Aktuelles vom 07. September 2016 – 04. Elul 5776

Neue Nachrichten:

Eingestürztes Parkhaus:

Suche nach Vermissten geht weiter

Einen Tag nach dem Unglück auf der Baustelle suchten weiterhin 500 Rettungskräfte der Polizei, der Armee und der Feuerwehr in den Trümmern nach Überlebenden. Der Unglücksort glich einem riesigen Krater voll Schutt und Sand, aus dem Betonpfeiler und Metallstäbe ragten. Die Ursache des Unglücks, bei dem augenscheinlich Zwischendecken in der vierstöckigen Tiefgarage einstürzten, war weiter unklar….


Ärzte im Dritten Reich:

53 Prozent der Ärzte in Hessen waren in der NSDAP

Die organisierte Ärzteschaft hat zu den „Feinden der Weimarer Republik“ gehört und das nationalsozialistische Regime unterstützt. Das haben Wissenschaftler um Benno Hafeneger von der Universität Marburg in einem Forschungsprojekt zur Geschichte der hessischen Ärztekammer herausgefunden. Nach Angaben der Wissenschaftler waren 53Prozent der Ärzte Mitglieder der NSDAP. Das sei für eine akademische Berufsgruppe eine hohe Quote, sagte Hafeneger gestern auf einer Pressekonferenz der Landesärztekammer….


Sorgerechtsstreit:

Der entführte Sohn, der zum Ultra erzogen wurde

Es ist eine Affäre, in der fast alle Straftäter ungeschoren davonkommen. Dennoch, sagt Vincent Georis, sei er sehr glücklich: Nach acht Jahren Zwangstrennung wird er endlich seinen Sohn Solal wiedersehen: „Ich habe mich damals von einem kleinen Jungen getrennt und werde einen Mann wiedertreffen“, wird der gebürtige Belgier in einem Bericht des belgischen jüdischen Gemeindezentrums CCLJ zitiert. Damit endet ein Sorgerechtsstreit, der in den vergangenen Jahren einen Schatten auch auf die diplomatischen Kontakte zwischen Israel und Belgien geworfen hatte….


Sittsame Bademode:

Warum der Burkini-Streit gut fürs Geschäft in Israel ist

In Israel belebt die französische Burkini-Debatte das Geschäft mit der sittsamen Bademode: Hier haben sich schon seit Jahren rund ein Dutzend Unternehmen auf die Ganzkörper-Badeanzüge spezialisiert. Schließlich sind große Bevölkerungsteile in Israel streng jüdisch und muslimisch, sodass die züchtigen Anzüge an israelischen Stränden seit Jahren ein vertrauter Anblick sind….


ISRAEL:

Entgleiste Debatte sorgt für Chaos

Die Nerven vieler lagen am Sonntag in Israel blank: bei den Pendlern aus dem Großraum Tel Aviv, weil kein Zug zum Flughafen oder nach Haifa fuhr. Und auch in der Jerusalemer Kabinettssitzung, wo Premier Benjamin Netanjahu losdonnerte, er werde keinen „Putsch“ dulden. Wie beides zusammenhängt? Das hat mit dem Ruhegebot am Sabbat zu tun, auf dessen strikte Einhaltung seitens staatlicher Behörden die ultraorthodoxen Parteien pochen. Ausnahmen gibt es zwar, sonst würden am Wochenende weder Krankenhäuser noch die Polizei funktionieren. Aber die Bekanntmachung des Transportministeriums, mehrere Samstage, wenn der Verkehr ruht, für Gleisarbeiten im Großraum Tel Aviv zu nutzen, brachte die strenggläubigen Haredim in Rage….


OFFENBACH:

Im Namen der Ehre

Anfang des Jahres hat ein Syrer in Hanau seine schwangere Schwester erstochen. Verletzte Familienehre soll das Motiv für die Bluttat gewesen sein. Es ist ein verquerer Begriff, der archaische Vorstellungen von Männlichkeit und patriarchalische Strukturen rechtfertigen soll. Genau diese traditionellen Verhältnisse stellt ein Offenbacher Projekt in Frage, das einmalig in Hessen ist. Unter dem Motto „Heroes – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre und für Gleichberechtigung“ wendet sich das Projekt an junge Männer aus Einwandererfamilien, die in wöchentlichen Sitzungen Rollenklischees hinterfragen. Nach einem Jahr Vorbereitung als „Botschafter“ gehen sie in Schulen und thematisieren in Workshops die Unterdrückung von Mädchen und Frauen im Namen der Ehre….


Der Nikab:

Tradition, aber keine Vorschrift

Burka-Debatte: Wie weit darf oder muss sich eine Frau nach islamischem Recht verschleiern? Ein hochrangiger ägyptischer Islam-Gelehrter sagt: Weder der Koran noch die Sunna schreiben den Gesichtsschleier vor….


Deutsches Aussenministerium:

“Gelder von Palästinensischer Autonomiebehörde an Terroristen”

Auf wiederholte Nachfrage eines Abgeordneten der Opposition gab das Aussenministerium in Berlin ausserdem zu, dass Gelder für sogenannte „Märtyrer“ und in israelischen Gefängnissen wegen sicherheitsrelevanter Vergehen einsitzende Palästinenser nicht nur von der Palästinensischen Befreiungsorganisation kommen, sondern zum Teil auch aus dem eigenen Budget der PA. Deutschland unterstützt die PA jährlich mit etwa 160 Millionen Euro (179 Millionen Dollar), besteht jedoch darauf, dass das Geld nur für spezifische Entwicklungsprojekte verwendet wird und nicht für „Gehälter“ für Palästinenser in israelischen Gefängnissen oder Verwandte getöteter Terroristen….Nach palästinensischem Recht zahlt Ramallah fast 170 Millionen Dollar pro Jahr an Gefangene und Familien von Terroristen. Die monatliche Beihilfe für Gefangene erhöht sich mit der Dauer der Haftstrafe. Dem MEMRI zufolge bewegen sich die Beihilfen zwischen $364 (NIS 1.500) pro Monat bei einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren und $3’120 (NIS 13.000) bei einer Haftstrafe von 30 Jahren und mehr. Für Terroristen aus Jerusalem gibt es einen monatlichen Zuschlag von $78 und für arabisch-israelische Terroristen einen Zuschlag von $130….


Polizei:

Immer mehr israelische Moslems wollen Polizisten werden

Lange Zeit haben die israelischen Moslem es gemieden, in der Israelischen Polizei zu dienen. Doch nach einer Aufklärungskampagne und Rekrutierungsaktion ist die Zahl der Moslems, die sich für den Dienst in der Polizei bewerben, in diesem Jahr um 290% angestiegen. Die Israelische Polizei möchte in den kommenden 5 Jahren mehrere hundert israelische Moslems in den Polizeidienst aufnehmen. Viele haben auf diesen Plan mit großer Skepsis reagiert, auch nachdem im April dieses Jahres der moslemische Polizei-Offizier Jamal Hakrush den zweithöchsten Dienstgrad der israelischen Polizei erhielt und zum Vize-Inspekteur ernannt wurde. Ein großer Teil der moslemischen Gesellschaft sah in der Israelischen Polizei einen Feind….


Religion:

Nähe und Unvereinbarkeit von Bibel und Koran (4)

Im Islam sind text-analytische Ansätze traditionell behindert. Der Prophet selbst hat vor derlei „Mutwillen“ gewarnt: „Und wenn du solche siehst, die über unsere Zeichen grübeln, so wende dich von ihnen ab.“ (Sure 6,68) Mohameds Freund und Nachfolger (im Amt des ersten Khalifen) Abu Bekr wird der Spruch zugeschrieben: „Wie könnte mich die Erde tragen oder der Himmel beschatten, wenn ich über den Koran nach meiner subjektiven Meinung spräche, als über etwas, wovon ich nichts verstehe.“ Noch strikter lehnt der maßgebliche Theosoph at-Tirmidi jede nicht durch muslimische Autoritäten gebilligte Beschäftigung mit den „heiligen Texten“ ab: „Wer den Koran nach Gutdünken erklärt, ist dadurch ein Ungläubiger.“….


Israel:

Galilee Export schließt Vereinbarung mit Abpacker Zemach

Nach zwei Jahren der guten Zusammenarbeit zeige die neue Vereinbarung, dass die Erzeuger von Zemach mit der Leistung des Exporteurs zufrieden seien, so Eitan Zvi, Vice President von Galilee Export anlässlich des Abschlusses. Dadurch kommen jetzt neue Produzenten zu Galilee hinzu, welches selbst in der Hand der Erzeuger ist. Durch die Vereinbarung festige das Unternehmen seine Position als ein weltweit wichtiger Exporteur von grünschaligen Avocados und als zweitwichtigster Anbieter von Mangos aus Israel, so Zvi erfreut….


Streit um Klagemauer:

Jüdische Frauen wollen wie Männer beten

Die Klagemauer in Jerusalem ist für Juden die heiligste Stätte weltweit. Doch seit Jahrzehnten kämpft hier eine Frauengruppe um Gleichberechtigung im Gebet. Die Strengreligiösen hassen sie dafür – und werden aggressiv. Die Frauen tragen Stöckelschuhe, Sandalen, Röcke, Hosen, manche haben eine Kippa auf dem Kopf, andere einen beigen Gebetsschal um die Schultern. Sie halten Gebetsbücher in den Händen und singen und beten. Vor ihnen steht die Klagemauer in Jerusalem mit ihren mächtigen sandfarbenen Steinen, das größte Heiligtum der Juden, einziges Überbleibsel des zweiten Tempels, erbaut mehr als 500 Jahre vor Christus. Hinter ihnen schreien die Ultra-Orthodoxen, strengreligiöse Juden. Wütend, entsetzt, aggressiv….


UNO: (einseitig)

Israelische Besatzung schadet der palästinensischen Wirtschaft

Die israelische Besatzung schadet der Wirtschaft in den Palästinensergebieten laut einem UN-Bericht erheblich. Bei einem Ende der Besatzung könnte sich die Wirtschaftskraft verdoppeln, wie es in einem am Dienstag in Genf veröffentlichten Bericht der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (Unctad) heißt. Die israelische Besatzung bringt demnach Probleme mit sich wie die Beschlagnahme von Land, Wasser und anderen natürlichen Ressourcen. Auch die vielen Beschränkungen der Bewegungsfreiheit für Menschen und Waren, die Zerstörung von Häusern, Bäumen und anderen Gütern sowie der israelische Siedlungsbau schaden demnach der palästinensischen Wirtschaft. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Wirtschaft in den Palästinensergebieten ein Wachstum von 3,5 Prozent, nachdem sie 2014 um 0,2 Prozent gesunken war….(Die Ursache ist nicht die Besatzung, sondern der Unwille Israel anzuerkennen und zu respektieren. Wer Terror säat, wird Restriktionen ernten!! WD)


UMFRAGE:

Yair Lapid überholt erstmals Binyamin Netanyahu

Laut einer am Dienstagabend veröffentlichten Umfrage des israelischen TV-Kanals 2 hat die Oppositionspartei Yesh Atid des Abgeordneten Yair Lapid erstmals in der parlamentarischen Geschichte Israels den Likud von Premier Netanyahu als stärkste politische Partei des Landes überholt. Hätte es heute Knessetwahlen gegeben, hätte Yesh Atid 24 Mandate erhalten, während der bis jetzt herrschende Likud rund en Viertel seiner Wähler verloren hätte und sich mit 22 Sitzen begnügen müsste. Mit 14 Sitzen wäre die rechts-nationale Partei Habayit Hayehudi (Das Jüdische Haus) von Bildungsminister Naftali Bennett die drittstärkste Partei….


Wahlkampf in den Palästinensergebieten:

Angst vor U-Booten mit Hamas-Besatzung

Für Anfang Oktober sind in den Palästinensergebieten Kommunalwahlen angesetzt. Im Gazastreifen könnte die gemäßigtere Fatah der radikalislamischen Hamas die Macht entreißen. Auch unabhängige Kandidaten treten an – doch an ihrer Unabhängigkeit bestehen Zweifel. Es muss wohl zwei Gazastreifen geben. Den einen, den die Welt aus den Fernsehnachrichten kennt. Mit elenden Flüchtlingslagern, kriegszerstörten Häusern und desolater Infrastruktur. Und den anderen, den die Hamas mit flott geschnittenen Bildern und knackiger Musik in einem Wahlwerbespot feiert….


Tel Aviv:

Denkmalschutzzentrum der Weißen Stadt

In Tel Aviv entsteht mit Unterstützung des Bundesbauministeriums ein Denkmalschutzzentrum zum Erhalt der „Weißen Stadt“, dem weltweit größten Ensemble von Gebäuden der klassischen Moderne, das seit 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Jetzt wurde der Ideenwettbewerb für das „Max Liebling Haus“ entschieden, den das Bundesbauministerium gemeinsam mit der Stadt Tel Aviv durchgeführt hat. Sieger des Wettbewerbs ist das Schweizer Büro Holzer Kobler Architekturen in Zürich….


Innenpolitik:

Palästinenser erhalten ihre Post erstmals direkt

In Zukunft kommen Briefe und Pakete für Palästinenser direkt in deren Postfilialen an. Eine entsprechende Vereinbarung haben der Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Palästinensergebieten (COGAT) und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) am Sonntag unterzeichnet. Gegenwärtig verwaltet Israel palästinensische Postsendungen und Geldüberweisungen. Daher gelangt die Post erst nach Israel. Von dort wird sie in das Westjordanland oder in den Gazastreifen weitergeleitet….


Musikszene:

„Eagles of Death Metal“ in Tel Aviv: Liebeserklärung an Israel

Zurück in Israel mit Musik und Liebe: Die amerikanische Gruppe „Eagles of Death Metal“ rockte am Montagabend den „Barby Club“ in Tel Aviv . Die Rockband spricht sich klar gegen den Boykott von Israel aus und machte dies bei ihrem Konzert erneut deutlich. Frontsänger Jesse Hughes grüßte die Menge mit dem hebräischen Trinkspruch „LeChaim“ und brachte seine Freude über den Auftritt in Tel Aviv zum Ausdruck: „Ich fühle mich wirklich glücklich. Ich fühle mich wirklich sicher. Ich fühle mich wie zu Hause und ich möchte, dass ihr wisst, wie sehr wir das schätzen“, zitiert ihn die Tageszeitung „Jerusalem Post“. Das Publikum erwiderte dies mit großem Jubel. Viele internationale Künstler verzichten auf Konzerte in Israel, weil sie von der Bewegung „Boykott, Desinvestition und Sanktionen“ (BDS) unter Druck gesetzt werden….


Video des Tages:

Von Tel Aviv nach Modiin

Das heutige Video des Tages lädt Sie mal wieder zu einer Fahrt auf den Strassen Israels ein. Dieses Mal fahren wir von der Ayalon-Schnellstraße in Tel Aviv nach Modiin. Nach etwa 18 Minuten werden wir Modiin erreichen….

Hier das Video!


Eisenbahn:

Israel erlebt „Zugkrise“ und diskutiert Einfluss der ultraorthodoxen Parteien

Wer am Wochenanfang auf der Strecke von Haifa nach Tel Aviv (oder umgekehrt) unterwegs war, musste deutlich mehr Geduld mitbringen als sonst. Da dauerte der Weg von Tel Aviv nach Netanja statt der üblichen 50 Minuten gerne mal drei Stunden. Schuld daran war eine kurzfristige Entscheidung der Regierung, den für Schabbat geplanten Bau an der besagten Zuglinie nach Protesten der ultraorthodoxen Parteien zu verbieten….


Nach Gerichtsurteil:

Status der Flüchtlinge aus Eritrea muss neu überprüft werden

Nach der Entscheidung eines Jerusalemer Gerichts für Flüchtlingsfragen muss Israel den Status der eritreischen Flüchtlinge im Land neu überprüfen und bewerten. Bisher hat das Innenministerium Asylgesuche von Eritreern fast vollständig abgelehnt, weil deren Begründung mit der Flucht vor dem Militärdienst nicht der Definition von „verfolgt“ genüge. Die Asylsuchenden wiederum argumentieren, dass ihnen beim Dienst in der Armee Misshandlungen und Tod droht….


US-Wahlen:

Holocaust survivor organizes military brass support for Trump

A former Us-major general and Holocaust survivor organized an endorsement letter of Donald Trump’s bid for president this week that earned signatures from 87 of his peers. Sidney Shachnow– who escaped a Nazi concentration camp in Lithuania to ultimately serve in the US military for 40 years– was joined by three former generals, nine former lieutenant generals and one former admiral, along with dozens of lower-ranked military figures, in publicly supporting the candidate….


US-Wahlen:

Donald Trump says Israel will be destroyed unless he is elected

Donald Trump said if he is not elected president, the Iran nuclear deal will destroy Israel. Last year’s deal, which trades sanctions relief for a nuclear rollback, “is going to destroy Israel — unless I get elected,” Trump told Cleveland-area labor leaders on Monday, according to The Columbus Dispatch. “Then Israel will be just fine.” In Virginia, meanwhile, Hillary Clinton’s running mate, Sen. Tim Kaine, D-Va., defended the Iran deal and dismissed Trump’s concerns about Israel as insincere, saying the Republican’s strategy for Israel was to “pat them on the back and tell them good luck.”….


Rio 2016:

Israeli athletes primed for medals as Rio spotlight shifts to Paralympics

The Rio Paralympics get under way on Wednesday night with the opening ceremony at the Maracana Stadium. The competitions will begin on Thursday and run until September 18 at the same venues and facilities as the Olympic Games and under the same organizing committee. Wheelchair tennis player Shraga Vainberg, who won a bronze in the doubles at London 2012 and a silver four years earlier, will be Israel’s flag bearer….


Wissenschaft:

Israeli hi-tech super algae can power a green energy revolution

Israeli researchers have transformed humble pond slime into an engine to drive a green energy revolution. Dr. Iftach Yacoby and his team at Tel Aviv University genetically altered single-celled algae, which naturally emit hydrogen throughout the day, allowing the organism to increase its efficiency to five times its natural ability. Hydrogen fuel cells are already being introduced into vehicles, and the new discovery could mean algae becomes a key player in the push for green energies….


Senior PLO Official:

Abbas set no preconditions for meeting with Netanyahu

PLO Executive Committee Member Ahmad Majdalani said Tuesday Palestinian Authority President Mahmoud Abbas had planned to meet Prime Minister Benjamin Netanyahu in Moscow without preconditions. “President Abbas did not set any preconditions to meet Netanyahu in Moscow,” Majdalani, who also is a top aide to Abbas, told The Jerusalem Post. Until Tuesday, the Palestinian leaders had insisted that Israel freeze settlements and release prisoners before any meeting between Abbas and Netanyahu….


Siedlungen:

New rule makes it harder to remove illegal settler structures

A new procedure set in place on Tuesday will make it harder for the civil administration to remove illegal settler structures. Until now, the civil administration had the sole authority to remove unauthorized modular homes and structures within 60 days of their construction. Oversight with regard to the issue of immediately removing illegal settler buildings was done through the office of the defense minister….


Einflussnahme:

Al Jazeera’s Jerusalem website takes an activist tone on behalf of city’s Palestinian residents

Perhaps the most popular image of the opening of the school year in Israeli media last week was that of a smiling Prime Minister Benjamin Netanyahu with a grinning first grader on his lap during the premier’s visit to a school in the Arab town of Tamra. Contrast that to the coverage of the opening of the school year in east Jerusalem by Al Jazeera al Quds where smiles were nowhere to be seen. Pupils have to cross Kalandiya checkpoint to get to school, “which means danger and suffering,’’ the Arabic language, state-of-the-art website site, which specializes in Jerusalem coverage, reported….


Neue Erkenntnisse:

Archaeologists restore ancient tiles from Second Temple in Jerusalem

For the first time since its destruction at the hands of the Roman Empire 2,000 years ago, several floor tiles from Jerusalem’s Second Temple’s courtyard have been reconstructed, archeologists announced on Tuesday. According to Dr. Gabriel Barkay and Zachi Dvira, co-founders and co-directors of the Temple Mount Sifting Project, the reconstruction is unprecedented….


Abbas:

Meeting with Netanyahu in Moscow postponed

Palestinian President Mahmoud Abbas said on Tuesday that a proposed meeting in Moscow with Prime Minister Benjamin Netanyahu will not be held for now. „President Putin has proposed a meeting on September 9 in Moscow. I agreed to this and I was to go to Moscow directly from here,“ Abbas told a joint news conference with Polish President Andrzej Duda in Warsaw. „Unfortunately yesterday in Jerusalem president Putin’s representative and prime minister Netanyahu’s representative held a meeting and prime minister Netanyahu’s representative proposed to postpone the meeting for later, so there will be no meeting (on September 9),“ Abbas said….


Umwelt:

Netherlands, Israel to build gas pipeline to Gaza

The Dutch government will assist Israel in improving water and gas supplies to energy-strapped Gaza, Prime Minister Benjamin Netanyahu said on Tuesday during a visit to the Netherlands.  Netanyahu said that while his government is in a conflict with „terrorists“ in the Palestinian territories, Israel still wishes to improve the quality of life for most people living there. „We have no battle, no qualms with the people of Gaza,“ he said. „The first step is to improve the supply of energy and water to Gaza, including laying a gas pipeline.“….


„Friedliebendes“ Gaza:

IDF under fire from Gaza overnight

The IDF reportet on Monday night that forces patrolling near the border fence between Israel and the northern region of the Gaza Strip came under fire from over the border, reporting no injuries were sustained in the incident. The statement said that the IDF returned fire towards two positions known to be operated by the terror organization Hamas, which controls the territory. This is the second such incident in recent days. On Saturday night, Palestinians opened fire at an IDF force also on a routine patrol near the security fence between Israel and the northern Gaza Strip….


Tel Aviv:

Shabbat Committee fails to reach consensus

After the first issue of Israel Railways work on Shabbat proved contentious, the larger issue of opening commercial businesses on Shabbat in Tel Aviv proved unworkable as well for a committee of five directors- general of relevant government ministries who worked on the issue for months. After failing to reach a consensus, the committee headed by Prime Minister’s Office director-general Eli Groner will release what a source on the committee called “options” for solving a dispute over a Tel Aviv municipal bylaw passed in 2014, which permits the opening of the stores in the city….


Entwicklungshilfe:

Work progressing at Israeli horticulture center in Rwanda

In the rural greenery of East Africa’s land of a thousand hills, Israeli experts are hoping to reinvigorate Rwanda’s farming sector with the forthcoming launch of a government- to-government agricultural collaboration. The construction of the Rwanda-Israel Center of Excellence for Horticultural Development, a joint project of the Israeli Foreign Ministry’s MASHAV (the Hebrew acronym for Israel’s Agency for International Development Cooperation) and the Rwandan Agricultural Board, is slated to be complete by the end of the year. Located about 12 km. west of Kigali, the center will serve as a hub for agricultural training, adapting Israeli farming technologies to local needs and increasing fruit and vegetable productivity….


Keine Konfrontation!:

US military ship changes course after Iran vessel confrontation

A US Navy costal patrol ship changed course after a fast-attack craft from Iran’s Islamic Revolutionary Guard Corps came within 100 yards of it in the central Gulf on Sunday, two US Defense Department officials told Reuters on Tuesday. It was at least the fourth such incident in less than a month. US officials are concerned that these actions by Iran could lead to mistakes. Years of mutual animosity eased when Washington lifted sanctions on Tehran in January after a deal to curb Iran’s nuclear ambitions. But serious differences still remain over Iran’s ballistic missile program, and over conflicts in Syria and Iraq….


Bye bye burka:

ISIS bans burka in Iraqi city after killings by veiled women

The so-called Islamic State terror group has allegedly banned women from wearing the burka at security centers in the northern Iraqi city of Mosul despite harsh enforcement of a law requiring them to be worn, according to the UK’s Daily Mail. Following the murders of several commanders of the terror group by veiled women, the group has purportedly banned females from entering buildings in the city while wearing the full-body covering….(Kein Aufschrei arabischer Muslime??? WD)


Gemeindewahlen:

Central Elections Commission announces Fatah has already won 132 locales

The Palestinian Central Elections Commission officially announced on Tuesday that Fatah has won 136 municipal elections where factions and independents submitted consensus lists, giving President Mahmoud Abbas’s party a commanding lead ahead of the rest of the municipal elections set to take place on October 8 in the West Bank and Gaza. Last week, the CEC revealed that 182 of the 416 locales, largely from rural parts of the West Bank, submitted consensus lists, meaning an automatic victory for those lists….


Muslime unter sich:

Top Saudi cleric says Iranian leaders ‘not Muslims’

Saudi Arabia’s top cleric is revving up the kingdom’s rhetoric against Iran, saying in comments published on Tuesday that Tehran’s leaders are “not Muslims,” in response to rancorous remarks from Iran’s supreme leader. The remarks by Grand Mufti Abdulaziz Al Sheikh came a day after Iran’s Ayatollah Ali Khamenei accused Saudi authorities of killing Muslims injured during last year’s crush of crowds at the hajj pilgrimage….


Paris:

France’s foremost female rabbi takes a stab at the patriarchy

In France, where women rabbis are far from the norm, one can see today’s troubling climate as an opportunity to awaken Jewish creativity. One of the direct effects of anti-Semitism and threats, suggests Rabbi Delphine Horvilleur, is an increasing insularity and traditionalism of the Jewish community. “I’m not denying there are emergent issues we need to deal with. But Jewish commitment needs to reach beyond. And we need Jewish creativity. That’s what I’m trying to do,” says Horvilleur….


Oberstes Gericht:

High Court says PM can’t halt train work on Shabbat

The High Court of Justice on Tuesday issued an interim injunction permitting Israel Railways to continue work on Shabbat, nullifying Prime Minister Benjamin Netanyahu’s controversial order to halt work on the Jewish day of rest. The ruling handed down by Justice Anat Baron came in response to a petition filed by Meretz chairwoman Zehava Galon last week challenging the legality of Netanyahu’s Friday order to halt repairs to the state-funded rail lines. That order led to mass transportation delays across the country Sunday and sparked protests by angry commuters….