Aktuelles vom 17-04-2015

17.04.2015                     28.Nissan 5775                      Tag 13 des Omer

Neue Nachrichten:

Holocaust-Gedenktag:

Marta konnte nur als Christin überleben

Sie sollte immer lächeln und den Menschen ins Gesicht sehen. „Nur jüdische Kinder haben verweinte Augen“, lautete einer der letzten Ratschläge ihrer Mutter. Acht Jahre war Marta Goren, als sie sich am Bahnsteig der ostpolnischen Stadt Tschortkow für immer von ihr verabschiedete. Nächtelang hatte sie zuvor in ihrem Kellerversteck geweint. Doch die Mutter hörte nicht auf, ihr Kind auf die Abreise vorzubereiten: Dort, wo sie bald lebe, werde sie wieder die Sonne und den Himmel sehen, Blumen riechen und mit anderen Kindern spielen. Um dem Tod im Getto oder einem Konzentrationslager zu entgehen, wurde aus dem jüdischen Mädchen Marta die Christin Krystyna, das alle nur Kryschia nannten….

Hier ein kurzes Video dazu!

 

Islamophobie:

Da fehlt ein Schräubchen

​Kurz vor seiner Ermordung hat der Chefredakteur von „Charlie Hebdo“ ein Manuskript fertiggestellt, das nun erschienen ist. Darin richtet er sich an die „Islamophobie-Betrüger“, die mit ihrem Verhalten Rassisten in die Hände spielten….

 

Zeitgeist:

Im Bomben-Basar

​Lassen wir beiseite, ob das Abkommen (es sind nur "Eckpunkte") die iranische Bombe verlangsamen oder verhindern kann. Betrachten wir lieber den Donnerkeil, den Staatsführer Chamenei eine Woche nach dem "Durchbruch" niederfahren ließ. Die Attacke ist ein Klassiker der Verhandlungskunst, wie sie das Team Obama nicht beherrscht. Die Grundregeln kann man im Basar (persisch: "Markt") lernen….

 

Holocaust-Gedenktag:

"Ruf nach einem Schlussstrich ist würdelos"

Zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz sehen sich die Überlebenden erneut Antisemitismus ausgesetzt. Die Terroranschläge von Paris und Kopenhagen und andere Angriffe auf jüdische Einrichtungen hätten jedes Gefühl von Sicherheit und Zugehörigkeit zerstört, sagte der Vizeexekutivpräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees Christoph Heubner. "Im hohen Alter erneut mit dem tödlichen Hass des Antisemitismus konfrontiert zu werden, erschüttert die Überlebenden zutiefst", sagte Heubner….

 

​Flüchtlinge:

"Ich kann für die Sicherheit der Flüchtlinge nicht garantieren"

Das sagt der Landrat von Tröglitz. Hat der deutsche Staat sein Gewaltmonopol aufgegeben? Unterwegs in Tröglitz, Magdeburg und Berlin. Nein, er will diesen Satz nicht zurücknehmen, auch nach einer Woche steht er dazu, zu jedem Wort. Man hätte ja denken können, dass er ihm einfach so rausgerutscht sei, in einer aufgeregten Situation: Eine Flüchtlingsunterkunft hatte gebrannt; die Journalisten waren ins Dorf eingefallen; das ganze Land war erschrocken. Da kann es schon sein, dass man etwas sagt, von dem man sich hinterher wünscht, es sei einem nie über die Lippen gekommen….

 

Kommentar:

Europa muss sich gegen Antisemitismus stemmen

​Die Erkenntnisse der Forscher von der Universität Tel Aviv über weltweiten Antisemitismus, der stetig anzuwachsen scheint, sind bestürzend. Die Zahl der Gewalttaten hat im letzten Jahr wieder zugenommen. Besonders für jeden Europäer muss die Aussage des Reports, dass Juden sich gerade in Westeuropa zunehmend bedroht und verängstigt fühlen, beschämend sein. Der Trend ist eindeutig: Antisemitismus nimmt in Europa zu, besonders in Frankreich und Großbritannien – und das nun schon seit Jahren. Zu Beginn dieses Jahres gipfelte der Judenhass in den Terroranschlägen von Paris und Kopenhagen….

 

Einseitige Kennzeichnung:

EU-Staaten fordern Kennzeichnung israelischer Siedlerprodukte

Mehr als die Hälfte der EU-Staaten, darunter Österreich, hat die Kennzeichnung von Produkten aus israelischen Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten verlangt. In einem Brief forderten 16 Länder die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini auf, in der Frage innerhalb der EU-Kommission "die Führung zu übernehmen", wie Diplomaten am Donnerstag in Brüssel mitteilten….

(Wo bleibt: "Made in Tibet", "Made in Krim", "Made in Karelien" ?)

 

Holocaust-Gedenken:

"Die Welt hat Lektion nicht gelernt"

Für zwei Minuten heulten um Punkt zehn Uhr Ortszeit die Sirenen auf, ließen Autofahrer ihre Fahrzeuge anhalten und die Menschen im Gedenken an die Opfer der Naziverfolgung innehalten. Israel beging gestern, am Donnerstag, den Holocaust-Tag mit Kranzniederlegungen und der traditionellen Zeremonie der Namenslesung von den in Konzentrationslagern ermordeten Juden….

 

Holocaust-Gedenken:

Die Vergangenheit ist nie vorbei

Auch siebzig Jahre nach dem Ende des Naziterrors ist der Holocaust nicht nur Anlass zum Gedenken. Die Erinnerung an seine Opfer und auch an seine Täter ist und bleibt menschliche und politische Verpflichtung.​ «Nie wieder Krieg! Nie wieder Auschwitz!» Dieser Ruf ertönte im Frühling 1945. Er war aus dem Erschrecken über den verbrecherischen Vernichtungskrieg der Nationalsozialisten erwachsen – und aus dem Erkennen eigener Schuld am Holocaust an den europäischen Juden. Nachhaltig aber war er nicht….

 

​Yom Ha'Shoah:

Israels nationaler Holocaust-Gedenktag

Yom Hashoah ist ein ernster Tag, der jährlich am 27. Tag des jüdischen Monats Nissan begangen wird. Er beginnt mit dem Sonnenuntergang des vorherigen Tages und endet am darauffolgenden Abend, entsprechend der jüdischen Tradition. Vergnügungsorte sind an diesem Tag geschlossen. Im ganzen Land finden Gedenkveranstaltungen statt. Die zentralen Veranstaltungen am Abend und am folgenden Morgen finden in Yad Vashem statt und werden im Fernsehen übertragen. Bei der Veranstaltung gestern Abend versammelten sich Würdenträger, Überlebende, Kinder von Überlebenden und deren Familien gemeinsam mit der gesamten Öffentlichkeit, um an der Gedenkveranstaltung in Yad Vashem teilzunehmen. Dort wurden im Beisein des Staatspräsidenten und des Ministerpräsidenten sechs Fackeln entzündet, die die sechs Millionen ermordeten Juden symbolisierten….

 

Jewish Monkeys auf Deutschland-Tournee:

Springtime for Hinkel Tour

Ab Samstag sind die Jewish Monkeys auf Deutschland-Tour (ihre 3. seit Frühjahr 2014!). Der Name der Tour verweist mit Augenzwinkern auf zwei geniale Filme. Jüdischer Humor, Interaktion mit dem Publikum, druckvolle Shows sind ihr Markenzeichen. Frühlingsanfang wurde mit drei Konzerten in London gefeiert – hier ein paar Bilder aus dem Londoner Eastend:….

(Zum Artikel gehören drei Videos!)

 

Dritte "Freedom Flotilla" geplant:

Hamas ahoi!

​Im Mai wollen antiisraelische Organisationen aus mehr als 12 Ländern mit mehreren Schiffen ins Mittelmeer fahren. In einer Neuauflage der Gaza-Flottille planen sie, gemeinsam die israelische Seekontrolle des Gazastreifen durchbrechen, ohne sich auf Waffen und kriegstaugliches Material durchsuchen zu lassen. Dabei erklären sie immer wieder, “gewaltfreien Widerstand” leisten zu wollen. Wie gewalttätig dies tatsächlich ablaufen kann, hat die erste Gaza-Flottille gezeigt: Als sich am 31. Mai 2010 das größte Schiff der Flottille, die unter türkischer Fahne fahrende “Mavi Marmara” der islamistischen IHH, Stiftung für Menschenrechte, nicht stoppen ließ, seilten sich israelische Soldaten aus Hubschraubern auf die umgebaute Fähre ab. Sie wurden dabei von Aktivisten der Flottille mit Eisenstangen und langen Messern angegriffen. Nach dem die Aktivisten einen von ihnen bewusstlos geschlagenen israelischen Soldaten ins Meer geworfen hatten, begannen die von der massiven Gewalt überraschten Israelis zu schießen. 10 Aktivisten der IHH starben. Später wurde zwar bekannt, dass sie vor der Gaza-Flottille Abschiedsbriefe geschrieben hatten, indem sie ihre Bereitschaft zum Märtyrertod erklärten, aber dass interessierte kaum jemanden. In der weltweiten Medienöffentlichkeit wurde das Aufbringen der Mavi Marmara als illegaler, brutaler Akt rezipiert. An diesen Propagandaerfolg knüpft die “Freedom Flotilla Coalition” seither immer wieder an. In der Türkei läuft immer noch ein wie eine Operette ablaufender Prozess gegen die 2010 für den Einsatz verantwortlichen vier israelischen Offiziere, die Mavi Marmara ist dabei Beweismittel Nummer eins, am 25. Mai will das Gericht erneut eine öffentlichkeitswirksame Begehung des Schiffes durchführen….

 

Sfirath HaOmer:

Die Kunst des Zählens

Der Sederabend am Erew Pesach wird am Abend des 14.Nisan gefeiert. Der erste Pesach-Feiertag, der 15.Nisan, fällt im Jahr 2008 auf den 20.April. Es folgen der zweite Pesach am 21.April, danach die Halbfeiertage und schließlich der siebte Pesach am 26.April und der achte Pesach (nur in der Galuth), der Acharon schel Pesach, am 27.April. Die "Halbfeiertage" (Chol haMo'ed) von Pesach umfassen in Israel 5 Tage, in der Galuth nur 4 Tage, da ja ein zusätzlicher Chag (haScheni lePesach) gefeiert wird….

 

​Sicherheit:

Neues System zum Aufspüren von Tunneln

Die Hamas brüstet sich damit, an der Grenze zu Israel neue Terrortunnel zu errichten. Die israelische Armee will nun ein spezielles System zum Aufspüren solcher unterirdischer Gänge entlang des Grenzzaunes zum Gazastreifen errichten. Entwickelt wurde die Technik vom israelischen Luft-, Raumfahrt- und Elektronikkonzern „Elbit Systems“. Sie verwendet spezielle Sensoren, die unterirdische Grabungsarbeiten feststellen können. Fehlalarme seien nahezu unmöglich, heißt es in einem Bericht der Tageszeitung „Yediot Aharonot“….

 

Am Shabbat:

Es werde Licht!

​Diese Erfindung könnte das uralte Problem orthodoxer Juden lösen: Am Schabbat entweder das Licht den ganzen Tag brennen zu lassen oder aber im Dunkeln zu sitzen, weil keine Schalter betätigt werden dürfen. Seit Montag ist der „KosherSwitch“ auf dem Markt. Die Technologie des „koscheren Schalters“ sei revolutionär und ein Paradigmen-Wechsel, heißt es auf der Webseite der amerikanischen Entwickler-Firma „KosherSwitch Technologies, Inc.“ (KSTI). Die Erfindung erlaube den gezielten Gebrauch der Elektrizität am Schabbat im Einklang mit der „Halacha“, der jüdischen Gesetzesnorm. Wie das israelische Nachrichtenportal „Arutz Scheva“ berichtet, hießen das Projekt überraschend viele führende orthodoxe Rabbiner gut….

 

​Armenier in der Türkei:

Im Land der geraubten Mütter

Die Türkei leugnet den Völkermord an den Armeniern durch das Osmanische Reich, die armenische Bevölkerung ist in der Türkei weitgehend unsichtbar. Dabei tragen viele Familien ein armenisches Geheimnis in sich. Es ist ein kaltes Weihnachtsfest, und dabei ist genau genommen noch nicht einmal Weihnachten. Vor der Sankt-Giragos-Kathedrale von Diyarbakir sitzen etwa ein Dutzend Menschen in einem wohnzimmergroßen, zugigen Pavillonzelt und suchen die wärmende Nähe des kleinen Holzofens, auf dem Tee und Kaffee bereitet werden. Die nächsten Tage werden Anatolien den schwersten Wintereinbruch seit einem halben Jahrhundert bescheren. Es ist der 6. Januar 2015; armenische Christen feiern an diesem Tag das Kirchenfest der Epiphanie, der „Erscheinung des Herrn“. Zugleich gedenken sie an diesem Tag der Geburt Jesu – die armenische Kirche kennt kein eigenes Weihnachtsfest….

 

Netanjahu und Opposition:

Vereint gegen Atomdeal

Die Gegner des Atomabkommens zwischen dem Iran und den USA werden im Nahen Osten von Tag zu Tag mehr. Es ist kein Geheimnis, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu kein Freund des Rahmenabkommens ist, das diesen Monat im schweizerischen Lausanne geschlossen wurde. Netanjahu erklärte kürzlich, warum der Deal zum Scheitern verurteilt sei. Er hob hervor, dass der Iran dem Abkommen bereits widersprochen habe, obwohl das von Obama als „historische Errungenschaft“ bezeichnete Abkommen erst wenige Tage alt sei….

 

Hamas:

Kluft in der Hamasführung vertieft sich

Im Schatten der turbulenten Entwicklungen in der arabischen Welt um Israel, hat der Streit innerhalb der radikalen Hamasführung weiter zugenommen. Besonders vertieft hat sich der Streit zwischen der politischen Hamasführung, die im Ausland sitzt und dem so genannten militärischen Terrorflügel im Gazastreifen. Aus israelischer Sicht ist dies nicht gut, weil so eine langjährige Waffenruhe verhindert wird….

 

Neue Umfrage:

Juden sollen auf Tempelplatz beten dürfen

37% der israelischen Bevölkerung sind der Meinung, dass allen Religionsgläubigen der Zutritt zum jüdischen Tempelplatz erlaubt sein sollte, wenn man dort beten wolle. Momentan ist es nur den moslemischen Betern erlaubt, auf dem Areal oberhalb der Klagemauer zu beten. Nur 20% der Israelis sind anderer Meinung, nämlich gegen das Beten von Andersgläubigen neben den Moscheen auf dem Tempelplatz. Wahrscheinlich handelt es sich dabei zum Großteil um die 20% der arabischen Befragten, die Israels arabische Bevölkerung repräsentieren. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Vereins Jesodot des Herzog Colleges, die anlässlich der Jerusalemer Konferenz über Menschenrechte in Jerusalem veröffentlicht wurde….

 

Arabische Welt:

Egypt’s dangerous stalemate

​Egyptian President Abdel Fattah al-Sisi is fighting for his country’s survival – and his own. Islamic terrorism is not abating, hampering vital efforts to bring a better life to the people through a revitalized economy and political stability. Sisi knows he has to show results soon to prevent Egypt from slipping back into anarchy and chaos….

 

​Erinnerungstag:

Nation to honor 23,320 slain soldiers, terror victims next week

Israel will mark Rememberance Day for 23,320 soldiers and victims of terrorism on Tuesday evening, including 116 who lost their lives during the past year. Last summer, 67 soldiers and five civilians were killed during Operation Protective Edge, leaving behind 11 widows and 26 children. Two soldiers were killed in a Hezbollah missile attack in January. In addition to the 116 recently killed, 35 disabled veterans succumbed to their wounds and were recognized as IDF fallen this year….

 

Mittelmeer:

Muslims throw 12 Christians overboard on migrant boat heading to Italy

​Police arrested a group of migrants in Italy for allegedly throwing 12 Christians overboard during a dangerous journey from Libya by rubber boat, CNN reported on Thursday. All those who were thrown overboard died. According to police, the suspects, all Muslim, hailed from Mali, Senegal and the Ivory Coast. The 12 Christians who were killed came from Nigeria and Ghana….

 

Justiz:

Justice Ministry announces greater AG oversight of IDF’s MAG on war crimes issues

​The Justice Ministry announced Thursday night that the Attorney-General will have greater oversight over the IDF’s Magistrate Advocate General when it comes to war crimes issues as part of the government’s implementation of the Second Turkel Report recommendations. The first report of the Turkel Commission (named for its lead member, former Supreme Court justice Jacob Turkel) was on the 2010 Mavi Marmara flotilla incident, but its second report of February 2013, which parts of the government did not even want at first, evaluated Israel’s entire apparatus for self-investigating war crimes regarding whether it met international law standards….

 

Hamas-Aufruf:

Senior Hamas official calls to abduct Israelis

​In commemoration of Prisoners Day, Palestinians rallied in the the West Bank and Gaza on Thursday. The day is marked in solidarity with Palestinians being held in Israeli prisons. "We tell the Zionist enemy: you are all a target for us and the resistance, we will fight you until we finally get rid of you and take as many captives as possible to free our heroes," said Khalil al-Haya, a senior Hamas official in the Gaza strip according to AFP….

 

Unabhängigkeitstag:

Biden to attend Independence Day event at Israeli embassy in Washington

​United States Vice President Joe Biden will attend the annual Independence Day celebration at Israel's embassy in Washington DC next week. Israel's Ambassador to the United States Ron Dermer on Thursday said he was pleased to host the vice president at the holiday event marking Israel's 67 years of independence….

 

​Analyse:

Framework deal opens floodgates for investment in Iran

The framework nuclear agreement Iran and world powers signed this month has opened the floodgates toward an end of sanctions and to new business deals. In the past week, Russia moved quickly to renew a contract to deliver the S-300 missile defense system to Tehran, and China agreed to build nuclear plants in the country….

 

Jerusalem Post Konferenz:

The ‘Glick challenge’ gathers steam

​The Servers at Google Headquarters didn’t know what hit them. Following The Jerusalem Post’s appeal on Wednesday for a worthy adversary to debate Senior Contributing Editor Caroline Glick at the paper’s June 7 annual conference in New York, responses pro and con flooded the Web fast and furious. The story, titled: “Who’s brave enough to debate Caroline Glick?” yielded some 50,000 views on Facebook, and even more on JPost.com, with thousands of likes, shares and comments….

 

Terrorverdacht:

Arab man arrested for alleged Jerusalem vehicular terrorist attack

​An Arab man from northeast Jerusalem was arrested Thursday, following extensive questioning by Shin Bet (Israel Security Agency) investigators, for allegedly ramming his car into two Israelis at a French Hill bus stop the previous night, killing Shalom Yohai Cherki, 25, from Jerusalem, and seriously wounding a young woman. Police said the lengthy interrogation gave cause to believe that Khaled Koutineh, 37, from Anata, was motivated by nationalistic reasons to drive his vehicle into Cherki and Shira Klein, who is in her 20s, and remains hospitalized….

 

Politik & Diplomatie:

Rolling deficit down to 2.66%, but challenges loom for Kahlon

​The rolling 12-month deficit in March fell to 2.66 percent of GDP, a level that will make life easier for expected finance minister Moshe Kahlon to cobble together the 2015 budget, though challenges loom for 2016. The 12-month measure, which gives a clearer image of the country’s fiscal health than monthly figures that can swing for season reasons, is down from 2.77% in February and 2.8% in 2014….

 

Lapid zu Mogherini:

EU foreign ministers are calling for a de-facto boycott of Israel

​A call by 16 European Union foreign ministers to label West Bank settlement products is irresponsible, Yesh Atid party head Yair Lapid said Thursday night as he spoke by telephone with the EU’s foreign policy chief Frederica Mogherini. “This is a de-facto call to boycott Israel,” he said. “There is no difference between products which are produced over the Green Line and those that are produced within the Green Line….

 

Time Magazin:

Netanyahu makes Time Magazine’s list of '100 Most Influential People'

​Prime Minister Benjamin Netanyahu was one of 13 world leaders to make it onto magazine’s list of the world’s 100 most influential people, but was chastised on its pages by former prime minister Ehud Barak for not acting tough on Iran. “Daring actions are needed. Not just words,” said Barak, who was prime minister from 1999 to 2001….

 

Holocaust-Gedenktag:

Pre-school teacher sends children home with Holocaust yellow stars

The mother of a three-year-old girl complained to the Rishon Lezion Municipality in a Facebook post on Thursday after a pre-school instructor sent her students home wearing a yellow star on their garments as a lesson for Holocaust Remembrance Day. The angry mother wrote in the post, "Do children need to learn this subject by wearing yellow stars like Holocaust survivors? In the child's world when they get a sticker or symbol stuck on them they see it as a prize or award for proper behavior, not at all like this symbol, which carries a very heavy meaning, too heavy for toddlers, when the message can be sent in a more proper and moderate manner for the age in question"….

 

Washington:

Obama condemns anti-Semitism in Holocaust Remembrance Day message

​US President Barack Obama condemned anti-Semitism in a Holocaust Remembrance Day message on Thursday. “It is incumbent upon us to make real those timeless words, ‘Never forget. Never again.’ Yet, even as we recognize that mankind is capable of unspeakable acts of evil, we also draw strength from the survivors, the liberators, and the righteous among nations who represented humanity at its best,” Obama said in the statement….

 

Bürgerkrieg in Syrien:

Footage of Syrian gas attack deaths brings UN Security council to tears

​Members of the United Nations Security Council teared up on Thursday when Syrian doctors showed a video of failed attempts to resuscitate three children after a chlorine gas attack in March, prompting renewed calls for accountability. The children, aged 1, 2 and 3, their parents and grandmother were killed in the March 16 attack on Sarmin village in northwest Idlib province, said Dr. Mohamed Tennari, director of the field hospital where the family was taken….

(und kein Deutscher geht auf die Strasse!!)

 

Nukleardeal – Irans Antwort:

Iran releases ‘fact sheet’ of nuclear agreement at odds with US version

​The Iranian parliament's nuclear committee released a fact sheet on Wednesday regarding the framework agreement reached in Lausanne over its nuclear program, and it differs significantly from a previous US version. The US released its fact sheet after Washington and other major powers reached a framework agreement with Iran on April 2 on curbing the Islamic Republic’s nuclear program, which is supposed to lead to a final deal by June 30….

 

"Endlich aufgedeckt":

Turkish ‘documentary’ says Jews have been ‘mastermind’ for 3,500 years

Mastermind, a new anti-Semitic “documentary” film, is being repeatedly broadcast in Turkey and presents Jewish “domination of the world” as going back 3,500 years, since the days of Moses. The film, which first aired on March 15, has also been spread online by media close to the ruling Islamist AK Party, and seems to have been inspired by a speech by President Recep Tayyip Erdogan, according to a report by MEMRI (the Middle East Media Research Institute) published this week….

Hier das "Meisterwerk" als Video!