Aktuelles vom 02. September 2017 – 11. Elul 5777 – Ki Teze

Neue Nachrichten:

ÜBRIGENS: WANN WIRD ENDLICH DIE BIBEL UMGESCHRIEBEN, AUF DASS SIE UNESCO-KONFORM IST??


HOLOCAUST IN RUMÄNIEN:

Wer ist schuld am Judenmord in Iaşi?

In Sachen Wiedergutmachung hat sich die Bundesregierung zu einer überfälligen Geste von historischer Dimension durchgerungen und den einstigen jüdischen Einwohnern der im Nordosten Rumäniens gelegenen Stadt Iaşi eine Entschädigung zugestanden. Die Vereinbarung ist Teil eines größeren Abkommens mit der Jewish Claims Conference (JCC), das im Rahmen der jüngsten, seit zweieinhalb Jahrzehnten jährlich stattfindenden Folgeverhandlungen zur sogenannten Artikel-2-Vereinbarung von 1992 abgeschlossen wurde….


ISLAMISCHER STAAT:

Kurden-Bündnis meldet Einnahme der Altstadt von Al-Rakka

Wie ein Sprecher der Allianz mitteilte, konnte „nach Kämpfen mit dem DAESH(I) die Kontrolle der gesamten Altstadt“ von Al-Rakka übernommen werden. Die Kämpfer der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die von den USA unterstützt werden, hätten damit rund 65 Prozent der Stadt unter Kontrolle gebracht. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Al-Rakka gilt als Hauptstadt der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (DAESH(I)) in Syrien. Die SDF hatten ihren Sturm auf die Stadt im Norden des Bürgerkriegslandes Anfang Juni begonnen. Angeführt wird das Bündnis von der Kurden-Miliz YPG. Die internationale Anti-DAESH(I)-Koalition unterstützt die Offensive aus der Luft….


Georgensgmünd:

Friedhof, Synagoge und Tahara-Haus

In unserer neuen Artikelreihe stellen wir Relikte des fränkischen Landjudentums vor. Jahrhundertealte aufgelassene Friedhöfe, Gebäude, die einst als Synagogen dienten, aber auch andere steinerne Zeugnisse, wie etwa Inschriften oder Symbole. Das Landjudentum ist schon lange nicht mehr existent. Bereits im 19. Jahrhundert lösten sich zahlreiche der kleinen Gemeinden auf. Die restlichen wurden während des Nationalsozialismus liquidiert. Doch vereinzelt gab es nach 1945 erneut jüdisches Leben auf dem Land – davon zeugen die Hachscharot-Kibbuzim, Bauernschulen, in denen Überlebende der Shoa für ihre Zukunft in Erez Israel ausgebildet wurden….


Müller auf Antisemitismus-Liste:

Was sagen Berliner Juden?

Jakob Augstein, Thilo Sarrazin, Recep Tayip Erdogan, Mahmoud Ahmadinejad – sie alle standen in der Vergangenheit auf der „Liste der 10 schlimmsten antisemitischen/antiisraelischen Verunglimpfungen“ des US-amerikanischen Simon Wiesenthal Centers (SWC). Die Organisation will auf besonders krasse Fälle von Judenfeindschaft weltweit hinweisen und veröffentlicht die Aufstellung seit 2010….


Bunker-Fotografie in Israel:

Schön sicher

Konflikte und Kämpfe prägen die Geschichte des Staates schon seit seiner Gründung am 14. Mai 1948 – bereits wenige Stunden später erklärten ihm die arabischen Nachbarn den Krieg. Auch das ein Jahr später geschlossene Waffenstillstandsabkommen erwies sich als brüchig. 1951 wurde ein Zivilschutzgesetz verabschiedet, das im Lauf der Zeit die Architektur des gesamten Landes veränderte: Alle Wohn- und Geschäftsgebäude müssen seither Zugang zu einem bombensicheren Schutzraum haben. Rund eine Million sollen es mittlerweile sein….


ISRAEL:

Zurück zur Schule

Die Schulen waren mit bunten Ballons und Plakaten geschmückt, um die Kinder wilkommen zu heißen. Für mehr als 2,2 Millionen Mädchen und Jungs begann am 1. September in ganz Israel wieder die Schule. 163.000 von ihnen sind Erstklässler, für 123.500 hat mit dem Einstieg in die zwölfte Klasse das letzte Schuljahr begonnen. Auch die Kindergärten öffneten am Freitagmorgen ihre Pforten wieder….


Israel – Streit um Immobilien geht weiter:

Anklage gegen Patriarchen

Der Streit um Landverkäufe des griechisch-orthodoxen Patriarchats an jüdische Investoren geht in eine neue Runde. Vertreter palästinensisch-orthodoxer Organisationen haben laut Bericht der staatlichen palästinensischen Nachrichtenagentur „Wafa“ am Mittwoch Strafantrag gegen Patriarch Theophilos III. eingereicht. Der von über dreihundert prominenten Palästinenservertretern unterzeichnete Antrag wirft dem Kirchenoberhaupt demnach Verrat sowie die Verletzung der Verantwortung für den Schutz von palästinensischem Land vor….


Immer wieder Streit um Arbeit am jüdischen Ruhetag:

„Sabbat-Krieg“

„Prinzessin Sabbat“ – so nannte der Dichter Heinrich Heine den jüdischen Ruhetag in einer Ballade. Weniger poetisch ist jedoch der immer wieder ausbrechende Streit im modernen Israel um die Frage, ob Geschäfte auch am Samstag geöffnet sein dürfen. Die Arbeitswoche beginnt in Israel regulär am Sonntag. Der Ruhetag Sabbat wird am Freitag mit Sonnenuntergang eingeläutet, er endet 25 Stunden später. Die meisten Geschäfte bleiben in der Zeit geschlossen, weil das jüdische Religionsgesetz am Sabbat jegliche Arbeit verbietet….


Wörth an der Donau:

Eine Glocke aus Wörth läutet bald in Israel

Ein langgehegter Wunsch von Pater Franz von Sales aus der Gemeinschaft der Seligpreisungen, einer Ordensgemeinschaft in Emmaus/Nicopolis im Heiligen Land, geht in Erfüllung: Eine Pilgergruppe aus dem Bistum Regensburg überreicht ihm in den Pfingstferien 2018 eine Kirchenglocke. Gegossen wurde sie in der Kunstgießerei von Max Bauer, der seit vielen Jahren eine Werkstatt im „Haslet“ betreibt. Auch für ihn, seinen Sohn Thomas und alle Mitarbeiter ist es etwas Besonderes, dass bald eine Glocke aus ihrer Handwerkskunst im Heiligen Land läutet….


Rabbinatsgericht:

Keine Heirat messianischer Juden in Israel

Das Rabbinatsgericht in Tel Aviv hat am Dienstag entschieden, dass messianische Juden nicht im Land heiraten dürfen. Grund dafür ist der Glaube, Jesus sei der Messias. Messianische Juden gehörten daher nicht zum Judentum, sondern zu einer „anderen Religion“, nämlich zum Christentum, hieß es in dem Richterspruch….(Es gibt in Israel keine sekuläre  Trauung!! Die Paare, die sich nicht kirchlich trauen lassen wollen heiraten im Ausland. Diese Trauung wird auf Antrag in Israel anerkannt!! Für Araber gelten ihre Gesetze!! WD)


ISLAM:

Die Pilgerfahrt und der Kampf um die Vorherrschaft

Die Haddsch-Zeremonien in Mekka und Umgebung dauern neun Tage, vom ersten bis zum neunten des Monats, wobei jeder Tag seine eigenen, besonderen Rituale hat. Am zehnten Tag beginnt das Eid al-Adha, das Opferfest, das vier Tage andauert, bis zum 13. Die Dynastie der Saud hat sich 1925 selbst zum „Hüter der heiligen Stätten“ ernannt, als sie den Haddsch übernahm. Sie organisiert den Haddsch mit starker Hand und sorgt dafür, dass alle Pilger die Rituale auf traditionelle islamische Art befolgen, wie sie die saudische Monarchie interpretiert. Diese Tatsache ist von grosser Bedeutung, weil sie belegt, dass der saudische Herrscher, und niemand sonst, die wichtigste Gestalt in der islamischen Welt ist….


Muslime feiern Opferfest

Das viertägige Opferfest „Eid al-Adha“ ist das größte aller muslimischen Feste und beginnt immer am 10. Tag des Monats Dhu al-Hiddscha, des zwölften Monats des islamischen Mondkalenders. Das viertägige Fest erinnert an die koranische Erzählung von Ibrahim (arabisch für Abraham), der seinen Sohn im Gehorsam gegen die Anweisung Allahs zum Opfer bringen wollte. Die Bibel berichtet in 1. Mose, Kapitel 22, von Abrahams Gehorsam gegenüber Gott und dass dieser seinen Sohn Isaak als Opfer darbringen wollte. Im Koran ist eine ähnliche Geschichte in Sure 37,102-112 aufgeschrieben. Dort wird der Name des zu opfernden Sohnes nicht genannt, die islamische Tradition überliefert jedoch ausnahmslos, dass es sich bei dem Sohn um Ismael handelt….


Wie Palästinenser Ostjerusalem sehen

Vor fünfzehn Monaten wurde das Palästinensische Nationalmuseum leerstehend eröffnet, nun zeigt es erstmalig eine Ausstellung. „Jerusalem lebt“ will Probleme der Globalisierung in der Stadt thematisieren und Ideen aufzeigen, die eine bessere Zukunft ermöglichen. Dabei wird vor allem deutlich, wie sehr sich die Palästinenser in der Opferrolle sehen….


MEINUNG:

DEMOCRACY AND THE POWER OF THE PEOPLE

THE HISTORY of the modern uprising began with the 1830 Paris revolution, which saw the overthrow of the Bourbon monarchy. Since then the effectiveness of people power has been demonstrated time and again, with varying results. Mass demonstrations in Russia in 1917 led to the toppling of the tzar, but also ushered in Communism, which survived until the collapse of the Berlin Wall in 1989; in 1963, 200,000 civil rights supporters led by Martin Luther King Jr. marched on Washington leading to the Civil Rights Act of 1964 and the Voting Rights Act of 1965; in April 1976, the walkout by black pupils in Soweto in protest at being taught in Afrikaans ignited the movement that came to be led by Nelson Mandela and which eventually overthrew apartheid in South Africa….


IM LAND DES DREIZACKS:

THE JEWISH COMMUNITY IN UKRAINE

Ukraine is a territory saturated in Jewish memory – memory both tragic and sublime. In every field of endeavor – religious thought, Zionist and socialist politics, art, music, military affairs, science ? Jews from the territory on which the modern Ukrainian state is located have registered outstanding achievement. It is the birthplace of Rabbi Yisrael ben-Eliezer, the Baal Shem Tov, founder of Hasidic Judaism, who grew up near Kameniec in what is now western Ukraine; Rabbi Nachman of Bratslav, founder of the Breslov Hasidic movement, who was born in Miedzyboz in central Ukraine; Haim Nachman Bialik, the poet laureate of modern Hebrew literature, who was born in Zhitomir, in north central Ukraine. Goldie Meyerson, who became prime minister Golda Meir, was born in Kiev….


HEBRON:

IDF ORDER GIVES JEWISH COMMUNITY INDEPENDENT MUNICIPAL STANDING

Central Command head Maj.-Gen. Roni Numa signed an order on Thursday giving Hebron’s Jewish community official municipal standing. According to Deputy Defense Minister Eli Ben Dahan it allows the municipal committee governing the ability to provide services to the 1,000 Jews who live within the West Bank city of 220,000 Palestinians….