25.01.2016                       15. Schwat  5776                      Tu BiSchwat

Neue Nachrichten:

Extremismus in Israel:

Tödliche Eskalationsspirale

Aharon Katsof spricht lieber über Wein als über Politik. Unten im Tal zwischen den weißen Wohncontainern und dem benachbarten arabischen Dorf liegt der Weinberg des jungen Siedlers. „Mein Cabernet Sauvignon gedeiht hier gut. Die großen Kellereien in Israel können nicht genug von unseren Trauben bekommen“, sagt der Israeli mit der blauen Baseballkappe auf dem Kopf und der Pistole am Gürtel. Katsof zog aus Tel Aviv nach Esch Kodesch, wo er für seine Frau und die fünf Kinder gerade ein Haus baut….


Neuauflage von „Mein Kampf“:

Ein Lesekreis für Adolf Hitler

Kann man an „Mein Kampf“ nur scheitern? Schon die Frage, ob man sich damit beschäftigen soll oder nicht, führt unversehens in eine Endlosschleife, auf der, läuft man lange genug, alles immer wiederkehrt. Und zwischendurch wird, ohne es selbst recht bemerkt zu haben, auch schon mal der eigene Standpunkt geändert. Wissenschaft gegen Ideologie, Vernunft gegen Fanatismus ist ein ungleiches Match….


Kommentar:

Der Auftrieb für das Mullah-Regime ist gefährlich

Weil Iran seine im Juli 2015 eingegangene Verpflichtung erfüllt habe, sein Nuklearprogramm zurückzufahren, hebt der Westen die Sanktionen gegen die Islamische Republik auf. Bei westlichen Politikern und Wirtschaftsführern löst das Euphorie aus. So sieht Außenminister Frank-Walter Steinmeier darin „einen historischen Erfolg der Diplomatie“. Tatsächlich aber könnte sich der Deal als verhängnisvoller historischer Fehler erweisen. Zwar ist mit dem Atomabkommen die Gefahr einer nuklearen Bewaffnung Irans für den Augenblick abgewendet. Teheran scheint es ernst damit zu sein, den letzten Schritt in die Nuklearbewaffnung aufzuschieben. Profitiert das Regime von der Aufhebung der Sanktionen doch so enorm, dass es dieses taktische Zugeständnis als lohnend betrachtet….


Berlin:

Merkel eröffnet Ausstellung zu Kunst aus dem Holocaust

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet heute in Berlin eine Ausstellung mit Kunstwerken aus dem Holocaust. Das Deutsche Historische Museum zeigt 100 Werke der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem. Die Schau (26. Januar bis 3. April) umfasst zum Beispiel Bilder und Zeichnungen von Häftlingen aus Konzentrationslagern, Arbeitslagern und Ghettos….


Wirtschaft:

Entwicklungsminister Müller will ‚Bündnis für Arbeit‘ für Nahost

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will mit einem „Bündnis für Arbeit“ im Nahen Osten eine Bleibeperspektive für Syrien-Flüchtlinge schaffen. „Wir wollen 500 000 Arbeitsplätze für Flüchtlinge in Jordanien, dem Libanon und der Türkei schaffen“, sagte Müller den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Bis zur internationalen Syrien-Konferenz am 4. Februar in London wolle er möglichst viele internationale Geber für das Programm gewinnen….


Shoah-Gedenktag:

„Wissen um historische Verantwortung verblasst“

Frage: Herr Königshaus, wie wichtig sind solche Tage des Erinnerns wie der Holocaust-Gedenktag am 27. Januar?

Königshaus: Sie sind von unverzichtbarer Bedeutung. Nur das Erinnern hält die Erinnerung wach. Das dunkelste Kapitel unserer Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten. Es gibt immer weniger Zeitzeugen, die aus eigenem Erleben berichten können. Deshalb ist auch das Gedenken im Bundestag so wichtig: Es ist jedes Jahr aufs Neue ein Signal gegen das Vergessen und gegen jeden Versuch, den Holocaust zu relativieren….


Ägypten:

Haft für Arzt, der helfen wollte

Er war auch dabei, am 19. November 2011 im Zentrum Kairos, bei den Zusammenstößen zwischen Protestierenden und dem Militär in einer Seitenstraße des Tahrir-Platzes. 42 Menschen starben damals. Doch Ahmed Said demonstrierte nicht gegen das Regime, sondern behandelte diejenigen, die von dessen Soldaten verletzt worden waren. Ahmed Said ist Chirurg. Mitten auf der Straße versorgte er blutende Menschen. An anderen Tagen kümmerte er sich in einem provisorischen Krankenhaus in der Nähe um Verwundete….


Detonation einer Rohrbombe:

Jugendlicher Palästinenser getötet

Ein jugendlicher Palästinenser ist in der Nacht zum Sonntag bei der Explosion eines Sprengsatzes ums Leben gekommen. Der Vorfall habe sich in Abu Dis bei Jerusalem ereignet, sagte ein israelischer Polizeisprecher. Die genauen Umstände würden noch untersucht. Der Jugendliche sei offenbar durch die Detonation einer Rohrbombe ums Leben gekommen, die er bei sich trug….


Rückblick:

Der Traum vom Kibbuz

Im Kibbuz leben, ohne Einkommen und Eigentum. Das war einmal Mode. Auch der St.Galler Ueli Eisenhut zog vor 50 Jahren nach Israel – und blieb sein halbes Leben. Von der guten Idee der Kibbuzim, das weiss er, ist nur noch wenig übrig….


Profil:

Yisrael Kristal

Jugend ist kein Fehler und das Alter kein Verdienst, heißt es gemeinhin, und mit diesem alten Spruch hält es auch Yisrael Kristal. 112 Jahre trägt er auf den Schultern, und als ihn in diesen Tagen zu Hause in Haifa die Nachricht erreichte, dass er damit nun der älteste Mann auf Erden ist, reagierte er, so erzählt es seine Tochter, mit Gelassenheit: „Das ist ein Geschenk Gottes“, sagte er, „ich selbst habe nicht viel dazu beigetragen.“ So hat er wohl immer gelebt und vieles überlebt – auch Auschwitz….


Israel:

Kreislauf der Rache

Draußen dreht sich die Gewalt im Kreis, Palästinenser greifen Israelis an, Israelis schießen Palästinenser nieder. Hier drinnen aber, mit grandiosem Ausblick über Ramallah und die Hügel, herrscht die Stille einer Gelehrtenstube. Bücher von Aristoteles und Rousseau stehen im Regal, der Aschenbecher füllt sich fast von allein, und Said Zidani, Philosophie-Professor an der palästinensischen Al-Kuds-Universität, sagt: „Jetzt reden wieder alle über eine Intifada, und jeder stopft da irgendwas rein, was er sich erhofft. Aber für mich ist das keine Intifada. Es ist eine Welle, eine Eruption.“….


Israel:

Ex-Präsident Peres in Klinik

Der ehemalige israelische Staatschef Schimon Peres (92) ist wegen Brustschmerzen und Herzrhythmusstörungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er habe einen „unregelmäßigen Herzschlag” gehabt, so seine Sprecherin. Dort solle er „zur Beobachtung und für Tests” über Nacht bleiben. Vor anderthalb Wochen war der Ex-Präsident bereits wegen Herzbeschwerden stationär behandelt worden. Dabei wurde mit einem Katheter eine verengte Arterie geweitet….


Madrid:

Erste spanische Staatsbürgerschaft für Israeli

Yossi Ben Naim, ein 40-jähriger, in Haifa wohnhafter Mann wird als erster israelischer Bürger die spanische Staatsbürgerschaft erhalten, nachdem er eine Prüfung mit zahlreichen Fragen aus den verschiedensten Bereichen der spanischen Geschichte und dem Alltag des Staates erfolgreich bestanden hat. Damit findet das neue, Ende letzten Jahres verabschiedete Gesetz praktische Anwendung, das Abkömmlingen von spanischen Juden, die im 15. Jahrhundert durch die Inquisition gezwungen worden waren, die Iberische Halbinsel zu verlassen, wenn sie nicht zum Christentum übertreten wollten, den spanischen Reisepass offeriert….


Schweizer Terrorjahre – ein 68er wird zum PFLP-Aktivisten:

Das Leben des Jihad Mansour

Terrorakte verleiteten Schweizer Behörden in den 1970er Jahren zu geheimen Deals mit palästinensischen Terroristen. Was kaum bekannt ist: In deren Reihen kämpfte auch ein Schweizer. Die martialische Musik verklingt, gestützt von einem Begleiter, wird ein älterer Mann auf die Bühne geführt. «In meinem Herzen bin ich Palästinenser», sagt er mit brüchiger Stimme, «lang lebe der arabische Widerstand, lang lebe der globale Kampf!» Applaus und wilde Musik, der Mann hört mit unbewegter Miene zu. Gleich neben ihm: seine Weggefährtin Leila Khaled, einst berüchtigte palästinensische Luftpiratin, heute linke Ikone und Politikerin….


Nach Hamasprovokation:

Israelische Armee fliegt Luftangriff auf Gazastreifen

Nach dem Einschlag einer Rakete im Süden Israels hat die israelische Armee einen Luftangriff auf den Gazastreifen geflogen. Der Angriff habe sich gegen ein militärisches Ausbildungszentrum der radikalislamischen Hamas-Bewegung im Zentrum der Palästinenserenklave gerichtet, teilte die Armee am Montag mit. Laut ihren Angaben war am Sonntagabend eine Rakete im Süden Israels eingeschlagen, verletzt wurde demnach aber niemand….


Kaddisch – Gebet für die Verstorbenen:

Spurensuche, Hommage, Schicksalsmelodie

Kaddisch ist das jüdische Gebet für die Verstorbenen. Es hat viele Künstler tief bewegt und inspiriert. Auch die Schriftstellerin Katja Petrowskaja, die Komponistin Mela Meierhans und der Geiger Daniel Hope verbinden ganz persönliche Erfahrungen damit….


Erinnerung an Regina Jonas:

Eine fast vergessene Rabbinerin

Regina Jonas war die erste Rabbinerin überhaupt, sie wurde in den 30er-Jahren in Berlin ordiniert. 1944 wurde sie in Auschwitz ermordet. Damit wurde fast die gesamte Erinnerung an sie ausgelöscht. Doch eine evangelische Theologin machte sich auf die Suche nach ihr. Regina Jonas wurde 1902 als Tochter eines orthodoxen jüdischen Hausierers im Berliner Scheunenviertel geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in ärmlichen Verhältnissen.1924 gelang es der wissbegierigen jungen Frau, an der liberalen Hochschule für die Wissenschaft des Judentums zu studieren. Nach ihrer Ordination 1935 sprach sie während der Nazidiktatur und des Krieges in ihren engagierten Predigten den verfolgten deutschen Juden Mut zu. 1942 wurde Regina Jonas nach Theresienstadt deportiert und zwei Jahre später in Auschwitz ermordet….


Ein Forscher mit Tiefgang:

Historiker aus Thalfang erhält heute „German Jewish History Award“

Die Wissenschaft lässt Elmar Ittenbach auch im Ruhestand nicht los. 2007 ging der ehemalige Geschichts- und Englischlehrer in Rente. Aber das Interesse an der Wissenschaft und besonders an der Historie hat er nie verloren. Und so führte ihn seine Passion hin zur jüdischen Geschichte. Das kommt nicht von ungefähr, denn sein Heimatort Thalfang hatte bis zur Zeit des Nationalsozialismus eine große jüdische Gemeinde. „Über 20 Prozent der Bevölkerung von Thalfang war im 19. Jahrhundert jüdisch“, sagt Ittenbach. Für seine Forschungsarbeit wird ihm heute, Montag, im Berliner Abgeordnetenhaus der „German-Jewish History Award“ der Obermayer Stiftung (Boston) verliehen. Nachfahren des Thalfanger Rabbiners Samuel Hirsch, dessen Geschichte Ittenbach erforscht hat, haben sich in den USA dafür eingesetzt….


Höxter:

Auf den Spuren des jüdischen Malers Jakob Pins

Der Maler und Grafiker Jacob Pins war Jude und lebte mit seiner Familie in Höxter – bis der Antisemitismus auch auf dem Lande so offensichtlich wurde, dass er nach Palästina auswanderte. Eine Spurensuche mit dem Vorsitzenden der Jacob Pins Gesellschaft, Fritz Ostkämper, und seiner Stellvertreterin Bärbel Werzmirzowsky….


Zürich:

«Die Sicherheitskosten sind immens»

Shella Kertész ist seit Dezember die neue Präsidentin der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich. Sie ist in Sorge, denn antisemitische Äusserungen nehmen auch in Zürich zu. Gleichzeitig sind auch die Sicherheitskosten gestiegen. Sie hofft, dass bald die Stadt Zürich einen Teil davon übernimmt….


Paris:

Oppositionschef Itzhak Herzog appelliert an Franzosen

«Keine internationalen Entscheidungen fördern, die Israel schaden.». Im Verlauf eines Treffens mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande und Aussenminister Laurent Fabius dankte der israelische Oppositionsführer Itzhak Herzog den  Franzosen für ihren entschlossenen Kampf gegen den Antisemitismus und erklärte sich solidarisch mit dem Vorgehen der französischen Sicherheitskräften gegen den Terrorismus: «Der islamische Terror ist unser gemeinsame Feind. Die aufgeklärte Welt muss ihre Kräfte gegen ihn vereinen, denn er bedroht uns alle», sagte Herzog….


Wetter:

Israel rüstet sich für Schneesturm

In Israel wird in den nächsten Tagen ein Sturm erwartet mit Schnee vom Hermon-Berg im Norden bis Jerusalem und Hebron. Im Süden wird von heftigen Niederschlägen und Überschwemmungen in den trockenen Wadis in der Negev-Wüste gewarnt….


Diskurskultur:

Die Flüchtlingskrise verkommt zum virtuellen Bürgerkrieg

Das Getöse ist ohrenbetäubend, Zwischentöne gibt es nicht. Die Nachkriegsgenerationen sind mit ihrer ersten echten Krise überfordert. Statt über eine Obergrenze zu diskutieren, sollten wir unserem Land und der Politik der kleinen Schritte ein wenig Zeit geben….


Kleiner Rückzieher?:

‚Timing of my Israel criticism not ideal,‘ US envoy Shapiro says

Dan Shapiro, Washington’s ambassador to Tel Aviv, acknowledged on Monday that the timing of his criticism of the Israeli government’s policies in the West Bank – which took place on the same day as the funeral of a woman who was brutally stabbed to death by a Palestinian in the settlement of Otniel – „was not ideal.“ In an interview with Army Radio, Shapiro warned on Monday that the current state of Israeli-Palestinian relations has created a set of circumstances “that are leading to a binational state.”….


Großbritannien:

‚Forcing migrants in Wales to wear wristbands akin to what Nazis did to Jews‘

A Welsh agency contracted to provide food for asylum seekers came under heavy criticism for forcing them to wear red wristbands as a condition for receiving services. According to British media reports, refugees who have taken up residence in Cardiff are entitled to three meals a day from a government contractor, Clearsprings Ready Homes. Yet the contractor caused a stir when it was learned that it began denying food to asylum seekers who were not adorned with a brightly colored ban on their wrist….


Verbot der „Islamischen Bewegung“:

Israeli Arabs furious over Islamic Movement ban, to mark day for Israeli Arab rights

Former Hadash head Muhammad Barakeh, who is currently the leader of the Arab Higher Monitoring Committee, said on Sunday at a meeting to protest the banning of the Islamic Movement that this coming Saturday there will be a world day to address Arab Israeli rights in 30 countries. “We are widening and continuing the international struggle against racist discrimination,” Barakeh told the Jerusalem Post after the press conference….


PM Netanjahu:

Obama embassy event shows strength of our ties

Against the backtrop of a sharp public disagreement with US Ambassador Dan Shapiro last week, Prime Minister Benjamin Netanyahu on Sunday pointed to US President Barack Obama’s decision to attend a ceremony at the Israeli embassy in Washington on Wednesday as a sign of the strength of the US-Israel relationship. The White House on Friday announced that Obama would attend a ceremony at the embassy on International Holocaust Remembrance Day posthumously honoring four Righteous Among the Nations – non-Jews who helped rescue Jews during the Holocaust….


Verteidigung:

IDF expands missile fortification of strategic sites

The IDF Home Front Command and government ministries have completed fortification work to secure several strategically vital sites against rocket and missile attacks, a senior IDF source said. Work to secure dozens more sensitive infrastructure sites will commence soon, enabling them to continue to function even if hit by rockets or missiles, the military source told The Jerusalem Post….


Sha’ar Hanegev:

Gaza rocket explodes in southern Israel

Terrorists in Gaza fired a rocket at southern Israel, triggering warning sirens in the Sha’ar Hanegev region on Sunday night. The rocket exploded in an open area, failing to cause injuries and there was no damage, the army said. According to the military, the incident seemed to encompass a single rocket launching.  The IDF Spokespersons Unit said security forces were scanning the area for rocket remnants….


„Friedliebende“ Araber:

Shots fired at Israeli vehicle in West Bank; no injuries

An Israeli vehicle driving near the Dolev settlement, west of Ramallah, came under fire on Sunday night. The driver escaped without physical injury….


Regierung:

Likud minister accuses Netanyahu of serving foreign tycoons

A cabinet debate over whether the Uber taxi service should be available in Israel Sunday turned into a lengthy and fierce fight between Prime Minister Benjamin Netanyahu and Transportation Minister Israel Katz. Netanyahu has been sparring for months on internal Likud issues with Katz, who heads the party’s secretariat, which is in charge of the party’s finances. The prime minister met at the World Economic Forum in Davos last week with Travis Kalanick, the founder and CEO of Uber, an application that allows consumers to order drivers via their smartphones….


Umfrage:

Israeli Arabs could support government more if treated better

A slight majority of Arab Israelis said they would participate in national service if they felt the services they received were comparable to those received by poor Israeli Jews, a new Statnet research institute poll found. The poll was commissioned by the International Fellowship of Christians and Jews (IFCJ) and included a representative sample of 500 low-income Israeli Arabs. The survey had a margin of error of five percent….


Chicago:

Protesters disrupt Jewish reception at Chicago gay conference

Hundreds of protesters sought to disrupt a Shabbat service and reception for Jewish participants at a gay activism conference in Chicago. Chanting “Hey hey, ho ho, pinkwashing has got to go,” hundreds of protesters streamed through the Hilton Chicago on Friday night toward the service hosted by A Wider Bridge, a Jewish LGBTQ organization that seeks to build ties between gay communities in North America and Israel. Pinkwashing is the term used to described alleged efforts by Israel to cover up its treatment of Palestinians by touting its record on gay rights….


Entdeckung?:

Tu Bishvat Doesn’t Come From the Bible but From Nebraska

Which came first, the Jewish holiday of Tu Bishvat, or the American holiday Arbor Day? The answer isn’t as straightforward as one might think. Technically, Tu Bishvat is older, since it is first mentioned in the Mishnah, which was compiled around the year 200 CE. That preceded America’s settlement by Europeans by some 1300-1400 years. But Tu Bishvat – which this year beings on Sunday evening and simply means „the 15th day of the month of Shvat“ – wasn’t a holiday. It was the start of the tax year, referring to tithes of fruit by farmers to the Temple, a close reading of the single Mishnaic reference shows (Rosh Hashana 1:1)….


Paris-Attentäter:

Daesh(i) Video Claims to Show Last Testaments of Nine Paris Attackers

A video published on Sunday by the media center of „Islamic State“ purported to show images and last statements of nine of the people who took part in the Paris attacks that killed 130 people on November 13. Reuters could not independently verify the authenticity of the footage, which showed the men delivering anti-Western diatribes and concluded with an apparent threat to attack Britain….


Fotos zu:

International Medieval Fighting Tournament in Tel Aviv

The annual medieval-style tournament is a full contact competition using metal weapons such as swords and axes from the 14th century….