Aktuelles vom 21. Juli 2016 – 15 Tammus 5776

Neue Nachrichten:

Terror in Europa:

Die Ohnmacht gegenüber dem Einsamen Wolf

Leben wir im freien Europa mitten in einem oder gar in einem ganz neue Zeitalter des Terrorismus? Wird das Leben hier wie in Israel, wo die Menschen mit dem Bewusstsein leben, dass überall Gefahr droht? Die Lastwagen-Attacke am französischen Nationalfeiertag auf der Prachtmeile in Nizza vom 14. Juli, der mehr als 80 Menschen zum Opfer fielen, könnte schnell zu dieser Schlussfolgerung führen. Offenbar hat der Täter aus radikal-islamistischen Motiven gehandelt. Er fühlte sich wohl durch andere islamistische Einzeltäter der jüngsten Zeit inspiriert, so makaber das klingen mag….


Meinung  – Glaube:

Fürchtet die Religion!

Der Ursprung allen Übels liegt in der Geburt des Mullah-Staates im Iran. Der Islam wurde revolutionäre Kraft dank der enormen Opferbereitschaft. Keine Kraft außer dem Glauben bewirkt diese Gewalt. Lange bevor die arabische Staatenwelt zerfiel, begannen tektonische Verschiebungen. Das geschah, als der grimmige Ayatollah Chomeini aus dem Pariser Exil per Chartermaschine auf den brodelnden Iran des Schah losgelassen wurde – es war die französische Regierung unter Giscard d’Estaing, die nicht ahnte, was sie in Gang setzte. Die iranische Luftwaffe schoss nicht, der Schah floh ins Exil….


Streitgespräch:

Was hat das alles mit dem Islam zu tun?

Nizza, Würzburg, die Türkei: Welche Rolle spielt dabei die Religion? Die Redakteurin und Islamwissenschaftlerin Eva Marie Kogel debattiert mit dem Autor und Polemiker Henryk M. Broder….


ISRAEL:

Israel ermöglicht Ausschluss von Abgeordneten

Nach einer scharf geführten Debatte hat das israelische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das den Ausschluss von Abgeordneten aus der Volksvertretung per Mehrheitsbeschluss ermöglicht. Die von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu unterstützte Vorlage erhielt 62 Stimmen. 47 Abgeordnete stimmten mit Nein….


Saudi-Arabien:

Fatwa gegen Pokémon erneuert

Noch ist die beliebte Smartphone-App „Pokémon Go“ in Saudi-Arabien gar nicht offiziell verfügbar. Die oberste religiöse Instanz hat denoch bereits Stellung dazu bezogen – und eine 15 Jahre alte Fatwa erneuert. 1996 gab es zwar noch keine Smartphones, das Jahr markiert jedoch die Geburtsstunde der Pokémon-Figuren. Die japanische Software-Schmiede „Game Freak Inc.“ entwickelte die Charaktere für ein Computerspiel und löste damit einen weltweiten Boom aus – auch in Saudi-Arabien. Die oberste religiöse Instanz des Landes, das Ständige Komitee für Rechtsfragen, sah sich deshalb 2001 dazu gezwungen, eine Fatwa zum Pokémon-Spiel zu erstellen. Dieses islamische Rechtsgutachten wurde nun wieder aufgelegt….


Wasserkrise in Jordanien:

Gott hasst die Verschwender

Wenn nur noch Luft aus den Hähnen komme und wenn auch sonst kein Wasser mehr aufzutreiben sei, sagt Scheich Khalid, dann gebe es theoretisch immer noch Sand. Für die Wudu‘, die rituelle Waschung des Gesichts, der Hände und Füsse vor dem Gebet, sei das durchaus erlaubt. «Es muss aber sehr reiner Sand sein!» Scheich Khalid sitzt auf dem Teppichboden der Usama-bin-Zaid-Moschee in Mafrak. Er ist Imam hier, eine ernste Gestalt mit buschigen Augenbrauen und rot karierter Kufiya auf dem Kopf. Vor einiger Zeit hat ihn das jordanische Religionsministerium in Amman zum «Wasserbotschafter» ausgebildet. Seine Mission: Als eine von über 800 islamischen Autoritäten im Land soll er die Bevölkerung zum sorgsamen Umgang mit Wasser erziehen.


Jerusalem:

Gesetzentwurf soll Sabbatruhe in Israel ausweiten

Arbeitnehmer sollen in Israel künftig das Recht haben, Arbeit am jüdischen Ruhetag Sabbat unabhängig von ihren religiösen Einstellungen abzulehnen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das zuständige Arbeits-, Wohlfahrts- und Gesundheitskomitee des israelischen Parlaments gebilligt, wie israelische Medien berichten….


Touristenattraktion:

Hamas präsentiert Terrortunnel

Zum zweiten Jahrestag des Gazakriegs hat die Hamas Organisation eine Ausstellung eröffnet, in der unter anderem Waffen gezeigt werden, die von den Kämpfern der Hamas gegen die israelischen Soldaten benutzt wurden. Höhepunkt der Ausstellung ist die Führung durch einen Tunnel Hamas im Stadtviertel Shejaiya von Gaza. Um ihr Ansehen innerhalb der arabischen Bevölkerung zu verbessern, hat sich die Hamas dazu entschieden, diese Ausstellung zu eröffnen. Es ist das erste Mal, dass die Tunnel für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht macht und als Touristenattraktion präsentiert werden, denn bis heute galt das Tunnelprojekt der Hammas als geheim….(Für welche Touristen? Gutmenschen?? WD)


Fundamentalismus und die unzufriedenen Muslime:

Der unberechenbare Terrorismus der Einzeltäter

Israel leidet seit vielen Monaten unter wiederholten Attacken von Einzeltätern, die plötzlich mit Messer oder Pistole Zivilisten oder Sicherheitskräfte töten. Auch in Deutschland hat aktuell ein islamischer Jugendlicher mit einer Axt in einem Zug gewütet. Er hatte zuvor in einem Internet-Video angekündigt, dass er aus Rache Ungläubige töten will. Und in Frankreich hat letzte Woche ein islamistischer Einzelgänger mit tunesischem Migrationshintergrund in einem Lkw mehr als 80 Menschen totgefahren….


Alleinvertretungsanspruch:

Palästinenser verurteilen paraguayische Regierung

Der Besuch von Präsident Horacio Cartes in der Altstadt von Jerusalem erzeugt die Wut der palästinischen Gemeinschaft. Cartes bereiste Israel und besuchte dort historische Stätten wie unter anderem auch die Klagemauer. Die Organisation für die Befreiung Palästinas (PLO) verurteilte den Besuch von Cartes. Xavier Abu Eid, Sprecher der palästinischen Gemeinde, betonte, die paraguayische Regierung sei vorab vor dem Besuch gewarnt worden, denn die Annexion von Ost-Jerusalem wäre illegal….


HILDESHEIM:

Hass an der Hochschule

Die E-Mail offerierte einen Lehrauftrag an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim. Rebecca Seidler sollte an der HAWK für das Wintersemester 2015/2016 ein Seminar über jüdische soziale Arbeit in Deutschland und Israel anbieten. »Ein spannendes Thema«, fand die promovierte Religionspädagogin, zumal die Anfrage ihr eine Rückkehr als Lehrbeauftragte an die Hochschule bot, »an der ich Jahre zuvor Sozialpädagogik studiert hatte«.  Verwundert war Seidler allerdings, als sie sich dazu das Material der Lehrbeauftragten Ibtissam Köhler anschaute, die das Palästina-Seminar bereits seit zehn Jahren anbietet. Dort fand sich nichts über soziale Arbeit mit palästinensischen Jugendlichen. Dagegen wurde den Studenten ein Sammelsurium von Quellen offeriert, in denen, wie Seidler fand, »das Bild eines Völkermordes an den Palästinensern, einer ethnische Säuberung sowie der völligen Entrechtung der Palästinenser durch Israel« vermittelt werden sollte….


SCHABBAT:

Sei ein Esel!

Weil die Israeliten im Jordantal lagern, bekommen es die Moabiter mit der Angst zu tun. Balak, ihr König, lässt daraufhin den Seher Bileam rufen, der sich mit Segnungen und Verfluchungen einen Namen gemacht hat. Er nimmt Balaks Auftrag an, das Volk Israel zu verfluchen. Bevor er sich aber auf den Weg machen kann, spricht Gott zu ihm: »Geh nicht mit ihnen, verfluche das Volk auch nicht; denn es ist gesegnet« (4. Buch Mose 22,12)….


FINALE:

Der Rest der Welt

Das Hightech-Land Israel macht wieder von sich reden. Ein Start-up-Unternehmen in Tel Aviv will die Nahrungsmitteltechnik revolutionieren. Statt, wie seit Anbeginn der Menschheit üblich, Fleisch durch das Töten von Tieren zu gewinnen, plant die Firma »Supermeat«, in Zukunft tierische Muskelfasern gentechnisch im Labor zu züchten. Dazu werden Hühnern Zellen entnommen, die sich dann in einem eigens entwickelten Apparat selbstständig zu Fleisch entwickeln. Das Unternehmen hat sich auf Geflügel spezialisiert und will so bald wie möglich Hühnchen aus der Retorte auf den heimischen und internationalen Markt bringen. Da dies aber Israel ist, muss zuvor natürlich ein Grundproblem geklärt werden: Was sagt die Kaschrut zu Hightech-Fleisch? »Supermeat« hat eine Reihe orthodoxer Toragelehrter aufgeboten, die versichern, dass das neue Produkt koscher ist, genauer: parve….


UNIVERSITÄT TRIER:

Licht ins dunkle Mittelalter

Den ersten Antrag habe ich 1979 gestellt – und seither warten wir.« Alfred Haverkamp, 79 Jahre alt, offiziell emeritiert, aber immer noch sehr aktiv, lächelt unverändert hoffnungsvoll. Es geht um einen Antrag auf Bewilligung einer Stelle für einen Judaisten. Denn einen solchen Wissenschaftler braucht das vor genau 20 Jahren von ihm gegründete Arye-Maimon-Institut für Geschichte der Juden (AMIGJ) an der Universität Trier dringend. Haverkamp wollte hebräische Sprach- und judaistische Fachkompetenz schon haben, als es das Institut noch gar nicht gab. Denn er hatte in der 1970 neu gegründeten Uni an der Mosel als Professor für mittelalterliche Geschichte rasch erkannt, dass die frühmittelalterliche jüdische Geschichte in Deutschland von nichtjüdischen Wissenschaftlern so gut wie nicht erforscht wurde….


KUWAIT AIRWAYS:

Vorläufig weiter ohne Israelis

Im  Eilverfahren konnte er sich nicht durchsetzen. Ein Israeli, dem die Fluggesellschaft Kuwait Airways einen Flug von Frankfurt nach Bangkok mit Verweis auf seine Staatsbürgerschaft storniert hatte, wollte mit einer einstweiligen Verfügung den Transport erzwingen. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt verwies am Montag jedoch auf das, was Juristen den Grundsatz »Keine Vorwegnahme der Hauptsache« nennen. Anders gesagt: Das Landgericht Frankfurt (LG) soll sich in einer Hauptverhandlung damit beschäftigen. Zuletzt war Kuwait Airways in den USA und in der Schweiz in ähnlich gelagerten Verfahren verurteilt worden – und hatte als Konsequenz den Verkauf bestimmter Flüge eingestellt. »Hass geht vor Profit«, fasste das Wirtschaftsmagazin »Forbes« zusammen….


Gegen den Terror:

Schulausflug mit bewaffnetem Sicherheitspersonal ist Gesetz

Im Gegensatz zu Europäern, bei denen der Anblick von Waffen Unbehagen auslöst, fühlen sich viele Israelis nur sicher, wenn sich ein Bewaffneter in ihrer Nähe befindet. Wachposten stehen in jedem Einkaufszentrum, vor Cafés oder Parkhäusern, wo sie Kofferräume und Handtaschen nach Bomben absuchen. Bei jedem Schulausflug muss ein Bewaffneter dabei sein, so will es das Gesetz. Sie bewachen Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Supermärkte. Sicherheit soll präsent sein. Streifenwagen haben ihr Blaulicht immer an. Soldaten nehmen ihre Waffen mit nach Hause, gehen mit dem Sturmgewehr shoppen oder Geld abheben. Siedler schlendern mit der Uzi über der Schulter durch die Einkaufsstraßen Jerusalems. Auch Normalbürger sind bewaffnet: Elektriker, die in Tel Aviv Klimaanlagen reparieren. Familienväter, die mit Kindern durch den Wald spazieren….


Wissenschaft:

Trinkwasser aus der Atmosphäre

Die Atmosphäre ist ein gewaltiges Süßwasserreservoir, das viele Menschen mit Trinkwasser versorgen könnte. Doch um Wasser direkt aus feuchter Luft zu kondensieren, wird viel Energie für die Kühlung benötigt. Eine sparsamere Alternative schlagen nun israelische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Environmental Science & Technology“ vor. Mit ihrer Methode wird Kondenswasser nur noch aus purem Wasserdampf und nicht mehr aus feuchter Luft gewonnen. Bis zu 65 Prozent weniger Energie müsste dafür eingesetzt werden….(Durch Trocknen der Luft weniger Wolken, deshalb weniger Rückstrahlung von IR-Wellen,deshalb weniger Klimaerwärmung, da Wasserdampf wesentlich stärker IR-Wellen reflektiert als CO2! WD)


Video des Tages:

Die Wüste blüht

Dank innovativer Technologie ist der Traum des ersten israelischen Ministerpräsidenten, David Ben Gurion, in Erfüllung gegangen….

Hier das Video!


Wahrnehmung von Attentaten:

Wir sind Terroregozentriker

Der erste Anschlag einer neuen Art in Deutschland, offenbar junger Täter, muslimischer Flüchtling, scheinbar gelungene Integration, Blitzradikalisierung, Alltagswaffe. Das Amokattentat scheint eine neue, heraufziehende Gattung des Terrors zu sein, politische, religiöse und psychische Faktoren wirken vereint. Es lässt sich jetzt schon abschätzen, dass diese Art von Tokktai-Terror viel verändern wird, in seiner Wirkung auf die Gesellschaft. Eine Vorahnung lässt sich an den Reaktionen in sozialen Medien erkennen. Nur wenige Stunden nach dem Anschlag kursierte bereits das reflexartig konstruierte Hashtag #PrayForGermany im Netz. Die Introspektion, der Blick nach innen, hilft mir dabei, diese und andere Reaktionen besser zu verstehen….


TERROR:

Wie sich die konservativen Islamverbände wegducken

Die größte Gefahr geht nach Ansicht des Freiburger Islamwissenschaftlers Abdel-Hakim Ourghi nicht von polizeibekannten Salafisten aus, sondern von den konservativen muslimischen Dachverbänden. Sie seien noch „meilenweit“ von einem aufgeklärten Islam entfernt. Ourghi fordert drastische Maßnahmen….


Analyse:

Can a hobbled EU live up to its vow to combat anti-Semitism and racism?

When the late Austro-Hungarian aristocrat Richard von Coudenhove-Kalergi attended church on Good Friday, his father would famously cause a scene, storming out when the liturgy came to the anti-Semitic exhortation “Let us also pray for the faithless Jews.” Such protest was unusual in 19th-century Austria-Hungary, where anti-Semitism and other forms of racism were de rigueur. But the old count — a personal friend of Zionist legend Theodor Herzl — abhorred such biases in part because his wife, Richard’s mother, was Japanese….


Santiago de Compostella:

‚Spanish city loses Tel Aviv flight over BDS motion against Israel‘

A Spanish city trying to increase tourism lost a direct flight connection with Israel over its symbolic support for boycotting the Jewish state, a Spanish newspaper reported. The Spain branch of El Al for months had negotiated with tourist officials from the autonomous region of Galicia, in northern Spain, over opening a direct line between its capital, Santiago de Compostella, and Tel Aviv, but the talks failed following the passage in November of a nonbinding City Council motion in favor of boycotting Israel, La Voz de Galicica reported Wednesday….


Marokko:

In Marrakesh, Israelis return to their Moroccan roots to seek a new life – or flee the police

The Lazama Synagogue in Marrakesh, Morocco, has high ceilings with ornate lighting and rugs lining the floor. On hot summer days the windows are open and birds stream in from the adjacent blue and white courtyard, while congregants keep cool with handheld fans made of thatch palm. Pinhas Suissa’s head is bent over his prayer book. He is a 60-year-old Moroccan Jew who grew up in Israel, but returned to live in Morocco in 2004….


Politik und Diplomatie:

Israel trying to quash discussion of EU document blaming ‚occupation‘ for terrorism

Israel is trying to prevent an internal EU document blaming Palestinian terrorism on the “occupation” from coming up for discussion in EU institutions in Brussels, The Jerusalem Post has learned. The paper, drafted late last year by all the EU countries with consulates in Jerusalem and embassies in Ramallah, stated that the wave of knifing attacks, car ramming and shootings since October is – as the EUobserver reported this week – “due, in large part, to Israel’s occupation”….


Meinung:

An analysis of Europe’s security troubles from the perspective of Kabbalah

Last Sunday, July 17, I had a very interesting conversation with French Senator, Nathalie Goulet, of Normandy, about the Muslim immigration into Europe in general, and the security situation in France in particular. Mrs. Goulet has been involved in her country’s attempts to tackle the deteriorating security situation and radicalization of Islam in France for many years. However, during those years, not only have things not improved, the senator pointed out that now Christians are even converting to Islam by the thousands in order to join the ranks of ISIS and other radical Islamist groups. As one who headed an investigation committee on Jihadists, and partook in drafting the report on the November 13, 2015, terror attack in Paris, Mrs. Goulet concludes that “It’s a nightmare … we have to understand that you cannot prevent this kind of things.”….


B’Tselem:

63% of casualties in 2014 war were civilians

Two years after Operation Protective Edge, a B’Tselem report said 1,394, or 63 percent, of the 2,202 Palestinians killed by the IDF did not take part in the conflict. This is lower than the figure cited by the United Nations and other NGOs of 70% but is still higher than Israeli intelligence estimates of 50%. Sixty-six soldiers and seven civilians were killed on the Israeli side….


Diplomatie:

Israel and majority Muslim African country Guinea to establish ties

After a 49-year break, Israel and Guinea, a majority-Muslim country in West Africa, reestablished diplomatic ties on Wednesday. Foreign Ministry director-general Dore Gold and Ibrahim Khalil Kaba, the chief of staff of Guinean President Alpha Condé, signed the declaration in Paris reestablishing ties….


Olympiade in Rio:

Israeli triathlete Darmon rolls into Rio for 1st Olympics

Israel has plenty of runners compete in the Olympics. Swimmers, too. In 2016, there will be nine on the track and six in the pool, not counting the synchronized swimming duo. The team also has two cyclists….


Pakistan:

After Murder of Social Media Star by Brother, Pakistan to Crack Down on ‚Honor Killings‘

Pakistan’s ruling party plans to pass long-delayed legislation against „honor killings“ within weeks in the wake of the high-profile murder of an outspoken social media star, the daughter of Prime Minister Nawaz Sharif said on Wednesday. The bill will go before a parliamentary committee as early as Thursday, said Maryam Nawaz Sharif, who is an increasingly influential member of her father’s ruling party. The government has faced mounting pressure to pass the law against murders carried out by people professing to be acting in defense of the honor of their family. The law would remove a loophole that allows other family members to pardon a killer….


Botschafter einbestellt:

Austria Summons Turkish Envoy Over pro-Erdogan Rallies

Austria has summoned Turkey’s ambassador to explain Ankara’s links to demonstrations in Austria in support of Turkey’s president Tayyip Erdogan, who is leading a crackdown after a failed coup, Foreign Minister Sebastian Kurz on Thursday. Kurz told ORF radio that the ambassador would be asked whether Turkish officials encouraged thousands of people in Austria to take to the streets over recent days in support of Erdogan after the attempt to unseat him. „We want to clarify… which direction Turkey is going to take,“ Kurz said in an interview broadcast by ORF on Thursday….


Ultraorthodoxe Bildung:

No math? No problem! Government flip-flops on Haredi core curricula

Bright and early on Monday morning, a chipper interviewer for the ultra-Orthodox radio station Kol Chai, on the line with United Torah Judaism MK Menachem Eliezer Mozes, jostled playfully with the Haredi lawmaker. Halfway through an interview dedicated to a government plan to reverse a law that, come 2018, would have reduced state funding for ultra-Orthodox schools that teach only minimal secular studies, reporter Yisrael Frey began quizzing the lawmaker on his own math and English know-how. “How much is 14 multiplied by seven, Rabbi Mozes? How much is 98 divided by 7?” he asked. Mozes laughed. Would people who had studied the core subjects, unlike him, even know the answer, the Vizhnitz Hasid and former deputy education minister wondered aloud….


Interview:

‘Arab world won’t go for Israeli diplomatic blitz, and Netanyahu knows it’

Hailing Israel’s still clandestine yet growing ties with Arab states has become a standard talking point in Benjamin Netanyahu’s speeches. The Arabs realize that the world has changed and that Israel is not longer their enemy, the prime minister routinely argues, and although these contacts remain covert they could potentially become a catalyst for Israeli-Palestinian peace. Common wisdom used to say that as soon as Israelis solve their conflict with the Palestinians, they could make peace with the entire Arab world. “This is without a doubt always valid,” Netanyahu said earlier this month, “but more and more I think that this process can also move in the opposite direction; that normalization or the promotion of relations with the Arab world can help us to advance a more realistic, more stable, more backed-up peace between us and the Palestinians.”….