06.02.2016                       27. Schwat  5776                      Mischpatim; Schabbat Mewarchim

Neue Nachrichten:

Algerien:

Der Terror aus den Bergen

Als die Polizei am Donnerstag auf der Suche nach mutmaßlichen Terroristen Wohnungen und Flüchtlingsheime in mehreren Bundesländern durchkämmte, nahm sie vier Verdächtige aus Algerien fest. Sie sollen einen Anschlag in Berlin geplant haben. Damit rückt ein Land in den Blickpunkt, das in den Diskussionen über den Bürgerkrieg in Syrien und die dortigen Ausbildungslager der Terrororganisation „Islamischer Staat“ als Nährboden für religiöse Fanatiker beinahe in Vergessenheit geriet….


Israel – Gaza:

Das große Graben

Die Bewohner an der Grenze zum Gazastreifen haben sich ja an so manches gewöhnen müssen. An das Heulen der Sirenen, an Raketeneinschläge und daran, dass der rituelle Schlagabtausch mit der Hamas in den vergangenen sieben Jahren schon zu drei Kriegen eskaliert ist. Doch in diesen Tagen ist noch eine neue Belastung dazugekommen. Nachts ist von tief unten her ein Lärm zu vernehmen, der die Menschen in den dort angesiedelten Kibbuzim um den Schlaf zu bringen droht. „Ich höre Hämmer und Meißel“, sagte einer der Anwohner, „und mein Nachbar meint, er hört sie graben.“….


Syrien. Libyen, Jemen, Irak:

Die Kosten des Krieges

Die Kriege in Syrien, Libyen, Jemen und Irak treiben nicht nur Millionen Menschen nach Europa. Sie verheeren auch die Ökonomien der Länder des Nahen Ostens. Krankenhäuser sind zerstört, Kraftwerke ausgebombt, Schulen werden als Flüchtlingsunterkünfte umgewidmet. Laut Schätzungen der Weltbank hatte sich bereits 2014 der Kapitalstock Syriens um 70 bis 80 Milliarden Dollar vermindert, das entspricht dem doppelten der Jahreswirtschaftsleistung. Die angrenzenden Länder verzeichneten Kriegskosten von 35 Milliarden Dollar. Zusammen mit dem niedrigen Ölpreis führt dies zu Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit und Flucht….


Bürgerkrieg in Syrien:

Zehntausende vor der türkischen Grenze

Die türkische Zeitung Hürriyet titelte am Freitag: „10000 am Tor, 70000 auf dem Weg“. Sie beschrieb damit die neue Massenflucht von Syrern zur türkischen Südgrenze. Zehntausende Menschen aus der umkämpften Millionenstadt Aleppo suchen Zuflucht in der knapp 60 Kilometer entfernten Türkei, seit syrische Regimetruppen zusammen mit Kämpfern der Schiitenmiliz Hisbollah, iranischen Einheiten und russischer Luftunterstützung eine Offensive gegen regierungsfeindliche Rebellen in der Metropole begannen. Ihr Vormarsch verändert die militärischen Kräfteverhältnisse in der gesamten Region. Vor allem deshalb wurden die bislang ergebnislosen Friedensgespräche in Genf zur Beendigung des syrischen Bürgerkriegs am Mittwoch bis zum 25. Februar ausgesetzt….


Daesh(i):

EU und NATO: Daesh(i)-Vormarsch in Libyen stoppen

„Die NATO steht bereit, eine neue Einheitsregierung in Libyen zu unterstützen“, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Amsterdam. Er bot dem Land insbesondere Hilfe beim Aufbau von „Verteidigungsinstitutionen“ an. Die Allianz könnte dabei möglicherweise Berater und Ausbilder in das Land schicken. Nur eine nationale Regierung könnte militärische Hilfe von der internationalen Staatengemeinschaft einfordern….


Vormarsch im Norden und Süden:

Assad und Russen schaffen Fakten

Die syrische Armee hat mit Unterstützung russischer Kampfflugzeuge ihre Offensive im Norden und Süden des Bürgerkriegslandes fortgesetzt. Die Regierungstruppen nahmen eine wichtige Ortschaft bei Daraa im Süden ein. Gemeinsam mit der libanesischen Hisbollah-Miliz sowie syrischen und ausländischen Milizen habe die Armee den nördlichen Vorort Atman nach 48-stündigen Gefechten von den Rebellen zurückerobert, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die russische Luftwaffe habe mehr als 80 Angriffe geflogen….


Lian Najami:

Als junge Araberin in Israel

Wie ist es, als Araberin in Israel zu leben? Die Muslimin Lian Najami stammt aus dem nordisraelischen Haifa. Sie lobt die multireligiöse Toleranz der liberalen Stadt. In Deutschland, ihrer aktuellen Heimat, habe sie mehr Probleme. „Ich fühle mich doch eine Israelische, aber ich fühle mich nicht 100 Prozent Israelisch.“ Sagt Lian Najami. Zurzeit studiert die 21-Jährige in Bremen Politikwissenschaften. Sie hat erst vor drei Monaten begonnen, Deutsch zu lernen. Deshalb wechselt sie lieber ins Englische, um die Dinge, die ihr wichtig sind, besser ausdrücken zu können: zum Beispiel, dass ihr in ihrer Heimatstadt Haifa so gut wie keine Diskriminierungen begegnen….


Nach Angriff auf Militärjeep:

Palästinensischer Jugendlicher getötet

Nach einem Angriff auf israelische Soldaten im Süden des Westjordanlandes ist ein 17-jähriger Palästinenser erschossen worden. Die Soldaten hätten auf eine «direkte Bedrohung» reagiert, nachdem zwei Jugendliche am Freitag einen Molotowcocktail auf ihren Jeep geschleudert hätten, sagte eine Militärsprecherin….


Shalom Dotcom:

Wie die Politik israelische Start-up-Firmen nach Berlin lockt

Der Bäcker empfiehlt den Sonderrabatt bei der Waschanlage um die Ecke, der Friseur im selben Kiez das Brötchenangebot vom Bäcker. Ein lokales Netzwerk von Geschäften, die sich gegenseitig empfehlen – das ist die Idee von Assaf Neiger aus Tel Aviv. Werbung schalten ist wichtig, dachte er sich, aber teuer. Deswegen geht er zurück zur Mund-zu-Mund-Propaganda und listet Geschäfte, die mitmachen, in einer App….


Putins Russland:

Tausende Juden fliehen vor Antisemitismus und Wirtschaftskrise

Eigentlich gilt der Antisemitismus in Russland als abgehakt. Aber trotzdem reisen die Juden zu Zehntausenden aus. Viele fliehen vor der Wirtschaftskrise, andere vor der Aggression, die die Luft neu erfüllt. Jahr für Jahr wandern tausende russische Juden aus. Mehr als zwei Millionen lebten vor 50 Jahren noch in der Sowjetunion, die Zahl ist bis heute auf schätzungsweise 135.000 geschrumpft. Es sind Grafiker, IT-Spezialisten, Unternehmer, Leute mit Hochschulbildung. Sie wandern aus, weil es in Krisenrussland schwierig geworden ist, gute Jobs zu finden. Oder weil Israel das Land ihrer Träume ist….


Herzlia:

Israels Angst vor einsamen Wölfen

„Eine große Heldin“ sei sie, die das Leben anderer Menschen gerettet habe, sagte Israels Sicherheitsminister Gilad Erdan an diesem Donnerstagmorgen am Grab einer Grenzschutzpolizistin. Die 19-Jährige hatte ihre Ausbildung noch nicht ganz abgeschlossen, als sie am Dienstag in Jerusalem von einem Palästinenser erschossen wurde. Gemeinsam mit zwei Kollegen überprüfte die Polizistin am Damaskustor zur Altstadt eine Gruppe palästinensischer Männer, als zwei auf sie zielten. Die Polizei erwiderte das Feuer, auch die Angreifer starben….


Interview:

«Man sollte nicht mit Terroristen verhandeln»

Die Menschenrechte könnten im Anti-Terror-Kampf kaum eingehalten werden, sagt Geheimdienst-Experte und Ex-Mossad-Vize Ilan Mizrahi im Samstagsinterview.

Herr Mizrahi, aufgrund eines ­Geheimabkommens mit der PLO im Jahr 1970 soll die Schweiz vor ­Terroranschlägen verschont geblieben sein. Was halten Sie davon?
Ich kenne dieses Abkommen nicht und weiss nicht, ob es dieses wirklich gegeben hat. Aber es würde mich nicht überraschen. Auch andere europäische Länder haben solche Abkommen mit Terror-­Organisationen getroffen….


Verbotene Propagandafilme der Nazis:

Lieber nicht unter der Bettdecke

Der Historiker Felix Moeller hat sich mit verbotenen Propaganda-Filmen der Nazis beschäftigt. Der Satz klingt in deutschen Ohren einfach falsch. Falsch und verboten: „Hallo, eine Karte für Jud Süß, bitte!“ Deshalb vielleicht bleiben die Propagandafilme der Nationalsozialisten in Deutschland bis heute unter Verschluss. Der Regisseur und promovierte Historiker Felix Moeller aber geht in seinem Dokumentarfilm „Verbotene Filme“ dem Mythos des Nazi-Kinos nach. Am vergangenen Mittwoch zeigte das Filmmuseum in Anwesenheit des Regisseurs dieses Portrait über das – nach Joseph Goebbels – „wichtigste Propagandamittel“ des Naziregimes. Übrigens in Kooperation mit dem Masterstudiengang Filmkulturerbe der Filmuniversität Konrad Wolf….


Philosophin Susan Neiman zur Flüchtlingskrise:

„Man muss Angela Merkel bewundern“

Die US-amerikanische Philosophin Susan Neiman ist vom Umgang der Deutschen mit den Flüchtlingen angenehm überrascht und lobt die Deutschen für ihre Hilfsbereitschaft und Weltoffenheit. Für die Potsdamer Direktorin des Einstein Forums steht allerdings etwas ganz anderes auf dem Spiel. Gerade weil die Flüchtlingskrise nicht von Deutschland allein bewältigt werden kann, sondern eine europäische Herausforderung darstellt, kommt es heute mehr denn je auf ein starkes Europa an: Sollte es an dieser Aufgabe zerbrechen, wären auch die mit ihm gewachsenen Errungenschaften der Aufklärung verloren….


Ein Selbstversuch:

Mein Krampf

Da liegen sie nun auf meinem Schreibtisch und warten auf meine Lektüre: zwei Riesen-Bände in DIN A-3-Format. Gesamtgewicht: 5,134 Kilo. 1966 Seiten, in schickem, hellgrauem Leinen gebunden, auf edlem, eierschalenfarbenem Papier gedruckt – als wäre es ein nobler Klassiker. Es ist aber Adolf Hitlers hetzerische Propagandaschrift „Mein Kampf“. In diesem schicken bibliophilen Zweibänder ist natürlich nicht nur Hitlers mal selbstmitleidiges, mal größenwahnsinniges, meist aber aggressiv-rassistisches, menschenfeindliches Dummgeschwätz drin. Es handelt sich schließlich um die kritische Edition, die gerade unter beträchtlichem Medienhype erschienen ist – pünktlich zum Ende des Urheberrechts an diesem Machwerk, das am 31. Dezember 2015, 70 Jahre nach Hitlers Selbsterschießung, ausgelaufen ist….


Über Werte:

Das Land muss sich selbst wiederfinden

„Irgendwann werde ich Bayern-München-Fan, / irgendwann mag ich Grönemeyer“. Mit diesen erbaulichen Zeilen ließ der Liedermacher Funny van Dannen einen Song beginnen, den er 2007 veröffentlichte. Der Song heißt Integrieren. Wenn Sie zwei Minuten erübrigen können, hören Sie sich ihn ruhig mal an. Zur Entspannung. Natürlich erst, nachdem Sie diesen Text gelesen haben. Es ist ein Text über Werte. Über unsere und andere. Denn die Sorge um Werte ist es ja, die viele von uns umtreibt, wenn heute massenhaft Menschen aus der „islamischen Welt“ nach Europa, nach Deutschland flüchten….


Video des Tages:

Israels globaler Einsatz gegen chemische Kriegsführung

Keine Sorge – es handelt sich hier nur um eine Übung. Sie fand Mitte Januar in Israel statt. Zur mittlerweile 4. IPRED (Internationale Bereitschaft und Reaktion auf Notfälle und Katastrophen) Konferenz kamen 250 internationale Experten aus 30 verschiedenen Ländern wie den USA, Brasilien, Australien oder Japan. Die Übung, koordiniert vom IDF Heimatfrontkommando und dem Gesundheitsministerium, stellte den Höhepunkt der Konferenz dar….

Hier das Video!


Die Mühlen der Integration:

Seid Realisten, verlangt das Unmögliche!

Alles redet von Integration. Und je eindringlicher sie beschworen wird, umso weniger wahrscheinlich erscheint ihr Gelingen. Die Rhetorik der Integration ist ein Instrument der positiven Meinungsbildung in einer verunsicherten Gesellschaft, ein Beruhigungsmittel gegen Zweifel und Ängste. Sie verwandelt Idealismus in Tatendrang, wie die Massenbewegung der Flüchtlingshelfer eindrücklich vor Augen geführt hat. Deren unermüdlicher Einsatz wird von den europäischen Nachbarn mit einer Mischung aus Bewunderung und Befremden registriert. Seid Realisten, verlangt das Unmögliche: dass der „arabische Mann“, ein Afghane vom Land den deutschen Benimmregeln folgen würde, nachdem er im Integrationskurs von der Gleichberechtigung gehört hat; dass ein Analphabet die deutsche Sprache erlernt, nur weil er zum Deutschunterricht verdonnert wird, oder dass er seine traditionelle Sozialisation gegen den neuen Verfassungspatriotismus eintauschen wird….


Reisebericht:

The truth about visiting Iran

My friends, who are avid and intrepid travelers, blanched when I said I was going to Iran. “You’ll never get out alive. You’re Jewish. You’re female. They’ll behead you, and they’ll post it on YouTube,” one of them cautioned. “You’ll rot in a rat-infested jail for the rest of your life. There’s no American Embassy; no one will be able to help you!” Because a very stubborn streak runs down my back, I departed for Iran, visa in hand, and fully expected to spend my entire visit with my head attached – although I planned to cover it with an obligatory headscarf. I also packed a few long blouses, as both hair and butt have to be covered….


Twitter gegen Extremismus:

Over 125,000 terror-linked accounts taken off-line

On Friday, Twitter took to its official blog to announce that over 125,000 terror linked accounts were deleted from its platform due to content promoting terror or threatening violence, primarily related to „Islamic State“. With the proliferation of pro-Daesh(i) and jihad encouraging pages on social networks such as Twitter, social media has grown to be a driving force behind terrorism, giving an easily accessible platform to the tech-savvy generation which connects extremists with would-be jihadis worldwide….


Analyse:

Recognizing ‚Palestine‘ and the French diplomatic initiative du jour

There is a set of givens in the diplomatic process that have been constant since the April 2014 breakdown of the Israeli-Palestinian negotiations brokered by US Secretary of State John Kerry. One is that Washington, while officially still reassessing the process, will “stay engaged.” Another is that the Palestinians will push forward with efforts against Israel at international forums. Yet another is that Israel will continuously call for the Palestinians to reenter negotiations without preconditions or diktats. And, finally, it is a given that there will always be some kind of “French initiative” in the background….


Drei sind eine Gesellschaft:

Israel, Turkey, and Egypt

Last month, the director of the CIA, John Brennan, held a secret meeting with Egyptian President Abdel Fattah al-Sisi and his counterpart, the director of Egyptian Intelligence, Maj.-Gen.Khaled Fawzy. During the meeting, Brennan promised to increase CIA aid to Egypt to bolster its struggle against Islamic State terrorist activity in Sinai. Brennan’s visit is yet another indicator that the US administration is making an effort to improve relations with Cairo following a few cool years that were the result of President Barack Obama’s opposition to Sisi’s ouster two years ago of president Mohamed Morsi, who, sponsored by the Muslim Brotherhood, was chosen in free and democratic elections….


Westjordanland:

Thousands of Palestinians turn out for terrorists‘ funerals in West Bank

Thousands of Palestinians in the West Bank village of Kabatiya turned out for the funeral of three locals Friday who carried out Wednesday’s terrorist attack near the Old City of Jerusalem. The large turnout was reported despite the fact that Israeli security forces have maintained a closure on Kabatiya, imposed just hours after the attack which claimed the life of a Border Policewoman….


Politik:

‚Netanyahu inciting against us,‘ Arab MKs say after visiting terrorists‘ kin

The Joint List called Balad MKs’ visit with terrorists’ families a humanitarian one, saying on Friday that Prime Minister Benjamin Netanyahu was the one at fault for criticizing them. “The meeting of MKs Jamal Zahalka, Haneen Zoabi and Bassel Ghattas,” from Balad, one of the parties making up the Joint List, “with families in eastern Jerusalem who want their sons’ bodies in order to bury them, was meant to promote a humanitarian issue of the first rate….


Netanjahu:

Those who comfort terrorists’ families don’t deserve to be MKs

Balad MKs do not deserve to be in the Knesset after they visited terrorists’ families, Prime Minister Benjamin Netanyahu said on Thursday evening. The comment came in response to three Joint List lawmakers’ meeting with 10 families of terrorists this week, including one who killed three Israelis. MKs Jamal Zahalka, Haneen Zoabi and Basel Ghattas, all from the Balad party that is part of the Joint List, met with the families of terrorists whose bodies have not been released by authorities, including the father of Baha Alian, who, together with an accomplice, killed three people by shooting and stabbing passengers on a bus in Jerusalem’s Armon Hanatziv neighborhood on October 13, 2015. Police shot and killed Alian at the site of the attack….


Gedenken:

Israel remembers 73 soldiers killed in helicopter disaster 19 years ago

On the night of February 4, 1997, two CH-53 (“Yasur”) transport helicopters carrying soldiers who were being airlifted to positions in the Israeli-controlled security zone in south Lebanon collided in midair. All 73 soldiers, among them eight who comprised the flight crews, aboard the helicopters died in the tragedy, which in Israeli parlance has become known as ason ha’msokim (“the helicopters disaster”)….


Kroatien:

Jewish group urges dismissal of Croatian minister over World War 2 views

The Israel-based Simon Wiesenthal Center urged Croatia’s government on Friday to dismiss its culture minister, saying he took a disdainful attitude towards Croatian resistance to fascism during World War Two. The Jewish human rights group expressed „shock and indignation at several actions taken and comments made“ by minister Zlatko Hasanbegovic. Hasanbegovic has previously dismissed similar criticism as unfounded. He could not immediately be reached for comment on Friday….


Bürgerkrieg in Syrien:

Thousands of Syrians mass on Turkish border as Russian jets pound Aleppo

Tens of thousends of Syrians fled an intensifying Russian assault around Aleppo on Friday, and aid workers said they feared the major city could soon fall under a full government siege. Iran reported one of its generals had been killed on the front line, giving direct confirmation of the role Tehran is playing along with Moscow in what appears to be one of the most determined offensives in five years of civil war….


Neuer Winzer:

Orange-hued Wine, Made by a Man Who Dared to Defy Israel’s Chief Rabbinate

The Tel Aviv wine bar is packed. A bearded man wearing a knitted kippa sits at the end of the bar, drinking a glass of wine. The menu, written on a chalkboard set up high, lists items like pork terrine, octopus salad and jumbo shrimp. But the words floating over his head and the aroma of bacon sizzling on the grill don’t faze this regular customer, who won’t ever sample any of the non-kosher food. He smiles warmly at anyone who speaks to him, but at times it seems that behind his glasses, there is a sadness in his eyes….


Gut essen:

Nazareth, where foodies go to get their fix

Food journalist and former restaurateur Gil Lahav travels the 90 kilometers in each direction from his home in Ra’anana to Nazareth several times a week, leading culinary tours to the northern Israeli city and working to promote its gustatory treasures. During those tours, he meets numerous foodies and Tel Aviv restaurant owners who are searching for high-quality ingredients. “It’s the largest Arab city in Israel, and it embodies a fascinating combination of Europe and the Middle East,” says Lahav. “The European Crusaders considered it an important city and settled here, bringing with them culture and customs that are expressed to this day in education, modes of dress and even alcohol consumption.”….(mit tollen Bildern! WD)


Analyse:

Abbas signals solidarity for terrorism, as Gaza talks of war again

About two weeks ago, Palestinian Authority Chairman Mahmoud Abbas (Abu Mazen) met with a group of Israeli journalists, myself included, in the Muqata in Ramallah. The rais made firm statements against violence and terrorism and repeated his call for the resumption of peace talks. On Wednesday afternoon, just hours after three Palestinian youths from Qabatiya carried out a horrific terror attack at Damascus Gate in which Border Police officer Hadar Cohen, 19, was killed, Abbas met in the same office with parents of several young Palestinian terrorists who had murdered Israelis — terrorists whose bodies had not been returned. He promised to rebuild the families’ homes, which Israeli security troops had demolished….