Aktuelles vom 08. Juli 2016 – 02 Tammus 5776

Neue Nachrichten:

Türkische Gotteshäuser:

Der Kampf um die Hagia Sophia

Für viele konservative Muslime in der Türkei war es ein lange gehegter Traum: Die Hagia Sophia verwandelte sich während des islamischen Fastenmonats Ramadan täglich für ein paar Stunden zurück in eine Moschee. Nacht für Nacht, nachdem die Touristen und Reiseführer die geschichtsträchtige Stätte verlassen hatten, trafen sich hier einflussreiche muslimische Geistliche, rezitierten aus dem Koran und riefen zum Gebet vor dem Morgengrauen. Die Zeremonien wurden aufwendig gefilmt und live übertragen auf Diyanet TV, dem Fernsehkanal des Türkischen Amtes für Religiöse Angelegenheiten. Den ersten Auftritt hatte Diyanet-Präsident Mehmet Görmez höchstpersönlich….


Antisemitismus:

Wie gefährlich es ist, für Israel Flagge zu zeigen

Die Kostümierung, in der kürzlich ein Korrespondent des „Handelsblatts“ auf eine Brexit-Party schlich, war lächerlich. Papierhütchen auf der blanken Rübe, Union-Jack-Fähnchen in der Hand und sich dann noch beschweren, dass die Kollegen Fotografen Bilder machen und die Zeitungen sie drucken: Erkenntnisgewinn null. Wesentlich sinnstiftender war die Camouflage, mit der die beiden „Tagesspiegel“-Reporter Sebastian Leber und Johannes C. Bockenheimer vor einigen Tagen bei der Fußball-Europameisterschaft unterwegs waren. Sie gingen beim Vorrundenspiel der Deutschen gegen Nordirland auf die Fanmeile am Brandenburger Tor, auf dem Kopf eine gelbe Kappe und um die Schultern geschlungen – die Nationalflagge Israels….


Bremen:

Mutmaßlicher Spion für den Iran festgenommen

In Bremen ist ein mutmaßlicher Spion festgenommen worden. Der 31-jährige Pakistaner soll mit einer Einheit zusammengearbeitet haben, die dem Iran zuzurechnen ist, wie die Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. Der Mann soll den ehemaligen Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, sowie dessen Umfeld ausgespäht haben….


Jerusalem – Nazareth:

Diese Pilgerreise bietet das Glück des Glaubens

Als nüchtern gelten ja normalerweise die Protestanten. Weil ihnen, so meinen Katholiken, der Sinn für starke Rituale und heftigen Glaubensausdruck fehle. Doch hier in Nazareth geraten nun deutsche Katholiken in die Rolle von unterkühlten Evangelischen. Wir sind in der Verkündigungskirche, an dem Ort, wo der Engel der Jungfrau Maria die Geburt des Erlösers verheißen haben soll. Die klobige Kirche im Stil einer Bahnhofshalle wölbt sich seit 1969 über schummrige Grotten und knallbunte Gemälde. Dazwischen lärmen Pilger aus Asien und Afrika. Sie schwatzen, sie filmen, singen und drängen mit Macht an die Gitter der Altäre. Dort knien sie, legen sich hin und küssen die Steine….


Jüdisches Leben:

Ganz anders als im Geschichtsbuch

Hannah und Sarah haben schon viel von der Welt gesehen, dabei sind sie erst 17. Sie haben in Russland gelebt, in der Türkei, in Ägypten, immer dort, wo ihre Mutter arbeiten musste. Nun hat es sie nach München verschlagen. Deutschland, sagen die beiden, sei für sie das mit Abstand sicherste dieser Länder. Ausgerechnet Deutschland. Hannah und Sarah sind Jüdinnen. Die beiden Zwillinge (Namen geändert) sitzen in einem Café in Bogenhausen, machen Witze mit der Bedienung, und Hannah zeigt allen am Tisch, was sie heute bei TK Maxx geshoppt hat: ein schwarzes Portemonnaie und ein Maniküre-Set in Pink. Voll süß, findet sie. Auf den ersten Blick der ganz normale Wahnsinn zweier Teenager in München….


Film:

Amos Oz, der Wahrheitssucher

Israel, Sommer 1967. Der Sechstagekrieg ist gerade zu Ende gegangen, Israel hat die Allianz aus arabischen Staaten, die es vernichten wollte, erfolgreich besiegt. Große Gebiete wurden erobert, die Stimmung im Land ist euphorisch. In dieser Situation fährt der spätere Schriftsteller Amoz Oz, der selbst im Krieg gekämpft hatte, in Kibbuze, um dort andere israelische Soldaten zu interviewen. Um sie über ihre intimen Kriegserlebnisse sprechen zu lassen, über den neuen Staat und die unterlegenen Araber. Über fünfzig Jahre lang wurden diese Tonbänder größtenteils unter Verschluss gehalten, nun hat sie die Regisseurin Mor Loushy aufbereitet, unterlegt von historischen Filmaufnahmen – und Szenen, in denen die einstigen Soldaten heute ihre Zeugnisse von damals anhören….


Villingen-Schwenningen:

Die Logik der Massenmörder

Sie morden, vergewaltigen, köpfen: Die Kämpfer des Islamischen Staates (Daesh(i)) gehen mit schier unvorstellbarer Brutalität vor. Warum aber tun Menschen so etwas? Nicht zuletzt dieser Frage ging der Psychologe Jan Ilhan Kizilhan in einem beeindruckenden Vortrag nach. Irgendwann während seines Vortrags zeigte Kizilhan dieses Video. Es bündelte in kurzer Zeit all das, was vorher zur Sprache gekommen war: die Brutalität des Daesh(i), die Verzweiflung der Opfer, die Verheerungen des Krieges in Nahost. Da berichteten weinende Frauen, wie sie von Daesh(i)-Kämpfern verschleppt und vergewaltigt worden waren. Kinder erzählten von brutalen Überfällen der Dschihadisten, Aufnahmen zeigten Massengräber und Erschießungskommandos. „Wir reden über Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid“, sagte Kizilhan….


Ramat Gan:

Weltweit erste Blutbank für Vögel

In Israel können jetzt verletzte und angeschlagene Vögel noch bessere Hilfe erhalten: Die Wildtierklinik in Ramat Gan ist die weltweit erste medizinische Einrichtung, die für Vögel eine Blutbank angelegt hat. Die israelische Wildtierklinik, die im Safari-Zoo in Ramat Gan zu finden ist, eröffnet die weltweit erste Blutbank für Vögel. Damit soll vor allem Zugvögeln geholfen werden, die beim Flug gen Süden verletzt in Israel ankommen. Das berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“….


Irak:

Erinnerung an den Farhud 1941

Jeder irakische Jude kann etwas über den Farhud, den zweitägigen Pogrom erzählen, der vor 75 Jahren im Juni 1941 an den Juden von Bagdad verübt wurde. Im Falle meiner eigenen Familie war es so, dass sie dem Rat eines moslemischen Geschäftskollegen meines Großvaters gefolgt war, der ihm erzählt hatte, dass den Juden dunkle Tage bevorstünden und es klug wäre, seine Familie so schnell wie möglich aus dem Land zu schaffen – ein Rat, den mein Großvater beherzigte. Mein Großvater gehörte jedoch zu einer glücklichen Minderheit. Beim Ausbruch des Farhud – was auf arabisch „gewalttätige Enteignung“ bedeutet – lebten um die 90.000 Juden in der irakischen Hauptstadt – das Herz einer lebendigen Gemeinschaft und Nachkommen jener Weisen, die 27 Jahrhunderte zuvor das einst als Babylon bekannte Land zum intellektuellen und spirituellen Zentrum des Judentums gemacht hatten….


Erster Weltkrieg:

Verhinderte ein deutscher Offizier in Israel ein Massaker an den Juden?

Hat ein deutscher Offizier während des Ersten Weltkriegs ein Massaker an den Juden von Eretz Israel verhindert? In jedem Fall hat sich später sein Schwiegersohn gegen Hitler verschworen. Der osmanische Kriegseinsatz in Palästina wurde von deutschen Offizieren geleitet. Der deutsche General Erich von Falkenhayn, ein fähiger preußischer Offizier, der als Stabschef der deutschen Armee diente, war der Kommandant der türkischen und deutschen Truppen während der kritischen Periode zwischen 1917 und 1918. Eine deutsche Fotografien-Sammlung enthält ein Bild davon, wie Falkenhayn 1918 Palästina verlässt und trägt eine erstaunliche Bildunterschrift mit der Behauptung, dass Falkenhayn ein Massaker der Türken an den palästinensischen Juden verhindert hätte….


Palästina:

Das doppelte Spiel der Briten

Wer gegen Israel agitiert, bezeichnet den Zionismus meist als neuen Kolonialismus oder Imperialismus. Dabei ist das zionistische ein antikolonialistisches Projekt – nicht umsonst bekämpften paramilitärische jüdische Gruppierungen im Mandatsgebiet die britische Kolonialmacht. Von der Seite britischer Politik reagierte man mit drastischen Mitteln, wie unter anderem dem Weißbuch. Es ist ein weitverbreiteter Gedanke, dass die letzten britischen Soldaten das Mandatsgebiet vor 1948 verließen, um die Juden ihrem Schicksal zu überlassen und sich ansonsten weitestgehend „neutral“ verhielten, doch dies ist ein Irrglaube….


Westjordanland:

Die EU-„Siedlungspolitik“ in Judäa und Samaria

Die EU finanziert Bau- und Infrastrukturprojekte für Beduinen in Teilen des Westjordanlandes, die unter israelischer Verwaltung stehen, ohne dieses Vorgehen mit Jerusalem abzustimmen. Aus Israels Perspektive handelt Brüssel damit nicht nur gegen geltendes Recht, sondern gefährdet die Sicherheit des jüdischen Staates. Jüngste Abrissmaßnahmen seitens Israels stellen die ohnehin schon angeschlagenen Beziehungen zur EU vor eine neue Belastungsprobe….


Arafats Palästina:

Palästina ist ein Potemkinsches Dorf

Vor 150 Jahren besuchte Mark Twain das von Muslimen besetzte Israel und schrieb von „unbevölkerten Wüsten“ und „Hügeln von Unfruchtbarkeit“, von „verlassenen“ und „unbewohnten“ Städten. Palästina ist „trostlos“, schlussfolgerte er. „Man reitet zehn Meilen und sieht nicht einmal zehn menschliche Wesen“. Dasselbe trifft auf das Palästinensische Museum zu, das mit großer Fanfare und einem kleinen Problem eröffnet wurde. Der Eintritt ist frei, doch gibt es für den Besuchen nichts außer kahle Wände zu sehen….


BKA FASST SPION:

Iran lässt deutschen Politiker bespitzeln

Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag in Bremen den 31-jährigen pakistanischen Staatsangehörigen Syed Mustufa H. wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit durch Beamte des Bundeskriminalamts festnehmen lassen. Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen stand der Beschuldigte in Verbindung zu einer dem Iran zuzurechnenden geheimdienstlichen Einheit….


Ein offener Brief einer Muslimin:

Palästinensischer Terror und muslimische Scheinheiligkeit

Während Millionen Kinder am Morgen des 30. Juni aus dem Bett aufstanden, aufgeregt wegen der Sommerferien, tat ein Kind dies nicht. Ein junges israelisches Mädchen, die 13-jährige Hallel Yaffe Ariel, wurde in ihrem eigenen Bett von einem 17 Jahre alten palästinensischen Terroristen brutal ermordet. Er brach in ihr Haus ein und erstach sie. Ein weiteres Leben, das sinnloser Gewalt zum Opfer fiel. Eine weitere arme Seele, die zu früh aus dieser Welt gerissen wurde. Aber wenige Muslime auf dieser Welt werden ihren Tod betrauern, denn sie war eine israelische Jüdin….


Absturz im Mai:

Israel entdeckt offenbar Wrackteile der Egyptair-Maschine

An die israelische Küste sind offenbar Wrackteile der im Mai ins Mittelmeer abgestürzten Egyptair-Maschine angeschwemmt worden. Das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte mit, die Teile seien nördlich von Tel Aviv, am Strand von Netanja, entdeckt worden. Es sei sehr wahrscheinlich, dass sie von dem abgestürzten Flugzeug stammten. Die Trümmer würden nach Ägypten geschickt….


Erzdiözese Wien:

KZ-Gedenkstätte Mauthausen wird gemeinnützige Bundesanstalt

Die österreichische KZ-Gedenkstätte Mauthausen wird mit Jahresbeginn 2017 in eine eigenständige und gemeinnützige Bundesanstalt öffentlichen Rechts umgewandelt und damit vom Innenministerium ausgegliedert. Umgesetzt wird die neue Struktur über ein eigenes Gedenkstättengesetz, das der Nationalrat am Mittwochabend, 6. Juli 2016 beschlossen hat. Es sieht unter anderem die Schaffung eines neuen „Internationalen Beirats“ für die Gedenkstätte vor, dem auch Vertreter von Religionsgemeinschaften und des vom ÖGB, der katholischen Bischofskonferenz und der Israelitischen Kultusgemeinde getragenen „Mauthausen Komitee Österreich“ (MKÖ) angehören werden….


Abkommen:

Working-Holiday-Visum

Seit Februar dieses Jahres gilt zwischen Israel und Deutschland das Abkommen zum Working-Holiday-Visum. Es soll jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren ermöglichen, das jeweils andere Land und seine Kultur kennenzulernen und die Beziehungen zwischen den Gesellschaften zu stärken. Das Visum bietet eine ideale Möglichkeit, den verzauberten Ort namens Israel zu besuchen und seine offene, warmherzige und gastfreundliche Gesellschaft kennenzulernen….


Analyse:

Miese Woche für Israel

Brexit bewies den Europäern, dass nicht einmal der Bestand der EU gottgegeben und garantiert ist. Gleichzeitig glauben die EU und andere Mitglieder des Nahostquartetts, dass es für den Nahostkonflikt nur eine einzige alternativlose Lösung gebe. Derweil erleben die Menschen vor Ort Terroranschläge, die an die schlimmsten Verbrechen aus der Vergangenheit des heute angeblich so aufgeklärten Europas erinnern. Am Tag der Abstimmung über den Brexit hielt der palästinensische Präsident Mahmud Abbasseine Rede im Europäischen Parlament in Brüssel. Seine unerträgliche Hetze gegen Israel, darunter die widerliche Brunnenvergifter-Legende, überraschte niemanden. Was aber irritierte, war die geschlossene Reaktion der europäischen Parlamentarier. Ausnahmslos erhoben sie sich und zollten Abbas‘ Worten Beifall….


Israel gegen Facebook:

Streit um Hassposts

Facebook kann Hass- und Hetzkommentare entfernen und Seiten von Terroristen löschen. Etwa nach den Anschlägen in Paris reagierte das soziale Netzwerk sofort nach einer Anfrage der französischen Regierung. Israelische Politiker beschweren sich jetzt, dass Facebook nicht auf ihre Anfragen reagiert und nur wenige Einträge entfernt. Laut den Nutzungsbedingungen von Facebook haben Regierungen die Möglichkeit, Facebook aufzufordern, bestimmte Posts, die Hetze und Hass enthalten, zu entfernen. Facebook prüft dann, ob die Gesetze des Landes verletzt werden und entscheidet, ob und welche Einträge entfernt werden….


Video des Tages:

Jerusalem aus Touristensicht:

Hier das Video!


Pollard in US-Gericht:

‚Vindictive‘ parole conditions because I want to live in Israel

The conditions for Israeli agent Jonathan Pollard’s parole from prison are arbitrary, vindictive and would not prevent him from disclosing classified information if he remembered any after 30 years, his lawyers said in a submission to a New York court Thursday. Thursday was the deadline for Pollard’s lawyers to submit their final filing to the court ahead of decisive oral arguments in the case on July 22. The lawyers are trying to persuade Judge Katherine Forrest of the US District Court in Manhattan to remove parole conditions that require him to wear an electronic GPS ankle bracelet at all times, require him to be subjected to unfettered monitoring and inspection of his computers, and prevent him from leaving his New York home before 7 a.m. or return after 7 p.m….


Analyse:

Southern border as explosive as ever

On this day two years ago. one of Israel’s longest wars erupted, and despite the fact that a cease-fire reached with Hamas has held firm, the Gazan border today remains as explosive as ever. In the summer of 2014, the IDF and Hamas in Gaza traded fire for 50 days; Israeli cities came under near daily Hamas rocket attacks, warning sirens rang out and Iron Dome interceptors flooded the skies; IDF ground units moved into the Strip to destroy 34 cross-border tunnels; and the Israel Air Force dropped thousands of bombs at Hamas targets, which had been cynically hidden near residential buildings, hospitals and mosques….


Addis Abeba:

MK Neguise moved to tears in Ethiopian parliament

Likud MK Avraham Neguise spoke with tears welling up in his eyes on Thursday about what it meant for him to watch Prime Minister Benjamin Netanyahu address the Ethiopian parliament. “It was very moving that the prime minister of Israel stood in the parliament of Ethiopia and spoke from the heart about the contributions of Ethiopians in Israel,” said Neguise, currently the country’s only Ethiopian-born MK….


Nach britischem Mandatsrecht:

House demolition okayed for Palestinian who aided fatal attack on Border Police officer

The High Court of Justice on Thursday rejected a petition against Israel’s slated demolition of the West Bank home belonging to a Palestinian man accused of assisting in the terror shooting that killed Border Police officer Hadar Cohen, 19, in Jerusalem in February. Cohen was killed and another female officer critically wounded in the attack carried out by three Arab terrorists wielding machine guns, pipe bombs and knives….


„Lügen“-Abbas:

Abbas calls on UN Security Council to reject Quartet report

The United Nations Security Council should reject the Quartet report on the conflict with Israel, Palestinian Authority President Mahmoud Abbas said on Wednesday. He spoke with reporters after prayers for the Eid al-Fitr holiday, in advance of UNSC hearing in the coming weeks on the report. Late last week the Middle East Quartet called on Israel to cease settlement construction and on the Palestinians to halt violence and incitement….


Rechts-Extreme:

Right-wing politicians threaten to act against Netanyahu over Amona outpost demolition

Right-wing politicians threatened to go against Prime Minister Benjamin Netanyahu over the pending demolition of the Amona outpost in the West Bank. “Just as we went against [former prime minister Ariel] Sharon, so we won’t hesitate to act against Netanyahu. But I hope it won’t come to that,” Welfare Minister Haim Katz (Likud) said on Wednesday….


Vater des Terroropfers Hallel Yaffa:

Rename Mugrabi Gate after my daughter

The father of terrorism victim Hallel Yaffa Ariel, 13, called for the Mugrabi Gate and bridge that leads from the Western Wall plaza to the Temple Mount to be renamed for his daughter. Amihai Ariel also asked the Israeli public to join him at the Temple Mount entrance on Tuesday at 8:30 a.m., to march up to the area together in his daughter’s name. “I invite everyone to head up to the place of our Temple, in memory of Hallel and to call the Mugrabi Gate, the Hallel Gate,” Amihai said in a short video that was posted on You-Tube….


Wirtschaft:

IMF report stings Strum committee on credit card plan

The International Monetary Fund issued an unusual rebuke this week of the Strum Committee, a joint committee that set out policy recommendations for increasing competition in Israel’s financial system. The committee, which issued its final report in June, set out plans to spin off the country’s two largest credit cards from its two biggest banks. The final recommendations were the result of a compromise between Finance Minister Moshe Kahlon, who had made financial reforms a central promise in his election campaign, and Bank of Israel Gov. Karnit Flug….


Mosaik entdeckt:

Noah’s Ark, splitting of Red Sea appear in newfound mosaic at ancient synagogue

Excavations at a late-Roman era synagogue in the Galilee have unearthed more staggering mosaics depicting biblical scenes, the University of North Carolina at Chapel Hill announced this week. The ongoing dig at the 5th-century CE Huqoq Synagogue has previously uncovered brilliant floors featuring people, beasts and heroes from antiquity never before seen in ancient Jewish houses of worship….