03.12.2015                       21. Kislew  5776                      

Neue Nachrichten:

Nahost-Attentäter:

Kindertraum vom Töten

Ali Alqan ist elf Jahre alt. Am 10. November traf der Palästinenser aus Ostjerusalem am Schultor seinen 14 Jahre alten Cousin. Sie gingen nicht zum Unterricht. „Lass uns einen israelischen Soldaten erstechen, um den Tod von Muhammad Ali zu rächen“, habe sein Cousin ihn aufgefordert. So erzählte es Ali Alqan in seiner Vernehmung durch den israelischen Geheimdienst. Ihr Verwandter Muhammad Ali wurde im Oktober erschossen, nachdem er einen israelischen Polizisten mit einem Messer attackiert hatte. Auch die beiden Jungen wollten als „Märtyrer“ sterben, sagte Ali Alqan laut dem Vernehmungsprotokoll, aus dem die israelische Presse zitierte. Sein Cousin hatte ein Messer dabei, Ali kaufte sich eine Schere….


Kurzbahn-EM in Israel:

Biedermann holt Silber mit Bestmarke

Paul Biedermann grinste breit bei der Siegerehrung. Zu seinem siebten Titel reichte es für bei seinen letzten Kurzbahn-Europameisterschaften noch nicht, aber auf dem Weg zu Olympia gab sich der deutsche Weltrekordler auch mit Silber locker zufrieden….


Dresden:

Tillich besucht Israel und Palästinensergebiete

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wird am Samstag zu einer fünftägigen Reise nach Israel und in die Palästinensergebiete aufbrechen. Seine zweite Auslandsreise als Bundesratspräsident steht auch im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte….


Meinung:

Die größten Brandstifter in Nahost kommen aus Riad

Es ist ebenso mutig wie ungewöhnlich, dass sich der Bundesnachrichtendienst öffentlich und derart kritisch über ein Land äußert, das zumindest offiziell noch immer ein enger wirtschaftlicher und politischer Partner Deutschlands ist. Und es ist bemerkenswert, wie genau die Analyse des Auslandsgeheimdienstes im Ziel liegt. Denn jeder kann wissen, mit wem sich Deutschland wie auch die USA, Frankreich oder Großbritannien da ins Bett legen. Die absolutistische Monarchie Saudi-Arabien ist heute eine anachronistische Religionsdiktatur, die ihre engstirnige und kompromisslose Glaubensausrichtung mit großer wirtschaftlicher Macht und viel Geld in alle Welt exportiert….


IAEA-Bericht:

Iran forschte an Atomwaffen – aber nur ein bisschen

Die US-Regierung war sich schon lange sicher. „Wir wissen, was sie getan haben. Wir haben keine Zweifel. Wir haben vollständige Kenntnis über gewisse militärische Aktivitäten, die sie in der Vergangenheit betrieben haben“, antwortete US-Außenminister John Kerry im Juni 2015 auf Fragen von Journalisten. In der Endphase der Verhandlungen über den historischen Atom-Deal mit dem Iran ließ der erfahrene Diplomat anklingen, dass die Sorge der Weltgemeinschaft vor einer iranischen Atombombe berechtigt gewesen sei….


Sachsen:

Künftig mehr Geld vom Freistaat für Jüdische Gemeinden

Die Jüdischen Gemeinden in Sachsen sollen künftig mehr Geld vom Freistaat bekommen. Eine Neuregelung sieht nach Angaben der Staatskanzlei vom Mittwoch 950 000 Euro statt bisher 725 000 Euro jährlich vor. Dem muss der Landtag aber noch zustimmen….


Bundeskanzlerin Merkel:

Werde Sorge vor Antisemitismus immer ernst nehmen

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der jüdischen Gemeinde in der Flüchtlingskrise ihr Gehör zugesichert. Sie müssten sich wahrlich nicht immer darin einig sein, welche Maßnahmen in der Flüchtlingsfrage richtig seien. «Aber ich werde es immer ernst nehmen, wenn Sie Ihre Sorgen vor Antisemitismus zum Ausdruck bringen», sagte Merkel am Mittwochabend in Berlin, wo ihr der Abraham-Geiger-Preis für Verdienste um das Judentum verliehen wurde….


Antisemitismus:

Multikulti 1781

Aus Schottland, England, Holland kommt das Licht, aus Frankreich. Nur die politische Literatur der deutschen Aufklärer, die wird immer ein wenig belächelt. Umso erstaunlicher, dass ein entscheidender Anstoß für die Judenemanzipation ausgerechnet aus Berlin kam. Es ist das BuchÜber die bürgerliche Verbesserung der Juden von Christian Wilhelm Dohm (1751 bis 1820), erschienen 1781/1783. In Deutschland blieb es, unnötig zu sagen, ohne Erfolg; Friedrich der Große ließ höflich danken. Doch Dohm hatte sein Werk gleich ins Französische übersetzen lassen, eine kluge, folgenreiche Entscheidung….


Palästina-Konflikt:

Angst und Vorurteil

Charlotte Knobloch kommt rasch zur Sache. Mit acht weiteren Vorstandsmitgliedern der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) hat sie am Freitag eine Flüchtlingsunterkunft an der Pariser Straße in Haidhausen besucht. Etwa 70 Menschen aus Somalia und Nigeria, aus Albanien, dem Irak und Afghanistan leben hier, so lange, bis ihre Asylverfahren beendet sind. Drei von ihnen ist Knobloch im Gang begegnet, es sind junge Männer aus Afghanistan, Muslime, sie sind etwas überrumpelt….


Verfassungstag:

„Antisemitismus ist wieder salonfähig“

Seit dem Jahr 2009 vergeben die Bayerische Staatsregierung und die Bayerische Volksstiftung alljährlich den Verfassungspreis „Jugend für Bayern“. Mit dieser Auszeichnung soll der besondere Einsatz junger Menschen im Sinne des Kulturstaatsgedankens der Bayerischen Verfassung gewürdigt werden….


Kommentar:

Wo Sultan und Zar konkurrieren

Militärische Luftraumverletzung ist keine Petitesse, der Abschuss eines Kampfjets noch weniger. Dennoch ist rational nicht zu erklären, warum die Präsidenten Putin und Erdogan derart auf Eskalation setzen. Russland und die Türkei sind wirtschaftlich eng verzahnt. Eine intensivere Zusammenarbeit wäre im Interesse beider Staaten, und die von Moskau verhängten Sanktionen schaden beiden. Jenseits rationaler Erwägungen ist die Eskalationsstrategie jedoch erklärbar: Beide Staaten haben trotz ihrer Beteuerungen, in Syrien den IS zu bekämpfen, eine andere politische Agenda. Moskau will mit Assad auch seine militärische Präsenz am Mittelmeer und seinen politischen Einfluss in Nahost zementieren. Ankara will mit Assads Sturz zur führenden Ordnungsmacht im Orient werden und einen zweiten Kurdenstaat verhindern….


Gestörte Beziehung:

Belgiens Außenminister verschiebt Israel-Besuch

Der belgische Außenminister Didier Reynders hat einen geplanten Besuch in Israel verschoben. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte klar gemacht, dass er Reynders nicht empfangen werde, berichtete das Nachrichtenportal ynet am Mittwoch. Grund ist Netanyahus Verärgerung über die von der EU beschlossene Kennzeichnungspflicht für Produkte aus den jüdischen Siedlungen….


Libyen:

Daesh(i)-Kolonie in Libyen wird zu massivem Problem

In Libyens einstiger Hauptstadt und heute zumindest Halb-Hauptstadt (schließlich hat das Land mindestens zwei Regierungen) Tripolis ist der „Daesh(i)“ in Gedanken ganz weit weg. Ex-Revolutionäre kämpfen heute oft vielmehr statt mit der Waffe schlicht im Alltag ums Überleben angesichts des herrschenden Chaos. Aber er ist nicht so weit entfernt, der „Daesh(i)“. Und er baut seine Präsenz in Libyen aus….


Bürgerkrieg in Syrien:

Britische Kampfflugzeuge beschießen erstmals Daesh(i)-Stellungen in Syrien

Nach hitziger Debatte hatte das Parlament am späten Mittwochabend mit 397 zu 223 Stimmen grünes Licht für die Ausweitung des britischen Militäreinsatzes gegen die Daesh(i) vom Irak auf Syrien gegeben. Damit war das Unterhaus den Plänen der konservativen Regierung von Premierminister David Cameron gefolgt. „Es ist die richtige Entscheidung für die Sicherheit des Vereinigten Königreichs“, teilte Cameron nach der Abstimmung mit. Außenminister Philip Hammond sagte dem Sender BBC, Militärschläge alleine könnten die Terroristen zwar nicht besiegen. Doch das Land sei durch den Entschluss sicherer geworden….


Johannes Gerster spricht über Zuwanderung:

„Haben eine Verpflichtung“

Präsident Wilhelm Müller-Zimmermann begrüßte etwa 50 Interessierte. Gerster sprach zum Thema „Zuwanderung in Deutschland – Was wir von anderen Einwanderungsländern lernen sollten“. Er verwies auf die Zeit von 1945 bis Anfang der 50er Jahre, als zwölf Millionen vertriebene Deutsche gekommen seien. „Ohne sie wäre das Wirtschaftswachstum in Deutschland nach dem Krieg nicht so verlaufen“, stellte Gerster fest. Gerster war während seiner Zeit im Bundestag daran beteiligt, den „Asylkompromiss“ auszuhandeln. Etwa 550 000 Menschen seien in von 1992 bis 1995 nach Deutschland eingewandert, 300 000 wären aber später wieder in ihre Heimat zurückgegangen. Wie viele Flüchtlinge es 2015 sein werden, könne man nicht genau sagen, da nicht alle registriert wurden. Die Schätzungen würden sich auf 1,1 bis 1,2 Millionen belaufen….


Milchpulver für Israel:

Rabbi sorgt für koschere Milch von Kühen in Rothenacker

Der Agrarbetrieb produziert jährlich 6,5 Millionen Liter koschere Milch, die in der Molkerei Hainichen-Freiberg zu Milchpulver verarbeitet werden. Davon werden inIsrael Schokolade und Babynahrung nach jüdischem Reinheitsgebot produziert. „Koscher wird die Milch vor ­allem deshalb, weil ich beim Melken daneben stehe“, ­erklärt Rabbi Jehuda Lowinger….


Freiwilligendienst:

Zur Hospizarbeit nach Jerusalem

Menschen begleiten, die am Ende ihres Lebens stehen, ist keine leichte Aufgabe. Melanie Michel macht genau das – weit weg von daheim. Seit dem 9. August lebt die junge Riegelerin in Jerusalem. Zusammen mit weiteren Freiwilligen hat sie sich dort für ein Jahr zum Freiwilligendienst im French Hospital St. Louis in der Hospizarbeit angemeldet. Jetzt berichtete sie von ihren ersten Erfahrungen in Israel….


Israel-Museum:

Was für Typen

Elieser Ben-Jehuda, der Vater des modernen Hebräisch, ist jedem ein Begriff, der Iwrit gelernt hat. Das Gegenteil gilt für die Schriftgestalter: Wem sagen schon die Namen Moshe Spitzer, Franzisca Baruch und Henri Friedlaender etwas? Eine Ausstellung im Israel-Museum in Jerusalem holt die drei Designer jetzt aus der Anonymität heraus. Deren Leben und Werk stehen im Mittelpunkt einer Schau, die die Entwicklung der hebräischen Typografie im 20. Jahrhundert vor und nach der Gründung des jüdischen Staates am Beispiel der drei Künstler nachzeichnet. Alle drei hatten ihr Handwerk in Deutschland gelernt, bevor sie emigrierten…. »New Types. Three Pioneers of Hebrew Graphic Design«. Palevsky Design Pavilion, Israel Museum, Jerusalem. Bis 16. März 2016


Westjordanland:

Sicherheit geht vor

Eigentlich sehen sich viele von ihnen als Vorortbewohner: hübsche Häuschen, viel Natur, kurze Wege in die Stadt. Das Motto ihrer Siedlungen prangt in großen Schildern an den Ortseingängen: »Gusch Etzion – eine israelische Heimat«. Doch jetzt sind die rund 70.000 Israelis, die in den jüdischen Siedlungen des Blocks Gusch Etzion im Westjordanland leben, einer neuen Realität ausgesetzt: Statt ruhigem Landleben gibt es fast täglich Terroranschläge mit Toten und Verletzten, Soldaten patrouillieren an jeder Kreuzung in Kampfmontur….


Ratsversammlung des Zentralrates:

Schusters erste Bilanz

Daniel Neumann musste einräumen, dass es Ehrengäste gibt, mit denen er nicht gerechnet hatte. Denn nachdem schon Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck in den vergangenen Jahren Gäste der Ratsversammlung des Zentralrats der Juden in Deutschland waren, habe es doch kaum noch eine Steigerungsmöglichkeit gegeben, sagte der Vorsitzende des Tagungspräsidiums – außer dem amerikanischen Präsidenten oder dem Papst. Nicht bedacht habe er dabei den höchsten politischen Repräsentanten Europas, EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Trotz des kurzfristig anberaumten Sondergipfels zur Türkei ließ es sich der SPD-Politiker nicht nehmen, der Ratsversammlung seinen Besuch abzustatten und zu den Delegierten und Gästen im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum in Frankfurt zu sprechen….


Chanukka:

Aufstand der Schwachen

Die Wurzeln des Chanukkafestes liegen in einem etwa 2180 Jahre zurückliegenden historischen und zugleich wunderbaren Ereignis. Der griechische König Antiochus Epiphanes befahl den Einwohnern aller von ihm beherrschten Länder, die eigene Religion und Kultur zugunsten der hellenistischen aufzugeben. Das Gesetz Moses wurde außer Kraft gesetzt. Auf die Einhaltung der Speisevorschriften, des Schabbats und der Durchführung der Beschneidung stand die Todesstrafe. In dieser Situation zu kapitulieren, bedeutete damals wie heute, die jüdische Identität aufzugeben und sich der heidnischen Umwelt anzupassen….


WIZO Frankfurt:

Das große Los

Fortuna war nicht launisch an diesem verregneten Sonntagnachmittag, doch erlaubte sie sich den einen oder anderen Spaß – eine edle Krawatte für die Dame, eine Tasche für den Herrn und für das junge Mädchen eine Flasche Whiskey: Die Tombola war der Höhepunkt der Lifestyle-Boutique, zu der die WIZO Frankfurt bereits seit einigen Jahren ins Hotel Hilton einlädt.  Doch fanden viele Besucher, dass sie beim Rundgang und Einkauf an den vielen Ständen mit Schmuck, Konfekt, Kinderkleidung, Schals, Kosmetika und Wohnaccessoires auch ohne Lotterie das große Los gezogen hatten….


Lieber rot als tot:

Kanal soll das Tote Meer retten

Jordanien hat jetzt den 180 Kilometer langen Bau vom Roten zum Toten Meer ausgeschrieben. Der Pegel des Toten Meeres sinkt jedes Jahr um gut einen Meter. Schuld daran sind die Anrainerstaaten Israel, Jordanien und Syrien, die immer mehr Wasser aus dem Fluss Jordan entnehmen, der wichtigsten Quelle des Meeres. Nun soll Wasser aus dem Roten Meer den größten Salzwassersee der Welt retten. Jordanien hat jetzt den seit langem geplanten Bau eines Kanals vom Roten zum Toten Meer ausgeschrieben. Bis Ende März können sich Unternehmen und Konsortien um den gewaltigen Auftrag – der Kanal wird 180 Kilometer lang, der Höhenunterschied beträgt 420 Meter – bewerben, teilte das Ministerium für Wasser und Bewässerung in Amman mit….


Archäologie:

Siegel mit Namen von König Hiskia entdeckt

Erstmals haben Archäologen das Siegel eines israelischen oder jüdäischen Königs vor Ort entdeckt. Der Fund trägt den Namen Hiskias, des Königs von Juda. Er bestätigt den biblischen Bericht. Archäologen der Hebräischen Universität Jerusalem haben auf einem Siegel den Namen Hiskias, des Königs von Juda, entziffert. Das teilte die Universität am Mittwoch mit. Das Siegel wurde bei Ausgrabungen im früheren königlichen Bereich Jerusalems südlich des Tempelbergs entdeckt….


Video des Tages:

Chanukka – Licht gegen Dunkelheit

Chanukka ist vor allem bei Kindern beliebt und dieser Jungenchor drückt seine Freude deutlich aus….

Hier das Video!


Jenseits von Gut und Böse?:

Mahmud Abbas: „Dies ist ein friedlicher Aufstand!“

In einer offiziellen Stellung hat Palästinenserchef Mahmud Abbas erklärt, weshalb er nicht einen einzigen der über 200 Anschlägen verurteilt, bei denen bereits 22 Israelis von palästinensischen Terroristen getötet worden sind. Abbas machte gegenüber den ausländischen Medien klar, dass er zum Frieden verpflichtet und gegen Terror sei. „Keiner hat diese Unruhen im Land ausgerufen, keiner hat darum gebeten. Es stammt und sprudelt aus der Herzenstiefe der jungen Menschen“, unterstrich Abbas am 16. November im palästinensischen Fernsehen….

Hier ein Ausschnitt!


Ya’alon in Washington:

Israel ‚very worried‘ about Iranian presence in Syria

Speaking at the US-Congress Wednesday, Defense Minister Moshe Ya’alon urged the US to stay wary of Iranian actions in Syria and across the region. „We are very worried about Iran’s presence in Syria,“ Ya’alon said. „Iran’s Quds Force is currently the only source actively working in Syria to attack us, trying to smuggle weapons and run messengers,“ he continued….


Haus zerstört:

IDF destroys home of ringleader behind Henkin couple murder

The home belonging to the terrorist ringleader responsible for killing a Jewish couple in the West Bank in early October was demolished Thursday morning, according to an IDF statement. The demolition order was carried out and overseen by IDF engineers after Ahmed Aliwi, 37, a member of Hamas’s military wing in Nablus, was found culpable for ordering the attack that saw the murder of Eitam and Naama Henkin as they drove near Itamar with their four children….


Daesh(i)-Bedrohung:

Daesh(i) beheads alleged Russian spy, releases video threatening Putin

Daesh(i) released new video footage on Wednesday of the beheading of an alleged Russian spy. The video included a direct message for Russian President Vladimir Putin, threatening every Russian citizen, according to a report by Fox News. In the video, the alleged Russian spy confessed to his crimes in a darkened room, claiming to be working on behalf of Russian intelligence to gather information on the Islamic State militants, specifically those of Russian origin, and jihadis in the area….


Donald Trump:

Says he plans to visit Israel ‚very soon‘ during campaign rally

Republican presidential candidate Donald Trump said at a rally held in Manassas, Virginia on Wednesday that he plans to visit Israel “very soon” in order to meet with Prime Minister Benjamin Netanyahu.  “I love Israel,” Trump said. “Israel is our real strong supporter”. The candidate, who has expressed strong support for Israel over the course of his campaign, also described Netanyahu as “a great guy” and pointed out that during the 2013 Knesset elections, he had even filmed a campaign ad for the Prime Minister….


Palästinenser unter sich:

Hamas, Fatah to boycott ex-PA prime minister Fayyad’s Gaza visit

Hamas and Fatah officials threatened on Wednesday they would boycott former Palestinian Authority Prime Minister Salam Fayyad’s visit to the Gaza Strip. Some Hamas officials called for arresting Fayyad and bringing him to trial on charges of treason. Fayyad arrived in Gaza through the Erez border crossing at the invitation of the Beit Al-Hikmeh (House of Wisdom Institute) organization headed by Ahmed Yusef, a former adviser to Hamas leader Ismail Haniyeh….


Verdrehte Weltsicht:

Islamic Movement leader: West causes religious wars

Depute head of the illegal Islamic Movement in Israel, Sheikh Kamal Khatib, said in a Friday sermon that the West is behind religious wars in the world. According to the video of the sermon posted by MEMRI (the Middle East Media Research Institute), Khatib said of the Paris attacks: “What happened in Paris is not [proper] Muslim conduct, but still…120 [sic.] dead?! What are 120 dead compared to the 40,000 Protestants killed by Catholics in that very same Paris?” The West has “pitted the whole world against Islam, portraying the Muslims as criminals, as bloodsuckers…. Every Muslim living among you has become a target!” he said….


Neue IDF-Strategie:

‚We must be ready for the possibility of war with Iran in 10 – 15 years‘

The IDF must prepare for the possibility of a direct confrontation with Iran in 10 to 15 years, after the nuclear deal with the West expires, or another conflict much sooner with Hamas in Gaza, a senior source in the IDF’s Planning Directorate said on Wednesday. The Gideon multi-year working plan (named for an earlier campaign by the Prophet Gideon in the Book of Judges), as approved by IDF Chief of Staff Lt.-Gen. Gadi Eisenkot, seeks to place war readiness and training at the heart of the IDF’s activities, as well as ensuring a sufficient supply of ammunition, fuel, and preparations for a range of potential conflicts….


Ehrung:

Yad Vashem honors American GI who told Nazis ‚We are all Jews‘

An American non-commissioned officer who defied the Nazis while in captivity by refusing to identify Jewish POWs was posthumously honored with the title of Righteous Among the Nations by Yad Vashem on Wednesday. The title, granted after extensive research and corroboration, is intended to honor those who risked their own lives to rescue Jews during the Holocaust….


Anwalt verhaftet:

Attorney for 13-year-old terrorist arrested for Facebook, Twitter incitement

The defense attorney for a 13-year-old Arab terrorist, who stabbed a Jewish boy in the neck moments after stabbing an Israeli man in northeastern Jerusalem’s Pisgat Ze’ev in October, was arrested by police on Tuesday for Internet incitement. The unidentified 40-year-old lawyer, from northeastern Jerusalem’s upscale Beit Hanina neighborhood, is accused of using his Facebook and Twitter accounts to incite terrorist attacks against Jews and security personnel, police said….


EU-Antisemitismusbeauftrgte:

European Commission appoints German official to combat anti-Semitism

After years of lobbying for the creation of such a position, Jewish groups on Wednesday lauded the European Commission’s appointment of Katharina von Schnurbein as the body’s first coordinator on combating anti-Semitism. Alongside von Schnurbein, a German national who had previously coordinated relations with religious organizations, the commission also appointed an official to combat anti-Muslim hatred….


Politik und Diplomatie:

Vietnamese Deputy PM visits as trade between countries soars above $1b

Two days after meeting a slew of world leaders in Paris, Prime Minister Benyamin Netanyahu met Vietnamese Deputy Prime Minister Hoang Trung Hai on Wednesday as the two countries signed a memorandum of understanding on holding diplomatic and political dialogues. Hoang’s visit comes amid a strengthening of ties between the two countries, with two-way trade having rocketed from $200 million in 2009 to almost $1.1 billion in 2014. The 2015 goal is $2 billion….


Bundestagspräsident Lammert:

We reject settlement labeling, understand Israel’s anger

Germany opposes the “unwise” European Commission decision to label products from the West Bank, Golan and Jerusalem, Bundestag President Prof. Norbert Lammert said Wednesday. Knesset Speaker Yuli Edelstein also addressed the labeling issue in his speech to the Bundestag’s Foreign Affairs and Defense Committee. Edelstein quoted Heinrich Heine, who said that “in a place where books are burned, people will be burned.”….


NY – Israels UN-Botschafter:

Israel honors ‚untold stories of Jewish refugees from Arab lands‘ at UN

The Permanent Israeli Mission to the UN held an event on Tuesday to honor the untold stories of some 850,000 Jewish refugees who were forced to flee their native Muslim countries following the creation of the State of Israel in 1948. In Israel, November 30th marks the official annual commemoration of the expulsion of Jews from Muslim countries during the 20th century. Israeli Ambassador to the UN Danny Danon opened the event by stressing that Jews from Muslim lands have suffered an “historical injustice” that has been going on for years….


Klage abgewiesen:

Judge tosses Holocaust denier’s defamation case against newspaper

An Australian Holocaust denier’s defamation lawsuit against a local newspaper was dismissed on Monday, amidst judicial accusations that he had engaged in “a cynical misuse” of the courts system in order to air his controversial views. The suit, brought by Dr. Fredrick Toben, sought damages from The Australian over a 2013 article which described him as a “Holocaust denier.” The German- born historian and founder of the Adelaide Institute had previously been jailed in Germany for Holocaust denial in the late 1990s. He has also railed against – what he calls – “Holocaust racketeers… corpse peddlers and the Shoah business merchants.”….


Beziehungen:

Israel eases visa rules for Chinese tourists

Israel on Wednesday announced plans to reduce the onus on Chinese nationals looking to visit the holy land, tackling an oft-cited problem that stands in the way of tourism and business visits. Interior Minister Silvan Shalom and Tourism Minister Yariv Levin approved a fast-track application for Chinese tourists who had already been granted visas by the United States or the European Union. They will also allow group visas to request changes up to 24 hours ahead of departure….


Musikszene:

Mira Awad’s delicate balancing act

A series of four concerts featuring female vocalists will start at the Museum of Islamic Art in Jerusalem today. The weekly Thursday show billing includes – in chronological order – Mira Awad, Rotem Shefy (aka Shefita), Lubneh Salame and Nisreen Kadry. Museum director Nadim Shiban appears to have all socioethnic bases covered, with a lineup that takes in a Christian who is married to a Ukrainian man who is half-Jewish, half-Christian, two Muslims – one of whom, for some time, considered converting to Judaism – and a Jewish singer who normally adopts the stage persona of a non-Jewish Yemenite raised in the United States. While the above cross-cultural amalgam may sound like the intro to a joke, in fact, the series offers top quality entertainment with a wide swathe of sonic and disciplinary intent….


Jerusalem:

6th annual Hullegeb Festival celebrates Ethiopian culture

In the language of Amharic, “hullegeb” means “open to everyone.” That is the idea behind the sixth annual Hullegeb Israeli-Ethiopian Arts Festival, which will take place in Jerusalem December 16-21. The week-long festival will consist of seven performances of theater, dance and music, each bringing something different to the stage, including a play performed by The Hullegeb Israeli-Ethiopian Theater, the festival’s main event….


Heute Morgen:

Two Israelis Wounded in West Bank Shooting Attack

Two Israelis were wounded in a shooting attack at the West Bank checkpoint of Hizma Thursday morning. A 47-year-old Israeli was moderately wounded and an Israeli soldier was lightly wounded. The Palestinian assailant was shot at the scene. According to Magen David Adom emergency responders, shots were fired at a car near the checkpoint. The wounded Israeli was shot in the upper body….