Aktuelles vom 23-03-2015

23.03.2015                     03.Nissan 5775

Neue Nachrichten:

Geld und Politik:

Die Macht der Milliardäre

​Als der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seinen umstrittenen Auftritt vor dem amerikanischen Kongress hatte, saß ein steinreicher Unternehmer in der Besuchergalerie, der aufs engste mit der Angelegenheit verquickt war: der Casino-Mogul Sheldon Adelson aus Las Vegas. Dieser Mann teilt Netanjahus Sorge, dass Präsident Barack Obama zu weich mit Iran umgeht. Das unterscheidet ihn noch nicht von vielen normalen Bürgern. Er ist zugleich aber einer der größten Förderer der Republikanischen Partei und ein enger Vertrauter Netanjahus. Dessen Bemühungen um Wiederwahl in Israel unterstützt Adelson kraftvoll. Selbst wenn die Republikaner die vor dem Weißen Haus verheimlichte Einladung Netanjahus aus freien Stücken ausgesprochen haben, so wussten sie doch, dass sie damit ihrem wichtigsten Gönner einen großen Gefallen getan haben. So macht ein Milliardär ein bisschen Außenpolitik….

 

Naher Osten:

Israel weist Obamas Kritik an Netanjahu zurück

Die israelische Regierung hat dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama vorgeworfen, mit seiner Kritik an der Nahostpolitik des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu von den Atomverhandlungen mit Iran ablenken zu wollen. „Kein ausländischer Druck wird den Ministerpräsidenten zu Zugeständnissen bewegen“, hieß es in einer am Wochenende von Netanjahus Büro verbreiteten Erklärung. Die israelische Politik gegenüber den Palästinensern habe sich nicht geändert….

 

Israel:

Obama attackiert Netanjahu – "Status quo unhaltbar"

​Mit deutlicher Kritik am israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu hat US-Präsident Barack Obama das Festhalten der USA an einer Zweistaatenlösung in Nahost bekräftigt. In einem Interview der "Huffington Post" erklärte Obama, er habe Netanjahu nach dessen Wahlsieg in dieser Woche darauf hingewiesen, "dass eine Zweistaatenlösung der einzige Weg ist, Israels Sicherheit langfristig sicherzustellen, wenn es sowohl ein jüdischer Staat als auch demokratisch bleiben will"….

 

Kommentar:

Partnerschaft am Scheideweg

​Ein Glückwunsch zum Wahlsieg gehört eigentlich zum kleinen Einmaleins diplomatischer Etikette – zumindest unter verbündeten Staaten. Doch diesmal ließ sich Barack Obama volle zwei Tage Zeit, bevor er Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu gratulierte: Erst schickte der US-Präsident seinen Chefdiplomat John Kerry vor. Dann mussten Reporter im täglichen Pressebriefing des Weißen Hauses bereits nachhaken, ob Obama denn überhaupt noch gratulieren werde. Erst dann griff der Präsident endlich zum Telefonhörer….

 

Vorurteile:

Wie Juden mit dem Hass leben

​Yaakov Bekhor ist 24 Jahre alt und ein gewöhnlicher Student. Er geht zur Universität, am Wochenende feiern, er reist gerne und trägt unauffällige Kleidung. Nur eines unterscheidet ihn von den meisten anderen Studenten: Er trägt eine Kippa. "Sei froh, dass du so groß bist, dann sieht man sie nicht gleich", sagt ein Freund. Dass hinter diesem Spaß eine ernste Wahrheit steckt, weiß der Student nur allzu gut. Auch in Berlin – das einen Ruf als weltoffene Metropole hat – stößt er nicht überall auf Akzeptanz….

 

Anti-Israel: 

Netanjahu gegen den Rest der Welt

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu sieht sein Land von Feinden umzingelt. "Wir gegen den Rest der Welt" – nach dieser Devise regierte er die vergangenen sechs Jahre – und so wird er wohl auch in Zukunft handeln. Die Mehrheit der israelischen Wähler teilt diese Sicht und wählte ihn darum wieder. Doch Netanjahus rücksichtlose Politik wird Israel nicht nur weiter in die Isolation treiben, sondern auch weiter von Amerika entfremden….

 

Verhandlungen in Lausanne:

Westen hofft auf Ende des Atomstreits mit Iran

Die westlichen Verhandlungspartner zeigen sich nach einem Treffen in London optimistisch, dass kommende Woche eine Lösung im Atomstreit mit Iran erzielt werden kann. Die Außenminister von Frankreich, Deutschland, Großbritanniens und der USA haben hierzu eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Noch seien jedoch nicht alle Punkte geklärt. Zuletzt hatte Frankreich deutlich härtere Restriktionen für Teheran gefordert.Kommende Woche werden die Verhandlungen im Schweizer Lausanne fortgesetzt. Die Verhandlungspartner wollen bis spätestens Ende März zu einem Ergebnis kommen….

 

Analyse:

The ball is now in the Iranian court

​French diplomacy refuses for the moment to back down from objections to a rushed agreement with Iran. Over the past few weeks, Paris has been leading a tougher stance on negotiations with Iran, compared with the official US positions. French Foreign Minister Laurent Fabius even called back his negotiating team this Thursday from Lausanne in Switzerland, to review the European positions….

 

Regierungsbildung:

Rivlin to continue consultations with party representatives to form coalition

​President Reuven Rivlin plans to meet representatives from four political parties on Monday as he continues the process of forming a government, which entails consulting with representatives of each Knesset faction. He will speak with representatives of Yesh Atid, Kulanu, Yisrael Beytenu and Meretz at his official residence in Jerusalem, after which he is expected to conclude what member of Knesset to task with building the coalition….

 

Ungarn:

Jewish cemetery vandalized in Hungary

​A Jewish cemetery in north Hungary was vandalized over the weekend, Hungarian media reported on Sunday. Unknown assailants desecrated some 15 to 20 graves in the northern city of Gyongyos, which sits 75 km north-east from the capital, Budapest. The town's Jewish community leader, Peter Weisz, called the vandalism "unprecedented" and said the extent of the damage was still being assessed….

 

Bürgerkrieg in Syrien:

Crashed Syrian army helicopter crew captured by al-Qaida affiliated rebels

A Syrian military helicopter crashed in northwestern Syria on Sunday and at least four of its crew were captured by rebels, according to a monitoring group. Video footage on social media showed a helicopter crashing in the distance. Photographs posted showed one of the crew apparently executed on the spot and an injured pilot taken by rebels from the wreckage….

Ein Video dazu!

 

Nach der Wahl:

Joint List head vows to fight for Arabs’ rights

Joint (Arab) List head Ayman Odeh pledged on Sunday that he would struggle in the coming Knesset against the security barrier, investment in the settlements and the removal of Palestinians from their land. Odeh said he plans to present a plan in the Knesset that would remove the gaps on social and civil issues….

 

UNHRC-Investigator:

Israel likely ‘deliberately’ targeted civilian homes in Gaza war

​A report charging that Israel apparently “deliberately” targeted civilian homes will be presented Monday to the United Nations Human Rights Council in Geneva by its special investigator Makarim Wibisono. It is part of a general debate the UNHRC will hold on Israeli violations of human rights during its 28th session….

 

Gaza Konflikt:

Report sheds light on complexity of IDF’s effort to avoid civilian casualties in Gaza war

​The IDF's third report on the Gaza War contains a variety of unprecedented disclosures and revelations regarding the IDF’s military tactics and some of the war’s worst incidents of civilian casualties. The late Thursday issued report makes clear distinctions between when the IDF did and did not issue warnings to persons to evacuate an area it was about to attack….

 

Antwort auf "friedliches" Gaza: (mit Photos)

IDF holds surprise drill near Gaza

After explosive device found near Gaza-Israel border, IDF's Southern Command runs drills.​…

 

​Streit um Palästinenserstaat:

Obama weist Netanjahu zurecht

Die USA halten nach widersprüchlichen Aussagen von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu an einer Zweistaatenlösung in Nahost fest. US-Präsident Barack Obama erklärte in einem Interview mit der «Huffington Post», er habe Netanjahu während eines Telefongesprächs darauf hingewiesen, «dass eine Zweistaatenlösung der einzige Weg ist, Israels Sicherheit langfristig sicherzustellen, wenn es sowohl ein jüdischer Staat als auch demokratisch bleiben will»….

 

Zusammen auf dem Tandem:

Rabbiner und Imame fahren Rad – als Zeichen des Dialoges

​Der Start ist nicht ganz einfach. Emine Erol setzt den Fuß immer wieder auf den Boden, bis nicht mehr das Tandem sie, sondern sie das Rad kontrolliert. Mit Mike Samuel Delberg, Repräsentant der Jüdischen Gemeinde, hat die Imamin der Neuköllner Sehitlik-Moschee aber einen geduldigen Mitfahrer. Zielstrebig steuert die Frau mit dem Kopftuch das Gefährt zum Brandenburger Tor. Hier treffen die rund zehn Imame und zehn Rabbiner, die sich am Sonntagabend gemeinsam auf Tandems setzten, auf ungefähr 800 Radfahrer. Gemeinsam geht es durch die Innenstadt, um für Dialog und Verständigung zu werben….

 

Kommentar:

Das grosse Verhandeln mit dem Iran

​Langsam, aber sicher erreichen die Gespräche zwischen dem Iran und der internationalen Gemeinschaft einen Punkt, bei dem es um alles oder nichts geht. Noch wichtiger aber ist, dass das Ergebnis einen Wendepunkt für den gesamten – und immer instabileren – Nahen Osten darstellen könnte….

 

Argentinien:

Mutmaßliches Nazi-Versteck im Urwald entdeckt

​Archäologen haben in einem abgelegenen argentinischen Urwald ein mutmaßliches Versteck deutscher Nationalsozialisten gefunden. Der Unterschlupf soll Teil eines großangelegten Geheimprojekts der Nazis gewesen sein….

 

Erklärreihe:

Die Torah und die Wissenschaft

​Torah und Wissenschaft, Glaube und Wissen, das passe nicht zusammen – so meinen all jene, die von Judentum und Torah nicht viel verstehen. Denn tatsächlich haben beide Dinge gewisse Gemeinsamkeiten und Schnittmengen. Es gab und gibt immer wieder Versuche, den Wahrheitsgehalt der Torah wissenschaftlich zu belegen. Doch hier soll es nicht um den Beleg des Urknalls oder der Evolution in der Torah gehen, sondern um die allgemeine Fragstellung: Was haben die Torah als religiöse und daher a priori irrationale Schrift und die Wissenschaft, per Definition rational, miteinander gemeinsam? Zwischen ihnen beiden existieren drei Parallelen….

 

Irans Atompolitik:

Irans Interesse an ATUCHA

Drei ehemalige venezuelanische Minister haben bezeugt, dass sich Ahmadinedschad 2007 mit der Bitte an Chavez wandte, er möge sich bei der argentinischen Regierung für eine Zusammenarbeit mit dem Iran einsetzen. Ahmadinedschads Wünsche: nukleares Knowhow aus Argentinien und Beendigung der internationalen Fahndung nach den iranischen Diplomaten, die verdächtigt werden, in den Anschlag auf das jüdische AMIA Zentrum 1994 verwickelt gewesen zu sein. Chavez willigte ein. Iran beteiligte sich dafür an der Finanzierung des Wahlkampfs von Cristina Kirchner. Damit werden die Ermittlungen des ermordeten Staatsanwalts Nisman bestätigt. Ob der Iran wirklich die von ihm gewünschten Unterlagen über Plutoniumproduktion mit Hilfe von Schwerwasserreaktoren erhielt, kann bisher nicht nachgewiesen werden. Das berichtet das brasilianische Magazin Veja….

 

Bücher:

Ein Tanz über Minen

„Mein Name ist Tuvia. Ich wurde in Israel geboren und wuchs dort in einer ultraorthodoxen, antizionistischen Familie im seinerzeit elitärsten ultraorthodoxen Umfeld auf. Mein Vater war Rabbiner, wie so viele der Väter unserer Nachbarn. Wir waren die Stellvertreter Gottes auf Erden. Mein Großvater hatte sich geweigert, nach Israel zu gehen, weil er nicht unter Zionisten leben wollte, wofür die Nationalsozialisten ihn und den Großteil seiner Familie damit belohnten, dass sie sie an Ort und Stelle umbrachten“….

 

Bücher:

Die ehrenwerten braunen Herren

​Mit seinem Buch „Braune Flecken auf dem Priesterrock“ hat sich Robert Werner an drei Regensburger Persönlichkeiten gewagt, über deren braune Vergangenheit man in Regensburg nur ungern spricht: Josef Engert, Bischof Rudolf Graber und Domkapellmeister Theobald Schrems. Schon im Vorfeld des Erscheinens haben Werners Recherchen Reaktionen ausgelöst….

 

Bibliografie:

Sport im Nationalsozialismus

​„Als vor mehr als einem Jahrzehnt der erste systematische Überblick über den Forschungsstand zur Geschichte des Sports in der Zeit des Nationalsozialismus vorgelegt wurde, war nicht abzusehen, dass in einem überschaubaren Zeitraum eine Aktualisierung erforderlich sein würde“, schrieb der Sporthistoriker Lorenz Peiffer 2004 im Vorwort zur 1. Auflage seiner Bibliografie zu diesem Thema….

 

Bücher:

Trümmerfrau der Seele

1952 kam Lin Jaldati, holländische Sängerin und Schoa-Überlebende, mit ihrem Ehemann Eberhard Rebling aus den Niederlanden in die DDR. Beide wurden die berühmtesten Jiddisch-Interpreten nicht nur in der DDR, sondern in der ganzen sozialistischen Welt. In ihrer 50-jährigen Karriere sang Lin Jaldati (1912–1988) ihre Lieder sowohl vor Überlebenden als auch vor Nachgeborenen in den jüdischen Gemeinden, vor Nichtjuden und Sozialisten in aller Welt, einschließlich Nordkorea und Indonesien….

 

Höchst "neutrale" UN:

Israel ist der einzige Staat, der Frauenrechte verletzt

​Die UN-Kommission für den Status der Frauen hat von allen 193 UN-Mitgliedstaaten nur den Staat Israel für seine mangelnden Frauenrechte verurteilt, nicht Saudi Arabien, nicht Afghanistan, nicht Syrien und nicht den Iran. Keines dieser moslemischen Länder wurden wegen den fehlenden Frauenrechten angklagt, die Frauen gemäß islamischem Gesetz weniger Rechte geben als Männern. Stattdessen wurde Israel am Schluss der der 59. Sitzung im UN-Hauptquartier in New York für das Leid der palästinensischen Frauen angeklagt. Von den 45 verschiedenen Teilnehmerländern haben 30 für die Verurteilung Israels gestimmt und 13 enthielten sich ihrer Stimmen, darunter auch die Europäische Union. Nur Israel mit Abstimmung der USA stimmten gegen die UN-Resolution gegen Israel. In der Resolution steht geschrieben, „die israelische Eroberung ist weiterhin ein Hindernis zur Entwicklung der palästinensischen Frauen und behindert ihre Freiheit und Integration innerhalb der Gesellschaft“….

 

Zahal:

'IDF adjusting training of elite units to prepare for warfare in tunnels'

​Following the prominence of Hamas infiltration tunnels in last summer's Operation Protective Edge in Gaza, the IDF is preparing for the possibility that in the next operation, part of the fighting will occur inside the tunnels themselves. According to an exclusive Army Radio report on Monday, the training of elite IDF ground units is being revolutionized in order to prepare troops for fighting the tunnel threat….

 

​Regierungsbildung:

Yesh Atid meets Rivlin: Our face is toward the opposition

President Reuven Rivlin began the second day of consultations with Knesset factions on Monday, opening the discussions with the delegation of Yesh Atid, headed by MK Yael German. When asked for a nomination she replied, "Our face is toward the opposition and we will continue to serve the whole electorate from there."….

 

"Friedliche" Araber in Jerusalem:

Arab youth arrested after assaulting haredi man in Old City

​A haredi man in his 20s was hospitalized in light condition Sunday morning after being assaulted near the Jewish Quarter of the Old City by an Arab teenager who had just left the Temple Mount after praying, police said. According to police spokesman Micky Rosenfeld, the suspect, a 17-year-old Israeli Arab, brutally beat the Jewish man while walking on a main walkway at approximately 10 a.m. and then fled by foot….

 

Nach der Wahl:

Group of disheartened voters call to punish periphery for election results

​The final results of the tumultuous election left a significant portion of the public in dismay and exacerbated rifts across all sectors of society. Some disheartened voters have taken their frustration to another level, lashing out on social media against right-wing voters in the socio-geographic periphery.

A new Facebook page, Lo Latet (“Do Not Give”), which was established following the election results, has blamed voters in the periphery for the election outcome and called on people to no longer donate to the underprivileged municipalities that voted in favor of the Likud….

 

Nach der Wahl:

Joint Arab List to file complaint against Netanyahu with Attorney General

​The Joint (Arab) List will file a complaint on Monday with Attorney-General Yehuda Weinstein against Prime Minister Benjamin Netanyahu on charges of incitement and racism. A delegation from the party told President Reuven Rivlin on Sunday that Netanyahu is a danger to democracy, and that the projected incoming right-wing government will be a very dangerous government….

 

Regierungsbildung:

On first day of consultations with Rivlin, parties give Netanyahu 51 nominations

​President Reuven Rivlin will entrust Prime Minister Benjamin Netanyahu with forming a new government despite his opposition to Netanyahu excluding Center-Left parties, Rivlin made clear to MKs at his official residence on Sunday. Four factions, totaling 51 MKs, recommended to Rivlin on Sunday that Netanyahu form the government. Kulanu leader Moshe Kahlon and Yisrael Beytenu representatives will up that number to 67 when they meet with Rivlin on Monday….

 

Regierungsbildung:

Gafni says Finance Committee non-negotiable for UTJ

​United Torah Judaism MK Moshe Gafni said on Sunday that his party’s demand for the chairmanship of the Knesset Finance Committee was non-negotiable and that it would refuse to join the coalition otherwise. The committee is a crucial juncture for the approval of the budget and any reserve funds allocated within the budget for possible emergency or discretionary use….

 

Nach der Wahl:

Rivlin criticizes Netanyahu's election day comments about Arab voters

​President Reuven Rivlin on Sunday criticized Prime Minister Benjamin Netanyahu for election day comments in which he tried to get out the vote for his Likud party by warning of droves of Arab citizens being bussed to the polls. "The President's Residence put out a call for all of the citizens of Israel to come and vote. Everyone must be careful in their comments, especially those that the entire world hears," Rivlin said….

 

​Gasgeschäft:

Egyptian pipeline not part of Tamar partners, Dolphinus gas deal

Following last week's announcement that Israel’s Tamar reservoir would soon export gas to Egypt through the Eastern Mediterranean Gas Company’s Arish-Ashkelon pipeline, a lawyer for EMG is claiming the company is not party to any such agreement. “EMG was surprised, once again, to read in the press about an agreement assuming the use of its pipeline for ‘reverse flow’ of gas between the Israeli Tamar Reservoir partners and Dolphinus Holdings Limited,” Nir Sever, a lawyer for M. Firon Advocates & Notaries, wrote to the shareholders of the Tamar reservoir on Sunday….

 

Jaffa:

Two vendors at Jaffa flea market convicted of raping American tourist

Two vendors at the Jaffa flea market were convicted on Sunday at the Tel Aviv District Court of rape and sexual assault against a 25 year-old US tourist who in June 2013. The victim had originally been in Israel as part of a Taglit-Birthright trip, and had decided to extend her stay when the incident occurred. Avraham Semian, 41, of Ra'anana was convicted of rape and sexual assault and Shimshon Rahmani, 46, of Holon was convicted of sexual assault….

 

Politik und Diplomatie:

Michael Oren: Obama's statement on the deterioration of democracy in Israel carries heavy price

Kulanu's Michael Oren addressed US President Barack Obama's Friday interview with the Huffington Post  Sunday, saying that the President's statement "about the deterioration of democracy in Israel strategically damages Israel's standing in the world". Oren said that common democratic values lie at the core of US-Israel relations, and as such, accusing Israel of placing less emphasis on the aforementioned carries "a heavy strategic price"….

 

Terrorismusgefahr:

Counter-Terrorism Bureau warns of jihadi threats to Jewish, Israeli targets in Europe

The Counter-Terrorism-Bureau warned on Sunday that global jihadi elements likely will seek to carry out additional attacks on Jewish and Israeli targets, particularly in western and northern Europe. The warning appeared in an annual travel advisory guide issued by the Bureau, which is a part of the Prime Minister’s Office….

 

New York:

Family killed in Brooklyn fire described as ‘wonderful, kind people'

The lives of Gayle and Gabriel Sasson revolved around their eight children, seven of whom were killed during a raging weekend fire in the family’s Brooklyn home, a close friend of the couple said on Sunday. Nomi Weinfeld, who lived near the Sassons in Ramot Eshkol for four years before the family relocated to New York a year-and-a-half ago, described the tight-knit brood as “wonderful, kind people”….

 

London:

London synagogue attacked, six arrested

​A street brawl involving a crowd of about 20 drunken youths and two Jewish men ended up in a fierce standoff in the foyer of a Stamford Hill synagogue early Sunday. Police said they had arrested six of the young men, and because one had made anti-Semitic statements, they were treating the attack as a racial incident….

Ein Video dazu!

 

Texas:

Peres presents George W. Bush with Friends of Zion Award

Former President Shimon Peres presented former President George W. Bush with the Friends of Zion Award in a ceremony at the George W. Bush Presidential Center in Dallas on Saturday. Peres told Bush that it was a "great honor to present him with the prize"….

 

Washington:

J Street will press Jewish groups to distinguish between Israel, West Bank

​J Street come under fire Sunday after opening its fifth annual conference in Washington over the weekend with a call for Jewish organizations to distinguish between Israel and the West Bank, including in fundraising. “We plan to challenge Jewish communal institutions to remember the physical and symbolic significance of the ‘Green Line’,” said Jeremy Ben-Ami, president of the left-wing Middle East policy group, at the outset of its annual conference Saturday night in Washington….

 

Washington:

McCain to Obama: Get over your temper tantrum over Netanyahu remarks

​It's time for US-President Barack Obama to get over his “temper tantrum” following Prime Minister Benjamin Netanyahu’s election victory, Sen. John McCain said Sunday, joining Ambassador to the US Ron Dermer in pushing back against US threats to reassess its relationship to the Mideast diplomatic process. “Look, there was a free and fair democratic election, the only nation in the region that will have such a thing,” said McCain, the Republican senator from Arizona and chairman of the Senate Armed Services Committee, on CNN….

 

Sinai:

Egypt continues aggressive attacks against terrorists in Sinai, bringing death toll to 43 this week

The Egyptian army continued intensive operations against terrorist forces in Sinai over the past week, killing 43 suspects, the army said in a statement on Sunday. Army spokesman Mohamed Samir said the military killed terrorists with the help of air power, in an exchange of gunfire as they attempted to attack security checkpoints, the Aswat Masriya newspaper reported….

 

Wirtschaft:

Jordan and Russia to sign $10b nuclear deal this month

​The Jordanian goverment is set to sign a nuclear agreement with Russia later this month in order to build its first nuclear power plant, Jordanian media reported. Russian state-owned Rosatom will build two nuclear power plants and the spent nuclear fuel could be sent back to Russia, which is what made the Russian offer attractive, said Khaled Toukan, chairman of the Jordan Atomic Energy Agency, Jordan’s Petra news agency reported Saturday….

 

Nach der Wahl:

Kahlon: We honor the people's decision, recommend Netanyahu for PM

​Moshe Kahlon, who leads the Kulanu party, recommended Monday to President Reuven Rivlin that Prime Minister Benjamin Netanyahu form the next governing coalition. With Kahlon's recommendaation, a total of 61 Knesset Members, enough to form a governing coalition, have recommended that Prime Minister Benjamin Netanyahu be the person to form that coalition. Later on Monday, President Rivlin is scheduled to meet with representatives from Meretz and Yisrael Beiteinu….