Aktuelles vom 16. November 2016 – 15. Cheschwan 5777

Neue Nachrichten:

Atomabkommen mit Iran:

Trump und der verhasste Deal

Eigentlich ist die vierteljährliche Sitzung des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien ein Routinetermin. Die Botschafter der wichtigen Mitgliedstaaten hören sich an, was IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano berichtet – einen schriftlichen Bericht hat er dann bereits vorgelegt – und geben gegebenenfalls ihre Kommentare ab. Auch die Sonderberichte Amanos darüber, wie Iran seine Verpflichtungen aus dem Atomabkommen vom Juli 2015 einhält, lassen sich meistens so zusammenfassen: Alles im grünen Bereich. Wenn das beim Treffen vom Donnerstag dieser Woche an ein wenig anders sein wird, so hat das zwei Gründe….


Salafisten:

Razzia hinter frommen Fassaden

Er tue doch nur Gutes, sagte Ibrahim Abou-Nagie vor vier Jahren in einem Interview. Den Koran in Deutschlands Fußgängerzonen zu verteilen, das sei „ein Geschenk aller Muslime an die Nichtmuslime“, denn wer den Islam nicht annehme, der komme in die Hölle. Ganz sicher sei er kein Hassprediger, versicherte der 52-jährige Ex-Unternehmer mit palästinensischen Wurzeln, der von sich sagt, er habe nach einer Pleite zum wahren Glauben gefunden: „Wenn ich die Menschen hassen würde, würde ich niemals eine Koranübersetzung verschenken.“….(Übrigens: Abou-Nagie, der ganz unsalafistisch einen BMW-Geländewagen fährt und wegen Hartz-IV-Betrugs auf Bewährung verurteilt wurde, trafen die Ermittler am Dienstag nicht an – er soll im Ausland sein.)


TOTES MEER:

Kraulen gegen die Verödung

Meist ist sie spiegelglatt, die Oberfläche des Toten Meeres. Wer darin badet, schaukelt mehr auf diesem schweren Wasser mit 36 Prozent Salzgehalt, als dass er schwimmt. Schon ein versehentlicher Schluck reicht, um sich die Atemwege zu verätzen. Dieser Salzsee hat es in sich und ist tückischer als er aussieht. Am Dienstag haben erstmals 25 Langstreckenschwimmer aus aller Welt, darunter über Sechzigjährige, etwas fast Unmögliches gewagt: Sie sind von der jordanischen Küste 15 Kilometer quer rüber zur israelischen Seite geschwommen. Rund sieben Stunden lang hat es gedauert, bis sie am Strand von Ein Gedi wieder festen Boden unter den Füßen spürten….


RAFAEL HERLICH:

„Ich möchte selbstbewusste, stolze Juden zeigen“

Die langen blonden Haare sind von Silberfäden durchwirkt. Aber noch immer umgibt Abi Ofarim die Aura eines Spät-Hippies, der kaum gealtert ist. Tatsächlich zählt der Sänger und Musiker, der Ende der 60er mit seiner Partnerin Esther als Duo große Erfolge feierte, 79 Jahre. Der Künstler, der heute im Taunus nahe Frankfurt lebt, ist einer der Männer, die der Photograph Rafael Herlich in seinem neuen Buch porträtiert hat. Es trägt den schlichten Titel „Gwarim“, hebräisch für „Männer“….


Die Samariter:

Stolze kleine Brückenbauer

Nicht alle Samaritaner sind barmherzig. Wenn der junge Ezz Cohen sagt: «Natürlich streiten wir uns. Alle Familien hier streiten. Vor allem die Alten. Und es gibt viele Samaritaner, die Juden oder Muslime heiraten», dann blitzt eine wohltuende kleine Grausamkeit in seinen Augen. Sie gilt dem allzu Feierlichen, Pompösen und Friedensdurchtränkten, das den Besuchern zuvor serviert worden ist, und sie ist hochwillkommen. Zusammen mit dem scharfen Witz von Rasan und Ward, Ezz‘ Geschwistern, dem süssen Tee und dem hartherzig umfunktionierten Cello, in dem Weinflaschen stecken, hebt Ezz‘ Frechheit die Stimmung gewaltig….


Bürgerkrieg in SYRIEN:

Russisches Militär bombardiert wieder Aleppo

In Syrien haben die russischen und die syrische Streitkräfte gemeinsam neue groß angelegte Angriffe durchgeführt. Die syrische Luftwaffe bombardierte erstmals seit vier Wochen den von Rebellen gehaltenen Osten der nordsyrischen Stadt und warfen dabei auch Fassbomben ab, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. In Aleppo beobachtete ein Fotograf der Nachrichtenagentur afp, wie im Osten der Stadt zwei Viertel bombardiert wurden….


Versöhnung:

Israel ernennt neuen Türkei-Botschafter

Nach der Versöhnung mit der Türkei hat Israel wieder einen neuen Botschafter ernannt. Eitan Naeh werde das Amt übernehmen, teilte das israelische Aussenministerium am Dienstag mit. Beide Länder hatten sich im Sommer nach sechsjähriger Eiszeit auf eine Aussöhnung geeinigt….


Staatsbesuch:

Staatspräsident Rivlin zu Gast in Indien

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin und seine Frau Nechama sind gestern (Montag) in Indien gelandet. Zu dem Staatsbesuch wurde Rivlin vom indischen Präsidenten Pranab Mukherjee eingeladen. Ziel des Besuchs ist es, die Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaft, der Sicherheit und der Kultur zu intensivieren….


Israel:

Aus der Rolle gefallen

Am 12. Oktober hat die Unesco einen Text zum Tempelberg in Jerusalem verabschiedet. Am Anfang wird darin die Bedeutung der Jerusalemer Altstadt „für alle drei monotheistischen Religionen“ erwähnt, dann aber der jüdische Charakter des Tempelbergs komplett ausgeblendet. Der Berg wird lediglich als muslimische Stätte mit dem Namen „Al-Aksa Moschee/Al-Haram Al-Scharif und Umgebung“ bezeichnet. Auch der Ort an der Klagemauer, wo täglich tausende Juden beten, wird lediglich arabisch „Al-Burak-Platz“ genannt. Israel wird durchgängig als „Besatzungsmacht“ tituliert und als „Aggressor“ beschimpft….


Diplomat Vochoč geehrt:

Tschechoslowakische Pässe für die Flucht vor Hitler

Vladimír Vochoč war von 1938 bis 1941 tschechoslowakischer Konsul in Marseille. In der südfranzösischen Hafenstadt half er Verfolgten, vor den Nationalsozialisten zu fliehen. Dafür ist Vochoč am Montag geehrt worden. Er erhielt von Israel posthum den Titel „Gerechter unter den Völkern“….


„Die wahre Religion“ (DWR):

Warum die islamistischen Hetzer verboten werden

Der Mann gilt als einer der gefährlichsten Islamisten Deutschlands. Schon 2012 ruft Ibrahim Abou-Nagie, ein gebürtiger Palästinenser, unverhohlen zum Dschihad im syrischen Bürgerkrieg auf. Bei einem Salafistentreffen in Dortmund verkündet der Hassprediger, „alle unsere Geschwister in Syrien sind Gotteskrieger. Und derjenige, der hier spendet, der rüstet einen Gotteskrieger aus.“ Solche Hetze haben Abou-Nagie und sein 2005 gegründeter Verein „Die wahre Religion“ (DWR) hochtourig weiterbetrieben. Als Vehikel diente die 2011 gestartete, bundesweite Kampagne „LIES!“, bei der Aktivisten in Fußgängerzonen deutschsprachige Gratisexemplare des Koran verteilten. Mit schaurigem Erfolg….


ESSEN & TRINKEN:

Vielfalt im Topf – Was die jüdische Küche zu bieten hat

Es ist Slow Food im wahrsten Sinne des Wortes: Spezialitäten aus der jüdischen Küche brauchen ihre Zeit. Wie viel Zeit genau? «Etwa 24 Stunden», sagt Rogel Rachman. Er leitet die Öffentlichkeitsabteilung der Israelischen Botschaft in Berlin und liebt es, für Gäste und seine Familie zu kochen. Für den Eintopf Tscholent, der traditionell zum Sabbat am Samstagnachmittag gegessen wird, fängt er mit den Vorbereitungen freitags an. Denn der Sabbat ist ein Ruhetag, an dem streng genommen nicht gearbeitet, und keine Elektrizität benutzt werden darf. Deshalb schmurgelt der Eintopf aus Fleisch, Kartoffeln und Bohnen fast einen ganzen Tag bei niedriger Hitze im Ofen, bevor er serviert wird….


Scheidungsverweigerung soll in Israel strafbar werden:

Frauenrechtsgruppen skeptisch

Staatsanwalt Schai Nitzan erließ laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“ (Dienstag) eine neue Vorschrift, die eine Strafverfolgung von Männern und Frauen vorsieht, die sich trotz Anordnung des Rabbinergerichts weigern, in eine Scheidung einzuwilligen. Im Fall der Verurteilung drohen Haftstrafen. Nitzan begründete den Schritt mit der Diskriminierung von Frauen; diese würden durch die Scheidungsverweigerung ihrer Männer in ihren Grundrechten verletzt. Die neue Regelung solle potenzielle Verweigerer abschrecken….


Arabische Staaten:

Iran fördert Terrorismus

Elf arabische Staaten haben den Iran in einem Brief an die Vereinten Nationen als „staatlichen Förderer von Terrorismus“ bezeichnet. Die am Freitag von den UN veröffentlichte Verbalnote datiert auf den 27. Oktober. Darin wenden sie sich an Generalsekretär Ban Ki-Moon und warnen, der Iran „unterwandert die Sicherheit und Stabilität unserer Region und der arabischen Welt“. In dem von der Ständigen Vertretung der Vereinigten Arabischen Emirate überreichten Schreiben heißt es weiter, die Verfassung des Iran sehe einen Export seiner Revolution vor. Das Land fördere daher Terrorismus „von der Hisbollah im Libanon und in Syrien bis hin zu den Huthis im Jemen sowie Terrorgruppen und -zellen im Königreich Bahrain, im Irak, im Köngreich Saudi-Arabien, Kuwait und anderswo“….


Erstmalig:

Gleiche Geburtenrate bei jüdischen und arabischen Frauen

Die israelische Statistik-Behörde hat heute veröffentlicht, dass die Geburtenrate bei jüdischen und arabischen Frauen im vergangenen Jahr zum ersten Mal identisch gewesen ist, sie lag bei durchschnittlich 3.13 Kindern pro Frau. Vor einigen Jahren lag die Geburtenrate bei arabischen Frauen noch bei 4.3 Kindern und bei jüdischen Frauen bei 2.6 Kindern im Durchschnitt. Danach haben sich die Werte immer weiter angenähert, die arabischen Frauen brachten weniger Kinder zu Welt, während es bei den jüdischen Frauen umgekehrt war….


Video des Tages:

Jüdischer „Muezzin“ singt „Shma Israel“

Zur Zeit ist in Israel das umstrittene sogenannte „Muezzin-Gesetz“ in den Schlagzeilen. Das Gesetz soll die Benutzung von Lautsprecheranlagen für den Aufruf zum Gebet untersagen, da es die Ruhe anderer Bürger störe….

Hier das Video!


Kolumne:

Kinder, Kinder

„Drei Kinder sind definitiv eins zu viel, wenn du mich fragst.“ Diese Feststellung zu meiner Familienplanung liess neulich meine Mutter durch das Telefon verlauten, während ich gerade unsere Haustür in Tel Aviv öffnete. Ich liebe meine Mutter sehr. Sie hat oft Recht. Immerhin hat sie mehr als 30 Jahre lang als Lehrerin gearbeitet und nicht umsonst heisst es, dass Lehrer immer Recht haben. Aber bei diesem Satz, spürte ich einen Knoten im Bauch….


Beziehungen EU – Israel:

A new year, a new era?

This week, a five-member Knesset delegation, headed by MK Yaakov Perry, will visit the European Parliament in Brussels. It is always a great pleasure to welcome Israeli friends, especially now, around the start of the Christian and Jewish new years. It makes it an opportune moment to reflect on the state of EU-Israel relations and highlight some positive and worrying tendencies. The recent EU-Israeli cooperation on Creative Europe, to increase jobs and growth by supporting the cinema, cultural and creative sectors in Europe and Israel, is to be welcomed….


Netanyahu:

Israel in ‘close contact’ with Moscow to avoid issues over Syria

Israel is in „close contact” with Moscow, Prime Minister Benjamin Netanyahu said on Tuesday, the day Russia launched a major new offensive in Syria. Netanyahu, on a visit to the new military training complex named after Ariel Sharon in the Negev, was asked about Russia’s presence in Syria by a soldier. He replied that he has met four times with Russian President Vladimir Putin over the last year. The purpose of those meetings, he added, was “strengthening the contact so there will not be any collision that no one wants between the IDF and the Russian Army”….


Politik:

Coalition hangs in the balance over outposts bill

Kulanu and Bayit Yehudi butt heads over the outpost bill Tuesday, leaving in the balance Wednesday’s scheduled vote on the legislation meant to save the Amona outpost from demolition and legalize more than 2,000 settler homes. The legislation’s final passage is the last hope the 40 families living in Amona have to avoid the High Court of Justice-ordered demolition of their hilltop community….


Analyse:

No crying wolf for Netanyahu

Wolfs can smell their predators and their prey 1.75 miles away and can hear them as far as six miles away in the forest and 10 miles in the open. Prime Minister Benjamin Netanyahu remains extremely powerful, with no real political challengers anywhere close enough for the average human to sense them. But Netanyahu’s political senses are heightened, perhaps even wolf-like, and because of that, he is always taking precautionary political steps….


Politik:

Haredim block ‘muezzin bill’ vote

Health Minister Ya’acov Litzman effectively blocked Wednesday’s planned vote on the “muezzin bill” banning religious institutions from having outdoor loudspeakers, out of concern that it would ban the siren announcing the beginning of Shabbat. In a letter to the cabinet sent Tuesday evening, Litzman submitted an appeal of the Ministerial Committee for Legislation’s approval of a bill, citing the Talmud, which says that a shofar would be blown as the Sabbath began….


Israelische Entwicklung:

Rafael seeks to bring Iron Dome technology to civilian market

Iron Dome might be known best for its precision in intercepting incoming rockets, but now one of the principal designers of the system is hoping to use that technology in the civilian market. Rafael Advanced Defense Systems subsidiary mPrest, located in Petah Tikva, is responsible for developing the algorithms that direct the missile defense system, but the underlying technology has a variety of other uses….


Diplomatie:

Netanyahu to US Jews: Be patient regarding Kotel deal

PM Benjamin Netanyahu advised patience and the need for “quiet diplomacy” on Tuesday to North American Jews angry and frustrated over the government’s failure to implement a decision to create an egalitarian prayer space at the Western Wall. Speaking via video hook-up to the General Assembly of Jewish Federations of North America meeting in Washington, Netanyahu blamed Israel’s coalition system of government for the failure to implement the decision agreed upon by the cabinet in January….


Ottawa:

Canadian rabbi’s home vandalized with swastika; Blames Trump election influence

A rabbi in Canada said the anti-Semitic graffiti spray-painted on the door of her Ottawa home was the result of feelings “unleashed” by Donald Trump. A bright red swastika and the word “kike” were painted Monday on the home of Rabbi Anna Maranta. The home also hosts prayer services. Maranta posted a photo of the graffiti on Facebook with the message “This. This is what has been unleashed by the American President Elect, and those that support him.”….


Washington:

Republican and Democratic legislators introduce joint anti-BDS bill to US Congress

US-Representatives Republican Peter J. Roskam from Illinois and Democrat Juan Vargas from California introduced on Monday the Protecting Israel Against Economic Discrimination Act, a bill aiming to push back against the Boycott, Divestment, and Sanctions (BDS) Movement. The bipartisan bill combats attempts by intergovernmental bodies such as the United Nations to engage in “politically charged economic warfare against Israel”….


Wirtschaft:

Israeli firm that made Gaza fence sees stock soar after Trump election

The Israeli firm that helped develop the security fence around the Gaza Strip has seen major gains in its stock shares since Donald Trump’s presidential election. The Yehud-based Magal Security Systems which specializes in security barriers laden with sensory-technology has reportedly considered pitching its wares for the president-elect’s campaign pledge to wall off the US-Mexico border, according to Bloomberg….


Ausstellung:

At world’s end with Israeli artist Eli Gur Arie

Eli Gur Arie has transformed a gallery in the Main Building of the Tel Aviv Museum of Art into a fantastical post-apocalyptic environment. With uncanny sculptures of hybrid creatures and biomechanical elements, the contemporary Israeli artist (b. 1964) has created a survival surrounding that foretells the ecological and biological consequences of a global catastrophe. The long awaited exhibition, “Growth Engines,” is currently on show at Tel Aviv Museum of Art through December 12….


Rüstung:

Netanyahu Advances Submarine Deal – and His Lawyer Represents the Germans Behind It

Attorney David Shimron, Prime Minister Benjamin Netanyahu’s personal lawyer, also works on behalf of a representative for the German company hoping to sell Israel submarines.
According to a Raviv Drucker and Channel 10 news report on Tuesday, Netanyahu is pushing to advance the deal where Israel would purchase three submarines for nearly 1.5 billion euros, despite the Israeli military’s opposition. Former Israeli Defense Minister Moshe Ya’alon also attempted to derail the deal….


Ankara:

After Five Years, Erdogan Names New Turkish Ambassador to Israel

Turkish President Recep Tayyip Erdogan announced the appointment of Kemal Okem to the position of Turkish Ambassador to Israel. In recent years, Okem served as one of Erdogan’s top foreign policy advisers. Erdogan announced Okem’s appointment on Wednesday at Istanbul’s Ataturk Airport, shortly before leaving to visit Pakistan and Uzbekistan. Erodgan’s statement comes a day after Israel appointed Eitan Na’eh to serve as Israel’s ambassador to Turkey….


Analyse:

Israel, the Next Flint? Gov’t Dawdling as Desalinated Water Kills

Drought has always been a threat of existential proportions in the Middle East. The path Israel chose to mitigate its impact was discussed in the New York Times on May 29, 2015 in an article titled „Aided by the Sea, Israel Overcomes an Old Foe: Drought.“ Israel’s conquest of drought cited by the Times was achieved by building five large-scale desalination plants in just ten years, a project viewed by many as one of Israel’s outstanding achievements. However, in contrast to natural water, desalinated water lacks essential elements essential to human health such as magnesium and calcium….


Festessen:

Menu for a Bulgarian-style Shabbat Dinner

By now, if you live in America, you are most likely deep into collecting and choosing recipes for Thanksgiving. The main course is, well, turkey, but you want some exciting new sides. You chose a reasonable Pinot Noir. You have your pumpkin-shaped soup bowls ready and the turkey-decorated tablecloth cleaned. By now you should have a good number of RSVPs and you may have even chosen your outfit (something in scarlet and comfortable shoes so you can run back and forth to the kitchen all night). Everything to make this dinner the most perfect night of the year….


Erdgas:

Israel invites bids for new round of gas exploration

Israel formally invited bids for 24 new oil-and-gas exploration licenses off its Mediterranean coast on Tuesday, the first in four years. “We are offering for exploration half of our economic waters in 24 blocks,” Energy Minister Yuval Steinitz said, announcing the offer which closes on April 21, 2017….


Frauen in Panzern:

IDF says maybe after Armored Corps chief says no

The Israel Defense Forces is reviewing the possibility of female soldiers serving in tank brigades, a brigadier general told a Knesset committee, though the head of the army’s Armored Corps has voiced hesitation, if not outright opposition, to the notion. Speaking before the Knesset’s powerful Foreign Affairs and Defense Committee on Monday about the prospect of shortening the required service time for male soldiers, Brig. Gen. Eran Shani mentioned the army was also conducting research to see if positions for women could be expanded, including in the Armored Corps and elite 669 rescue unit….


Westjordanland:

Israel okays Palestinian village master plan in Area C

In a rare move, Israel recently approved a master plan for a Palestinian village in the part of the West Bank where Israeli settlements are located, the Palestinian Ma’an news agency reported Tuesday. Ti’anik, population around 1,000, will be able to obtain building permits for existing houses and new ones, and avoid having to face Israeli demolitions for illegal construction….


Arabischer Machtkampf:

Abbas cuts salaries to dozens backing rival Dahlan

In an unprecedented step, Palestinian Authority President Mahmoud Abbas has stopped paying the salaries of 57 PA officials in Gaza because of their alleged support for his rival, the former high-ranking Fatah official, Muhammad Dahlan. Dahlan is considered to be Abbas’s greatest opponent within the Fatah party since he was booted out of Ramallah in January 2011. Recently, Dahlan stepped up his political activities, especially in the Gaza Strip but also within the West Bank, with strong Egyptian backing….


Jerusalem:

Extremschwimmer durchqueren das Tote Meer

Umweltaktivisten und Extremschwimmer aus aller Welt haben das Tote Meer durchquert, um auf dessen Verschwinden aufmerksam zu machen. Bei dem hohen Salzgehalt im Wasser war das eine gewaltige Herausforderung. Der Salzgehalt des Gewässers ist mit 26 Prozent so hoch, dass es für Menschen tödlich wäre, das Wasser pur zu trinken. Schon ein Schluck reicht, um sich die Atemwege zu verätzen….