Aktuelles vom 09. Juni 2016 – 03 Siwan 5776 – Tag 47 des Omer

Neue Nachrichten:

Israel:

Tote bei Anschlag in Tel Aviver Vergnügungsviertel

Die Welle der Gewalt schien in Israel längst der Vergangenheit anzugehören. Doch dann starben im Kugelhagel von zwei Palästinensern mindestens vier Israelis. Die Täter schlugen im Vergnügungsviertel Sarona zu. Die Cafés und Restaurants im restaurierten Templerviertel unweit des Verteidigungsministeriums sind am Abend besonders stark besucht. Die Polizei spricht von einem terroristischen Hintergrund. Die islamistische Hamas-Organisation bezeichnete im Internet den Angriff als „heldenhaft“. Laut Augenzeugen gaben die beiden Männer, die aus der Nähe von Hebron stammen sollen, in einem Café noch eine Bestellung auf, bevor sie minutenlang das Feuer auf Passanten eröffneten….


Antisemitismus-Vorwürfe:

Ausschluss von AfD-Politiker Gedeon aus Fraktion rückt näher

Nach Antisemitismusvorwürfen rückt der Ausschluss des baden-württembergischen AfD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Gedeon aus der Fraktion näher. Mehr als jeder Zweite seiner Fraktionskollegen will einen Antrag auf einen Ausschluss stellen, wie die AfD am Dienstag mitteilte. Wie genau die Stimmverhältnisse nach der stundenlangen Debatte waren, ließ Fraktions- und Landesparteichef Jörg Meuthen in Stuttgart offen. Auch der Bundesvorstand der Partei zeigte sich „entsetzt“ und legte dem Landesvorstand Gedeons Parteiausschluss nahe, der das Thema am Abend besprechen wollte. Der Ausschluss müsste beim Landesschiedsgericht beantragt werden….


Anschlag in Tel Aviv: (mit Video)

Israel kündigt neue Maßnahmen gegen Terroristen an

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach dem tödlichen Anschlag in Tel Aviv noch in der Nacht „eine Serie von den offensiven und defensiven Schritten“ gegen Terroristen versprochen. Er erklärte nach einer Mitteilung: „Dies ist eine Herausforderung und wir werden ihr gerecht werden“, wie die Zeitung „Times of Israel“ weiter berichtete. Netanjahu sagte ein entschlossenes Handeln von Polizei, Streitkräften und Sicherheitsbehörden zu, um alle Mittäter zu finden und künftige Anschläge zu verhindern….


Daesh(i)-Hochburg:

Irakische Truppen rücken in Falluja vor

Irakische Regierungstruppen sind bei ihrer Offensive gegen die vom sogenannten Islamischen Staat kontrollierte Stadt Falluja weiter Richtung Zentrum vorgerückt. Nach der Eroberung des Südrandes der Stadt seien am Mittwochmorgen Spezialeinheiten in das Viertel Shuhada eingedrungen,….


Besuch bei der Aramäer-Gemeinde:

Herzliche Gastfreundschaft

Dass der Besuch der Aramäischen Gemeinde auch mit einem aktuellen Bezug verbunden war, zeigte sich gleich zu Beginn der Veranstaltung: Nur wenige Tage zuvor hatte der Deutsche Bundestag die Armenien-Resolution verabschiedet und das bislang historisch eher selten beachtete Massaker als Genozid (Völkermord) eingestuft. Süleyman Aykil, Vorsitzender des örtlichen syrisch-orthodoxen Kirchenrates, begann den Rundgang am Denkmal für die ermordeten Aramäer im Osmanischen Reich auf dem Areal der noch jungen Kirchengemeinde…Zurzeit leben knapp 150 000 aramäische Christen in Deutschland, Tendenz wegen der unsicheren politischen Lage in Nahost steigend….


Gipfel für den Frieden:

Initiativen aus Paris und Kairo wollen Annäherung

Wer auf dem Abschlussfoto nach israelischen oder palästinensischen Vertretern Ausschau hält, sucht vergebens. Dabei drehte sich in der französischen Hauptstadt alles um diese beiden Parteien.  Doch die internationale Paris-Konferenz vom Freitag für einen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern fand ohne die Hauptakteure und hinter verschlossenen Türen statt. Zur selben Zeit will die arabische Initiative, vorangetrieben vom ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi, dem Thema neues Leben einhauchen….


Pater Ibrahim:

Überlebenskampf der Christen in Aleppo

„Wir sind im Auge des Zyklons.“ So beschreibt Pater Ibrahim Alsabagh die verzweifelte Lage der Christen in Aleppo. Fünf Franziskaner-Patres organisieren in der umkämpften syrischen Stadt den täglichen Überlebenskampf der verbliebenen 50.000 Christen. „Niemand weiß, wohin sich die Lage entwickelt.“ Pater Ibrahim, der sich für einige Tage in Wien aufhält und Freitagabend in der „Langen Nacht der Kirchen“ in der Schottenkirche über das Franziskaner-Hilfswerk in Aleppo berichten wird, sieht nach fünf Jahren Krieg keine Lösung. „Weder diplomatisch noch militärisch“, sagt er im Gespräch mit der APA. „Doch wir Christen geben die Hoffnung nicht auf. Wir brauchen ein Wunder.“….


Kampf gegen die Terrormiliz:

Libysches Militär drängt Daesh(i) zurück

Truppen der neuen libyschen Einheitsregierung haben sich nach Angaben der neuen Führung in Tripolis in Teile der Stadt Sirte vorgekämpft. Sirte gilt als das Machtzentrum des libyschen Ablegers der Terrormiliz Islamischer Staat. Mit der Regierung verbündete Milizen seien in eine Reihe von Vierteln in der Stadt eingedrungen, sagte ein Militärsprecher der Einheitsregierung am Mittwochabend der Nachrichtenagentur dpa. Am Montag hatte Tripolis bereits verkündet, die Einheiten stünden nur wenige Kilometer vor der Küstenstadt….


Dokumentarfilm:

Erinnerungen mit Goldrand

Es muss herrlich gewesen sein, damals, in den Kaffeehäusern der Goldenen Zwanzigerjahre. Stundenlang saß man an runden Marmortischchen bei einer Tasse Kaffee. Die Zeitung raschelte, auf dem Schachbrett zog der Bauer zwei Felder vor und am Flügel übte sich ein Komponist in Operetten. Später am Abend, als die Gespräche philosophischer, die Rauchschwaden dichter und das Klirren der Gläser lauter wurden, spielte er Jazz. Das Kaffeehaus war der Treffpunkt der Bohème. Egon Erwin Kisch war dort zu Hause, Kafka trank seinen Absinth und Bertolt Brecht traf sich mit Arnolt Bronnen….


SCHAWUOT:

40 = Milch, 70 = Käse

An Schawuot ist es Tradition, vor allem milchige Speisen zu essen. Aber warum eigentlich? Es gibt sieben faszinierende Gründe:
1. Als das jüdische Volk am Berg Sinai die Tora erhielt, schloss sie spezielle Anweisungen zum Schächten ein. Bis dahin waren die Juden diesen Anweisungen nicht gefolgt, und ihr gesamtes Fleisch, inklusive der Töpfe, galt laut Tora als nicht koscher. Die einzige Alternative war also, Milchspeisen zu essen, die keiner besonderen Vorbereitung bedurften. Natürlich stellt sich die Frage, warum die Juden nicht einfach neue Tiere schlachteten und frisches Fleisch kochten. Die Antwort ist, dass die Tora am Sinai am Schabbat übergeben wurde – Schlachten und Kochen waren also verboten. Melken ist zwar Juden am Schabbat ebenfalls untersagt, doch es stand Milch zur Verfügung, die zuvor gewonnen wurde….


SCHAWUOT:

Auserwählt, aber nicht besser

An diesem Wochenende beenden wir die Omerzählung und feiern den Abschluss unserer spirituellen Reise, die an Pessach begonnen hat und mit Schawuot endet – eine Reise von der Befreiung aus Ägypten bis zur Übergabe der Tora am Sinai. Während Ägypten symbolisch für Unfreiheit und einen Ort größter Bedrängnis steht, bedeutet die Zeit in der Wüste mit ihrer Offenheit und Unbegrenztheit gleichzeitig auch die Erfahrung, dass Freiheit ihre Grenzen hat. Die Israeliten mussten mühsam lernen, dass Freiheit ein kostbares und fragiles Gut ist, das kontinuierlich untermauert und verteidigt werden muss, möchte man es lange auskosten….


WIESO, WESHALB, WARUM

Isru Chag

Der Tag unmittelbar nach einem der drei Wallfahrtsfeste Pessach, Schawuot und Sukkot wird als Isru Chag bezeichnet. Dieser Tag besitzt eine gewisse Heiligkeit. »Isru Chag« heißt auf Deutsch »Einwickeln (Abschließen) des Feiertags« und geht auf einen Vers im biblischen Buch Tehillim (Psalmen) zurück: »Bindet das Festopfer (Isru Chag) mit Seilen, bis ihr zu den Höhewinkeln des Altars gelangt« (118,27)….


GEMEINSCHAFT:

Teil des Ganzen

Der Monat Siwan erinnert uns an den Empfang der Tora. In unserem Wochenabschnitt steht geschrieben: »Im dritten Monat an diesem Tag«, gemeint ist der 1. Siwan, »sind sie in der Wüste Sinai angekommen.« Demnach hielt das jüdische Volk am ersten Tag des Monats Siwan am Berg Sinai an. Der Midrasch erzählt uns, dass die Übergabe der Tora von G’tt an das jüdische Volk ausgerechnet in der Wüste geschah, an einem absolut verlassenen Ort, einem Ort, der niemandem gehört. Der Grund dafür ist, dass auf dieser Weise jeder Mensch, der dies möchte, die Möglichkeit hat, die Tora zu erhalten….


FRANKFURT/MAIN:

Großvaters Spuren

Die Mutter hat eisern geschwiegen, und auch die Tante hat nie etwas gesagt. »Erst vor wenigen Jahren haben wir erfahren, dass unsere Familie mütterlicherseits aus Frankfurt stammt und unsere Großeltern von den Nazis umgebracht wurden«, sagen Mark und Steven Novins. Die beiden, 1963 und 1966 geboren, sind waschechte Kalifornier – und fühlen sich seit Kurzem auch ein wenig als Frankfurter. Denn sie sind auf Einladung der Stadt zu den Wurzeln ihrer Familie zurückgekehrt, auf eine Erkundungs- und Entdeckungstour in die eigene Biografie. Seit 1980 lädt die Mainmetropole jüdische sowie politisch oder religiös verfolgte ehemalige Bürger in ihre Heimatstadt ein. Bislang sind etwa 3500 Personen aus aller Welt der Einladung gefolgt….


FEIERTAG:

Erntedank bei Sommerhitze

Midestens einmal im Jahr macht Israel seinem Ruf, das Land von Milch und Honig zu sein, ganz sicher alle Ehre: an Schawuot. Wochen bevor das jüdische Erntefest beginnt, plakatieren schwindelfreie Menschen Brückengeländer und meterhohe Wände mit Werbung für Käse, Quark und allem, was sich sonst noch aus Milch machen lässt. Doch obwohl es einen hohen Stellenwert hat, dreht sich nicht alles um Essen und Trinken an diesem Feiertag, der an die Übergabe der Tora an das jüdische Volk erinnert und gleichzeitig ein Erntefest ist. Das hebräische Wort Schawuot bedeutet »Wochen« und weist darauf hin, dass dieses Fest sieben Wochen nach Pessach gefeiert wird….


Nach Attentat in Tel Aviv:

Hamas kündigt „weitere Überraschungen“ für Israel an

Der Hamas-Sprecher im Gazastreifen Hussam Badran erklärte, dass der Anschlag in Tel Aviv Israels „erste Überraschung zum Ramadan“ sei. Die Attentäter, Muhammad and Khalid Muhamra, seien Mitglieder der Hamasorganisation. Israels Verteidigungsminister Lieberman sei es „nicht gelungen, den Widerstand der Palästinenser zu brechen“. An dem von der Jerusalemer Stadtverwaltung aus Anlass des Ramadan-Monats festlich beleuchteten Damaskustor versammelten sich in der Nacht Palästinenser, um Süssigkeiten an Passanten zu verteilen. Ähnliche Szenen wurden aus Gaza und Tulkarem gemeldet. In Hebron gab es aus Anlass des tödlichen Anschlags in Tel Aviv Feuerwerk….


EINSPRUCH:

Unterschätzter Feiertag

Es dürfte keinen unterschätzteren Feiertag im jüdischen Kalender geben als Schawuot. Das sieht man schon am einfachen Vergleich der zu Rosch Haschana und Jom Kippur gefüllten Sitzreihen in den Synagogen. Zu Schawuot werden leider wieder manche Plätze frei bleiben, und das liegt bestimmt nicht nur daran, dass am Abend des ersten Festtages die deutsche Nationalmannschaft ihr EM-Auftaktspiel gegen die Ukraine bestreitet. Nein, auch in anderen – spielfreien – Jahren hat Schawuot ein Problem….


SPURENSUCHE:

Der Fünf-Minuten-Jude

Kippa auf, Kippa ab. Ilja Richter, Jahrgang 1952, bekannt insbesondere als Moderator der Fernsehsendung Disco in den 70er- und frühen 80er-Jahren, sitzt auf einer Berliner Parkbank und scheint zu zögern. Dann setzt er die Kippa wieder auf. »Doch, jetzt mache ich etwas, was ich noch nie gemacht habe«, ist Richters Stimme zu hören. Er wird »sein Judentum nach außen tragen«. Zumindest dieses eine Mal. Gott und die Welt – Grenzgänge mit Ilja Richter, entstanden 2015 als Fernsehfilm für den WDR, dokumentiert die nicht immer ganz einfache Auseinandersetzung des Schauspielers, Filmemachers und Synchronsprechers mit seinen jüdischen Wurzeln….


NORDIRAK:

Wunderbare Freundschaft

Weil sie den Iran als gemeinsame Bedrohung fürchten, unterhalten etliche Staaten der Arabischen Liga teils offiziell, teils unter der Hand recht enge Beziehungen zu Israel und arbeiten militärisch mit dem jüdischen Staat zusammen. Auf die öffentliche Wahrnehmung Israels hat dies jedoch kaum Auswirkungen. Die meisten arabischen Medien hetzen weiterhin antiisraelisch und antisemitisch. Umso bemerkenswerter ist deshalb die Entwicklung in Irakisch-Kurdistan, das seit dem Sturz Saddam Husseins föderaler Teilstaat des Irak unter De-facto-Selbstverwaltung ist. Der Irak stand bis 2003 an vorderster Front jener arabischen Länder, die sich die Vernichtung Israels zum Ziel gesetzt hatten….


Verheerend:

Verzerrtes Israelbild in deutschen Schulbüchern

Experten aus Bildungspolitik, Schulbuchforschung und dem Schulbuchverlagswesen haben in Berlin über die Darstellung Israels in deutschen Lehrbüchern diskutiert. Das Ergebnis ist verheerend: Das Land wird verzerrt und einseitig dargestellt. Zwischen 2011 und 2014 hat die Deutsch-Israelische Schulbuchkommission deutsche und israelische Schulbücher der Fächer Geschichte, Geographie und Sozialkunde im Hinblick der Darstellung des jeweils anderen Landes hin untersucht. Der Bericht, im August 2015 vorgelegt vom Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchförderung für den Zeitraum 2011 bis 2014, fördert zutage, dass in deutschen Schulbüchern Israel oft einseitig als Aggressor dargestellt wird und Fakten zum Verständnis der Geschichte des Landes nicht berücksichtigt oder falsch dargestellt werden. In dem Bericht heißt es unter anderem: „Verkürzungen und Verzerrungen sind die Folge. Israel erscheint primär als kriegführender Krisenstaat im Nahen Osten“….


Ramadan:

Unternehmer spenden für Festmahlzeiten

Erstmals organisieren israelische Sanitäter anlässlich des Fastenmonats Ramadan Lebensmittelspenden für bedürftige Muslime. Als Vorbild dient ihnen auch ein jüdischer Brauch. Das abendliche Festessen gehört ebenso zum islamischen Monat Ramadan wie das Fasten während des Tages. Doch nicht jeder kann sich eine solche Mahlzeit leisten. Deshalb haben Sanitäter in der nordisraelischen Stadt Baka al-Gharbije bei Hadera eine Spendenaktion organisiert. Der Initiator war überrascht von der Hilfsbereitschaft, wie die Tageszeitung „Yediot Aharonot“ berichtet….


Politik:

Russland und Israel festigen Beziehung

Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu bei dessen Besuch im Kreml am Dienstag seine Unterstützung im Nahostkonflikt zugesichert. Putin soll Israel eine umfassende und baldige Lösung versprochen haben, berichtet die Online-Zeitung „Times of Israel“. Die beiden führenden Politiker haben sich damit in weniger als einem Jahr schon zum vierten Mal getroffen. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz setzte sich Putin für eine Zwei-Staaten-Lösung und Israels Anti-Terror-Maßnahmen ein: „Wir werden Partner im Kampf gegen den Terrorismus sein.“ Die beiden Staatsmänner unterhielten sich auch über die Situation in Syrien und die Zusammenarbeit der beiden Länder im wirtschaftlichen und dem militärischen Sektor….


Zum ersten Mal:

Modenschau in Gaza

Der Gazastreifen ist nicht der Ort, an den man denken würde, wenn über Mode, Models und teure Kleider gesprochen wird. Aber es gibt sie tatsächlich, die palästinensische Modeindustrie. Und sie entwickelt sich langsam, aber stetig immer weiter. Und in der Stadt Gaza laufen Frauen sogar schon über den Laufsteg. Vor einem Monat hat in Gaza, in aller Stille und ohne grosses Aufsehen, die erste Modenschau für Frauen seit der Machtübernahme der Hamas im Gazastreifen stattgefunden. Die Schau fand in einem der Luxus-Hotels an den Stränden Gazas statt. „Die dort auf dem Laufsteg präsentierten Kleider sind nicht gerade billig, die Preise liegen zwischen 500 und 1500 Dollar“, sagte eine Modedesignerin, die erzählte, dass es bis zu einem halben Jahr dauern könne, um ein Kleid fertigzustellen….


„Tag der Einheit“:

Jüdische und arabische Kinder zu Gast bei Shimon Peres

Anlässlich des „Tages der Einheit“ haben vor einigen Tagen mehr als 600 jüdische und arabische Kinder aus zahlreichen Orten des Landes an der Abschlussveranstaltung des Projekts „Brücken zum Frieden“ des Peres Friedenszentrum, in Zusammenarbeit mit der israelischen Gymnasienkette Ort und Google Israel, teilgenommen. Während der Veranstaltung sagte der ehemalige Staatspräsident Shimon Peres: „Heute begehen wir den Tag der Einheit, der uns verpflichtet, uns für die Gleichheit einzusetzen, zum Frieden zu erziehen, zum Gespräch und zur Vermeidung von Rassismus. Denn um gross zu sein, benötigt man kein langes Schwert, sondern Einheit und den Dialog zwischen uns. Ihr seid die Anführer von Morgen, fürchtet euch nicht vor dem Risiko, seid neugierig und träumt grosse Träume.“….


Video des Tages:

Tel Aviv

Auch heute sind wir mit dem Video des Tages in Tel Aviv. Beeindruckende Luftaufnahmen von der Küste, zunächst von Jaffa aus in Richtung Norden mit einem wunderschönen Blick auf die Strände der Stadt und ihren Hochhäusern im Hintergrund….

Hier das Video!


Reaktion: (mit Video)

IDF raids West Bank village of terrorists in Tel Aviv attack

In response to the Wednesday night’s attack in Tel Aviv’s Sarona market that left four people dead and 16 wounded, security forces carried out a number of arrests during raids in the West Bank village of Yata overnight. The IDF has blockaded the village and only humanitarian movements in and out of the village will be permitted, the IDF Spokesman Unit said on Thursday morning….


Verteidigung:

Troops can see through armored vehicles with Israeli firm’s new helmet

Elbit Systems unveiled a helmet-mounted system on Wednesday designed to allow armored personnel carrier and tank crews to see straight through their armor. The helmets give soldiers a 360-degree, real-time view of their surroundings while in the vehicle. Called IronVision, the system has attracted the interest of the IDF, which may choose to acquire it. If it does, the product would represent a significant leap in the capability of personnel in closedhatched armored fighting vehicles to identify threats, as well as friendly forces….


‚Tel Aviv terror attack requires harsh response that will go down in history‘

In response to Wednesday night’s terror attack at Tel Aviv’s Sarona market that left four people dead and 16 others wounded, Transportation Minister and Security Council member Yisrael Katz said in an interview on Thursday morning that the attack mandates a harsh and serious Israeli response. „Yata, the village from which the terrorists came, needs to undergo an operation to root out terror,“ Katz remarked, „The village needs to be reminded of its history, which already has experience with terrorism.“….


Sarona Park:

Four killed in central Tel Aviv terror shooting; two attackers nabbed

Following the deadly terrorist shooting in Tel Aviv on Wednesday night that left four people dead and several others wounded, the Coordinator of Government Activities in the Territories, Maj.-Gen. Yoav Mordechai, cancelled the easing of some security restrictions that were in place for the Muslim month of Ramadan. After an evaluation held by Prime Minister Benjamin Netanyahu, Defense Minister Avigdor Liberman, and IDF Chief of Staff Lt.-Gen. Gadi Eisenkot, Mordechai ordered the freezing of 204 entrance permits for relatives of the attackers….


US-Wahlkampf:

As Democratic nominee, Clinton to invest in targeting Jewish voters to secure win

Secure as the Democratic Party’s presumptive presidential nominee, Hillary Clinton is turning to the general election against Donald Trump, focusing her resources on a handful of key states where Jewish voters may well hand her a victory, senior figures in the party told The Jerusalem Post. Jewish Americans reliably vote Democratic by an average ratio of four to one, and have done so for decades. The Clinton campaign is not concerned with her ability to secure the Jewish vote….


Nur Worte:

Tel Aviv shooting attack strongly condemned by US, UN

Both the United States and the United Nations strongly condemned the coordinated terrorist assault on Tel Aviv’s Sarona Market Wednesday evening, during which four people were killed and multiple others wounded. The statements of condemnation came promptly following the attack, and shared a common harsh tone against the act of terror inflicted upon Israelis by terrorists. The United States condemned the attack and referred to it as a „cowardly“ and „horrific“ act of terror….


PLO’s Rechtvertigung:

Tel Aviv shooting individualistic, natural response to ‚Israeli violations‘

The Palestine Liberation Organization (PLO) said in a statement early Thursday that the culprits behind Wednesday night’s shooting attack in Tel Aviv’s Sarona complex acted individually, despite belonging to the organization’s student group. The PLO said that the youths actions were a ’natural response‘ to the ‚violations‘ of an ‚Israeli occupation.‘ „Israel announces at every given opportunity its opposition to a peace process, and chooses instead the force of its army,“ the PLO said. „Israel must cease the ‚occupation‘ of Palestinian land.“….


Terror in Tel Aviv:

Pop symphonies in Ra’anana

Somewhere in the middle of Brian Wilson’s performance of The Beach Boys’ 1966 groundbreaking album, Pet Sounds, on Wednesday night under a starry sky at the Ra’anana Amphitheater, two terrorists were shooting up the Sarona Market a few miles away in Tel Aviv. You could some members of the middle-aged capacity crowd shift their cell phones from filming the 1960s legend singing the album’s enduring standards like “Wouldn’t It Be Nice” and “God Only Knows” to checking their messages or news updates….


Meinung:

We were given the Torah, but have we received it?

This Saturday night will be the night of Shavuot, the Feast of Weeks. For the observing among us, the highlight of the night will be the all night Torah study, or in my case, Kabbalah study. The following day we will indulge in blintzes and cheesecake, and that will pretty much sum up the holiday. But is this all that Shavuot is about? It’s great to know How To Make the Ultimate Blintzes, but if we consider this the pinnacle of the celebration of the holiday then we are missing out on the real meaning of the giving of the Torah and how it can help us here and now….


Netanyahu:

US-not Moscow-cornerstone of our foreign relations

The US remains Israel’s chief ally and cannot be replaced by Russia, Prime Minister Benjamin Netanyahu said on Wednesday before flying home after a two-day visit to Moscow. “It is not desirable or practical to replace the United States [with Russia]. The US is the cornerstone of our foreign relations,” Netanyahu told reporters. He had visited Moscow for the third time this year, and had held his fourth face-to-face meeting with President Vladimir Putin on Tuesday….


Analyse:

The terrorists who slipped through the net

Away from the spotlight, security forces have, in recent months, succeeded in foiling an increasing number of attempts by Palestinian terrorist organizations to carry out bombings and shootings in Israeli cities. But there is no such thing as hermetic defense and while the majority of these plots have been thwarted, security forces are not able to stop every killer before he or she attacks….


Israels Hilfe unerwünscht:

Syria denounces distribution of Israeli relief packages in opposition-held areas

Amid reccurent claims by the Syrian regime accusing Israel of supporting rebel factions fighting to topple President Bashar Assad, the local council of Quenitra claimed that Israel was supplying food aid to opposition-held areas in the southern governorate. In a statement issued on Wednesday, Quneitra’s local administration council said that it „strongly denounces the distribution of aid packages with Hebrew captions which were supplied by the Israeli enemy….


Politik und Diplomatie:

Knesset panel bogged down over ministry oversight czar

The Knesset Constitution, Law and Justice Committee on Wednesday was still stuck in an impasse as it tried to move forward with revising the powers of the Justice Ministry’s oversight “czar”. The oversight czar’s position was created for cases of excessive delay by the prosecution in wrapping up certain cases and some other excesses, in order to strengthen public faith in the prosecution, following several incidents of bad press….


Russischer Aussenminister:

Netanyahu didn’t push for a revised Saudi Initiative in Putin talks

PM Benjamin Netanyahu did not demand revisions to the 2002 Arab Peace Planwhen he met with Russian President Vladimir Putin in the Kremlin, Russian Foreign Minister Sergei Lavrov told reporters in Moscow on Wednesday. “During Mr Putin’s talks with Mr Netanyahu yesterday, Israel made no demands to make amendments to the Arab Peace Initiative,” Lavrov said in a statement his office sent out on Tweeter. It was based on statements Lavrov made during a joint press conference with Palestinian Authority Foreign Minister Riad Maliki….


Gefängnisbesuche:

Limit on prison visits to clients infuriates lawyers

Israel Bar Association president Efi Naveh on Wednesday threatened to take the Prisons Service to the High Court of Justice if it does not back off announced changes in policy to limit visits by defense lawyers to client prisoners. Naveh objected to the service issuing the regulations on Sunday without coordinating the issue with the Bar Association….


Oswiecim, Polen:

Auschwitz museum recovers thousands of missing Holocaust victims‘ items

More than 16,000 personal items belonging to victims of wartime Nazi death camp Auschwitz have been recovered in Poland, decades after they were put away and then forgotten about. The Auschwitz-Birkenau museum in the southern Polish town of Oswiecim said items such as jewellery, thermometers, cutlery, empty medicine bottles, keys and brushes had originally been discovered in 1967 by archaeologists searching an area where a gas chamber and crematorium had stood during World War II….


X-ter Versuch:

Abbas to meet Hamas chief Khaled Mashaal in Doha next week

Accepting Qatar’s inventation, Palestinian Authority President Mahmoud Abbas will arrive next week in Doha, where he will meet with the emir of Qatar Sheikh Hamad bin Khalifa al-Thani and Hamas’s political bureau chief Khaled Mashaal. In a conversation with the Palestinian news site al-Risalah on Tuesday, an official in Fatah said Abbas accepted the invitation and ordered the relevant people to start preparing the visit, which will be announced in the upcoming days….


Wirtschaft:

Price controls are ineffective, new antitrust chief says

Antitrust Commissioner Michal Halperin on Wednesday called for a tougher approach to breaking up monopolies, but she said price controls are ineffective. “Some 76 percent of the times monopolies were declared over the past 20 years were free of sanctions or enforcement mechanisms and thus did not contribute a thing to advancing competition,” she told the Knesset Finance Committee in her first public remarks since being named antitrust commissioner in January….


Sarona Attentat:

Four Victims of Tel Aviv Shooting Attack Identified

The four victims of the Tel Aviv shooting attack were identified on Thursday as Ido Ben Ari, a 42-year-old resident of Ramat Gan; Ilana Neve, a 39-year-old from Tel Aviv; Michael Feige, a 58-year-old from Midreshet Ben-Gurion; and Mila Mishayev, a 32-year-old resident of Ashkelon….


Wirtschaft:

Israeli Startups Raise Over $125 Million This Week

Israeli startups have raised more than $125 million this week, with SundaySky, Trax Image Recognition, Imperium and Weka.IO all closing multimillion-dollar fundraising rounds. Fundraising by Israeli startups is still going strong, despite a slowdown in the United States. Israeli startups have raised about $950 million so far this quarter, including the most recent announcements. This includes a $300 million round by ride-hailing app Gett, and a $100 million round by another ride-hailing startup, Via….