Aktuelles vom 03. August 2017 – 11. Aw 5777

Neue Nachrichten:

ÜBRIGENS:  WANN WIRD ENDLICH DIE BIBEL UMGESCHRIEBEN, AUF DASS SIE UNESCO-KONFORM IST??


Rekordzahlen:

Israel ist bei Touristen so beliebt wie nie zuvor

Die Verwaltung des größten israelischen Flughafens hat am Mittwoch einen neuen Besucherrekord gemeldet. Demnach sind in diesem Juli 2.180.738 Menschen über den Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv ein- und ausgereist, so viele wie noch nie zuvor. Mitte Juli hatte die israelische Tourismusbehörde schon bekanntgegeben, dass in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Halbjahresvergleich die meisten Touristen in der israelischen Geschichte gezählt wurden. Zwischen Januar und Juni besuchten 1,74 Millionen Touristen Israel, eine Steigerung von 26 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen aus dem Tourismussektor hätten in dieser Zeit 9,4 Milliarden Schekel betragen, also rund 2,3 Milliarden Euro….


Umstrittene Gaza-Reportage:

Arte weist Kritik zurück

Im Streit um eine umstrittene Reportage über den Gazastreifen weist der deutsch-französische TV-Sender Arte die Kritik des Zentralrats der Juden in Deutschland zurück. Den Vorwurf, Israel werde in dem Beitrag für den Konflikt alleine verantwortlich gemacht, könne man nicht nachvollziehen, hieß es in einer am Dienstagabend in Straßburg verbreiteten Stellungnahme. Gleichwohl verwies der Sender auf das Format der Sendung, die sich „bewusst … mit den Lebensumständen der Protagonisten aus deren Perspektive“ befasse. Anders als Dokumentationen seien Reportagen „per definitionem Ausdruck der persönlichen Erfahrung und Begegnungen eines vor Ort befindlichen Journalisten“….(Also braucht man bei Reportagen es nicht so genau zu nehmen wie bei Dokumentationen?? AHA!! WD)


Kritik an Gaza-Film:

„Ich erwarte von Arte mehr Sorgfalt“

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, gibt sich im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ mit der Erklärung, die der deutsch-französische Kultursender Arte zu der umstrittenen Reportage „Gaza: Ist das ein Leben?“ abgegeben hat, nicht zufrieden. Es sei „auffällig, dass sich Arte stets auf sehr formale Begründungen bei der Beurteilung der Beiträge zurückzieht“, sagt Schuster….(Als Ausgleich könnte Arte ja eine Reportage: „Israel: Ist das ein Leben?“ senden!! Wird aber nicht passieren!! Begründung: Die armen, unterdrückten und entrechteten Araber könnten sich beleidigt fühlen!! Es leben die Gutmenschen, die so genau unterscheiden können!! WD)


Uwe Becker:

„Antisemitismus stärker bekämpfen“

Verstärkte Anstrengungen zur Bekämpfung des Antisemitismus hat Bürgermeister Uwe Becker (CDU) gefordert. Die Judenfeindlichkeit, so Beckers Warnung, komme nur noch in seltenen Fällen in Springerstiefeln daher. Sie habe die Hinterzimmer radikaler Gruppen verlassen und trete längst wieder in der Mitte der Gesellschaft auf. Der heutige Antisemitismus reiche vom rechtsradikalen Mob bis hinein in die antiisraelische Linke, seine Spannweite erstrecke sich vom klassischen Judenhass bis zum intellektuell verpackten Antizionismus, der als „Israel-Kritik“ daherkomme. „Es ist an der Zeit, dem wachsenden Antisemitismus in Europa entschiedener entgegenzutreten als bisher“, sagte Becker. Nicht nur der Staat müsse hier konsequenter handeln, vielmehr sei jeder Einzelne gefordert….(Recht hat er!! WD)


NEUE STUDIE ZEIGT:

Islam spielt bei Radikalisierung größere Rolle als angenommen

Die islamische Lehre spielt einer Studie zufolge bei der Radikalisierung junger Muslime in Europa eine größere Rolle als vielfach angenommen. Frust und Mangel an beruflichen Perspektiven allein seien jedenfalls kein Motiv für die Wandlung vom Muslim zum Islamisten, heißt es in der Studie des an der Universität Wien tätigen islamischen Theologen Ednan Aslan, aus der die Zeitung „Die Tagespost“ am Mittwoch zitierte. Die weit verbreitete Ansicht, radikale Muslime hätten meist nur eine geringe Kenntnis ihrer Religion, habe sich nicht bestätigt, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten, 310 Seiten umfassenden Untersuchung. Ihr liegen 29 biografische Interviews mit straffälligen Muslimen in Österreich zugrunde….


WERBEKAMPAGNE:

Millionen Muslime feiern Video gegen islamistischen Terror

Eine Werbekampagne gegen islamistischen Terrorismus sorgt in der arabischen Welt für Diskussionen: Das Telekommunikationsunternehmen Zain aus Kuwait hat auf dem Videoportal YouTube einen dreiminütigen Kurzfilm veröffentlicht. In Arabisch mit englischen Untertiteln gedreht, wurde er seit Freitag bereits mehr als 2,5 Millionen Mal angeschaut. Anlass der Veröffentlichung ist der Fastenmonat Ramadan. Zu sehen ist ein Dschihadist, der mit einem Sprengstoffgürtel einen Anschlag verüben will. Im weiteren Verlauf gibt es zwei Zeitebenen: Zum einen wird der Attentäter auf dem Weg zu den Orten, wo er sich in die Luft sprengen will, gezeigt. Dort wiederum begegnen ihm Menschen, die bei der Tat verletzt oder getötet wurden. Sie stellen sich ihm in den Weg – mit einem Plädoyer für eine Welt ohne Gewalt und Extremismus….(Typisch: Statt den Spot zu begrüssen, wurde für die Deutschen nach Fehlern gesucht und gefunden um das Ganze zu relativieren und über die englischen Untertitel gesetzt!! WD)

Hier das Video!    Hier das original Video!


Flüchtlinge in der EU:

Von Gaza nach Griechenland

Das Büro der palästinensischen Gemeinde in Athen. Khaled Khalil Jaber und Ahmad Hassan, beide 48 Jahre alt, haben auf zwei Klappstühlen platz genommen und diskutieren. An der Wand hängen eine griechische und eine palästinensische Flagge. Ahmad Hassan ist der Sekretär der Gemeinde und schon seit dreißig Jahren in Griechenland. Khalil Jaber hingegen, ein schlanker Mann in rotem Polo-Shirt, ist erst vor einem Jahr aus dem Gazastreifen gekommen. Denn unter der radikal-islamistischen Hamas habe sich das Leben drastisch verändert, sagt er:….


„Edles Heiligtum“:

Bloß nicht die Lippen bewegen!

Gestern, am Tisha Be Av, dem Gedenktag an die zerstörten Tempel, haben über 1000 Juden den Tempelberg besucht, ein neuer Besucherrekord. Wenn Juden den Tempelberg besuchen wollen, müssen sie vorher erklären, auf dem Berg keine Gebete zu sprechen. Auch das Bewegen der Lippen ist untersagt. Wer diesen Anordnungen nicht nachkommt, muss den Berg verlassen. Man darf nur über den Tempelberg gehen und das innerhalb einer Gruppe, die von Polizisten begleitet und mit einer Videokamera gefilmt wird, wie im Video zu sehen ist….

Hier das Video!


Terror:

Verräterische Sprache

Sprache ist verräterisch. Wer beispielsweise einen Attentäter, der mit einem Küchenmesser auf Passanten einsticht, als „Widerstandskämpfer“ bezeichnen würde, der wäre umgehend als menschenverachtender Idiot entlarvt. Sprache ist aber auch dann noch verräterisch, wenn sie eigentlich versucht, besonders neutral zu sein. Wer etwa das Wort „Zusammenstöße“ nutzt und damit nicht Autounfälle an einer heiklen Kreuzung beschreibt, sondern das, was gerade in Jerusalem passiert, der sagt auch etwas über sich. „Zusammenstöße am Tempelberg“, das hört man oft in diesen Tagen, das melden Tagesschau und Deutschlandfunk….


Am Sonnabend:

Vereinigung plant anti-israelische Kundgebung in Bremen

Eine muslimische Vereinigung, die sich „Die Feder“ nennt, will für Sonnabend, 5. August, von 10 bis 13 Uhr am Hillmannplatz eine Versammlung anmelden. Dies bestätigte die Innenbehörde auf Anfrage des WESER-KURIER. „Die Feder“ gilt als radikal anti-israelisch. Bei einer vergleichbaren Aktion in Delmenhorst hatte die Vereinigung vergangenen Dezember Passanten zu einer Abstimmung darüber aufgefordert, ob Israel illegal sei….


Naher Osten:

Die „Naqba“ der Juden

Im März 2017 fand mal wieder eine dieser UN-Sitzungen statt, in denen es vor allem darum ging, den Staat Israel als einen Apartheitsstaat darzustellen, der ethnische Säuberung und Landraub betreibt. Unter anderem konnte man von den verschiedenen Rednern Dinge hören, wie:

Palästinensische Autonomiebehörde: „Israel nutzt die schlimmste Art des Missbrauchs, der ethnischen Säuberung und der Einrichtung eines Apartheidregimes.“

Katar: „Israel unterhält in Palästina weiterhin die Apartheid, was ein Verbrechen gegen die Menschheit darstellt.“

Sudan: „Gegen das palästinensische Volk wird mit Gewalt und Terrorismus vorgegangen.“

Syrien: „Verletzungen einschließlich der Errichtung von Apartheidmauern… Um den Landraub zu legitimieren und Jerusalem zu judaisieren.“

Bahrain: „Die Trennungsmauer ist ein Beispiel für die seitens Israel praktizierte Politik der Apartheid.“

Saudi Arabien: „… die israelischen Praktiken der Diskriminierung und des Extremismus…”

Diesen Reden entgegnete damals Hillel Neuer von UN-Watch mit einer einzigen Frage:

„Wo sind eure Juden?“ (Hier die Geschichten dazu, da diese Staaten keine Antwort gaben!! WD)….


Buch-Tipp:

„Lass uns ein Land gründen“

Wenn zwei Menschen sich verlieben, betreten sie Neuland. Wie Nadja, eine in der DDR („das falsche Land“) geborene Frau, und Martin, ein im Westen („das richtige Land“) zur Welt gekommener Mann. Wie kommen Menschen verschiedener Heimaten zusammen? „Lass uns ein neues Land gründen“, sagt Nadja zu Martin. „Ein schmales, ein kleines, ein fast unsichtbares Land. Wir müssen unbedingt ein neues Land gründen! Unser Land.“ Die Liebesgeschichte wird aus Sicht der Frau erzählt, ein „Ich“ spricht fortwährend zu einem „Du“….


FEUERWEHR-AUSBILDUNG

Wasser marsch!

Jugendliche aus Israel lernen in Würzburg, Brände zu bekämpfen und füreinander einzustehen. Die Halle in der Nähe des Alten Hafens in Würzburg erscheint riesig. Rund 250 Meter lang ist sie, in ihr stehen siebengeschossige Büro- und Geschäftsbauten mit Läden und Wohnungen und frei stehende Einfamilienhäuser. Der Lebensmittelladen heißt »Florian«, das Café »Firebucks«….


EINE-WELT-HAUS:

Geduldeter Judenhass?

Eine Grenzen überschreitende, interkulturelle Begegnungsstätte, die den Dialog sucht, will das Eine-Welt-Haus nach eigener Darstellung sein. Wird es diesem Anspruch auch gerecht? Nach Einschätzung des CSU-Stadtrats Marian Offman muss diese Frage mit einem klaren »Nein« beantwortet werden. Wie Offman über das Eine-Welt-Haus denkt und welche Konsequenzen für ihn unumgänglich werden, hat er nun dem Kulturreferenten der Stadt München schriftlich mitgeteilt. »Nach reiflicher Überlegung und nach Gesprächen mit meiner Fraktionsleitung«, heißt es in dem Schreiben, »habe ich mich für den Austritt aus dem Beirat des Eine-Welt-Hauses entschieden«….


PORTRÄT DER WOCHE:

»Ich wünsche mir Offenheit«

Mein Übertritt zum Judentum war keine Entscheidung gegen etwas, sondern eine Entscheidung dafür, wo ich mich mehr zu Hause fühle. Wohl wissend, dass »zu Hause« auch nicht alles leuchtet und Gold ist. Aber ich musste meinen Platz finden. Meine Eltern sind evangelische Theologen. Sie waren sehr früh bei der jüdisch-christlichen Bibelwoche aktiv, einer Tagung, bei der sich Juden und Christen treffen. Das waren damals, in meiner Kindheit, meist Reformjuden aus England, vor allem Rabbinatsstudenten aus London und natürlich aus Deutschland. Wir hatten viele jüdische Freunde, und es gab auch Familien, die wir immer wieder besucht haben….


MEINUNG:

Volkssport »Israelkritik«

Es ist eine Binse: Sachlicher Kritik an Israel steht nichts entgegen. Aber wer dämonisiert, delegitimiert oder mit doppelten Standards operiert, wer mit den Nazis vergleicht, die Schoa relativiert, Israel das Existenzrecht abspricht, zum Boykott aufruft, die zionistische Weltverschwörung suggeriert oder Juden pauschal anklagt, argumentiert antisemitisch und schürt antijüdische Ressentiments und Hass. Immer wieder wurde solcher Antizionismus im »Eine-Welt-Haus« praktiziert. Die Hauptverantwortlichen haben das gefördert….


FINALE:

Der Rest der Welt

Ein Gesetz wird in Israel heiß diskutiert. Das sogenannte Konversionsgesetz soll dem Staat erlauben, nur solche Übertritte anzuerkennen, die von seinen eigenen Institutionen durchgeführt wurden. Vor allem die Reformer bangen nun um den jüdischen Pluralismus. Ich dagegen finde: Das Gesetz geht nicht weit genug! Es sollte über Israel hinaus und vor allem rückwirkend gelten. Denn ich frage mich: War Abrahams Konversion wirklich orthodox? Gut, manche Rabbiner argumentieren, da er vor dem Erhalt der Tora übertrat, könne es nicht mit dem heutigen formellen Prozess verglichen werden. Aber was ist mit Ruth? Sie gilt als die erste Konvertitin – nur ist das auch halachisch richtig gelaufen?….


BUCH:  „EIN ZUHAUSE IN DER FREMDE“

Vom Umgang mit Einwanderern

„Die Bialik-Rogozin-Schule, die im brodelnden Süden von Tel Aviv liegt, ist ein Leuchtturm, der im aufgewühlten Meer der Migration in die ganze Welt ausstrahlt.“ Es sind große Worte, mit denen der Autor Norbert Kron eine Schule in einem Teil der Mittelmeermetropole beschreibt, der von Armut und Obdachlosigkeit geprägt ist, und in dem Drogenhandel und Prostitution zum Alltag gehören. Laut Kron gilt die Bialik-Rogozin-Schule weltweit als Vorbild für ihre Leitlinien und Methoden im Umgang mit Kindern aus fremden Ländern. Die Schüler dort stammen aus mehr als 50 verschiedenen Staaten. Sie alle haben Migrationshintergrund, viele tragen Flüchtlingsschicksale mit sich….


Der Jerusalemer Tempel:  

Legenden, Erzählungen und Geschichte

In diesem Jahr wurde der jährliche Trauertag um die Zerstörung der Jerusalemer Tempel vor fast 2000 und etwa 2500 Jahren am 1. August begangen. Der Tag ist nach seinem hebräischen Datum benannt, dem 9. Tag des Monats Av. In der jüdischen Geschichte gibt es noch zahlreiche andere traumatische Ereignisse, die mit diesem Datum in Verbindung gebracht werden, so die Niederlage der jüdischen Rebellen während ihres Aufstandes gegen die Römer in Beitar. Angeblich begann die Vertreibung aller Juden aus England an diesem Datum, die Vertreibung der Juden aus Spanien im Jahr 1492 und schliesslich noch die Deportation der Juden aus dem Ghetto Warschau 1942. Hier sei angemerkt, dass das orthodoxe Judentum, also die jüdische „Religion“, bis heute keinen Gedenktag für die bislang grösste Katastrophe des jüdischen Volkes festgelegt hat, des Holocaust….


GEGEN EINSEITIGKEIT:

Offener Brief an Arte

Verschiedene zivilgesellschaftliche Organisationen, Vereine und Einzelpersonen – darunter der Zentralrat der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch und die Amadeu Antonio Stiftung – haben sich mit einem Offenen Brief an die Geschäftsführung von Arte Deutschland gewandt…Der gemeinsame Brief kritisiert die Veröffentlichung der Dokumentation „Gaza: Ist das ein Leben?” durch Arte, da diese stark durch Einseitigkeit geprägt sei und Israel die alleinige Schuld an der Situation in Gaza zuweise. Dies sei vor allem dadurch zu erkennen, dass die Dokumentation in weiten Strecken eine Kontextualisierung der Gesamtsituation in Gaza unterlasse. So werde beispielsweise die radikal-islamische Hamas als regierende Partei in Gaza nicht erwähnt und Israel im militärischen Konflikt in Gaza 2014 als Aggressor dargestellt, ohne den Raketenbeschuss aus Gaza auf israelisches Territorium zu erwähnen….


Chemiefabrik schließt in Haifa

Das Chemieunternehmen Haifa Chemicals schließt seine Fabrik in der Küstenstadt Haifa sowie in der Negev-Wüste. Das gab die Verwaltung am Mittwoch bekannt. Für das als gefährlich eingestufte Ammoniak-Lager in Haifa habe sich keine Alternative gefunden, heißt es in einem Schreiben. Aufgrund der Schließung werden 800 Angestellte entlassen….


Palästinensische Ärzte protestieren

Palästinensische Ärzte in den öffentlichen Krankenhäusern des Westjordanlandes haben am Dienstagmorgen für zwei Stunden ihre Arbeit niedergelegt. Mit dem Streik protestierten sie gegen Gewalt in zwei Krankenhäusern, wie die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma’an“ meldet. Am Montag hatten Angehörige eines schwerverletzten Patienten in einem Krankenhaus in Dschenin randaliert….(Habe ich nicht in deutschen Medien gefunden!! WD)


Messerattacke im Supermarkt:  (mit Video)

Ein Verletzter

In der Stadt Yavne ist heute in einem Supermarkt ein Angestellter von einem 19 Jahre alten Araber mit dem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Danach wurde der Angreifer von Passanten gefasst, die ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhielten….(Dafür gibt es von der PA nur einige € BLUTGELD!! WD)


Video des Tages:

Ein Tag in Jerusalem

Im heutigen Video begleiten wir ein Touristenpaar aus Kanada auf ihrem Ausflug nach Jerusalem….

Hier das Video!


TEL AVIV:

Die Macht einer Online-Community

Vor acht Jahren rief der Amerikaner Jonny Stark in Israel eine einzigartige Community ins Leben: Die Facebook-Gruppe «Secret Tel Aviv». Eine Facebook- Gemeinschaft, die heute über 160’000 Mitglieder im Grossraum Tel Aviv zählt. Es gründete sie, als es ihm selbst als Einwanderer schwer fiel, Freundschaften zu schliessen, Hebräisch zu lernen oder spezifische Dinge in seiner Wahlheimat zu finden. Es gab in seinem neuen Leben in Israel viele offene Fragen und so entschied er sich, eine Facebook-Gruppe zu gründen, für Menschen, die mit denselben Problemen zu kämpfen haben, wie er. Eine Gruppe, in der man sich austauschen und sich gegenseitig helfen konnte….


Medizin & Wissenschaft:

Weniger HIV-Infektionen

Eine neue Statistik des israelischen Gesundheitsministeriums zeigt, dass die Zahl der HIV-Neuinfektionen rückläufig ist. Während im Jahr 2015 noch 412 Fälle bekannt wurden, waren es im letzten Jahr 385 Neuerkrankungen. Die rückläufigen Zahlen beziehen sich auch auf die Risikogruppen. Trotz des Rückgangs werde die Regierung weiter auf das Thema sensibilisieren, um weitere HIV-Neuinfektionen zu verhindern. Am Welt-Aids-Tag am 1. Dezember werde das Ministerium einen ausführlichen Bericht veröffentlichen….


KORRUPTION?:

FORMER NETANYAHU AIDE TO PROVIDE INFORMATION IN ‘SUBMARINE CASE’

Ari Harow, Prime Minister Benjamin Netanyahu’s former chief of staff, will provide information to the police in Case 3000, dubbed the “Submarine Case”. This comes after reports that Harow will provide information in cases 1000 and 2000, as part of a future deal to be a state’s witness, or another arrangement….


JOURNALISTEN KLAGEN:

FOREIGN PRESS ASSOCIATION PETITIONS ISRAEL’S HIGH COURT OVER INTERFERENCE

In recent weeks, both local and foreign journalists in Israel have been prevented from doing their jobs due to being denied access to areas in which news events are taking place. After publishing a protest statement last month, the Foreign Press Association this week submitted a petition to the High Court of Justice claiming police and other security forces used violent tactics against journalists trying to cover the unrest and its aftermath in Jerusalem’s Old City….


JERUSALEM:

15 ARRESTED IN OVERNIGHT RAIDS

15 suspects were arrested overnight in operations in Arab neighborhoods in Jerusalem, according to the police foreign press spokesman. The arrested individuals are suspected of involvement in riots in Jerusalem during the past weeks. Police units searched homes in the neighborhoods, leading to the arrests. No injuries were reported….


IRRWITZIG:

ARAB MAN SAYS HE MURDERED JEWISH GIRLFRIEND TO ‘FREE PALESTINIAN PRISONERS’

The body of a missing Jewish woman from the Binyamin region of the West Bank was found by police last week after her Arab boyfriend confessed to strangling her and bashing her head with rocks in Holon to “release Palestinian prisoners.” Police first received a report that Michal Halimi, 29, who was pregnant and married to another man, was missing at the end of May and launched an investigation to find her. A gag order, lifted Wednesday, was implemented for the duration of the search….(Eine dümmere Begründung für einen Mord ist sehr schwer zu finden!! WD)


NAZARETH:

BLIND MAN’S VISION GIVES BOOST TO REGION’S VISUALLY IMPAIRED

Although The Jerusalem Post’s reporter is seated right next to him, Abbass Abbass cannot tell his skin color, eye color or hair color. Suffering from birth from a debilitating disease of the retina he recognizes people only from their voices.The condition is steadily getting worse. “It is like tunnel vision and all the time the tunnel becomes narrower. My angle of vision disappeared. At night I can’t see at all. I have to walk with someone. Even during the day time I can see less than half a meter ahead so I have to walk with someone….


SICHERHEIT UND VERTEIDIGUNG:

TWO DEFENSE COMPANIES COMPETE TO REPLACE ISRAEL’S HEAVY-LIFT HELICOPTERS

Israel is modernizing its heavy-lift helicopter fleet and is considering two options for rotary-wing aircraft to replace its aging CH-53 Yasur helicopters by 2025, when they will be over 50 years old. First used by the IAF in 1969, the Yasur is the air force’s primary transport aircraft and while it has been upgraded with new electronic and missile defense systems as well as other improvements to extend service life, they will need to be replaced in the coming years….


WARNUNG:

US SAYS ‚GRAVE‘ CONSEQUENCES IF SYRIA’S AL-QAIDA DOMINATES IDLIB PROVINCE

The United States warned a takeover of rebel-held northwestern Idlib province by Syrian jihadists linked to a former al-Qaida affiliate would have grave consequences and make it difficult to dissuade Russia from renewing bombing that recently stopped. In an online letter posted late on Wednesday, the top State Department official in charge of Syria policy, Michael Ratney, said the recent offensive by Hayat Tahrir al Sham, spearheaded by former al-Qaida offshoot Nusra Front, had cemented its grip on the province and put „the future of northern Syria in big danger“….


WETTER:

Last Month Ties Record for Israel’s Hottest July in a Century

Last month was one of the two hottest Julys ever recorded in Israel since temperature readings began around 100 years ago, the Israel Meteorological Service announced Tuesday. The other record-setting July was in 2012. At some weather recording stations, this July was even hotter than five years ago. Even when compared to August, which is usually the hottest month of the year, average temperatures for July 2017 were surpassed only by those recorded in August 2010 and 2015, the two hottest months ever measured in Israel….


HAREDI:

Ultra-Orthodox protest campaign compares IDF draft to Holocaust

A leaflet campaign against the recruitment of ultra-Orthodox Jews into the Israeli military compares army service to the Holocaust. Flyers and posters bearing the title “Jews! the town is burning” were distributed in ultra-Orthodox synagogues, left in mail boxes, and posted on noticeboards in ultra-Orthodox neighborhoods, the Kikar Hashabbat website reported Wednesday. The report did not say which neighborhoods were targeted with the papers….


KÜNSTLICHE INTELLIGENZ:

Nvidia sees Israel as a key to leadership in AI technologies

California-based Nvidia Corp. sees Israeli talent and innovation as an integral part of its activities as the $98 billion firm completes its transition from maker of processors for gaming and computer graphics to leader in artificial intelligence and visual computing technologies.  “Nvidia is a real deep technology company and Israel is a very deep technology country, so it is a perfect fit and perfect match,” said Jeff Herbst, VP of business development at the firm, which has seen its share price surge almost 200 percent in the past 12 months on the Nasdaq….


KEINE PRÜGEL:

Netanjahu stoppt Duell der Maulhelden

Ein jordanischer und ein israelischer Abgeordneter hatten Lust, sich zu prügeln. Das Duell sollte auf der Allenbybrücke über dem Jordan staffinden, also auf der Grenze zwischen Israel und Jordanien….