Aktuelles vom 21. April 2016 – 13 Nissan 5776

Neue Nachrichten:

Gerichtsurteil:

AfD darf Judenhetze vorgeworfen werden

Im Zweifel für die Meinungsfreiheit: Das Landgericht Mainz weist eine Unterlassungsforderung der AfD zurück. In dem Streit ging es um den Vorwurf des Antisemitismus und der Holocaust-Leugnung. Daniel Köbler, der bisherige Vorsitzende der Grünen-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, hatte sich im Landtagswahlkampf scharf gegen die AfD positioniert. Anfang März äußerte er gegenüber der „Rhein-Zeitung“: „Es gibt in der AfD Menschen, die gegen Juden hetzen und den Holocaust leugnen. Sie sind nicht ausgeschlossen worden.“….


Ausstellung über Antisemitische Aufkleber:

„Die Wohnungsnot ist Schuld der Juden“

Mitten in der Flüchtlingsdebatte erinnert eine Berliner Ausstellung daran, dass rassistische Hetze im öffentlichen Raum Tradition hat. Die Sprüche von heute sind teils dieselben wie die der Nazis. Dass in Deutschland kurz nach dem Ende des Holocaust schon wieder Geschäfte mit antisemitischen Aufschriften verschandelt wurden, ist heute kaum noch vorstellbar. Und doch war es so….


Fußball:

Levi neuer Fußball-Nationaltrainer von Israel

Der 58 Jahre alte Ex-Profi Elisha Levi soll die Fußball-Nationalmannschaft Israels zur WM 2018 in Russland führen. Der Verband stellte den ehemaligen Vereinscoach unter anderem von Maccabi Haifa am Mittwoch als neuen Trainer vor….


Israel:

Israelischer Geheimdienst zerschlägt jüdische Terrorzelle

Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet hat nach eigenen Angaben eine jüdische Terrorzelle im Westjordanland ausgehoben. Die sechs jungen Männer seien für mehrere Angriffe auf Palästinenser verantwortlich, teilten Schin Bet und die israelische Polizei am Mittwoch mit. Die israelischen Siedler sollen im Jahr 2015 Brandflaschen auf das Haus einer palästinensischen Familie geworfen, Autos von Palästinensern zerstört und palästinensische Farmer mit Stöcken und Tränengas angegriffen haben….


Cyber-Krieg:

Israelis enthüllen #OpIsrael Hacker

Der jährliche #OpIsrael Angriff durch die Hacker-Gruppe Anonymous war sehr wahrscheinlich auch der Grund, warum die Webseite von Israel Heute kürzlich nicht mehr zugänglich war. Ein Tweet von der Israeli Elite Force, eine private Gruppe israelischer Hacker, die in solchen Fällen zurückschlägt, erklärte am Dienstag: „Anonymus wurden enthüllt durch @Buddhax privaten Hacker Club.“….


Bürgerkrieg in Syrien:

UN holen 500 Kranke aus syrischen Städten heraus

Ein AFP-Reporter berichtete, ein erster Bus mit zuvor ärztlich untersuchten 25 Zivilisten habe am Nachmittag die von Aufständischen kontrollierte und von Regierungssoldaten belagerte Stadt Sabadani westlich der Hauptstadt Damaskus verlassen. Aus Armeekreisen verlautete, dass weitere 225 Menschen aus Sabadanis ebenfalls von Rebellen eingenommener Nachbarstadt Madaja gebracht werden sollten….


Israel:

Spannungen auf dem Tempelberg

Die Hochzeitszeremonie ging vonstatten wie ein klandestines Manöver. Rabbi Chaim Richman hatte dem Paar und seinen Trauzeugen schon vorab eingeschärft, sich möglichst unauffällig beim Betreten des Jerusalemer Tempelbergs zu verhalten. Weder die israelische Polizei noch die Wakf-Wächter, die im Auftrag der muslimischen Verwaltungsbehörde das Moscheengelände mit Al Aksa und Felsendom schützen, dürften Verdacht schöpfen. Sonst riskiere die gesamte Festgesellschaft einen Platzverweis. Alles verlief nach Plan. „Der Rabbi gab ein stilles Signal“, verkündete das Tempelinstitut anschließend auf seiner Facebook-Seite. „Die zwei Zeugen traten an den Bräutigam heran, der – in der Hand den Ring – leise das Gelöbnis in Hebräisch sprach und schnell den Ring auf den Finger der Braut steckte.“….


Die Familie ist der Schlüssel zum Erfolg

Der Vorname Haya bedeutet „das Leben“, er stammt vom hebräischen Wort Chaim (oder auch Hayyim), prostet man jemandem zu sagt man Lechajim!, Aufs Leben! Eine Philosophie, die Haya Molcho verinnerlicht hat. Sie liebt das Leben – und das was sie tut. Gemeinsam mit ihren Söhnen betreibt sie ein familiäres Gastroimperium – Restaurants, Kochbücher, Verkauf von Produkten wie Humus und Marketing. Wenn sie davon erzählt, sprühen ihre Augen vor Energie, ihre blonden Locken tanzen, wenn sie wild gestikulierend ihre Heimat Israel beschreibt….


CDU-Außenexperte Hardt:

Palästinenser müssen sich zu gewaltfreier Lösung des Konflikts mit Israel bekennen

Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, führte am Dienstag in Berlin Gespräche mit Bundeskanzlerin Merkel. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt: „Die Forderung von Palästinenserpräsident Abbas an die Staatengemeinschaft, im Sinne einer Friedenslösung Druck auf Israel auszuüben, wäre glaubwürdiger, wenn er der Gewalt gegen die Bürger Israels stärker entgegentreten würde. Auch der israelischen Regierung würde es leichter fallen, auf die Siedler in den Palästinensergebieten einzuwirken, wenn die Zahl der Attentate und Übergriffe zurückginge….


Reise:

Biblische Geschichte wird lebendig

Der Remscheider Pfarrer in Ruhestand und Stadthistoriker Hans-Jürgen Roth hat anlässlich seines 50. Priesterjubiläums 50 Jahre nach seiner ersten eine inzwischen fünfte Reise nach Israel unternommen. Entgegen seinen ursprünglichen Befürchtungen, es könne an Interesse mangeln, genossen 31 Remscheider mit ihm den zehntägigen Aufenthalt. Auch Roth selber ist noch tief beeindruckt und hat Dienstag und Mittwoch bereits zweimal schon wieder Kontakt gehabt zu einem einstigen Remscheider, der als elfjähriger Jude die Progromnacht überlebte. Die Familie hatte ein Geschäftshaus auf der Alleestraße und wohnte im Haus Martin-Luther-Straße 27….


BULLENHUSER DAMM:

Hamburger Straße nach von Nazis erhängtem Kind benannt

Während einer Gedenkveranstaltung ist am Mittwochvormittag die Jungliebstraße in Schnelsen in Walter-Jungleib-Straße umbenannt worden. Sie trägt damit nun den vollen Namen eines Jungen, der 1945 in der Schule am Bullenhuser Damm von den Nationalsozialisten umgebracht wurde….


Video des Tages:

Die jüdische HaZamir-Chorgruppe aus Baltimore

Die jüdische HaZamir-Chorgruppe aus Baltimore, USA, singt das Lied „V’Hi She’amda“ aus der Pessach-Haggada von dem israelischen chassidischen Sänger Yonatan Razel….

Hier das Video!


Nach dem Bus-Attentat:

Der Schmerz einer israelischen Mutter

Es war schwer mit anzusehen wie Rachel Dadon im israelischen Fernsehen am Dienstag sprach. Nur einen Tag zuvor waren Rachel und ihre Tochter Eden, fast 16 Jahre alt, bei einem Bombenanschlag auf einen Jerusalemer Bus verletzt worden. Nachdem sie ihre Tochter zum ersten Mal am Krankenbett besucht hatte, sah sie aus wie eine gebrochene Frau, als sie sich den Mikrofonen des Fernsehens näherte:…


Interview mit Avi Primor:

„Weil wir Juden sind“

Herr Primor, am Montag ging erstmals seit der Zweiten Intifada wieder ein Bus in Jerusalem in die Luft. Wird das die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern weiter verschärfen?

Das glaube ich nicht. Denn es kann gar nicht mehr schärfer werden. Es ist so scharf wie nur menschlich möglich. Der Hass ist so weitgehend, dass die Palästinenser uns Juden vernichten würden, wenn sie könnten….


Jemen:

Die Plünderung der Schätze

Die Kontrahenten versuchen einen neuen Anlauf. Nach tagelangem Hin und Her reisen nun auch die Houthi-Rebellen am Donnerstag nach Kuwait, sodass die Verhandlungen der Bürgerkriegsparteien beginnen können. Erstmals seit Monaten gibt es Hoffnung, das Morden und die Zerstörungen in dem Land an der Südspitze der Arabischen Halbinsel zu beenden. „Jemen war dem Frieden nie näher“, zeigte sich UN-Vermittler Ismail Ould Cheikh Ahmed optimistisch. „Der Weg zum Frieden ist schwierig, aber machbar.“ Denn die beiden verfeindeten Lager der Regierungstruppen und der Houthi-Rebellen mit den Mächten Saudiarabien und Iran im Hintergrund stehen unter wachsendem Druck. Das seit einem Jahr dauernde Bombardement hat den Jemen in eine humanitäre, wirtschaftliche und kulturelle Katastrophe von apokalyptischen Ausmaßen gestürzt. Mindestens 6300 Menschen verloren ihr Leben, über 30.000 wurden verletzt. 80 Prozent der 24 Millionen Jemeniten sind auf Nahrungshilfe angewiesen. 2,8 Millionen irren als Binnenflüchtlinge im Land herum. Allein in der Hauptstadt Sanaa verloren durch die saudischen Luftangriffe 250.000 Einwohner ihr Dach über dem Kopf….


Yehudi Menuhin

Zuerst Mensch, dann Jude

Zeitlebens mischte sich Geiger Yehudi Menuhin in politische Debatten ein. Als Jude war er stets darum bemüht, sich für seine Existenz moralisch zu rechtfertigen. Nicht selten löste seine Haltung auch Proteste aus – gerade bei Juden. So prangerten sie etwa seinen Auftritt in einem ehemaligen KZ an….


EXIL:

Harte Schule in Ägypten

Die Sklaverei war keine Strafe, sondern notwendig – damit wir unsere Rolle in der Geschichte erkennen. Obwohl wir Kinder der Moderne das nicht gerne hören, haben unsere Taten Folgen, und das auch im Diesseits – so lehrt es die Tora. Ja, wir lieben unsere Autonomie, und wir wollen selbst entscheiden, ob wir uns an die Gebote G’ttes halten oder nicht. Und wir lehnen es zudem ab, die Konsequenzen zu tragen, die sich aus dieser Haltung ergeben….


SULZBACH:

Eine Rolle kehrt zurück

Zum 350-jährigen Gemeindejubiläum ist die historische Sefer Tora wieder an ihrem Ursprungsort zu sehen. Der Wind ist empfindlich kalt an diesem Aprilsonntag, die dunklen Wolken kündigen Regen an. Rabbiner Elias Dray hält die Torarolle in ihrem rotgoldenen Mantel behutsam fest. Schnellen Schrittes eilt er durch die Gassen von Sulzbach-Rosenberg und betritt schließlich die ehemalige Synagoge. Damit kehrt die wertvolle Schrift an ihren Ursprungsort zurück. Zumindest für ein Jahr. Der Fund der mehr als 200 Jahre alten Sefer Tora ist eine kleine Sensation: Die Schriftrolle datiert auf das Jahr 1793 und trägt die Inschrift »Sulzbach«. Damit zählt sie zu den ältesten im süddeutschen Raum. Gut 70 Jahre hatte die Rolle unerkannt im Schrein der Amberger Synagoge gestanden, bevor Elias Dray, der Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Amberg, das seltene Stück entdeckte….


DIPLOMATIE:

Feind meines Feindes

Viel Lärm um nichts? Der Nahe Osten ist in Aufruhr um zwei kleine Inseln, »auf denen sich überhaupt nichts befindet«. Das weiß der einstige israelische Botschafter in Ägypten, Yitzhak Levanon. »Es sind zwei winzige, gänzlich unbewohnte Eilande.« Und doch sorgen Tiran und Sanafir im Roten Meer für diplomatisches Geraune über die Grenzen der betreffenden Länder hinaus. Ägypten hatte die Inseln vor Kurzem an Saudi-Arabien übertragen – mit Israels Zustimmung. Es ist dieser Zusatz, der jetzt für wilde Spekulationen sorgt. Steht vielleicht sogar ein Friedensabkommen der einstigen Erzfeinde kurz bevor?….


RECHOVOT:

Der erste Seder des Lebens

Rotes geriebenes Kraut, braune Paste, ein halbes Ei, dazwischen einige grüne Kräuter und in der Mitte ein ganzer Stapel quadratischer Fladen. Interessiert werden die Schalen auf den Tischen beäugt, wird gerätselt, was die Speisen wohl zu bedeuten haben. Die Robert-H.-Smith-Fakultät für Landwirtschaft der Hebräischen Universität hat die Studenten ihres internationalen Programms zum Pessachfest eingeladen. Für die Gäste ist es der erste Seder ihres Lebens….


Beleidigte Leberwurst:

John Oliver hat da einen Tipp für Erdogan MaxFun Sports

Jan Böhmermanns „Schmähgedicht“ auf den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sorgt nun auch im Nachbarland Tschechien für Diskussionsstoff. Die Redaktion zeigt ein Foto des deutschen Original-Paragrafen 103 von 1871 und John Oliver bemerkt trocken: „Ich bin sehr froh, dass Amerika kein solches Gesetz hat. Sonst wäre ich jetzt schon längst in einem Hochsicherheitsgefängnis“. Dann präsentierte er nur ein paar dieser vollkommen absurden Fälle….


Israel – Libanon:

Israelischer General warnt Hisbullah vor «verheerendem» Krieg

Ein hoher israelischer Militär hat eine scharfe Warnung an die libanesische Hisbullah-Miliz gerichtet. Ein künftiger Krieg zwischen Israel und der Gruppe werde «verheerenden» Schaden über Libanon bringen, erklärte Vize-Generalstabschef Jair Golan am Mittwoch vor ausländischen Journalisten. Die Hisbullah-Miliz habe militärische Fähigkeiten entwickelt, die «beispiellose» Bedrohungen für Israel darstellten. Israel schätzt, dass die Gruppe über 100‘000 Raketen in ihrem Arsenal hat….


WARSCHAU:

Ein Rabbiner, der keiner war

Ein Journalist in der polnischen Stadt Posen (Poznan) fand heraus, dass der Rabbiner der dortigen jüdischen Gemeinde weder ein Rabbiner war, noch entgegen seinen Behauptungen nie in Israel gelebt hat, weder hebräisch versteht noch spricht und mit den jüdischen Sitten und Gebräuchen nur sehr oberflächlich vertraut ist. Jacoob Ben Nistell – einer der Namen, deren der «Rabbiner» sich bediente, behauptete, aus Haifa zu stammen….


Pessach:

Auszug ud Entfaltung

Am ersten Abend – ausserhalb von Israel an den ersten beiden Abenden – wird den Kindern vom Auszug aus Ägypten erzählt. Im Laufe der Zeit wurde für diesen Abend eine Text-Sammlung zusammengestellt, die als Basis für die Erzählung dienen soll. Die Sammlung heisst „Haggada“. Und der Ablauf des Abends hat eine festgelegt Reihenfolge erhalten: es wurde bestimmt, wann was gesagt oder gesungen, und wann was getrunken oder gegessen wird. Die Reihenfolge trägt den Namen „Seder“ (Ordnung)….


Bier und Reinheitsgebot:

Laut Talmud gab schon vor 5000 Jahren ein Rabbi dem Bier seinen Segen

Als die Bayern dem Bier vor 500 Jahren ihr Reinheitsgebot gaben, hatten die Juden dem Getränk schon längst ihren Segen gegeben. Schon vor 5000 Jahren lernten die Israeliten in Ägypten das Bier schätzen. So sehr, dass es im Talmud sogar für rituelle Speisen gestattet wurde. Diese eher unbekannte Geschichte des Biers erzählt das Jüdische Museum in München nun in einer Ausstellung. Es ist das erste Mal, dass es eine Ausstellung zur Geschichte und Gegenwart des Biers in der jüdischen Tradition gibt….


Wissenschaft:

Wo ist bloß die jiddische Sprache hergekommen?

„Košer“, „trejbern“ und „unterkoifn“ sind Wörter einer Sprache, die nur noch wenige beherrschen: Jiddisch. Wo kommt sie her, und wo kamen ihre Sprecher her, die Ahnen der Aschkenasim, der ost- und mitteleuropäischen Juden? Es ist hoch umstritten: Entweder haben sie nahöstliche semitische Wurzeln oder mittelöstliche nicht semitische. Die erste Variante heißt „Rheinland-Hypothese“ und setzt auf ein Szenario, in dem im siebenten Jahrhundert Juden aus dem Heiligen Land flohen, als es von Moslems überrannt wurde….


Bücher:

Hermann-Maas-Biografie

Hermann Maas‘ Name ist weit über die Grenzen Heidelbergs hinaus bekannt. Der ehemalige Heiliggeistpfarrer und badische Prälat war Retter vieler Juden und Judenchristen während der Zeit des Nationalsozialismus. Mit seinem Denken und Handeln war er selbst innerhalb der Bekennenden Kirche ein Einzelfall. 1950 folgte Maas als erster Deutscher überhaupt einer Einladung des Staates Israel. Eine Biografie über den Pionier des christlich-jüdischen Dialogs ist jetzt als Band 17 der Buchreihe der Stadt Heidelberg im Verlag Regionalkultur erschienen….


Zeitgeschichte:

Wie der jüdische Friedhof Oberhausen eine neue Heimat fand

Die Stadt steckte in einer Zwickmühle. Die Gutehoffnungshütte , Wirtschaftsmotor und Arbeitgeber für Tausende Menschen in der Region, meldete um 1914 Interesse an einem städtischen Grundstück nahe dem Kaisergarten an. Doch ausgerechnet auf dem Gebiet lag ein städtischer Friedhof mit christlichen und jüdischen Gräbern – und vor allem die jüdische Gemeinde war alles andere als erbaut, ihre Toten umbetten zu müssen. Im Judentum ist die letzte Ruhestätte unveränderlich….


MACHT & MÄRCHEN

Was ist ein echter Jude?

Es ist schon ein paar Wochen her, dass Armin Langers Verweis vom Potsdamer Geiger Kolleg im Spiegel öffentlich gemacht wurde. Die Begründung: Langers unerlaubte Korrespondenz mit verschiedenen Journalisten. Zuletzt schaltete sich auch Hendryk M. Broder in die Diskussion ein: Der Publizist kann die Aufregung um den Studenten Langer nicht nachvollziehen – ein angehender Rabbi, der sich um sein Recht der freien Meinungsäußerung betrogen fühlt?….


MÜNCHEN:

»Auf unsere Stärke besinnen«

Um die Gegenwart analysieren und Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können, ist es unerlässlich, sich auch die Vergangenheit immer wieder bewusst vor Augen zu führen. Dieses Konzept der Erinnerung hat das jüdische Denken entscheidend geprägt und ist Wesenselement des jüdischen Selbstverständnisses….


Türkei:

Erdogan, erfolgreicher Bühnendichter

Recep Tayyip Erdogan hat sich schon als junger Mann als Dramatiker einen Namen gemacht. In seinem Schauspiel geht es ihm gegen Freimaurer, Kommunisten und Juden. Der heutige türkische Staatspräsident Erdogan gab seinem Theaterstück den Namen „Mas-Kom-Yah“. Das sind Abkürzungen für Freimaurer, Kommunisten, Juden, auf türkisch Mason – Komünist – Yahudi. Als Autor führte Erdogan nicht nur Regie, er war auch einer der Hauptdarsteller….


Koran als Bestseller:

Kommentierte Neuübersetzung ist ein großer Erfolg in den USA

2000 Seiten und zehn Jahre Arbeit: Ein Expertenteam hat sich die Mühe gemacht, den Koran in modernes Englisch zu übertragen und zu kommentieren. Die normale Version kostet 60 Dollar, die gebundene 90. Ist ein solches Buch verkäuflich? Ist es, ziemlich gut sogar! „The Study Quran“ rangierte lange auf Platz 1 – auf einer Liste mit Büchern mit religiösem Inhalt….


London:

NATO security chiefs warn of Daesh(i) plan for nuclear attack on Europe

Islamic State terrorists are plotting to carry out biological and nuclear attack on Europe warned NATO security experts on Wednesday according to reports by the Telegraph.  NATO security chiefs told participants of the Security and Counter Terror Conference in London that there is a ‚justified concern‘ that Islamic State militants are actively working to obtain nuclear, radiological and biological materials….


Terrorismus:

Hundreds of Palestinians march in support of Jerusalem bus bombing suspect

A mass demonstration took place on Wednesday as hundreds marched to the yard near the house of the family of the Palestinian teenager suspected of carrying out Monday’s Jerusalem bus bombing in a show of support for the young martyr. Abdel Hamid Abu Srour, 19, a resident of the Aida refugee camp near Bethlehem who is suspected of detonating an explosive on a bus in southern Jerusalem that left 20 others injured, died on Wednesday following multiple surgeries….


Sicherheit:

Police finalize security preparations for Passover in Jerusalem’s Old City

Two days after an unsolved bus explosion in Jerusalem, and amid protracted tensions over what many are deeming a third intifada, police said on Wednesday that nothing is being left to chance when tens of thousands of Jews and Christians gather in the Old City for Passover. Over 3,500 police officers from a range of units – including Counterterrorism, Undercover, and Special Patrol – will be deployed throughout the capital, with an emphasis on the Old City, where large-scale ceremonies will be held….


Sicherheit:

Security forces uncover weapon producing machinery in overnight operation

Security forces discovered machinery used in the production of weapons and pipe bombs during an overnight operation on Wednesday in the Palestinian village of Abu Dis according to the Police Spokesperson….


Unbelehrbar:

UK student union elects anti-Israel president, argues against marking Holocaust Day

Britain’s National Union of Students (NUS) elected a new president who has been criticized for her anti-Israel views, and argued against an amendment to commemorate the Holocaust on campuses on the same day, British media reported on Wednesday. Malia Bouattia, NUS’s first black Muslim woman president, has been heavily chastised for her controversial opinions. In a 2011 blog post for a Friends of Palestine campaign, Bouattia called Birmingham University „a Zionist outpost.“ Bouattia also did not initially support a motion condemning Daesh(i) as a terror organization, according to BBC….


Entschuldigung:

Harvard law student leader apologizes after calling Livni ’smelly‘ during panel

The head of a student group at Harvard Law School has apologized for asking Israeli lawmaker Tzipi Livni, “How is it that you are so smelly?” The unidentified student posed the question during an April 14 panel event on the Israeli-Palestinian conflict involving Livni and American diplomat Dennis Ross.The leaders of the school’s Jewish Law Students Association blasted the student’s question as “blatantly anti-Semitic rhetoric” that invoked the “antiquated and offensive notion of the ‘smelly Jew.’”….


Vater des Terrors:

Khamenei vows full support for Hezbollah

Iran’s Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei reiterated the Shi’ite country’s full support for its ally Hezbollah, as the Lebanese organization came under harsh attack by Saudi Arabia and other Gulf states for its involvement in Syria’s civil war. “Hezbollah and its faithful youth are shining like the sun and are a source of honor for the Muslim world,” he told members of the Iranian Students’ Islamic Association in Tehran on Wednesday, Fars News Agency reported….


Musikszene:

The high-tech breakdance Haggada

The Israel Institute of Technology (The Technion) released a Passover video featuring an all new way to tell the story of the Jewish exodus from Egypt through technology and dance. The video features a breakdancer acting out and moving through the Passover story….

Hier das Video!


Hamas verantwortlich:

Hamas claims responsibility for Jerusalem bus bombing

The Palestinian Islamist movement Hamas has claimed credit for Monday’s bus bombing in Jerusalem, the group said on Wednesday. Hamas released a statement announcing the death of the Bethlehem native who is suspected of detonating the explosive on the bus in southern Jerusalem….


Blind:

Zoabi sees ’shocking similarities between Israel and 1930s Germany‘

Joint List MK Haneen Zoabi rejected an invitation to take part in a Holocaust Remembrance Day ceremony, claiming in a letter to the organizers that there is a similarity between Nazi Germany in the 1930s and Israeli policies today. The Arab MK wrote a letter to the organizers of the main ceremony, to be held next month at Kibbutz Yad Mordechai. The letter was leaked to Israel Hayom and compared the suffering of the Palestinians to the Holocaust….


Regierungskrise?:

Netanyahu threatens to fire Bennett after procedural argument in security cabinet

Month of strained relationship between Prime Minister Benjamin Netanyahu and Education Minister Naftali Bennett erupted at Wednesday’s security cabinet meeting, with the premier reportedly threatening to fire Bennett over the Bayit Yehudi leader’s objection to the meeting’s agenda. When the meeting began with a discussion over the IDF’s multi-year budget, Bennett demanded that it first deal with an issue he has been focusing on for weeks: discussions being held between the IDF and the heads of the Palestinian security apparatus, and the Palestinian request that the IDF refrain from entering Area A of the West Bank, which is under the Palestinian Authority’s control….


Protestbrief:

Foreign Ministry protests countries that voted for UNESCO resolution

More than a week after UNESCO’s executive board voted in favor of a resolution ignoring Jewish ties to the Temple Mount and Western Wall area, Foreign Ministry director-general Dore Gold wrote a letter to the 33 countries that voted for the resolution “registering Israel’s protest in the strongest terms.” Gold’s letter came five days after Yesh Atid MK Yair Lapid penned a sharp letter of protest to UNESCO head Irina Bokova. Among the 33 countries that voted for the resolution were a number of countries with whom Israel has close ties, such as China, Egypt, France, India, Mexico, Nigeria, Russia, Spain and Vietnam….


BW-Bank:

German Bank defends neo-Nazi party and BDS bank accounts

The BW-Bank in the German city of Stuttgart stood by its business accounts with a neo-Nazi party and a Palestinian group that seeks the destruction of Israel. “The [neo-Nazi party] account belongs to a permitted party in Germany,” Rüdiger Schoß, a spokesman for the BW, wrote The Jerusalem Post by email on Thursday. A Post investigation traced neo-Nazi party and BDS accounts (Boycott, Divestment, Sanctions movement against Israel) to the BW, which is owned by the financial institution Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in southern Germany….


Urteil bestätigt:

In historic ruling, US court awards $2b to families of Iran-backed terror victims

Despite improved US-Iran relations, the US Supreme Court on Wednesday gave a historic $2 billion victory to the families of Americans killed in attacks blamed on Iran. At its January hearing on the issue, the US Supreme Court seemed to be seriously entertaining allowing around $2 billion in frozen of Iranian Bank Markazi’s funds to go to the families, but the 6-2 vote in favor made that possibility which risks major tensions in bilateral relations, including over the terms of the recent nuclear deal, a reality….