Aktuelles vom 15. Juli 2016 – 09 Tammus 5776

Neue Nachrichten:

Ein Jahr Atom-Abkommen:

Iran muss wachsam kontrolliert werden

Vor einem Jahr, am 14. Juli 2015, wurde mit dem „Joint Comprehensive Plan of Action“ ein „Nuklearabkommen“ zwischen Iran und den fünf Atommächten Großbritannien, Frankreich, Amerika, China, Russland sowie Deutschland unterzeichnet, das von vielen als „historisches Ereignis“ bezeichnet wurde. Ob es am Ende als „historisch“, als Wendepunkt in der Geschichte der Eindämmung atomarer Waffenverbreitung gewertet werden kann, weil es das iranische Streben nach einer Nuklearoption (zumindest vorläufig) gestoppt hat, wird sich wohl erst in einigen Jahren erweisen….


Historische Bauten: (mit Video)

Gazas verborgene Architekturperlen

In Gaza gibt es zahlreiche historische Schätze – doch viele Gebäude verfallen, weil Gelder eher in den Wiederaufbau von Häusern und der Infrastruktur fließen, die im Zuge des Nahostkonflikts zerstört wurden….


Urteil:

Deutscher Pass für Kind aus Regenbogenfamilie

Der deutsche Pass bleibt einem Kind aus einer internationalen Regenbogenfamilie nicht weiter verwehrt. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster entschieden und damit ein Urteil aus der ersten Instanz am Verwaltungsgericht Köln gekippt. Der Kläger, ein sechsjähriger Junge, wurde 2010 von einer indischen Leihmutter geboren. Der Vater lebt mit seinem eingetragenen Lebenspartner und mittlerweile fünf weiteren Kindern in Israel. Da er deutscher Staatsbürger ist, fordert er für seinen Sohn ebenfalls einen deutschen Pass (Az.: 19 A 2/14)….


Ottobrunn:

Ende und Anfang

Geblieben ist der Name: Abi Ofarim. Er hallt wie ein leises Echo durch die Jahrzehnte deutscher (Musik-)Geschichte. Mit jedem Widerhall geht ein Stück der ursprünglichen Nachricht verloren. So lange, bis nur noch ein Bruchstück übrig ist. Abi Ofarim war einmal Dauergast in deutschen Wohnzimmern. Heute ist er ein Stück Historie, vergessen von vielen, erinnert von einigen. Abi Ofarim wirkt glücklich, wenn er heute, wie beim 66. Ottobrunner Kulturstammtisch, über sein Leben spricht….


Kfar Aza:

Die Hamas als Nachbar

Israelis müssen an der Grenze zum Gazastreifen ständig mit Raketenangriffen durch die Hamas rechnen. Besonders für Kinder ist das traumatisierend – ans Wegziehen denkt aber kaum einer. Fünfzehn Sekunden. Fünfzehn Sekunden sind es, die den Bewohnern des israelischen Kibbutz Kfar Aza bei Bombenalarm bleiben, um einen Schutzbunker zu erreichen. Fünfzehn Sekunden, bis die Raketen der radikal-islamischen Hamas aus dem Gazastreifen in ihre Häuser, Gärten oder Spielplätze einschlagen. Hohe Zäune sichern das Gelände von Kfar Aza, wo knapp 800 Menschen leben. Blicken die Bewohner über den Stacheldraht, erkennen sie Gaza am Horizont, etwa 1,7 Kilometer entfernt….


Gaza:

Der Daesh(i) kommt

Auch wenn es die Hamas immer wieder abstreitet, es gibt zunehmend Anzeichen, dass die islamistische Bewegung im Gazastreifen weiterhin mit anderen dschihadistischen Terrorgruppen, die Verbindungen zum Islamischen Staat (Daesh(i)) haben, zusammenarbeitet. Besonders mit Gruppen, die in den letzten Jahren auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel operiert haben. Diese Kooperation ist Sicherheitskräften der Palästinensischen Autonomiebehörde zufolge der Hauptgrund für die anhaltenden Spannungen zwischen den ägyptischen Behörden und der Hamas. Diese Spannungen führten dazu, dass Ägypten den Grenzübergang Rafah 2013 fast vollständig schloss und Zehntausende Palästinenser im Gazastreifen gefangen waren. 2015 öffnete Ägypten das Rafah-Grenzterminal für insgesamt 21 Tage und erlaubte es Menschen aus humanitären Gründen sowie Reisenden anderer Nationalitäten, den Gazastreifen zu betreten oder zu verlassen….


Olympische Spiele:

Nie kämpften mehr Israelis um Medaillen

Das israelische Olympia-Team stellt einen neuen Teilnehmer-Rekord bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro auf. Besondere Kraft ziehen die Sportler aus dem Gedenken an die getöteten Israelis beim Münchner Olympia-Attentat im Jahr 1972. Es sind nur noch drei Wochen, bis die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro beginnen. Am Dienstag hat sich das bislang größte israelische Olympia-Team in der Kfar-Maccabiah-Anlage in Ramat Gan getroffen. 47 Athleten konnten sich für die Spiele qualifizieren, wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ berichtet. Den Rekord hielten bis dahin die Olympischen Spiele von Peking im Jahr 2008, als 43 Israelis um die Medaillen kämpften. Dort gewann Schahar Zuberi Bronze im Segeln….


Mit Zertifikaten:

Half der TÜV den Mullahs beim Atomprogramm?

Heute vor einem Jahr schlossen der Iran und andere Staaten ein Abkommen, um den Streit über das iranische Nuklearprogramm beizulegen. Viel deutet darauf hin, dass der Iran sich nicht an die Abmachungen hält und weiter an der Bombe bastelt – zuletzt veröffentlichte der Verfassungsschutz diesbezüglich eine Warnung. Jetzt tauchten zudem Dokumente auf, die eine dramatische Frage aufwerfen: Half eine deutsche TÜV-Stelle den Mullahs bei ihrem Atomprogramm? BILD und der israelischen Zeitung „Jerusalem Post“ liegen Dokumente vor, die darauf hindeuten, dass eine Stelle des Technischen Überwachungsvereins (TÜV) Zertifikate an iranische Firmen verkaufte – darunter auch solchen, die schon lange auf der Embargoliste stehen, weil sie Terrorgruppen unterstützen oder am iranischen Nuklearprogramm beteiligt sind….


Normalisierung mit Syrien:

Ausgeträumt in Ankara

Den großen neuen Plan muss man nicht suchen. Die Regierenden in Ankara sind mit ihrer Außenpolitik an die Wand gefahren. Jetzt setzen sie den Wagen eben zurück und versuchen, was sie früher meist versuchten: freundlich mit den Nachbarn zu sein und nicht in deren inneren Angelegenheiten mitzumischen. Vorbei ist es erst einmal mit panislamischer Weltrolle und „neuer Türkei“, an der alle genesen sollen….


Landkreis Würzburg:

Der jüdische Friedhof von Höchberg

In Höchberg im Landkreis Würzburg existierte vom Beginn des 17. Jahrhunderts (gegründet von Jehuda Löb Ben Abraham Kaz s.A.) bis zu ihrer Vereinigung mit der Jüdischen Gemeinde Würzburg 1938 eine Jüdische Gemeinde. Sie besaß eine zunächst 1661 erbaute Synagoge, die aber 1721 durch eine neue ersetzt wurde. Außer dieser Synagoge, die 1904 renoviert worden war, besaß die Kultusgemeinde Höchberg eine Mikwe, ein eigenes Schulhaus mit Internat, das von 1865 bis 1931 als „Israelitische Präparanden- und Bürgerschule“ (gegründet 1841 von Gemeinderabbiner Lazarus Ottensooser , der den Unterrichtsbetrieb zunächst in seiner Wohnung begann) benutzt wurde und einen 1821 am südöstlichen Ortsende angelegten Friedhof. Dieser war am 17.Juni d.J. das Ziel einer Exkursion des Hebräisch-Lektürekurses der Universität Würzburg, zu dem dessen Leiterin Dr. Monika Berwanger Interessierte eingeladen hatte….


MAZ-Konzerttipp:

Zwölf Mal rund um den Globus

Da haben sich ja die Sängerin Irit Dekel und Eldad Zitrin (Gitarre, Piano, Akkordeon) ja was geleistet. Landläufig würde man wohl sagen, das Duo aus Israel hat die auf ihrem Album „Last Of Songs“ vertretenen zwölf Stücke mächtig gegen den Strich gebürstet. Stimmt und stimmt auch wieder nicht. Ja, die beiden haben das große American Song-Book auf den Knien gehabt und durchgeblättert. Fündig wurden sie, keine Frage. Denn darin verzeichnet stehen Evergreens, die für eine halbe Ewigkeit gemacht scheinen, mindestens….


Ruhetag Sabbat:

Israelische Kommunen wollen Fahrverbot unterlaufen

Die gesetzliche Sabbatruhe von Freitagabend bis Samstagabend gilt in Israel seit Staatsgründung. Das bedeutet: kein öffentlicher Nahverkehr, keine Züge, keine Busse. Fünf größere Städte wollen jetzt private Busse einsetzen. In der Knesset scheiterte ein entsprechender Gesetzesvorstoß liberaler Abgeordneter. Davon wollen sich die Säkularen jedoch nicht abbringen lassen….


Lüdenscheid:

Ausstellung „Abgestempelt – Judenfeindliche Postkarten“ eröffnet

Schon viele Jahre gibt es die Wanderausstellung „Abgestempelt – Judenfeindliche Postkarten“ und sie hat in ihrer Form doch nicht an Aktualität verloren. Seit 2500 Jahren gebe es den Antisemitismus und habe die Geschichte Europas über weite Strecken begleitet bis hin zum Genozid an sechs Millionen Juden. „Sie wurden als Feinde der Menschheit bezeichnet. Der Antisemitismus hat in letzter Zeit wieder zugenommen, wobei der Judenhass besonders in rechtsradikalen Kreisen geschürt wird“, betonte Hella Goldbach, Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Lüdenscheid….


Der erste Faschist:

Neue Mussolini-Biografie von Hans Woller

Der häufig ausgerufene biographic turn in den Geisteswissenschaften hatte hierzulande bisher einen weiten Bogen um Benito Mussolini gemacht. Vielleicht hemmte der Vergleich mit Hitler? Ideologisch, so die gängige Meinung, war Mussolini ja doch der kleinere Bundesgenosse Hitlers, radikal und gewalttätig, aber nicht in dem Maße wie Hitler. Der selbst ernannte Duce, dem immer etwas Operettenhaftes anhaftet, hielt es ja doch mit dem Faschismus eher so all’italiana, mediterran locker. Der Münchner Historiker Hans Woller korrigiert in seinem Buch „Mussolini. Der erste Faschist“ derartige Vorstellungen und zeichnet nüchtern das Portrait eines Mannes, der taktisch und skrupellos seine Ziele verfolgt und seine Gegner brutal ausschaltet….


Startup in Israel:

Mini-Drucker für die Hosentasche

Darum wohl wird Israel auch die Startup-Nation genannt: Die Firma ZUtA Labs hat einen etwa zehn Zentimeter großen mobilen Drucker entwickelt, der sich drahtlos mit Smartphones und anderen Geräten verbinden lässt. Das Gerät rollt auf dem Papier hin und her, bis es innerhalb von etwa einer Minute den Druck beendet hat….


Bücher:

Wie die Verdrängung des Rechtsterrorismus begann

Lässt sich der schwerste Terroranschlag in der Geschichte der BRD heute noch aufklären? Dass die Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat im Dezember 2014 anlässlich neuer Zeugenaussagen wieder aufgenommen wurden, ist extrem ungewöhnlich. Zu verdanken ist es der Hartnäckigkeit des Journalisten Ulrich Chaussy und des Rechtsanwaltes Werner Dietrich. 1982 war das Verfahren eingestellt worden, Hinweise auf einen rechtsradikalen Hintergrund sowie mögliche Mittäter oder Hintermänner wurden ignoriert. Gundolf Köhler galt als Einzeltäter. Warum das nicht stimmen kann, wie vertuscht wurde und was von der Wiederaufnahme der Ermittlungen zu erhoffen ist, erzählt Ulrich Chaussy im Interview….


Gesellschaft:

Holocaustüberlebende begegnen Nachfahren ihrer Retter

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hat Nachfahren des belgischen Fürsten Eugène II. de Ligne in seinem Wohnsitz in Jerusalem empfangen. Fürst Eugène versteckte zusammen mit seiner Frau Philippine Dutzende jüdische Kinder während des Holocaust. Einige dieser Kinder und deren Familien trafen nun die Nachkommen des Fürsten in Jerusalem….


„Friedliebende“ Araber:

Schmuggelversuch am Kontrollpunkt Erez vereitelt

Die israelischen Behörden haben gestern am Kontrollpunkt Erez eine beeindruckende Menge an Waren sichergestellt, die in den Gazastreifen geschmuggelt werden sollten. Wie das Verteidigungsministerium auf seiner Facebookseite mitteilte war dieser Fund selbst für die erfahrensten Beamten etwas besonderes. Die beschlagnahmten Waren sollten über den Postweg geschmuggelt werden. In den vergangenen Wochen hatte es bereits mehrere Versuche gegeben, Waren über den Postweg in den Gazastreifen zu bringen, diese Versuche konnten aber von den Sicherheitsbehörden vereitelt werden….


Stellung:

Die Hoffnung des Präsidenten Rivlin und das Ende des Landes

Die Rolle des israelischen Staatspräsidenten ist vorrangig eine repräsentative, aber abhängig von seiner Persönlichkeit kann er doch soziale und kulturelle Trends beeinflussen. Das sollte natürlich nicht polarisieren. Die offizielle Website des Präsidenten drückt es so aus, dass er „über der Politik und für die nationale Einheit“ stehe….


Video des Tages:

„Sunshine“

Grüsse aus Israel. Das Lied „Sunshine“….

Hier das Video!


Zahal:

Mit der Waffe in der Hand

Israelische Frauen waren schon immer bereit, für Zion ihr Leben einzusetzen. Jüdische Frauen kämpften oft in vorderster Reihe für die Errichtung eines Staates für ihr Volk. Seite an Seite mit Seev Jabotinsky, Jigal Alon und Ariel Scharon haben auch Frauen in den Schlachten für den jüdischen Staat ihr Leben gelassen, aber ihre Geschichten sind kaum bekannt….


AUFKLÄRUNG DES ISLAM:

Muslime dürfen sich nicht vor der Freiheit fürchten

Im Jahr 1930 schrieb der syrisch-libanesische Autor Schakib Arslan ein Buch mit dem Titel „Warum sind die Muslime zurückgeblieben, und warum kamen andere voran?“ Diese herausfordernde Frage stellt sich heute mehr denn je. 2002 diagnostizierte Abdelwahab Meddeb dem Islam einen pathologischen Zustand, eine Krankheit, die in seinem Körper wüte. Diese hausgemachte Krankheit bedarf mehr denn je eines innerislamischen Therapieprozesses auf der Basis eines Aufklärungsprogramms. Und tatsächlich ist das Weltbild der Muslime durch Herrschsucht, Zerstörungslust, Radikalität und Gewalt gekennzeichnet….


Nizza-Attentat:

Jewish world expresses solidarity with victims following Bastille Day massacre

Still shocked and horrified  by the senseless carnage that took place in Nice, France late Thursday evening, the Jewish world conveyed its deepest sympathies to victims of the deadly Bastille Day terror attack, which saw over 80 killed and scores injured after a 31-year-old Franco-Tunisian gunman rammed a truck into a of crowd of spectators out enjoying a fireworks display. Following the massacre, Army Radio reported that no Israelis were harmed in the tragedy. They added, however, that five members of the Jewish community in Nice had been injured in the attack. It remains unclear the present condition of the Jewish victims….


Politik und Diplomatie:

Israeli leaders condemn Nice terror attack; Trump suspends VP pick after tragedy

Following a deadly terror attack that claimed the lives of up to 84 people overnight Friday in Nice, France, Israeli leaders condemned the horrific tragedy and offered their support to the French people in solidarity. „The vile terrorism has returned in full force and destroyed the celebration of freedom, equality and fraternity,“ Israel’s opposition leader Isaac Herzog (Zionist Union) said on his Twitter page Friday. „This is our generations world war. my condolences to the French nation and the families of the killed and wounded.“….


Scheinheilige Gotteseiferer feiern:

Daesh(i) supporters celebrate on social media as Hollande calls Nice tragedy ‚clearly terror‘

Supporters of Islamic State celebrated on social media an attack in France by a truck that ran into crowds watching a fireworks display on the Bastille Day national holiday, killing at least 80 people and injuring over 100. „The number of those killed had reached 62 french crusaders and sinful infidels in Nice, France.. God is great, God is great,“ read one tweet as details of the terror attack were emerging. Police source close to the investigation told global news agency Reuters that the gunmen is believed to be a 31-year-old Franco-Tunisian born in Tunisia….


Israel an die EU:

Voting to recognize Temple Mount as solely Muslim site akin to ignoring Jesus

Israel warned the European Union on Thursday night that supporting a UNESCO resolution which views the Temple Mount as a solely Muslim site is akin to ignoring Europe’s Christian roots. “If the Europeans have a hand in a UNESCO decision that rejects or does not deal with the Jewish people’s relationship to the Temple Mount and Jerusalem, are they not rejecting their own identity?” asked Foreign Ministry spokesman Emmanuel Nachshon. “There is no Christianity without Judaism and there is no Jesus without a Jewish Jerusalem and the Temple Mount,” he said….


Neue „arabische“ „Dynastie“:

Arafat’s nephew makes his move to succeed Abbas

PA President Mahmoud Abbas has not made a significant move to signal whom he wants to succeed him as the head of the PA, the PLO or Fatah. Nonetheless, Palestinian leaders, vying for one or all three of the leadership roles, have launched their campaigns to garner support from the Palestinian public and international community. Nasser al-Qudwa, known best as the nephew of Yasser Arafat, is one of those leaders. Qudwa, born in 1953, first rose to the upper echelons of the Palestinian leadership when he served as PLO ambassador to United Nations in the 1990s and early 2000s. He gained a reputation as a shrewd diplomat with the ability to navigate the international scene. In 2005, after his uncle died, he returned to Ramallah and assumed the role of foreign minister in thenprime minister Ahmed Qurei’s government….


Leser-Umfrage:

Who are the JPost’s 50 most influential Jews? Help us choose

The Jerusalem Post’s list of the 50 most influential Jews in the world annually provokes discussion and debate among our readers and the entire Jewish community. Every person seemingly has their own opinion about who should be on the list and what place they should occupy among the world’s most influential Jewish personalities. In keeping with that spirit, The Jerusalem Post is turning to its readers for help in compiling the list for the first time ever….


Israelischer Whisky:

Kiddush clubs rejoice: Israeli whisky gets British thumbs up

„Ooh. Umm. That’s gorgeous,“ purrs world-renowned British whisky writer Dominic Roskrow, as he samples the malt spirit from Milk & Honey, Israel’s first whisky distillery.  Although not yet officially whisky, since the honey-colored liquid has to mature in barrels for at least three years before earning that moniker, Roskrow tells the Media Line why he was smacking his lips. “Israel’s a warm climate, so this at 15 months tastes like a three-year-old whisky might, but very good. There’s nothing sappy about it. At three years, we can expect it to taste like a six year old.” ….


Meinung:

‚The IDF has lost control over the Hebron area‘

The IDF has relinquished control over portions of Area C around the Hebron area, Kiryat Arba Council head Malachi Levinger told politicians at a parlor meeting between politicians and settlers on Thursday afternoon. “Something has to change,” Levinger said as he sat in the living room of South Hebron Hills Regional Council head Yochai Damri in the Otniel settlement. Along with several dozen area settlers, Levinger spoke with members of the Knesset Foreign Affairs and Defense Committee, who came to the area in the aftermath of two terrorist attacks that claimed the lives of Hallel Ariel, 13, and Rabbi Michael Mark, 47….


Mehr Sicherheit gefordert:

Terrorist victims’ group demands canine protection at Jerusalem protest

Shifra Hoffman’s sign says it all: “A dog is a man’s best friend, and a terrorist’s worse enemy.” Holding the placard in front of the Prime Minister’s Residence in Jerusalem Thursday night, the founder and director of Victims Against Arab Terror International said she arranged a protest there because she believes that highly-trained defense dogs are needed in the war on terror. “Since the so-called ‘peace process’ [Oslo], there have been more than 2,000 Israelis murdered and over 6,000 injured… and this has to stop,” she said….


Meinung:

New British Foreign Secretary Boris Johnson has ‚infectious‘ enthusiasm for Israel

With the appointment of Boris Johnson as Britain’s foreign secretary, Jerusalem will be getting a “very outspoken friend of Israel,” former ambassador to London Daniel Taub said on Thursday. “He is a very enthusiastic supporter, and his relationship with Israel goes back a long way,” said Taub, who returned to Israel six months ago following a four-year tenure in Britain. He termed Johnson’s enthusiasm for Israel “infectious,” and said that “he jumped on our idea of an Israeli cultural festival in London, and thanks to his backing it will be happening next year.” The flamboyant Johnson, a former mayor of London, last visited Israel in November 2015. Some Palestinian groups refused to meet him during his time in the Palestinian Authority, after he called British supporters of BDS “corduroy-jacketed, snaggletoothed, lefty academics“….


Aussenpolitik:

No going back to the ‚good old days‘ for Israel and Turkey

Weeks before Israel and Turkey finally signed a normalization agreement on June 27, representatives of Israeli security and hi-tech companies quietly visited Istanbul and Ankara in search of renewed and new contacts and contracts.  The special security and intelligence ties between the two countries began in the second half of the 1950s. Encouraged by the US and UK, the intelligence communities of Israel (Mossad), Iran (Savak) and Turkey (MIT) established a tri-party consultative body code-named in Hebrew “Kalil” (Complete), also known as “Trident”….


Zahal:

IDF to release imprisoned conscientious objector

The IDF discharged a 19-year-old conscientious objector from service on Thursday, after a lengthy period in military prison. The military cited “a lack of compatibility and poor, severe conduct” in its decision to release Tair Kaminer. The decision came after the military rejected in June a request by Kaminer for release, and three days after a military committee rejected her application for conscientious objector status….


Warschau:

Polish education minister mum on who killed Jedwabne Jews

Amid a public debate about the complicity of Poles in the murder of Jews in the Holocaust, Poland’s education minister implied that historical accounts of such atrocities are inconclusive. In an interview Wednesday with the TVN24 network, Anna Zalewska spoke of “biased opinions” in describing Jedwabne, where on July 10, 1941, at least a few dozen Poles killed a minimum of 340 of their Jewish neighbors, according to the Polish government’s own Institute of National Remembrance. Many were burned alive in a barn….


Riad:

Saudi Arabia’s new jihadists: Poorly trained but hard to stop

Technical hitches limited the death tolls in three suicide attacks in Saudi Arabia but the apparent coordination of the blasts suggests jihadis have the tools to sustain their bombing campaign. Three young Saudis detonated explosive vests near a Shi’ite mosque in Qatif last Monday, killing only themselves, while an attack by another young Saudi suicide bomber at the Prophet’s mosque in Medina killed four policemen. Before dawn the same day a 34-year-old Pakistani driver had blown himself up in a car park outside the US consulate in Jeddah but only injured two security guards….


Rezepte:

Two Classic French Quiches to Celebrate Bastille Day

For a brief period in the early 90s, Gaul’s food ruled the Tel Aviv food scene and quiche was the king. This classic French pastry got a Middle Eastern adaptation and the not-so-kosher quiche Lorraine with ham and cheese filling was replaced with colorful vegetables and Mediterranean cheese like feta and kashkaval. The best side dish to accompany any quiche is a simple green salad. Mix 1 tablespoon of white wine vinegar with 2 tablespoons of olive oil. Add a little of salt, a little Dijon mustard, black pepper and a pinch of sugar and mix with your preferred greens. It’s a full summer meal to celebrate Bastille Day….

Summer vegetable and goat cheese quiche

Swiss chard and ricotta quiche


Nizza:

Jewish community won’t cancel Shabbat services after Nice attack

Nice’s Jewish community has decided to hold Shabbat services as planned after a vehicular terror attack killed 84 people in the city in southern France on Thursday night. The attack was carried out by a 31-year-old Tunisian-born man who drove a rented white truck through a crowded promenade in the coastal resort city of Nice on Thursday night, shortly after the annual firework show on Bastille Day….


Oberrabbinat:

Chief Rabbinate clarifies: We recognize conversions by top NY rabbi

The Chief Rabbinate of Israel on Thursday clarified that it recognizes conversions to Judaism performed by prominent New York Rabbi Haskel Lookstein, a day after a top rabbinical court appeared to invalidate one of his conversions. “The position of the rabbinate remains as delineated by the chief rabbis, that conversions by Rabbi Yechiel [Haskel] Lookstein are recognized by it,” the rabbinate said in a statement reported by the Hebrew-language Israel National News website….