Aktuelles vom 16-09-2015

16.09.2015                     03. Tischrei 5776                      Fasttag Gedaliah

Neue Nachrichten:

Nürnberger Gesetze:

„Nach § 2 war ihre Rasse die jüdische Religion“

Am 15. September 1935 wurden die „Nürnberger Gesetze“ verabschiedet – „zum Schutze des deutschen Blutes“, wie es auf Nazi-Deutsch hieß. Den Kommentar verfasste ein späterer Kanzleramtsminister. Am 23. April 1933 traf bei Hermann Kantorowicz, Professor für Rechtsphilosophie an der Universität Kiel, ein Fragebogen ein, der ihn aufforderte, einige Angaben zu seiner Herkunft abzugeben. Auf die Frage nach der rassischen Abstammung seiner Großeltern antwortete er: „Da zu einer Rückfrage, in welchem Sinne das Wort Rasse verwendet wird, keine Zeit ist, beschränke ich mich auf folgende Erklärung: Die Rassezugehörigkeit im wissenschaftlichen (anthropologischen) Sinn vermag ich nicht mehr festzustellen, da meine 4 Großeltern sämtlich seit langem verstorben sind und m. E. die erforderlichen Messungen s. Z. nicht vorgenommen wurden. Ihre Rasse im volkstümlichen (sprachlichen) Sinne war, da sie sämtlich Deutsch als Muttersprache sprachen, die deutsche, also die indogermanische oder arische. Ihre Rasse im Sinne der I. Durchführung zum Gesetz v. 7. April 1933 § 2 Abs. 1 Satz 3 war die jüdische Religion“….


Jerusalem:

Ausschreitungen auf Tempelberg

Auf dem Jerusalemer Tempelberg ist es den dritten Tag in Folge zu Unruhen gekommen. Dort lieferten sich israelische Polizisten Auseinandersetzungen mit palästinensischen Demonstranten. Polizeisprecherin Luba Samri sagte, Beamte hätten das Gelände der Al-Aksa-Moschee am Morgen betreten, um eine Gruppe Protestierender zu vertreiben, die sich über Nacht in dem Gotteshaus versteckt hätten. Die Demonstranten warfen den Angaben zufolge Steine, Betonblöcke, Feuerwerkskörper und eine Brandbombe auf Beamte. Zwei Palästinenser seien festgenommen, fünf Polizisten leicht verletzt worden….


Israel:

Netanjahu will schärfer gegen Steinewerfer vorgehen

Nach wiederholten Zusammenstößen rund um die Al-Aksa-Moschee in der Altstadt von Jerusalem hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu eine Verschärfung der Strafen für Steinewerfer angekündigt. „Es wurde entschieden, die Maßnahmen in vielen Bereichen zu verschärfen“, sagte Netanjahu zu Beginn einer Krisensitzung von Kabinettsmitgliedern und Vertretern der Sicherheitsbehörden in Jerusalem. Für das Werfen von Steinen werde eine Minimalstrafe eingeführt. Minderjährige Steinewerfer und ihre Eltern müssen laut Netanjahu künftig mit hohen Geldstrafen rechnen….


Flüchtlingskrise:

Merkels Entschluss verlangt historische Anstrengungen

In Zigtausenden Kommentaren ist der Kanzlerin vorgehalten worden, sie tue nicht, was ein Kanzler tun muss: Sie führe nicht, sondern lasse die Dinge treiben. Immer und immer wieder ist sie kritisiert worden, dass sie nicht mache, was das Grundgesetz verlangt. Dort steht, in Artikel 65: „Der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik.“ Das stimmt. Die Kanzlerin pocht nicht jeden Tag auf diese Kompetenz; sie tut es höchst selten. Sie hat es, nach dem Reaktorunglück von Fukushima, in der Atompolitik getan. Und sie hat es vor zehn Tagen in der Flüchtlingskrise getan. Die erste Entscheidung war bedeutend. Die zweite ist historisch….


Jerusalem:

Erneut Unruhen am Tempelberg

Junge Palästinenser verschanzen sich in der Al-Aksa-Moschee auf dem Jerusalemer Tempelberg und „verteidigen“ das Heiligtum mit Steinen. Es kommt zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei.Am dritten Tag in Folge geriet der Jerusalemer Tempelberg Dienstagmorgen zum Schauplatz heftiger Zusammenstöße zwischen israelischer Polizei und palästinensischen Jugendlichen. Steine flogen und Tränengasschwaden hüllten das von Juden und Muslimen verehrte Heiligtum ein. Fünf Polizisten erlitten Blessuren, mehr als zwei Dutzend Demonstranten mussten ambulant behandelt werden, auch gab es eine Anzahl von Festnahmen….


Internationales Institut für Strategische Studien:

Düsterer Ausblick auf die Weltsicherheit

Die dunklen Wolken, die am Dienstag über London lagen, waren eine Einstimmung auf den diesjährigen Jahresbericht des dort ansässigen „International Institute for Strategic Studies“ (IISS). Der Ausblick war ebenso düster wie das schlecht beleuchtete Podium, von dem herab die Vertreter des Instituts sprachen. Man sehe eine Fortsetzung hin zum Trend von besorgniserregenden Konflikten ohne echte Lösungen. Im Zentrum des Interesses stand dieses Jahr wieder der Konflikt in Syrien. Hier rechnete man recht unverblümt mit der gescheiterten Strategie des Westens im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ (IS) ab….


Wirtschaft:

Israels Arbeitslosenquote sinkt

Trotz sinkender Arbeitslosenquote in Israel bleibt die Mehrheit der ultra-orthodoxen Männer sowie die der arabischen Frauen ohne feste Beschäftigung. Die Regierung will sich für eine Verbesserung der Situation einsetzen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind die Arbeitslosenzahlen deutlich gesunken, zeigt eine Statistik der Zentralbank Israels. Lag die Arbeitslosenquote Ende 2014 noch bei 6,4 Prozent, konnte für das zweite Quartal dieses Jahres ein Rückgang auf 5 Prozent vermeldet werden. Dennoch gebe es eine deutlich geringere Beschäftigungsquote unter den haredischen Männern und den arabischen Frauen, schreibt die Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Unter den männlichen ultra-orthodoxen Juden seien im vergangenen Jahr lediglich 45 Prozent in einem Arbeitsverhältnis gewesen, bei den arabischen Frauen seien es 33 Prozent gewesen, heißt es weiter. Ein Haushaltsentwurf zeige, dass die Regierung Lösungen für diese Situation finden möchte….


Bücher:

Im Land der Ausrufezeichen

Aufgepasst: Hinter Ihnen steht ein Ausrufezeichen. Das ganze Land ist voll davon – voll von Menschen, die starke Meinungen haben und sie lautstark vertreten, die mit Wonne streiten und zanken. Wo befinden wir uns? In Israel. Denn der Staat der Juden ist, um es mit dem Autor Amos Oz zu sagen, nichts anderes als „ein Land bevölkert von Ausrufezeichen, die Laufen gelernt haben“….


Proben für den Opernball:

Israelische Musikstars üben für ihren Auftritt

Am 31. Oktober wird der 21. Leipziger Opernball stattfinden – unter dem Motto »Shalom Israel. 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland«. Am Dienstag fanden sich die beiden israelischen Musiker Ivri Lider und Marina Maximilian in der Oper zum Fototermin mit Journalisten und vor allem zu wichtigen Proben mit Dirigent Anthony Bramall und Moderatorin des Opernballs Kim Fisher ein. In Israel sind die beiden Stars. Ivri Lider überzeugt mit feinsinnigen Texten und berührender Musik und hat schon über 6 Millionen Platten verkauft. Neben seiner Solokarriere ist er außerdem Teil des Elektropopduos »The Young Professionals«, mit dem er beim Opernball zusätzlich zu seinen Bühnenauftritten im Konzertfoyer auftreten wird….


Georgenkirche in Eisenach:

Bibelsprüche in der Nazizeit

Nazitreue deutsche Christen trugen ihren Kampf gegen das Judentum bis in die Kirchen und machten auch vor Bachs Taufkirche in Eisenach nicht halt. Mit dem Entjudungsinstitut wurden in der Georgenkirche Verse aus der hebräischen Bibel getilgt und mit neutestamentlichen Sprüchen übermalt. Die ausradierten Stellen sollen nun wieder sichtbar werden….


Fasttag:

Gedaljas Ermordung

Im Monat Tischri finden wir mehr Feiertage als in jedem der anderen Monate und auch mehr Tage, an denen man fasten soll. Es kommt sogar vor, dass wir in einer Woche zweimal fasten, und zwar am Sonntag und an dem folgenden Schabbat. Dies ist der Fall, wenn Jom Kippur auf Schabbat fällt; dann wurde Rosch Haschana am Donnerstag und Freitag gefeiert, und man verschiebt Zom Gedalja, der sonst am Tag nach Rosch Haschana begangen wird, auf den Sonntag….


Ein jüdisch-feministischer Midrasch zu den Jamim Noraim:

Für eine Versöhnung mit Lilith

Jüdische Feministinnen verwenden gern die alte Form des Midrasch, um ihre Anliegen zu formulieren. Besonders um die Gestalt Liliths, der ersten Frau Adams (nach einer Interpretation des ersten Schöpfungsberichts), kreisen solche neuen Midraschim gern. Der folgende Midrasch übernimmt Elemente der alten Erzählungen um Lilith. Er schreibt aber auch den bekanntesten feministischen Midrasch weiter, Judith Plaskows „Das Kommen Liliths“. Am Anfang schuf Gott Adam und Lilith aus dem Staub der Erde und blies ihnen den Lebensatem ein. Da sie beide gleich erschaffen worden waren, waren sie einander in jeder Hinsicht gleichgestellt. Adam, als Mann, passte dies nicht, und er verlangte von Lilith, dass sie sich ihm unterordne. Lilith weigerte sich, rief Gottes heiligen Namen an und flog weg. Sofort beklagte sich Adam darüber bei Gott. Gott schickte drei Boten zu Lilith, um sie zur Rückkehr zu Adam aufzufordern. Sonst werde sie bestraft. Lilith aber wollte nicht mit einem Mann zusammenleben, der sie nicht als Gleichgestellte behandelte, und sie beschloss, dort zu bleiben, wo sie war….


Die Hohen Feiertage – Die Furchtbaren Tage:

haJamin haNora’im

Im Gegensatz zu den anderen wichtigen jüdischen Festen sind die „Hohen Feiertage“, „Furchtbaren Tage“, „Gewaltigen Tage“ oder „Tage der Ehrfurcht“ – Rosch haSchana (Neujahrsfest) und Jom Kipur (der Versöhnungstag) – nicht mit historischen Ereignissen verknüpft. Auch sind es keine fröhlichen Feste. Die „Furchtbaren Tage“, wie sie genannt werden, sind rein religiöse Feste, die G’ttes Rolle als Richter des Universums feiern. Sie heben nachdrücklich die Begriffe der Moral, der Gewissenserforschung, des Spirituellen und der Heiligkeit in den Vordergrund.

In Wirklichkeit stellen die „Furchtbaren Tage“ mehr als nur die zehn Tage zwischen Neujahrsfest und Jom Kippur dar. Sie beginnen bereits einen ganzen Monat vor Neujahr mit dem Anfang des Monats Elul. In der Synagoge ist jeder Schabath (Sabbat) vor Neumond ein besonderer Schabath. Doch der Schabath vor dem Neumond von Elul ist etwas ganz Besonderes, weil von diesem Tag an jeden Morgen bei der Andacht in der Synagoge der Schofar geblasen wird, was daran erinnern soll, daß die gewaltigsten Tage im jüdischen Kalender naherücken….


Merkels weinendes Flüchtlingskind:

Wie Reem zum Spielball wurde

Ihre Tränen vor der Kanzlerin rührten das Land – bis ein „Welt“-Journalist dem palästinensischen Mädchen Reem Sahwil Sätze zu Israel entlockte. Seitdem tobt ein Streit: Die Zeitung sieht sich mit einer drohenden Schadenersatzklage konfrontiert und hat Reems Aussagen auf der Webseite gelöscht. Die Nachfrage nach Interviews sei nach wie vor hoch. Doch wer was wann und wo veröffentlichen wird, bestimmt jetzt ein Berliner Advokat. „Die Einzelheiten wird mein Rechtsanwalt klären“, zitiert er die 14-Jährige in einer Pressemitteilung. So soll etwa der gescheite Teenager, der fließend deutsch spricht, Journalisten nur noch etwas sagen dürfen, wenn ein Dolmetscher anwesend ist. Hans-Eberhard Schultz hat sich Reem Sahwil angenommen. Da war sie schon berühmt. Der Rummel habe in den vergangenen Wochen viel Energie gekostet, sagte Schultz der Deutschen Presse-Agentur. Und dass er jetzt „Ruhe in die Sache bringen“ wolle….


Einschätzung der Lage:

‚It’s a matter of time until ISIS in Sinai attempts terror attack against Israel‘

It is only a matter of time before Islamic State’s affiliate in Egypt’s Sinai Peninsula attempts to carry out a terror attack against Israel, Col. Yehuda Hacohen, the commander of the IDF’s Sagi Battalion which operates on the border said in an interview with Army Radio on Wednesday. The organization formerly known as Ansar Bayt al-Maqdis pledged allegiance to Islamic State last year, changing its name to the Sinai Province. It has waged a war against Egyptian security forces in the Sinai Peninsula, which, according to Hacohen, has contributed to its decision not to attack Israel….


Hochgejubelter Erfolg:

Palestinians invite hundreds of leaders to flag raising ceremony at UN

Despite opposition from Israel and the United States, hundreds of world leaders have been invited to witness a Palestinian flag raising ceremony at the United Nations scheduled for the end of the month, AFP reported Tuesday. The event, scheduled to take place September 30, follows a vote in the UN General Assembly that overwhelming approved a motion that allows the flag of Palestine to be flown at UN headquarters in New York. The ceremony coincides with Palestinian Authority President Mahmoud Abbas‘ arrival to the United States, where he is expected to address the annual gathering of the UN General Assembly, AFP added….


Halbe Wahrheit?:

Assad says Iran assisting regime with technology, not ground troops

Syrian President Bashar Assad said in an interview with Russian media he would only quit power if the Syrian people wanted him to and not under pressure from the West. „As for the president, he comes to power with the people’s assent through elections, and if he leaves, he leaves if the people demand it, not because of the judgment of the United States, the UN Security Council, the Geneva Conference or the Geneva Communique,“ said Assad….


Politik und Diplomatie:

The only Israeli politician with a realistic chance to unseat Netanyahu

Former Interior Minister Gideon Sa’ar would fare best in a head-to-head race against Prime Minister Benjamin Netanyahu, according to a poll that was published ahead of Rosh Hashana. The Panel Politics poll, which was printed in Ma’ariv, compared Netanyahu to several potential candidates. Sa’ar would only lose to Netanyahu by five percent, 34% to 29%. Thirty-seven percent of the respondents did not express an opinion….


Steinewerfer:

Israel vows to stop Palestinian stone throwers ‚using all means necessary‘

Israel’s Prime Minister Benjamin Netanyahu, vowed late Tuesday „to use all nececessary means“ to „combat stonethrowers, those who hurl Molotov cocktails, and those who detonate pipe bombs and shoot fireworks with the aim of doing harm to police and civilians.“ Netanyahu issued the statement at the conclusion of an emergency meeting that was convened following the death of an Israeli national, Alexander Levlovitz….


Gegenhalten:

Biting the BDS bullet

It’s the question that caues the pause. In the literally hundreds of interviews I’ve conducted with international performing artists – whether it be pop stars, comedians, actors – ahead of their scheduled shows in Israel, the topic invariably turns to that uncomfortable issue. Unlike performing in Switzerland or Canada, when an artist books a gig in Israel there’s some serious political baggage that comes with it. Whether they were aware of it beforehand or not, these entertainers are pulled into the two-ton magnet called the Mideast conflict….


Reaktion auf Angriff:

Beit Jala IDF position in West Bank to soon be bullet and bomb proof

The IDF is set to complete work to fortify its position at the entrance to the Palestinian town of Beit Jala, between Har Gilo and Bethlehem, against bullets and bombs. The fortification, ordered by the Etzion Territorial Brigade, comes weeks after an infantry soldier who was guarding the post lost his left eye, when a Palestinian hurled an explosive device at the position….


Tzipi Livni:

Europe is removing sanctions from Iran and using them on Israel

“Iran is getting legitimacy, while Israel is using it. Trade with Iran will increase, and with Israel it will decrease,” say Zionist Union co-leader. MK Tzipi Livni (Zionist Union) expressed concern about Europe’s policies towards the Middle East as she headed to Berlin Tuesday night for the G7’s forum on women’s political participation. “Israel must change the situation in Europe, in which they remove sanctions from Iran and put them on Israel,” Livni said. “Iran is getting legitimacy, while Israel is losing it. Trade with Iran will increase, and with Israel it will decrease.”….


Politik und Diplomatie:

Rivlin calls to act firmly against terror

President Reuven Rivlin called upon law enforcement authorities Tuesday night to continue to do what is necessary to return quiet to the streets of Jerusalem following three days of holiday violence that culminated with what he called a terrorist attack that killed Alexander Levlovitz. Rivlin spoke Tuesday evening with acting police inspector- general Bentzi Sau and received an update from him about the efforts of the police and other security forces on the Temple Mount and throughout Jerusalem. Rivlin thanked the police for their hard work over the holiday to restore order to the city’s streets and sent deep condolences to Levlovitz’s family….


Iran:

Iranian elections to feature Rouhani-Khamenei power play over nuclear deal

Iran’s nuclear deal may be eroding its isolation overseas, but at home it is deepening political infighting within the country’s complex power structure before two important elections, officials and analysts say. The agreement – welcomed by Iranians eager for a lifting of sanctions and improved living standards – has increased the popularity of President Hassan Rouhani, alarming hardline allies of Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei….


Commerzbank:

German bank closes account of pro-Iran, pro-Hezbollah supporters

Commerzbank, Germany’s second largest bank, has closed the account of the al-Quds day demonstration – which organizes annual marches in German cities calling for the destruction of Israel. The bank “closed the account in September because of business conditions,” a spokesman told The Jerusalem Post by telephone on Tuesday….


Gesellschaft:

What Jews Can Learn From Druze About Happiness

I hitchhike to the Druze village of Yanuah from the nearby village of Jatt, northeast of Acre. Because of the war in Syria, there is something of a Druze awakening and the roofs are decked with many colorful Druze flags. The person who gives me the lift from the hitching post is a Druze fellow called Dan Amir, who was born with the name Zeidan Amar. He works in Los Angeles as an engineering project director and is here for a visit to his birthplace. I immediately try to find out if he is really as optimistic as Haaretz’s Rosh Hashanah survey indicates. “I am the symbol of the optimism in the world,” he declares. “It comes from my childhood. You go around and you see only green. This is the most beautiful place to live. Anyone who is wise has to be optimistic.”….


Ägypten:

Mexico Says as Many as Eight Citizens May Have Died in Egypt Convoy Attack

Mexican official says embassy personnel in Egypt are examining six more bodies presumed to be those of Mexican citizens killed in air attack by Egyptian police and military forces. The head of consular protection says that the number of Mexicans killed in the attack may rise to eight. The deaths of two Mexicans have already been confirmed….