Aktuelles vom 03. November 2016 – 02. Cheschwan 5777

Neue Nachrichten:

Israel:

Unversöhnlich an der Klagemauer

Die rigiden Vorschriften für Gläubige an der Klagemauer in Jersualem haben einen politischen Konflikt entfacht. Ein Kompromiss sollte ultra-orthodoxe und liberale Juden einen, doch bislang wurde der Kabinettsbeschluss nicht umgesetzt. Beim Besuch einer Rabbiner-Gruppe aus den USA ist die Situation nun eskaliert. Wo sonst gebetet wird, sind nun die Fäuste geflogen: An Jerusalems Klagemauer hat am Mittwochmorgen eine heftige Auseinandersetzung getobt. Gekämpft haben Juden gegen Juden, die ultra-orthodoxen gegen die liberaleren – und damit ist wohl endgültig eine Front aufgebrochen, die so schnell nicht mehr zu befrieden sein wird. Der Streit dreht sich um die Frage: Wem gehört die Klagemauer, und letztlich geht es darum, wer den Ton angibt im Judentum….


NS-Ideologe Alfred Rosenberg:

Hitlers fanatischer Philosoph

Die Tagebücher des NS-Chefideologen Rosenberg tauchten erst 2013 auf – und bilden die Grundlage für eine neue Biografie. Demnach pries er noch kurz vor seiner Hinrichtung das Nazitum als „edelste Idee“. Der aus dem Baltikum stammende, 1893 geborene Alfred Rosenberg war 1918 vor den Bolschewiki nach Deutschland geflohen, hatte sich weißgardistischen Emigranten-Kreisen angeschlossen und war in München der rechtsradikalen Thule-Gesellschaft beigetreten. Als er sich dann 1920 der Deutschen Arbeiterpartei anschloss, aus der bald die NSDAP hervorging, war sein völkisch-antisemitisches Weltbild längst ausgeformt….


Der Südsudan und die UNO:

Feige Blauhelmsoldaten

Am 11. Juli hatten Soldaten der südsudanesischen Armee in der Hauptstadt Juba ein Hotel angegriffen, das vor allem Mitarbeiter internationaler Organisationen beherbergte. Sie vergewaltigten mehrere Ausländerinnen und verprügelten einen südsudanesischen Journalisten. Das Hotel liegt unweit einer UNO-Basis. Die dort stationierten Blauhelme rückten jedoch auch nach mehreren telefonischen Hilferufen nicht aus. Die Soldaten – Chinesen, Inder, Nepalesen und Äthiopier – wiesen die Anrufer ab und teilten mit, sie seien bereits im Einsatz….


Tel Aviv:

Keine zentrale Veranstaltung zur Erinnerung an Itzhak Rabin

Zu ersten Mal seit 21 Jahren wird es in diesem Jahr keine zentrale Veranstaltung zur Erinnerung an den ermordeten ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Itzhak Rabin geben. Dies wurde jetzt bekanntgegeben, nachdem es nicht gelungen war, die Kosten für die für den 5. November geplante Veranstaltung zu decken. Seit dem Mord hatte in jedem Jahr auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv eine große Veranstaltung zur Erinnerung an Itzhak Rabin stattgefunden. Am 20. Erinnerungstag kamen 100.000 Menschen zur Veranstaltung. In den letzten vier Jahren wurde die Veranstaltung von einer Gruppe mit dem Namen „Erinnerung an den Mord – Kampf für die Demokratie!“, die sich aus verschiedenen Jugendbewegungen zusammensetzt in Zusammenarbeit mit dem Rabin-Zentrum organisiert….


JERUSALEM:

Prügelei an der Kotel

An der Westmauer in der Altstadt von Jerusalem ist es am Mittwochmorgen zu schweren Zusammenstößen zwischen orthodoxen und liberalen Juden gekommen. Hunderte von Anhängern der konservativen Bewegung und der Reformbewegung, darunter eine Delegation prominenter Rabbiner und Rabbinerinnen aus den USA, protestierten dagegen, dass die Regierung von Benjamin Netanjahu nach wie vor keinen Platz für ein Gebet nach egalitärem Ritus an der Westmauer eingerichtet hat. Sie wollen, dass Frauen und Männer dort auch gemeinsam beten können….


Zusammenarbeit:

Israel und Deutschland verstärken Austausch in Start-up-Branche

Israel und Deutschland arbeiten im Bereich der Start-up-Förderung immer enger zusammen. Das «German Israeli Start-up Exchange Program» (GISEP) soll Gründern und Investoren den Zugang zum jeweils anderen Ökosystem erleichtern. Eine Delegation des Bundesverbands Deutsche Start-ups, der das Programm initiiert hat, ist noch bis Donnerstag auf einer Informationsreise in Israel unterwegs….


Siedlungen:

Israel weist Obamas Kritik an Bau in Shilo zurück

Israel hat in dieser Woche die Kritik der Obama Administration an einem neuen Bauprojekt in der jüdischen Siedlung Shilo zurückgewiesen. Die biblische Stätte Silo war Heimstätte der Bundeslade, jahrhunderte vor der Eroberung Jerusalems durch König David….


Jerusalem:

Weinlieferung macht historische Schlagzeilen

Die Israelische Altertumsbehörde hat ein Papyrus-Dokument gefunden, auf dem erstmals Jerusalem ausserhalb der Bibel genannt wird. Es handelt sich dabei um das Frachtpapier einer Weinlieferung. Das Dokument datiert auf die Zeit des Ersten Tempels (7. Jahrhundert v. Chr.) und erwähnt den Namen der Stadt Jerusalem. Es ist auf Papyrus verfasst und ist damit die älteste ausserbiblische Quelle, in der die Stadt Jerusalem auf Hebräisch erwähnt wird….


SCHERUT-LIZENZEN:

Abgefahren

Wer schon einmal den letzten Bus vor dem Schabbat verpasst hat, der hat sie sicher zu schätzen gelernt. Die israelischen Sammeltaxis – die Scherut. Sie unterstützen die Buslinien in der Hauptverkehrszeit, und für viele sind sie die einzige Möglichkeit, sich am Schabbat fortzubewegen. Jetzt sind die beliebten Minibusse zu einem Politikum geworden und könnten vielleicht ganz aus dem Straßenbild verschwinden. Denn ab dem 1. Januar 2017 ist es illegal, den besonderen Taxi-Dienst in Israel anzubieten. Laut Gesetz sollen Ende 2016 ausnahmslos alle Lizenzen, die vom Transportministerium ausgegeben wurden, auslaufen….


NEW YORK:

Falafel vom Laster

Rifat Mursalin arbeitet im Schlaraffenland. Jeden Tag um elf Uhr rollen rund um sein Bürohochhaus in Midtown Manhattan gut zwei Dutzend mobile Feinkostläden an. Je nach Laune kann er zwischen Sushi, Gyros, Hotdogs, thailändischen und koreanischen Leckereien, belgischen Waffeln oder chinesischen Teigtaschen wählen. Doch der Bankier aus Bangladesch entscheidet sich meist, wie heute, für den Food Truck von Jack Rahmey. Unter all den kochenden Kleinlastern, die hier täglich um die Gunst des Bürovolks buhlen, ist ihm Rahmeys Wagen der liebste….


WIESBADEN:

Zeichen der Freundschaft

Man muss kein Staatsmann sein, um Großes zu leisten«, begann DIG-Präsident Hellmut Königshaus seine Laudatio auf Amnon Weinstein. Der israelische Geigenbauer erhielt beim Festakt anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Deutsch-Israelischen Gesellschaft die Ernst-Cramer-Medaille für sein Wirken zur Aussöhnung und gegen das Vergessen. Königshaus ging damit auf die Geschichte des jüdischen Geigenbauers ein, der die Instrumente von jüdischen Opfern des Holocausts restauriert, auf denen heute junge Musiker spielen und Konzerte geben….


DIGITAL:

Erweckung im Albisgüetli

Wer in Zürich eine lustige Party oder eine deftige Parteiversammlung plant, ist mit dem Schützenhaus »Albisgüetli« gut bedient. Dort finden jedes Jahr das Country Music Festival statt – und ebenso Versammlungen der rechtsnationalen SVP. Das alte Haus oben am Berghang wird aber auch gerne für jüdische Hochzeiten gebucht, vor allem, wenn viele Gäste kommen. An diesem herbstlichen Abend wird allerdings nicht getanzt. Ein alter Rabbi aus den USA und Verfasser von mehr als 100 Büchern steht hinter dem Rednerpult. Seine Stimme bebt: Die Zürcher Juden sollen sich losreißen aus den Fängen des Internets. Der Titel der Veranstaltung lautet (ins Deutsche übersetzt): »Erweckungskongress zur Stärkung gegenüber den technologischen Problemen«….


LEONARD COHEN:

Hineni, Hineni!

Das wirklich Berührende ist die Nacktheit, mit der Leonard Cohen, der inzwischen immerhin 82 Jahre zählt, auf seinem neuen Album vor den Herrn tritt: seine Unerschrockenheit, seine Demut, sein melancholischer Fatalismus. Ein Abraham des Rocks, der sich für den letzten Weg vorbereitet, mit einem auf Hebräisch dahingehauchten »Hineni, Hineni« und einem reibeisernen »I am ready, my Lord!«. So wie bei Cohen klingen Gelassenheit, Furchtlosigkeit und Urvertrauen, so hört sich der vielleicht tröstendste Blick auf das Ende an. You Want It Darker ist Leonard Cohens ganz persönliches Kaddisch….


HEBRÄISCHUNTERRICHT:

Alef, Bet, Schabbat

Frau Benizri-Wedde, mit »Schalom Uwracha« hat der Zentralrat der Juden ein neues Hebräisch-Leserlernbuch für Grundschüler herausgebracht. Es vermittelt die hebräischen Buchstaben mithilfe von einfachen Wörtern aus dem jüdischen Alltag: Schabbat, Mazza, Bracha. Eignet sich das Buch also besonders gut für Kinder, die nicht mit Iwrit aufwachsen? Ja, das ist das Konzept. Es ist kein Iwrit-Buch, sondern ein Sprachbuch für den religiösen Gebrauch. Es vermittelt also eine gewisse Ritualkompetenz, damit Kinder eine Bracha sagen und dem Gebet folgen können –und zwar in der Originalsprache. Perfekt finde ich, dass das erste Wort in diesem Buch »Schabbat« ist, etwas ganz Zentrales im Judentum, in das man inhaltlich sehr viel hineinlegen kann….

»Schalom Uwracha – Hebräisch-Leselernbuch« (mit Arbeitsheft). Herausgegeben vom Zentralrat der Juden in Deutschland (Projektleitung: Shila Erlbaum). Behrman House 1999, deutsche Ausgabe 2016, 136 bzw. 32 S., 9 € (inkl. Porto). Das Buch kann bei info@zentralratderjuden.de bestellt werden.


Reichspogromnacht:

Auch in Jena wird der Opfer gedacht

Seit 31 Jahren erinnert der Arbeitskreis Judentum gemeinsam mit der Stadtverwaltung an die aus Jena deportierten Juden, Sinti und Roma. Immer am 9. November, dem Datum der Reichspogromnacht im Jahr 1938, gedenken die Jenaer der Opfer des deutschen Faschismus‘. Auch in diesem Jahr wird wieder ein Kranz am Westbahnhof niedergelegt. Am Gleis 1 findet man die Gedenktafel, die an jene erinnert, die 1938 in die faschistischen Todeslager deportiert worden….


Weltkulturerbe:

Mikwe in Worms ist sanierungsbedürftig

Es riecht modrig. Viele der Sandsteine sind mit Moos überzogen, Putz bröckelt, es ist klamm und feucht. Die Mikwe nahe der Synagoge, die in großen Teilen noch in ihrer ursprünglichen Form erhalten ist, ist sanierungsbedürftig. Seit Jahren schon können Besucher nur die Treppe hinunter und dann in den ersten der Räume gehen, ist der Zugang zum Wasser gesperrt. Nun soll das ganze jüdische Kultbad für die Öffentlichkeit geschlossen werden….


Ausstellung im Rathaus der Gemeinde Mandelbachtal:

„Die Wannsee-Konferenz und der Völkermord an den europäischen Juden“

„Die Ausstellung wurde von der Gedenk- und Bildungsstätte „Haus der Wannsee-Konferenz“ in Berlin konzipiert und besteht aus 35 großformatigen Tafeln!“ so Bürgermeister Gerd Tussing in seiner Begrüßung. „Sie beschäftigt sich mit den Themen Rassismus, Antisemitismus, Gewalt, Demütigung und den systematischen Völkermord im Dritten Reich. Leider hat die Ausstellung durch die aufkeimende Fremdenfeindlichkeit und den Rassenwahn verschiedener Unbelehrbarer in unserem Land wieder eine ungeahnte Aktualität erhalten!“  Tussing dankte dem Verkehrsverein Mandelbachtal, dass der Verein das kulturelle Angebot in der Gemeinde durch seine interessanten Ausstellungen im Rathaus außerordentlich bereichere….


„Die Stadt ohne Juden“:

Ein Film findet sein verschollenes Ende

Es war eine Prophezeiung von erstaunlicher Radikalität und Weitsicht: „Die Stadt ohne Juden“, der 1924 erschienene österreichische Stummfilm nach Hugo Bettauers gleichnamigem Roman, nahm als weltweit erster Film vorweg, wohin der grassierende Antisemitismus führen könnte: Aus einer Stadt namens Utopia, in der Angst vor sozialem Abstieg, Groll auf Spekulanten und Judenhass den Alltag prägen, werden alle Juden verbannt. Die Großdeutschen wie der rabiate Rat Bernart (Hans Moser mit einem Gerät von einem Schnurrbart) freuen sich, doch sonst ist damit kein Problem gelöst: Der Film von Regisseur Hans Karl Breslauer zeigt auf drastische, wenn auch satirische Weise, wie die Vertreibung der Juden die Stadt kulturell und wirtschaftlich völlig in den Ruin zu treiben droht….


Rechnungsprüfer Schapira:

Zu wenig Entschädigung für Holocaust-Überlebende

Eine von der Regierung eingerichtete Schadenersatz-Organisation fürHolocaust -Überlebende hat es versäumt, 84 Prozent ihrer Anlagen an die Betroffenen weiterzugeben. Das bemängelt Rechnungsprüfer Josef Schapira in seinem Wirtschaftsbericht, den er am Dienstag Knesset -Sprecher Juli Edelstein überreicht hat. Das 2006 von der Regierung gegründete „Unternehmen für die Lokalisierung und Wiederbringung der Anlagen von Holocaust -Überlebenden“ habe bislang Besitz von umgerechnet 429 Millionen Euro ausfindig gemacht. Davon habe es aber nur 67 Millionen Euro zurückgegeben. Schapira drängt darauf, die Anlagen schnellstmöglich den Besitzern zurückzugeben. „Die Generation der Überlebenden wird täglich kleiner.“….


Video des Tages I:

„Großmütter Kochen“ in Tel Aviv

Das nächste Wochenende steht bereits vor der Tür. Es muss eingekauft werden, damit am Freitag und Shabbat leckeres Essen auf den Tisch kommt. Aber nicht alle Israelis stehen gerne stundenlang in der Küche. Sie gehen lieber auf den Tel Aviver Carmel-Markt und kaufen sich ihr Shabbat-Essen bei Großmütter kochen (hebr. Savtot mevashlot)….

Hier das Video!


Video des Tages II:

Mit dem Auto durch Tel Aviv

Das heutige Video des Tages lädt Sie zu einer Fahrt durch die Strassen Tel Avivs ein. Die Fahrt fand an einem Shabbat statt, es waren also weniger Autos auf den Strassen als innerhalb der Woche….

Hier das Video!


Justizministerium gegen Oberstes Gericht:

Supreme Court severs ties with Ayelet Shaked over ‚gun to the head‘ threats

In an unprecedented counterattack, Supreme Court President Miriam Naor on Thursday severed relations with Justice Minister Ayelet Shaked regarding negotiations over appointments of future justices. The decision was made in light of the justice minister’s „gun to the head“ threats she has made through the media about pushing a law through the Knesset to allow her and the political echelon to appoint judges against the Supreme Court’s wishes….


Daesh(i)-Führer:

Jews give everything to fight against jihad

Elusive Islamic State leader Abu Bkr al-Baghdadi called upon residents of Mosul on Thursday to fight what he said are the enemies of God, and called on Daesh(i) fighters to destroy the Iraqi city’s „infidels“ and invade Turkey. In a 31-minute audio recording published by the organization „Al-Furkan“ under the title „This is what we were promised by Allah and His messenger,“ two weeks after the beginning of the Iraqi military’s operation to liberate Mosul, Baghdadi mainly addressed the battle for the Daesh(i)-held city….


Oldenburg:

Punish German BDS teachers, say US and Israeli labor-union leaders

Trade-union leaders in Israel and the US urged the federal German teachers’ labor organization this week to take action, including legal measures, against educators in the city of Oldenburg for their call to impose a full boycott on the Jewish state. “The long-lasting connections and relationship between ITU [Israel Teachers Union] and the GEW [Education and Science Workers’ Union] are based on both genuine support and deep friendship,” ITU general secretary Joseph Wasserman told The Jerusalem Post….(BDS: Bund Debiler Spinner! WD)


Fortschritte:

Israeli research successful in identifying possible HIV, AIDS cure

Researchers at the Hebrew University in Jerusalem have identified a protein called Gammora that they say can reduce HIV, Human Immunodeficiency Virus, in infected patients by 97 percent. This sexually transmitted retrovirus, which is the precursor to the deadly Acquired Immune Deficiency Syndrome (AIDS), is currently treated with drugs that slow its progression; however, as of now, there is no cure for HIV positive patients….


Verschwundene Dokumente?:

Have documents in the Duma arson case vanished in a cover-up?

Documents describing the treatment of an Israeli minor who was exposed to intense interrogation as part of the Shin Bet’s (Israel Security Agency) probe into the July 2015 firebombing attack against a Palestinian family in the West Bank village of Duma have disappeared in a cover-up, the right-wing Honenu NGO alleged on Wednesday. Honenu said the documents were used by the state prosecution in 2015 to convince the district courts involved to permit the Shin Bet to continue intensive interrogation of the suspects in the case without granting them access to their lawyers….


Strassenbahn:

New rail plans link Jerusalem to West Bank settlements

Plans to expand Jerusalem’s light rail will connect Israel’s capital with three West Bank settlements, including the city of Ma’aleh Adumim. News of the plans come amid a campaign by politicians to sway the government and Knesset to annex the city that is home to over 37,000 people. Transportation Minister Israel Katz said the issue was equity for all Israel’s citizens. “I see Jerusalem and the greater area around it as one unit,” he told Channel 2, which broke the story….


Der x-te Anlauf:

Fatah sets date for top leadership elections

Fatah’s top leadership body decided on Wednesday that the long-awaited seventh Fatah General Congress will take place at the end of November. “The Fatah Central Committee unanimously decided to hold the seventh Fatah Congress on the 29th of the current month in Ramallah,” read a statement in Wafa, the official Palestinian Authority news site….


Araber unter sich:

Angry at Abbas, West Bank Village Becomes Violent Power Vacuum

Hundreds of bullet holes scar the concrete walls, shop fronts and trash-strewn alleys of Balata, the West Bank’s largest refugee camp, the result of furious clashes earlier this week between Palestinian security forces and local gunmen. The heavily armed force came before dawn on Monday, hunting for a handful of locals they say are criminals and thugs. For six hours the gunfire raged, shattering windows and piercing metal, before the security squad withdrew, empty handed….


Nach Abstimmung:

Christliche Israel-Unterstützer wollen UNESCO mit Bibeln überfluten

Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem hat ihre Glaubensbrüder dazu aufgerufen, Bibeln an die UNESCO zu schicken und damit auf die jüngste Resolution zu reagieren, die jegliche jüdische und christliche Verbindung zum Tempelberg leugnet (FJ berichtete). In einem Aufruf auf ihrer Webseite forderte die Organisation Christen auf der ganzen Welt auf, „eine Bibel zu nehmen, mit einem Textmarker einige der vielen Passagen zu markieren, in denen von ‚Jerusalem‘ und dem ‚Tempel‘ gesprochen wird und sie an den UNESCO-Hauptsitz in Paris zu schicken“….