Aktuelles vom 02. Juni 2016 – 25 Ijar 5776 – Tag 40 des Omer

Neue Nachrichten:

Politik – Israel:

„Man wahrt keinen Respekt mehr vor der Armee“

Niemandem vertrauten Israelis so wie der Armee. Sie war Heiligtum und Hort der Moral. Aber nun fordern die Israelis mehr Härte vom Militär. Ein ranghoher Soldat antwortet mit einem Holocaust-Vergleich. Für Israels Menschenrechtsorganisation B’Tselem war es eine historische Zäsur: 25 Jahre lang lieferte sie dem Chefankläger der Armee Beweismaterial in der Hoffnung, er würde damit Verbrechen israelischer Soldaten in den besetzten Gebieten ahnden. Jetzt stellt B’Tselem die Zusammenarbeit ein: „Es ergibt keinen Sinn, Gerechtigkeit durch Kooperation mit einem System anzustreben, das Verbrechen vertuscht und Täter schützt“, kündigte die Organisation soeben an….


Musikszene:

Zauber der Mandoline

Der israelischen Zeitung Haaretz zufolge bietet Avi Avitals Spiel „alles, was man der Mandoline nicht im Traum zugetraut hätte . . . wahrhaft atemberaubende Virtuosität und Intensität“. Der Musiker, der am Sonntag, 5. Juni, im Trio bei den Rathauskonzerten Vaterstetten im GSD-Seniorenwohnpark spielen wird, kommt aus der Stadt Be’er Sheva im Süden Israels. Schon früh wurde er Mitglied des Jugend-Mandolinenorchesters. Nach dem Besuch der Musikakademie in Jerusalem ging Avi Avital nach Italien, wo er am Konservatorium „Cesare Pollini“ in Padua studierte und dort die sehr überschaubare Originalliteratur für Mandoline kennenlernte….


Dachau:

Erinnern an kirchlichen Widerstand gegen Hitler

Zum Gedenken an die Gruppe „Bekennende Kirche“, die sich am 4. Juni 1936 in einer Protestschrift an Adolf Hitler gegen Antisemitismus und Judenhass aussprach, hält am Sonntag, 5. Juni, die Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler den Gottesdienst in der evangelischen Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte. Unter den Gästen wird der 92-jährige Heinz Hermann Niemöller sein, dessen Vater als Mitverfasser der Schrift ins KZ Dachau verschleppt wurde….


Vor Nahost-Friedenskonferenz:

Guter Wille, wenig Hoffnung

Auf der Nahost-Friedenskonferenz in Paris diskutieren am Freitag Vertreter von 20 Ländern darüber, wie Israelis und Palästinenser wieder an einen Tisch zu bringen sind. Die Konfliktparteien selbst sind nicht dabei. Israels Regierungschef Netanjahu lehnt eine Wiederaufnahme von Friedensgesprächen bislang ab. Erst 2014 war der letzte Versuch gescheitert. Seit dem Scheitern der US-amerikanischen Vermittlung sind zwei weitere Jahre vergangen. Jetzt will also Frankreich zu einer Nahost-Konferenz einladen. Und US-Außenminister John Kerry hat zugesagt; er kommt zum Vorbereitungstreffen nach Paris. Um für diese Initiative zu werben, war zunächst der französische Außenminister Ayrault nach Nahost gekommen, dann auch noch Premierminister Manuel Valls….


Aussenpolitik:

Die umstrittene WHO-Resolution

Ein Antrag arabischer Länder und „Palästinas“ in der Weltgesundheitsorganisation WHO rief weltweit bei jüdischen Organisationen und in Israel Protest hervor. Ein besonderer Stein des Anstoßes war Deutschlands Zustimmung. Doch bei näherem Hinsehen ergibt sich ein anderes Bild. Jüdische Organisationen, Israel und sogar der israelische Botschafter in Berlin protestierten vorige Woche gegen eine Resolution der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf. Nun stellt sich heraus, dass sie nur auf den hochpolitischen und anti-israelischen Antrag arabischer Länder und „Palästinas“ Bezug genommen haben. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte offiziell, dass die eigentliche Resolution, der auch Deutschland zugestimmt hat, von jeglichen Beschuldigungen Israels bereinigt worden sei.


USA:

Anti-BDS-Konferenz in New York

Mehr als 1500 Studenten, Beamte und Vertreter jüdischer Organisationen haben am Dienstag im New Yorker UNO-Hauptquartier an einer Konferenz unter dem Titel »Botschafter gegen BDS« teilgenommen. Dabei ging es vor allem darum, jungen und angehenden Entscheidungsträgern Werkzeuge an die Hand zu geben, um gegen Antisemitismus und die Delegitimierung Israels vorzugehen….


Neuer Karikaturen-Wettstreit im Iran:

„Zionistisches Kalifat“

Einen Tag nach dem offiziellen Ende des Holocaust-Wettbewerbs gibt es einen neuen Karikaturenwettstreit im Iran. Das Thema diesmal: das „Zionistische Kalifat“. Dazu aufgerufen hat das iranische Masaf-Institut für kulturelle Kunst. Der Iran hat am Dienstag einen neuen Cartoon-Wettbewerb zum angeblichen „Zionistischen Kalifat“ ausgerufen. Themen sind laut der halbstaatlichen iranischen Nachrichtenagentur „Fars“ „Zionismus, Terrorismus und Rassismus“, aber auch der „IS-Terror, religiöser Völkermord und der Nutzen für die Zionisten“. Es soll zudem eine Kategorie für Karikaturen geben, welche Theodor Herzl und die britische Queen Elisabeth II. abbilden, berichtet das Nachrichtenportal „Arutz Scheva“….(Übrigens: die Überschrift ist ein Widerspruch in sich! WD)


WIESO, WESHALB, WARUM

Echad – Religiöse Begriffe aus der Welt des Judentums

Die hebräischen Wörter »echad« (männliche Form) und »achat« (weibliche Form) erscheinen 970-mal im Tenach. Die häufigste Bedeutung ist die einfache Kardinalzahl 1, wie wir sie zum Beispiel in der Schöpfungsgeschichte im 1. Buch Mose finden: »Und G’tt ließ einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und er entschlief. Und Er nahm eine (achat) von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch« (1,21). In der Schöpfungsgeschichte treffen wir auch das erste Mal in der Tora auf »echad« als Ordnungszahl: »Und es ward Abend, und es ward Morgen: erster Tag (Jom echad)« (1,5). Echad kann aber auch »das Gleiche« oder »ein und dasselbe« bedeuten….


Essay:

Legitimation für Morde

Der Salafismus ist eine totalitäre Lesart des Islam und glaubt, sich gegen »den Westen« verteidigen zu müssen. Der Salafismus ist eine totalitäre Variante des Islam, die im Widerspruch zu Demokratie, Menschenrechten und der Idee der Geschlechtergerechtigkeit steht. Er verbindet eine in die Vergangenheit projizierte Utopie mit modernen Elementen der Popkultur und ist in vielen Ländern, unter anderem in Deutschland, die am schnellsten wachsende Jugendbewegung….


JERUSALEM:

Geschichten, die wehtun

Der Auftakt hätte symbolträchtiger kaum sein können. Präsident Reuven Rivlin war gekommen, stand auf der Bühne im Veranstaltungszelt vor der Abendkulisse der Jerusalemer Altstadt und sagte: »Geschichten erzählen uns, wer wir sind, als Individuen und als Nation. Wenn der Autor wirklich gut und der Leser bereit ist, sich anzustrengen, können Geschichten uns zu besseren Menschen machen, indem sie uns andere Geschichten erzählen von uns selbst und von der Welt als die, die wir schon kennen. Nur eine Geschichte zu haben, ist gefährlich. Es blockiert unsere Sicht. Es verschließt unsere Ohren. Es schnürt uns das Herz zu.«….


DIPLOMATIE:

Wenig effektiv

Man sollte meinen, BDS und Antisemitismus stehen auf der Dringlichkeitsliste in Jerusalem ganz oben. Die weltweite BDS-Bewegung fordert Boykotte von israelischen Produkten und Dienstleistungen, hetzt immer wieder zu Aktionen gegen Institutionen und den jüdischen Staat auf. Doch der staatliche Kontrolleur veröffentlichte jetzt einen Bericht, aus dem hervorgeht, dass die Regierung wenig effektiv ist bei der Bekämpfung der feindlich gesinnten Phänomene….


GESCHER:

Brücken bilden

Etwa 30 junge Juden werden im September nach Israel reisen. Wer sie sein werden, stellt sich erst in diesen Tagen heraus. Denn für das Programm mit hochkarätigen Gesprächspartnern können sich Interessenten beim Zentralrat der Juden in Deutschland bewerben. Angesprochen sind 20- bis 35-Jährige, die bereits jetzt schon haupt- oder ehrenamtlich in den jüdischen Gemeinden aktiv sind oder noch aktiver werden wollen. So spielt neben Lebenslauf und Motivationsschreiben auch die Beurteilung der Gemeinde eine wesentliche Rolle dabei, ob der Kandidat oder die Kandidatin auf Reisen gehen wird….


TÜRKEI:

Erdogan und die Juden

Vor zwei Monaten versetzte eine Nachricht die Juden in der Türkei in erhöhte Alarmbereitschaft: Sky News hatte berichtet, der Islamische Staat (IS) plane gezielt Angriffe auf die türkischen Juden. Sicherheitsmaßnahmen wurden verschärft, Schulen geschlossen, Veranstaltungen abgesagt. Glücklicherweise kam es nicht zu den Angriffen. Dennoch warfen die Spekulationen ein Licht auf die prekäre Lage der schrumpfenden jüdischen Bevölkerung in der Türkei. Und man darf nicht vergessen, dass die Lage der Juden seit Gründung der Türkischen Republik im Jahre 1923 im besten Falle als unsicher bezeichnet werden muss….


MEINUNG:

Israelboykott ist kein Grundrecht

Während sich hierzulande kommunale Stadtverwaltungen mit Ampelkreuzungen, Müllentsorgung und Parksündern beschäftigen, ticken die Uhren in vielen Kommunen des spanischen Königreichs anders. Anstatt sich um kommunale Belange zu kümmern, träumen in Spanien einige Provinzbürgermeister von der großen Außenpolitik. Was kaum Beachtung fände, würden sich die Herren Stadtfürsten nicht in die Reihe der zahlreich vorhandenen Nahostexperten und Konfliktlöser einreihen. So geschehen in der nordspanischen Stadt Gijón: Erklärte sich diese doch zu einem »Raum frei von israelischer Apartheid« und entschied, sich der anti-israelischen BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions) anzuschließen. Diesem Spuk machte das spanische Verfassungsgericht auf Intervention der pro-israelischen Menschenrechtsorganisation ACOM nun ein Ende und fand hierfür klare Argumente: Die städtische Resolution verletze »das Grundrecht auf Gleichstellung ohne Diskriminierung aufgrund äußerer Erscheinung, ethnischer Zugehörigkeit und Religion«….


JEWISH AGENCY:

Treffen in Duisburg

Zum fünften Amitim-Seminar der Jewish Agency sind am Wochenende rund 100 junge Juden im Alter von 18 bis 35 Jahren nach Duisburg gekommen. Sie wollten Erfahrungen austauschen und Ideen für neue gemeinsame Projekte sammeln. Eingeladen war, wer sich im vergangenen Jahr besonders aktiv in Programmen der Jewish Agency wie »Nevatim«, »Medien« oder »Heritage« engagiert hatte. Das Seminar in der Jüdischen Gemeinde am Springwall bot den jungen Erwachsenen neben Workshops zu unterschiedlichen Themen gleich zum Auftakt eine Podiumsdiskussion am Freitagnachmittag, bei der Zentralratsvizepräsident Abraham Lehrer, Rabbiner Avichai Apel sowie der Journalist Eldad Beck und die Vorsitzende des Vereins Studentim, Anastassia Pletoukhina, zum Thema »Alte Fragen und neue Herausforderungen: Die jüdische Gemeinde im deutschsprachigen Raum und Erez Israel« diskutierten….


Bücher:

Ein Buch für Marisha

Das kleine Gefängnis in der Scheune ist Marishas Ort der Zuflucht, der Sicherheit. Nur eine Stunde am Tag darf das Mädchen das Fass verlassen, alles andere ist zu gefährlich. Von einer polnischen Familie in jener Scheune versteckt, überlebt Marisha den Holocaust und wandert 1948 nach Israel aus. Dort nimmt sie den Namen Malka Rosenthal an und löst über 70 Jahre später ein Versprechen ihrer Mutter ein, die im Angesicht ihres eigenen Todes einem deutschen Wehrmachtssoldaten entgegenschreit: »Meine Tochter wird leben – und sie wird es der ganzen Welt erzählen!« Die Lehrerin und Autorin Gabriele Hannemann aus Schleswig-Holstein hat Malka Rosenthal eine Stimme geliehen und die Geschichte der kleinen Marisha aufgeschrieben – so einfühlsam, dass Grundschulkinder sie nachvollziehen können, ohne selbst traumatisiert zu werden….


Bücher:

„Tekton – Terrys Universum“

Siebeneinhalb Jahre hat Neubauer (Jahrgang 1961) an „Tekton – Terrys Universum“ geschrieben. Und wie die Helden in seinem Buch in ihrem Raumschiff Abenteuer überstehen und Zeitsprünge unternehmen, um dem Geheimnis des Universums auf die Spur zu kommen, nimmt der Autor seine Leser mit auf eine spannende Reise, von der sie mit reichlich Erkenntnissen und neuem Wissen zurückkehren werden. Denn der multibegabte Neubauer (Theologie, Psychologie, Autor von Kurzgeschichten und Theaterstücken) verbindet seine Erzählung mit der Theologie. Er bewerkstelligt das mit einer höchst unterhaltsamen Idee: Der Held seines Romans ist ein Junge, dem sein Großvater eine Bibel geschenkt hat. Die Außerirdischen, die ihn mit auf ihr Raumschiff genommen haben, halten ihn für einen Experten auf dem Gebiet der irdischen Theologie….


Am kommenden Freitag: (mit Video!)

Tel Aviv Pride Parade 2016

Am kommenden Freitag ist es wieder so weit – der Höhepunkt der Gay Pride Week in Tel Aviv, die Pide Parade 2016. Schon zum 18. Mal findet die Parade in Israels Gay Metropole statt….


Brief an Klitschko:

Sei Samson!

Im vergangenen November hat Boxweltmeister Wladimir Klitschko seine Titel in einem Duell gegen den Briten Tyson Fury verloren. Einen Rückkampf wird es am 9. Juli in Manchester geben. Fury macht unterdessen erneut Schlagzeilen mit hetzerischen Äußerungen. Ramona Ambs hat das veranlasst, an Wladimir Klitschko zu schreiben….


Gesellschaft:

Immer mehr Araber leisten Zivildienst

Hunderte junge Israelis haben an einer Konferenz zum Zivildienst im arabischen Sektor teilgenommen. Sie wollen der Gesellschaft dienen, erhoffen sich aber auch einen persönlichen Vorteil aus ihrem Einsatz. Arabische Staatsbürger sind in Israel grundsätzlich vom Wehrdienst befreit. Sie können aber auf freiwilliger Basis einen Zivildienst leisten. Immer mehr Jungen und Mädchen aus dem arabischen Sektor lassen sich darauf ein. Am Montag haben mehrere hundert von ihnen an einer Konferenz in Akko teilgenommen. Dabei wurde deutlich: Sie fürchten sich nicht vor islamistischen Drohungen….


Ball aufgenommen:

Abbas bereit für Verhandlungen mit Lieberman

Wenn der neue Verteidigungsminister Avigdor Lieberman für eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahostkonflikt ist, sieht der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, keine Hindernisse für Friedensverhandlungen. Israel muss die Zwei-Staaten-Lösung anerkennen, die auf den Grenzen des Jahres 1967 basiert – also auf den Waffenstillstandslinien von 1949. Das sagte der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmud Abbas , laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“ am Mittwoch in Ramallah. Es sei die Grundlage für eine Verhandlungsaufnahme….(Man verliert angezettelte Kriege – aber man will alles zurück! WD)


Video des Tages:

„Shvil Israel“

Das heutige Video des Tages zeigt uns Eindrücke einer Wanderung auf dem sogenannten „Shvil Israel“, dem nationalen israelischen Wanderweg, der von Eilat im Süden des Landes bis hoch in den Norden zum Hermon Berg führt….

Hier das Video!


Jerusalem:

Israel verlangt Baustopp auf Tempelberg – Schäden befürchtet

Die Jerusalemer Stadtverwaltung hat am vergangenen Dienstag von der jordanischen Stiftung, der Waqf, die für den Tempelberg verantwortlich ist, einen sofortigen Baustopp auf dem Tempelberg verlangt. Die Aktivitäten des Waqf würden dem Tempelberg und den dort vergrabenen Artefakten erhebliche Schäden zuführen. Die unter palästinensischer Führung aber offiziell zu Jordanien gehörende Waqf gräbt und baut schon seit Jahren auf dem Tempelberg und missachtet dabei archäologische Funde jüdischer Herkunft, die später auf Müllhalden gefunden wurden….


IRAN:

Der Machtkampf zwischen Moderaten und Hardlinern eskaliert

Der Iran ist zerrissen zwischen Liberalen und Hardlinern, zwischen dem moderaten Präsident Rohani und dem konservativen Revolutionsführer Chamenei. Die Hardliner denken gar nicht daran, klein beizugeben. Und demonstrieren mit harschen Scharia-Strafen ihre Macht. Die Musik wummerte, die Tanzfläche war voll, die ausgelassene Examensparty in vollem Gange, als plötzlich Polizisten die Villa am Stadtrand von Qazvin stürmten. Gut dreißig junge Frauen und Männer wurden bei der Razzia festgenommen und wie Verbrecher abgeführt. Es sei geklatscht und gejubelt worden, „halbnackt“ habe man die Studentinnen angetroffen, ereiferte sich der örtliche Oberstaatsanwalt Esmail Niyaraki – will heißen, die jungen Frauen trugen kein Kopftuch und nicht den üblichen schwarzen Schador, mit dem sie sich in der Islamischen Republik umhüllen müssen….


Neues Armeefahrzeug:

New Engineering Namer completes first Golan drill

The IDF’s new Engineering Namer APC, a variant of the standard infantry Namer APC, completed its first combat drill on Wednesday, crossing an anti-tank ditch in the Golan Heights, the Defense Ministry announced on Thursday. The introduction of the vehicles significantly upgrades the IDF’s land combat capabilities in challenging terrain filled with heavily armed guerrilla threats like Hezbollah in Lebnon or Hamas in Gaza….

Hier das Video!


Ahead of LGBT parade:

Court axes request for restraining orders for ‚dangerous‘ activists

Tel Aviv Police rescinded a number of restraining orders against people who they deemed could pose a threat to Friday’s upcoming LGBT pride parade, after a local court rejected the police appeal. According to Channel, deliberations over the matter peaked on Wednesday night between the Tel Aviv Magistrate’s Court and Tel Aviv District Commander Moshe “Chico” Edri, who served as the Jerusalem district commander last year when religious extremist Yishai Schlissel stabbed several people, leading to the death of a teenage girl….


Analyse:

Crossing the invisible line in Jerusalem

Separate bus station. Separate education systems. Even a different Interior Ministry office. Khader, who was supposed to be back in Beit Hanina by the early afternoon Sunday, was busy at the ministry office, waiting to renew his travel document, he said. “This is one of the inconveniences and differences we face as residents of the city but not citizens,” he said over the phone. Many of the 350,000 Arab residents of Jerusalem can relate similar tales….


Analyse:

Annexing Ma’aleh Adumim would end any peace process

It’s no accident that right-wing lawmakers opened their campaign Monday to annex the Ma’aleh Adumim settlement the morning after Prime Minister Benjamin Netanyahu called for a regional peace process toward a two-state solution to the Israeli-Palestinian conflict. What better way to stop such a process dead in its tracks than to impose sovereignty on a Jewish city, which Palestinians claim is critical for the viability of their future state? Justice Minister Ayelet Shaked minced no words on Tuesday when she bluntly stated that her Bayit Yehudi Party, which has long held that all of the West Bank’s Area C should be annexed, is bent on preventing the creation of a Palestinian state….


Politik und Diplomatie:

Abbas meets Israeli municipal heads

Sakhnin mayor Mazen Ganaim, head of the National Committee of Arab Heads of Municipal Authorities, told The Jerusalem Post on Wednesday that he welcomes the meeting Israeli municipality heads had the previous day with Palestinian Authority President Mahmoud Abbas and plans to hold future meetings “to promote peace.” On Tuesday Abbas met in his headquarters in Ramallah with the visiting delegation and addressed the appointment of Yisrael Beytenu leader Avigdor Liberman as defense minister, saying, “We do not judge people by their political affiliation but according to their position on the peace process,” Channel 10 reported….


Haifa:

Gan Shmuel terrorist rammer gets 25-year prison sentence

The Haifa District Court on Wednesday sentenced Israeli Alaa Ziad to 25 years in prison for four attempted murders following an October 11 car-ramming terrorist attack that he carried out. Ziad was convicted on March 10. He both ran over and stabbed two soldiers and two civilians, one of whom was a 15-yearold girl, at Kibbutz Gan Shmuel near Hadera toward the start of the current wave of Arab violence….


PA klagt:

Only 40% of Gaza donations have been received

Only some 40% of the $ 3,5 billion pledged for the reconstruction of Gaza has been received, because donor countries have yet to fully make good on their pledges from almost two years ago, the Palestinian Authority said on Wednesday. Money is therefore available only to rebuild 5,615 of the 11,000 homes that were totally destroyed during the 2014 war with Israel, the PA said….


Jerusalem:

Elkin plays down Israel’s ability to influence who succeeds PA president

At a conference Wednesday on “The Day After Abbas,” Jerusalem Affairs Minister Ze’ev Elkin played down Israel’s ability to influence the successor to the Palestinian Authority presidency, saying that Israel cannot shape the Middle East to its will. Israeli politicians, former IDF officials, and experts brainstormed at the event at Bar-Ilan University’s Begin-Sadat Center for Strategic Studies (the BESA Center) in Ramat Gan on what will happen to the PA after President Mahmoud Abbas is gone….


Politik:

NGO transparency bill to apply to 27 foreign-gov’t-funded groups

Legislation requering greater transparency for organizations getting most of their budgets from foreign governments will affect 27 NGOs, Nonprofits Registrar representative Yafit Shemer told the Knesset Constitution, Law and Justice Committee Wednesday. Committee chairman Nissan Slomiansky (Bayit Yehudi) prohibited Shemer from presenting the list to the MKs, arguing that he wants the bill to be “clean” of being drafted in a way that would target specific NGOs, sparking vocal debate among lawmakers. The Justice Ministry did not respond to requests for the list….


Neue Beweise:

IDF finds ambulance driver tampered with knife after shooting of Hebron attacker

in the Hebron shooter case testified on Wednesday that an ambulance driver had moved a knife closer to the wounded Palestinian attacker’s body after the shooting, implying he tampered with evidence to make the killing look more like self-defense. Video footage that the prosecution unveiled at the Jaffa Military Court hearing showed that the knife was three to four meters away, clearly out of reach of Abdel Fatah al-Sharif, both before and after the shooting – until it was moved at an even later point….


Iranian TV:

Israel arrested our journalist in the Golan Heights

Israeli police on Wednesday  reportedly arrested an Iranian TV reporter in the Golan Heights, without specifying the reason for his arrest. According to Iran’s Al-Alam’s news site, the outlet’s Bassam Safadi was arrested at his home and his further whereabouts were unknown. Al-Alam reported that following Safadi’s arrest, his wife spoke with the news site and claimed that the „Zionist soldiers confiscated his equipment without giving any explanation.“….( Gibt es auch in Iran Reporter für israelisches TV? WD )


Kultur:

Almodovar’s latest film ‘Julieta’ to open the Jerusalem Film Festival

Spanish director Pedro Almodovar’s latest film, Julieta, will be the opening-night film at the 33rd Jerusalem Film Festival, which will take place this year from July 7-17. Julieta will be screened before an audience of thousands at the Sultan’s Pool amphitheater, while the rest of the festival will take place at the Jerusalem Cinemateque (as well as in other theaters around the city). Julieta, which was shown at the recently concluded Cannes Film Festival, is loosely based on stories by Alice Munro, and will be screened in the presence of its stars, Emma Suárez and Daniel Grao….


Westjordanland:

As terrorism dips, IDF arrests on the wane in the West Bank

The past two months have seen a significant drop in the number of arrests carried out by the IDF in the West Bank, as well as in the number of raids made by Israeli forces in Palestinian Authority territory. The data is based on both the IDF and testimony from Palestinians, among them senior officials, who say it is the outcome of an implicit understanding between the sides. Senior Palestinian officials say contacts between representatives of the Israel and PA security services aimed at ending Israeli operations in Palestinian cities — an arrangement strongly opposed by members of the Israeli cabinet — have not borne fruit, yet the two sides agreed that IDF soldiers would operate in PA territory only in cases when they are preventing terror attacks….


Friedensprozess:

Netanyahu tries to turn Arab Peace Initiative on its head

Furiously rejecting all efforts to internationalize the Israeli-Palestinian conflict, Prime Minister Benjamin Netanyahu constantly professes a burning desire for direct bilateral talks with the Palestinian Authority. “There is no issue too complex to solve if both sides are willing to talk to each other. And I am more than willing; I am eager,” he declared last week at a joint appearance with French Prime Minister Manuel Valls, who came to Jerusalem to promote the French plan to convene an international peace conference in Paris….


PM Netanjahu:

Paris peace parley will ‘radicalize’ Palestinian demands

Prime Minister Benjamin Netanyahu on Wednesday criticized an international peace conference in Paris slated for Friday, charging that it could harm prospects for peace and “radicalize Palestinian demands”.  Reiterating a previous call for direct talks without preconditions, the prime minister told the graduation ceremony of Bar-Ilan University’s faculty of medicine in Safed that such measures by other countries are hindering peace….


London:

UK Labour leader pushed for bans, boycotts of Israel, letters show

Before his election as UK Labour Party leader, Jeremy Corbyn pressed for a boycott of Israel and called on the British foreign secretary at the time to ban Israeli politicians from entering the country, newly released letters from 2010-2015 show. The letters, sent to then-foreign secretary William Hague, were published following a Freedom of Information request to the government….


Athen:

Far-right Golden Dawn MP calls Israel ‘eternal enemy’ of Greeks

Greek Defense Minister Panos Kammenos called on the Justice Ministry to take action against a neo-Nazi lawmaker after he made anti-Israel comments in parliament. Speaking during a debate in parliament on Monday, Christos Pappas, from the Golden Dawn party, called Israel an “eternal enemy of Greece and Orthodoxy,” a reference to Greece’s official church….