Mysteriöse Explosionen im Iran

30.11.2011                      04.Kislev. 5772

Schwerer Schlag für Iran's Atomprojekt:

Mysteriöse Explosionen im Iran

Der Iran fürchtet einen israelischen oder amerikanischen Angriff auf seine Nuklearanlagen, und hat deshalb seine Luftabwehr verstärkt.

Doch nun kommen seit über einem Jahr Attacken „vom Boden“. Mal legt das Stuxnet-Virus von Siemens gelieferte Zentrifugen lahm, dann sind es Mordattentate auf führende Atomforscher. Die Mörder kamen per Motorrad, schossen gezielt und verschwanden wieder. Solange die nicht gefasst sind, kann nichts über deren Identität gesagt werden. Vor zwei Wochen gab es eine große Explosion in einem Raketenwerk nahe Teheran. Dabei kam auch der Chefentwickler der Schihabraketen, General Hassan Tehrani Moqaddam, ums Leben. Diese Raketen können dank Reichweite und Tragkraft auch Atombomben ins Ziel tragen bis nach Israel, Europa oder zu amerikanischen Luftabwehrstationen. Mit deren Zerstörung hatte kürzlich der Befehlshaber der iranischen Ravolutionsgarden, General Amir Ali Hajizadeh, gedroht.

Am Montag flog offenbar erneut eine geheime iranische Atomanlage in die Luft, diesmal bei Isfahan. Iranischen Medien meldeten erst eine Explosion, ohne nähere Informationen zu liefern, entfernten aber kurz darauf den Bericht wieder aus dem Internet. Was dann vom Iran, heruntergespielt, erweist sich anhand von Digitalglobe-Satellitenbildern jedoch als eine Szene schlimmster Verwüstung mit vielen zerstörten Gebäuden….