Aktuelles vom 26. März 2016 – 16 Adar II 5776 – Zaw

Neue Nachrichten:

Geheimdienstminister Israels:

Belgier sollen Terror bekämpfen statt Schokolade zu essen

Ein israelischer Minister hat am Mittwoch mit harschen Worten den in seinen Augen laschen Umgang Europas mit der Terrorgefahr kritisiert. Einen Tag nach den folgenschweren Anschlägen in Brüssel verspottete Jisrael Katz, Ressortchef für Geheimdienste und Transportwesen, insbesondere die bekannte Vorliebe der Belgier für edle Schokolade….


Bach in Jerusalem:

Ein Protestant mit chassidischer Seele

Der Aufzug fährt ganz nach oben auf den Turm des Jerusalemer Heims vom Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM). Unter der Kuppel des historischen Konzertsaals wird Bachs Musik geprobt. In der Altstadt rufen die Muezzine zum Gebet. Der Blick von der Spitze des schlanken Turms reicht bis zum Garten Gethsemane und zum Zionsberg, auf dem Jesus sein letztes Abendmahl gefeiert haben soll. Hinter der Stadtmauer erheben sich Grabeskirche und Ölberg. Johann Sebastian Bach hat diese Orte nie mit eigenen Augen gesehen, die er in seinen Passionen beschrieb. „Eigentlich gibt es auf der Welt nur zwei Städte, um Bachs Passionen aufzuführen. In Leipzig, wo sie entstanden sind, und in Jerusalem, wo sich alles ereignete“, sagt der amerikanische Dirigent Joshua Rifkin….


Wie erkläre ich’s meinem Kind?:

Warum Religion zur Rechtfertigung von Gewalt missbraucht wird

Die Terrorangriffe in Brüssel am Dienstag reihen sich ein in eine Serie von Anschlägen des „Islamischen Staats“ in Europa. Und wie zuvor in Paris oder Kopenhagen rechtfertigen die Terroristen ihre Taten: „Soldaten des Kalifats“ seien vorgegangen „gegen das kreuzzüglerische Belgien, das nicht aufgehört hat, den Islam und die Muslime zu bekämpfen“. Mit dem Lob Gottes und der Bitte, die gefallenen „Brüder“ als Märtyrer in den Himmel aufzunehmen, schließt das grausame Bekennerschreiben….


Reinhard Jirgl wehrt sich:

Rafik Schami überschreitet Grenze zur Verleumdung

Zu der allgemeinen Debatte über alles, was unter das Reizwort „Flüchtling“ fällt, hat nun auch der Autor Rafik Schami seine Meinung in Form eines Interviews beigetragen (im „Kölner Stadtanzeiger“ am 15. März 2016, seither von verschiedenen Medien aufgegriffen). Das ist sein gutes Recht. Er empfindet „Trauer, Wut und Scham“ über alles Mögliche, und das ist ebenfalls sein gutes Recht. Ihn „beschäftigt eine Schar von Intellektuellen, die völlig unbeachtet vom Volk vor sich hin brabbelte“, was ebenfalls sein gutes Recht ist, selbst wenn man nicht versteht, warum er wegen dieser unbeachteten Schar, der er attestiert: „nach wie vor blieben sie ohne jeden Einfluss“, sich dennoch in so publikumswirksame Erregung versetzt. Sei’s drum….


Diskussion in Israel:

„Lieber ein Soldat, der sich irrt, als ein toter“

Laut Israels Armeesprecher sollten die Verhaltensregeln klar sein: „Sobald ein Terrorist keine Gefahr mehr darstellt, hat der Soldat Befehl, ihm medizinische Hilfe zu leisten.“ So hätte ein israelischer Armeesanitäter am Donnerstag eigentlich versuchen müssen, dem 21 Jahre alten Palästinenser Abd al-Fatah Scharif das Leben zu retten – auch wenn er wenige Minuten zuvor mit einem gleichaltrigen Komplizen versucht hatte, Soldaten zu erstechen und einen von ihnen dabei leicht verletzte….


Ben-Gurion Flughafen:

„Deswegen untersuchen wir Muslime genauer“

Seit Jahren empören Israelis sich jedes Mal darüber, wenn westeuropäische Staaten nach einem Attentat in Israel Reisewarnungen verkünden. Nach den Terroranschlägen in Paris, Istanbul und nun auch Brüssel sind die Rollen vertauscht: „Sollte man jetzt besser seinen Urlaub in Europa absagen?“, fragte etwa am Dienstag eine der Hauptschlagzeilen auf Israels wichtigster Nachrichtenwebseite „Ynet“. Aus der Ferne wirkt das ruhige Europa auf Israelis zunehmend wie ein Krisengebiet. Und so waren die israelischen Medien in den Stunden nach den Attentaten in Brüssel voll mit Hinweisen, wie Israelis sich fortan am besten in Europa verhalten sollten. „Zieht keine Kippa an“, empfahl der Touristenführer eines großen Reiseanbieters. Er riet auch, darauf zu verzichten, sich auf dem Kontinent „zu laut auf Hebräisch zu unterhalten, Ketten mit einem Davidstern anzuziehen oder sichtbare hebräische Schriftzüge auf Kleidung oder Rucksäcken zur Schau zu tragen“….


Interview mit Düzen Tekkal:

„Deutsche, die vor Bussen grölen, sind nicht integriert“

Ein Cappuccino-Frühstück am Rande der Buchmesse. Die Journalistin Düzen Tekkal, die 1978 als Kind jesidischer Einwanderer in Hannover geboren wurde, erzählt in ihrem Buch nicht nur ihre Geschichte. Sie erzählt von Deutschland, vom Integrationsproblem.                                              Die Welt: Ihr Buch heißt „Deutschland ist bedroht“, aber Sie meinen das ganz anders als AfD und Pegida. Ein Kapitel heißt sogar „German Dream“.                                                                 Düzen Tekkal: Ich verstehe mein Buch durchaus als Liebeserklärung, als Hommage an ein Deutschland, dem ich für meine gelungene Integrationsgeschichte dankbar bin. Anders als die AfD müssen wir die Probleme Deutschlands nicht nur benennen, sondern auch Lösungsansätze zeigen. Im Zweifel stehe ich für Optimismus und Hoffnung….


Daesh(i):

Im Teufelskreis

Glaubt man der irakischen Armeeführung, so werden ihre Panzer in naher Zukunft in Mossul einrollen. Die zweitgrößte Stadt war im Juni 2014 vermeintlich blitzartig von Kämpfern des „Daesh(i)“ eingenommen worden, was eine Massenflucht in Gang setzte und dem Daesh(i) einen Ruf einbrachte, der an den der Mongolen des 13. Jahrhunderts erinnerte. Nun also soll Mossul befreit werden?….


Terrorismusbekämpfung:

Vom Rassismus zum Realismus

Europa hat sich im Umgang mit dem Mittleren Osten lange auf die USA verlassen. Das funktioniert nicht mehr. Es ist Zeit für eine radikal neue europäische Nahostpolitik. Spätestens mit den Brüsseler Anschlägen von dieser Woche ist bei unserem Umgang mit dem Terror neben das Entsetzen und die Wut noch etwas anderes getreten, etwas, dessen man sich zunächst vielleicht schämt: Routine. Es passiert mittlerweile einfach zu häufig, man kennt es schon zu gut, man beginnt mit seinen Gefühlen zu haushalten….


Associated Press:

Propaganda mit Feindes Hilfe

Die amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press lieferte über viele Jahre Fotos für nationalsozialistische Hetzkampagnen. Wie kam es zu dieser bisher unbekannten Kooperation? Fragen an die Historikerin Harriet Scharnberg….


Kirche:

Osterfeiern in Rom und Jerusalem

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen haben gläubige Christen in aller Welt die Osterfeierlichkeiten begonnen. Tausende Christen in Jerusalem versammelten sich, um in einer traditionellen Prozession durch die Via Dolorosa zu ziehen. Sie gingen den Weg nach, den Jesus zu seiner Kreuzigung zurückgelegt haben soll. Zum Gedenken an sein Leiden trugen viele Pilger Holzkreuze. Papst Franziskus hatte am Vortag die Feiern mit einer Messe im Vatikan und einer Fußwaschung bei Flüchtlingen eingeläutet….


Judentum: (mit Bildern)

Fröhlich, verkleidet, volltrunken – Purim in Israel

Israel feiert in dieser Woche das Purim-Fest, das gemeinhin als jüdischer Karneval bezeichnet wird. Die Kinder freuen sich auf Verkleidungen, die Erwachsenen auf exzessives Feiern – und das nicht nur im partysüchtigen Tel Aviv, sondern auch im frommen Jerusalem….


Neue Strategie:

Drei Schritte zu Sicherheit und Stabilisierung

Der anhaltende Andrang von Flüchtlingen und Migranten aus Syrien, dem Irak und Afghanistan nach Europa sowie die dadurch verursachten und zunehmenden Spannungen unter den Mitgliedstaaten der Europäischen Union machen deutlich, wie dringend notwendig ein umfassender und strukturierter Aktionsplan zur Bewältigung der Krise wäre. Ohne ein gemeinsames europäisches Vorgehen könnte die gegenwärtige Situation bald noch viel schwieriger und die politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen im nationalen und supranationalen Bereich noch wesentlich schwerwiegender werden….


Bürgerkrieg im Jemen:

„Jemen steht am Abgrund“

Ein sofortiges Ende der Gewalt im Jemen fordern mehr als 40 Hilfsorganisationen, darunter Care und Oxfam. 80 Prozent der Bevölkerung seien auf humanitäre Hilfe, 14 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, erklärten die Organisationen am Donnerstag in Bonn. Sie äußerten sich zum ersten Jahrestags des Beginns der saudi-arabischen Luftangriffe auf den Jemen am Freitag….


Verrückte im Irak:

Selbstmordanschlag bei Fußballspiel im Irak

Der Selbstmordanschlag ereignete sich in dem Ort Iskandariya in der Provinz Babel, rund 40 Kilometer südlich der irakischen Hauptstadt Bagdad. Auf einer Militäranlage fand dort ein Amateur-Fußballspiel statt. Als die Menschen den Sieger der Partie ehrten, sprengte sich der Attentäter inmitten der Zuschauer in die Luft. Er riss mindestens 30 Menschen mit in den Tod. Mehr als 50 Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt, wie die Polizei mitteilte. Rettungswagen brachten die Verletzten in Kliniken. Sicherheitskräfte riegelten den Tatort ab, um weitere Angriffe auf Helfer zu verhindern….


Irans Regime leugnet den Holocaust:

Bundespräsident Fischer rollt roten Teppich für Rohani aus

Nachdem Österreich seit der Waldheim-Affäre vor 30 Jahren seine Geschichte angeblich so gewissenhaft aufgearbeitet hat, will Bundespräsident Fischer in der Hofburg den Repräsentanten eines Regimes empfangen, zu dessen Politik die systematische Holocaust-Leugnung gehört. Stephan Grigat, der wissenschaftliche Direktor von STOP THE BOMB:
„Sei es bei staatlich geförderten Festivals mit Holocaust-Karikaturen oder Massenaufmärschen mit ‚Tod Israel’-Slogans: Niemals verbirgt das iranische Regime seine antisemitische Ideologie. Vor wenigen Wochen hat es seine Vernichtungsparolen gegen Israel erneut in die Welt posaunt – auf Raketen, die schon heute Tel Aviv und Jerusalem erreichen können.“….


Leserbrief:

Israel, die Zivilcourage und die Wehrhaftigkeit der Menschen

Es gibt doch immer noch Lichtblicke im deutschen Fernsehen, auch wenn sie rar sind. Einer davon war Claus Strunz‘ Kommentar nach den Terroranschlägen von Brüssel im Sat 1- Frühstücksfernsehen: „Wir leben in israelischen Verhältnissen. Angst und dauernde Bedrohung inklusive. Die wichtigste Aufgabe des Staates ist es, die Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten. Deshalb müssen wir uns jetzt mehr an Israel orientieren, als an unserer naiven Vorstellung vom friedlichen Miteinander der Kulturen. Das bedeutet: im Zweifel geht Sicherheit vor Freiheit. Das eine ist die Voraussetzung für das Andere.“….


Flughafen Tel Aviv:

Terroranschlag 1972 führte zu verschärftem Sicherheitskonzept

Der Ben-Gurion-Airport bei Tel Aviv gilt als Vorbild für moderne Flughafensicherheit. Ein Auslöser für die Revolutionierung der Passagierkontrollen in Israel war ein blutiges Attentat vor 44 Jahren. Damals kamen in der Ankunftshalle 26 Menschen ums Leben, 80 wurden verletzt.  Drei Japaner gehen ruhig zur Gepäckausgabe auf Israels internationalem Flughafen. Sie sind gerade mit einer Air-France-Maschine aus Rom gekommen, in ihren Geschäftsanzügen wirken sie völlig unauffällig. Dann plötzlich ziehen die Männer aus Geigenkästen vom Gepäckband Sturmgewehre und Handgranaten. Ein Blutbad in der Ankunftshalle. 26 Menschen sterben bei dem Massaker am 30. Mai 1972, 80 werden verletzt. Viele der Todesopfer sind christliche Pilger aus Puerto Rico….


Interview mit Pfarrerin Simone Haas:

Osterlämmer besitzen eine große Symbolkraft

Die Lämmer hüpfen derzeit wieder munter über die Weiden. Simone Haas, Pfarrerin zur Dienstaushilfe im Dekanat Gaildorf, weiß, wie das Lamm in die Bibel kam – und was es mit „lammfromm“ auf sich hat….


Israel:

Soldat erschießt verletzten Palästinenser

Der palästinensische Angreifer liegt verletzt am Boden, die Arme ausgestreckt, nur sein Kopf bewegt sich hin und her. Zehn israelische Soldaten stehen um ihn herum, einer zielt mit der Waffe aus zwei Meter Distanz auf den Mann und drückt ab. Keiner hindert ihn daran, keiner reagiert. Rettungshelfer sind mit der Versorgung eines verwundeten Soldaten beschäftigt, den zwei Palästinenser, 20 und 21 Jahre alt, mit einem Messer attackiert hatten. Ein Angreifer war in Notwehr auf der Stelle erschossen worden, der zweite wird exekutiert, als er schon wehrlos ist. Aus seinem Kopf fließt Blut….


Nicht ganz ernst:

Offener Brief an Herrn Jesus

Das Berufsrisiko von Wanderpredigern sind ihre Anhänger. Eine Notiz unter Kollegen.

Sehr geehrter Herr Kollege! In meiner Eigenschaft als jüdischer Wanderprediger, der im Gegensatz zu Ihnen auch zu Nichtjuden spricht, sehe ich mich gezwungen, Sie über einige Vorkommnisse in Kenntnis zu setzen, mit denen Sie sich ver­mutlich nicht einverstanden erklären können. Kurz nach Ihrem Tod haben Ihre Anhänger eine neue Religion begründet. Sie versammelt eine Reihe von grotesken Legenden um Ihre Person, die meines Erachtens den Tatbestand der Ehrverletzung erfüllen….


Deutschland 2015:

Doppelte Portion Antisemitismus

Im Jahr 2015 wurden in Deutschland jeden Tag durchschnittlich zwei antisemitische Straftaten polizeilich erfasst. Die offiziellen Zahlen zeigen jedoch nur einen kleinen Anteil solcher Taten. Das belegt auch die Arbeit neuer unabhängiger Beobachtungsstellen in Berlin und Kassel. »Heil Hitler!« Es war einer der ersten Grüße, die Joseph  dieses Jahr zu hören bekam. Am Neujahrstag machte er sich auf den Weg in die Kasseler Synagoge, um dort zu beten. Kurz bevor er dort ankam, wurden ihm die beiden Wörter zugeraunt – von einem Unbekannten, aus unmittelbarer Nähe, ­genau in der Lautstärke, dass nur Joseph sie hören konnte. Anzeige hat er nicht erstattet. Er glaubt, dass die Polizei Wichtigeres zu tun hat. Aussicht auf Erfolg haben solche Anzeigen ohnehin nur selten. Erwischt man die Täter nicht zufällig auf frischer Tat, wird das ­Verfahren meist nach wenigen Wochen eingestellt, weil sie nicht zu ermitteln sind….


Sicherheit:

Wie sich Attentäter auf Facebook äußern

Palästinensische Attentäter verüben ihre Anschläge oft nach einem mehrmonatigen Entscheidungsprozess. Dies geht aus Facebookeinträgen von vier Terroristen hervor, die ein israelisches Institut ausgewertet hat. Gegenmaßnahmen sind dennoch schwierig. Die spontane Entscheidung, einen Anschlag gegen Israelis zu verüben, ist offenbar bei palästinensischen Attentätern nicht die Regel. Oft reift der Entschluss dazu über mehrere Monate hinweg. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das israelische „Meir-Amit-Informationszentrum über Geheimdienste und Terror“ (ITIC) durchgeführt hat. Dabei untersuchte es die Facebookseiten von vier Palästinensern, die im März ein Attentat begangen hatten….


Südamerika:

Latainamerikanische Politiker beschließen Resolution gegen Israel-Boykott

Zum zweiten Mal haben Vertreter Südamerikas und der Karibik in Miami das von der „Israel Allies Foundation“ ins Leben gerufene Gipfelgespräch abgehalten. Die Politiker aus 13 Ländern unterzeichneten einen Antrag, der die BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) verurteilt, wie die Tageszeitung „Ha‘aretz“ berichtet. Die Resolution soll die Regierungen dazu ermutigen, die wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zu Israel zu verbessern. Die Stiftung „Israel Allies Foundation“ arbeitet weltweit mit Parlamenten zusammen, um politische Unterstützung für Israel auf Basis ihrer jüdisch-christlichen Werte zu mobilisieren. Die Unterzeichner der Resolution erklärten ihre Solidarität mit Israel und sicherten dem Land ihre Unterstützung hinsichtlich Frieden und Sicherheit zu. In dem spanischsprachigen Dokument heißt es, dass gute Beziehungen zwischen dem Westen und Israel elementar für weltweiten Frieden und Demokratie seien….


Großes Aufsehen im linken Bereich:

Das Motiv hinter der Tat

Überall prangern Medien und Menschenrechtsorganisationen an, dass der am Boden liegende verletzte Terrorist nicht hätte erschossen werden dürfen. Die Armee hat umgehend eine Untersuchung eingeleitet und den beteiligten Soldaten unter Arrest gestellt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Israelische Medien beleuchten jedoch einen Aspekt, der anderswo verschwiegen wird: die Motive hinter der Aktion. Der am Boden liegende Terrorist hatte trotz heißem Wetter eine dicke Winterjacke an. Unter dicken Jacken werden üblicherweise Sprengstoffgürtel versteckt. Die Soldaten mussten also davon ausgehen, dass von dem Terroristen noch Gefahr ausging. Dass er eine Bombe zünden würde….


Wieder nur Israel:

Die Schwarze Liste des UN-Menschenrechtsrates

Der Menschenrechtsrat der UN hat am Donnerstag in Genf eine Resolution verabschiedet, nach der eine Schwarze Liste aller israelischen und internationalen Firmen angefertigt werden soll, die direkt oder indirekt in Siedlungen im sogenannten Westjordanland, Ostjerusalem oder auf den Golanhöhen tätig sind. Diese Liste soll jährlich auf den neusten Stand gebracht werden. Die Resolution wurde mit 32 zu 15 Stimmen verabschiedet. Im Vorfeld hatten Israel und die USA vergeblich versucht, unter den europäischen Ländern um Unterstützung zu werben, um die Resolution zu verhindern….


Video des Tages:

Die Atachlit-Farm

Die Atachlit-Farm ist ein Zentrum für äthiopisch-jüdische Landwirtschaft. Hier werden nach traditioneller äthiopischer Art Gemüse und Gewürzpflanzen angebaut und letztere auch zu Gewürzen verarbeitet. Ein sozialer Treffpunkt für die ältere Generation, zum Austausch, und für die Frauen auch um sich etwas dazuzuverdienen….

Hier das Video!


Video des Tages II:

Eine Israelische Araberin

Mona Liza Abdo ist eine christliche Araberin aus Haifa und stolze Israelin. Sie hatte an einer jüdischen Schule gelernt und alle ihre Schulkameraden erhielten mit 17 Jahren den ersten Einberufungsbefehl nur sie nicht, worauf hin sie sich entschied, sich freiwillig zu melden. Sie wollte auch ihren Teil zur Sicherheit des Staates beitragen….

Hier das Video!


Razzia bei Paris:

Planung für Anschlag war in „fortgeschrittenem Stadium“

Frankreichs Bürger wurden am späten Donnerstagsabend – vier Monate nach den Attentaten von Paris – erneut an die Gefahr weiterer Attacken erinnert. Im Fernsehen ging es nach den Bombenanschlägen von Brüssel gerade um „Europa angesichts des Terrors“, als um kurz nach 22 Uhr Bernard Cazeneuve live aus dem Innenministerium zugeschaltet wurde. Seine Nachricht: Ein unmittelbar bevorstehender Terroranschlag sei gerade noch vereitelt worden. Der Minister bestätigte die „bedeutende Festnahme“ eines Mannes, der offenbar ein Attentat auf französischem Boden vorbereitet hatte. Der 34-jährige R. aus dem Departement Val-d’Oise im Großraum Paris wurde von bewaffneten Kräften des Inlandgeheimdienstes (DGSI) überwältigt….


Diplomatie:

South Africa’s softening stance toward Jerusalem

The South African government is pushing to deepen its ties with Israel, in spite of persistent calls by its citizens to sever ties with the Jewish state. At the heart of a new warm breeze from Pretoria is a growing trade imbalance, in which the two countries have gone from a parity situation in 2009 to one where Israel exports to South Africa almost four times as much as it imports, according to the South African Embassy….


Brüssel:

Can Belgium protect its Jews? A community has its doubts

The hundreds of rifle-toting police and soldiers who patrol Isaac Michaeli’s neighborhood have done little to improve his sense of safety. “When the right hand doesn’t know what the left hand is doing, the soldiers might as well be cardboard cutouts,” he said. A jeweler in his 40s, Michaeli lives with his family in Antwerp’s Jewish quarter, a small neighborhood of 12,000 that is one of the largest haredi communities in Europe….


Neue Allianzen:

Israel’s alliance that could potentially offset enhanced Russian and Iranian power

The past several weeks have seen a flurry of diplomatic activity reinforcing the tripartite alliance between Israel, Greece and Cyprus. On January 28, the three leaders, Cypriot President Nicos Anastasiades, Greek Prime Minister Alexis Tsipras and Prime Minister Benjamin Netanyahu held a summit meeting in Nicosia; the day before Tsipras brought 10 of his cabinet colleagues to Jerusalem for a government to government session with their Israeli counterparts; and the day before that Defense Minister Moshe Ya’alon held security talks in Athens and a month later in Cyprus….


Bericht:

Jordan’s king met Mossad chief to coordinate stances on Russian strikes in Syria

The head of Israels Mossad  met with Jordan’s King Abdullah in Amman in part to discuss Russian military intervention in embattled Syria, according to a report released Friday by the news site Middle East Eye.  The site claims that the report is based on an account seen of a January 11 conversation between American Congress members and the Jordanian king during his visit to Washington. The report did not specify the date of the meeting between Abdullah and the head of Israel’s intelligence agency….


Ultraorthodoxe gegen Zahal:

Effigy of IDF soldier found hanging execution style in Jerusalem’s Mea Shearim

Residents in Jerusalem’s predominantly ultra-Orthodox neighborhood of Mea Shearim were shocked to find an effigy of an IDF soldier on Friday strung to a power cord as if appearing to have been executed in a hanging. Alongside the statuette, which bore the military symbols and the beret of the Paratroopers Brigade, hung a sign inciting against the inscription of haredi Jews into the army.  „Were you weak? Did you drop into the army?,“ read the poster. „Please do not walk around this neighborhood in those rapist military uniforms!!!“….


Venedig:

Jews of world’s first ghetto reflect on Europe’s migrant crisis

The Jews of the world’s first ghetto, which marks its 500th anniversary this month, have two words of advice for Europe as it struggles to deal with mass migration: patience and integration.  More than a million people, mostly Muslims, streamed into Europe last year from the Middle East and Africa. Neither they nor their new hosts might immediately think the centuries-old experiences of another religious minority could help them now. But the Jews of Venice think the history of their people in general and in Italy in particular is relevant today. „We Jews, unfortunately, know a lot about exoduses,“ said Edoardo Gesua Sive Salvadori, 64, researching his ancestors in the library of the city’s famous ghetto….


Purim:

Jerusalem’s LGBT community celebrates Purim

Members of Jerusalem’s LGBT community held daylong Purim festivities called Puriya b’Tachana at the First Station on Thursday, in what organizers say was the first family event arranged by the city’s LGBT groups. It was promoted as an “LGBTQ-friendly Purim celebration for the whole family.” It included arts and crafts projects for children and parents; a stall of rainbow-themed items; drawing and coloring-in LGBT family illustrations; children’s book readings; a lecture in feminist readings of Megilat Esther; a megila reading; and later in the evening a Purim party….


Rezept:

How to Make Sabich, an ‚Israeli Sandwich‘: Recipe and Video

Sabich is one of the more popular pita sandwiches you’ll find in Israel, but the origin of the name is disputed. Some say it comes from the Arabic word for breakfast – the combination of eggplant, hard-boiled egg and potatoes originated with Israel’s Iraqi Jewish community, where it was eaten on Saturday mornings. Some members of the community simply know the dish as “Iraqi breakfast.” Others say the dish is named after the first man to sell it in Israel: One Sabich Tzvi Halbi, an Iraqi immigrant who set up shop in the Tel Aviv suburb of Ramat Gan in 1961….


Alles abstreiten:

Iran denies backing cyber attacks on US after indictments

Iran on Saturday denied supporting cyber attacks against the United States after a New York court indicted seven Iranians over hacking dozens of American banks and a major dam. “The Islamic Republic of Iran has never had dangerous cyber actions on its agenda and does not support such measures,” Hossein Jaber Ansari, the spokesman for Iran’s Foreign Ministry said in a statement….