Aktuelles vom 26. Juli 2016 – 20 Tammus 5776

Neue Nachrichten:

Trotz gegenteiliger Wahrnehmung:

Israel ist heute besser vernetzt als je zuvor

Das Bild vom allseits isolierten Land ist falsch: Selten unterhielt der jüdische Staat so enge Beziehungen in alle Teile der Welt. Das ist nicht zuletzt das Verdienst von Premier Netanjahu. Weitgehend unbemerkt von einer durch weltpolitische Krisen in Atem gehaltenen Öffentlichkeit gab es bei den Vereinten Nationen kürzlich ein Ereignis von historischer Dimension. Erstmals wurde Israel in den Vorsitz über einen der sechs Hauptausschüsse der UN-Generalversammlung gewählt: den Rechtsausschuss. Mit 109 von 153 Stimmen fiel das Wahlergebnis zudem sehr deutlich aus. Und das, obwohl die palästinensische Delegation alles daran gesetzt hatte, eine Blockadefront gegen das als „zionistischer Aggressorstaat“ denunzierte Israel zu mobilisieren. Doch die erfolgreiche Kandidatur des jüdischen Staats zeigt, dass die „automatische Mehrheit“ gegen ihn in den UN nicht mehr funktioniert. Auf sie hatten sich Israels Feinde spätestens seit der schändlichen Resolution von 1975, die Zionismus mit Rassismus gleichsetzte, stets verlassen können….


Antisemitismus 2016:

Das neue Unbehagen in jüdischen Gemeinden

Fast ein dreiviertel Jahrhundert nach Auschwitz könnte man meinen, alles sei gesagt über den Antisemitismus. Eine internationale Tagung in Berlin scheint das Gegenteil zu beweisen. Demnach gibt es immer wieder neue Erscheinungsformen des Antisemitismus. „Also den mittelalterlichen religiösen Antijudaismus, wonach die Juden das Volk der Gottesmörder sind, das ist eigentlich nicht mehr ernst zu nehmen. Das erlebt man auch in stark christlich-religiösen Kreisen eigentlich nicht mehr.“ Antisemitismusforscher Olaf Glöckner vom Moses-Mendelssohn-Zentrum in Potsdam weiß um das Auf und Ab antisemitischer Argumentationsmuster. Der christliche Antijudaismus tritt kaum noch in Erscheinung, sicherlich auch das Ergebnis einer „Theologie nach Auschwitz“….


Gestorben:

Eine der letzten „Gerechten“: Edeltrud Posiles tot

Eine der letzten lebenden österreichischen „Gerechten unter den Völkern“ ist tot. Die Wienerin Edeltrud Posiles starb am Samstag im Alter von 100 Jahren. Als „Gerechte“ werden Nichtjuden geehrt, die unter Lebensgefahr Juden retteten. Die Israelitische Kultusgemeinde gab den Tod der Wienerin am Montag per Aussendung bekannt. Edeltrud Posiles starb im Maimonides-Zentrum, der Seniorenresidenz der Kultusgemeinde, wo sie ihre letzten Lebensjahre verbrachte. Anfang Juni feierte sie dort noch ihren 100. Geburtstag….


REISEN:

»Israel ist ein gutes Land für Bahnfahrer«

Herr Scheibler, Sie sind Zugblogger und berichten über Bahnreisen durch alle Welt, jüngst auch aus Israel. Wie sind Sie denn als Eisenbahnfan nach Israel gekommen?
Nach Israel mit der Bahn? Momentan ist das schwer, wegen der Situation im Nahen Osten, vor allem wegen des Bürgerkriegs in Syrien. Aber bis zum Kriegsausbruch dort war das recht leicht: von Deutschland mit dem Zug nach Ankara, dort umsteigen in einen Zug nach Damaskus oder Aleppo, dann weiter nach Jordanien, mit dem Bus über die Grenze, und schon ist man in Israel….


Kommentar:

Immer wieder verstören Demos von Türken die Öffentlichkeit

Türkische Fahnen am Perlach, Reden auf Türkisch, Allahu-Akbar-Rufe – es war nicht das erste Mal, dass eine türkische Demonstration die Augsburger verstörte. Vor zwei Jahren waren viele über den aggressiven Ton bei einer Anti-Israel-Demo entsetzt, bereits zuvor schockierten bei einer Demonstration Holocaust-Plakate. Auch antikurdische Demonstrationen gab es schon, bei denen viele Sorgen vor Zusammenstößen hatten. Das Recht auf Kundgebungen – auch auf spontane – ist im Grundgesetz verankert.Augsburg musste schon ganz andere Aufmärsche aushalten als eine Kundgebung gegen einen Putschversuch. Doch die Ereignisse zeigen: Die Einwanderung führt dazu, dass Konflikte aus Herkunftsländern in Augsburg ausgetragen werden….


Schwarzwaldausflug endet mit Autoabsturz:

Mietwagen rutscht 150 Meter Abhang hinunter

Schreck zur Mittagszeit: Zwei Touristen aus Israel mussten am Montag mit ansehen, wie ihr Mietwagen bei Titisee-Neustadt von einem Parkplatz neben der Bundesstraße 500 etwa 150 Meter einen steilen Hang hinabrutschte. Bäume stoppten den Wagen….


Gipfeltreffen der Arabischen Liga:

Das gespaltene Bündnis

Jemen, Syrien, Israel – und der IS. Mit solchen Problemen im Gepäck trifft sich heute die Arabische Liga in Mauretanien. Bislang fällt sie aber kaum mit Lösungsansätzen auf. Kein Wunder, sagt Politikwissenschaftler Mohammed Said Idris im heute.de-Interview: „Sie ist als zahnloser Tiger gegründet worden.“….


Atomlieferungen an den Iran:

Israel fordert Klagen

Israel verlangt „von der ganzen Welt“ und auch von der deutschen Regierung, dass die Verantwortlichen die gegen internationales Recht verstießen, zur Rechenschaft gezogen werden. Israel befürchtet, der Iran würde in Deutschland Nukleartechnologie erwerben. Angst haben muss man aber vor einem Land mit riesigen Atomwaffenpotential und deren Führern, die erbarmungslos sind….(Sehr aufschlussreiche Kommentare! WD)


Ultraorthodoxe Aussteiger in Israel:

«Ich kann nicht zurück in die Sklaverei»

Wellen von Abwanderungen aus den streng religiösen Gemeinden gab es schon öfter in der Geschichte des Judentums. Einmal war es die verbotene säkulare Literatur, dann das Radio und das verpönte Fernsehen, denen es gelang, weltliche Verführungen in die orthodoxen Gemeinden zu bringen. Sie waren sichtbar und daher relativ leicht zu bekämpfen. Doch ein Handy hat beinahe jeder in der Tasche. «Und viele Ultraorthodoxe besitzen sogar zwei, ein offizielles, «koscheres» und ein geheimes mit dem verbotenen Internetzugang», so weiss Aron Silberberg, ein vierundzwanzigjähriger Ex-Orthodoxer, der einen Laden für Smartphones am Machane-Jehuda-Markt in Jerusalem führt….


ARD – „Youth“: (heute 23.00 Uhr)

Böse Brüder

In „Youth“ entführen zwei junge Männer eine Jugendliche und erpressen deren Eltern. So wollen sie die eigene Familie vor der Obdachlosigkeit retten….


Experten für den religiösen Witz beim KAB-Nachmittagstreff:

Pabst führt Ortsgespräch

Der Rabbiner ist beim Papst in Rom zu Gast. Plötzlich bemerkt er in der Ecke ein rotes Telefon. „Mein direkter Kontakt zum Herrn“, erklärt der Heilige Vater. Weil das der Rabbi nicht ganz glauben kann, darf er testen. Und wirklich, am anderen Ende der Leitung ist Gott. Der Rabbi ist total beeindruckt. Nach dem Gespräch will er die Gebühren erstatten. Nach einigem Hin und Her liest der Papst den Gebührenzähler ab. „Wenn Sie darauf bestehen – 50 Euro!“ Später ist der Papst beim obersten Rabbiner in Israel zu Gast. Auch dort steht ein rotes Telefon. „Das ist mein Draht zum Herrn“, kommt der Rabbi der Frage zuvor. Weil er dringend göttlichen Rat braucht, telefoniert der Papst und will dann die Rechnung begleichen. 30 Cent zeigt der Gebührenzähler. Der Papst: „Warum ist das so günstig?“ Der Rabbi: „Ortsgespräch“….


Frankfurt:

Christlich-jüdischer Dialog

Die zentrale Eröffnungsfeier der „Woche der Brüderlichkeit“ findet 2017 in Frankfurt statt. Seit 1952 machen die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit jeweils im März mit Veranstaltungen in allen Teilen des Landes auf die Zielsetzung der Gesellschaften und auf ihr jeweiliges Jahresthema aufmerksam. Bei der Eröffnungsfeier in der Paulskirche wird dann auch die Buber-Rosenzweig-Medaille an Persönlichkeiten und / oder Organisationen verliehen, die sich im christlich-jüdischen Dialog außerordentliche Verdienste erworben haben. Die Auszeichnung vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit erinnert an die jüdischen Philosophen und Pädagogen Martin Buber (1878–1965) und Franz Rosenzweig (1886–1929)….


Fünf vor acht / Demokratie:

Das Referendumsfieber schadet der Demokratie

Nicht erst die Brexit-Abstimmung hat gezeigt: Referenden eigenen sich nicht dafür, komplexe Fragen zu entscheiden. Auch weil später niemand die Verantwortung übernimmt. Treffender als irgendjemand sonst hat William Shakespeare, Kenner der menschlichen Schwächen und Versuchungen, vor 400 Jahren die zerstörerischen Turbulenzen unserer Gegenwart gekennzeichnet: „Die Zeit ist aus den Fugen, Schmach und Gram, dass ich sie einzurichten kam“, lässt er den dänischen Prinzen Hamlet sagen. Und in seinem Drama Der Sturm spricht der Königssohn Ferdinand bekümmert den Satz: „Die Hölle ist leer, und alle Teufel sind hier.“….


Jerusalem:

Pride-Parade

Auch in Jerusalem fand in der vergangenen Woche die traditionelle Pride-Parade statt. Zu der Veranstaltung am Donnerstag gab Ministerpräsident Benjamin Netanyahu eine Videobotschaft ab. „Heute ist die Gay Pride Parade in Jerusalem. Es gab einige Kontroversen in Zusammenhang mit dieser Parade, daher möchte ich meine Ansicht dazu mit Ihnen teilen. Jemanden zu lieben sollte niemals gleichbedeutend sein mit einem Leben in Angst oder Schrecken. Die LGBT-Gemeinde in der Welt war zu lange Gewalt und Einschüchterung ausgesetzt. Vor einigen Wochen wurden zig Mitglieder der LGBT-Gemeinde in Orlando von einem Terroristen mit einer fanatischen Ideologie erschossen. Wir alle haben die schrecklichen Bilder des sogenannten Islamischen Staates gesehen, der Homosexuelle von Häuserdächern wirft. Und das iranische Regime lässt sie auf öffentlichen Plätzen von Kränen hängen.


Charlotte Knobloch:

„Unsere Liebe zum Leben wird stärker sein!“

Bei einem mutmaßlich islamistischen Selbstmordanschlag wurden in Ansbach zwölf Menschen zum Teil schwer verletzt. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „München, Ansbach, Würzburg, Reutlingen – unfassbarer Hass und mörderische Lebensverachtung lassen uns in diesen Tagen nicht zur Ruhe kommen. Erneut gehen unsere Gedanken zu den Opfern und ihren Familien und wir hoffen innig, dass die zum Teil schwer Verletzten bald und vollständig genesen mögen“….


Gesellschaft:

Keine Juden, kein Segen

Die Bevölkerung Israels setzt sich aus orientalischen und europäischen Juden zusammen. An vielen Stellen gleichen Kultur, Sprache und Gewohnheiten der Orientalen denen der muslimischen Nachbarn, mit denen sie über Jahrhunderte zusammen lebten. Es ist Freitagmittag, als Sarai ihre Großeltern Sara und Jona besucht. Der Jerusalemer Stadtteil Katamon hat seinen eigenen Charme; die Gebäude sehen aus, als sei die Zeit vor einigen Jahrzehnten stehengeblieben. Die sengende Mittagshitze hat sich über die geräumige Terrasse vor der gemütlichen Wohnung der Familie Israel gelegt….


Kommentar:

RELIGIONSKRIEG ODER NATIONALER KONFLIKT?

Der Fakt, dass Palästinenser ihre getöteten Terroristen als „Märtyrer“ feiern, sollte jedem deutlich vor Augen führen, dass es sich zumindest für die Palästinenser um einen heiligen Krieg handelt. Israelis geben weniger acht auf die palästinensische Seite, die im Konflikt eher einen Religionskrieg sieht. Seit Ausbruch der jüngsten Terrorwelle wird in den palästinensischen Medien der Kampf um die Al Aksa-Moschee als ein religiöser Kampf bezeichnet….


TÜRKEI:

In Riesenschritten nach Erdoganistan

Dass Militärputsch und Demokratie sich widersprechen, habe ich selbst zweimal erlebt in meiner Geburtsstadt Istanbul, wohin es mich all die Jahre immer wieder zog. Ich würde dorthin jetzt ebenso ungern reisen wie nach Nordkorea oder Zimbabwe. Ein Staatsstreich „rettet“ keine Demokratie und „bringt keine zurück“, auch dann nicht, wenn er einen herrschsüchtigen, arroganten, erklärt anti-demokratischen Populisten aus den Angeln heben soll, der zuletzt alles falsch gemacht hat: größenwahnsinnig, eingebildet, ständig beleidigt – so erlebt das Land seinen Präsidenten Erdogan. Dazu paranoid, unberechenbar, grausam. Adieu, sonnige Türkei, Merhaba (Türkisch: Hallo), düsteres Erdoganistan….


„Nichts ist unmöglich!“:

Palestinians seeking to sue Britain over 1917 Balfour Declaration

PA Foreign Minister Riyad al-Maliki, delivering a speech on behalf of PA President Mahmoud Abbas in Nouakchott, Mauritania at the 27th Arab League Summit on Monday evening, called on the Arab League to help the Palestinian leadership prepare a legal file against the British government for issuing the Balfour Declaration approximately 100 years ago. “With the coming of this painful anniversary, the passing of approximately 100 years since the historic massacre of our land and our people’s fates, and with the continuation of this catastrophe without a resolution, we call on the secretariat general of the Arab League to support us in preparing a legal file to raise against the British government for issuing the Balfour Declaration and thereafter implementing it as a mandatory authority,” said the Palestinian Authority foreign minister in his address….


Entschuldigung:

Democratic congressman apologizes for calling West Bank settlers ‘termites’

A Georgia Democratic congressman apologized for calling West Bank settlers “termites” at an event near the Democratic national convention. “There has been a steady [stream], almost like termites can get into a residence and eat before you know that you’ve been eaten up and you fall in on yourself, there has been settlement activity that has marched forward with impunity and at an ever increasing rate to the point where it has become alarming,” Rep. Hank Johnson said Monday at a Philadelphia event organized by the US Campaign to End the Israeli Occupation….


Video:

Netanyahu implores Israeli-Arabs to take part in society ‚in droves‘

PM Benjamin Netanyahu has sought to clarify a controversial remarks he made during the 2015 election in a call Monday night urging the country’s Arab citizens to engage further in Israeli society. In a video message released Monday, the premier apologized for „how my comment was misunderstood“ in reference to his call during the last election for right-wing voters to counter Arab voters, who he said „are going en masse to the polls“….


Gemeinsame Befürchtungen:

Entire region concerned about ‘day after’ Iran deal expires

Israel and the Arab powers in the Middle East share a common and deep concern over what Iran will do with its nuclear program once the sunset clause in the Iran nuclear deal, also known as the Joint Comprehensive Plan of Action, expires, Prime Minister Benjamin Netanyahu said on Monday. Asked by military reporters to comment on the status of the nuclear issue, Netanyahu said that the Iranian program has not vanished, and “is far from vanishing”….


Verboten:

IDF bans ‚Pokemon Go‘ app from all military bases amid security fears

Acting on concerns that soldiers on IDF bases playing Pokemon Go could download a lookalike application and inadvertently reveal sensitive data, the military this week banned all usage of the smart phone application on military property. The decision was taken by the IDF’s Security Division, which recently ordered all soldiers and officers to cease playing the game on base immediately….


US-Wahlen:

Cornel West to ‚Post‘: The Palestinians ‚will be free‘

Efforts to further the Palestinian cause were objectively defeated by surrogates of Hillary Clinton in Democratic Party Platform negotiations, Cornel West, a platform committee member, told The Jerusalem Post on Monday. West appeared at a rally at City Hall here in Philadelphia, on the periphery of the Democratic National Convention, where protesters are rallying against Clinton, the party’s presumptive presidential nominee….


Neuer Vertrag?:

Israel, US may soon seal new 10-year defense aid deal

Israel and the United States appear to be close to sealing a deal in which Israel would receive a new 10-year military assistance package that could be worth about $4 billion annually. After almost a year of wrangling between the two countries over the terms of that deal, the Prime Minister’s Office announced on Monday that the acting head of the National Security Council, Brig.-Gen. (Res.) Jacob Nagel, will head to Washington on July 31….


Restaurierung:

Byzantine-era mosaic to be restored in Jewish Quarter’s Cardo section

To celebrate the 50th anniversary of the reunification of Jerusalem in the 1967 Six Day War, several government agencies have joined forces to restore a Byzantine-era mosaic in the Cardo section of the Old City’s Jewish Quarter, and add nine new colorful mosaics. The beautification project was recently initiated by the Company for the Reconstruction and Development of the Jewish Quarter and the Tourism Ministry, with aid from Jerusalem Affairs Minister Ze’ev Elkin, the Jerusalem Foundation, the Jerusalem Municipality and the Israel Antiquities Authority….


Netanyahu:

Claim we were unprepared for Gaza tunnels is ‚opposite of the truth‘

PM Benjamin Netanyahu pushed back on Monday against claims that his government was unprepared for the threat of cross-border tunnel raids from Gaza in the lead-up to the 2014 war, saying that they are “the opposite of the truth”. In a defense of his handling of the tunnel threat – subject to a new State Comptroller’s Report slated to be released in the coming months – Netanyahu said that his cabinet held discussions on the issue as early as January 2013….


French PM:

France will never deny Jewish historical ties to Jerusalem

France will never deny the “true, existing right” of Jewish historical ties to Jerusalem, French Prime Minister Manuel Valls said in a letter to Western Wall Rabbi Shmuel Rabinowitz. It was penned in response to an invitation by Rabinowitz for Valls to visit the Western Wall so that he could better understand its significance to the Jewish people and the freedom of worship that is allowed to Muslims and Christians in the Old City. “If peace in the Holy Land is dear to your heart, then I am calling on you to stand by your word and to visit the Western Wall, which is at the foot of the Temple Mount,” Rabinowitz wrote to Valls. His office could not say whether Valls accepted the invitation….(Trotzdem hat Frankreich der Resolution zugestimmt, die den Tempelberg nur den Muslimen zuordnet!!!!! WD)


Wiesenthal-Center:

Nazi hunter outraged by annulment of Ustasha collaborator’s verdict

The Simon-Wiesenthal-Center has expressed outrage over the recent annulment of the 1946 conviction of Croatian Archbishop Alojzije Stepinac, for treason and collaboration with the Nazi-aligned Ustasha regime. “As the leading Catholic priest in the Independent State of Croatia (NDH), Stepinac’s responsibility was to speak out on behalf of the innocent victims of the Ustasha, not to lend spiritual support to their murderers,” said the Wiesenthal Center’s top Nazi-hunter, Dr. Efraim Zuroff. “The genocidal campaign waged by the Ustasha against Serbs, their active participation in Holocaust crimes against Jews, and the murder of Roma and anti-fascist Croatians carried out in their network of concentration camps are among the most heinous crimes of World War II. No person who supported that regime should have their conviction annulled.”….


Westjordanland:

The illegal car trade of the West Bank


Egypt denies report that assassination plot kept Sisi away from Arab League summit

Egypt’s Presidential spokesperson denied that an assassination plot against President Abdel Fattah al-Sisi kept him away from the Arab League summit in Mauritania, an Egyptian new website reported on Monday. Presidential spokesperson Alaa Youssef told Daily News Egypt that the report published in the daily Al-Masry Al-Youm quoting unnamed sources that there was an assassination plot planned at the summit, was “not true”….


Nachschub:

ISIS, Nusra Front Recruiting in Palestinian Refugee Camps in Lebanon

The Islamic State and the Nusra Front are both trying to recruit fighters in Lebanese refugee camps, according to Lebanese security sources quoted recently in local newspapers. They are particularly active in the Ain al-Hilweh refugee camp near Sidon in southern Lebanon, according to the reports. Ain al-Hilweh is home to some 80,000 people and is the largest and most crowded Palestinian refugee camp in the country. Quoting the security sources, the Lebanese newspaper Al Joumhouria reported that local ISIS commanders, the children of Palestinian refugees living in the camp, have recently started to recruit for the organization. The sources said that more than 200 young people had been recruited,…


„Fussball-Fans“:

Dozens of nationalist soccer fans held in police crackdown

Israeli police overnight arrested 47 people linked to Beitar Jerusalem’s “La Familia” ultra-nationalist soccer club in a mass crackdown on violence in Israeli sports late Monday and early Tuesday. In an operation that saw an undercover agent infiltrate the group for over six months, the members of La Familia were detained on suspicion of selling weapons, various acts of violence and smuggling firecrackers onto soccer fields, police said on Tuesday….


Bildung wieder zurückgeführt:

Bill reversing Haredi core curricula reform leaps first Knesset hurdle

The Knesset overnight moved early Tuesday to reverse a law that beginning in 2018 would reduce funding for ultra-Orthodox schools that teach only minimal core subjects, such as math, English, and science. Thirty-seven lawmakers voted in favor of the amendment to the curriculum law in its first reading in the late-night plenum session, and 33 opposed it….


Sehr strenge Auflagen:

Christian schools still unable to access much-needed grant money

Israel’s Christian schools, which are facing financial collapse, cannot get money from a government grant due to difficult conditions for accessing the funds, a school official told the Times of Israel on Monday. On Wednesday, after months of government stalling, Israel’s Social Equality Ministry announced an NIS 50 million grant for the network of 47 schools, which are almost all Catholic and cater to some 33,000 children, many of which are Muslim…. (Leider 2 Standarts für Schulen! Minimal für Haredims, Sehr hoch für Christen! WD)


„Nichts ist Unmöglich“ II:

Palestinians gear up to sue the UK – over 1917 Balfour Declaration

The Palestinian Authority is preparing a lawsuit against the British government over the issuing of the 1917 Balfour Declaration that paved the way for the creation of the State of Israel. The PA’s Foreign Minister Riyad al-Malki told Arab League leaders gathered in Mauritania Monday that London is responsible for all “Israeli crimes” committed since the end of the British mandate in 1948. Signed by British Foreign Secretary Lord Arthur James Balfour in 1917, the declaration was seen as giving the Zionist movement official recognition and backing on the part of a major power, on the eve of the British conquest of the then-Ottoman territory of Palestine….(Als nächstes wird wohl Spanien wegen der Vertreibung der Mauren verklagt um „Al Andalus“ wieder zu errichten! usw  WD)


Iranischer General:

Our missile program deters US military strike

Iran’s ballistic missile program and the preparedness of Iran’s armed forces are deterring the United States from launching a long sought-after military offensive against the Islamic Republic, a top Iranian general said Sunday, according to state-run media. “Do you think that the US isn’t interested in attacking the Islamic Republic of Iran? (of course it is) But when it sees the Iranian soldiers whose fingers are on the trigger and hears the roaring of our missiles and helicopters, this acts as a deterrence,” Brigadier General Ahmad Reza Pourdastan told reporters in Tehran….