5771

Autorenlesung:

Johannes Gerster,

CDU-Politiker und ehemaliger Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, liest aus seiner Autobiografie

„Nicht angepasst. Mein Leben zwischen Mainz, Bonn und Jerusalem“

am 21.März 2011 um 18.30 Uhr im Hotel am Triller

Eine Veranstaltung der DIG Saar in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bildungswerk Saarbrücken

Johannes Gerster wurde 1941 in Mainz geboren. Er war 25 Jahre Parlamentarier im Bund und Land, bevor er neun Jahre lang die Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem leitete. Von 2006 bis 2010 war er Präsident der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft (DIG).

In seiner Autobiografie erzählt Gerster, wie es war, in den Kriegs- und Nachkriegsjahren im zerstörten Mainz aufzuwachsen, wie stark er durch sein Elternhaus als Jüngstes von sechs Kindern geprägt wurde. Offen beleuchtet er außerdem seine politischen und persönlichen Triumphe und Krisen.

Vor allem ist Johannes Gerster ein aufmerksamer Zeitzeuge, der in vielerlei Funktionen erlebt hat, wie Politik gemacht und wie Geschichte geschrieben wird, so etwa als Innenpolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag oder als Oppositionsführer im Landtag. Er berichtet aus seiner Sicht unter anderem von der  Aufklärung des spektakulären Spionagefalles Guillaume und des Wirtschaftsskandals Neue Heimat, vom Sturz Bernhard Vogels in Rheinland-Pfalz, vom Fall der Mauer und der deutschen Wiedervereinigung, aber vor allem auch über seine Vermittlungsversuche im Nahostkonflikt und sein Leben in Jerusalem.