Aktuelles vom 20. April 2016 – 12 Nissan 5776

Neue Nachrichten:

W. Thierse über Integration:

Das Fremde und das Eigene

Die friedliche Revolution, die Überwindung des Ost-West-Systemkonflikts, die Vereinigung Deutschlands und die Überwindung der Spaltung Europas: Erst 25 Jahre ist das her. Schon wieder erleben wir eine neue, dramatische Wendung der Geschichte. Hunderttausende Flüchtlinge sind nach Europa gestürmt, nach Deutschland – eine Bewegung, die manche von einer neuen Völkerwanderung sprechen lässt. Sie trifft auf ein verunsichertes, zerstrittenes Europa, Deutschland darin eingeschlossen. Niemand weiß genau, welche Veränderungen diese Entwicklung bewirken wird. Vermutlich aber werden die Wirkungen der nun nicht länger zu leugnenden Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland geworden ist, viel folgenreicher sein als die der Wiedervereinigung….


Berlin:

Nominierung von Berliner Integrationsprojekt zurückgezogen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat die Nominierung des Berliner Integrationsprojektes «Refugee Club Impulse» für den Sonderpreis für kulturelle Projekte mit Flüchtlingen zurückgezogen. Mehrere Medien hatten unter Berufung auf das American Jewish Committee berichtet, dass zwei Leiterinnen des Projekts regelmäßig an den als antisemitisch und islamistisch geltenden Al-Kuds-Demonstrationen teilnehmen. «Die Aussöhnung mit Israel ist mit uns nicht verhandelbar. Deswegen wurde nach einer Prüfung heute die Nominierung zurückgezogen», sagte ein Sprecher von Grütters am Dienstag. Die «Berliner Zeitung» hatte zunächst berichtet….


Neues AfD-Programm:

Die Islamkritik der AfD im Faktencheck

Die AfD warnt vor einer „Islamisierung“ Deutschlands. Mit ihren Positionen zum Islam und zur religiösen Praxis der Muslime in Deutschland polarisiert die rechte Partei – so wie zuletzt in der Flüchtlingsdebatte. Die Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam an der Frankfurter Goethe-Universität, Susanne Schröter, sagt zum AfD-Programm, „dass es von einer dramatischen religionswissenschaftlichen, politikwissenschaftlichen, historischen und theologischen Unkenntnis zeugt, sowie Halbwahrheiten verdreht und mit gängigen Vorurteilen vermengt“. Ein Faktencheck:….


Nahostkonflikt:

Merkel verurteilt Israels Siedlungspolitik

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Siedlungspolitik Israels in den Palästinensergebieten scharf kritisiert. Nach einem Treffen in Berlin mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bezeichnete die Kanzlerin den israelischen Siedlungsbau als „kontraproduktiv“, weil er dem Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung entgegenwirke. Momentan gebe es im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern eine „Phase der Sprachlosigkeit“; diese müsse überwunden werden, forderte Merkel….


„Palästinenser“:

Gast ohne Perspektive

Am Dienstag ist in Berlin ein Gast zu Besuch gewesen, der eine besonders bedauernswerte Perspektive hat: nämlich kaum noch eine. Die Rede ist vom Präsidenten der Palästinenser, Mahmud Abbas. Oft schon ist der alte Weggefährte des längst verstorbenen PLO-Chefs Jassir Arafat nach Berlin gekommen. Und selten waren die Chancen so gering, im innerpalästinensischen Machtsystem oder im israelisch-palästinensischen Konflikt auch nur kleine Veränderungen anzustoßen. Die Zeit wirkt wie eingefroren. Daran kann auch die Bundesregierung wenig ändern….


Gedenkstätte an EZB:

Rechtsextreme Schmiererei an Gedenkstätte

Unbekannte haben die Gedenkstätte für die aus Frankfurt deportierten und ermordeten Juden an der Europäischen Zentralbank (EZB) mit einem rechtsextremen Graffito beschmiert. EZB-Sprecher Stefan Ruhkamp bestätigte der FR am Dienstag, das Logo und der Schriftzug der „Identitären Bewegung“ (IB) seien am Montag an einer Wand im öffentlich zugänglichen Teil des Mahnmals „in aller Frühe bemerkt“, mittlerweile aber schon wieder entfernt worden. Die Polizei ermittele. Ob sie dabei auf Videoaufzeichnungen der EZB zurückgreifen könne, wollte Ruhkamp auf Anfrage nicht sagen. Vergleichbare Schmierereien habe es am Mahnmal zuvor noch nicht gegeben….


Bürgerkrieg in Syrien:

Syrische Opposition verlässt Friedensgespräche in Genf

Es sei „nicht hinnehmbar“, die Friedensgespräche für Syrien fortzusetzen, während die Regierung von Präsident Baschar al-Assad „weiter Zivilisten bombardiert und aushungert“, sagte der Koordinator des Hohen Verhandlungskomitees (HNC), Riad Hidschab, in Genf zur Begründung für den Rückzug der Opposition….


Daesh(i) in Finanznot:

Weniger Öl und Steuern

Die Einnahmen der Terrororganisation Islamischer Staat (Daesh(i)) sind nach Berechnungen britischer Nahost-Experten im vergangenen Jahr um 30 Prozent eingebrochen. Die Zerstörung wichtiger Ölanlagen und der Verlust besteuerbarer Städte in den umkämpften Gebieten in Syrien und dem Irak seien dafür die Hauptgründe. Dies berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf einen am Montag vorgelegten Bericht der Londoner Denkfabrik IHS….


Schwerer Bus-Anschlag in Jerusalem:

3 Gründe, warum es in Israel wieder knallt

In den vergangenen Wochen wurde Israel immer wieder von Messer-Attacken erschüttert, von Einzeltätern, die blind auf Menschen zu rannten und mit Messern schwer verletzten. Anfang März starb ein junger US-Tourist (29) am Strand von Tel Aviv, als ein Palästinenser mit einem Messer auf ihn einstach. In Petah Tikwa (bei Tel Aviv) stürmte ein Palästinenser einen Weinladen und stach auf einen Ultra-Orthodoxen ein. Dieser zog das Messer geistesgegenwärtig aus seinem eigenen Hals und erstach den Angreifer damit….


Bürgerkrieg in Syrien:

Luftangriffe auf syrische Marktplätze

Mehr als 40 Menschen sind im Nordwesten Syriens bei Bombardements aus der Luft getötet worden. Die zumeist zivilen Opfer wurden beim Einkaufen von den Attacken überrascht. Die Luftangriffe fanden trotz der eigentlich geltenden Waffenruhe in Syrien statt. Zu den Opfern zählten auch Kinder, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London. Es gebe viele Verletzte….


Integration:

Aus Damaskus auf die Alb

Seit einem Jahr lebt Imad Alawi mit seiner Familie in Münsingen. Jetzt ist der Kriegsflüchtling aus Syrien dabei, sich eine neue Existenz aufzubauen. Anfang April hat der Neu-Münsinger seinen kleinen Laden für arabische Lebensmittel eröffnet. Ein mutiger Schritt in die Selbstständigkeit für den 35-Jährigen, der zweieinhalb Jahre zuvor mit seiner Familie buchstäblich bei Null stand: Bei der Flucht aus Damaskus ließ die syrische Familie zurück, was bislang ihre Existenz ausmachte. »Alles kaputt«, berichtet Imad Alawi von seinem kleinen Hotel, der Billardhalle, dem Bus, mit dem er Transporte anbot….


Zwei Gesichter:

PLO wünscht Israelis ein fröhliches Pessach-Fest – und sorgt für Aufruhr

Ein hoher Beamter der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und der herrschenden Fatah (und somit die Palästinensische Autonomie) sandten am Sonntag an die israelische Bevölkerung Grüße zum nahenden Pessach-Fest. Dies sorgte jedoch unter ihrer eigenen Bevölkerung für eine Welle verärgerter Reaktionen….


Rechtsstaat Israel:

Lebenslange Haft für Jerusalem-Pride-Attentäter

In Israel wurde der ultraorthodoxe Jude Yishai Schissel, der bei der letztjährigen Jerusalem Pride die 16-jährige Shira Banki erstochen hatte, zu lebenslanger Haft verurteilt. Bei dem Anschlag wurden fünf weitere Teilnehmer der Parade verwundet. Das Gericht sprach ihn des Mordes und fünffachen versuchten Mordes für schuldig….


Wirtschaft in Ägypten:

Ein Land im Ausverkauf

Anstatt Lösungen für die gravierenden wirtschaftlichen Probleme seines Landes zu bieten, sieht sich Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi gezwungen, zur Sicherung von Finanzhilfen Gebiete an die Saudis abzutreten, wofür er jede Menge Protest und Spott seiner Landsleute über sich ergehen lassen muss. Der Besuch des saudischen Königs Salman in Ägypten letzte Woche hatte 22 Abkommen zur Folge, darunter ein Ölgeschäft in Höhe von 22 Milliarden US-Dollar zur Förderung der erstarrten ägyptischen Wirtschaft. Aber die großzügige Unterstützung hat ihren Preis: Ägypten musste zwei Inseln im Roten Meer zurückgeben, die das Land 1950 von Saudi-Arabien bekommen hatte. Dadurch wurden die Erzählungen der ägyptischen Führung, das Land sei weiterhin eine regionale Großmacht, als Lügen entlarvt….


Karlsruhe:

Jüdischem Sammler wird Gerechtigkeit zuteil

45 expressionistische Druckgrafiken zeigt die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe in einer am Wochenende eröffneten Ausstellung. Das Besondere daran: Die Arbeiten wurden 1943 angekauft, aber erst jetzt rechtmäßig erworben – ein Ergebnis der Provenienzforschung. Dahinter verbirgt sich das Schicksal des in Laupheim geborenen, von den Nationalsozialisten ins Exil getriebenen jüdischen Arztes und Sammlers Hermann Haymann (1879 – 1955)….


Trotz BDS:

Motorola baut neues Innovationszentrum in Israel

Ein Sprecher von Motorola sagte, das Zentrum sei „eine Möglichkeit, sich mit den Innovationen der Start-up-Nation zusammenzuschliessen und von den ausgezeichneten israelischen Talenten zu profitieren.“ Der Sprecher von Motorola merkte an, dass das Unternehmen den neuen israelischen Zweig als strategisches Asset ansehe und bekräftigte dessen Engagement in Israel und der israelischen Industrie, das 1964 mit der Eröffnung von Motorolas erstem Forschungs- und Entwicklungszweig ausserhalb der Vereinigten Staaten begann….


Neue Möglichkeit für den Urlaub:

Israel bietet Archäologie-Volunteering

Israel bietet Reisenden in der alten Hafenstadt Tel Dor ab Sommer die Möglichkeit, selbst zum Archäologen zu werden. Interessierte können aktiv an den Ausgrabungen teilnehmen, buddeln, bürsten, registrieren und konservieren. In Dor findet die Ausgrabung direkt über der südlichen Lagune statt und umfasst Küsten- und Unterwasser-Ausgrabungen. Ziel ist es zu verstehen, wie die Hafenanlage in die Stadt eingebunden war….


Archäologie:

Ziemlich beste Vermutungen

Das Zurechtmachen der Antike seit dem im Altertum hat Auswirkungen auf unser Geschichtsbewusstsein. „Kann bitte endlich jemand Schriftzeichen für Vokale erfinden?“, seufzt Emil Heise, nachdem er wieder einmal mit Milo Haas verwechselt wurde. ML HS – das kann mancherlei heißen. Dabei hat Emil Heise dieses Problem gar nicht wirklich. Er musste nur herangezogen werden, um es zu verdeutlichen. Emil Heise lebt nämlich in einem Kulturkreis, dessen Schriften Vokale schreiben. Dafür kann er sich bei den Griechen bedanken, die das phönizische System perfektionierten und an die Römer weitergaben, von denen wir es gelernt haben. Doch wehe den Namen, die nur in Konsonantenschrift niedergeschrieben wurden….


Leberwurst:

Halal und beleidigt

Kurt Tucholsky gilt heute als großer Satiriker. Diese Wertschätzung gründet sich vor allem darauf, dass er seit über 80 Jahren nicht mehr stören kann. Doch liest man seine Befunde nicht als Prosa, sondern als Kritik, erscheinen sie recht gegenwärtig. So meinte er 1931 in einem Brief aus Schweden, in das er sich schon früh vor deutschen Zuständen flüchtete: »Du glaubst nicht, wie das Land von außen aussieht: ein Haufen neurasthenischer Irrer, die samt und sonders, jeder für sich, unrecht haben …«….


Pessach:

Das rote Meer in der Müslischale

Ich gebs zu: ich bin ein Pessachmuffel. Ich kann mich für dieses Fest partout nicht begeistern. Ja, die Geschichte ist gut, die Lieder echt joffi und es ist auch wirklich klug, sinnvoll und wichtig, die Freiheit zu feiern. Und gegen die vier Becher Wein beim Seder hab ich auch nichts. Aber die Mazze? Nu, …bereits beim Gedanken an Mazze läuft mir das Wasser im Munde zusammen – und ich lechze innerlich nach Brioche, Baguette, Mohnbrötchen und Schneckennudeln….


„Palästinenser“ fürchten Offenheit:

Jordanien installiert keine Kameras auf Tempelberg

Jordanien bringt nun doch keine Überwachungskameras auf dem Tempelberg an, um die Sicherheitslage vor Ort zu verbessern. Grund des Stopps sind Bedenken von palästinensischer Seite. Jordaniens Premierminister Abdullah Enur hat am Montag erklärt, dass seine Regierung entschieden hat, doch keine Überwachungskameras auf dem Jerusalemer Tempelberg zu installieren. Damit wird der von den USA ausgehandelte Vorstoß nicht umgesetzt. Weil palästinensische Vertreter Sorgen geäußert hatten, werden keine Überwachungskameras an der Stätte angebracht….


Ölberg:

Juden stellen Pessachopfer nach

Rund 400 Menschen haben am Montag an einer symbolischen Opferzeremonie auf dem Ölberg teilgenommen. Redner äußerten die Hoffnung, das Pessachfest bald auf dem Tempelberg feiern zu können. Es handele sich um kein echtes Opfer für das Passahfest, sondern um eine symbolische Handlung. Dies betont das „Vereinigte Komitee der Tempelorganisationen“ nach einer Zeremonie auf dem Jerusalemer Ölberg. Priester in weißen Gewändern, sogenannte Kohanim, haben am Montag ein Lamm geschlachtet und sich dabei an alte Riten gehalten, die Torah und jüdisches Gesetz für das Pessachopfer im Tempel vorschreiben. Das einwöchige Fest beginnt am Freitagabend mit dem Sedermahl. Vor der Zerstörung des historischen Tempels pflegten Juden dabei das vorher geschlachtete Pessachlamm zu essen….


USA und Deutschland:

Golan kein Bestandteil von Israel

Der Golan gehört nicht zu Israel. Das haben Deutschland und die USA erklärt. Damit wiesen sie entsprechende Aussagen von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu zurück. Die Arabische Liga spricht indes von einer „neuen Eskalation“. Die internationale Staatengemeinschaft sollte Israels Annexion der Golan-Höhen anerkennen, hatte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Sonntag gefordert. Die USA und Deutschland erteilten diesem Aufruf prompt eine Absage….(Und wieder zwei verschiedene Maßstäbe! WD)


Video des Tages:

Das „Tote Meer“ und Umgebeung

Das Tote Meer und Umgebung, auch Massada, professionell per unbemannten Drohnen aufgenommen. Ein schöner Überblick über die Natur….

Hier das Video!


Liberale Koranauslegung:

Die Reform des Islam muss scheitern

Der westliche Ruf nach einer Reform des Islam wird immer lauter. Derweil scheint die deutsche Regierung – innenpolitisch – einen mehrfachen Ansatz zu verfolgen: Zum einen will man offenbar mit dem Diktum »Der Islam gehört zu Deutschland« und entsprechenden symbolischen Gesten die Integrationsbereitschaft der muslimischen Minderheit erhöhen. Zugleich wird zumindest mit sanften Mitteln eine theologische Reformierung des Islam gefördert, die ihn von seiner Scharia-Last befreien soll. Eine theologische Reform, die den Islam auf seine spirituellen und ethischen Dimensionen zu reduzieren versucht, ist aber auf intellektuell ehrliche Art und Weise nicht zu haben. Die von deutschen Intellektuellen hochgelobten »humanistischen« Lesarten des Korans stoßen bei muslimischen Gemeinden vielmehr auf Widerstand….


Muslime unter sich:

Bahrain’s parliament calls on state to declare war on Iran and Hezbollah

The parliament in Bahrain issued a statement calling on the government to declare war on Iran and its client terror organization in Lebanon, Hezbollah, following recurrent terror attacks against the state’s security forces. In a statement issued during its meeting on Tuesday, the Bahraini parliament demanded Iran and Hezbollah „cease their hostilities against Arab states in general and the Gulf Cooperation Council in particular.“ The parliament lashed out at Iran and Hezbollah, accusing them of „waging terror attacks against local security forces to serve their foreign agenda, destabilize Bahrain and endanger security in the country.“….


Politik und Diplomatie:

Herzog faces backlash after urging Labor to shed ‚Arab-loving‘ image

Various Israeli politicians from the Left and Right fired back at opposition leader Isaac Herzog on Wednesday after remarks he made that in order to garner constituents, his Zionist Union facition and Labor party should distance itself from the perception that it is made up of stringent „Arab lovers.“  Education Minister Naftali Bennett (Bayit Yehudi) struck back at Herzog, saying Israeli Arabs „are not flocking [to the polls] and we do not hate them.“….


Nach britischem Mandatsrecht:

IDF demolishes home of terrorist who murdered Shlomit Krigman

The IDF Spokesman has reported that over the course of Wednesday night, IDF and Border Police forces carried out the destruction of terrorist Mohammed Hussein Abu Hussein’s house in Kalandiya. During a number of disturbances throughout the demolition, Palestinians threw rocks, petrol bombs and IEDs at the soldiers, resulting in two soldiers being lightly wounded. In response, the IDF used riot dispersal methods, including the targeting of ringleaders….


Dieb gesucht:

Multi-million dollar theft suspected at Israel’s Diamond Exchange

Israel Police are investigating serious allegations of a huge diamond theft at the Ramat Gan Diamond Exchange, which could cause the bankruptcy of up to a dozen diamond companies.  The suspicions center on veteran diamond dealer Hanan Abramovich who is suspected of stealing the diamonds. Details of the investigation indicate that diamonds valued at $60-65 million are involved. The allegations are that Abramovich did not pay for the diamonds that he had passed on. The investigation is being carried out by the Tel Aviv Police Fraud Squad and Abramovich is expected to be formally arrested for his involvement in the affair….


US-Kongress:

Islamic radicalization fuels ‘dire’ threat to Jews in Europe, congressional panel hears

A congressional human rights commission heard testimony from experts on how Islamic radicalization in Europe has ramped up risk for Jewish communities. “Daesh(i) especially hates the Jewish people and has instructed its followers to prioritize killing them,” Rep. Chris Smith, R-N.J., the chairman of the U.S. Helsinki Commission, said Tuesday, launching the hearing he called in the wake of recent attacks in Europe, and referring to the Islamic State terrorist group behind some of the recent major attacks in Europe. John Farmer, a former New Jersey attorney general who now leads a Rutgers University initiative to assess how to protect communities vulnerable to terrorism, said terrorist attacks were threatening the viability of Jewish Europe….


Deutschland:

Berlin government allegedly supports Hezbollah activists through refugee project

Senior employees of a Berlin-based theater project designed to assist refugees—which is funded by the Berlin government—are activists for the EU-designated terrorist organization Hezbollah, it has been alleged on Tuesday. Nadia Grassman, the artistic director of the theater project Refugee Club Impulse (RCI) and her sister Maryam, a pedagogical director at RCI, were key organizers in the annual pro-Hezbollah and pro-Iranian regime al-Quds Day rally, according to a Tuesday report in the Berliner Zeitung daily. The paper reported that at the al-Quds Day rally in 2015 “anti-Semitic slogans were chanted and the abolition of Israel was called for.”….


Im Schutt entdeckt:

Rare Egyptian amulet bearing ancient pharaoh’s name discovered in Jerusalem

Just a few days before Passover, a 3,200-year-old Egyptian relic, discovered by a girl of 12 from Jerusalem, serves as a timely reminder of a distant, bitter-sweet past. Neshama Spielman, who recently participated in the Temple Mount Sifting Project – which allows volunteers to sort through tons of earth illegally discarded from the site in 1999 – discovered the amulet bearing the name of a pharaoh. The Ir David Foundation, which co-sponsors the project based in the capital’s Tzurim Valley National Park, announced on Tuesday that the pharaoh’s name turned out to be Thutmose III, of Egypt’s 18th Dynasty, who reigned between 1479 and 1425 BCE….


UN-Sicherheitsrat:

UN Security Council discusses resolving Israeli-Palestinian conflict

Some members of the United Nations Security Council called on Monday for the passage of a resolution on the Israeli- Palestinian conflict. “It is difficult to understand why the United Nations Security Council has not passed a single resolution on this question in over seven years,” New Zealand Foreign Minister Murray McCully said during an open debate on the Middle East in New York. “The council could be a silent witness to the demise of the two-state solution,” warned McCully, whose country is one of 10 rotating nations on the 15-member body….


Demonstration:

Thousands at Tel Aviv rally call for release of IDF soldier charged in Hebron shooting

Frustration, anger and racist chants and the lionization of a jailed soldier were in full effect in Rabin Square in Tel Aviv Tuesday night, as a few thousand rallied in support of Sgt. Elor Azaria, the day after he was charged with manslaughter. Sixty-year-old Edi Arusilevi of Petah Tikva said he came “because we must support the IDF, it’s our family”, adding that “people who sit in offices all day and are judging Azaria don’t understand what soldiers go through.” Like others though, he said it could be the case that Azaria’s conduct was wrong and that he will support whatever decision the military court makes….


Moskau:

WJC’s Lauder meets with Putin to discuss Jewish life in Russia, support for Israel

A delegation of the World Jewish Congress (WJC) and the Russian Jewish Congress (RJC), led by WJC President Ronald S. Lauder, met with Russian President Vladimir Putin at the Kremlin on Tuesday to discuss Jewish life in Russia, and the country’s continued positive relations with Israel. Over the course of a 90-minute conversation, the two discussed many issues pertaining to the Middle East, with Lauder praising the  positive between Israel and Russia. Lauder called on the Russian leader to show more support for Israel in international bodies such as the United Nations. Lauder told Putin that the Jewish people are very grateful for the good relationship between Russia and the State of Israel, and called on him to translate this alliance into more international support in organizations like the United Nations Human Rights Council….


Jemen:

Yemen rebels arrest rabbi accused of smuggling ancient Torah scroll to Israel

The Houthi militia reigning in Yemen’s capital, Sanaa, have recently arrested a rabbi who was accused of aiding in the „smuggling [of] an ancient Torah scroll to Israel,“ Yemenite media reported Monday. Like all Jews in Yemen, the rabbi, Yahia Youssef Yaish, has been the target of an anti-Jewish campaign launched by the local Houthi militias upon their seizure of power in the capital in December 2014. Local sources told the Yemenite news site „Yemen News“ that Yaish, who has been interrogated by the police in Sanaa, was arrested in order to pressure Jews in Yemen to leave the country and immigrate to Israel. (Ärgerlich, jetzt kann man die Torah nicht mehr zerstören! WD)….


Tourismus:

March hotel figures show Israel’s tepid tourism recovery

Tourism in Israel has not fully recovered from the precipitous drop that followed the 2014 summer war with Hamas, according to new figures released Tuesday by the Central Bureau of Statistics. In the first three months of 2016, hotels sold roughly 705,000 nights to tourists, which represents a meager 5% increase over the same period in 2015 (674,000), but still about 29% lower than 2014’s 993,000. Hotel occupancy rates, which fell from 63% in March, 2014 to 55% in March, 2015, rebounded to 58% nationwide last month. The most dramatic drops from 2014 were in Jerusalem (72% to 49%) and Nazareth (58% to 36%). In Tel Aviv, the effect was far less pronounced, with rates dropping from 73% to 67%….


Nach uraltem Rezept:

Israeli brewery resurrects beer recipe from time of Jesus

A Jerusalem brewery has produced a craft beer with a taste it says dates back to the time of Jesus. A sip of the concoction, made by Herzl Brewery from a wheat that Tel Aviv University geneticists identified as the strain used for beer in the Holy Land two millennia ago, may help explain why wine was the preferred sacred beverage of the Bible. „I found this article about these guys at the Tel Aviv University that made the genome of the model of wheat, the same grain I used and just made a light bulb light up and I just contacted them and within a few days I had several kilograms of this material, we just started to process and eventually is this beer that we’re drinking,“ said owner of Herzl brewery, Itai Gutman….


Gaza-Grenze:

New Gaza border barrier within two years, army says

A new barrier between the Gaza Strip and Israeli communities will be completed within the next two years, the IDF announced on Tuesday. The barrier, which was first proposed following 2014’s Operation Protective Edge, is designed to include both aboveground and underground protections against infiltrations from the coastal enclave. Construction on the border protection system will take place “on a threat assessment basis,” meaning in the populated areas most vulnerable to attack, an Israel Defense Forces spokesperson said….


Noch ein Tunnel gefunden:

After Gaza tunnel uncovered by IDF, private firm may have found 2nd

Following the early Monday announcement that the IDF had discovered an “attack tunnel” inside Israeli territory emanating from the Gaza Strip, a private Israeli firm may have found a second cross-border passageway. The company, hired to search for tunnels by residents of Gaza-border communities, has detected a hollow underground shaft that it says may have been dug by Hamas in order to carry out terror attacks in Israel, a report on Channel 2 news said….


Tempelberg:

Israel says it still wants Temple Mount cameras after Jordan reneges

Israel remains in favor of installing security cameras at the Temple Mount compound in Jerusalem, even after Jordan reneged on the project due to Palestinian reservations, a senior official said Tuesday. “Israel’s support for placing cameras on the Temple Mount remains unchanged. That’s because we believe in transparency,” the Israeli official told AFP on condition of anonymity, using the Jewish term for the site….