Aktuelles vom 27-10-2015

27.10.2015                       14. Cheschwan 5776

Neue Nachrichten:

Jerusalem:

Kameras für den Tempelberg

Kaum ein Ort in Nahost wird mit so vielen Sicherheitskameras überwacht wie Jerusalems Altstadt. Trotzdem wurde sie zu einem der Brennpunkte des palästinensischen Terrors, der Israel seit Wochen heimsucht. Dennoch hofft der amerikanische Außenminister John Kerry, mit ein paar zusätzlichen Kameras entscheidend zur Deeskalation beitragen zu können. Nach Gesprächen mit Jordaniens König Abdallah II. und dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas verkündete Kerry am Samstag in der jordanischen Hauptstadt Amman, Israels Premierminister Benjamin Netanjahu habe „dem meiner Meinung nach exzellenten Vorschlag König Abdallahs zugestimmt, den Tempelberg, oder Haram al-Scharif, rund um die Uhr mit Videoüberwachung zu versehen“, so Kerry….


Thüringen – Haifa:

Kooperation in der Musikforschung wird vereinbart

Am dritten Tag der Israelreise von Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) sollen drei Kooperationsverträge geschlossen werden. Es geht am Dienstag um gemeinsame Projekte des Technion Haifa mit der Universität Erfurt sowie um gemeinsame Forschungen zur jüdischen Musik….


Jerusalem:

Ramelow gedenkt Holocaust-Opfer in Yad Vashem

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem besucht. In der «Halle der Erinnerung» legte er am Montag zusammen mit Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde, Reinhard Schramm, einen Kranz mit roten und gelben Blumen nieder….


Typische Täter – Opfer – Verwechselung:

Neue Gefechte zwischen Israel und Palästinensern

Tödliche Auseinandersetzungen und Luftangriffe auf den Gazastreifen haben am Montag den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern zusätzlich angefacht. Das israelische Militär erschoss in der Stadt Hebron südlich von Jerusalem und in deren Umgebung drei Palästinenser. [einfach so?] Ein israelischer Soldat wurde bei einem der Angriffe lebensbedrohlich verletzt. Später flog Israels Luftwaffe zwei Angriffe auf Ziele im Gazastreifen.[Warum nur?]….


Olympia-Attentat 1972:

Gedenkstätte im grünen Hügel

Um des Olympia-Attentats von 1972 zu gedenken, wurde lange über den richtigen Ort für die Gedenkstätte gestritten. Jetzt wurde ein Entwurf vorgestellt, der am Lindenhügel einen Erinnerungsraum vorsieht. An der Konzeption habe unterschiedliche Experten mitgearbeitet. ( WD: Palästinenser überfielen und töteten Mitglieder der israelischen Olympiamannschaft in München)….


Hebron:

Zwei Palästinenser bei neuen Angriffen in Hebron erschossen

Die Serie blutiger Attacken im palästinensischen Westjordanland reißt nicht ab: Nach Messerangriffen auf israelische Soldaten erschoss das Militär in der Stadt Hebron südlich von Jerusalem am Montag zwei weitere Palästinenser. Ein israelischer Soldat wurde bei einem der Angriffe schwer verletzt. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu bekräftigte, Israel werde sich «dem Terror nicht beugen»….


„Gerechte unter den Völkern“:

IDA JAUCH – Hans Rosenthals Retterin ausgezeichnet

Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat der Berlinerin Ida Jauch posthum den Titel „Gerechte unter den Völkern“ verliehen. Sie wurde geehrt, weil sie in der Nazi-Zeit Hans Rosenthal in ihrer Gartenlaube versteckt und ihm so das Leben gerettet hatte. Rosenthal war Moderator und Journalist beim Radiosender RIAS. In dem Berliner Funkhaus ist heute der Sitz von Deutschlandradio Kultur. Im Deutschlandradio-Funkhaus am Hans-Rosenthal-Platz überreichte der Gesandte des Staates Israel, Avraham Nir-Feldklein, die Yad Vashem-Medaille und Urkunde an Manfred Jahn, den Großneffen Ida Jauchs….


Nahost:

Facebook-Intifada?

Videos zeigen, wie und wo potenzielle Täter am besten hinstechen sollen, um Menschen möglichst schwer zu verletzen. Über die Rolle der sozialen Netzwerke bei den aktuellen Ausschreitungen in Israel. „Warum machen die das? Das Mädchen in Afula hatte doch sogar einen Abschluss in Biologie von der Technischen Universität in Haifa“, sagt Ofir, ein Freund aus Tel Aviv, am Telefon. Er meint die junge Frau, die in Afula, einer Stadt im Norden Israels, versucht hat, einen Soldaten mit einem Messer anzugreifen….


Antisemitismus in der Türkei:

Hass gegen Juden: „Allah solle Hitler segnen“

Juden in der Türkei sind vielen Anfeindungen ausgesetzt. Heute findet der Antisemitismus nicht auf der Straße, sondern vor allem in den Zeitungen und sozialen Medien statt. Eine Popsängerin will Hitler segnen. Vor 500 Jahren fanden die Vorfahren der heutigen türkischen Juden im Osmanischen Reich Schutz vor dem europäischen Antisemitismus und haben zum multikulturellen Leben des Landes positiv beigetragen. Heute sind sie als türkische Staatsbürger antisemitischen Hassparolen in den türkischen Medien schutzlos ausgeliefert….


Jerusalems Großmufti:

Engel haben Moschee errichtet

Schon vor über 3.000 Jahren, eigentlich schon vor 30.000 Jahren [WD: also schon vor dem Islam selbst!], haben Engel die Al-Aksa Moschee in Jerusalem unmittelbar nach der Schöpfung der Welt zu Lebzeiten des Adam errichtet. Das hat der Großmufti von Jerusalem, Scheich Muhammad Ahmad Hussein, in einem Interview des israelischen Fernsehsenders „Kanal 2“ behauptet….


Geschichte – Antisemitismus:

So eng war der Pakt der Nazis mit Muslimen

Die These von Israels Premier Netanjahu, der Mufti von Jerusalem habe Hitler zum Holocaust angestiftet, nennt der Historiker David Motadel Unsinn. Gleichwohl war die Kollaboration intensiv. Hass ermöglicht die seltsamsten Koalitionen – nach dem Prinzip „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“. Das ist zwar, nüchtern betrachtet, allzu oft Unsinn gewesen, bleibt aber in der internationalen Politik dennoch einflussreich. So hatten deutsche Nationalsozialisten und Araber gewiss denselben Gegner: Juden und das, was beide das „internationale Judentum“ nannten. Intensiver als bei NSDAP-Anhängern und radikalen Arabern ist der Antisemitismus wohl nie gewesen. Und jedenfalls bei Letzteren hat sich das bis heute nicht geändert….


Iran:

Tricks aus der Kiste der Diplomatie

Als erste meldete die FAZ am 11.10. die „grundsätzliche Zustimmung“ des iranischen Parlaments zum Atomabkommen. „Trotz großer Bedenken hat…“ Am 13.10. folgten dann alle im Chor…Doch das ist die iranische Wirklichkeit:

Denn der iranische Majlis, vom Supreme liebevoll als In-Klammern-Parlament – „Islamische Konsultativ-Versammlung (Parlament)“ – bezeichnet, machte seine Zustimmung von weitreichenden Bedingungen abhängig. „Der (angenommene) Antrag stellt die Bedingung, dass die Regierung ihre freiwilligen Vorleistungen stoppen soll und Gegenmaßnahmen ergreift, um die Rechte Irans wiederherzustellen, falls die andere Seite das Abkommen verletzt, insbesondere bei Aufhebung der westlichen Sanktionen“, berichtete Tehran Times. Auch müsse die Regierung sicherstellen, dass die Internationale Atomenergieagentur militärische Anlagen des Iran nicht inspizieren darf, es sei denn, der Nationale Sicherheitsrat erkläre sich damit einverstanden. Beides steht im Wiener Joint Comprehensive Plan of Action nicht drin noch entspricht es den Safeguards der IAEA. Wie man da von einer Ratifizierung sprechen kann, bleibt das Geheimnis der westlichen Nachrichtenagenturen….


Der Hintergrund:

Zehn tödliche Lügen über Israel

Während israelische Zivilisten von arabischen Terroristen niedergemetzelt werden, werden auch die Fakten über den Konflikt aufs Heftigste missbraucht. Die Zeitschrift Politico hat die zehn tödlichsten Lügen über die aktuelle Terrorwelle aufgelistet:

1. Israel versucht den Status Quo am Tempelberg zu ändern.

2. Israel will die Al Aksa Moschee zerstören….


Video des Tages:

Stadtteil Florentine in Tel Aviv

Der trendige Stadtteil Florentine in Tel Aviv hat besonders jungen, alternativen Menschen einiges zu bieten. Hier kann man mit kleinem Budget essen gehen und Second Hand Kleidung kaufen,….

Hier das Video!


Itamar:

Siedlung wird erweitert

Die im sogenannten Westjordanland liegende jüdische Siedlung Itamar wird vergrößert. Benjamin Netanjahu hat einem Plan stattgegeben, der vorsieht, dass dort neue Schulen, Kindergärten und öffentliche Einrichtungen gebaut werden dürfen. Neue Wohnhäuser soll es vorerst nicht geben, allerdings erhalten einige Bauherren rückwirkend für bereits errichtete Gebäude eine Genehmigung….


Wetter:

Two days after storm hits, 8,000 homes still without power

The number of households without electricity two days after stormy weather hit the country has gone down to 8,000, the Israel Electric Corporation said Tuesday. IEC teams worked throughout the night to fix the damage to electricity lines, especially in the Sharon region, the company noted, adding that the prior evening some 33,000 households were without power….


Die Gehirnwäsche schreitet voran:

343 UK scholars pledge boycott of Israeli universities

A week after representatives from the British arts world signed a letter that condemned the Boycott, Divestment and Sanctions movement against Israel, more than 300 scholars affiliated with British academic institutions signed a letter pledging not to cooperate with Israeli academic institutions. The letter, which was signed by 343 scholars, was set to appear on Tuesday in a full-page ad in The Guardian, according to organizers of the letter of commitment….


Iranischer Prophet:

General: Israel’s collapse may come in less than a quarter of a century

The commander of Iran’s ground forces vowed that their long-range missiles would rain down on Israel if it made any move against his country. The “Zionist regime’s” collapse may occur in less than 25 years, said Brig. Gen. Ahmad Reza Pourdastan in an interview with Iran’s Al Alam TV, Tasnim News Agency reported on Monday. Ayatollah Khamenei said similarly last month that “God willing there will be nothing left of the Zionist regime in 25 years.”….


Sammelklage:

20,000 Israelis sue Facebook over incitement to violence by Palestinians

Some 20,000 Israelis have sued Internet giant Facebook in New York alleging the social media platform is disregarding incitement and calls to murder Jews being posted by Palestinians, Shurat Hadin said on Monday. The civil complaint filed late on Sunday but announced only on Monday, seeks an injunction to require Facebook to block all racist incitement and calls for violence against Jews in Israel, but no damages….


„Sturmschaden“: (mit Bildern)

Ancient winery discovered in central Israel region during storm

A large, well preserved, 1,500-year-old winery has been exposed during a violent storm in the Sharon Plain region, located between the Mediterranean Sea and Samarian Hills, the Antiquities Authority announced Monday. According to IAA archeologist Alla Nagorski, the discovery was made off the Eyal Interchange several weeks ago when flooding and hail disrupted an excavation at the site, where natural gas lines are scheduled to be embedded….


Tempelberg:

Israel hopes to coordinate Temple Mount camera installation ‘as soon as possible’

Israel is interested in working with a Jordanian team to coordinate the placement of 24-hour surveillance cameras on the Temple Mount “as soon as possible,” an official in the Prime Minister’s Office said Monday. “We have no interest in delaying this,” he said. The official’s comments came after the Wakf, the Muslim religious trust which administers the site, issued a statement on Monday saying that Israel did not allow it to place cameras at the Mughrabi Gate, the only entrance to the Mount for non-Muslims…


Beziehungen:

Indians eager to enhance bilateral relations with Israelis at all levels

President Reuven Rivlin was  surprised to learn on Monday that despite the strong bilateral effort to enhance relations between Israel and India at all levels, El Al flies there only three times a week. The information was imparted to him by Jamshyd N. Godrej, a co-chair of the India-Israel Forum, which is convening this week in Israel. The forum, which was founded eight years ago under the auspices of Tel Aviv University, focuses on international economic and financial trends and their impact on the economies of the two countries….


Regierung:

Kahlon willing to give Finance Ministry to Herzog to widen coalition

Israel’s credit ratting is not rising because international credit agencies perceive that Prime Minister Benjamin Netanyahu’s narrow, 61-MK coalition is unstable, Finance Minister Moshe Kahlon said on Monday in a briefing for parliamentary reporters in the Knesset. In a report released October 16, in which the international credit agency Fitch affirmed Israel’s rating but did not raise it, Fitch wrote that Netanyahu’s small majority is constraining policy-making in his administration….


Kritik:

Rabin’s daughter criticizes national-religious school system for not visiting Rabin Center

Dalia Rabin, the daughter of slain prime minister Yitzhak Rabin, said on Army Radio on Monday that schools from the state national- religious system do not visit the Rabin Center, a national institute and museum established by the Knesset in 1997 to promote Rabin’s legacy. “The state national-religious education [system] does not come here unfortunately,” Rabin told Army Radio anchor Razi Barkai during a special broadcast from the Rabin Center Monday morning….


Marokko:

Demonstrators ‚execute‘ fake ultra-Orthodox Jews at pro-Palestinian protest in Morocco

A pro-Palestinian demonstration in the Moroccan city of Casablanca featured men dressed as Orthodox Jews who were being led at gunpoint by masked men wearing keffiyehs. The demonstration was held Sunday with permission from local police, according to a report which appeared Sunday on the news website alyaexpress-news.com. It also featured a video of the event, which drew many thousands of participants….


Israelische Weine:

Will an Ancient Grape Revolutionize Israel’s Wine Industry?

I can already tell that the newly released wine from the Recanati winery is this year’s most important Israeli wine – and it has nothing to do with how it tastes. The Recanati winery, located in the Hefer Valley in central Israel, has just introduced its Marawi 2014. Marawi is the name of the grape varietal. Never heard of it? That’s not a surprise. This is the first commercial wine made from an indigenous variety of grapes with deep roots in the Holy Land. This is a white wine that is making history. It also has a chance of helping the local industry avert the dead end it has been approaching for the past few years….