Aktuelles vom 12. März 2016 – 2 Adar II 5776 Pekudej

Neue Nachrichten:

Benjamin Netanjahu:

„Mr. Security“ ist trotz Härte unbeliebter denn je

Diesmal ließ die Umsetzung der Kabinettsbeschlüsse nicht lange auf sich warten. Stunden nachdem Israels Regierung eine weitere Verschärfung der Gangart gegen palästinensische Terroristen beschloss, stürmten israelische Soldaten die Büros einer Fernsehproduktionsfirma in Ramallah. Die bedient zwar seit Jahren Sender des palästinensischen Islamischen Dschihad und der radikal-islamischen Hamas. Doch nach fünf schweren Attentaten innerhalb von 24 Stunden will Premier Benjamin Netanjahu noch entschlossener gegen jede Form der Hetze vorgehen….


Militärtechnik:

Die Messe, auf der sich die Spione der Welt treffen

Es dürfte nicht viele Orte geben, an denen die Agenten des iranischen Ajatollah auf Spione aus Israel, Nordkorea und China treffen. Die Umex in Abu Dhabi, eine Messe für militärische Drohnen, ist so ein Ort. Einige tragen Uniform und treten als Delegation auf, andere wählen einen unauffälligeren Auftritt mit Anzug und iPhone. Sie alle eint, dass sie das Boom-Thema der Rüstungsbranche nach Abu Dhabi zieht: automatisierte Waffensysteme. Die Zahl der teilnehmenden Firmen hat sich seit der Umex-Messe im vergangenen Jahr verdreifacht….


Araber melden aus Gaza:

Offenbar Kind bei israelischem Angriff getötet

Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen ist nach palästinensischen Angaben ein Kind getötet worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums des Gazastreifens starb der Zehnjährige, als israelische Flugzeuge in Beit Lahija im Norden des Gazastreifens einen Stützpunkt der Kassam-Brigaden, des bewaffneten Arms der Hamas-Bewegung, angriffen. Die Schwester des Jungen wurde demnach schwer, sein Bruder leicht verletzt. Wenige Stunden zuvor waren vier aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen auf israelischem Gebiet gelandet….(Zuerst die Reaktion, dann erst der Angriff! Ein Schelm….WD)


Leute:

Auschwitz-Überlebender ist ältester Mann der Welt

Bittersüß ist das Leben von Israel Kristal – und nun wird es mit dem Titel „Ältester Mann der Welt“ gekrönt. Der 112-Jährige aus der israelischen Hafenstadt Haifa überlebte den Holocaust und arbeitete jahrzehntelang als Süßwarenhändler. Der bisherige Titelträger, Yasutaro Koide, war zu Jahresbeginn mit 112 Jahren in Japan gestorben. Für das „Guinness-Buch der Rekorde“ ist jetzt Kristal der älteste Mann – zum ersten Mal geht diese Bezeichnung an einen israelischen Staatsbürger….


Rechtsextreme:

AfD will mit Anti-Islam-Programm punkten

Kurz vor den Landtagswahlen am Sonntag hat die Debatte über mögliche Verbindungen der Alternative für Deutschland (AfD) zu Rechtsradikalen eine neue Wendung genommen: Auf Drängen des Bundesvorstands lassen der Saar-Landesvorsitzende Josef Dörr und sein Stellvertreter Lutz Hecker ihre Ämter bis auf Weiteres ruhen, wie AfD-Landesvorstandsmitglied Rudolf Müller am Freitag in Saarbrücken der Nachrichtenagentur dpa bestätigte. Anlass ist ein Bericht des Hamburger Magazins „Stern“. Danach standen Dörr und Hecker im vergangenen Herbst in engem Kontakt mit dem stellvertretenden rheinland-pfälzischen NPD-Vorsitzenden Sascha Wagner sowie mit Ulrike Reinhardt. Reinhardt ist Aktivistin der „Pfälzer Spaziergänger“, die gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung protestieren. Die Gruppe wird nach Einschätzung von Verfassungsschützern ebenfalls von der NPD dominiert….


Arabische Liga:

Arabische Liga erklärt Hisbollah zu Terrororganisation

Nach dem Golfkooperationsrat haben auch die Außenminister der Arabischen Liga die schiitische Hisbollah-Miliz als „Terrororganisation“ eingestuft. Fast alle Mitglieder der Liga – außer dem Libanon und dem Irak – unterstützten den Beschluss, wie die Organisation in einer Erklärung mitteilte. Die Arabische Liga fordert damit den schiitischen Iran heraus, der der Liga nicht angehört und die Hisbollah unterstützt. Die Außenminister hätten den Iran zudem aufgefordert, die Einmischung in die Angelegenheiten arabischer Staaten „sofort zu stoppen“, berichtete der private ägyptische TV-Sender CBC. Die Arabische Liga wählte bei dem Treffen außerdem den früheren ägyptischen Außenminister Ahmed Abul-Gheit (73) zum neuen Generalsekretär….


Israel – Haredim:

Ultraorthodoxe Juden leben in einer eigenen Welt

Lange Jahre führte Lea ein Doppelleben. Es ist noch nicht lange her, da ließ sie sich in Jerusalems Ausgehszene nur im sexy engen Outfit blicken. Aber wo immer sie hinging, tief in ihrer Tasche war ein wadenlanger Rock verstaut. Irgendwo auf dem Heimweg in das strikt religiöse Ramat Schlomo, eine Siedlung im Ostteil der Stadt, fand dann die Verwandlung statt. Lea streifte den züchtig weiten Rock über die Röhrenjeans und schlüpfte in eine langärmelige, hochgeschnittene Bluse, die Ellbogen und Hals verdeckt. Zumindest nach außen hin entsprach sie damit der sittsamen Haredit – der gottesfürchtigen jüdischen Frau….


Eltern-Initiative in Tel Aviv:

Gemeinsame Schule in gespaltenem Land

Tel Aviv gilt im gespaltenen Israel als liberale Insel. Doch während im Rest des Landes bereits an vier Schulen auf Hebräisch und Arabisch unterrichtet wird, gibt es in der Küstenmetropole keinen bilingualen Unterricht. Jüdische, muslimische und christliche Eltern kämpfen deshalb im überwiegend arabischen Vorort Jaffa für eine gemeinsame öffentliche Schule – und gegen bürokratische Hürden. „Wie kann es sein, dass es in Haifa und in Jerusalem eine zweisprachige Schule gibt, aber nicht hier?“, fragt Palästinenserin Ruba Blal-Asfour, die in Tel Aviv lebt. Wo sonst könne die Idee besser gedeihen als im kulturell gemischten Jaffa? Die Mutter eines Siebenjährigen und von dreijährigen Drillingen ist Schauspielerin, ihr Film „Sufat Chol“ (dt. Sandsturm) lief auf der diesjährigen Berlinale….


Krieg im Nahen Osten:

Alte Feinde, neue Allianzen

Kriege, so schrecklich sie sein mögen, können für Dritte vorteilhafte Auswirkungen haben. Zu behaupten, Israel habe nicht vom Morden in Syrien profitiert, wäre absurd. Syrien war jahrzehntelang ein ernstzunehmender Feind, der Krieg hat die Ressourcen Präsident Asads gebunden. Das riesige syrische Arsenal an Chemiewaffen ist nach der amerikanisch-russischen Vereinbarung von 2013 zu grossen Teilen vernichtet. Der Hizbullah, Israels stärkster Feind im Norden, unterstützt Asad, was rund einen Drittel seiner Kämpfer absorbiert; jeden Monat sterben in den Schlachten gegen die Freischärler Dutzende von Hizbullah-Kombattanten….


„Grand Challenges Israel“:

Über eine Million Euro gegen den Welthunger

Israel gibt mehr als eine Million Euro für Projekte zur Lösung von weltweiten Hunger- und Gesundheitsproblemen aus. Zehn Firmen erhalten damit Förderungen, weil sie innovative Techniken entwickelt haben. Israelische Firmen erhalten vom Staat Förderungen für ihre Forschungen gegen den Welthunger und Epidemien. Damit beteiligt sich Israel an der weltweiten Initiative „Grand Challenges Program“. „Diese einzigartige Initiative verbindet die Diplomatie mit kreativer israelischer Technik“, sagt Gil Haskel, Diplomat im israelischen Außenministerium. Das Ziel der Initiative sei es, innovative Lösungen für globale Gesundheits- und Hungerprobleme auf der Welt zu fördern. Der Schwerpunkt liege dabei auf Entwicklungsländern….


Elektrotechnik:

Neuartiger Eisen-Redox-Flow-Speicher aus Israel

Electric Fuel Energy (EFE) hat einen Großspeicher auf Basis einer neuartigen Eisen-Redox-Flow-Technologie entwickelt. Zugleich sei eine stationäre Energiespeicherlösung entwickelt worden, um auch diesen wachsenden Markt erschließen, teilte der israelische Hersteller am Donnerstag mit, der eine neu formierte Tochtergessellschaft der Arotech Corporation ist. Die zum Patent angemeldete Eisen-Redox-Flow-Batterie sei eine umweltfreundliche, kosteneffiziente und sichere Lösung für stationäre Energiespeicher. Sie sei besonders geeignet für die Integration von erneuerbaren Energien, Lastverschiebungen, Abdeckung von Lastspitzen und anderen langfristigen Speicher-Anwendungen. Der Gesamt-Systempreis liege bei 200 US-Dollar pro Kilowattstunde – auch bei geringem Produktionvolumen, hieß es bei EFE weiter….


Israel macht’s vor:

Der Traum vom freien WLAN

Die letzten Tage habe ich ins Israel verbracht und mich teilweise in der Zukunft wieder gefunden. Online sein ist in Tel Aviv kein Thema mehr – man ist es einfach. Mobilfunkverträge sind schnell zu bekommen. Man braucht selbst als Tourist nicht einmal einen Ausweis vorzeigen, um ein Prepaid-Paket zu einem günstigen Preis zu kaufen, der mir als Deutschem fast Tränen in die Augen trieb….


Studie in Israel:

Jede dritte Araberin in Israel fürchtet häusliche Gewalt

Von den arabischen Frauen in Israel fürchten 30 Prozent eigenen Angaben zufolge, von einem Familienmitglied angegriffen zu werden. Das geht aus einer Studie des „Forschungs- und Informationszentrums“ der Knesset hervor. Wie die Onlinezeitung Times of Israel berichtete, wurde sie am vergangenen Dienstag während einer speziellen Debatte des Knesset -Komitees für die Förderung der Frauen im Rahmen des Weltfrauentags vorgestellt. Demnach haben 20 Prozent der arabischen Frauen in Israel Angst vor körperlicher und 19 Prozent vor sexueller Gewalt. Unter den jüdischen Frauen fürchten sich dagegen 6 Prozent vor Gewalt im familiären Umfeld. 4 Prozent aller Jüdinnen in Israel haben Angst vor körperlicher, 5 Prozent vor sexueller Gewalt….


Finanzierung des „Jüdischen Filmfestivals“:

Rettung aus dem Auswärtigen Amt

Für das Jüdische Filmfestival scheint sich ein neuer Förderer gefunden zu haben. Nach der Absage durch den Bund, der dieses Jahr kein Geld aus dem Hauptstadtkulturfonds für das Festival geben will, gebe es vorsichtig positive Signale aus dem Auswärtigen Amt, sagte die Geschäftsführerin des Festivals, Silke Azoulai, gegenüber den PNN. Aus dem Auswärtigen Amt heißt es: „Wegen des besonderen Stellenwertes des Festivals im deutsch-jüdischen Kontext und des internationalen Bezuges hoffen wir, zur Fortführung beitragen zu können. Die Gespräche dazu laufen.“….


Rede zur Woche der Brüderlichkeit:

„Rechthaberei ist der größte Feind des Respekts“

Seit über 60 Jahren findet Jahr für Jahr die Woche der Brüderlichkeit statt. Ihr Ziel: den christlich-jüdischen Dialog, die Zusammenarbeit und die Aufarbeitung des Holocausts zu fördern. Die Fürther Auftaktveranstaltung in der Aula des Helene-Lange-Gymnasiums stand heuer auch im Zeichen zunehmender Fremdenfeindlichkeit. „Statt Respekt herrschen allzu oft Vorurteil und Angst, gerade in einer säkularen Gesellschaft wie der unseren“, bedauerte Martin Pfeifenberger, seit wenigen Wochen neuer Schulleiter des Helene-Lange-Gymnasiums (HLG). Zugleich freute er sich, die Rolle des Gastgebers bei der Festveranstaltung zur Woche der Brüderlichkeit übernehmen zu dürfen: „Was kann es für einen Religionslehrer Besseres geben?“….


Arabische Liga:

Ein echter und ein Fußballkrieg

Bei einem Treffen der Außenminister der Arabischen Liga in Kairo ist am Donnerstagabend der ehemalige ägyptische Außenminister Ahmed Abul-Gheit, 73, zum neuen Generalsekretär nominiert worden. Das Mandat des jetzigen Liga-Chefs Nabil Elaraby läuft im Sommer ab, er hatte keine zweite Amtszeit angestrebt. Abul-Gheit wird bei einem Gipfel der Liga im Sommer das Amt übernehmen. Zwar galt die Einigung auf den einzigen Kandidaten als sicher, die Wahl lief aber dann doch nicht so glatt ab, wie am Donnerstag zunächst erwartet….


Sie belästigen die falsche Frau:

Und werden zu dritt niedergestreckt

Zuerst lehnt sie einen Annäherungsversuch ab und wird dann von drei Männern angegriffen. Aber die 19-jährige Gili Ganani weiß sich zu wehren und streckt alle drei Männer nieder – kein Wunder, denn sie trägt den schwarzen Gürtel der israelischen Selbstverteidigungstechnik Krav Maga, die auch Israels Armee beigebracht wird.

Hier das Video!


Euskirchen:

18 neue Stolpersteine erinnern an jüdische Bürger

Gleich 18 neue „Stolpersteine“, die an die vertriebenen und zum Großteil ermordeten jüdischen Bürger Euskirchens während der Zeit des Nationalsozialismus erinnern, hat der Künstler Gunter Demnig am Freitagmorgen in Kirchheim und Kuchenheim verlegt. In Euskirchen und Flamersheim liegen bereits über 100 dieser kleinen Gedenksteine, die mit weiteren Steinen in über 1000 deutschen Orten und in über zwanzig europäischen Ländern zu dem wohl größten dezentralen Denkmal des Holocausts gehören….


Stadt Dorfen in Bayern:

Eine Stadt arbeitet ihre Vergangenheit auf

Der Verein „Dorfen ist bunt“ wurde gegründet, um der rechten Szene in der Stadt entgegen zu treten. Auch wird hier die Geschichte der Juden in der Stadt aufgearbeitet – und damit so manches Geheimnis aufgelöst. Monika Schwarzenböck und Doris Minet vom Verein „Dorfen ist bunt“ über ihre Forschungsarbeit zu Juden in Dorfen. Dieser Teil der Geschichte ihres Heimatortes wurde erst vor kurzem „entdeckt“. Bis vor knapp zehn Jahren haben Dorfen und seine 14 000 Einwohner immer wieder Neonazi-Aufmärsche erlebt. Um der rechten Szene entgegen zu treten, haben damals Bürger das Aktionsbündnis „Dorfen ist bunt“ gegründet. Vor drei Jahren haben die Aktivistinnen Monika Schwarzenböck und Doris Minet im Münchener Staatsarchiv in der Dorfener Geschichte nach Vorbildern gesucht – nach Frauen und Männern,  die für Toleranz  gekämpft und Zivilcourage bewiesen haben….


Medizinisches Cannabis:

CannaTech-Konferenz in Israel

In immer mehr Länder wird derzeit die Legalisierung von Cannabis diskutiert: In Australien wurde jüngst die Freigabe von medizinischem Cannabis vom Parlament beschlossen und in dem US-Bundesstaat Colorado ist Marihuana seit einigen Jahren sogar mit denselben Einschränkungen wie für Alkohol gestattet. Ein weiterer Vorreiter ist Israel, wo Cannabis als Medikament legal ist – rund 25.000 Patienten erhalten Medikamente auf cannabinoider Basis. Anfang März fand dort die internationale Konferenz CannaTech statt….


Hintergrund zu Attentaten:

Der Tempelberg und die Hetze

Die Terrorwelle in Israel hält weiter an, wie die vergangene Woche gezeigt hat. Sie entzündete sich am Streit um den „Status quo“ am Tempelberg: Viele Palästinenser glauben, Israel wolle ihn ändern. Israelis sehen das als Ergebnis von Hetze, die schon Kindern eingebläut wird. Israel entweiht die heiligen Stätten des Islams und des Christentums, zuvorderst die Al-Aksa-Moschee ! Seit 1967 ist es das Ziel Israels, die Al-Aksa-Moschee zu zerstören! Israel will die heilige Stadt verschlingen! Aber die Autonomiebehörde unternimmt etwas gegen die Angriffe der Israelis! Wir Palästinenser werden in Jerusalem bleiben und die Stadt und deren heilige Stätten beschützen! Diese und ähnliche Wortmeldungen waren im vergangenen Herbst der offiziellen Tageszeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), „Al-Hajat al-Dschadida“, zu entnehmen….


Angst vor Boykott:

Unternehmen verlässt Westjordanland

Der Kosmetikhersteller Ahava zieht seine Produktion aus dem Westjordanland zurück, um künftigen Boykott-Aufrufen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das Unternehmen hat bereits Erfahrung mit Israel-Gegnern. Der Kosmetikkonzern wird seine Produktionsstätte in ein Gebiet außerhalb des Kibbutz Ein Gedi verlegen. Entsprechende Papiere wurden am vergangenen Mittwoch unterzeichnet, berichtet die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Ahava stellt unter anderem Cremes mit aus dem Toten Meer gewonnenen Salzen her und steht kurz vor der Übernahme durch das chinesische Unternehmen Puson….(Zahlreiche Araber verlieren ihren Arbeitsplatz! WD)


Na so was:

Egypt MP wants to ban full-face veil since it came from ‚Jewish tradition‘

An Egyptian parliamentarian who is supporting a measure that would ban women from wearing the niqab believes that the custom did not originate in Islam, but in the Jewish tradition. If the ban were to be approved, it would outlaw the veil which covers the entire face, denying women the right to wear it in public places and government buildings. MP Amna Nosseir, a professor of comparative jurisprudence at the prestigious Al-Azhar University, said that she is supporting the measure because the veil is a custom that was introduced before the advent of Islam in the Arabian Peninsula….


Israel und Ägypten:

Between alliance and rivalry

The Ill-advised declaration on February 6 by Infrastructure and Energy Minister Yuval Steinitz that Egypt had flooded some of Hamas’s Gazan smuggling tunnels at Israel’s request brought attention to an important development: Israeli-Egyptian relations have over the last two years reached an unprecedented level of mutual understanding and cooperation, primarily on security issues. To that end, Israel has allowed Egypt to introduce larger numbers of troops and heavy weapons into Sinai than allowed for in their peace treaty, and Egyptian F-16 fighter jets and Apache helicopters now operate against jihadi insurgents within sight of the Israeli border….


Nahost-Konflikt:

Suspected Palestinian hackers interrupt TV broadcast with ominous message

Suspected Palestinians hackers briefly overtook an Israeli television broadcast Friday evening. During the airing of a popular television show „Big Brother“ on Channel 2, the broadcast was briefly interrupted by a clip showing images of terror attacks and threatening messages in Hebrew. „Stay in your homes,“ begins the ominous text. „The story is not over…there is more to come.“ At the bottom of the message reads in Arabic: „Al-Quds Intifada.“….


Niederlande:

Holland’s forgotten Jews

A few years ago, teacher of history and researcher Prof. Wim Willems of Leiden University in The Hague discovered something intriguing. There was a particular street in his hometown of The Hague in the Netherlands which had housed a disproportionate number of Jewish residents between the two world wars. The thoroughfare, called Harstenhoekweg Street is situated in the seaside district of Scheveningen. His interest in the street was sparked by a chance discovery….


Video mit „islamischem Humor“?:

Saudi prankster tricks youths into thinking he is a suicide bomber

Saudi social media users were outraged earlier this week by a prank in which an actor pretending to be a taxi driver makes unsuspecting passengers think that he has an explosive belt. The video, which made the rounds on YouTube before being shut down at the behest of the Saudi government, shows the “driver” preach the merits of “jihad” to young passengers who are frightened to death at the sight of a suicide belt….

Hier das Video!


Beit Horon:

Two IDF soldiers shot by alleged Palestinian terrorist on Highway 443

A suspected Palestinian terrorist shot two IDF soldiers on Highway 443 late Friday. According to Magen David Adom, the two soldiers were lightly wounded in the shooting….


Klagemauer:

Women of Wall to continue reading Torah at Western Wall despite deal, group says

The Women of the Wall organization brought a Torah scroll into the Western Wall women’s prayer section for its prayer service for the new month on Friday, leading to accusations by the administrator of the site Rabbi Shmuel Rabinowitz that the group violated the recent agreement for creating a new pluralist prayer space.  A deal reached between WOW and the non-Orthodox denominations with the government last week will create a large prayer space designated for non-Orthodox or pluralist service at the Robinson’s Arch area at the southern end of the Western Wall….


Er kann es nicht lassen:

Roger Waters urges Bernie Sanders not to speak at AIPAC conference

Pink Floyd co-founder and bassist Roger Waters urged US Democratic presidential candidate Bernie Sanders on Friday not to speak at an upcoming event hosted by the American Israeli Political Action Committee (AIPAC) by signing a petition that states the organization protects the racist and „anti-democratic policies“ of Israel. Created by pro-Palestinian journalist Max Blumenthal, son of former Hillary Clinton confidant Sidney Blumenthal, the petition has already garnered over 1,200 signatures since it was posted to the website change.org Thursday….


New York:

Adam Sandler buys ‘plumber’s menorah’ at Jewish-owned NY hardware store

Hollywood star Adam Sandler bought a $150 “plumber’s menorah” at a Jewish-owned Manhattan hardware store. The actor spotted the unusual Hanukkah candelabra in the window of Beacon Paint & Hardware while shooting a Noah Baumbach film,”Yen Din Ka Kissa,” on the Upper West Side and sent a staffer to buy it for him, DNAinfo reported Friday….


Wirtschaft:

Israel-Jordan gas pipeline to begin operating in 2017

The first natural gas pipeline to Jordan is scheduled to begin operating in 2017, Israel Natural Gas Lines CEO Samuel Tordjman announced Thursday. The pipeline, currently being constructed in the Sdom area by the Dead Sea, will supply gas from the Tamar reservoir to private customers in Jordan. A second pipeline to be built in the Beit Shean area is due to supply gas from the Leviathan reservoir to the Jordanian National Electric Power Company (NEPCO)….


Musikszene:

‚Crazy Ex-Girlfriend‘ Rachel Bloom talks Hollywood fame and Jewish humor

A few years aga, Rachel Bloom was best known as the creator of laugh-out-loud YouTube videos like “You Can Touch My Boobies” and “Historically Accurate Disney Princess Song.” Now she is a Golden Globe and Critics’ Choice Award winner for her portrayal of Rebecca Bunch on “Crazy Ex-Girlfriend,” a musical comedy series she co-created with Aline Brosh McKenna, screenwriter of “The Devil Wears Prada” and “27 Dresses.”….


Küche:

Foraged winter greens make a fine feast in the Galilee

“See these leaves?” said Zada Soueid, pointing her white-handled kitchen paring knife at a cluster of elongated, prickly leaves that looked nearly identical to the bunch of she had just uprooted. “Those are wild lilies; if you eat those alone, they’re poisonous. If you cook it with rice, however, it neutralizes the poisons.” It was a sunny Tuesday morning in February, and the ground was wet and muddy after two days of heavy rains that had only tapered off an hour earlier. Soueid was leading our small group of foragers along the banks of the Salame, a short river that fills each winter season, giving rise to clusters of wild mint, chicory and parsley at this time of year. There was less than usual this February after a relatively dry winter up north….


Sport:

Tel Aviv’s Kenyan-born marathon winner in race against time to run for Israel in Rio

For Lonah Chemtai time is running out. The Kenyan-born runner, who came first in this year’s Tel Aviv marathon, wants to race for Israel at the Rio Olympics this summer, but with a little over one month to register, she must first be granted Israeli nationality. Chemtai, 27, is waiting on a decision about her status, hoping that the notoriously slow Israeli bureaucracy will be fast enough to get her on the Israeli Olympic team this summer….