Aktuelles vom 16. Juni 2016 – 10 Siwan 5776

Neue Nachrichten:

Terrorismus – Interview:

„In Europa eine Messerattacke, in Amerika ein Massaker“

Verwirrter Einzeltäter oder Terrorist: Wer ist der Attentäter von Orlando? Terrorexperte Hammad Sheikh über muslimische Milieus in Amerika und hilflose Behörden….


Kino und Islamisten:

Roter Teppich für Gaza

Khalil al-Mozayen ist Filmproduzent in Gaza-Stadt. Inmitten der Trümmer feiert jedes Jahr ein Filmfestival. Bewusst riskiert er den Hass der Hamas-Sittenwächter. Der rote Teppich residiert in einem eigenen Zimmer, das ist man ihm wohl schuldig. Khalil al-Mozayen, der nebenan sein Büro hat, öffnet die Tür und setzt sich mit dem Laptop in der Hand gleich mitten drauf auf die Filzbahnen. „120 Meter lang“, sagt er mit Stolz….


Premiere der Oper „La Juive“:

Te Deum

Die Eröffnungspremiere der Opernfestspiele, Fromental Halévys Oper „La Juive“ – zu deutsch: „Die Jüdin“ -, markiert einen besonderen Punkt der Emanzipation. Vermutlich zum ersten Mal in der Operngeschichte treten hier Juden nicht als biblische Figuren auf, sondern sind Teil einer Gesellschaft, die zwar nicht ein Abbild der Gegenwart der Uraufführung von 1835 ist, aber sehr wohl als unmittelbare Metapher funktioniert….


Geschenke und Strafen:

Wie Europas Gouvernanten in Nahost versagen

Man kennt das aus dem Kindergarten: Da hat ein 5-jähriger eine neue Schaufel bekommen und haut sie seinem Kameraden über den Kopf. Wenn die Erzieherin dem Jungen dann verbietet, mitzuspielen, gibt es Riesengeschrei. Doch niemand käme auf die Idee, die Erzieherin als unmenschlich zu beschimpfen. Es ist Konsens: Gewalt bleibt nicht ohne Folgen. Genauso beim Fussball, wo rote und gelbe Karten ausgeteilt werden. Nur im Umgang mit Palästinensern stehen alle Regeln Kopf….


Nato-Verteidigungsminister:

Stärkere Unterstützung für Anti-Daesh(i)-Koalition

Er rechne damit, dass die Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen im Juli die notwendigen Entscheidungen treffen können, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nach Beratungen der Verteidigungsminister in Brüssel. Bis dahin solle die militärische Planung weiter vorangetrieben werden und geklärt sein, was genau die Nato anbieten könne. Die kürzlich bekannt gewordenen Pläne der Nato sehen vor, der von den USA angeführten Anti-IS-Koalition Awacs-Flugzeuge zur Verfügung zu stellen. Die mit moderner Radar- und Kommunikationstechnik ausgestatteten Nato-Awacs könnten den Luftraum über Syrien und dem Irak überwachen. Zudem ist denkbar, dass sie als fliegende Kommandozentralen eingesetzt werden….


STRATEGIE:

Bollwerk in Nahost

Israel ist Europas Schutzschild. Das behauptet Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und argumentiert dabei wie folgt: Ohne Israel würde der westliche Nahe Osten zusammenbrechen. Dann würden noch einmal 100 Millionen Menschen zu denen hinzukommen, die bereits im Sog des islamistischen Mahlstroms stecken. Mit neuen Flüchtlingsfluten nach Europa sei zu rechnen. Indem sich Israel verteidige, schütze es zugleich Europa. Netanjahu ergänzt, dass Israel, Jordanien und Ägypten gleichermaßen vom Islamischen Staat (IS) bedroht würden. Der stehe bereits auf den Golanhöhen, kämpfe im Sinai gegen Ägypten und bereite sich auf die gewaltsame Unterwanderung Jordaniens vor….


Donata Elschenbroich:

Andere Länder, andere Kindheiten

Ihren Respekt für die Arbeit von Erzieherinnen weltweit rührt von dieser Erfahrung in Berlin her. Seither ist die Pädagogin durch die ganze Welt gereist. Warum können schon ungarische Kleinkinder dutzende Lieder singen? Wie bringt sich ein malaysisches Kind Mathematik bei? Wieso lesen in Israel schon Vierjährige? Und warum haben japanische Erzieherinnen den gesellschaftlichen Status von Professoren? Das sind nur einige Fragen, denen die heute Anfang 70-Jährige in den letzten Jahrzehnten nachgegangen ist. Mit ihrem Pädagogik-Klassiker „Das Weltwissen der Siebenjährigen“ hat Donata Elschenbroich zudem einen vielbeachteten Kanon aufgestellt mit einer Liste von Antworten auf die Fragen: Welche Erfahrungen wollen wir unseren Kindern ermöglichen und was sollte ein siebenjähriges Kind erlebt haben?….


Video des Tages:

Der Tempelberg

Ein kurzes Video vom Tempelberg….

Hier das Video!


Dank BDS:

Weingut verdoppelt seine Verkäufe im Ausland

Vor einigen Tagen war der Israelische Staatspräsident Reuven (Rubi) Rivlin zu Gast im Landkreis Binjamin. Gegen Ende seines Besuches besuchte er das Besucherzentrum Nachalat Binjamin des Weinguts Psagot, das grösste und sehr bekannte Boutique-Weingut der jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria. Der Präsident wollte wissen, inwiefern die Aktionen der BDS-Bewegungen, die zu einem Boykott israelischer Produkte aus den jüdischen Siedlungen aufrufen, die Verkäufe des Weinguts ins Ausland beeinflusse. Die Antwort des Weingutsleiters Jakov Berg überraschte den Präsidenten und seine Begleiter: Es stellte sich heraus, dass sich die Verkäufe der Weine ins Ausland verdoppelt haben….


Überraschende Entscheidung:

Weiterhin keine Knesset-Abgeordnete auf dem Tempelberg

Zu früh gefreut. Der Ethikausschuss des Israelischen Parlaments, der Knesset, hat gestern überraschend gegen die Aufhebung des Verbots für die Abgeordneten, den Tempelberg zu besuchen, gestimmt. Der Ausschuss hatte sich gestern zur Abstimmung getroffen auf Bitte des Knessetvorsitzenden Juli Edelstein. Edelstein hatte sich zuvor mit mit dem Polizeichef Roni Alsheikh und dem Chef der Jerusalemer Polizei Yoram Halevi getroffen, nachdem Untersuchungen der Polizei zufolge der Besuch von Abgeordneten auf dem Tempelberg wieder ermöglicht werden könne….


Eric Schmidt:

Israel reift als Start-Up-Nation

Israel ist auf dem besten Weg, seinen Stand in der Technologiebranche zu festigen, sagt Eric Schmidt. Der Vorsitzende des amerikanischen Technologiekonzerns „Alphabet“ ist aus feierlichem Anlass im Land. Die israelischen Technologie-Unternehmen sind für die Zukunft gut aufgestellt. Das hat der Vorsitzende des Technologiekonzerns „Alphabet“ Eric Schmidt bei einem Besuch in Israel betont. Anlass für den Besuch ist das zehnjährige Bestehen des Forschungs- und Entwicklungszentrums von „Google“, einer Tochterfirma von „Alphabet“….


AKTUELL: (mit Video)

Großbrand in Jerusalem unter Kontrolle!

In Jerusalem ist am Eingang der Stadt Jerusalem unweit des Har-HaMenuchot-Friedhofs ein Großbrand ausgebrochen. Acht Löschflugzeuge und 35 Löschmannschaften der Feuerwehr waren im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen und ein Ausweiten der Flammen zu verhindern. Nach mehreren Stunden konnte die Kontrolle über das Feuer erreicht werden….


Deutschland:

Leben ohne Gott

Als Moses mit den Gesetzestafeln in den Händen und dem Widerschein des Höchsten auf dem Gesicht vom Berg Sinai hinunterstieg, bot sich ihm bekanntermaßen ein ernüchterndes Bild: das Volk Israel, gottvergessen, betete inzwischen ein goldenes Kalb an. Darüber wurde der Prophet so zornig, dass er die Steintafeln zerschmetterte. Übertragen auf die heutige Zeit und die Deutschen, könnte die alttestamentarische Szene so aussehen: noch auf dem Berg weilend, erhält Mose die Nachricht auf seinem Smartphone, dass auch die Menschen des neuen Bundes fast gänzlich vom Glauben abgefallen sind. Mittlerweile 80 Prozent der Deutschen zwischen 18 und 34 Jahren können sich ihr Glück komplett ohne Gott vorstellen….


„Friedliebende“ „Palästinenser“:

Wer bedroht israelische Journalisten und warum?

Fast jedes israelische Medienorgan hat einen Journalisten, dessen Aufgabe es ist zu berichten, was auf der palästinensischen Seite geschieht. Bis vor kurzem reisten diese Journalisten nach Ramallah und in andere palästinensische Städte in der Westbank, um gewöhnliche Palästinenser, Repräsentanten der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und verschiedene Palästinenserfraktionen zu interviewen. Die Dinge haben sich geändert. Heute ist es schwierig einen israelischen Journalisten vor Ort zu finden. Und es ist besonders schwierig einen PA-Offiziellen zu finden, der bereit ist mit einem israelischen Journalisten zu reden. Ab und zu lädt Präsident Mahmud Abbas einen israelischen Journalisten zu einem Briefing ein – handverlesene Journalisten, versteht sich….


Düsseldorf:

Lehrkoffer „Antisemitismus – Nein, danke!“

Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf hat mit dem Lehrkoffer „Antisemitismus – Nein, danke!“ ein pädagogisches Konzept entwickelt, dass Jugendliche dazu animieren soll, sich mit historischen und aktuellen Formen der Judenfeindlichkeit zu befassen. Ein Ordner mit Arbeitsanregungen für den Unterricht, Bücher, eine DVD, eine CD und ein Spielbrett bilden unter anderem die mobile Lehr-Einheit in Form eines ausleihbaren Koffers….


Berlin:

Fastenbrechen mit dem iranischen Außenminister

Der Außenminsiter des Iran ist zu Gast in Berlin und man führt nicht nur Dialoge, nein man nähert sich an und feiert gemeinsam das Fastenbrechen im Ramadan, so unter guten Freunden gehört sich das. Und pflegt “Wandel durch Annäherung” bzw. eher Annäherung ohne Wandel, denn wenn iranische Gäste Europa besuchen, werden nackte Statuen verhüllt, der Wein verschwindet von der Menükarte und nun feiert man also auch noch Ramadan, besuchen allerdings europäische Delegationen den Iran, dann nur verschleiert und voller Kultursensibilität, schließlich gehört es sich nicht, an den Gastgebern in Teheran irgendwelche Kritik zu üben, das könnte ganz schnell als eurozentristische Islamophobie erscheinen und religiöse Gefühle verletzen….


Kultur:

Was israelische Schüler gerne lesen

Mehr als 250.000 Kinder und Jugendliche in Israel haben an einer Umfrage über ihre Lieblingslektüre teilgenommen. Unter den Vorschlägen des Bildungsministeriums waren auch zwei deutsche Autoren. Die 55. „Woche des hebräischen Buches“ hat am Mittwoch begonnen. Zu diesem Anlass hat das israelische Bildungsministerium die Ergebnisse der diesjährigen „Bücherparade“ veröffentlicht. Dabei haben mehr als 250.000 Kindergartenkinder und Schüler Fragen zu ihrer Lieblingslektüre beantwortet. Für die Altersgruppen hatte das Ministerium jeweils Bücher vorgeschlagen….


Nichts Neues:

Linke gegen Israel

Seit der Gründung Israels sind Palästinenser, Araber und Muslime die tragende Säule des Antizionismus gewesen, die Linken von der Sowjetunion bis zu Literaturprofessoren stellten ihre Hilfskräfte dar. Doch das könnte sich in einem Veränderungsprozess befinden: Während Muslime langsam, nur widerwillig und ungleichmässig dahin kommen den jüdischen Staat als Realität anzuerkennen, wird die Linke in ihrer Ablehnung Israels zunehmend lautstark und obsessiv….(Obwohl Stalin 3 Tage nach der Staatsgründung Israel anerkannte, weil er meinte Israel würde sozialistisch. Als das nicht eintraf, änderte er seine Politik um 180 Grad! WD)


Jüdisch leben:

Aus David wurde Goliath

Im Jänner dieses Jahres wurde in Israel eine 38jährige Siedlerin vor den Augen ihrer Tochter erstochen. Der Täter wurde zwei Tage später gefasst. Über den Mord wurde in österreichischen Medien nicht breit berichtet – was auf den ersten Blick auch nicht erstaunt: über ähnliche Attentate beispielswiese in Syrien würden wir hier zu Lande auch nichts lesen. Und dennoch zeigt dieser Fall nach Ansicht von Florian Markl den zwiespältigen Umgang heimischer Medien mit Israel auf: denn wäre der Mörder nicht lebendig verhaftet, sondern durch Sicherheitskräfte getötet worden, hätte auch dieser Fall weltweit Schlagzeilen gemacht. Markls bitteres Fazit bei einer Diskussionsveranstaltung Dienstag Abend, zu welcher die jüdische Wohltätigkeitsorganisation Keren Hajessod Österreich geladen hatte: über palästinensische Mörder wird nur dann berichtet, wenn sie selbst sterben und für ihren Tod Israel verantwortlich ist. Das Interesse an den israelischen Opfern sei zweitrangig….


Einblicke in ein vielfältiges Land:

Das müssen Sie im Israel-Urlaub erleben

Sie waren noch nie in Israel? Dann wird es Zeit. Trotz der stets angespannten Sicherheitslage ist das Land ein vielfältiges Reiseziel: Biblische Stätten, eine hippe Metropole und kurze Wege sind wie gemacht für eine Rundreise. Die Wege sind kurz, die Liste der interessanten Orte ist lang. Auch wer nur einen 10-tägigen Urlaub in Israel macht, kann viel entdecken. Die Klagemauer, die Grabeskirche in Jerusalem und ein Besuch in der pulsierenden Hipster-Metropole Tel Aviv gehören sowieso zum klassischen Touristenprogramm….


4. ISRAELKONGRESS:

»Wir führen einen kritischen Dialog«

Herr Stawski, Sie sind nicht nur Veranstalter, sondern auch Initiator des Israelkongresses. Wie kam es dazu?
Zu der Idee wurde ich angeregt, weil der Verein ILI und ich bereits seit über zehn Jahren die jährlichen Israeltage bundesweit veranstalten. Mit dem Israelkongress wollten wir ein Event etablieren, das alle Aktivitäten aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Religion oder auch Kultur zusammenführt. Offenbar war das die richtige Entscheidung, denn wir sind sehr schnell gewachsen. Seit dem ersten Kongress 2010 mit 870 Teilnehmern sind wir heute bei rund 3000 Gästen angelangt. So viele werden auch in diesem Jahr wohl wieder kommen….


Rucksack-Hilfsaktion der Mainzer Muslime:

Gerster äußert scharfe Kritik / „Lüge“ und „Unterstellungen“

Die Rucksack-Hilfsaktion des Arab-Nil-Rhein-Vereins weitet sich zu einer „Rucksack-Affäre“ aus: Johannes Gerster greift den Vereinsvorsitzenden Samy El Hagrasy scharf an und bezichtigt den Sprecher des Arbeitskreises Mainzer Muslime der Lüge. „Seine Aussage, es gab nichts, was er nicht versucht hat, um knapp tausend Schulranzen nach Gaza zu schaffen, war glatt gelogen“, behauptet Gerster. „Nach meiner Nahostreise und Telefongesprächen danach ist nun klar erwiesen, Samy El Hagrasy hat zu keinem Zeitpunkt versucht, die nach eigenen Angaben gesammelten tausend, später 800 Schulranzen in den Gazastreifen zu liefern.“ Bei seinen Recherchen will der ehemalige Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem erfahren haben, dass sich El Hagrasy „weder an die israelische Regierung, noch an die palästinensische Autonomie-Regierung, noch an die Hamas-Regierung in Gaza, noch an die palästinensisch-israelische Koordinierungsstelle“ gewandt habe, um den Transport der gespendeten Schulranzen nach Gaza zu organisieren. „Auch im Auswärtigen Amt in Berlin, das er nach eigenem Bemühen eingeschaltet hat, will sich niemand an ihn erinnern“, erklärt Gerster….


Westjordanland:

Angst vor einem politischen Vakuum in „Palästina“

Palästina hat einen neuen Präsidenten – in der Welt des Reality-TV. Waed Qannam ging als Gewinner der Show „Al-Rais“ (Der Präsident) auf Maan-TV hervor, in der eine schrumpfende Kandidatenschar Stufe um Stufe die politische Karriereleiter hochkletterte, bis Anfang Juni nur mehr einer für das höchste Amt im noch immer nicht existenten Staate übrig blieb. Es wäre völlig verfehlt, sich unter der palästinensischen TV-Serie etwas Subversives vorzustellen: alles brav im Rahmen dessen, was die herrschende Fatah-Partei im Westjordanland zulässt….


Bücher:

Jahre der Ungewissheit

David Jüngers Studien nimmt die Emigrationspläne deutscher Juden zwischen 1933 und 1938 in den Blick. Er skizziert dabei das Denken und Handeln von Jüdinnen und Judenals eine Geschichte des Auswanderns, des Bleibens und zum Teil der Rückkehr ins nationalsozialistische Deutschland. Aus der Perspektive der jüdischen Bevölkerung stellt er die ersten sechs Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft ohne Bezugnahme auf den kurze Zeit später folgenden Zivilisationsbruch der Shoa dar. Mit der Fokussierung auf diese Zeitspanne wählt Jünger eine in der aktuellen Forschung ungewöhnliche Perspektive, befassten sich die meisten Forschungsprojekte zum deutschen Judentum der letzten Jahre entweder mit der Zeit der Weimarer Republik oder der Judenvernichtung nach 1938….


Studie zu Rechtsextremismus:

Deutschlands hässliche Fratze

Deutschland im Jahr 2016: Jeder Zehnte wünscht sich einen Führer, der das Land zum Wohle aller mit starker Hand regiert. Elf Prozent der Bürger glauben, dass Juden zu viel Einfluss haben. Zwölf Prozent sind der Ansicht, Deutsche seien anderen Völkern von Natur aus überlegen. Ein Viertel der U30-Generation in Ostdeutschland ist ausländerfeindlich. Und ein Drittel der Deutschen hält das Land für gefährlich überfremdet. Die Zahlen sind der Studie „Die enthemmte Mitte“ der Universität Leipzig entnommen. Die repräsentative Erhebung ist der neueste Teil eines Langzeitforschungsprojekts, das seit 2002 politische Einstellungen in Deutschland untersucht. Die jüngsten Ergebnisse sind bedenklich….


Überblick:

24 deutsche Fettnäpfchen

Ein jedes Volk kennt seine ganz spezifischen Tabus. Dies gilt ganz besonders für uns Deutsche. Denn aufgrund unserer Geschichte und unseres ganz speziellen Charakters tragen wir wohl mehr ‘Must-Nots‘ bzw. ‘Don‘ts‘ mit uns herum als andere Völker. Zu den diversen deutschen Fettnäpfchen zählen harmlose ebenso wie solche, die am Selbstverständnis zu rütteln beginnen. Es kann nützlich sein, sich seiner nationalen Tabus einmal bewusst zu werden….


Westjordanland:

Lieberman lässt illegales Siedlungsgebäude abreißen

Der neue Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hat im Westjordanland ein illegales Siedlungsgebäude abreißen lassen. Zwei Siedler, die Widerstand leisteten, wurden verhaftet. Die Zivilverwaltung des israelischen Militärs hat am Dienstagmorgen ein Haus zerstört, das bei dem unautorisierten Außenposten „Gal“ nahe der Stadt Hebron im Westjordanland gebaut worden war. Das ist der erste Abriss eines illegalen Siedlungsgebäudes, seit Avigdor Lieberman das Amt des Verteidigungsministers im vergangenen Monat von Mosche Ja‘alon übernommen hat, wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ berichtet….


Ramallah:

Palästinenser“ gespalten gegenüber der französischen Friedensinitiative

Die Hälfte der „Palästinenser“ befürwortet die französische Friedensinitiative, 41 Prozent lehnen diese ab. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. Dabei zeigten sich jedoch Unterschiede in den beiden palästinensischen Gebieten. Im von Mahmud Abbas geführten Westjordanland sprachen sich nur 46 Prozent für die Friedensinitiative aus, obwohl dieser die Bemühungen der Franzosen unterstützt. Im Gazastreifen stimmten 56 Prozent dafür, obwohl die dort herrschende Hamas den Plan kategorisch ablehnt….


Analyse:

DAESH(I)-leader al-Baghdadi is living on borrowed time

Information released Wednesday on the demise of Abu Bakr al-Baghdadi, the founder of ISIS, was premature, and not for the first time. In the past year, there have been at least three false reports that al-Baghdadi was killed during US airstrikes. Every hour that al-Baghdadi continues to live, he is essentially part of „the walking dead.“ Sooner or later intelligence will lead to a successful attack by an American drone or plane and the operational cycle will be closed….


Verrückt:

Jewish pilgrims in Ukraine trigger brawl by shooting local with BB gun

Ukrainian police detained two Israelis who triggered a brawl in Uman by shooting a local man in the face with a BB gun. The man was hit in the nose and lightly wounded by the plastic bullet Saturday night. There were no serious injuries. “The visitors were drunk and they thought it was a good idea to shoot from the window of their hotel room with a BB gun at passers-by,” Uman Jewish leader Shimon Buskila told JTA on Wednesday….


Irischer FM zu ‘Post’:

BDS is up to consumers

While saying he is fundamentally against boycotts,” Irish Foreign Minister Charles Flanagan told The Jerusalem Post on Wednesday that he does not support legislation against Boycott, Divestment and Sanctions efforts as some states are initiating in the US. “I leave this entirely to the consumer to make the choice,” he said, when asked what he thought of New York Gov. Andrew Cuomo’s executive action last week directing state bodies to boycott those boycotting Israel….


Nord-Israel:

10 years on, border residents remember fears in Second Lebanon War

As Israel prepares to mark a decade since the Second Lebanon War, residents near the northern border spoke to The Jerusalem Post about the blitz of Hezbollah rockets and their fear of another such onslaught. Jamal Kheir, the owner of a hotel in Peki’in, a mainly Druse village near the border with Lebanon, said his village was hit by 122 Hezbollah rockets. People were wounded, but nobody was killed, he said. He was forced to close his hotel and after the war the government compensated him for his losses. “Business stopped completely,” he said….


Kissinger:

Regional turmoil makes normalization hopeless

Regional turmoil makes it impossible to use the regional 2002 Arab Peace Plan to help end the Israeli-Palestinian conflict, former US secretary of state Henry Kissinger told the 2016 Herzliya conference on Wednesday night. “A number of state are not in a position right now to undertake any regional peace initiative,” Kissinger said. He was interviewed by Israeli journalist and author Ari Shavit, and spoke via a video hookup from the United States….


Analyse:

Israel on thin ice with the ICC

The IDF legal division’s decision to clear Lt.-Col. Neria Yeshurun of criminal charges of illegally ordering the revenge shelling of a pharmacy in Gaza during the 2014 war, without having filed an indictment, puts Israel on thin ice with the International Criminal Court. Military Advocate-General Brig.-Gen. Sharon Afek decided to clear Yeshurun late Tuesday, despite his being recorded in July 2014 telling his soldiers on the radio that they were shelling the pharmacy (or residential building, according to recent information received byThe Jerusalem Post) as revenge for the killing of one of their comrades the day before….


Bücher:

Hitler’s Mein Kampf (My Struggle) may soon become our struggle

The mass distribution of Adolf Hitler’s infamous, anti-Semitic rant known as Mein Kampf (My Struggle) has recently been given a big boost by the initiative of Italian conservative leaning newspaper, Il Giornale, to give the book as a gift to anyone who buys a copy of the paper. Considering the global rise of anti-Semitism, this move could prove to be a precursor of another epic catastrophe for the Jewish people. “If … the Jew is victorious over the other peoples of the world, his crown will be the funeral wreath of humanity.” This past weekend, thousands of readers of the Italian newspaper, Il Giornale, consumed these venomous words, as well as numerous other anti-Semitic tropes, as the paper distributed thousands of free copies of Mein Kampf, Adolf Hitler’s autobiography….


Analyse:

Missing the forest for the trees

Debate over a congressional proposal to increase Israel’s missile defense aid next year is something of a distraction: The real story is that 2017 may be the last year this debate needs to be had. According to a senior Obama administration official, the Israeli government has succeeded in securing a central request in its negotiations over a decade-long US defense package: A long-term guarantee of missile defense aid, incorporating an annual allocation that had previously been negotiated each and every year into the National Defense Authorization Act….


Knesset:

Terror bill passes into law

A wide-reaching law codifying the government’s response to terrorism passed 57-16 on Wednesday evening, after six years of negotiations and review in the Knesset Constitution, Law and Justice Committee. The law, which the committee debated intensely since the fall but dates back to 2010, creates a new catalogue of offenses to match up with “the modern challenges of terrorism.” After the law passed, Justice Minister Ayelet Shaked said “the terrorist attacks in Orlando and Tel Aviv show that, more than ever, terrorism can’t be allowed. There are no excuses….


Dore Gold:

Ties with Sunni world growing quietly

Foreign Ministry director-general Dore Gold said at the 16th annual Herzliya Conference on Wednesday that there is a “strategic convergence” between Israel and the Sunni Arab world and that the Palestinian issue is at the bottom of priorities. In a meeting with an unnamed Middle Eastern counterpart, Gold discovered that their talking points for their meeting were almost identical, with the Palestinian issue close to the bottom of the list of issues, he said during a panel discussing the region….


Tel Aviv:

A festering wound opened anew

For Israel’s LGBT community, it’s a painful, lingering trauma; for the Tel Aviv police, it’s a flagship case gone cold. The 2009 Bar Noar shooting that took the lives of 17-yearold Liz Troubishi from Holon and 26-year-old Nir Katz from Givatayim and wounded 15 others has drawn new attention this week, following the massacre of 49 people in a gay night club in Orlando, Florida. Imri Kalmann, the chairman of Aguda – The Israeli National LGBT Task Force, said that he doesn’t know of any recent efforts by the police and the community to identify the man who attacked the “Youth Get Together” event at Bar Noar on August 1, 2009….


Bereaved mother on NGO Bill:

Foreign governments funded my son’s murder

The weekly discussions of a the coalition’s controversial NGO transparency bill took an emotional turn on Wednesday, when a bereaved mother threw her support behind the initiative and accused foreign-government supported NGOs of funding terrorism. Devora Gonen, mother of Danny Gonen, who was killed by a Palestinian terrorist while on a trip near Dolev in the West Bank last July, said: “Foreign governments fund murder. The lawyers defending the terrorist who murdered my son were funded by foreign governments. That money encourages murder….


New York:

Gun control is common sense, says Democratic Jewish community

As politicians across the United States once again awaken the debate over gun control following the Orlando massacre, Jewish officials are not shy on weighing in. The predominantly Democratic Jewish community feels that guns should be more tightly restricted by law. Rep. Steve Israel (D-New York) told The Jerusalem Post he is “disgusted that another terrorist was able to legally purchase an assault rifle to kill innocent Americans”….


Gaza:

International group treats animals at ‘world’s worst zoo’

It’s been called the world’s worst zoo, but there are hopes that the Khan Yunis Zoo in the Gaza Strip may eventually be able to shake off that title. For that reason, international animal welfare organization FOUR PAWS sent a three-person team to provide the facility’s 15 animals with medical treatment. According to owner Muhammad Oweida, around 200 animals have died of starvation since 2014. According to earlier reports, many of the animals were smuggled from Egypt through underground tunnels….


Analyse:

Israeli defense industries could suffer from missile defense budget uncertainty

The announcement by the White House on Tuesday that it opposes a congressional request to provide Jerusalem with $600 million next year for rocket and missile defense systems has executives in Israeli defense companies concerned. With Israel planning to push ahead with the production and further development of air defense systems, budget uncertainty is the last thing the firms want to deal with in the coming two years….


UN-Generalversammlung:

A Short Visit by the Netanyahus to New York Cost Israeli Taxpayers Over $1.7 Million

Hairstyling for Prime Minister Benjamin Netanyahu during his trip to New York last fall cost the Israeli taxpayer $1,600. „Prime minister’s makeup artist,“ $1,750; “Wine bought for the prime minister,” $64.20; chocolate, $4. Matches, the price of which apparently rose during the Obama administration, were $8.69. The items are just a few in the account of the prime minister’s expenses during the United Nations General Assembly in late September and early October 2015. The visit cost over 6.7 million shekels ($1.73 million), of which some 625,000 shekels were spent over five or six days in New York. The flight alone cost $1.5 million….