Aktuelles vom 19-11-2015

19.11.2015                       07. Kislew  5776                      

Neue Nachrichten:

IS-Finanzierung:

Guter Terror, schlechter Terror

Terror ist teuer. Die Anschläge in Paris waren vermutlich noch billig zu haben, aber ganze Länder in ein Kalifat zu zwingen, das kostet. Schließlich müssen nicht nur Toyotas und Maschinengewehrstände bezahlt werden, auch die Gotteskrieger wollen ihr Geld. Und das Gemeinleben, wenn man es denn so nennen will, ist auch nicht umsonst. Der „Islamische Staat“ hat dieses Problem nach allgemeiner Wahrnehmung ganz gut im Griff. Ölquellen ausbeuten, Steuern eintreiben, fremdes Eigentum beschlagnahmen, erpressen, rauben, schmuggeln, hie und da ein paar Dollar von Freunden, da kommt einiges zusammen….


Arabische Reaktionen auf Paris:

Die Rache dafür, was mit uns geschieht

Der saudisch finanzierte Sender Al Arabija aus Dubai ist mit seinen Fernseh- und Online-Angeboten eine der Hauptinformationsquellen für Millionen Menschen in der arabischen Welt. Am Dienstag standen dort die Berichterstattung über den Krieg im Jemen und die Hintergründe des Flugzeugabsturzes auf dem Sinai im Mittelpunkt. Die Anschläge von Paris wurden unter dem Aspekt neuer Sicherheitsgesetze in Frankreich behandelt. Zuvor hatte der Sender den Zusehern mitgeteilt: „Jetzt geraten die Moscheen in Frankreich in den Fokus“….


Terror in Paris:

Von Israel lernen heißt, mit Terror fertigzuwerden

Was für ein schrecklicher Zufall! Ausgerechnet am Tag der Beerdigung von André Glucksmann wurde Paris zum Tatort terroristischen Massenmords. Der antitotalitäre Philosoph – unermüdlicher Warner und liebenswerter Mensch zugleich – hatte es zeitlebens freilich eher mit dem Konkreten und misstraute weihevoller Reflexion. Also kein barmendes Händeringen, sondern noch einmal die kühle, die lebensrettende Frage, die sich durch Glucksmanns Werk zieht: Da wir uns nicht auf alle Details des Guten einigen, wie können wir zumindest dem Bösen widerstehen, uns auf den kleinsten gemeinsamen Nenner humaner Würde verständigen? „Man darf niemals zögern, seine Verwunderung zum Ausdruck zu bringen.“….


Berlin:

Jüdisches Museum erwartet zehnmillionsten Besucher

Das Jüdische Museum in Berlin erwartet heute seinen zehnmillionsten Besucher. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), Museumsdirektor Peter Schäfer und der Gründungsdirektor des Hauses, W. Michael Blumenthal, wollen den Ehrengast begrüßen….


Interview zum IS:

„Dies ist kein Konflikt der Kulturen“

Dezentrale Zellen, aus Syrien gesteuert: Der IS sei ein Alptraum für die Sicherheitsdienste, sagt Nahostexperte David Romano. Rein militärisch sei dem nicht beizukommen….


Protestantismus:

„Der größte Sündenfall“

Luthers Judenhass hat seine Kirche jahrhundertelang geprägt. Ein Gespräch mit Pfarrer Teja Begrich über ein aktuelles Papier zur Reformation, das er mitverfasst hat….


Islamischer Staat:

IS-Spitze zieht sich aus dem syrischen Rakka zurück

Die Führung der Dschihadistenorganisation „Islamischer Staat“ (IS) zieht sich nach Angaben von Beobachtern aus der syrischen Stadt Rakka zurück. Die Kämpfer und ihre Familien hätten damit begonnen, sich in die irakische Metropole Mossul abzusetzen, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London unter Berufung auf Informanten vor Ort mit. Allein in den vergangenen drei Tagen seien in Rakka mindestens 33 IS-Kämpfer bei Angriffen von französischen Kampfflugzeugen und Maschinen anderer Länder getötet worden. Die französische Luftwaffe hat mit Angriffen auf die syrische IS-Hochburg Rakka auf die Anschläge von Paris reagiert. Die Jets bombardierten unter anderem Kommandozentralen, Waffenlager und ein Ausbildungszentrum der Dschihadisten….


Reaktion aus Russland:

Kreml erkennt Sinai-Flugzeugkatastrophe als Terror an

Wladimir Putins Rede war kurz, aber eindrücklich. „Die Ermordung unserer Menschen über dem Sinai gehört zu den blutigsten Verbrechen in der Geschichte. Und wir werden die Tränen nicht von unseren Seelen und Herzen wischen“, sagte der Präsident. „Aber das hindert uns nicht, die Verbrecher zu finden und zu strafen.“ Russlands Führung hat bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates erklärt, dass der Absturz des russischen Airbus über dem Sinai am 31. Oktober Folge eines Terroraktes war. „An Bord explodierte ein Sprengsatz mit einer Stärke von bis zu einem Kilogramm Trotyl, der zum Zerbrechen des Flugzeuges in der Luft führte“, erklärte Alexander Bortnikow, Chef des russischen Sicherheitsdienstes FSB. Damit hat Russland nach langem Zögern die westlichen Informationen bestätigt, dass die 321 getöteten Insassen der Passagiermaschine Opfer von Terroristen wurden. Aber Russland habe schon früher barbarische Terrorschläge erlebt, meist ohne sichtbare äußere oder innere Gründe, wie etwa die Explosion vor dem Wolgograder Bahnhof im Dezember 2013….


Gegen den Terror:

Dschihadisten-Netzwerke in Israel und Türkei zerschlagen

Die israelische Polizei hat nach eigenen Angaben eine Gruppe mutmaßlicher Dschihadisten festgenommen. Den sechs arabischen Israelis werde vorgeworfen, sich der Extremistengruppe Islamischer Staat (IS) in Syrien anzuschließen, so die Polizei heute. Die Männer stammen aus Dschaldschulia nördlich von Tel Aviv. Die Ermittlungen seien Ende Oktober eingeleitet worden, nachdem ein 23-Jähriger von den Golanhöhen mit einem Gleitschirm nach Syrien gelangt war. Der Inlandsgeheimdienst Schin Beth sei dann sechs weiteren Männer auf die Spur gekommen, die auf die gleiche Weise oder über die Türkei nach Syrien reisen wollten. Einer der Männer war bereits für Kampfhandlungen für den IS zu sechs Monaten Haft verurteilt worden….


Armeereform:

Gleiche Pflicht für alle

Viele halten an, um nach dem Weg zu fragen. »Erst unterschreiben«, ruft Nofar Salman lachend, »dann erkläre ich dir, wie du da hinkommst.« Es regnet in Strömen in Tel Aviv, und die jungen Aktivisten im Protestzelt ihrer Partei Jesch Atid wärmen sich an heißem Tee. Sie sitzen nur wenige Meter von der Kiria entfernt, dem Hauptquartier der Armee, und sammeln Unterschriften für ihre Petition, mit der sie verhindern wollen, dass das erst von der vergangenen Regierung beschlossene Armeegesetz wieder geändert wird und ultraorthodoxe Jeschiwastudenten doch nicht eingezogen werden….


Exegese:

Anstelle eines Auges

Das meistverwendete Bibelzitat unserer Zeit ist zweifelsohne »Auge um Auge, Zahn um Zahn«. Zu diesem Klischee gewordenen Satz greifen manche ratlosen Journalisten wie auch Politiker häufig, wenn sie aus europäischem Blickwinkel Vorgänge im Rest der Welt erläutern wollen, die sie ebenso wenig begreifen wie eben die Bedeutung dieses biblischen Ausdrucks. Viele behaupten, der Staat Israel behandele seine Gegner im Sinne dieses »alttestamentarischen Prinzips«, indem er Rache und Vergeltung übe. Es ist wieder einmal an der Zeit, die Bedeutung und Hintergründe dieser biblischen Aussage zu erläutern. Schon deshalb, weil unlängst auch eine führende Politikerin der grünen Partei, die auch noch Theologie studiert hat, in einer Talkshow unüberlegt – oder vielleicht sehr überlegt– dieses Klischee in die Diskussion einwarf….


Terrorismus:

Sagen Sie das K-Wort!

Man sei im Krieg, hat Frankreichs Staatspräsident François Hollande nach dem islamistischen Massaker vom vorigen Freitag gesagt, das mindestens 132 Menschen das Leben gekostet hat. Von Krieg hatte schon 14 Jahre davor, am 11. September 2001, George W. Bush gesprochen und war für diesen Begriff heftig kritisiert oder lächerlich gemacht worden. Inzwischen redet sogar der Papst von einem »Dritten Weltkrieg«. Es ist ein Krieg, der sich gegen die Zivilbevölkerung des Westens richtet….


DIG:

Mehrheit für Königshaus

Hellmut Königshaus ist neuer Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG). Am Sonntag wählte die Hauptversammlung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft den FDP-Politiker mit großer Mehrheit als Nachfolger des SPD-Politikers Reinhold Robbe. Wie sein Vorgänger Robbe, der nach fünf Jahren DIG-Vorsitz zurückgetreten war, ist auch der 65-jährige Königshaus ehemaliger Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestags. Der neue DIG-Präsident war von 2004 bis 2010 Bundestagsabgeordneter der Liberalen….


Meinung:

Paris und die Obsession Israel

Während die zivilisierte Welt noch über die Hintergründe des Massenmordes rätselt, hatte Frau Wallström einen heißen Tipp, den sie dem schwedischen Fernsehen anvertraute: Nicht der »Islamische Staat« ist verantwortlich, sondern der jüdische. Israel ist an allem schuld. Nein, das hat sie so natürlich nicht gesagt, sie hat es etwas bekömmlicher serviert: Die Terroristen von Paris töteten, weil sie, wie die palästinensischen Messermörder oder Selbstmordattentäter, keine Perspektive hätten. Es sei diese »hoffnungslose Situation«, gegen die sie zur Gewalt greifen müssten, wenn sie sie nicht hinnehmen wollten. Als ob es zwischen Hinnehmen und Hinrichten nichts anderes gäbe….


Kochen wie zu biblischen Zeiten:

Auch Jesus aß Kirchererbsen-Bällchen

Zu dem lukullischen Abend hatte Sabine Oldenburg, Gemeindepädagogin des Dekanats, eingeladen. Gemeinsam mit Friederike von der Heide, Gemeindesekretärin der Stadtkirche, und anderen versierten Hobbyköchen, hatte sie zuvor Planungstreffen organisiert, damit beim Kochen nur ja nichts anbrannte und auch keine Zutat fehlte. „Die Feigen habe ich kurz vor Toresschluss noch beim Gemüsehändler bekommen“, merkte Axel Mosler an, der berichtete, dass es Ausdauer brauchte, die Zutaten zu erwerben. „In Israel und drumherum sind Hummus, Kalmus, Safran und dergleichen noch heute selbstverständliche Zutaten der Küche. Hierzulande muss man dafür die Augen offenhalten“, sagte er und band energiegeladen die Schlaufen seiner Kochschürze zu. Ziel des genussreichen Abends sei es, einen sinnlichen Zugang zu den Geschichten der Bibel zu schaffen, sich quasi den Geschmack der Speisen, an denen auch Jesus teilhatte, auf der Zunge zergehen zu lassen, erklärte Axel Mosler als einer der federführenden Helfer….


Antisemitisch?:

Die EU kauft nicht beim Juden:

Mehr als drei Jahre lang ist die Verordnung vorbereitet worden, nun hat die EU-Kommission sie verabschiedet: Obst, Gemüse und Kosmetika von israelischen Firmen, die ihren Standort im Westjordanland, in Ostjerusalem oder auf den Golanhöhen haben, müssen künftig bei der Einfuhr in Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU) gesondert gekennzeichnet werden und dürfen nicht mehr die Herkunftsangabe »Israel« tragen. Im April dieses Jahres hatten 16 EU-Staaten mit einer entsprechenden Forderung an die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini den Druck noch einmal erhöht. Die Maßnahme wird als »Schritt zu mehr Transparenz« verkauft, denn die Konsumentinnen und Konsumenten hätten das Recht zu erfahren, ob ein Produkt aus den »besetzten Gebieten« oder aus dem israelischen Kernland stamme. Dagegen unterliegen beispielsweise Erzeugnisse aus dem türkisch besetzten Teil Zyperns oder aus der von Marokko okkupierten Westsahara keiner Kennzeichnungspflicht. Sie betrifft ausschließlich Israel….


Hintergrund:

Israel und Deutschland

Es war ein geräuschloses Jubiläum: „50 Jahre diplomatische Beziehungen Deutschland – Israel“. Was im Mai 1965 hohe Wellen schlug, war nur kurz ein Medienthema, schaffte es aber kaum auf die Titelseiten. Das mag auch als gutes Zeichen gelten. Inzwischen sind die Beziehungen noch immer besondere und zugleich normal. Für die junge Generation in beiden Staaten scheint die Last der Geschichte weniger wichtig….


Israel:

Arabisch-israelischer Journalist legitimiert Terror

Der Sprecher der israelisch-arabischen „Hadasch“-Fraktion hat den bewaffneten Widerstand gegen Israel gerechtfertigt. Den Facebook-Kommentar veröffentlichte er drei Tage nach dem tödlichen Anschlag auf das jüdische Ehepaar Henkin. Am 1. Oktober eröffneten Hamas -Terroristen im Westjordanland das Feuer auf ein israelisches Fahrzeug. Das Ehepaar Eitam und Na‘ama Henkin kam ums Leben, die vier Kinder auf dem Rücksitz überlebten den Überfall. Drei Tage später befasste sich der Sprecher der arabischen „Hadasch“-Fraktion, Radscha Sa‘atry, auf seiner Facebook-Seite mit dem „Recht auf Widerstand“….


Neueste Umfrage:

Palästinenser wollen dritte Intifada

Laut einer Umfrage begrüßt die Hälfte der Palästinenser eine dritte Intifada. Rund 60 Prozent lehnen Friedensverhandlungen mit Israel ab. Einer Umfrage des „Palästinensischen Zentrums für die öffentliche Meinung“ zufolge sind mehr als die Hälfte (50,4 Prozent) der Palästinenser für eine dritte Intifada. Das ist laut Nabil Kukali, Präsident und Gründer des Meinungsforschungsinstitutes, ein Zuwachs von 21,7 Prozent gegenüber der Befragung Mitte des Jahres. 29,9 Prozent der Palästinenser bevorzugen einen gewaltlosen Widerstand. Gemäß des Berichtes des Nachrichtendienstes IMRA vermutet Kukali, dass dieser Negativtrend Selbstmordanschläge durch Bomben in Israel fördere und den Druck der internationalen Gemeinschaft auf die israelische Regierung erhöhe. Letztlich sei die israelische Regierung gezwungen, ihre Standpunkte bezüglich der Zwei-Staaten-Lösung zu „mäßigen“….


Nach der Kennzeichnung:

Israel schlägt gegen die EU zurück

Nachdem die EU beschlossen hat israelische Güter aus dem Westjordanland, dem Gazastriefen und den Golanhöhen zu kennzeichnen, hat Israel nun Pläne vorgestellt, auch gegen 16 Länder der Eurozone politisch vorzugehen. Zu diesen Ländern gehören Frankreich, Spanien, Dänemark, Irland, Kroatien, Malta, Holland, Schweden, Portugal, Slowenien, Italien, Luxemburg, Österreich, Belgien und Finnland. Zu den Maßnahmen gegen diese EU-Staaten gehört eine Re-evaluierung ihrer Rolle im Friedensprozess. Eine offizielle Beschwerde bei den Außenministern dieser Staaten und die Einschränkung der Botschafter dieser Länder bei offiziellen Treffen auf Zusammenkünfte mit israelischen Beamten, die niedrigere Positionen bekleiden….


Margot Wallström:

Fatahs neuer Botschafter in Europa

Auf der israelischen Webseite NRG besagt eine Überschrift: „Der neue Fatah-Star – die schwedische Außenministerin“. Margot Wallström, die die jüngsten Terroranschläge in Paris mit der Not der Palästinenser verglichen hat, wurde vom Twitterbeauftragten der Fatah und der palästinensischen Autonomiebehörde offiziell für deren politische Zwecke adoptiert. Gestern (am 18. November) hat die Fatah auf ihrer Seite drei Mal gewittert, in Englisch, Russisch und Arabisch. Veröffentlicht wurde die ausführliche Stellungnahme der schwedischen Außenministerin, die eine Verbdingung zwischen den Terroranschlägen in Paris und dem palästinensischen Leid machte. Wallström fördert damit die politische Agenda der Palästinenser gegen Israel….


Diplomatie:

Netanyahu wants US release of Israeli spy Pollard kept low-key

Prime Minister Benjamin Netanyahu has instructed Israeli officials to keep low-key about Friday’s scheduled release by the United States of Israeli spy Jonathan Pollard, a cabinet minister said. The former US Navy analyst’s espionage for Israel in the 1980s remains a strain on ties with Washington and his parole terms dictate that he stay in the United States for five years….


„Friedliebende“ Palästinenserinnen:

IDF arrests three knife-carrying Palestinian women alleged to have targeted army camp

Palestinian women who allegedly tried to enter a West Bank military encampment armed with knives, the army announced on Thursday. The arrest took place on the roadway connecting the Jewish settlement of Tekoa and the south Jerusalem neighborhood of Har Homa….


Analyse:

How Israel’s ban of the Islamic Movement in the North may boomerang

The cabinet decision to outlaw the Northern Branch of the Islamic Movement is controversial and can backfire in the long run. Democracy has the right to defend itself from the enemies from within who exploit democratic values. Yet was it wise to ban the group? For years consecutive Israeli governments deliberated whether to ban the group and time and again decided against such a move. The governments accepted the recommendation of the Shin Bet (Israel Security Agency) not to do so. The Shin Bet is in charge of counterterrorism and monitoring political subversion and incitement. The agency has not changed its view….


Verurteilt:

Border Police who beat American-Arab teen Abu Khdeir sentenced to community service

An unnamed Border Police officer on Wednesday was convicted by the Jerusalem Magistrate’s Court of beating 15-year-old Palestinian-American Tariq Abu Khdeir on July 3, 2014 and sentenced to one-and-a-half months of community service, according to media reports. No decision was sent out by the court spokesman and the police officers name is under gag order, but lawyers involved in the case provided the update….


Politik und Diplomatie: (mit Video)

Netanyahu hints at new unilateral moves in West Bank

Prime Minister Benjamin Netanyahu on Wednesday hinted that he could pursue unilateral moves in the West Bank in the absence of a peace process with the Palestinians. He spoke in advance of US Secretary of State John Kerry’s expected trip to Israel next week, during which the two men will meet for the second time since earlier this month, when they spoke for three hours in Washington….


Klagemauer:

Rabbi of Western Wall refuses lawmakers‘ request for women’s public menorah

The Supervisor of the Western Wall and the holy places Rabbi Shmuel Rabinowitz has refused a request by three female MKs to allow a public menorah to be placed in the women’s section of the Western Wall and to hold a public candle lighting ceremony there.  Last week, MKs Ksenia Svetlova (Zionist Union), Tamar Zandberg (Meretz) and Michal Rozin (Meretz) requested last week ahead of the upcoming Hannuka holiday that Rabinowitz work to either include women in the annual public Hanuka candle lighting ceremony or to allow for a large menorah to be placed in the women’s section for a female lighting ceremony there….


Doppelmord in Ramle:

Man held in murder of mother, daughter near Ramle

Police have arrested a suspect in the double murder of a mother and daughter found shot to death in their car outside Ramle Tuesday night. The suspect – whose name has not been cleared for publication – is a young man in his 20s who is currently on house arrest for making threats against another female member of the family. He was arrested multiple times in recent months after the woman complained to police, but was released each time after police were unable to secure enough evidence against him….


Interview:

In the shadow of ‘Jew Suss’

„He delivered Nazi blockbusters,” said Felix Moeller about Veit Harlan, the subject of his documentary, Harlan: In the Shadow of Jew Suss. “He made the melodramas that touched a nerve with the audience.” Moeller was interviewed last week at the Jerusalem Cinematheque on a visit to Israel sponsored by the Goethe Institut, as part of the 50 Years/50 Films/50 Directors Project, which commemorates 50 years of diplomatic relations between Israel and Germany by showing a German film in Israel each week. He said he became fascinated with Harlan when he was researching his doctoral thesis on Goebbels, Hitler’s propaganda minister….


Ein Rezept:

Making Jewish Food Trendy for a New Generation

An early November Thursday night was especially festive for DGS Delicatessen in Washington, D.C.’s Dupont Circle neighborhood. Hipsters, cool millennials and well-dressed Washingtonians filled the space, sipping Schmoozer and Mazel Tov cocktails while nibbling chopped liver with a side of gribenes (chicken cracklings), potato latkes and homemade pickles. That evening a few specials were introduced to the crowd, including Reuben tortelli with homemade pastrami, sauerkraut, Swiss cheese and pumpernickel croutons, made in collaboration with local Italian restaurant Osteria Morini….


Streik im Flughafen:

Strike Briefly Breaks Out at Ben-Gurion Airport

A brief worker’s strike began unexpectedly on Thursday morning at Ben-Gurion International Airport. The strike lasted approximately an hour, and workers have resumed normal operations….