Aktuelles vom 04-09-2015

04.09.2015                     20. 5775 Elul 5775

Neue Nachrichten:

Lieber Leser:

Durch einen Datencrash im Server ist uns leider ein Teil unserer Daten verloren gegangen. Wir bitten um Verständnis. WD



 

Konzert in Iran:

Teheran will Barenboim-Auftritt nicht zulassen

Rückschlag für Daniel Barenboims Kulturdiplomatie: Weil der Dirigent und Pianist israelischer Staatsbürger ist, hat die iranische Regierung einen möglichen Auftritt Barenboims mit der Staatskapelle Berlin in Teheran abgesagt. „Der Iran erkennt das zionistische Regime (Israel) nicht an und wird auch nicht mit Künstlern dieses Regimes zusammenarbeiten“, sagte ein Sprecher des iranischen Kultusministeriums am Freitag. Sprecher Hussein Nuschabadi sagte der Nachrichtenagentur Fars weiter, sobald das Ministerium erfahren habe, dass der Dirigent des geplanten Konzerts ein israelischer Staatsbürger sei, sei das Konzert vom Minister selbst abgesagt worden. Teheran habe über diese Planungen nichts gewusst. Der Vorschlag für das Konzert in Teheran sei von der Berliner Staatskapelle selbst gekommen. Barenboim äußerte sich zunächst nicht zu der neuen Entwicklung….


Israels Ministerpräsident:

Netanjahu: Iran gefährlicher als IS

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat abermals das internationalen Atomabkommen mit Iran kritisiert. Die geplante Aufhebung der internationalen Sanktionen gegen die Islamische Republik im Gegenzug zur Einschränkung ihres Atomprogramms berge große Gefahren, sagte Netanjahu am Samstag bei einem Besuch im italienischen Florenz. „Iran wird hunderte Milliarden Dollar durch die Lockerung der Sanktionen und Investitionen erhalten, um seine Aggression und seinen Terrorismus im Nahen Osten und Nordafrika und darüber hinaus zu befeuern“, warnte er….


„The Situation“:

Stück über Nahost-Konflikt wird uraufgeführt

Am Berliner Maxim Gorki Theater wird heute das neue Stück der israelischen Regisseurin Yael Ronen uraufgeführt. In «The Situation» greift Ronen die Lebensumstände der aus dem Nahen Osten kommenden Neu-Berliner auf. Wer auf Hebräisch oder Arabisch auf die aktuelle politische Lage des Nahen Ostens anspielen wolle, spreche einfach von «The Situation»….


München:

Holocaust-Überlebender Uri Chanoch gestorben

Der Holocaust-Überlebende Uri Chanoch ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Das teilte die Stiftung Bayerische Gedenkstätten am Mittwoch mit. Chanoch war Vorsitzender der Vereinigung der Überlebenden der KZ-Außenlager Dachau und sprach als Stiftungsratsmitglied immer wieder über das Grauen, das er als Jugendlicher erleben musste. Sein Ziel war es nach Stiftungsangaben stets, seine Erlebnisse weiterzureichen, «vor Rechtsradikalismus zu warnen und für Demokratie zu werben»….


Ungarn und Bulgarien:

Schützt Israels High-Tech-Zaun bald Europas Grenzen?

Ungarn und Bulgarien wollen offenbar Flüchtlingsströme mit israelischem Knowhow stemmen: Demnach wollen beide Staaten in Jerusalem eine Kopie des High-Tech Grenzzauns zu Ägypten erstehen. Zehntausende, die aus Krisengebieten ins Land strömen um Zuflucht zu suchen. Und die Gefahr, dass Islamisten sich in den Flüchtlingsstrom mischen, um poröse Grenzen zu infiltrieren und Attentate zu begehen. Was so klingt wie die aktuellen Herausforderungen Europas, waren eigentlich die panischen Schlagzeilen israelischer Tageszeitungen vor vier Jahren. Damals strömten Tausende Afrikaner über den Sinai nach Israel, um hier Sicherheit und eine bessere Zukunft zu finden….


Migrationspolitik:

Wer Flüchtlinge zurückweist, geht mit ihnen unter

In diesen Tagen solidarisieren sich viele Menschen in Europa mit den syrischen Flüchtlingen. Sie verstehen, dass jede geglückte Flucht eine Rettung bedeutet. Wer sich aufmacht, um Not und Unterdrückung zu entkommen, ist ein Held wie jeder, der ihm die Gastfreundschaft gewährt und hilft, ein besseres Leben aufzubauen….Im verbindlichen Text für fast vier Milliarden Christen, Muslime und Juden, ist die Flucht sogar mit dem göttlichen Heilsplan verbunden. In der Genesis segnet Gott seinen Diener Abram und fordert ihn gleichzeitig auf, die Heimat zu verlassen. Später muss das Volk Israels aus Ägypten ziehen, um das Gelobte Land zu erreichen. Und für die Christen wurde ein Messias geboren, der sein Leben als Flüchtling vor den Häschern des Herodes begann…..


NRWs erste Rabbinerin:

Jüdische Geistliche ordiniert

Nordrhein-Westfalens erste Rabbinerin nach dem Zweiten Weltkrieg ist gemeinsam mit weiteren jüdischen Geistlichen am Montag feierlich eingeführt worden. Sie gehört zu insgesamt fünf Absolventen des liberalen Abraham Geiger Kollegs in Potsdam, die bei der Ordinationsfeier in der Beit Tikwa Synagoge in Bielefeld ihre Urkunden erhielten….


Spielabbruch:

Massenprügelei nach antisemitischen Beschimpfungen

Spielabbruch in der Berliner Kreisklasse: Nach antisemitischen Äußerungen gegenüber einem Spieler von Tus Makkabi gibt es eine Massenschlägerei mit zwei Verletzten. Nun ermittelt der Staatsschutz….


Libanon:

Die Libanesen haben die Nase voll

„Eure Zeit ist abgelaufen“, skandierten die Demonstranten. „Vorrang für die Bürger“ und „Nieder mit der Herrschaft der Korrupten“ stand auf den Transparenten der größten Massenproteste im Libanon seit dem Mord an Ex-Premier Rafik Hariri vor zehn Jahren. Seit Wochen schon türmt sich in der Sommerhitze stinkender Müll auf Beiruts Straßen, seit im Juli die zentrale Deponie Naameh geschlossen werden musste. Jetzt haben die Libanesen die Nase voll von dem Gestank, dem Dauerversagen ihrer politischen Klasse und deren Selbstbereicherung. Und so schlagen die Proteste gegen den Müllnotstand und die Verwahrlosung der Wohnviertel immer stärker um in eine generelle Konfrontation zwischen dem Volk und seinen ungeliebten Volksvertretern….


Gerichtsurteil:

Israels Fußballer streiken gegen Spielverbot am Sabbat

Am heiligen Sabbat soll der Mensch ruhen, so steht es im zweiten Buch Mose. Weil das Gebot einem israelischen Gericht zufolge schon bald auch für Fußballspieler gelten soll, gehen die Sportler nun auf die Barrikaden. Mit einem Streik wollen sie das Recht auf Fußball am Sabbat wieder erkämpfen: Ab dem 12. September werde in allen israelischen Spielklassen der Ball ruhen, wenn das Spielverbot nicht zurückgenommen werde, kündigte ein Sprecher des israelischen Fußballverbandes an. „Sollte die Regierung uns Fußballspiele am Sabbat nicht weiter erlauben, wird der Spielbetrieb von der Ersten Liga bis hinunter zu den Jugendklassen an allen Wochentagen eingestellt.“….


„Islamischer Staat“:

Das Ende von Palmyra

Rauch steigt auf über Palmyra. Es ist das weithin sichtbare Zeichen einer neuen Zeitrechnung, die der Kalif nur wenig später auch kalendarisch verankern wird. Als Omar den Befehl zur Eroberung Syriens gibt, hat ihm die westliche Welt nur wenig entgegenzusetzen, und die Schlacht am Jarmuk bedeutet 636 das Ende der christlichen Herrschaft über den Orient. Sie begründet auch den unvergänglichen Ruhm der Kalifen und ihrer unbesiegbaren Feldherren. Ganze 1.380 Jahre später schickt sich ein neuer Herrscher an, den Ruhm seiner Vorgänger mit neuem Leben zu erfüllen. Als Abu Bakr al-Baghdadi alias Kalif Ibrahim den Befehl zur Eroberung Syriens gibt, hat ihm die westliche Welt wieder nur wenig entgegenzusetzen….


1840 – Wie der Judenhass in den Orient kam:

Blutige Gerüchte

Es war ein Seufzer der gequälten Vernunft, den Heinrich Heine im Mai 1840 den Lesern der Augsburger Allgemeinen Zeitung aus Paris sandte. Zwar sei in Europa, so schrieb er, „nur noch in Gedichten und Romanen von jenen Hexen, Werwölfen und Juden die Rede, die zu ihrem Satansdienst das Blut frommer Christenkinder nötig haben“. Hier dienten dem aufgeklärten Geist die „schauerlich naiven Sagen“ der Vorväter längst zur Unterhaltung. Doch „im Morgenlande“ entsinne man sich wieder der fürchterlichen Legenden. Unter Folter habe man dort Juden die Aussage abgepresst, dass es für das „Paschafeste etwas Christenblut brauchte“ zum „Eintunken“ der „trocknen Osterbröde“….


Barbara Honigmann:

Zwischen Burka und Thora

Sie lebt im berühmt schönen Straßburg in einer ausgesprochen tristen Straße. Ach ja, sagen viele, wenn sie ihre Adresse nennt, da haben wir am Anfang auch gewohnt. Die „Straße des Anfangs“ nennt Barbara Honigmann daher den Ort, an dem sie geblieben ist. Seit über 30 Jahren wohnt sie im zweithässlichsten Haus der baumlos öden Rue Edel. Aber das Menschengemisch ist bunt. Verrückte wohnen hier, wie der alte Mann, der im Sommer auf dem Balkon seinen nackten faltigen Hintern wärmesuchend in die Sonne streckt. Rätselhafte Fremde sind zugezogen – vielleicht Kasachen oder Kirgisen – mit wenigen Kindern und sehr großen Autos, und auch das „andere Frankreich“ lebt hier, das gänzlich unelegant „in Pantoffeln übers Trottoir“ schlurft. Aber vor allem gibt es hier viele Juden und Muslime. Leicht stichelnd, beschreibt Honigmann die Burkafrauen in ihren schwarzen oder braunen unförmigen Kleidermänteln, „bei denen der einzige Farbfleck von dem Werbeprospekt kommt, den sie in der Hand halten und so aufmerksam studieren, als sei es eine heilige Schrift“….


Hass:

Feuer im Kopf

Linksextreme verwüsten Innenstädte. Rechtsextreme zünden Flüchtlingsheime an. Jugendliche ziehen für den IS in den Krieg. Ein längst überwunden geglaubtes Gefühl ist wieder da: der Hass. Oder war er nie weg?….


Frauenfußball im arabischen Raum:

Kicken gegen alle Widerstände

Die letzten Momente vor dem Spiel, die letzten Anweisungen vor dem Anpfiff gegen den ägyptischen Frauenfußball-Meister Wadi Degla – die kommenden 90 Minuten sind wichtig. Aber sie sind nicht das Wichtigste für die libyschen Fußballerinnen. Für sie zählt vor allem, dass sie überhaupt dabei sind beim Festival „Discover Football“ im Libanon….


Schauplatz Berlin:

Strandparty mit Intifada

Berlin wird immer mehr zu Klein-Tel-Aviv. Tausende Israelis leben an der Spree oder packen gerade ihre Koffer. Der Strom reißt nicht ab. Oft sind die Direktflüge zwischen beiden Städten ausgebucht. Viele dieser Israelflüchtlinge haben den Nahost-Konflikt satt, betrachten die Besatzung des Westjordanlands und die Abriegelung des Gaza-Streifens als falsch. Auf Berlins Straßen hört man viel Hebräisch, es gibt jüdische Supermärkte, jüdische Kindergärten, Schulen, israelische Kunst- und Filmfestivals. Was Berlin allerdings fehlt, ist der Strand von Tel Aviv. Also luden die Macher von „Habait“ (Das Haus) zu einer „Tel Aviv Beach Party“ nach Kreuzberg. „Habait“, das ist eine vor vier Jahren gegründete Initiative israelischer Neu- und Alt-Berliner, die in unregelmäßiger Folge an verschiedenen Orten der Stadt Israels Reichtum an zeitgenössischer Kultur vorstellt….


Bücher – Dialekte:

So redet der Süden

Der Münchner Lohnkutscher Franz Xaver Krenkl (1780-1860) war ein unerschrockener Mann, gelegentlich überholte er mit seinem Vierergespann die Kutsche des Kronprinzen Ludwig. „Er weiß wohl nicht, dass das Vorfahren verboten ist!“, pulverte der Machthaber zu ihm hinüber, doch Krenkl schrie unbeeindruckt zurück: „Majestät, wer ko, der ko!“. Dieser Spruch wurde zum geflügelten Wort, er steht bis heute für Zivilcourage und Schneid….


Flüchtlinge in Deutschland:

Es gibt viel wiedergutzumachen

Das alte Asylgrundrecht war ein Leuchtturm im Hafen der Verfassung. Dieser Leuchtturm wurde 1993 abgeschaltet und durch ein Teelicht ersetzt. Die Politik glaubte damals, die Flüchtlinge kämen deswegen nach Deutschland, weil es dieses große und leuchtende Asylgrundrecht gibt. Sie glaubte daher, wenn man das Grundrecht ausschaltet, schalte man das Flüchtlingsproblem aus. An die Stelle des alten Artikels 16 Absatz 2 wurde daher der Artikel 16 a Grundgesetz gesetzt, der aus dem großen Asyl ein ganz kleines machen wollte….


Diktatur:

Wie Ägypten Stiftungen vertreibt

Kurz vor dem Besuch des ägyptischen Staatschefs Abdel Fattah al-Sisi im Juni gab sich das deutsche Kanzleramt völlig gewiss: Angela Merkel habe nicht vor, mit dem Gast vom Nil erneut über die Rehabilitation der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ägypten zu sprechen, verlautete aus der Berliner Zentrale der Macht. Wollte heißen, die Bundesregierung erwartete, dass der Ex-Feldmarschall mit einer festen Vereinbarung anreist, die das seit nun drei Jahren währende Zerwürfnis beilegt, die skandalösen Haftstrafen für die beiden deutschen Mitarbeiter von 2013 annulliert und die Stiftung wieder ungehindert arbeiten lässt….


Fritz Bauer und der Auschwitz-Prozess:

Das Ende der Verdrängung

Fritz Bauer (1903-1968) gehört zu den weniger bekannten Helden der deutschen Nachkriegsgeschichte. Vieles von dem, was der Jurist und Verfolgte des NS-Regimes tat, spielte sich im Verborgenen ab und gelangte erst nach seinem Tod an die Öffentlichkeit. Aber klar ist: Ohne ihn hätte es wohl weder das Eichmann-Tribunal in Jerusalem im Jahr 1961 noch den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess gegeben. Der hessische Generalstaatsanwalt Bauer gab Ende der 1950er Jahre dem israelischen Geheimdienst die entscheidenden Tipps zur Ergreifung von Adolf Eichmann, des Cheforganisators des Holocaust, in Argentinien. Und er ließ nicht locker bei der Vorbereitung und Inszenierung des ersten großen Prozesses vor einem deutschen Gericht gegen Täter des NS-Regimes. Der Frankfurter Auschwitz-Prozess endete am 19. August vor 50 Jahren mit der Verkündung der Urteile und Haftstrafen für 17 der Angeklagten….


Ehrenplakette für Lapide:

Deutsch-jüdische Verständigung

Da sitzt sie nun ganz allein im Kaisersaal hinter einem großen Tisch in der Ecke, bis sich mit einigen Minuten Verspätung die Tür endlich öffnet und die Gäste Platz nehmen können: Ruth Lapide, diese kleine, kluge Frau mit dem großen Herzen und dem scharfen Verstand wird am Montag von Oberbürgermeister Peter Feldmann mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Gewürdigt werde ihr jahrzehntelanger Einsatz für die Verständigung zwischen Juden und Christen und ihr Einsatz für die Versöhnung mit dem Staat Israel, sagt der Oberbürgermeister….


Angriff in Hebron:

Palästinenser verwechseln US-Touristen mit Siedlern

Eine Gruppe von US-Touristen ist im Westjordanland offenbar mit jüdischen Siedlern verwechselt und von Palästinensern angegriffen worden. Die Angreifer hätten das Auto der fünf Touristen in Hebron mit Steinen und einer Brandbombe beworfen, erklärte die Polizei am Donnerstag….


Ungarn:

Inkompetenz mit böser Absicht

Was will Viktor Orbán eigentlich? Diese Frage wird in Europa immer dringlicher gestellt. Im Umgang mit den tausenden Flüchtlingen, die über die Grenze aus Serbien strömen, fährt Ungarn eine unverständliche Zickzackpolitik, die weder dem Land noch den betroffenen Menschen irgendetwas nützt. Und Orbán holt sich dafür im Ausland verbale Prügel, die sogar die bisherige Kritik an seinem autoritären Führungsstil übertreffen….


Analyse:

Wissenschaftler führen Fremdenhass auf DDR zurück

Die These einiger ostdeutscher Ministerpräsidenten, ihre Län­der hätten kein besonderes Problem mit dem Rechtsradikalismus, stößt auf Widerspruch aus der Wissenschaft. “Ich verstehe nicht, warum ein kluger Kopf wie Bodo Ramelow so etwas behauptet”, sagte der ehemalige Direktor des Kriminologischen For­schungs­institut Niedersachsen, Christian Pfeiffer, dem Nachrichten­magazin Focus. Zuvor hatte Thüringens Ministerpräsident Ramelow (Linke) behauptet, es handele sich um ein gesamtdeutsches Problem….


Solarstrom:

Israels größtes Photovoltaik-Kraftwerk steht in der Wüste

Halutziot PV Power Plant ist ein Meilenstein für die erneuerbaren Energien in Israel und wird einen wesentlichen Beitrag zur Absicherung des Energiemix leisten. Die Wüste Negev in der Nähe von Gaza wurde bewusst gewählt, weil hier die Sonneneinstrahlung sehr hoch ist. Die Anlage wird voraussichtlich jährlich 110.000 MWh Strom produzieren und bis zu 55.000 Haushalte beliefern. Das 55 MWp Solarkraftwerk in der Wüste Negev entstand in enger Zusammenarbeit der beiden M+W Tochtergesellschaften M+W Israel und M+W Solar. Es befindet sich nahe der genossenschaftlichen Siedlung Ohad rund 100 Kilometer südlich von Tel Aviv und beansprucht eine Gesamtfläche von knapp 100 Hektar….


Kultur:

Vom Traktor gehoben

Bei einem mutmaßlichen Raubversuch ist ein etwa 1800 Jahre alter Sarkophag nach seiner Entdeckung in Israel schwer beschädigt worden. Der 2,5 Meter lange Sarg aus Kalkstein war bei Bauarbeiten in der Küstenstadt Aschkelon von Arbeitern gefunden worden. Sie hätten zunächst versucht, den wertvollen Fund zu verbergen….


Europäischer Tag der jüdischen Kultur:

Freier Eintritt im Jüdischen Museum München

Zum 16. Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am Sonntag, 6. September, hat das Jüdische Museum München am St.-Jakobs-Platz 16 von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Der diesjährige Tag steht unter dem Motto „Brücken“. Rund um den Jakobsplatz ist ganztägig ein vielfältiges Progamm für Jung und Alt geboten. Im Jüdischen Museum München gibt es um 11 Uhr und um 13 Uhr öffentliche Rundgänge durch die aktuelle Ausstellung „Jukebox. Jewkbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl“. Bei einer Schnitzeljag um 14 Uhr sind Kinder zwischen 6 und 10 Jahren eingeladen, sich auf Geheimnissuche durch die Aussstellungen des Museums zu begeben. Die Teilnahme ist jeweils kostenlos. Informationen unter: www.juedisches-museum@muenchen.de….


Jüdisches Wien erleben:

Die Wiener Jüdische Gemeinde lädt ein

Auch dieses Jahr wieder öffnet die Israelitische Kultusgemeinde Wien am Sonntag Ihre Tore. Für alle interessierten Besucherinnen und Besucher gibt es in der Seitenstettengasse das bereits beliebte bunte Programm mit Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg, Oberkantor Shmuel Barzilai, dem Wiener Jüdischen Chor, Führung durch die Synagoge mit Rabbiner Hofmeister, Führungen am Jüdischen Friedhof Währing und am Zentralfriedhof Tor 1 mit Historikerin Tina Walzer, Weinverkostung, koschere Schmankerl und vieles mehr….


TU Berlin – Buchpräsentation:

„Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart“

Das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin und der Verlag De Gruyter stellen am 8. September 2015 den 7. und 8. Band des auf acht Bände angelegten „Handbuchs des Antisemitismus“ vor. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Eine Anmeldung ist noch möglich (per E-Mail: reservierung@jmberlin.de). Mit dem Erscheinen des achten Bandes ist das Handbuch des Antisemitismus abgeschlossen. Damit existiert erstmals ein enzyklopädisches Kompendium über sämtliche Aspekte der Judenfeindschaft ohne zeitliche oder räumliche Grenzen von der Antike bis zur Gegenwart in allen relevanten Nationen und Regionen. Christlicher Antijudaismus ist in der Reihe ebenso thematisiert wie der rassistische moderne Antisemitismus, aber auch Antizionismus und Ressentiments der islamischen Gesellschaft sind berücksichtigt. Personen, Ereignisse und Publikationen sowie kulturelle Manifeste der Judenfeindschaft sind ebenfalls ausführlich beschrieben….


Bei Demo in Hombrechtikon ZH:

Antifa und Nazis prügeln sich im Hinterland

Teilweise vermummt marschierten 120 Antifaschisten gestern Abend durch Hombrechtikon ZH. Auf Transparenten trugen sie Parolen wie «Gegen Antisemiten und Rassisten» oder «Faschisten bekämpfen» durch die Gemeinde. Die Zürcher Polizei bestätigt die Demonstration, der Aufmarsch war nicht bewilligt. In einer Mitteilung schrieb die «Antifaschistische Aktionsfront» heute Nacht, Hombrechtikon sei für die Kundgebung ausgewählt worden, weil dort das Nazi-Netzwerk «Blood & Honour Zürich» und dessen «Aktivisten verankert» seien….


Studien-Tipps:

Auf Deutsch studieren in Israel

In Israel leben mindestens 100.000 Menschen mit Deutschkenntnissen, wie Untersuchungen der Internationalen Medienhilfe (IMH) ergeben haben. Darunter sind nach einer aktuellen Erhebung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts etwa 3.000 Schüler und Studenten, die momentan die Schulbank drücken, um Deutsch neu zu lernen….


Neuer Krimi aus Cholon:

Die Möglichkeit eines Verbrechens

Nach dem etwas eigenwilligen Debüt legt Dror Mishani den zweiten Fall seines Ermittlers vor. Eine Bombenattrappe vor einem Kindergarten macht den Anfang zu einem Fall, der einige verzwickte Wendungen nehmen wird, und sich zu etwas ganz anderem entwickelt als erwartet. Der Hauptverdächtige hat am Ende damit nichts zu tun, dafür aber etwas ganz anderes zu verbergen….


Hilfe in der dunkelsten Stunde:

Thank you Shanghai

Während des Zweiten Weltkriegs war Shanghai einer der wenigen Orte auf der Welt, der jüdische Flüchtlinge aufnahm. Über 20.000 Juden fanden dort Zuflucht. 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat Israel nun ein Video veröffentlicht, mit dem es sich bei Shanghai für die Hilfe bedankt. Der Generalkonsul des Staates Israel in Shanghai, Arnon Perlman, sagte: „Das Volk Israel wird nie vergessen, dass uns die Menschen in China in unserer dunkelsten Stunde geholfen haben. […] Wir haben dieses Video in der Hoffnung gedreht, dass viele Menschen in China und auf der ganzen Welt es sehen können und unsere Dankbarkeit für die Hilfe der Chinesen spüren können.“….


Damals und Heute:

Angst, die nicht vergehen wird…

Heute, am 3. September, sind es genau 70 Jahre her, seit das Getto Hongkew in China von amerikanischen Streitkräften befreit wurde. Ich sitze in Köln an meinem Schreibtisch, blicke in den Fernseher und Bilder ziehen in immer rascherer Folge an meinen Augen vorbei. Bilder von der Küste in der Türkei. Angeschwemmte Leichen von Flüchtlingen, die sich auf die nächste lebensgefährliche Etappe ihrer Flucht vor Verfolgung und Tod gemacht haben….


Antisemitismus im Reichstag:

Judenfeindliche Sprache in Politik und Gesellschaft der Weimarer Republik

Das 524 Seiten umfassende Buch ist das Resultat einer umfangreichen Quellenforschung. Sie zeigt auf wie es zu einer Sprache der Judenfeindschaft kommt: „Von offener radikal-antisemitischer Propaganda der Deutschvölkischen und Nationalsozialisten über verschieden stark codierte Formen bis hin zu kulturell eingeschriebenen Redewendungen, die den Sprechenden nicht bewusst waren. Solche latent antisemitische Sprachformen traten auch bei den Parteien der Mitte und der Linken auf.“ Die Autorin weist auch hin auf die bisher vernachlässigte Rolle der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), die judenfeindliche Einstellungen salonfähig machte….


Seinem starken Namen gerecht geworden:

Dem Matisyahu Gibor und der schönen Maria

Matisyahu ist seinem starkem Namen gerecht geworden, kol hakawod!!! Als „Mörder!“ begrüßt zu werden ist natürlich kein „schönes Karma“, was einem Musiker da aus arabischem Flaggenmeer im Publikum entgegenschallen kann! Und so geschah es. [Quelle: ‚Der Standard‘, Österreich.] Nicht alle im Publikum waren derart lustig eingestimmt, so gab es tatsächlich auch Musikliebhaber, sogar welche die Matisyahu für seine Darbietung angemessen bejubelten. Keine Überraschung das?…


Reformation und Israel:

Eine protestantisch-israelische Annäherung

Botschafter Hadas-Handelsman hatte zusammen mit dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, die Schirmherrschaft über die Tagung, die am Montag zu Ende ging. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand Martin Luthers Blick auf das Heilige Land und die Frage nach dem Verhältnis von Reformation und Israel. Christliche und jüdische Referenten aus Deutschland und Israel sprachen unter anderem über die Bedeutung der Reformation für die Entwicklung des Reformjudentums, die Reaktionen der Evangelischen Kirche auf die israelische Staatsgründung und über die künftige Gestaltung der protestantisch-israelischen Beziehungen. Rund 130 Teilnehmer waren zu der Konferenz in die Stiftung Leucorea in der Lutherstadt Wittenberg gekommen….


Regierung:

Litzman als Gesundheitsminister vereidigt

Ja‘akov Litzman ist neuer israelischer Gesundheitsminister – er übernimmt als erstes Mitglied seiner ultra-orthodoxen Partei ein Ministeramt. Zudem wurde Ofir Akunis als Wissenschaftsminister vereidigt. Erstmals stellt die Partei des Vereinigten Torah -Judentums einen israelischen Minister: Am Mittwoch wählte die Knesset Ja‘akov Litzman mit 83 zu 10 Stimmen zum neuen Gesundheitsminister. Bislang übte er das Amt als Stellvertreter aus. Doch im August entschied das Oberste Gericht, dass es gegen das Gesetz verstößt, wenn der Ministerposten selbst nicht besetzt ist….


Nicht unerwartet:

Verfahren um Arafats Tod eingestellt

Frankreich hat das Ermittlungsverfahren zum Tod von Jasser Arafat eingestellt. Es gebe keine Beweise für einen Mord an dem Palästinenserführer, gaben Ermittlungsrichter am Mittwoch in Nanterre bei Paris bekannt. Die Richter folgten mit der Einstellung des Verfahrens der Empfehlung der Staatsanwaltschaft. Arafats Witwe Suha hatte im Jahr 2012 Anklage gegen Unbekannt wegen Mordes an ihrem Mann erhoben. Unter Palästinensern hält sich seit Arafats Tod 2004 das Gerücht, Israel habe den Anführer vergiftet. Die Regierung in Jerusalem weist diese Anschuldigungen zurück….


Wirtschaft:

Ahava will Mehrheitsanteile an Chinesen verkaufen

Ahava verkaufe mindestens 51 Prozent der Firmenanteile an das chinesische Konglomerat Fosun, berichtete das Wirtschaftsmagazin „Globes“ am Dienstag. Ein Vertrag für den Verkauf zwischen Fosun und den Aktionären von Ahava sei bereits unterschrieben, heißt es in dem Artikel. Einer der Hauptanteilseigner, „B. Goan Holdings“, habe der Zeitung mitgeteilt: „(…) eine Grundsatzvereinbarung wurde von den Aktionären Ahavas unterzeichnet, alle oder einen Teil ihrer Anteile an der Gesellschaft zu verkaufen.“….


Naturschutz:

Israels Gazellen stark gefährdet

Die wild lebenden Gazellen in Israel sind vom Aussterben bedroht. Ihre Population ist in den vergangenen 15 Jahren um 70 Prozent zurückgegangen. Das geht aus einem Bericht der „Internationalen Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen“ (IUCN) hervor. Die „Israelische Natur- und Parkbehörde“ (INPA) hatte entsprechende Daten über die Edmigazellen in Israel an die IUCN geschickt. Eine Analyse ergab, dass die Tiere stark gefährdet seien, meldet die Tageszeitung „Ha‘aretz“….


Farbtrick:

Wie schillernde Krebse unsichtbar werden

Sie sind höchstens ein paar Millimeter lang – und große Meister der Tarnung. Krebse der Familie Sapphirinidae beherrschen einen magischen Trick. Wenn die Ruderfußkrebse durchs Wasser schwimmen, schillern sie in Farben wie Rot, Blau oder Grün. Und ein paar Sekunden später scheinen sie plötzlich unsichtbar zu sein. Wissenschaftler vom Weizmann Institute in Israel haben nun herausgefunden, wie die kleinen Meeresbewohner ihr Aussehen verändern können: indem sie ihren Rücken drehen. Dies sei Teil eines typischen, spiralförmigen Schwimmmanövers, schreiben die Forscher im Fachblatt „Journal of the American Chemical Society“….


Modernisierung des Islam:

Religionen zivilisieren sich nicht von selbst

Der Islam braucht eine Reformation. Da sind sich die meisten westlichen Beobachter einig – und ein paar säkulare mohammedanische dazu. Erstarrt in einem mittelalterlichen Weltbild, gefangen in einer archaischen Ethik und einzementiert in überkommenen sozialen Strukturen braucht der Islam – so die beliebte Diagnose und Empfehlung – dringend eine Art zweiten Luther, jemanden, der die mittelalterlichen Fesseln sprengt und den islamischen Gesellschaften intellektuell den Weg in die Moderne ebnet. Schön gedacht und aus protestantischer Perspektive auch schmeichelhaft. Doch bedauerlicherweise beruht die Hoffnung auf eine islamische Reformation auf falschen Grundannahmen. Das fatale Ergebnis: Das Erstarken des islamischen Fundamentalismus und seine Erfolge in den letzten Jahrzehnten werden grundlegend missverstanden. Daran wiederum knüpfen sich falsche Hoffnung und naive Erwartungen….


Rechte Gewalt in Deutschland:

Die Politik der stillen Duldung

Es brennt wieder in Deutschland. Fast jede Nacht. Gestern in Nauen. Heute Nacht in einer Asylunterkunft in Leipzig. Nein, es gibt nichts mehr zu beschönigen: Deutschland erlebt einen rassistischen Flächenbrand wie in den 1990er Jahren. Als der Staat in Rostock-Lichtenhagen kurzzeitig das Gewaltmonopol preisgab und Migranten einem mordbereiten Mob überließ. Rostock-Lichtenhagen war seither Symbol für die schmutzigen Geburtswehen des vereinigten Deutschlands. Offene Nazigewalt, Pogromstimmung, Brandanschläge auf Asylheime – lange her, weit weg. Der fremdenfeindliche Straßenterror von Heidenau entlarvt diesen kollektiven deutschen Irrtum. Was lange undenkbar war, ist wieder real: In Heidenau wurde das staatliche Gewaltmonopol durchbrochen, weil anfangs viel zu wenig Polizisten vor Ort waren. Verletzte Polizisten, verängstigte Flüchtlinge – Heidenau ist Fanal und vorläufiger Tiefpunkt eines fatalen gesellschaftlichen Prozesses, dem Angela Merkel zu lange tatenlos zusah….


Islamgelehrter über den Terror:

„Der Koran ändert sich nicht“

Ahmad Mohammad al Tayyeb gilt als höchste religiöse Instanz im sunnitischen Islam. Was denkt er über den „Islamischen Staat“, über die Reform seiner Religion und die Schiiten?

Herr Großimam, wie viel Autorität hat Ihre Al-Azhar-Universität noch?
Ahmad Mohammad al Tayyeb: Al Azhar ist die Referenz für alle Sunniten weltweit. Und diese machen 90 Prozent der Muslime aus. Daraus entsteht die Stärke der Al Azhar. Wir versuchen immer, Versöhnung zwischen den Religionen zu schaffen. Zwischen Christen, Sunniten und Schiiten. Das ist ein Glied für den sozialen Frieden auf regionaler Ebene. Wir versuchen auch, den sozialen Frieden in der Welt zu etablieren….


Die „Gute“ norwegische Bank:

Norwegische Bank druckt antisemitische Kreditkarte

Die DNB Bank, die größte Bank Norwegens, hat eine Kreditkarte mit eindeutig antisemitischem Motiv ausgestellt. Bilder dieser Visa-Karte sorgen derzeit in den israelischen Medien für Aufregung. Abgedruckt ist ein hämisch grinsender Jude mit Hakennase und Gebetsschal vor einem Hintergrund aus Goldmünzen. Der Mann, der diese Karte bestellt hat, ist ein in Norwegen lebender Australier. Er gibt an, ein anderes Motiv gewählt zu haben und sehr überrascht gewesen zu sein, als er diese Kreditkarte erhielt. Die von ihm informierte israelische Botschaft in Oslo nahm sofort Kontakt zur Bank auf….


Gaza:

Hamas beschlagnahmt Baumaterial

„Die Hamas beschlagnahmt Baumaterialien, die dem Gazastreifen für zivile Sanierungen geliefert werden, für die Renovierung der unterirdischen Terrortunnel“, erklärt Israels Koordinator mit den palästinensischen Autonomiegebieten, General Yoav Poli Mordechai. Er wirft dem Hamasregime vor, ganze Lagerhäuser im Gazastreifen in Besitz genommen zu haben. „Der Hamas verhindert den Wiederaufbau des Gazastreifens, weil sie unter anderem Baumaterialen wie Zement, Eisen und Holz für ihre terroristischen Zwecke verwenden.“ Diese Äußerung machte General Mordechai nur wenige Stunden, nachdem Israels Verteidigungsminister Mosche Yaalon auf der Wirtschaftskonferenz Calcalist öffentlich betonte, dass die Hamas dem Waffenstillstand mit Israel verpflichtet sei….


Video des Tages:

Massada aus der Luft

Wie konnten die Römer diese Festung nur einnehmen? Sie scheint unüberwindlich! Heutzutage können wir über die Baukunst der Wüstenfestung nur staunen. Dieses Video zeigt auf beeindruckende Weise, welche Anstrengungen unternommen wurden, um die Struktur zu erbauen und sie schließlich zu erobern….

Hier das Video!


IS:

Jüdischer Israeli im Verdacht sich IS anzuschließen

Am Wochenende wurde das israelische Außenministerium von einer israelischen Familie kontaktiert, die befürchtete, ihr Sohn sei nach Kreta geflogen, um sich dem IS anzuschließen. Nach einer online-Konversation zu urteilen, die der 21-jährige jüdische Mann geführt hatte, scheint dieser Verdacht durchaus begründet. Das israelische Außenministerium glaubt, dass der Israeli von Kreta aus in die Türkei geflogen ist, um von dort nach Syrien zu gelangen….


UNO – HQ:

UN expected to easily pass resolution allowing Palestinian flag to fly at New York HQ

The UN General assembly is likely to adopt a resolution next week that would allow the Palestinian flag to be raised at the United Nations in time for Palestinian Authority President Mahmoud Abbas‘ visit to New York, the Palestinian representative to the United Nations Riyad Mansour said Thursday. The 193-nation body will vote on September 10 on the measure, predicted to easily garner enough support for easy passage, according to AFP….


Iran-Abkommen:

Saudi king to meet with Obama amid Gulf concerns over Iran nuclear deal

Saudi King Salman will meet with US President Barack Obama in Washington on Friday to seek more support in countering Iran, as the Obama administration aims to use the visit to shore up relations after a period of tensions. The visit is the king’s first to the United States since ascending to the throne in January, and comes after the United States agreed to a nuclear deal with Iran in July, raising Gulf Arab fears that the lifting of sanctions on Iran would enable it to pursue destabilizing policies in the Middle East….


Umwelt:

Environmental NGO unveils Israeli-Palestinian-Jordanian hiking, cycling trails


Aus Angst eingeknickt:

Ahead of Israel-Wales game, Welsh city pulls photo show of Jews and Arabs playing soccer together

Ahead of a much-anticipated soccer match between Israel and Wales on Sunday in Cardiff, boycotters in the Welsh city have targeted a photography exhibit displaying pictures of Jews and Arabs playing the sport together peacefully. The Cardiff Council hosted the collection „Jewish-Arab football: diversity and coexistence through lower-league football“ at a local library for a mere 24 hours before taking it down, the British Daily Mail reported Friday….


Westjordanland:

Settlers to hold rally near Palestinian village of Nabi Saleh in support of IDF soldiers

Right-wing activists and settlers plan to stage a protest on Friday on the outskirts of the Nabi Saleh village, 20 km. northwest of Ramallah, to counter the weekly Palestinian demonstrations held there. Led by Beit Aryeh Council head Avi Naim, the group will gather at the entrance to the Neveh Tzuf settlement, otherwise known as Halamish, which is located just across the road from Nabi Saleh….


Hebron:

Palestinian prevents lynching of 5 lost American yeshiva students in Hebron

A Palestinian man saved five American yeshiva students from Brooklyn from being lynched in Hebron after they took a wrong turn Thursday on their way to the Cave of the Patriarchs. The students entered the Palestinian neighborhood of Jabal Johar after having been misdirected there by the navigational system Waze, according to security sources….


Versuchter Raub?:

Police investigating suspicious east Jerusalem tunnel adjacent to Rockefeller Museum

Jerusalem police are investigating a suspicious 30-meter shaft possibly dug by con men from an elderly Palestinian woman’s east Jerusalem property near the capital’s Rockefeller Museum. Police spokesman Micky Rosenfeld said on Tuesday that a concerned neighbor of the woman contacted authorities on Monday to report that unidentified men had been digging a deep hole for several weeks in the woman’s garden, located just outside the Old City’s walls….


IDF:

Will demoting army’s top legal officer hurt Israel’s position at ICC?

Has the IDF just shot itself in the foot in its battle for legitimacy before the International Criminal Court as the sides proceed toward a showdown over alleged IDF war crimes during the 2014 Gaza war? Many in Israel did not even blink or notice when the IDF decided as part of a wider range of reducing ranks to help make large-scale needed budget cuts to reduce the standing rank of incoming Magistrate Advocate General  Sharon Afek from Major General to Brigadier General….


Beziehungen:

‚Israel-Egypt ties never been better, yet don’t expect Sisi trip to Jerusalem‘

Relations between Egypt and Israel are at their “best” because of ongoing security coordination, a high-level source said. The Iraqi daily Azzaman quoted the source on Wednesday as saying that even though President Abdel Fattah al-Sisi is not going to visit the Jewish state anytime soon, there is ongoing security coordination related to the war against terrorist organizations near the border with Israel….


Westjordanland:

On way out of West Bank, SodaStream CEO blasts BDS as anti-Semitic

it clears out its controversial factory in Ma’aleh Adumin in favor of one in the Negev desert, Sodastream CEO Daniel Birnbaum on Thursday skewered the BDS movement as anti-semitic. „It’s propaganda, it’s politics, it’s hate, it’s anti-Semitism. It’s all the bad stuff we don’t want to be part of,“ Birnbaum said….


Nach Querschläger:

IAF strikes Hamas training site from which bullets struck Israeli homes

The Israel Air Force pummeled a Hamas training facility in northern Gaza early Thursday in response to the firing of bullets from the site at Israeli homes in Moshav Netiv Ha’asara. “The IDF views the Hamas terrorist organization as being exclusively responsible for what occurs in the Gaza Strip, and maintaining quiet in the area,” the IDF said….


Im Vatikan:

President Rivlin meets Pope on official state visit to Vatican, gifts exchanged

President Reuven Rivlin met with Pope Francis Thursday for an official reception and exchange of gifts between the two stately figures. Rivlin was escorted by the Vatican’s Swiss guard and was received by Prefect of the Papal Household, Msgr. Georg Gänswein prior to meeting the pontiff at his private library. While short, the meeting was meaningful….


Grüner Politiker:

Israel’s security fence is worse than communist Berlin Wall

Israeli organizations slammed Green Party Bundestag deputy Uwe Kekeritz on Thursday for claiming that Israel’s security barrier and border system designed to stop Palestinian terrorism is worse than the Berlin Wall. In comparison with Israel’s borders, the Berlin Wall was “a toy”, Bavarian politician Kekeritz claimed in the course of a nearly four-minute video posted to YouTube in mid-August. He spoke at an anti-Israel event in early June, at “Protestant Church Day” in Stuttgart….


Dazu von Uwe Kekeritz:

Klarstellung

In einer Podiumsdiskussion zum Israel-Palästina-Konflikt am Rande des evangelischen Kirchentags Anfang Juni in Stuttgart fiel ein von mir unbedachter, irreführender und in der Konsequenz falscher Vergleich zwischen der Mauer Israel/Palästina und der innerdeutschen Mauer. Hierzu möchte ich klarstellen: Die Berliner Mauer war die steingewordene Menschenverachtung eines Unrechtsregimes. Eine Relativierung – die verschiedentlich aus meiner Aussage herausgelesen wurde – lehne ich ab….


 

Oberrabbi Lau zu Jerusalem Post:

We must preserve sanctity of Shabbat in Israel

Ashkenazi Chief Rabbi David Lau spoke out strongly on Thursday in defense of the sanctity of Shabbat in the public realm and the rights of people who do not wish to work on the Sabbath, saying convenience stores and leisure activities open for some comes at a cost to others who are forced to work as a result. His comments come following a series of incidents and disputes that have grabbed national headlines in recent weeks over the issue of Sabbath observance in the state….


EU-Mitarbeiter:

EU official at center of police probe after alleged anti-Semitic attack on co-worker

A European Union official is the subject of a probe by Belgian police after he allegedly physically and verbally attacked a co-worker, calling her a “dirty Jewess” during an anti-Semitic diatribe. The Belgian League Against Anti-Semitism (LBCA) said Thursday that it had filed a complaint against 45-year-old Maltese official Stefan Grech, who is president of an EU labor union called Generation 2004….


Video vom Sinai:

New video shows ISIS in Sinai likely has advanced Russian weapons

A new video produced by ISIS’s Wilayat Sinai branch in the Sinai Peninsula released on Wednesday reveals that the group has new sophisticated weaponry, which it hopes to use to launch a war against Israel. The new 37-minute video, produced in ISIS’s well-known sleek style, opens by criticizing Egypt’s “apostate” relationship with the State of Israel over a clip from the Camp David Peace Accords in 1978. Calling Sinai the “southern gates to Jerusalem,” and “an opening to fight a war against the Jews”….

Hier das Video!


Applaus:

Hamas Leader Praises Jeremy Corbyn’s Support for Palestinian Struggle

Hamas has reportedly praised the British Labour Party’s leadership frontrunner Jeremy Corbyn for his „sympathetic“ position on the Israeli-Palestinian conflict. According to an interview in The Telegraph with Hamas Deputy Foreign Minister Ghazi Hamad, senior officials in the Palestinian Islamist organization called Corbyn’s oft-controversial stance a welcome change from British leaders past, who allegedly hold a pro-Israel bias….