Aktuelles vom 26-03-2015

26.03.2015                     06.Nissan 5775

Neue Nachrichten:

Regierungsbildung:

Netanjahu erhält Auftrag zur Regierungsbildung

​Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hat Benjamin Netanjahu mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Netanjahus Likud-Partei hatte in der Wahl am 17. März mit 30 Mandaten die meisten Sitze in der neuen Knesset erhalten. Netanjahu hat 28 Tage Zeit, um seine vierte Regierung zusammenzustellen. Sollte ihm das nicht gelingen, kann der Präsident diese Frist um zwei weitere Wochen bis zum 6. Mai verlängern. Die Koalitionsverhandlungen werden voraussichtlich an diesem Donnerstag beginnen….

 

Kernkraft:

Russland schließt brisanten Atom-Deal in Nahost

​Jordanien hat beim staatlichen russischen Atomkonzern Rosatom den Bau eines großen Kernkraftwerks mit zwei Reaktorblöcken in Auftrag gegeben. Eine entsprechende Regierungsvereinbarung wurde jetzt in Jordaniens Hauptstadt Amman unterzeichnet.

Den Planungen zufolge soll das erste jordanische Kernkraftwerk im Jahr 2022 ans Netz gehen. Rosatom übernimmt die Belieferung der Reaktoren mit Kernbrennstoff sowie die Rückführung der verbrauchten Brennelemente nach Russland. Die Investitionssumme wurde mit zehn Milliarden US-Dollar angegeben….

 

Leitartikel:

Deutschland kann mehr

Es ist ein wunderbarer Naher Osten, der da am Horizont sichtbar wird: Der Atomdeal mit dem Iran beseitigt endlich die Ängste der Golfstaaten und Israels vor einem nuklear gerüsteten Erzfeind. Die Aufhebung der Sanktionen beflügelt Irans das Wirtschaft. Eine befreite Mittelschicht nimmt sich neue Freiheiten, und die herrschenden Kleriker und Paramilitärs hüten sich, den Aufbruch mit Repressionen zu beschädigen, weil sie daran mitverdienen. Die Entspannung befördert Handel und Wandel in der Region. Der Terror, der nun niemandem mehr nützt, wird gemeinsam besiegt. So könnte es werden. Und es wäre nicht weniger als ein Geschenk an die Menschheit, wenn dieser Traum von Transformation wahr würde, den die Regierung von Barack Obama in ihren Verhandlungen mit dem Iran verfolgt. Aber die Realität enthält schon alle Elemente des folgenden Albtraum-Szenarios….

 

Regierungsbildung:

Netanjahu hat Regierungsmehrheit

Der bisherige israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat nach Angaben des Präsidialamts in Jerusalem eine klare Mehrheit sicher, um auch die nächste Regierung zu bilden. Der Chef der konservativen Likud-Partei werde von mindestens 67 der 120 Abgeordneten des neuen Parlaments unterstützt, sagte Präsidentensprecher Jason Pearlman gestern. Zuvor hatte Staatschef Reuven Rivlin zwei Tage lang Konsultationen mit den zehn Fraktionen in der vergangenen Woche neugewählten Knesset geführt, die am 31. März erstmals zusammentreten wird….

 

Arabische Welt:

Nach dem Frühling

Das Festival "Arabien im Fokus" stellt aktuelle künstlerische Strategien in der arabischen Welt vor.

Der junge Ägypter Ramy Essam sang im Frühjahr sein Lied "Irhal!" (Verschwinde!) auf dem Tahrir-Platz in Kairo. Hunderttausende stimmten mit ein – sie forderten Husni Mubaraks Rücktritt. Mittlerweile ist Essams Lied als Hymne der ägyptischen Massenproteste in die jüngste Geschichte eingegangen. Nachdem die Armee den Protest gewaltsam auflöste, folgten für den Musiker Verhaftung, Folter und schließlich Exil in Schweden….

 

Palästinenser:

Auf ewiger Suche – Mahmud Abbas wird 80

​Kein Staatsbankett, kein Feuerwerk und nicht einmal eine zünftige Parade seiner Sicherheitskräfte: Wenn Mahmud Abbas, den fast alle Abu Masen nennen, an diesem Donnerstag seinen 80. Geburtstag feiert, dann wird in seinem Palästinenser-Reich die ganz alltägliche Eintönigkeit zelebriert. Der Geburtstag des Präsidenten sei eine "Privatsache", heißt es in Ramallah, und wahrscheinlich steht nicht einmal dem Jubilar selber der Sinn nach einer Feier. Denn außer dem Geburtstag hat sich bis heute wenig gerundet im Leben des Mahmud Abbas….

 

Krieg in Syrien:

Rebellen nehmen syrische Weltkulturerbe-Stadt Bosra al-Scham ein

Aufständische in Syrien haben die strategisch wichtige Stadt Bosra al-Scham eingenommen haben. Die Stadt liegt zwischen der jordanischen Grenze und der syrischen Hauptstadt Damaskus. Bosra zählt zum Weltkulturerbe der Unesco. Unter anderem befinden sich in der Stadt eine historische Zitadelle und wichtige archäologische Stätten. Aktivisten berichten, dass wichtige historische Stätten unversehrt geblieben sein sollen. Doch wurden zum Beispiel historische Märkte zerstört. Unter den Rebellen sollen neben nicht-islamistischen Oppositionellen auch Mitglieder eines Ablegers der Terrororganisation al-Qaida gewesen sein….

 

Was völlig Neues:

Amnesty wirft Hamas Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg vor

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft bewaffneten Palästinensergruppen wie der Hamas Kriegsverbrechen im jüngsten Gaza-Krieg vor.

In dem 50-tägigen Konflikt zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas im Juli und August 2014 seien Tausende Raketen und Granaten auf Wohngebiete in Israel abgefeuert worden, heißt es in einem Bericht der Organisation. Dabei seien insgesamt sechs Zivilisten in Israel getötet worden, unter ihnen ein vierjähriger Junge. Auch auf palästinensischer Seite habe es durch den wahllosen Beschuss mit Raketen und Mörsern durch bewaffnete Gruppen zivile Opfer gegeben….

 

Sportverein Makkabi:

"Entscheidend ist, was einer kann"

​Für Salomon Korn, Vorstandsvorsitzende der jüdischen Gemeinde in Frankfurt, ist Makkabi Frankfurt ein Beispiel für die große Integrationskraft des Sports. Im FR-Interview spricht er über das Miteinander der Religionen im Verein und den Antisemitismus in Sportvereinen….

 

Cyber-Attacken:

‘States preparing cyber-attack options to cripple enemies’ infrastructure’

States are increasingly setting up cyber-attack options targeting their enemies’ critical systems, a senior cybersecurity expert warned in recent days. Col. (res.) Gabi Siboni, who directs the cybersecurity program at the Tel Aviv-based Institute for National Security Studies (INSS), told The Jerusalem Post this week that states are preparing “red button” options that can be pushed in the event of a full-scale cyber attack….

 

Regierungsbildung:

Kahlon cancels coalition meetings with Likud

Moshe Kahlon, head of the Kulanu party, cancelled his Thursday meetings with Likud representatives that were meant to help form the next government coalition. He made the decision late Wednesday night after he said that the Likud had already started to assign positions, saying their choices would hurt efforts to lower housing prices and the cost of living….

 

Gaza:

Amnesty International charges Palestinians with war crimes during Gaza conflict

​Palestinian armed groups committed war crimes by indiscriminately firing rockets at civilians in Israel during the conflict between Israel and Hamas last summer, Amnesty International alleges in a report to be published on Thursday. This is the first report by the London-based human rights group that specifically focuses on Palestinian rocket fire from Gaza….

 

Jemen:

Saudi Arabia, allies, launch air campaign in Yemen against Houthi fighters

​Saudi Arabia launched air strikes in Yemen on Thursday in coalition with Gulf region allies to counter Iran-backed forces besieging the southern city of Aden, where the US-supported Yemeni president had taken refuge. Shortly after the kingdom's ambassador in Washington announced the military action, unidentified warplanes launched an attack on the Yemeni capital Sanaa's airport and its al Dulaimi military airbase, residents and an official said….

 

US-Strategen:

Obama campaign interference backfired

​US-President Barack Obama inadvertently helped Prime Minister Benjamin Netanyahu's re-election by interfering in the March 17 race, Democratic and Republican strategists who advised Israeli parties said in recent days. The Obama administration has been increasingly critical of Netanyahu since he won the election. The statements by the strategists indicated that the president only has himself to blame….

 

Die Linken:

German party’s petition to recognize Palestinian state ‘won’t pass’

​The Israeli Embassy spokeswoman in Berlin told The Jerusalem Post on Wednesday that a resolution submitted last week by Bundestag deputies from the Left Party – the largest opposition party in the parliament – calling on the Merkel administration to recognize an independent Palestinian state with full membership in the UN would not pass. “The motion was initiated by one group of the Left Party, and it is not in line with the official position of the German government toward this subject,” she said….

 

Arabische Welt:

Riad und die Risiken im Jemen

​Saudi-Arabien hat an der Grenze zum Jemen Truppen zusammengezogen. Nach dem Hilferuf des jementischen Präsidenten scheint eine Intervention nicht ausgeschlossen. Doch die birgt Risiken für die gesamte Region.

Wo ist Abed Rabbo Mansur Hadi, der gewählte Präsident des Jemen? Vermutlich an einem unbekannten Ort in der Hafenstadt Aden, vielleicht aber auch im Ausland. Kaum jemand im Jemen kann und will darauf eine Antwort geben, allein die engsten Vertrauten des Poltikers sind eingeweiht. Doch der Umstand, dass Hadi sich nach seiner Flucht Ende Januar aus Sanaa nun genötigt sieht, den heranrückenden Huthi-Rebellen zum zweiten Mal zu weichen, zeigt, wie dramatisch die Lage in dem Land ganz im Süden der arabischen Halbinsel ist….

 

Schlussrunde in Lausanne:

Atomstreit und (k)ein Ende?

​Die Atomverhandlungen mit Iran gehen in die Endrunde. Heute treffen sich US-Aussenminister Kerry und sein iranischer Amtskollege Zarif erneut in Lausanne. Die Chancen, dass sie einen Durchbruch im jahrzehntelangen Atomstreit finden, sind intakt….

 

Universitäten:

Jüdisch auf dem Campus

​Es nervt ihn einfach. Er hat keine Lust, alleine das Judentum zu repräsentieren. Ziemlich häufig werde er um Statements zu jüdischen und religiösen Themen gebeten, sagt André Ufferfilge, der an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf studiert. Dabei ist er überhaupt kein Sprecher einer jüdischen Hochschulgruppe oder dergleichen. So etwas gibt es an seiner Uni nicht….

 

Organisation:

Einsteins Nachfolgerin

Sie ist fast immer mit dem E-Bike unterwegs. »Ich habe nicht die Geduld, mit dem Bus zu fahren«, sagt Andi Gergely. Seit mehr als einem Jahr wohnt sie in Jerusalem, das hat das neue Amt mit sich gebracht: Die 26-jährige Ungarin ist Präsidentin der World Union of Jewish Students (WUJS), des Weltverbands Jüdischer Studierender….

 

Debatte:

Mit Kippa, immer und überall?

Ja, als Ausdruck des Stolzes – meint Rabbiner Apel.
Nein, sie ist nur Symbol – findet Rabbiner Rothschild.
PRO:

Wenn ich auf den Straßen von Dortmund unterwegs bin und dabei wie gewöhnlich meine Kippa trage, werde ich oft von Nichtjuden angehalten. Sie grüßen mich auf Hebräisch mit »Schalom«, und sie alle vermitteln mir die gleiche Botschaft: »Fürchtet euch nicht – es gibt keinen Grund, sich zu verstecken!« Und wenn ich andere Juden treffe, dann gibt meine Kippa ihnen sofort einen Grund zum Stolz, zur Freude und zur Identifikation mit ihrem eigenen Judentum….

 

Beth Shalom:

Etabliert und selbstsicher

Die liberale Gemeinde in München feierte ihr 20-jähriges Bestehen.

Die Feier findet im großen Hubert-Burda-Saal der Israelitischen Kultusgemeinde München statt. Ein Statement. Die liberale jüdische Gemeinde Beth Shalom dankt für die »kostenlose Überlassung« und feiert voller Selbstbewusstsein ihr 20-jähriges Bestehen und damit die »Rückkehr des progressiven Judentums« in die Stadt. Fast 300 Menschen sind gekommen und feiern an festlich gedeckten Tischen mit….

 

Extremismus:

Wir müssen reden

Warum wir trotz gewaltbereiter Islamisten das Gespräch mit Muslimen suchen sollten. Wir leben heutzutage in multireligiösen und multiethnischen Gesellschaften, aber wir wissen nicht immer viel über »die anderen«. Gerade über den Islam ist unser Wissen nach wie vor beschränkt. Muslime werden meist als eine große, homogene Einheit verstanden. Es gibt aber nicht »die« Muslime, so wie es auch nicht »die« Juden gibt. Und es gibt auch nicht nur eine einzige Auslegung, Strömung oder Praxis im Islam, so wie auch das Judentum vielfältig ist….

 

Geschichte:

Siebenflammige Prophezeiung

​Über vier Meter hoch und breit ist der mittelalterliche Bronzeleuchter in der Gertraud-Kirche. Der Kandelaber aus der Zeit um 1375 ist einer der größten mittelalterlichen Leuchter überhaupt und einzigartig in seiner Gestaltung.

Seinen Ursprung hat der Leuchter im Judentum: Die christliche Kirche übernahm einige Traditionen für ihren Gottesdienst aus der jüdischen Religion. So werden zum Beispiel die gleichen Psalmen aus dem Alten Testament gebetet, aber auch liturgische Gegenstände, wie der große siebenarmige Leuchter aus dem Jerusalemer Tempel, wurden seit dem Mittelalter in den Kirchen nachgebildet. Der älteste bekannte Kandelaber dieser Art ist über 1000 Jahre alt und steht im Essener Münster. Auch der Frankfurter Leuchter steht in dieser Tradition, fällt jedoch durch seine ungewöhnliche Form auf….

 

Offenbach:

Eigentor mit Werbeslogan

​Auf der Facebook-Seite eines türkischen Fußballvereins in Offenbach ist mit einem antisemitischen Slogan geworben worden: "Lass dein Geld nicht bei der jüdischen Allianz-Versicherung!" Dem Verein drohen harte Konsequenzen….

 

Rückblick:

Zum 30. Todestag Marc Chagalls

Marc Chagall wurde am 7. Juli 1887 in dem Dorf Liosno nahe der weißrussischen Stadt Witebsk als Sohn russisch-jüdischer Eltern geboren. Sein ursprünglicher russischer Name war Moische Chazkelewitsch Schagalow. Vor allem die mystische biblische Welt seiner Kindheit bildete die Grundlage seiner frühen Arbeiten. Im Jahre 1908 begann Chagall ein Studium an der kaiserlichen Kunstakademie „Gesellschaft zum Schutze der Künste“. Leon Bask, einer seiner damaligen Lehrer, brachte ihm französische Maler wie Paul Cezanne, Paul Gauguin oder Vincent van Gogh näher….

 

​Kino:

Geschichts-Doku über Auschwitz-Prozess

Der Dokumentar-Film „183 Tage. Der Auschwitz-Prozess“ greift den größten Strafprozess der deutschen Nachkriegsgeschichte auf. Anhand vier Angeklagter, die im Konzentrationslager verantwortlich waren, arbeitet der Film die Geschichte exemplarisch auf….

 

Kontakt zu Wählern:

Vier Araber mit den höchsten Ausgaben

Vier arabische Abgeordnete haben im vergangenen Jahr am meisten Geld für die Kontaktpflege zu den Wählern ausgegeben. Tourismusminister Usi Landau hingegen machte überhaupt nicht von dem dafür vorgesehenen Budget Gebrauch. Die Kontakte der Politiker zur Bevölkerung sind ein eigener Posten im Haushalt der Knesset. Am Mittwoch wurde der Jahresbericht 2014 veröffentlicht. Demnach führt der Araber Dschamal Sahalka (Balad) die Liste der Abgeordneten an, die am meisten Geld darauf verwandt haben. Er verbrauchte umgerechnet rund 25.000 Euro. Davon nutzte er nahezu 13.000 Euro für die Miete des parlamentarischen Büros….

 

Hilfe:

„IsraAID“ hilft Vanuatu

​Die israelische Hilfsorganisation „IsraAID“ leistet dem Inselstaat Vanuatu Katastrophen-Hilfe. Der Zyklon „Pam“ hatte vor knapp zwei Wochen mehrere Inseln im Südpazifik verwüstet.

Erste Einsatzkräfte reisten bereits am 15. März in den Urlaubsort Eratap, den der Taifun unter anderem getroffen hatte. Außerdem trafen sie sich in der Hauptstadt Port Vila mit Regierungsvertretern und UN-Mitarbeitern, um die Einsätze zu koordinieren. Außerhalb der Hauptstadt würden am dringendsten Trinkwasser und Lebensmittel benötigt, heißt es in einer Mitteilung des israelischen Außenministeriums. Die Hilfe sei ein „Rennen gegen die Zeit“, um die Menschen vor Tod durch Hunger und Durst zu bewahren….

 

Sicherheit:

Versuchter Mord: Hamas-Anhänger muss in Haft

Ein israelisches Gericht hat einen Hamas-Kämpfer zu fünfzehneinhalb Jahren Haft verurteilt. Er war während des Gaza-Konfliktes im Sommer 2014 an einem versuchten Anschlag auf Soldaten beteiligt. Am 27. August legten mehrere Hamas-Kämpfer im Gazastreifen einen Hinterhalt gegen israelische Soldaten. Einer von ihnen war Mohammed Abu Saradsch, der sich in einem Haus neben einer Moschee verschanzte. Er war unter anderem mit einem Sprengsatz bewaffnet. Andere Palästinenser lauerten unterdessen in einem Tunnel nahe eines Kindergartens, weil sie Israelis entführen oder töten wollten. Doch der Plan wurde vereitelt – und nun muss Saradsch für fünfzehneinhalb Jahre ins Gefängnis….

 

Mit Haftbedingung unzufrieden:

Rabin-Mörder fordert DVD-Player

​Der Mörder des ehemaligen israelischen Premierministers Jitzhak Rabin, Jigal Amir, wünscht sich bessere Haftbedingungen. In einer Petition fordert er seinen DVD-Player zurück. Nur über den DVD-Spieler könne er Fotos von seinen Neffen und seiner Familie sehen, Filme schauen, Musik oder Lektionen aus der Torah hören. Seine entsprechende Petition richte sich an das Verwaltungsgericht, schreibt die Tageszeitung „Jerusalem Post“. Gefängnissprecherin Sivan Weitzmann erklärt jedoch, die Leitung habe noch keine Informationen erhalten, dass das Schreiben das Gericht erreicht hat….

 

Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel:

„Wir wehren uns gegen undifferenzierte Kritik“

​Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung weist Vorwürfe von sich, Organisationen zu unterstützen, die zum Boykott Israels aufrufen. Der Politologe Gerald Steinberg hatte zuvor NGOS und politischen Stiftungen aus Deutschland vorgeworfen, sie würden durch ihre Arbeit Antisemitismus fördern….

 

​Video des Tages:

Der Frühling kommt

Nach dem langen Winter scheint jetzt der Frühling in Israel anzubrechen. Im Jordantal machen sich die Bauern schon an die Arbeit und für Wanderer und Filmemacher ist jetzt die beste Zeit des Jahres, um zu sehen wie das Heilige Land aufblüht….

Hier das Video!

 

​Kaum zu glauben:

Schweiz will angeblich Hamas sponsern

Die Schweiz hat der Hamas angeblich ein großzügiges Finanzpaket versprochen, nachdem die versprochenen Milliarden anderer Länder für einen Wiederaufbau in Gaza ausgeblieben sind. Nach Angaben von palästinensischen Beamten, die zum israelischen Nachrichtenportal NRG sprachen, will die Schweiz die Gehälter von tausenden Hamas Funktionären zahlen, auch wenn viele von diesen bekannte Terroristen sind….

 

Palästinenser:

Sehnsucht nach Frieden, Angst vor Vergeltung

Es ist nicht Aminas erste Reise nach Israel. Zusammen mit anderen jungen Leuten aus dem Gazastreifen hat sie schon an mehreren Projekten teilgenommen, die Israelis und Palästinenser zusammenbringen wollen. Im Januar 2015 aber kommt Amina zum ersten Mal nach Tel Aviv. Sie lernt die Offenheit der israelischen Gesellschaft kennen, in der jeder seine Meinung sagen darf, ohne Angst vor Repressalien haben zu müssen. Wir sitzen miteinander auf einem Balkon, unser Blick geht über Israels Küstenperle. Amina ist tief berührt und spricht davon, wie sie eine innerliche Verwandlung erlebt. „Ich habe jetzt ein Leben vor Tel Aviv und eines nach Tel Aviv“, sagt sie. „In Gaza werden wir unaufhörlich manipuliert, die Israelis als böse anzusehen. Aber Israelis und Palästinenser haben so viel gemeinsam. Es gibt keinen Grund, warum wir nicht in Frieden leben können.“….

 

"Friedliches" Hebron:

Terror attack thwarted after bomb found near Hebron's Cave of the Patriarchs

​Border Police thwarted a terror attempt near the Cave of the Patriarchs in Hebron after discovering an explosive around their guard station. On Wednesday night, Border Police performed a search of the area around the guard station, located very close to the famous holy site where both Jews and Muslims pray. During the search, they found the explosive device, a pipe bomb….

 

Wissenschaft:

Elusive answer to length of Saturn’s day reached with TAU, Weizmann team

​Israeli scientists have solved the longtime puzzle of when the sun rises on the planet Saturn. Planetary sciences experts at Tel Aviv University and the Weizmann Institute of Science in Rehovot published a paper on the matter in the prestigious journal Nature on Wednesday night….

 

Edirne:

Turkey unveils Great Synagogue as Jewish population fades

A five-year, $2.5 million government project has restored the synagogue's lead-clad domes and resplendent interior ahead of its Thursday re-opening. When the d​omes of Edirne's abandoned Great Synagogue caved in, Rifat Mitrani, the town's last Jew, knew it spelled the end of nearly two millennia of Jewish heritage in this Turkish town….

 

Kapituliert:

French company quits Jerusalem cable car project

​For political reasons, the French company SAFEGE has withdrawn from the Jerusalem cable-car project, which is largely located over the Green Line. After two years of involvement in the project during the feasibility-study stage, the company decided to forgo any further participation, Le Figaro. The decision was made “to avoid any political interpretations”, a representative of SAFEGE’s parent company, Suez Environnement, told the newspaper….

 

Siedlungen:

Government freezes construction of 1,500 units in Jerusalem’s Har Homa

Defying Prime Minister Benjamin Netanyahu’s preelection declaration that building in the capital would continue unabated, the Jerusalem Municipality on Wednesday stated that the planned construction of some 1,500 apartments in the capital’s southeastern Har Homa neighborhood has been frozen. While no rationale for the freeze was provided, the municipality issued a brief statement Wednesday afternoon saying that the plan has been “dropped from the agenda of the Interior Ministry’s local planning committee”. It remains unclear if, or when, the contentious project will be resumed….

 

Friedensgespräche:

Official EU paper urges Israel, PA to restart talks

​The European Union urged Israelis and Palestinians on Wednesday to quickly restart the diplomatic negotiations, even as the annual report from EU consuls-general in Jerusalem was again leaked out and once again included a series of recommendations designed to limit Israel’s sovereignty in its capital. In a series of annual reports assessing progress on democracy and human rights in countries in its European Neighborhood Policy, the EU called on Israel to make “every effort to ensure an early resumption of the Middle East peace process”, to “ensure respect for the principles of international law and human rights in the occupied territories”, and to continue and increase “it’s efforts to ensure the equality of all Israeli citizens”….

 

​Regierungsbildung:

Countdown to coalition begins after Rivlin gives PM mandate

The Likud will beginn marathon negotiations with five potential coalition partners at the Knesset on Thursday, after President Reuven Rivlin formally tasked Prime Minister Benjamin Netanyahu Wednesday night with forming Israel’s 34th government. Likud negotiators are expected to meet all day with representatives of Kulanu, Bayit Yehudi, Shas, Yisrael Beytenu, and United Torah Judaism, in an effort to form a new governing coalition by Independence Day Eve (April 22). The holiday coincides with the deadline for forming a coalition after the likeliest candidate receives a 28-day mandate from the president….

 

Neue Knesset-Abgeordnete:

Ayelet Nahmias-Verbin

Name: Ayelet Nahmias-Verbin
Party: Zionist Union (Labor)
Age: 44 Hometown: Tel Aviv
Family status: Married, three children
Profession before becoming an MK: Lawyer in training, chairwoman of an irrigation company called Tavlit.
Why did you decide to enter politics? I have been in politics since I was 20, when I was a student….

 

Türkei:

Turkish caricaturists fined for implying Erdogan is gay

Prosecutors launched the indictment after a citizen complained that hand signal depicted in cartoon, commonly used in Turkey to insult homosexuals, was against the country's moral values.​…

 

Jemen:

Saudi-led coalition strikes Yemen, declares airspace a 'restricted zone'

Saudi Arabia launched air strikes in Yemen on Thursday in coalition with Gulf region allies to counter Iran-backed forces besieging the southern city of Aden, where the U.S.-supported Yemeni president had taken refuge. The operation's allied command has warned foreign ships from approaching Yemeni ports and declared Yemen's airspace a "restricted space," the Saudi-owned al-Hadath television channel said….

 

Kino:

Iran film on Mohammed as a young boy stirs controversy before it wraps

​Here in this Persian replica of Mecca, built at the cost of millions of dollars, an Iranian film company is attempting to offer the world a literal glimpse of the Prophet Mohammed despite traditional taboos against it. The movie "Mohammed, Messenger of God" already recalls the grandeur — and expense — of a Cecil B. DeMille film, with the narrow alleyways and a replica Kaaba shrine built here in the remote village of Allahyar….

 

Zeitumstellung:

Summertime, and the clocks are changing: Israel to enter daylight saving time

​Daylight saving time will come into effect two hours after midnight Thursday, as clocks are moved forward one hour from 2 A.M. to 3 A.M. Most Israelis will not have to make any adjustment to their smartphone, tablet or computer as their operating systems are already programmed to alter the clock automatically. In any case they’re advised to make sure the clock is set on “automatic” and not on the Athens time zone, as the Greek summer time will only come into effect two days later, on March 29….

 

Diplomatie & Sicherheit:

Suspended tax transfers leave Palestinian economy on the brink

​Israel's decision to withhold $130 million a month in revenue collected on behalf of the Palestinians is strangling the economy and leaving the banking system dangerously exposed, the Palestinian central bank governor said on Wednesday. Israel stopped the transfer of revenues from tax and customs duties in January in protest at the Palestinians' move to join the International Criminal Court from April 1, when war crimes charges may be filed against Israel….

 

Wirtschaft:

Threatened with estate tax, Israel's rich are taking precautions

​Moshe Kahlon, the presumed finance minister in Prime Minister Benjamin Netanyahu’s next government, is at best weeks away from starting work, but already Israel’s wealthiest are taking precautions in case Kahlon makes good on his promise to impose an estate tax. Faced with a large part of their estates ending up with the tax authorities, many have already begun approaching lawyers and accountants to find ways of circumventing any new tax….