Aktuelles vom 23. April 2016 – 15 Nissan 5776 – Pessach

Neue Nachrichten:

Trauer um einen großen Bremer:

Senatskanzlei Bremen

Bremens langjähriger Bürgermeister Hans Koschnick ist heute in den frühen
Morgenstunden (21. April 2016) im Alter von 87 Jahren gestorben. „Wir trauern um einen
großen Bremer. Mit Hans Koschnick verlieren wir einen herausragenden Politiker, einen
von allen geschätzten, hoch geachteten und überzeugten Demokraten. Hans Koschnick
hat mit seiner Persönlichkeit, seiner Volksverbundenheit und seinem unerschütterlichen
Glauben an die Versöhnung und Verständigung zwischen den Völkern unauslöschliche
Spuren hinterlassen“, würdigte Bürgermeister Carsten Sieling den verstorbenen
Ehrenbürger der Stadt, der sich insbesondere um die Versöhnung zwischen Deutschen
und Polen verdient gemacht hat….

Zum Tod von Hans Koschnick


Jerusalem:

Wie ultraorthodoxe Juden sich auf Pessach vorbereiten

Die Küche schrubben, das Geschirr mit einem Ritual reinigen, ungesäuertes Brot backen: Die Vorbereitung auf das Pessach-Fest kostet ultraorthodoxe Juden in Jerusalem mehrere Wochen.

Auf den langen Tischen in der Gasse stapeln sich Töpfe und Schüsseln neben Bergen von Besteck. Ein zischender Gaskocher erhitzt Wasser in einer blauen Tonne. Es ist so heiß, dass es überschäumt. In einem Netz versenkt ein Junge die nächste Ladung in den heißen Fluten. Sekunden später sind die Küchenutensilien „koscher für Pessach“. Auch Leah Glaser hat ihr Geschirr zu den Männern gebracht, die den großen Bottich mit heißem Wasser vor ihrem Haus in Nachlaot aufgestellt haben, einem der ältesten ultraorthodoxen Viertel Jerusalems. Seit Wochen bereitet die Mutter von sechs Kindern ihr Haus auf das Fest vor….


Meinung:

Wer von der weltweiten Migration am meisten profitiert

Die G-7-Staaten profitierten als Erstes von der Globalisierung des Handels. Die sieben Länder, Regionen und Organisationen, die von der Migration profitieren, könnte man als M 7 bezeichnen…Doch die zwei augenfälligsten Integrationsexperimente von heute bilden Israel und der Daesh(i). Für Israel ist die Einwanderung aus der Diaspora von entscheidender Bedeutung. Das wird auch in dem hebräischen Wort für Immigration deutlich:Alija, abgeleitet vom hebräischen Verb für „aufsteigen“…“Wie kommt es, dass Israel – ein erst 60 Jahre altes Land mit 7,1 Millionen Einwohnern, ohne irgendwelche Bodenschätze, von Feinden umzingelt und seit seiner Gründung in ständigem Kriegszustand – mehr Unternehmensneugründungen aufzuweisen hat als große, friedliche und stabile Länder wie Japan, China, Indien, Korea, Kanada und Großbritannien?“ Die Antwort lautet natürlich: Immigration….


Antisemitismus:

Hacker fluten Unis mit antisemitischen Hetzschriften

Das Vorgehen der Täter ähnelt dem in dem Hacker-Film Who am I: Aus den Druckern quellen massenhaft Blätter mit einer Botschaft – den Papierfluss zu stoppen, ist unmöglich. Die Universität Hamburg und andere deutsche Hochschulen wurden am Mittwoch real Opfer eines solchen Angriffs. Nur machten die Hacker nicht auf Lücken im Sicherheitssystem aufmerksam, sondern verbreiteten antisemitische und rassistische Hetze….


Nahost-Konflikt:

Frankreich kündigt Nahost-Friedenskonferenz Ende Mai an

Mit einer Nahost-Friedenskonferenz am 30. Mai will Frankreich seine Initiative für eine Lösung des Dauerkonflikts in der Region vorantreiben. Dazu werden nach Angaben von Außenminister Jean-Marc Ayrault Vertreter von rund 20 Ländern in Paris erwartet….


Wiesbaden:

Das Miteinander im Mittelpunkt

Wenn es um die Städtepartnerschaften geht, gerät Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) ins Schwärmen: über die wichtige Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen, die hervorragende ehrenamtliche Arbeit der Partnerschaftsvereine und das große Interesse für das von ihm ausgerufene Jahr der Städtepartnerschaften und das kommende Festwochenende in Wiesbaden. Vom heutigen Freitag, 22., bis Sonntag, 24. April, treffen sich Vertreter aus 16 der insgesamt 18 Partnerstädte, um miteinander zu feiern und sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen, aber auch, um sich über Fragen der partnerschaftlichen Arbeit auszutauschen, etwa wie man mehr Jugendliche für die Städtepartnerschaften interessieren, was man voneinander lernen oder wie man den Fortbestand der Beziehungen sichern kann….


Aus gutem Grund:

Israel riegelt wegen jüdischen Osterfestes Gazastreifen und Westjordanland ab

Wegen befürchteter Anschläge zum jüdischen Osterfest, dem Pessach-Fest, hat die israelische Armee die vollständige Abriegelung des Westjordanlands und des Gazastreifens angeordnet. Nach Polizeiangaben gilt die Maßnahme ab den am Freitag beginnenden achttägigen Feierlichkeiten. Israelischen Abgeordneten und Ministern ist in dieser Zeit ein – von Palästinensern als Provokation angesehener – Besuch des Jerusalemer Tempelbergs aus Sicherheitsgründen untersagt….


Nächstenliebe an Pessach:

Ungesäuertes Brot als Geschenk

Beim Pessach-Fest kommen jüdische Familien zusammen und feiern die Flucht des israelitischen Volkes aus Ägypten. Zu Pessach gelten strenge Speisevorschriften: Es ist verboten, gesäuerte Teigwaren zu essen. Doch koschere Lebensmittel sind teuer. Das kann sich nicht jeder leisten. Deshalb bieten jüdische Institutionen in Deutschland koschere Lebensmittel für wenig Geld an….


Jerusalem:

Terroruniversität Al-Quds

In Israel wird die palästinensische Universität Al-Quds als eine Akademie des Terrors bezeichnet. Al-Quds, der Ort, an dem die neue Generation palästinensischer Ärzte, Rechtsanwälte und anderer Akademiker heranwächst, ist gemäß israelischen Sicherheitsexperten zum Terrornest der jüngsten Terrorwelle geworden. Al-Quds liegt im arabischen Vorort von Jerusalem Abu Dis, an der alten Verbindungsstraße zwischen Jerusalem und Jericho. Die Universität wurde 1984 gegründet und zählt 13.000 palästinensische Studenten aus Jerusalem und den übrigen Palästinensergebieten in Judäa und Samaria….


Eine große Ehre:

Priester darf Fackel entzünden

Erstmals wird ein griechisch-orthodoxer Priester zu Beginn der Eröffnungszeremonie zum israelischen Unabhängigkeitstag eine von zwölf Fackeln entzünden. Dies kündigte Kultur- und Sportministerin Miri Regev an. Der Jom haAtzma’ut wird am 5. Ijar begangen und fällt dieses Jahr auf den 12. Mai. Jede Fackel symbolisiert einen der israelitischen Stämme….


Wien:

Oberrabbiner: Kardinal gratuliert zum jüdischen Pessachfest

Zum letzten Mal in seiner bisherigen Funktion als Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde feiert Paul Chaim Eisenberg das jüdische Pessachfest, das am Freitagabend, 22. April 2016, beginnt. Kardinal Christoph Schönborn gratuliert dem Oberrabbiner und seiner Gemeinde und entsendete seine Segenswünsche – „von ganzem Herzen, mit Freude, aber auch mit etwas Wehmut angesichts Deines Abschiedes“, so der Kardinal in seinem Schreiben….


Frauen an der Klagemauer:

Neuer Streit um gleiche Rechte

Auf ihrem Weg zur Klagemauer in der Jerusalemer Altstadt stoßen Gläubige und Touristen kurz vor dem Ziel auf eine strenge Anweisung: „Männer gehen nach links, Frauen nach rechts.“ Eine Bretterwand unterbindet jegliche Vermischung. Seit langem gibt es dagegen Widerstand. Ein Kompromiss schien gefunden, der nun aber den Fortbestand der rechten israelischen Regierung gefährdet. „Es geht um Gleichberechtigung an diesem heiligsten Ort für die Juden in Israel und aller Welt“, sagt Batia Kallus, Aktivistin der Gruppe „Die Frauen von der Mauer“. In vielen anderen Bereichen sei die „Zurücksetzung“ der Frauen genauso vorhanden, aber weniger offensichtlich. „Deshalb ist dieser Kampf symbolisch“, erklärt sie auf dem weitläufigen Platz vor der Westmauer des Tempelbergs….


Kampfeinsätze in Syrien:

Russland feuert auf israelische Jets

Die russischen Streitkräfte in Syrien haben einem Medienbericht zufolge mindestens zwei Mal auf israelische Kampfflugzeuge geschossen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu strebe wegen dieser Vorfälle eine bessere Absprache von Einsätzen mit der Regierung in Moskau an, berichtete die israelische Zeitung „Yedioth Ahronoth“. Das Blatt nannte weder Ort noch Zeit der Zwischenfälle und gab keine Quelle dafür an. Auch ob die Jets getroffen wurden, blieb unklar. Eine Stellungnahme der israelischen Regierung lag zunächst nicht vor….


Aussenpolitik:

Israel verdoppelt Wasserlieferung an Jordanien

Angesichts zahlreicher Flüchtlinge in Jordanien verdoppelt Israel die Wasserlieferungen an das Nachbarland. Dabei geht es auch darum, eine politische Krise zu vermeiden. Die israelische Trinkwassergesellschaft „Mekorot“ hat angekündigt, die Wasserlieferungen nach Jordanien in den kommenden Jahren schneller als vereinbart zu verdoppeln. Das haschemitische Königreich zählt zu den zehn wasserärmsten Ländern der Welt. Durch die 600.000 syrischen Flüchtlinge, die seit 2011 in das Land gekommen sind, hat sich der Wasserbedarf erhöht….

1. Mai in Berlin:

Linker Antisemitismus breitet sich aus

Antisemitismus spielt in der linken Szene zunehmend eine Rolle. So brach unter den Veranstaltern der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration kürzlich heftiger Streit aus. Grund ist die Teilnahme der israelfeindlichen BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions), die den Boykott israelischer Waren, Kapitalabzug und Sanktionen fordert. Am „Internationalistischen Block“ der Demo, die um 18 Uhr in Kreuzberg beginnen soll, beteiligt sich auch die Gruppe F.O.R. Palestine, die die Abschaffung Israels propagiert….


Iranischer Provinzvertreter Ameli:

“Mehdi wird die Türken vernichten”

Der Provinzvertreter der persisch-schiitischen Geistlichkeit im Nordiran, Ayatollah Ameli, hat kürzlich in einer Rede gepredigt, dass Mehdi auf die Erde kommen werde, „um die Türken zu vernichten“. Dabei verwies der radikale schiitische Gelehrte auf die Endzeit, in der Mehdi laut islamischer Tradition das Unrecht auf der Welt beseitigen werde. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Araznews. In seiner Rede in einer Moschee der Stadt Täbris im Nordwesten Irans habe Ayatollah Ameli wörtlich gesagt:

„Imam-e Zaman (Hazreti Mehdi) wird in Syrien und im Irak gegen die Türken kämpfen. Das letzte Treffen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit war nichts weiter als eine Begegnung der US-Dollar und Geldes.“….


GRÜNEN-POLITIKER IN SCHWEDEN

Rücktritt, weil er Reporterin nicht die Hand gab

Er hatte in dieser Woche wegen seines muslimischen Glaubens einer TV-Journalistin den Handschlag verweigert. Der 30-jährige Yasri Khan hatte bei einem Interview des Fernsehsender „TV4“ stattdessen seine Hand aufs Herz gelegt. Yasri Khan (30) ist in Stockholm geboren. Er ist seit Jahren politisch aktiv. 2008 war er zusammen mit seinem Wegbegleiter Mehmet Kaplan Mitbegründer der Organisation „Schwedische Muslime für Frieden und Gerechtigkeit“. 2014 kandidierte er für die Grünen. Er erhielt nach dem Parteivorsitzenden die meisten persönlichen Stimmen und zog im Reichstag als Parlamentarier ein….


Augsburg:

„Wir fühlen uns in der Stadt verwurzelt“

Anschläge und Hassparolen gegen Juden machen Augsburgs Rabbiner Henry G. Brandt Sorge. Doch er sieht keine Parallele zu den Dreißigern. Damals musste er fliehen – was ist für ihn heute anders?

In Deutschland häufen sich die fremdenfeindlichen Anschläge. Haben Sie Sorge, dass es auch jüdische Einrichtungen treffen kann?

Die Sorge hegen wir. Noch haben wir die Parolen in Erinnerung, die im letzten Jahr auf Demonstrationen gerufen wurden, auch in Augsburg. Wir wissen um den Hass gegen Israel, der in bestimmten Kreisen geschürt wird. Es hat sich in der Vergangenheit erwiesen, dass immer, wenn so etwas geschrien wurde, die Juden in Mitleidenschaft gezogen wurden….


Münster vor 50 Jahren:

Kriegsverbrecher vor Gericht

Die 311 Seiten lange Anklageschrift ist ein Dokument des Horrors. Die 18 Männer, die im April 1966 – also vor genau 50 Jahren – auf der Anklagebank des Landgerichts Münster Platz nehmen, sollen für den Tod von mehr als 80 000 Juden im ostgalizischen Stanislau (heute Ukraine) verantwortlich sein. Das Medieninteresse ist gewaltig, der Saal muss umgebaut werden, um alle, die die für zunächst zehn Monate angesetzte Verhandlung verfolgen wollen, aufnehmen zu können. Aus den zehn Monaten werden schließlich zwei Jahre. Drei der zuletzt 14 Angeklagten werden zu lebenslanger Haft verurteilt, darunter der Hauptangeklagte Hans Krüger. Als Leiter der Sicherheitspolizei in Stanislau soll er zwischen August 1941 und Frühsommer 1942 für 24 975 Morde verantwortlich gewesen sein….


SchUM-Städte:

Susanne Urban erarbeitet Welterbe-Antrag von Speyer, Worms und Mainz

„Wenn das Leben das so will, dann mach ich das eben.“ Und weil sie auch ein neugieriger, umtriebiger Mensch ist, hat Dr. Susanne Urban nicht lange gefackelt und die Stelle angenommen. Jetzt ist die 47-jährige gebürtige Frankfurterin seit etwa einem halben Jahr Geschäftsführerin des neu gegründeten Vereins „Schum-Städte Speyer, Worms Mainz“. Ihr Job: die für 2020 geplante Bewerbung der drei genannten Städte in das Welterbeprogramm der Unesco voranzutreiben. Motto: „Schum-Städte am Rhein – Jüdisches Erbe für die Welt“….


Islam:

Religion versus politische Ideologie

Niemand will mit der AfD reden, über sie dafür umso mehr. Aktuelles Beispiel: Das Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland, das der Bundesparteitag am 30. April/1. Mai 2016 in Stuttgart beschließen will und das einige Aussagen zum Islam enthalten soll, die aufhorchen lassen. Nach Presseberichten heißt es im Entwurf „Ein orthodoxer Islam, der unsere Rechtsordnung nicht respektiert oder sogar bekämpft und einen Herrschaftsanspruch als alleingültige Religion erhebt, ist mit unserer Rechtsordnung und Kultur unvereinbar.“ Außerdem enthält der Programmentwurf offenbar die Forderung nach einem Verbot der Vollverschleierung (durch Burka oder Niqab) sowie die Ablehnung von Minaretten und des Muezzin-Rufs….


Das Pessachfest:

Pessach Sameach wekascher

Karew Jom!
Awiw higi’a – Pesach ba!

Ich gedenke der Treue deiner Jugendzeit, der Liebe deiner Brautzeit, als du mir in die Wüste nachzogst, in unbesätes Land.
(Jer. 2,2).

Grundlagen und Zusammenfassungen:….


Einseitiger Beschluss:

UNESCO-Generalleiterin Bokova distanziert sich von Resolution

Nach einer anti-israelischen Resolution der Kulturorganisation UNESCO distanziert sich deren Generalleiterin Irina Bokova von dem Entschluss. Das israelische Außenminsterium versendet unterdessen 33 Protestbriefe. Die Generalleiterin der UNESCO Irina Bokova hat sich am Mittwoch von einer anti-israelischen Resolution der Kulturorganisation distanziert. In einem Brief an den Parteichef von „Jesch Atid“ Jair Lapid erklärte sie, die Resolution gehe nicht auf sie zurück. „Die Entscheidung hat der Wirtschaftsrat und der Verwaltungsrat der UNESCO getroffen.“….


Oberster Gerichtshof der USA:

Iran soll Milliarden von Euro Entschädigung zahlen

Es geht um eine Entschädigung in Höhe von umgerechnet 1,77 Milliarden Euro: Familienangehörige von amerikanischen Soldaten, die in Terrorangriffen mit iranischer Beteiligung starben, verlangen diese Summe vom Staat Iran. Der Oberste Gerichtshof der USA hat den Anspruch bestätigt. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat am Mittwoch ein Urteil zu Gunsten der Angehörigen von Terror-Opfern gefällt. Danach haben Hinterbliebene von Menschen, die bei Angriffen mit iranischer Beteiligung starben, Anspruch auf milliardenschwere Entschädigungen, wie die amerikanische Tageszeitung „Washington Post“ berichtet….


Pessach:

Der Auszug aus dem Land des Todes

Der Auszug aus Ägypten ist das Urgeschehen des Erlösungshandelns Gottes. In der Festwoche vom 15. bis 21. Nissan gedenkt das Volk Israel daran, wie Gott es im Gericht bewahrt und aus dem Land der Knechtschaft und des Todes herausgeführt hat. Das Passahfest beginnt in diesem Jahr am Abend des 22. April und endet in Israel am 29. April. Bis zur Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 nach Christus wurde am Vorabend des Festes ein Lamm für jede Familie geschlachtet, genau nach Vorschrift (2. Mose 12). Sein Blut war in Ägypten an den Türrahmen gestrichen worden und hatte den Würgeengel, der alle Erstgeborenen in Ägypten tötete, veranlasst, an den Häusern der Israeliten „vorüberzugehen“. Das hebräische Wort für „überspringen“, „übergehen“, „auslassen“ ist „passach“. Daher kommt das Wort „Pessach“, „Passah“, „Passahfest“ – oder auch die griechische Bezeichnung „Pas‘cha“ für Ostern….


Gesundheitssystem:

„Palästinenser erhalten bei uns beste medizinische Versorgung“

Der Gazastreifen gilt vielen als völlig abgeriegelt. Der israelische Neurologe Roni Scharon ist an der Grenze im Einsatz. Israelnetz hat mit dem 32-jährigen Harvard-Absolventen über palästinensische Patienten in Israel und den Schutz der Zivilbevölkerung gesprochen. Die Fragen stellte Elisabeth Hausen. Israelnetz: Herr Scharon, Sie leiten die medizinische Versorgung der Einheiten einer Militärbasis an der Grenze zum Gazastreifen. Was sind Ihre wichtigsten Aufgaben?…. (Übrigens: etwas von Insidern – Viele Araber aus Staaten, die nicht mit Israel diplomatisch verbunden sind, können in Israel privat medizinische Versorgung genießen. Und das geht so: Reise nach Amman – Umtausch des Passes im Innenministerium – Über die Allenby-Brücke nach Israel ins Karankenhaus – Nach der Behandlung wieder nach Amman zurück – Wieder Umtausch des Passes (natürlich gegen entsprechende Gebühren) – Reise nach Hause ohne Israel-Vermerk im Orginalpass! WD)


Umwelt:

Popsänger pflanzen Bäume in Israel

Eine Gruppe von Sängern, die dieses Jahr beim Eurovision Song Contest antreten, hat Israel besucht. Während ihres Aufenthalts pflanzten sie Bäume in einem Wald westlich von Jerusalem.  Auf Einladung des Jüdischen Nationalfonds (JNF) haben sich 20 Musiker, die im Mai beim Eurovision Song Contest um die Wette singen, in Israel aufgehalten. In der Aufforstungsstation des Zor‘a-Waldes bei Beit Schemesch, westlich von Jerusalem, pflanzte die Gruppe gemeinsam Bäume, berichtet die Tageszeitung „Jerusalem Post“….


Video des Tages:

Vor Pessach Mazze backen 

Heute Abend beginnt in Israel das Pessachfest: Ein Fest, das an den Exodus der Israeliten aus Ägypten erinnert. Auf der Flucht ins Gelobte Land war keine Zeit zum richtigen Brotbacken. Deshalb gilt an Pessach: Eine Woche lang darf nur ungesäuertes Brot, die sogenannten Matzen, gegessen werden….

Hier das Video!


Zahal:

Einsame Soldatinnen von Ehefrau des Präsidenten überrascht

Nehama Rivlin, die Gattin des israelischen Präsidenten Reuven Rivlin, hat anlässlich des Pessachfestes fünf weibliche Soldaten überrascht, die ohne ihre Familien nach Israel eingewandert sind, um hier den Armeedienst zu leisten. Sie wollte die jungen Frauen dafür ehren, dass sie das Opfer auf sich genommen und ihre Angehörigen verlassen haben, um das Land zu verteidigen….


Zahal-Manöver:

Calling in the helicopters for the ground war

Earlier this month, Nahal infantry field commanders hunkered down in a field in northern Israel, pinned down by mock enemy fire. They were on a “mission” to destroy targets similar to a rocket launcher hidden in a building in the middle of a Hezbollah-controlled village in southern Lebanon. In this scenario, the ground forces were unable to proceed, so they transmitted their data to Apache combat helicopters hovering in the sky a short distance away. The Apaches “fired” precision-guided missiles at the targets, destroying them swiftly….


Radikale Studenten-Union:

Britain’s leading universities threaten to quit NUS over new president

Student bodies from a number of prestigious British universities are on the precipice of leaving the National Union of Students after the election of the organization’s new president Malia Bouattia, Jewish News reported Friday.  Students from Oxford and Cambridge said this week they are planning to hold a referendum vote on whether to stay in the NUS after a number of anti-Semitic comments attributed Bouattia were discovered. Bouattia, NUS’s first black Muslim female president, stated in 2011 that the University of Birmingham was a „Zionist outpost in British higher education“ and was later chastised for referring to „Zionist-led media outlets.“….


Damaskus:

Palestinian refugee camp plays battleground for Daesh(i), al-Qaida clashes

Members of the world’s two most notorious Islamic fundamentalist groups have been clashing in recent weeks at a Palestinian refugee camp in Damascus,  AFP reported Friday. A senior Palestinian official claimed that Islamic State and their chief rival al-Qaida have been fighting over the past two weeks inside the Yarmuk refugee camp located on the outskirts of the Syrian capital, with ISIS now in almost complete control of the territory. „[Daesh(i)] has chased Al-Nusra, its former ally in the Yarmuk camp, from 90 percent of the territory it controlled,“ the Palestine Liberation Organization chief in Damascus, Anwar Abdel Hadi, told AFP….


Das Kathisma-Mysterium:

Jerusalem’s unique Christian holy site that gets no visits

Hidden in plain sight in an olive grove in southern Jerusalem by the side of the road to Bethlehem and Rachel’s Tomb are the ruins of a unique Christian holy site called the Kathisma – Greek meaning “seat.” Here, according to tradition, the very pregnant Virgin Mary sat down to rest on her way by donkey from Nazareth to Bethlehem – where she gave birth to Jesus in fulfillment of an interpretation of a biblical prophecy that the messiah will be born there (Micah 5:2)….


Hisbollah sucht mit Video Rekruten:

Hezbollah video calls on enlistees to ’smash the Zionists‘

It appears Hezbollah has been absorbing massive casualties among its fighters in Syria and Iraq. How else does one explain the recent video that has gone viral on social media calling for those wishing to „destroy the Zionists“ to enlist with the Shi’ite group?….

Hier das Video!


Meet the Oleh:

Tomatoes and the weather

The Jerusalem Post and Nefesh B’Nefesh are pleased to launch a new project: “Meet the Oleh.” Every month, we will bring you the stories of immigrants, including lone soldiers and families; aliya employment tips; information about the “Go North/Go South” programs and more.

This summer, a power couple finally moved their home from Toronto to Jerusalem. Prof. Martin Lockshin’s retirement from his position as chair of the Department of Humanities of York University, Toronto, is as recent as this past summer, shortly before coming on aliya….


Fahrerlose Autos:

In 5 years, driverless cars based on Israel’s Mobileye tech

In Arnold Schwarzenegger’s 1990 sci-fi classic Total Recall, the protagonist gets into a heated argument with a self-driving cab, driven by an artificial intelligence- challenged automaton. (It ends badly for the robotic taxi driver.) The film takes place in 2084 on Mars. But fully autonomous cars will be a reality right here on Earth by 2021. That, anyway, is Mobileye CEO Ziv Aviram’s vision of the not-too-distant future….


Nicht ganz ernst gemeint:

Shimon Peres is so old, he was alive during the Exodus from Egypt

Love him or hate him, there is one undeniable fact about former president and eternal statesman Shimon Peres – the man has a sense of humor. The nonagenarian Nobel laureate posted an item on his Facebook page showing his image with the Egyptian pyramids in the background under the title „Exodus from Egypt selfie.“ The humorous meme is a play on Peres‘ advanced age and timed perfectly for Passover….


Na sowas:

‚Israeli settlements in West Bank destroy nature,‘ Abbas tells UN

Not only do Jewish settlements in the West Bank preclude the establishment of a Palestinian state, but they are also an environmental hazard, Palestinian Authority President Mahmoud Abbas told the United Nations on Friday. Abbas spoke at a special UN ceremony in New York marking the adoption of an agreement to combat global warming reached in Paris this past December. The United Nations said 175 states took the first step of signing the deal on Friday, the biggest day one endorsement of a global agreement. Of those, 15 states also formally notified the United Nations that they had ratified the deal….


Luftraum verletzt:

Israeli Fighter Jets Scramble After Egyptian Plane Fails to Identify

Israeli air force fighter jets scrambled early Saturday after an Egyptian aircraft entered Israeli airspace without properly identifying itself. Deviating from protocol, the Egyptian plane maintained radio silence as it entered Israel, prompting Israel to alert two jets, the army said. According to the army, the civilian aircraft was slated to land at the airport and was escorted there by the jets after it eventually identifying….


Was man wissen sollte über:

Passover

What is Passover?

Passover (“Pesach” in Hebrew) is the first of the three pilgrimage festivals, and commemorates the Israelites’ escape from slavery in Egypt, as described in the Book of Exodus. The holiday takes its name from a miracle: the angel God sent to slaughter the Egyptians‘ first-born sons “passed over” the homes of the Hebrews, who had been instructed to sacrifice a lamb and use its blood to mark the lintels of their doorways. Coming as it does at the start of spring, Passover is also an agricultural holiday, marking the start of the barley harvest in Israel. On the second night of Pesach a special offering was made in the Temple of an “omer” – an ancient measurement equivalent to a sheath of grain – of newly cut barley….


Geschichte:

In the Etzion Bloc, source of Jerusalem’s water, and defense

In Herod’s era, Jerusalem had grown so fast there was never enough water for its residents. Then the king found a supply that he hoped would make the people love him. Kng Herod had a problem: Nobody liked him. Handpicked by the hated Romans to rule the land of Israel, and so paranoid that he kept murdering his loved ones, Herod had done his best to win over the Jews in his kingdom….