Aktuelles vom 25. April 2016 – 17 Nissan 5776 – Chol Hamo’ed 2 – Tag 2 des Omer

Neue Nachrichten:

„Terroristin“ entlassen: 

Israel entlässt zwölfjährige Palästinenserin aus Haft

Eine zwölfjährige Palästinenserin ist am Sonntag nach mehr als zwei Monaten aus israelischer Haft entlassen worden. Sie sei die jüngste weibliche Gefangene in israelischer Haft gewesen, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa. Das Mädchen war am 9. Februar im Westjordanland nahe einer israelischen Siedlung mit einem Messer gefasst worden. Der Palästinenserin wurde vorgeworfen, einen Anschlag auf Siedler geplant zu haben….


Einfluss der Türkei:

So nähren Erdogans Prediger Islamismus in Deutschland

Eine Messehalle bei Karlsruhe. 14.000 Anhänger jubeln dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan zu. „Fangen wir von Deutschland aus an, die neue Türkei aufzubauen?“, fragt er. „Ja!“, ruft die Menge. Für Erdogan sind die Türken mehr als das Staatsvolk der Türkei. Auch die Türken in Deutschland und Europa gehören dazu. Und was stiftet diese pantürkische Identität? Sprache plus Islam. In Karlsruhe fordert er die türkischen Gemeinden auf, „Eintracht“ zu wahren, um die „neue Türkei“ mit „globaler Macht“ aufzubauen. Sie sollten erst die „türkische Sprache lernen“. „Deutsch oder Englisch könnt ihr nicht richtig lernen, wenn ihr nicht gut Türkisch sprecht.“ Und: „Unsere Religion, unser Glaube ist unser alles.“ 15 Mal dankte und lobte er Allah….


Edek Bartz:

Blues auf Jüdisch

Eine der vielen guten Geschichten, die Edek Bartz aus seinem Leben erzählen kann, geht so: 1985 war er als Tourmanager mit Falco in Japan unterwegs. Der Weltstar aus Margareten, geschwächt durch den exzessiven Genuss ungesunder Substanzen, hatte den Amphetamin-Kater und verkroch sich im Hotelzimmer. Zu Edeks Aufgaben zählte es, Falco auf die Bühne zu locken und darauf zu achten, dass er seinen Auftritt bis zum Schluss stehend absolvierte. Der Sänger hatte die gouvernantenhafte Überwachung bald satt und maulte: „Ich soll hier Abend für Abend für depperte 15-Jährige den Kasperl machen, nur damit du gutes Geld verdienst und damit deine eigene, anspruchsvolle Musik finanzieren kannst.“….


Flüchtlingspolitik:

Es gibt kein deutsches Moralmonopol

Es geschah am 23. September 1948 in Bonn. Ort der Handlung war die Pädagogische Akademie am linken Rheinufer, das spätere Bundeshaus. Drei Wochen nach der konstituierenden Sitzung des Parlamentarischen Rates, in dem Delegierte der westdeutschen Landtage das Grundgesetz für die Bundesrepublik ausarbeiten und beschließen sollten, tagte dort der Ausschuss für Grundsatzfragen, um unter anderem über das künftige Asylrecht zu beraten. Den Mitgliedern lag ein Formulierungsvorschlag des Redaktionskomitees vor. Er lautete: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht im Rahmen des allgemeinen Völkerrechts.“….


Rudolf Chimelli:

Erinnerungen eines einzigartigen Reporters

Nach 60 Reporter-Jahren mangelte es Rudolph Chimelli nicht an Anekdoten. Wer mit Ayatollah Khomeini aus dem Exil nach Teheran flog oder den Beginn des Sechstagekrieges beobachtete, der darf sich Augenzeuge der Geschichte nennen. Chimelli reiste mit Vorliebe in der Region, die heute als islamischer Krisengürtel bekannt ist. Früher freilich fuhren noch Taxis zwischen Beirut und Damaskus, und aus dem bürgerkriegsgeplagten Jemen gelang die Flucht mithilfe des legendären Capitaine Astraud – Champagner und Schinken an Bord inbegriffen. Sechs Erinnerungen an ein bewegtes Reporterleben….


Vortrag in Oldenburg:

Machtgier des Islamischen Staates religiös verbrämt

Das Buch erhellt und macht ratlos, fasziniert und verstört, fesselt und stößt ab: Wohl keiner der mehr als 100 Besucher dürfte am Sonnabend unberührt aus dem Vortragssaal des City Club Hotels nach Hause gegangen sein. Mehr als zwei Stunden hatte Christoph Reuter vorgelesen, berichtet und Fragen zum Islamischen Staat (IS) beantwortet. Der Vormittag, zu dem die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Rudolf-von- Bennigsen-Stiftung den Nahost-Experten und „Spiegel“-Autor gewonnen hatten, fand brennendes Interesse….


Ost-Jerusalem:

Ein Terrorist zu sein ist IN!

Eltern von palästinensischen Terroristen haben in der letzten Woche vor palästinensischen Schulklassen im arabischen Ostjerusalem gesprochen. Zu den Sprechern zählte auch der Vater des palästinensischen Terroristen Baha Aliyan, der im Oktober mit seinem Kollegen Bilal Abu Ghanem, drei Israelis im Jerusalemer Linienbus in Talpiot erschossen hat. Beide Terroristen wurden schließlich tödlich neutralisiert….(Damit hat die Familie das Anrecht eine lebenslange Rente von der PA, also indirekt von der EU, zu erhalten! WD)


Nach Drogen-Affäre des Grünen:

Namhafte Juden setzen sich für Volker Beck ein

Volker Beck hat seine Ämter niedergelegt. Vertreter des Judentums wüschen sich, dass der Grüne seine Posten als religionspolitischer Sprecher und Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe behält. Wenn es nach dem Willen namhafter Vertreter des Judentums in Deutschland geht, bleibt der Grünen-Politiker Volker Beck religionspolitischer Sprecher seiner Fraktion und Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe. Mehr als 30 jüdische Prominente aus dem ganzen Bundesgebiet haben sich jetzt an die beiden Fraktionschefs Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter gewendet, um für Becks Verbleib in den Ämtern zu werben….


Berlin:

Behördlich unterstützter Israelhass?

Die Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz beauftragte gerade das „Manarah-Projekt“, das aktuell nach einem Sozialwissenschaftler sucht. Das Projekt wird beschrieben als „Verbraucherlotse für arabische Flüchtlinge“. Der Schwerpunkt der Studie – etwa Betrug an Geflüchteten im Bereich Wohnungsvermittlung, Handyverträge oder Gewinnspiele – könnte noch sinnvoll erscheinen, wenn sich dieser nicht auf arabische Flüchtlinge beschränken würde. Da in Berlin arabische Clans inzwischen ganze Stadtzüge beherrschen, darf davon ausgegangen werden, dass man gerade in dieser Gruppe schnell Anschluss findet und sich durchaus zu wehren weiß….


Nach versuchtem Mord:

Zwölfjährige Palästinenserin aus israelischer Haft entlassen

Eine zwölfjährige Palästinenserin ist am Sonntag nach mehr als zwei Monaten aus israelischer Haft entlassen worden. Sie sei die jüngste weibliche Gefangene in israelischer Haft gewesen, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa. Ein Sprecher der israelischen Gefängnisbehörde bestätigte die Freilassung….


Wirtschaft:

Deutsch-israelischer Business-Talk der Wirtschaftsförderung

Über 40 Gäste, darunter Vertreter namhafter israelischer und deutscher Unternehmen, trafen sich zum zweiten Mal auf Einladung der Wirtschaftsförderung Frankfurt. Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßte die Gäste im Namen der Stadt und betonte in seiner Ansprache, dass die israelische Business Community eine wichtige Rolle in Frankfurt spielt: „Es sind nicht nur politische Kontakte, die das Fundament der deutsch-israelischen Beziehung in Frankfurt gelegt haben. Es sind vor allem die erfreulichen vielschichtigen zwischenmenschlichen Verbindungen und das beidseitige Engagement einzelner Bürger“….


Auseinandersetzungen in Jerusalem:

Polizei verweist Juden vom Tempelberg

Auf dem Tempelberg in Jerusalem gilt derzeit ein Gebetverbot: Juden und andere nicht-muslimische Besucher dürfen den Hügel zwar besuchen, dort aber nicht beten. Nicht alle halten sich daran. In Jerusalem haben israelische Sicherheitskräfte am Sonntagmorgen mehrere jüdische Besucher des Tempelbergs verwiesen. Sie hatten laut örtlichen Medienberichten versucht, entgegen der geltenden Regeln öffentliche Gebete vorzunehmen….


Neumünster:

Minister unterstützte die Gegendemo

Prominente Unterstützung aus der Landespolitik bekamen am Sonnabend die Gegendemonstranten, als sie sich stundenlang einer Anti-Flüchtlings-Kundgebung auf dem Parkplatz an der Rudolf-Weißmann-Straße in den Weg stellten: Umweltminister Robert Habeck ließ es sich nicht nehmen, selbst Flagge zu zeigen. Gegen 13 Uhr verließ er den Landesparteitag der Grünen in der Stadthalle und griff auf der Kundgebung des Bündnisses gegen Rechts selbst zum Mikrofon. Eindringlich warnte der Landespolitiker vor Rassismus sowie Antisemitismus und dankte den Gegendemonstranten für ihr Engagement. Zudem lobte er die Arbeit in der Flüchtlingshilfe….


WATCH LIVE:

Thousands attend priestly blessing ceremony at Western Wall

Thousands of people flocked  to the Western Wall in Jerusalem’s Old City Monday for the traditional Birkat Kohanim ceremony, the priestly blessing, held annually on the intermediate days of  Passover and Succot. The custom sees hundreds of Cohens (priests), descended from the biblical figure of Aaron and the Israelite tribe of Levi, raise their hands within their prayer shawls and bless the masse….( auf der Startseite unserer Webseite sind die Kameras seit Langem verlinkt! WD)


Jordanien:

Stop Jews from visiting Temple Mount or face consequences

The Jordanian government warned on Monday that there would be „serious consequences“ if Israel continues to allow Jews to ascend the Temple Mount following a busy Sunday where over 100 Israeli Jews visited the holy site in honor of the first of the intermediary days of Passover, Israel Radio reported. Amman’s government spokesperson Mohammed am-Momeni told Jordanian media that „the Israeli occupation and settlers are violating the rights of the worshipers at Al-Aksa.“….


Jerusalem:

Fear and faith in Jerusalem’s Old City

Amid the specter of an unrelenting terrorism wave that is as unpredictable as it is brutal, thousands of Jewish and Christian pilgrims nonetheless traversed the Old City’s ancient streets on Sunday on Passover and the Greek Orthodox Palm Sunday with varying degrees of fear and faith. “We are all concerned about our freedom in our land of Israel, and our capital of Jerusalem, which we love,” said Rachel Agiv, a Tel Aviv resident who says she visits the Old City three times a year on holidays….


Israel hilft:

Israeli humanitarian charity sets up field hospital in quake-torn Ecuador

The Israeli humanitarian aid charity IsraAid set up a field hospital in a village in Ecuador in the wake of a 7.8 magnitude earthquake that killed 654 and injured thousands. The field hospital was set up in the coastal village of Canoa, where 98 percent of the buildings were destroyed in the initial April 16 earthquake that hit Ecuador’s Pacific coast. A 6.2 magnitude earthquake struck four days later, on Wednesday….


Einladungsprogramm:

‘No Oleh Alone’ program makes Passover matches

On a night when Jewish families around the world get together for a traditional Passover Seder, the holiday can be a difficult time of year for lone olim. This year, however, the newest oleh organization on the block sought to change that with its “No Oleh Alone” Passover placement initiative. Thanks to the nonprofit organization Keep Olim in Israel, over 100 olim of all ages, locations and backgrounds were matched with host families for the holiday….


Geschichte:

A timely reminder of the Exodus: Ancient Egyptian scarab seal found near Haifa

As Jews around the globe commemorate the ancient Israelites’ exodus from Egypt during Passover, a relic of a Pharaonic dynasty from some 3,500 years ago was found in northern Israel’s Tel Dor. The University of Haifa announced on Sunday the discovery of a rare scarab seal belonging to a senior official of the Thirteenth Pharaonic Dynasty, which reigned in Egypt during the 18th-17th centuries BCE….


Israel – USA:

The Israeli-American connector

As national chairman of the Israeli-American Council, an umbrella group of Israelis living in the US, the Los Angeles-based Adam Milstein sees himself as the „connector“ between Israel and the US, and at the forefront of fighting the anti-Israel BDS movement. „We are the nexus between the Israeli and American people,“  the affable Milstein says in an interview with Jerusalem Post editors during a recent visit to Jerusalem. „We feel that the Israeli American community is equipped and has the information necessary to lead the fight against BDS.“….


Steinbrüche geschlossen:

Palestinians to turn to High Court over closure of quarries

The Palestinians of Fajar plan to turn to the High Court of Justice over the IDF’s closure last month of around 30 quarries, their attorney Rony Salman told The Jerusalem Post on Sunday.  “The crackdown puts the livelihoods of up to 3,500 workers at risk,” Human Rights Watch said in a report that it issued last week. The Civil Administration told the Post that the Beit Fajar quarries are illegal, hazardous and under demolition orders….


Umwelt:

Nation celebrates spring festival at natural wonders

The country has gone into full vacation mode as parks, forests, nature reserves and archeological sites welcomed some 430,000 visitors on Sunday, the first day of Hol Hamoed, the intermediate days of Passover. According to the Israel Nature and Parks Authority, 180,000 people visited the nation’s parks and nature reserves while another 250,000 visited parks maintained by Keren Kayemeth LeIsrael-Jewish National Fund. Before noon, the INPA had reported that 50,000 people had already visited its sites….