Aktuelles vom 01. April 2016 – 22 Adar II 5776

Neue Nachrichten:

Brüssel:

Wie Molenbeek zur Brutstätte des Terrors werden konnte

Vom Büro der Molenbeeker Bürgermeisterin blickt man hinab auf einen pittoresken Platz. Gleich gegenüber der Stadtverwaltung wohnt die Familie von Salah Abdeslam, dem Daesh(i)-Terroristen und mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge von Paris. Kaum etwas trennt diese beiden Gebäude – und doch liegen Welten zwischen ihnen. Ein solch zweigeteiltes Brüssel sah ich, als ich kürzlich in der Stadt war, nur wenige Tage vor den Terrorangriffen in Brüssel, bei denen 35 Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden. Ich war dort, um hochrangige Mitarbeiter der Terrorbekämpfung, des Geheimdienstes und der Polizei sowie einige Mitarbeiter Molenbeeks zu treffen – ein verunsichertes Stadtviertel, das sogar die Bürgermeisterin Françoise Schepmans als „Brutstätte der Gewalt“ bezeichnet….


Jüdische Autorin:

Mehr Frömmigkeit sollte neues Unheil verhindern

Sie trägt einen Pulli aus Wolle, etwas Gestricktes also, unter das etwas Gewebtes gehört hätte, in ihrem ersten Leben. Eine steife Bluse hätte sie drunter ziehen müssen, die ihren Körper nicht mal erahnen lässt. Ihre Haare trägt sie lang und offen, die eigenen Haare, keine Perücke mehr über dem kahl rasierten Kopf. So steigt Deborah Feldman vom Fahrrad vor einem Café in Kreuzberg. Eben hat sie ihren Sohn zur Schule gebracht. „Hier gibt es laut ,New York Times‘ das beste Brot in ganz Berlin“, sagt sie zur Begrüßung. Sie lacht. Es ist einer der leichtesten Sätze, die sie im Gespräch sagen wird. Sie ist erst 29 Jahre alt und hat schon ein ganzes Leben hinter sich….


Imre Kertész:

Der Überlebende

Nur wenige kannten Imre Kertész, als im November 1989 die Mauer fiel. Damals lebte er zusammen mit seiner ersten Frau in einer 28 Quadratmeter großen Einzimmerwohnung in Budapest. Das wohl wichtigste Buch des späteren Literaturnobelpreisträgers, Roman eines Schicksallosen, war zwar 1975 in Ungarn erschienen, doch die Auflage verschwand bereits nach zwei Wochen aus den Buchhandlungen und landete in einem Lager vor den Toren Budapests. Auch Detektivgeschichte und der Roman Fiasko, die noch vor der Wende gedruckt wurden, nahm kaum jemand wahr. Erst als 1995 der Roman eines Schicksallosen in einer neuen deutschen Übersetzung erschien, bekam Kertész die Anerkennung, die er lange verdient hatte….


Türkei:

Erdoğans Palast-Syndrom

Ja, es ist anmaßend, dass die Regierung in Ankara fordert, die Ausstrahlung eines vom Norddeutschen Rundfunk produzierten Satire-Liedchens zu unterbinden; und es ist beunruhigend, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ausländische Botschafter anpöbelt, weil sie einen Prozess beobachten. Aber die Staatsaffäre der vergangenen Tage hat auch etwas Absurdes. Erdoğan erreicht das Gegenteil dessen, was er will. Das Spottlied ist zum Hit geworden. Im Internet lachen sie über den „Boss vom Bosporus“, der in seiner Selbstüberschätzung glaubt, auch die deutsche Presse gängeln zu können….


Propagandahilfe:

Wie AP den Nazis Material für rassistische Hetze lieferte

Diktaturen verbreiten gern Bilder von Gräueln, solange es die Gräuel der anderen sind. So wurden die Deutschen seit dem Einmarsch der Wehrmacht in die Sowjetunion im Juli 1941reichlich mit Fotos von Leichen erschossener Gefangener des Geheimdienstes NKWD versorgt. Die Sowjets hatten es bei ihrem überstürzten Rückzug aus Lemberg vorgezogen, ihr Gefängnis nicht zu evakuieren, sondern dessen Insassen als Tote zu hinterlassen. Die Quelle der auf persönliches Geheiß von Hitler in allen deutschen Zeitungen publizierten Fotos lautete „SS-PK.-Roth-Associated-Preß“. Keineswegs ein Druckfehler, wie Harriet Scharnberg, eine Zeithistorikerin aus Halle, nachweisen kann….


Rassismus:

Nazi-Vergleiche gehen immer

„Sie sind schlimmer als Hitlers Propaganda. Sie treiben die Wähler zur AfD, NPD und CSU“, schrieb kürzlich eine Leserin an die Redaktion, die nicht weniger als den „aufkommenden Faschismus“ zu verantworten habe. Ein anderer Leser ließ sich gar dazu hinreißen, die FR mit dem pornografischen Nazikampfblatt „Stürmer“ zu vergleichen, da die „Bewertung der Immigrationspolitik“ ihr Gebiet nicht sei. Zwei kleine und feine Beispiele sind das, die zeigen, dass Godwins Gesetz von 1990 nichts an Aktualität verloren hat. Mike Godwin, Rechtsanwalt und Buchautor, hatte eine Regel formuliert, wonach sich „mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion (…) die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit den Nazis dem Wert Eins annähert“. Was als ironische Verspottung eines weit verbreiteten Diskussionsstils angelegt war, lässt sich heute vielerorts auch dort beobachten, wo das direkte Gegenüber zum politischen Diskurs fehlt….


Erzbischof in Syrien:

„Der Nahe Osten darf nicht zur christenfreien Zone werden“

„Mein Appell ist: Der Nahe Osten darf nicht zur christenfreien Zone werden“, betonte der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick in Damaskus. Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz forderte bei seinem Solidaritätsbesuch entschieden mehr Unterstützung für die Christen in Syrien und in der gesamten Region. Schick zog ein positives Resümee seines 32-stündigen Aufenthaltes in Syrien. Er habe „an verschiedenen Ecken die Schrecken des Krieges gesehen“, aber auch viele Menschen erlebt, die mit großem Engagement Verantwortung übernähmen. „Die Christen arbeiten über Religionsgrenzen hinweg mit allen zusammen, die den Krieg beenden und ein neues Syrien aufbauen möchten. Bei diesem Prozess sind die Christen unverzichtbar,“ so Schick….


Jerusalem:

Israelischer Soldat wird wegen Tötung eines Palästinensers angeklagt

Ein israelischer Soldat wird wegen Totschlags angeklagt, nachdem er einen verletzten palästinensischen Attentäter gezielt mit einem Kopfschuss getötet hatte. Dies hat ein Militärgericht am Donnerstag entschieden, wie die Nachrichtenseite „Haaretz“ berichtete. Der israelische Soldat hatte vergangene Woche in Hebron im südlichen Westjordanland einen verletzten palästinensischen Attentäter mit einem Kopfschuss getötet….


Kaum zu glauben:

Abbas will Wiederaufnahme der Friedensgespräche

Nach sechs Monaten fast täglicher Angriffe von Palästinensern auf Israelis hat sich der palästinensische Präsident Mahmud Abbas von der Gewalt distanziert. In einem Interview mit dem israelischen Fernsehen sagte er, die Angriffe könnten nach seiner Überzeugung aufhören, sollten die Friedensgespräche seiner Autonomiebehörde mit Israel wieder aufgenommen werden. Er sei gegen diese Gewalt. (Biher hat er die Angriffe auf Israelis als „friedliche“, legitime Mittel bezeichnet! WD)….


Vor BDS eingeknickt:

Keine Liebe auf den zweiten Blick

Es war auf der Jubiläumsfeier, als es funkte. Ende 2015 feierten Deutschland und Israel 50 Jahre diplomatische Beziehungen. In Berlin trafen sich deshalb Vertreter aus Wirtschaft und Politik mit Rang und Namen. Zwei von ihnen verstanden sich offenbar auf Anhieb prächtig: Sarah Singer, Präsidentin des Jüdischen Nationalfonds JNF-KKL in Deutschland, und Joachim Rogall, Geschäftsführer der Robert-Bosch-Stiftung. Die älteste Umweltorganisation der Welt und eine der finanzstärksten deutschen Stiftungen – scheinbar eine passende Kombination. Singer und Rogall unterhielten sich und Rogall beteuerte bald darauf: »Das war Liebe auf den ersten Blick.«….


„Twitter-Diplomatie“:

Konferenz in Tel Aviv

Am Mittwoch wurde in Tel Aviv eine Konferenz für digitale Diplomatie eröffnet, die erste Konferenz dieser Art. Sie wird vom Außenministerium und dem Partner-Institut für Internet-Studienan der Universität Tel Aviv gestiftet. Etwa 50 Diplomaten und Forscher aus 25 Ländern nehmen daran teil. Man untersucht, wie Staaten die digitalen Plattformen wie Twitter und Facebook für diplomatische Zwecke nutzen….


Israel:

Freihandelsabkommen mit China geplant

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach am Dienstag gegenüber der chinesischen Vize-Ministerpräsidentin Liu Yandong seine Dankbarkeit und Anerkennung für ihre Entschlossenheit und Verpflichtung für ein Freihandelsabkommen zwischen Israel und China aus. Das Treffen fand im Außenministerium statt. „Ich habe mich sehr darüber gefreut, von Vizepremierin Yandong zu erfahren, dass China bereit ist, Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen mit Israel einzuleiten. Dies ist ein bedeutungsvoller Fortschritt und wir sind bereit, sofort mit den Verhandlungen zu beginnen“, so Netanjahu….


Frankreich:

Verfassungsreform begraben, Waffenlager ausgehoben

Erfolg und Misserfolg liegen für Frankreichs Präsidenten Hollande derzeit nahe beieinander. Im Parlament muss der Sozialist eine geplante Verfassungsreform begraben. Französische Polizisten heben ein riesiges Waffenlager islamistischer Terroristen aus. Doch die Behörden stehen unter Druck: Alle beteiligten Terroristen der letzten Monate waren den Behörden schon vorher bekannt….


Washington:

Erdoğan trifft mit Vertretern jüdischer Organisationen zusammen

Im Rahmen eines Treffens mit Vertretern namhafter jüdischer Organisationen und Verbände aus den USA in Washington, D.C. rief der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan zu einem gemeinsamen Vorgehen im Kampf gegen antimuslimischen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit auf. Erdoğan weilt derzeit zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in den USA. Neben dem primären Zweck des Besuches, der Teilnahme an einem Nukleargipfel, der am Wochenende zu Ende gehen wird, hat der türkische Präsident die Gelegenheit genutzt, um mit den Vertretern der jüdischen Community in den USA zusammenzutreffen und aktuelle Fragen der Weltpolitik und des Verhältnisses zwischen der Türkei und den jüdischen Gemeinschaften zu erörtern….


Israel – Neues Gesetz:

Sexuelle Kontakte von Seelsorgern strafbar

In Israel riskieren Seelsorger künftig bis zu drei Jahre Haft, wenn sie sexuelle Kontakte mit Ratsuchenden haben. Dies gelte auch im Fall von einvernehmlichen Beziehungen. das steht in einem vom Parlament einstimmig verabschiedeten Gesetz. Geistliche und Personen, die einen besonderen spirituellen Einfluss beanspruchen, dürfen demnach keine intimen Verbindung mit einer Person eingehen, die sie auf der Basis regelmäßiger persönlicher Treffen beraten oder begleiten. (Solche Gesetze gibt es überall: Sex mit „Abhängigen“ ist strafbar! WD)….


Kein Geld – Kein Strom:

Israel drosselt Stromversorgung in Jericho

Wegen ausstehender Zahlungen hat der staatliche israelische Energiekonzern IEC die Stromversorgung der Stadt Jericho im Westjordanland erheblich gedrosselt. Bis zu 30.000 der insgesamt 50.000 Einwohner in der Stadt und im Umland seien ohne Strom, sagte Gouverneur Madsched al-Fitjani am Donnerstag. Nach Angaben des örtlichen Energieunternehmens JDECO wurde die Stromversorgung auf ein Drittel gedrosselt….


GMHütter Gruppe in Ramat HaSharon:

Partnerschaftsjubiläum in Israel gefeiert

Am Donnerstag ist die GMHütter Jugendgruppe vom diesjährigen Jugendaustausch mit der israelischen Partnerstadt Ramat HaSharon zurückgekehrt. Nachdem im vergangenen Jahr die 40. Jugendbegegnung in der Hüttenstadt gefeiert worden ist, gab es diesmal in Israel einen offiziellen Termin aus Anlass der Unterzeichnung des Städtepartnerschaftsvertrages vor 40 Jahren. – GMHütter Gruppe in Ramat HaSharon: Partnerschaftsjubiläum in Israel gefeiert….


Europäische Werte:

Keine Ausnahmen für Flüchtlinge

Als wir die Flüchtlinge aus Syrien in Deutschland und Europa willkommen geheißen haben, ging es nicht um uns. Es ging also nicht um die Verbesserung unserer demografischen Situation. Es ging auch nicht um eine Romanze, nachdem wir Griechenland gegenüber in aller Klarheit und Entschiedenheit gesagt hatten: Wir wollen euch helfen, wenn ihr bereit seid zu den notwendigen Reformen. Nein, es ging um dieselbe Frage wie zuvor in Bezug auf Griechenland! Es ging um europäische Werte! Es ging um unsere Werte! Wir hätten diese Werte mit Füßen getreten, wenn wir den Syrern die kalte Schulter gezeigt hätten. Aber zur Ver(Be)wunderung der Welt hat das weder die deutsche Bevölkerung noch die deutsche Politik getan….


Wien – Geplatzter Rouhani-Besuch:

Präsident wäre allen BP-Kandidaten willkommen

Der geplatzte Besuch des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani ist nach Experten-Einschätzung einer innenpolitischen Krise des Landes geschuldet. Sein Staatsbesuch könnte womöglich im September 2016 nachgeholt werden – er wäre jedem der Bundespräsidenten-Anwärter willkommen….


Israel führt 1 : 35 Regelung ein:

Jetzt wollen SPler Schweizer Managern ans Portemonnaie

Die Beschränkung der Löhne von israelischen Bank-Managern auf rund 600 000 Franken stösst bei den hiesigen Jungsozialisten auf Anklang. Es sei lobenswert, dass Israel eine Lohnbahndbreite von 1:35 einführe, sagt Juso-Präsident Fabian Molina. Die Juso ist mit ihrer 1:12-Initiative im November 2013 an der Urne gescheitert.  «Angesichts der Rückkehr der Boni-Exzesse in der Schweiz sollte die hiesige Politik sich Israel zum Vorbild nehmen», so Molina. Denn die Abzocker-Initiative habe offensichtlich nichts bewirkt. «Das Argument der Kritiker unserer Initiative würde heute auch nicht mehr zählen: Die Schweiz wäre mit eine Managerlohnbeschränkung nicht mehr alleine.» Die Schweiz könne nun also nachziehen….


Kulturtage starten am 5. April:

Jüdischer Alltag in Berlin

Jüdisches Leben in Berlin steht im Mittelpunkt der elften Jüdischen Kulturtage Münster, die am Dienstag (5. April) beginnen. Bis Ende des Monats gibt es Vorträge, Konzerte und Filmabende – und eine ganz besondere Ausstellung: „Russen, Juden, Deutsche“. Sie wurde vom Jüdischen Museum in Berlin zusammengestellt und präsentiert Fotografien von Michael Kerstgens. „Seit Ende des Krieges haben auch die Juden in Münster immer wieder nach Berlin geblickt“, berichtet Ruth Frankenthal von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, die die Kulturtage zusammen mit der Volkshochschule (VHS) organisiert. Heute hat dort nicht nur der Zentralrat der Juden seinen Sitz – die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren zudem zu einem Magneten für zumeist junge Menschen aus Israel entwickelt….


Religion:

Die Entwicklung des Islam war ursprünglich eine Erfolgsgeschichte

Beginnen wir im Jahr 632 dem Jahr, indem der Islambegründer Mohammed verstorben ist, weist der Islam nach seiner Gründung eine Erfolgsgeschichte auf. Beginnend durch seine Ausbreitung über die arabische Halbinsel. Im Jahre 711 ist der Feldherr Tariq übergesetzt nach Europa und ein Berg wurde nach ihm benannt: Gabal- der Berg des Tariq (Gibraltar). Anschließend wurde Europa in Teilen erobert und so entstand das Kalifat von Cordoba (Al Andalus). All das sind Wohlklänge in unseren Ohren, die mit der Ausbreitung des Islam in Europa verbunden sind….


Jüdisch leben:

Reizwort Schächten

Observante Juden und Muslime folgen den Speisegesetzen ihrer Religion. Im Islam bedeutet das unter anderem den Verzehr von halal geschlachtetem Fleisch, im Judentum gelten die Kaschrut. In beiden Fällen werden Tiere von Hand geschlachtet – und das auch völlig in Übereinstimmung mit dem geltenden österreichischen Recht. Im 2012 überarbeiteten Israelitengesetz wurde die Produktion koscherer Lebensmittel, und damit auch das koschere Schlachten, zum Beispiel explizit als Recht der Religionsgemeinschaft festgehalten….


Westjordanland:

Deutsche Bücher für palästinensische Schüler

„Almani“ – Deutsch, das steht auf dem Stundenplan von 2.300 Kindern im Westjordanland. Damit die Schüler auch zu Hause deutsche Bücher lesen können, fährt eine rollende Bibliothek durch die Palästinensergebiete. Team Löwe liegt in Führung gegen Team Nutella. Eine palästinensische Schülerin kniet vor der kleinen dunkelgrünen Tafel und malt einen Tierkörper, die anderen raten auf Deutsch. „Pferd!“ Ein langer Kreidestrich führt vom Körper zu einem ovalen Kopf. „Giraffe!“ Zwei zu Null für die Löwen….


Russische Einwanderer in Israel:

Kinder religiöser als ihre Eltern

Immigranten aus der ehemaligen Sowjetunion gehören zu den am säkularsten lebenden Juden in Israel. Ihre Nachkommen sind allerdings zunehmend religiös, sagt eine Studie. Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des in Washington ansässigen „Pew Research Centers“ gibt an, dass Einwanderer aus Russland und anderen ehemaligen Sowjetstaaten deutlich häufiger säkular leben als andere Juden in Israel. Es seien nur 49 Prozent der israelischen Juden, aber 81 Prozent der russischen Einwanderer, die sich als säkular lebend bezeichnen….


Gibt es auch:

Friedliche Demonstrationen zum „Tag des Landes“

Tausende israelische Araber und Palästinenser haben am Mittwoch in Israel und den Autonomiegebieten den sogenannten „Tag des Landes“ begangen. Sie protestierten gegen israelische Landnahme. Araber im jüdischen Staat riefen einen Generalstreik aus. Viele arabische Geschäfte und öffentliche Einrichtungen blieben am Mittwoch in Israel geschlossen. Anlass war der 40. „Tag des Landes“, an dem Araber gegen die Beschlagnahmung von Land durch Israel protestieren….


Griechischer Präsident:

Vereinte Front gegen Terrorismus

Am Dienstag traf der Präsident Griechenlands, Prokopis Pavlopoulos, zu einem dreitägigen offiziellen Besuch in Israel ein. Am Mittwoch besuchte er Yad Vashem, traf sich mit dem Knessetvorsitzenden Yuli Edelstein und besuchte die Hebräische Universität, von der er die Ehrendoktorwürde für Philosophie überreicht bekam. Am Abend fand ein Staatsabendessen mit seinem israelischen Amtskollegen Reuven Rivlin statt. „Wir wissen, was wir schon erreicht haben, was Handel und Wirtschaft angeht. Aber von allen Dingen, die wir erreichen wollen, ist das Wichtigste der Frieden.“….


Gegen BDS:

Young Jewish leaders on the front line of the intellectual war against BDS

As the BDS movement and other anti-Israel propaganda continue to gain traction on college campuses around the world, young Jewish leaders are increasingly becoming the most important first line of defense in an intellectual war defined by dueling narratives. To help train them, Neil Lazarus, a Middle East politics and public diplomacy expert specializing in countering BDS arguments, met with roughly 40 participants in the Masa-GLI Leadership Development Initiative in Jerusalem on Wednesday….


NGO’s Schnappatmung:

Rights NGOs urge France to charge IDF soldier with ‚war crimes‘

France should bring forth „war crime“ charges against the IDF soldier who shot and killed a „neutralized“ Palestinian terrorist if the Israeli judicial system fails to convict him, numerous human rights organizations said Wednesday. Foreign media sources revealed this week that the soldier in question is a dual Israeli-French citizens and is therefore subject to the legal clause of universal jurisdiction….


Analyse:

IDF using Gaza truce to prepare for future Hamas surprises

Once battered by Gazan rockets and shells, the southern border region is experiencing its quietest period in many years. Beneath the surface, the IDF is taking many steps, most of them covert, to prepare for any future surprises Hamas may attempt to spring on the South. It appears as if these steps are contributing to the current calm, for now, by deterring Hamas from risking a massive Israeli response. The border area between northern Gaza and Israel is under the jurisdiction of the Northern Brigade of the IDF’s Gaza Division, which has not been resting on its laurels during this incident-free time….


Die andere Seite der Medaille:

Husband of Palestinian teacher who won nonviolence prize participated in terror attack

A Palestinian teacher who won a $1 million prize for teaching nonviolence will keep her award even though her husband participated in a terror attack that killed six Israelis. Hanan al-Hroub received the UK-based Varkey Foundation’s Global Teacher Prize at a ceremony in Dubai earlier this month for a curriculum she called “No to Violence.” Her husband, Omar, served 10 years in an Israeli prison after being convicted as an accomplice in a deadly 1980 bombing attack in Hebron in which the victims were walking home from Friday night Sabbath prayers, The Associated Press reported. Omar al-Hroub was a chemist who provided chemicals needed for making the bombs, the AP reported.


„Friedliebender“ Abbas:

We are searching schools, in one 70 children had knives

PA President Mahmoud Abbas said on Thursday he was working to stop Palestinian knife attacks and other street violence against Israel and had offered to meet Prime Minister Benjamin Netanyahu to rekindle peace efforts. The remarks appeared to be an effort by the Western-backed Abbas to turn the tables on Israel, which has cast him as responsible for the diplomatic deadlock and the surge of bloodshed. Speaking to Channel 2 TV, Abbas gave rare details on his domestic security drives, a touchy matter as many Palestinians deem such moves collaboration with their enemy….


Grosser Auftrag:

Israeli defense firm announces Indian deals worth hundreds of millions of dollars

Israel Aerospace Industries (IAI) announced on Thursday that it had concluded new sales in India worth hundreds of millions of dollars in the past quarter. The sales included drones, air defense and radar systems and other products, IAI said. The announcement came at the end of India’s Defexpo 2016 exhibition in Goa, which saw 28 Israeli defense firms exhibit goods at the Israeli pavilion….


Politik und Diplomatie:

Threat of US action at UN Security Council impacting Israel defense aid negotiations

Politics, not line items, may be complicating negotiations over an historic US defense package to Israel, The Jerusalem Post has learned. Quiet talks have been under way for months over a new, decade-long aid deal, set to replace an expiring Memorandum of Understanding (MOU) worth $3 billion a year in security assistance to the Jewish state. But according to a senior Israeli official, Prime Minister Benjamin Netanyahu may let the negotiations continue without conclusion so long as there remains a possibility the Obama administration will support a UN Security Council resolution codifying parameters for a two-state solution with the Palestinians….


Politik:

IDF reduces expected charge against soldier to manslaughter

In a dramatic opening to Thursday’s military court remand hearing over the continued custody of the soldier who shot a subdued Palestinian terrorist in Hebron last week, IDF Prosecutor Lt.-Col. Edoram Rigler announced the charge against him would be reduced from murder to manslaughter. At the same time, Rigler told IDF Lt.-Col. Judge Ronen Shor at the hearing in Kastina that the IDF feels highly confident it would get a conviction for manslaughter, which carries heavy jail time….


Es trifft auch jüdische illegale Bauten:

IDF demolishes outpost synagogue, rebuilt after Palestinian arson attack

The Civil Administration demolished a small synagogue in the Givat Sorek outpost in the West Bank, less than two months after Palestinian arsonists set it on fire. Residents of the nearby West Bank settlement of Karmei Tzur found the modular structure in ruins when they arrived there to pray on Thursday morning. The IDF removed the prayer books and the ark with the Torah scroll before they took down the building….


Erst Militär angreifen, dann bei Militär Schutz suchen:

B’Tselem seeks military protection for volunteer who filmed Hebron shooting

NGO B’Tselem, who last week obtained a video of an IDF soldier shooting a subdued Palestinian in Hebron from one of its volunteers, is now asking for military protection for the volunteer who documented the shooting. B’Tselem director Hagai El-Ad wrote a letter on Wednesday to the OC Central Command Roni Numa and Chief of Police Roni Alsheich informing them of death threats made against Imad Abu Shamsiyeh, the B’Tselem volunteer who filmed the incident. El-Ad requested assurance from the military and police commanders that they are aware of the threats made against Abu Shamsiyeh and his family….


Neues Urteil des Obersten Gerichts:

High Court strikes another blow against chief rabbinate monopoly on religious life

In the latest blow to the religious establishment, the High Court of Justice ruled on Thursday afternoon that non-Israeli nationals who convert in private Orthodox rabbinical courts conducted in Israel should be eligible for citizenship under the Law of Return. The landmark ruling amounts to de facto of recognition of private Orthodox conversions, and the state will likely have to register such converts as Jewish in the population registry. The decision seems sure to unleash a fresh political conflict, with the haredi leadership already declaring that it will seek to circumvent the ruling through legislation, a step which will further destabilize a government already rocking from disagreements on issues of religion and state….


Dankbar:

Dubai woman delivers baby in Israel, names him after IDF officer who helped her

An Arab woman who delivered  her baby at the Israeli-Jordanian border crossing on Tuesday named the infant after the IDF officer who helped her give birth. The woman, heading from Dubai to the West Bank, arrived at Allenby border crossing when suddenly she started feeling contractions. An Israeli IDF officer who was present at the scene gave her initial medical treatment at the border crossing, after which he accompanied her to a hospital in Jericho. The woman was so thankful to the Israeli, a Druse officer who serves in the Israeli Civil Administration, that she named her baby after him – Hadi….


Manche lernen es nie:

Belgium terror hotline operator to Jewish caller: Israel doesn’t exist

Belgian Jews reacted with shock on Thursday when an operator working Belgium’s federal hotline on the terrorist attacks in Brussels told a Jewish caller that Israel does not exist and is in fact called Palestine. The call Thursday to the Belgian Interior Ministry’s hotline was recorded and the audio file posted on the website of Joods Actueel, a Belgian Jewish monthly. In it, a man who presented himself as a volunteer for Antwerp’s Jewish Coordination Committee told the operator in Flemish that he was calling on behalf of two people who were wounded in the March 22 attacks in Brussels and wish to be discharged from the hospital, as they are “being prepared to be transported to Israel.” The caller asked about the procedure for discharging them….