9. November? War da noch was?…

10.10.2011                      13.Cheschwan. 5772

Na dann feiert mal schön:

9. November? War da noch was?…

Mit allen Zahlungsprogrammen zusammen, addiert und kumuliert, kommen höchstens 20% des erlittenen jüdischen Vermögensschadens zusammen. Das heißt: Weit über 80 % des geraubten jüdischen Vermögens bleiben für immer verloren.

  • Organisationen, die eigentlich die einbehaltenen Löhne der NS-Zwangsarbeiter auszahlen sollten, bestimmen lieber, welche Form “jüdischer Bildung” sie für sinnvoll erachten und welche nicht. Unter großen Namen, wie “Erinnerung, Verantwortung, Zukunft” werden Machtpolitik und Hochglanzpropaganda betrieben, mit Geld und Namen, der bis zuletzt Ausgepressten.
  • Gut ausgestattete Nazi-Erben geben sich als Mäzene und unterstützen auch gerne mal das Schöne und Gute, oftmals kunstsinnig, aber immer nach ihrem Geschmack und ihrem Verständnis.
  • Über den Aufstand der Anständigen und den traurigen Zustand der Zuständigen wurde gerade hier schon vieles gesagt – und vieles “krumm genommen” (monitor 2004)…

Ja, es ist widerlich – doch wer dies sagt, ist draußen. Denn es soll Versöhnung sein, im neuen Deutschland.

Praktische Fragen, wie “warum sind fast alle jüdischen Organisationen im Deutschland von heute mittellos”, stören da nur. Harmonie ist angesagt, gerade bei den angeblich so “Gutmeinenden”.

Trotzdem: Wir bleiben angewiesen auf Wohltaten….