Aktuelles vom 05. Oktober 2016 – 3. Tischrei 5777 – Fasttag Gedaliah

Neue Nachrichten:

Beleidigte Leberwurst:

Iranischer Parlamentspräsident will Gabriel nicht empfangen

Der Besuch von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel im Iran ist mit einem Eklat zu Ende gegangen. Sein höchstrangiger Gesprächspartner in der Islamischen Republik, Parlamentspräsident Ali Ardeschir Laridschani, sagte ein für Dienstag vereinbartes Treffen kurzfristig ohne Angabe von Gründen ab, wie eine Sprecherin des deutschen Vizekanzlers mitteilte. Gabriel hatte vor seiner Reise angekündigt, er werde auch Streitthemen wie die Menschenrechtslage im Iran sowie dessen Syrien- und Israel-Politik zur Sprache bringen. Spitzenvertreter der deutschen Wirtschaft, die Gabriel begleiteten, werteten den Iran-Besuch dennoch als Erfolg. Die Absage gilt als Rückschlag für Gabriels Erwartung, bei allen Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden Ländern offenere Gespräche möglich zu machen….


NUUR MOSCHEE FRANKFURT:

Gott hat 114 Eigennamen

Zwischen Wohnhäusern am nördlichen Ortsrand Sachsenhausens steht die „Nuur Moschee“. Am Sonntag hat das älteste islamische Gebetshaus Frankfurts, das 1959 an der Babenhäuser Landstraße eröffnet worden ist, ebenso wie Moscheen in ganz Deutschland zum Tag der offenen Tür geladen. Durch einen Hof, den Hügel hinauf, gelangen Besucher zu einem schlichten, weiß gestrichenen, sechseckigen Bau. Zwei Minarette ragen in die Höhe, dazwischen befindet sich der Eingang. Die Spitzen der Türme sowie das Kuppeldach und die Eingangstür sind in hellem Grün gehalten….


DMITRIJ BELKIN „GERMANIJA“:

Das Land meiner Seele

Was nimmt ein Anfang Zwanzigjähriger mit, wenn er sich aufmacht, sein Glück und sich selbst im fernen Deutschland zu suchen? Geld, Fotos der Liebsten, warme Socken? Dmitrij Belkin hat sechs Bücher im Gepäck, Gedichte von Joseph Brodsky, eine Schellingausgabe auf Russisch und Heideggers „Holzwege“. Er trägt sie mit sich in karierten chinesischen Plastiktaschen, deren dünne Henkel sich tief in seine Handflächen schneiden. „Mit solchen Taschen reiste das neue deutsche Judentum, als es noch das alte sowjetische war“, schreibt der Historiker und Philosoph. Wie aus ihm, dem sowjetischen Sohn eines jüdischen Vaters, dem Dnepropetrowsker Jungakademiker, ein deutscher Jude, ein Europäer mit ukrainischen Wurzeln wurde, erzählt er in seinem Buch „Germanija“….


Nach Blockierung von Syrien-Resolutionen:

UNO-Kommissar fordert Verzicht auf Vetorecht bei Kriegsverbrechen

Angesichts der Blockierung von Syrien-Resolutionen des Weltsicherheitsrates durch Russland hat der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte den Verzicht auf ein Vetorecht bei Beschlüssen zu Kriegsverbrechen gefordert. Der UNO-Sicherheitsrat brauche endlich Arbeitsregeln, die kein Veto gegen mehrheitlich akzeptierte Resolutionen zu schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit erlauben, so Said Raad al-Hussein am Dienstag in Genf….


Kampf gegen den Islamischen Staat:

USA fliegen 20 Luftangriffe in Libyen

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in der libyschen Küstenstadt Sirte hat die amerikanische Luftwaffe allein am Sonntag 20 Angriffe geflogen. Wie Amerikas Verteidigungsministerium am Montag mitteilte, ging der Einsatz in Libyen damit in den dritten Monat. Seit dem 1. August flogen Kampfflugzeuge, Helikopter und Drohnen demnach mehr als 200 Angriffe….


Ägypten:

Sicherheitskräfte töten Führer der Muslimbruderschaft

Ägyptische Sicherheitskräfte haben einen einflussreichen Führer der verbotenen islamistischen Muslimbrüder getötet. Mohammed Kamal, der der Gründer des «militärischen Flügels» der Bruderschaft gewesen sein soll, sei zusammen mit einem weiteren Mitglied bei einer Schiesserei in Kairo gestorben, teilte das Innenministerium mit. Diese hätten zuerst das Feuer eröffnet, als Einsatzkräfte in der Nacht zum Dienstag ihre Wohnung in der Hauptstadt stürmten. Ein Sprecher der Muslimbrüder dagegen berichtete, Kamal sei erst von den Behörden entführt und dann getötet worden….


Warschau:

Die kurze Blüte jüdischen Lebens in Polen nach der Schoah

Die Europäische Geschichte des letzten Jahrhunderts ist voller schwarzer Löcher, besonders was die Jahre nach dem Zeiten Weltkrieg betrifft. Der heute als „Tag der Befreiung“ gefeierte 8. Mai 1945 war für viele Menschen noch nicht das Ende der Barbarei. Jüdische Menschen in Nachkriegspolen bezeichneten 1947 als das 8. Jahr des Krieges, weil ihre Verfolgung nicht aufgehört hatte. Gabriel Berger, Sohn polnischer Juden, der mit seinen Eltern Polen 1957 verlassen musste, weil sein Vater seine Arbeit unter fadenscheinigen Vorwänden verlor und die damit verbundenen Anfeindungen nicht mehr ertragen konnte, hat ein Buch vorgelegt, das etwas mehr Licht ins Dunkel der Nachkriegsgeschichte bringt. Er beschreibt in: “Umgeben von Hass und Mitgefühl“ die erstaunliche Geschichte der jüdischen Autonomie in Polen, ihre kurze Blüte und ihr Scheitern….


Religiöse und politische Anfeindungen:

Jüdisches Restaurant „Schmock“ macht dicht

Künftig wird es an der Augustenstraße 52 keinen Falafel und Hummus mehr geben. Stattdessen stehen dort demnächst Frühlingsrollen und andere laotische Spezialitäten auf der Speisekarte. Der Grund: Der Wirt des jüdischen Szenelokals „Schmock“, Florian Geibs, hat genug von den andauernden antisemitischen Anfeindungen gegen ihn, Israel, die Juden und sein Wirtshaus….


Erforschung des Judenhasses:

Wie sich der Antisemitismus gewandelt hat

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 1366 antisemitische Straftaten registriert. Dahinter stehen antisemitische Einstellungen, die weit über den Kreis der Täter hinausreichen. Wie weit sie in der Gesellschaft tatsächlich verankert sind, versucht die empirische Sozialforschung in repräsentativen Bevölkerungsumfragen zu ermitteln. Langzeitbeobachtungen stellten die Abnahme des Antisemitismus nach etwa 2004, dann aber seine Konstanz bis heute im Bereich zwischen acht und zehn Prozent fest. Viele dieser Studien konzipiert und geleitet hat seit Jahrzehnten der Sozialwissenschaftler Werner Bergmann….


IRAN-BESUCH:

Ganz viel Zeit für einen Museumsbesuch

Plötzlich ist der Eklat­ da: Irans Parlamentspräsident Ali Laridschani lässt Sigmar Gabriel abblitzen. Keine Zeit für den deutschen Vizekanzler, der in Teheran Station macht, um die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen nach Jahren der Eiszeit wieder anzukurbeln. Die Absage in letzter Minute ist ein scharfes Signal, dass die Ultrakonservativen im Iran, die Ayatollahs und Mullahs, mit dem zweitägigen Besuch des deutschen Wirtschaftsministers gar nicht einverstanden sind. Gabriel wird zur „Persona non grata“. Hatte er doch vor Ort Kritik an der Menschenrechtslage in der Islamischen Republik geübt und auf das Existenzrecht Israels bestanden, wenn auch diplomatisch höflich. Die Äußerungen werden von konservativen Kreisen im Iran als Affront empfunden….


Ein neuer Name im Viertel:

Die Ilse-Weber-Straße in Laim

In Laim gibt es seit kurzem eine Neue: Ilse-Weber-Straße heißt jetzt die kleine Straße, welche die Schrobenhausener Straße mit der Friedenheimer Straße verbindet. Etwa 170 Privatpersonen haben damit eine neue Anschrift und auch das Pfarrheim „Zu den heiligen zwölf Aposteln“ ist von der Straßenumbenennung betroffen. Die neue Adresse des Pfarrheims lautet nun: Ilse-Weber-Straße 16. Mit dem neuen Straßennamen wird Ilse Weber geehrt, die 1903 in Witkowitz (Österreich-Ungarn) geboren wurde und als eine der wichtigen deutschsprachigen jüdischen Schriftstellerinnen gilt. Der Grund, warum es den neuen Namen im Viertel und im Straßenverzeichnis Münchens gibt, ist, dass der Münchner Stadtrat entschied, die einstige Paul-Lagarde-Straße zu entnennen. Als Antisemit hatte man Paul de Lagarde eingestuft und damit die Ehrung mit einem Straßennamen als unangemessen erachtet….


Aktion 3.Welt Saar unterstützt Erklärung säkularer Muslime:

„Tag der offenen Moschee“ ist Propagandashow der konservativen Islamverbände

Die Aktion 3.Welt Saar unterstützt die jetzt veröffentlichte Freiburger Deklaration säkularer Muslime. Darin plädieren liberale Muslime aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für einen humanistischen, mit den Menschenrechten zu vereinbarenden Islam. „Sie treten für einen Islam ein, der es Menschen überlässt, ihre Lebensweise selbst zu bestimmen und in dem es keinen Platz gibt für Antisemitismus, Homophobie und Frauenunterdrückung“, begrüßt Klaus Blees vom Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3.Welt Saar diese Initiative. Dies schließe auch die Möglichkeit ein, die Glaubensüberlieferungen kritisch zu hinterfragen. Der Glaube werde dabei „als eine persönliche Angelegenheit zwischen Gott und dem Einzelnen“ gesehen….


Hintergrund:

Festliches Wirrwarr zum Neujahr

Die Feiertage von Juden, Christen und Muslimen sorgen regelmäßig für Überraschungen im Kalender. In diesem Jahr fallen das jüdische Neujahr, der Tag der deutschen Einheit und ein muslimisches Fest zusammen. Neujahr ist in diesem Jahr ein doppeltes Fest. Während die Juden ihr „Rosch HaSchanah“ begehen, den „Kopf des Jahres“, feiern die Moslems zeitgleich mit der Hidschra den ersten Monat Muharram des islamischen Mondjahrs. Bei den Juden liegt traditionell ein Fischkopf auf dem Festteller. Dazu werden Apfelschreiben in Honig getunkt, damit es ein „süßes Jahr“ werden möge. Muslime genießen die Aschura oder den „Pudding des Noah“ mit mindestens sieben Zutaten, darunter Körner, Hülsenfrüchte, getrocknete oder frische Früchte, Salz und Honig. Darüber werden Rosenwasser, Sesam, Nüsse und Granatapfelkerne gegeben….


Frauen-Flottille schwimmt näher:

IDF set to escort women’s flotilla away from Gaza coast on Wednesday

The IDF was preparing to escort the Gaza-bound all- female flotilla ship the „Zaytouna“ to the Ashdod Port as the vessel was expected to attempt to illegally breach Israel’s maritime blockade of the Strip on Wednesday afternoon. The Israeli security establishment was not expecting any irregular activity with the procedural maneuver of the 14-member flotilla crew. On Tuesday night, the ship „Zaytouna“ was apparently located approximately 100 nautical miles from Israel’s coastline between Cyprus and the Egyptian port city of Alexandria. The ship was allegedly picking up speed in order to arrive at Gaza’s coastline….


Iran angeklagt:

Freed US journalist Jason Rezaian suing Iran over imprisonment

Washington Post reporter Jason Rezaian is suing Iran on charges of torture and abuse after he was imprisoned in the Islamic Republic for a year-and-a-half. The paper’s former Tehran bureau chief filed the lawsuit Monday in the US District Court in the District of Columbia seeking damages from Iran. He has accused his captors of holding „him hostage for the purpose of extorting concessions“ during nuclear negotiations with the US. Coinciding with the implementation of the nuclear deal between Iran and world powers, Rezaian was released in January along with three other American prisoners as part of a prisoner swap….


Eine tödliche Altlast:

Clearing land mines scattered along Israel’s borders

On a recent tour of one of Christendom’s holiest sites in Israel, where according to tradition Jesus was baptized, a ghost town of churches and pilgrim hostels stood starkly barren behind fencing with yellow warning signs and barbed wire against the desert landscape along the road down to the Jordan River. Shattered windows and collapsed roofs remain frozen in time, a testimony to the fierce battles which took place here between Israel and Palestinian gunmen….


Westjordanland:

The IDF’s active defense brings security to Hebron region

The 401st tank brigade controls the area around Hebron, conducting searches for weapons and protecting Israel’s border as a new fence is constructed. The soldiers have been up late every night conducting raids. There are arrests to be made, searches for illegal weapons, military gear, pipe bombs and Molotov cocktails. “We aren’t the first to do this, says Lt. Col. Tsafrir Harshoshanim, commander of battalion 46 of the 401st tank brigade, “but the offensive operations we are doing have found many weapons. We have failed two terror attacks. We located [Palestinians] preparing firebomb attacks.”….


Analyse:

Opposition to gas deal in Jordan highlights tensions over peace with Israel

On Sunday night, Al Jazeera television interviewed Hamza Khader, a young political activist, at a cafe in Amman. Khader, who is working to muster public opposition to last week’s Jordanian-Israeli gas deal, predicted a wide response to the campaign. Perhaps more striking than what Khader said was the fact that the cafe was dark, and he spoke by candlelight. This was not a power outage or a romantic touch, but rather part and parcel of the campaign’s protest effort, the latest sign of the simmering unease over the 22-year old peace treaty with Israel….


Immer verrücktere  BDSler:

Irish councilor calls to throw out iPads in wake of Israel boycott motion

The Irish district council of Derry and Strabane approved a motion, by majority vote, to back a campaign to boycott Israeli goods in solidarity with Palestinians, Thursday. Derry City and Strabane is a district in the northwest of Northern Ireland. In 2014 the council area had a population of roughly 150,000 people which totals approximately 8.1% of the population of Northern Ireland. The motion was proposed by Councilor Christopher Jackson of the Sinn Féin political party and passed by a majority of 27 backing the motion to 9 opposed. A small crowd gathered outside the council meeting carrying pro-BDS banners calling to „End Israeli Apartheid“ and waving Palestinian flags….


Benjamin Netanjahu:

Billionaire Ron Lauder to give statement in Netanyahu corruption probe

President of the World Jewish Congress and billionaire businessman Ron Lauder will give testimony about the Netanyahu family to investigators in New York, or on a separate visit to Israel, according to a Channel 2 report yesterday. According to the report, Lauder was detained by investigators of the Lahav 433 unit last Friday, after his arrival from Ukraine, where he attended a memorial for the Babi Yar Massacre….


Dementi:

Likud, Zionist Union deny Rosh Hashanna coalition talks

Both the Likud and Zionist Union squashed reports that their leaders were negotiating over the Rosh Hashana holiday on Tuesday and are close to forming a unity coalition. According to a Channel 10 report, Zionist Union would get eight portfolios, including the Foreign Ministry for current opposition leader Isaac Herzog. In addition, Netanyahu would call a regional conference on negotiations between Israel and the Palestinians. Herzog and the Likud both said that they completely deny the report….


Festliche Geschäfte:

Posh New York synagogue charges over $3000 for Rosh Hashana service

Tradition holds that on Rosh Hashana apples should be dipped into honey signifying the hope that the new year will be sweet. But some in New York’s Jewish community were left with a bitter taste in their mouths this Sunday after discovering what one synagogue charged for its holiday services. Temple Emanu-El is being accused of instituting a „pay to pray“ policy during the High Holy Days, charging congregants over $3000 for the privilege of sitting in the front ten rows following Sunday night’s new year celebration, according to The Telegraph….


Marine-Manöver:

Saudi Arabia starts ’naval war game‘ live fire exercise

Saudi Arabia began naval war games including live fire exercises on Tuesday in the Gulf and Strait of Hormuz, the world’s most important oil route, official media reported, a move that coincides with heightened tensions with regional rival Iran. Warships, speedboats, air navy aircraft, Marine Corps and special security naval units took part, state-run Saudi Press Agency (SPA) said. Live ammunition was fired during activities. The maneuvers are aimed at testing combat readiness „in preparation for the protection of the marine interests of the Kingdom of Saudi Arabia against any possible aggression,“ reported SPA quoting commander of the exercises, Rear Admiral Majed bin Hazza’a Al-Qahtani….


Religiöse Araber unter sich: (Video!!)

Imam attacked on live TV after stating that women don’t need to wear veils

Mostafa Rashid, an iman from Australia who has made controversial comments in the past, was attacked during a discussion on the need of women to wear headscarves, according to The Daily Mail. Nabh al-Washsh, an Egyptian lawyer, proceeded to beat Rashid with his shoe. Rashid has stirred controversy in the past stating that women do not need to wear headscarves. He also once stated that though getting drunk was forbidden drinking alcohol was not.The encounter was broadcast on live TV, shortly after the outbreak staff at the television show rushed into break it up….

Hier das Video!!


Musikszene:

Up close and personal

Brigitte Zarie is the new gal on the jazz block and she is making waves. With her unabashed individuality and confidence, Zarie is poised to take her music, and jazz as a whole, into the future. Visiting Israel for a brief vacation after finishing her new album, Marie, due out this fall Zarie spoke with the Jerusalem Post about the state of jazz today, returning to the music of her soul, and singing her dream duet….


Noch nicht in deutschen Medien:

Rocket Fired From Gaza Explodes in Israeli City of Sderot, No Injuries Reported

A rocket fired from Gaza exploded in the Israeli border city of Sderot on Wednesday after sirens sounded in communities near the Gaza border. No injuries were reported and Israeli forces have closed off the area. This is the first such incident in Israel’s southern border region since mid September, when a mortar shell struck an open area in the southern Eshkol Regional Council, causing no damages or injuries. In response, the Israel Air Force struck three „terrorist infrastructure“ sites belonging to Hamas in the northern Strip, the military said….


Vor Öffentlichkeit geheimgehalten?:

Israeli Border Police Volunteer Suspected of Fatally Shooting Bedouin Youth

The Justice Ministry’s department for the investigation of police officers has been probing an incident in which a Bedouin man was seemingly shot and killed by an Israeli Border Police volunteer in February. Although it happened eight months ago, the department has yet to summon the volunteers involved in the incident for questioning as possible suspects. The shooting in southern Israel wasn’t reported to the media at the time, either. On February 2, at around 11 P.M., a team of Border Police volunteers encountered a suspicious-looking sport utility vehicle near the community of Eshbol. Those in the vehicle failed to respond to the policemen’s command to stop and a chase ensued. During the chase, the driver of the SUV drove wildly and even hit several police patrol cars….


Jüdische Geschichte:

1874: A proto-Zionist Dies

October 5, 1874, is the date on which Rabbi Eliyahu Guttmacher, a rabbinical scholar, teacher and mystic who was an early proponent of the Jews’ return to the Land of Israel, died. Guttmacher, who served as the rabbi of the Polish town of Pleschen (today Pleszew), was a colleague and ideological partner of Zvi Hirsch Kalischer, who is remembered as the ideological forebear of the proto-Zionist Hibat Zion movement, but his name is far less well-known than Kalischer’s. Eliyahu Guttmacher was born on August 5, 1796 in Borek, in the province of Posen in western Poland, the son of Shlomo and Tziporah Guttmacher….


Friedensaktivistinnen:

Hundreds of women march on Jerusalem for peace

By the light of flaming torches, hundreds of women set off Tuesday night on a 200-kilometer march from the north of the country to Jerusalem, where they will assemble outside the prime minister’s and president’s residences during the upcoming Sukkot festival to demand a negotiated end to the Israeli-Palestinian conflict. Liberian activist and Nobel Peace Prize winner Leymah Roberta Gbowee will join the March of Hope when it reaches the outskirts of the capital in two weeks’ time….


Verdreifacht:

European anti-Semites increasingly playing victim in classic ‘perpetrator inversion,’ says expert

One of Europe’s most distinguished anti-Semitism researchers, Monika Schwarz-Friesel, has an alarming message: Scientific measures indicate a massive upsurge of Jew-hatred on the internet, as anti-Semitism reestablishes itself as an increasingly visible element in European mainstream discourse. A psychologist, linguist and professor of cognitive science at the Technical University of Berlin, Schwarz-Friesel is one of the most quoted experts on anti-Semitism in both international academic literature and the German media. In her numerous publications she analyzes and exposes new manifestations of old anti-Semitic sentiments — disguised though they might be — employing much of the same Jew-hatred that has been shaping European discourse throughout the years, even when officially outlawed….


Fröhliches Neujahr:

Kalendergeschichten aus Israel

Neujahr war in diesem Jahr ein doppeltes Fest. Während die Juden ihr „Rosch Haschana“ begingen, den „Kopf des Jahres“, feierten die Muslime zeitgleich den ersten Monat Muharram des islamischen Mondjahrs. Während bei den Juden ein Fischkopf auf dem Festteller lag und Apfelschreiben in Honig getunkt wurden, damit es ein „süßes Jahr“ werden möge, genossen die Muslime Ashura oder den „Pudding des Noah“ mit mindestens sieben Zutaten, darunter Körner, Hülsenfrüchte, getrocknete oder frische Früchten, Salz und Honig. Darüber wurden Rosenwasser, Sesam, Nüsse und Granatapfelkerne geschüttet. Die Christen begehen ihr Neujahr bekanntlich an Silvester, acht Tage nach der Geburt Jesu am 24. Dezember. Gemäß jüdischem Brauch wird ein neugeborener Junge am achten Tag beschnitten. Dann erst, durch die „Aufnahme in den Bund Abrahams“ und seiner Namensnennung, wird er zum „Menschen“….


Gaza-Flottille III:

Frauen wollen Gaza-Blockade durchbrechen

Eine Flottille voller Frauen ist auf dem Weg in Richtung Gaza, um Israels Seeblockade zu durchbrechen. Die Aktivistinnen waren Mitte September von Barcelona aus mit zwei Segelschiffen in See gestochen, um die palästinensischen Geschlechtsgenossinnen in deren Kampf gegen den jüdischen Staat zu unterstützen. Die Unterdrückung von Frauen durch die im Gazastreifen herrschende Hamas ist für die Aktivistinnen hingegen kein Thema. Im Laufe des Mittwochs wird die Frauen-Flottille erwartet. Ein Schiff wurde auf der Reise wegen Maschinenproblemen aufgegeben, so dass nur noch ein Boot, die „Zaytuna-Olivia“ unterwegs ist. Zu der Initiative „Frauenschiff nach Gaza“ gehören ausgewählte Frauen aus neun Ländern von fünf Kontinenten. Politikerinnen, Schriftstellerinnen, Sportlerinnen und Professorinnen. Die Segler wollen mehrere Stopps am Mittelmeer einlegen, um weitere Aktivistinnen an Bord aufzunehmen….