Aktuelles vom 27. Juli 2016 – 21 Tammus 5776

Neue Nachrichten:

Terrorwelle:

So blickt die Welt nach den Anschlägen auf Deutschland

GB, F, H, PL, USA, RU, IL

In Israel wecken die Attentate in Deutschland die Hoffnung, in Europa nun besser verstanden zu werden. Man fühlt sich bestätigt: „Die muslimische Bombe, die so lange tickte, explodiert jetzt. Wir wussten, dass es so kommen wird“, sagt Ofer, der seinen vollen Namen nicht in der Zeitung lesen will und regelmäßig im Urlaub nach Deutschland fährt, in einem bayrischen Restaurant in Tel Aviv. Dror Avital, ein Elektriker aus Tel Aviv, ist ähnlicher Meinung, bewundert Deutschland aber für seine Gastfreundschaft: „Als Jude und Nachkomme von Flüchtlingen kann ich nichts gegen diese humanitäre Politik sagen“, so Avital….


Terror:

Israel zeigt, dass ethnisches Profiling hilft

In Israel gibt es überall Sicherheitskontrollen. Nicht nur an Flughäfen oder Bahnhöfen, auch vor jedem Supermarkt und so manchem Café. Das nervt, geht aber leider nicht anders. Diese Checks sind unterschiedlich ausgeprägt, aber was sie alle gemeinsam haben: Arabische Muslime werden schärfer kontrolliert. Schärfer als Juden, als die vielen philippinischen Gastarbeiter, als alle. Trotzdem wollen von den etwa 20 Prozent Muslimen in Israel mehr als drei Viertel in keinem anderen Land der Welt leben. Sie verstehen deutlich, warum sie hier so behandelt werden: So ziemlich alle Attentate in diesem Land werden von arabischen Muslimen begangen. Warum sollte man also die übrigen Menschen noch zusätzlich behelligen, aus deren Reihen niemals Attentate verübt werden?….


Terrorangst:

Der Daesh(i) hat jetzt schon sein Ziel erreicht

Wir werden uns unsere freiheitliche Lebensweise nicht zerstören lassen. Nach der Bombenexplosion von Ansbach, dem Amoklauf in München, nach dem Blutrausch eines Asylbewerbers im Zug nach Würzburg und erneuten islamistischen Attentaten in Rouen und 84 Toten in Nizza, ist das leicht gesagt. Aber nur schwer getan. Wer geht gerade heute noch ohne mulmiges Gefühl in ein Einkaufszentrum? Wer mischt sich noch unbeschwert zu Feuerwerk in eine Menschenmasse? Noch drastischer: Fühle ich mich in einem beliebigen Zug noch sicher? Unmöglich, dass ein Mitreisender unter arabischen Segensformeln auf mich zuspringt, um mich totzuschlagen?….


JÜDISCHES MUSEUM FRANKFURT:

Der selbstbewusste Moses

Als er ein kleiner Junge war, ist er jeden Tag dem Moses im Keller begegnet. Ori Wiener erinnert sich noch genau: „In unserer Wohnung in Frankfurt hatten wir nie eine Wand, die groß genug war für das Bild.“ Das änderte sich erst, als die Familie nach Israel umzog und die Mutter dort ein Haus erwarb. „Ich glaube, der wichtigste Grund für den Hauskauf war, endlich Platz für den Oppenheimer zu schaffen.“ Und jetzt steht Ori Wiener im besten Mannesalter vor dem Gemälde „Moses mit den Gesetzestafeln“ von Moritz Daniel Oppenheim – und nimmt Abschied. Denn die Familie hat das fast 200 Jahre alte Werk an die Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung verkauft – und die überlässt es jetzt als Dauerleihgabe dem Jüdischen Museum in Frankfurt. Direktorin Mirjam Wenzel freut sich denn auch über „das Prachtstück“….


SYRIEN-KRIEG:

Frieden für Syrien, nächster Versuch

In Genf treffen sich die russischen und amerikanischen Syrien-Unterhändler, um einen Kooperationsplan für das vom Krieg zerrissene Land vorzulegen. Für Pragmatismus haben sowohl Moskau als auch Washington gute Gründe. Es mangelt an vielem, an Nahrungsmitteln ebenso wie an Sicherheit. Seit inzwischen drei Wochen belagert die syrische Armee die Stadt Aleppo. Die humanitäre Situation hat sich seitdem massiv verschlechtert. Die rund 300.000 in der Stadt verbliebenen Bürger können sich kaum mehr versorgen. Auch leiden sie unter dem Beschuss durch die syrische Luftwaffe….


WASSER:

Wer stiehlt es wirklich?

Die Palästinenser behaupten, Israel stehle ihr Wasser. Der Vorwurf wird jedes Jahr aufs Neue erhoben. Manchmal erregt er weltweit Aufsehen, manchmal aber auch nicht. In den so genannten Oslo-Abkommen hat sich Israel verpflichtet, die Palästinensische Autonomie mit 29 Millionen Kubikmetern Wasser pro Jahr zu versorgen. Eine Untersuchung der Organisation NGO Monitor im letzten Jahr ergab, dass Israel tatsächlich fast doppelt so viel Wasser liefert, nämlich 57 Millionen Kubikmeter….


„Fussball-Fans“:

Festnahme von 47 La Familia Mitgliedern

In der vergangenen Nacht wurden in Israel 47 mutmaßliche Mitglieder der Ultràgruppe La Familia von Beitar Jerusalem festgenommen. Ein verdeckter Ermittler soll etwa ein halbes Jahr lang die nationalistische Ultràgruppe ausgekundschaftet haben und kriminelle Aktivitäten nachgewiesen haben….


Terror und Gewalt:

Wer von Turboradikalisierung redet, hat null Ahnung

Der alltägliche, traditionelle Islam birgt viele Keimlinge in sich, aus denen im passenden Gewächshaus eine extreme Interpretation aufblühen kann. Das betrifft den Daesh(i), aber auch die AKP und Hamas. Es ist nur wenige Tage her, da war ich in Bonn eingeladen zu einer Diskussion mit dem Großmufti von Ägypten. Es ging um Toleranz und Frieden, ein interkultureller Dialog, all das Schöne und Gute, das wir uns als Demokraten wünschen. Im Anschluss an die Diskussion wollte ich gern ein gemeinsames Bild mit dem Großmufti machen. Aber er und seine Berater verweigerten sich. Ihre Erklärung: Mit einem israelischen Staatsbürger, also mit mir, einem arabischen Israeli, wolle der Großmufti nicht auf dasselbe Bild….


Angst vor Fremden:

Irans Kampf gegen TV-Schüsseln

Irans Behörden haben in dieser Woche medienwirksam rund 100.000 beschlagnahmte Satellitenschüsseln zerstört. Große Teile der iranischen Bevölkerung missachten das offizielle Verbot, diese für den Empfang ausländischer TV-Sender zu nutzen….(Kommt mir irgendwie bekannt vor: Unter Adolf waren das Höhren von „Feindsendern“ bei Strafe verboten!! WD)


Jerusalem:

Israel jagt Terroristen auch mithilfe von Facebook

Anschläge wie die in München oder zuletzt der in Nizza werden die Europäer zwingen, in ihren Sicherheitskonzepten umzudenken. Das jedenfalls glaubt der israelische Sicherheitsexperte Nizan Nuriel (56) und sieht die Europäer vor einer tiefgreifenden Entscheidung: Was kommt zuerst – Menschenrechte oder das Recht zu leben? Nach dem Anschlag von Nizza erklärte Nuriel in einem dpa-Interview, man könne tiefgreifende Vorkehrungen nicht treffen, ohne „den Alltag ein bisschen zu beeinflussen“….


Wien:

Dschihad im Kinderzimmer

„Wie weit ist der Dschihad bereits in unsere Kinderzimmer vorgedrungen?“ – diese Frage dürften sich mittlerweile wohl ernsthaft besorgte Eltern stellen.  Die Angst davor ist bei Schlagzeilen von jungen Mädchen, die sich nach Syrien aufmachen, um sich dem „Islamischen Staat (IS)“ anzuschließen und 14-Jährigen, die Sprengstoffanschläge in Österreich planen, auch nicht mehr so weit hergeholt. Der Staat scheint dem Problem der mit der Islamisierung einhergehenden Radikalisierung hilflos gegenüber zu stehen.  In sozialen Netzwerken werden Kinder und Jugendliche mit dem Thema Krieg, Gewalt und islamischem Fundamentalismus konfrontiert. Aber nicht nur dort: Die Saudi-Schule in Wien beispielsweise war Ende 2014 wegen antisemitischer Verschwörungstheorien und Hetze gegen Israel in die Schlagzeilen geraten. In einer islamischen Schule in Wien-Floridsdorf hatten strenggläubige Eltern den Musikunterricht boykottiert….


MOBILEYE:

Israelis erteilen Tesla eine Abfuhr

Tesla verliert einen wichtigen Baustein für das autonome Fahren. Der US-Elektroautobauer sei zu risikofreudig, meint der Zulieferer Mobileye. Das junge Unternehmen aus Israel gibt BMW den Vorzug. Mobileye ist das Auge für selbstfahrende Autos. Die israelische Firma ist einer der Pioniere, seine Software, Chips und Kameras sind unverzichtbar für Autohersteller. „Sie sind in ihrem Bereich die besten in der Welt und deswegen nutzen wir sie“, schrieb auch Tesla vor wenigen Monaten….


Lahr:

Zwischen Staunen und Beklemmung

An den Lahrer Gymnasien gibt es eine Fülle von Schüleraustauschen (siehe Artikel unten). Einer führte die Chorsänger des Lahrer Clara-Schumann-Gymnasiums dieses Jahr erstmals nach Haifa in Israel. Dass ein Schüleraustausch nicht nur der Verbesserung der Sprachkenntnisse dient, erfuhren unsere JuZ-Reporterinnen ziemlich schnell. Mit Jacken und langen Hosen landeten wir auf dem Flughafen von Tel Aviv. Allerdings merkten wir schnell, dass in Israel ein anderes Klima als in Deutschland herrscht. Denn während uns Freunde aus Deutschland von Regen berichteten, genossen wir die strahlende Sonne und die 30 Grad, die in Israel herrschten….


Wirft Fragen auf:

„Censored Voices“ – Im Schatten des Siegestaumels

Jeder kennt die ikonischen Bilder: jubelnde und vor Freude weinende israelische Soldaten an der Kotel, aufgenommen unmittelbar nach der Eroberung Ost-Jerusalems während des Sechstagekrieges 1967. Israel wurde damals nicht, wie von seinen Gegnern beabsichtigt, vernichtet, sondern ging als klarer Sieger hervor – kein Wunder, dass die Stimmung euphorisch war. Genau in diesem Moment des allergrößten Triumphs bereisten der Historiker Avraham Shapira und der Schriftsteller Amos Oz mit einem Tonbandgerät im Gepäck einige Kibbuzim, wo sie frisch aus dem Krieg heimgekehrte Soldaten nach ihren persönlichen Eindrücken und Gefühlen befragten….


Politik:

Europas extreme Rechte nach dem Brexit-Votum

„Aus dem Unterholz hervorkommen“, und ins Freie vordringen: So nennt man im Französischen die Übung, welcher sich der rechtsextreme Front National (FN) mitsamt seiner Verbündeten im Europaparlament nun unterziehen kann, aber auch unterziehen muss. Infolge des britischen Abstimmungsergebnisses vom 23. Juni 16, mit dem erstmals ein Mitgliedsland der EU seinen Austritt aus der Union beschloss, ist die Ausstiegsforderung der nationalistischen Rechten auf einmal zur „konkreten Utopie“ geworden. Statt eine rein ideologische Dimension aufzuweisen, wird die Forderung nach EU-Austritt nun zur konkret umsetzbaren Maßnahme, die einzelne Umsetzungsschritte nach sich ziehen kann, dadurch aber auch konkret erlebbare Folgen hervorruft….


Tel HaSchomer:

Palästinensisches Anschlagsopfer aus Krankenhaus entlassen

Der wegen Brandwunden nach einem Terroranschlag behandelte palästinensische Junge Ahmed Dawabscha ist am Freitag aus dem Krankenhaus entlassen worden. Seine Großvater dankt den israelischen Ärzten für ihre medizinische Versorgung. Der sechsjährige Palästinenser Ahmed Dawabscha ist nach fast einem Jahr aus dem Medizinischen Zentrum Scheba in Tel HaSchomer entlassen worden. Dawabscha hatte bei einem Anschlag durch jüdische Extremisten am 31. Juli 2015 auf das Haus der Familie in Duma schwere Brandwunden erlitten. Seine Eltern und sein kleiner Bruder starben an ihren Verletzungen….


Be’er Sheva:

Ein neues Dorf für Beduinen

Die israelische Regierung ist seit Jahren darum bemüht, die Beduinen in der Wüste Negev besser zu integrieren und deren Lebensbedingungen zu verbessern. Geplant ist ein neues Dorf, bei dessen Bau die Mitglieder eines Stammes kooperieren. Erstmals seit 15 Jahren soll für Beduinen im Negev wieder eine neue Ortschaft gebaut werden. Rund 9.000 Mitglieder eines Stammes sollen dort einziehen….


Kultur:

Überraschungen in Bethlehems Geburtskirche

Von einem Besuch in einer der schönsten, ältesten und vor allem heiligsten Kirchen der Christenheit ist derzeit dringend abzuraten. Die Bethlehemer Geburtskirche wird seit 2013 von Grund auf renoviert. Doch wie weit sind die Arbeiten fortgeschritten? Ulrich W. Sahm hat sich umgesehen. Die 50 mächtigen und teilweise bemalten Säulen rechts und links des Hauptschiffes sind verschalt. Das einsturzgefährdete hölzerne Dachgestühl ist verdeckt. Und wer hinunter zur Geburtsgrotte will, muss sich stundenlang zwischen Gerüsten und Vorhängen anstellen. Wer die Geburtskirche in Bethlehem dieser Tage besuchen möchte, muss viel Zeit mitbringen….


Aussenpolitik:

Israelische Delegation trifft jordanischen Premier

Eine von dem stellvertretenden Minister für regionale Zusammenarbeit, Ajub Kara, angeführte israelische Delegation hat sich vor einigen Tagen mit Jordaniens Premierminister Hani al-Muki getroffen. Bei dem Gespräch sei es um eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Wasser, Strom und Erdgas gegangen, berichtete das israelische Wirtschaftsmagazin „Globes“ am Montag. Das größte geplante gemeinsame Projekt ist eine 200 Kilometer lange unterirdische Pipeline zwischen dem Roten Meer und dem Toten Meer. Diese soll durch eine Entsalzungsanlage jährlich zwischen 65 und 85 Millionen Kubikmeter Wasser zur Verfügung stellen. Das Projekt soll dazu dienen, das austrocknende Tote Meer wieder aufzufüllen. Es beinhaltet zudem ein Wasserkraftwerk. Die Jordanier erwarten einen Start des Projekts 2018, wobei die Finanzierung noch offen sei. Von dem Wasser sollen die Palästinenser 20 bis 30 Millionen Kubikmeter bekommen….


Innenpolitik:

Netanjahu fordert Araber zu Partizipation auf

Benjamin Netanjahu hat sich an die arabische Bevölkerung Israels gewandt. In einem am Montag auf YouTube veröffentlichten Video verspricht er ihnen mehr Förderung und fordert zu mehr gesellschaftlicher Beteiligung auf. In der kurzen Ansprache versucht er unter anderem, Araber für Israel zu begeistern. Er führt an, dass einige arabische Bürger es in hohe Ämter geschafft haben, beispielsweise als Richter am Obersten Gerichtshof, Parlamentsabgeordnete oder Ärzte. Gleiche Möglichkeiten, wie er daraus schließt, würden aber nicht ausreichen, Handeln sei wichtig. Damit impliziert Israels Premier, dass zwar einige sich in die Gesellschaft investieren. Noch viel mehr der 20 Prozent arabischeBevölkerung in Israel aber könnten sich einbringen und Großes erreichen. Er spricht von den „Massen“. Er wolle, dass arabische Bürger scharenweise in der israelischen Gesellschaft arbeiten, studieren, Wohlstand erlangen….


Video des Tages:

Das Davidsturm-Museum in Jerusalem

Das heutige Video stellt Ihnen das Davidsturm-Museum in Jerusalem vor. Es befindet sich in der Jerusalemer Altstadt in der Nähe des Jaffators….

Hier das Video!


Das Idol der digitalen Zukunft:

Ein Treffen mit dem Erfinder des USB-Sticks

Eine halbe Stunde dauert es von Tel Aviv, bis man im so genannten „Grünen Dorf“ (Hakfar Hayarok) im Landesinneren angekommen ist. Das Dorf ist nicht nur für seine herausragenden Schulen und fruchtbaren Felder bekannt – auch einige erfolgreiche High-Tech-Unternehmen sind hier ansässig. In einem davon sitzt Dov Moran, der berühmte Israeli, der den USB-Stick erfunden hat. Ein Mann, der die simple, produktive und pragmatische Umgebungen in Hakfar Hayarok zu schätzen weiss. „Wir brauchen hier kein kreatives Chaos. Das ganze Land ist eine kreative Herausforderung für schnelle Denker“, erklärt der 60-Jährige High-Tech-Pionier….


Umwelt:

Israelische Innovation für weniger Geräuschbelästigung

Grossstädte können extrem laut sein, vor allem in Israel: schrille Alarmanlagen von Motorrollern, ratternde Busse, das Rauschen der vielen Klimaanlagen und Piepen von rückwärtsfahrenden LKWs. Einen erholsamen Moment der Ruhe soll nun eine neue Entwicklung, ein Art Mini-Amphitheater, bieten. „Ich wollte einen Weg finden, die Geräuschbelästigung zu verringern und die Umgebung gleichzeitig mit angenehmen Geräuschen bereichern“, erklärt Aviv Even, Studentin an der Shenkar Akademie für Technik und Design….


Rettungsdienst Magen David Adom:

Trauma und Routine

Jeder der schon einmal in Israel war, kennt die Krankenwagen mit den roten Davidsternen – der Magen David Adom (MDA) ist eine herausragende israelische Organisation, in der neben fast 2.000 Angestellten auch mehr als 13.000 Freiwillige tagtäglich Leben retten und Menschen in Not helfen….


Wirklich?:

Verhandelt mit den Daesh(i)!

Wo die herkömmliche Politik versagt, muss neu gedacht und gehandelt werden. Thomas C. Schwoerer plädiert in seinem neuen Buch für Verhandlungen mit den Kriegsparteien in Syrien – auch mit dem sogenannten Islamischen Staat. Der Krieg in Syrien hat in fünf Jahren mehr als 470.000 Tote gefordert. Fast vier Millionen Syrer haben keine andere Überlebenschance mehr gesehen, als ihre Heimat zu verlassen. Diese Menschen suchen auch hierzulande Zuflucht – der Syrienkrieg ist schon längst zu einem Thema geworden, das uns Deutsche ganz konkret angeht. Er ist außerdem der Nährboden des Islamischen Staats, fortan Daesh(i) genannt, und damit eine Ursache des  Terrorismus, der auch uns in Europa bedroht und betrifft….


Warschau:

Pope’s trip to Poland overshadowed by killing of French priest

Pope Francis will start his first trip to Poland on Wednesday to preside at an international Catholic youth jamboree, a usually joyous event that has been dampened by the murder of a Catholic priest in France. News that suspected Islamist militants interrupted a church service in Saint-Etienne-du-Rouvray, near Rouen, forced 85-year-old parish priest Father Jacques Hamel to his knees and slit his throat, sent a sudden deep chill over the World Youth Day event….


Terrorist:

Palestinian terrorist responsible for Rabbi Mark attack killed in IDF raid

A terrorist who shot dead Rabbi Michael Mark and injured his wife and two children in a July 1 attack was killed in a heavy exchange of fire with security overnight between Tuesday and Wednesday. In a joint Shin Bet (Israel Security Agency), IDF, and Israel Police operation, security forces attempted to arrest Muhammad Fakia, 29, who was located in the Palestinian village of Tzurif, near Hebron….


Demonstrationen:

Jewish groups rally against anti-Israel bias at UN

Over 50 Jewish groups joined forces this week to take action against anti-Israel bias at the United Nations and its agencies, which have often been accused of discriminating against Israel. The initiative, which was launched by the Conference of Presidents of Major Jewish Organizations, consists of a formal declaration and a national and international campaign to “counteract the spate of anti-Israel actions at the United Nations”….


Unterwelt:

Car explodes in attempted Jerusalem underworld hit, injuring one

A car explosion lightly wounding one man in downtown Jerusalem Wednesday morning was an attempted underworld-related hit, not a terrorist attack, police confirmed shortly after the blast. According to Police spokesman Micky Rosenfeld, the explosion detonated at approximately 8:35 a.m. near Liberty Bell Park, located in the vicinity of the Dan Panorama Hotel and King David Street….


Falsch verstanden?:

Levenstein says anti-gay words misinterpreted, but issues no retraction

Rabbi Yigal Levenstein, the head of a pre-military academy in Eli who made anti-gay comments in a speech two weeks ago, said in a formal letter of clarification to the Defense Ministry that his comments were misinterpreted. The rabbi did not however apologize or retract his remarks….


Gaza:

‘Hamas tries to vanish, but we can see them’

On any given day, a strategically vital installation in the IDF’s Southern Command bristles with activity. From here, the military keeps a close watch on the Gaza Strip, and from here, all of Israel’s firepower will be managed in the event of another war with Hamas. In the Strip, Hamas manufactures rockets, digs tunnels and prepares attacks. Israeli “eyes” keep tabs on these preparations. In the Southern Command’s Fire Control Center, screens display real-time visual data, broadcast centers, roads and vehicles of interest in Gaza….


Analyse:

Islamic State’s first act of war on European Christianity

Regardless of whether Tuesday’s attack was the work of Islamic State or whether it was merely inspired by the jihadi rhetoric emanating from the so-called caliphate, its symbolism is hard to ignore. Previous attacks in France perpetrated by Islamic State and in its name have been against freedom of speech (Charlie Hebdo), Western liberalism (the Bataclan theater), the ideals of the French Revolution, which stand at the heart of Western thought (the Bastille Day truck attack in Nice)and against Jews (Hyper Cacher)….


Geheimdienst:

Turkey deal was struck five years ago, security chief reveals

Israel and Turkey agreed on the terms of last month’s rapprochement agreement five years ago, National Security Council acting head Yaakov Nagel told the Knesset State Control Committee on Tuesday. Nagel made the revelation in response to questions from committee chairwoman Karin Elharar (Yesh Atid) about security cabinet ministers’ complaints that they are not properly prepared for cabinet meetings….


Asoziales Benehmen:

Iranian journalist snubs ‚Post‘ reporter in Beijing

An Iranian journalist at a conference in Beijing demanded her seat be changed when she realized she was seated next to an Israeli journalist fromThe Jerusalem Post. Fatemeh Safaei, the editor in chief of the English news desk at the Islamic Republic News Agency, was seated alphabetically at the People’s Daily 2016 Media Cooperation Forum on Belt and Road on Tuesday. That placed her between an editor from Indonesia and Amy Spiro, The Jerusalem Post’s night editor, who was also attending the forum….


Antisemitismus:

‚Dramatic increase in anti-Semitic violence in US‘

The number of anti-Semitic attacks in the US rose dramatically last year, according to data released on Tuesday by the Anti-Defamation League. Carol Nuriel, executive director of the ADL office in Israel, presented the annual Audit of Anti-Semitic Incidents at a committee meeting of the Immigration and Absorption Ministry. The organization recorded a total of 941 incidents in the US in 2015, an increase of some 3 percent from the 912 incidents recorded in 2014. Fifty-six of those incidents fell under the most violent category of anti-Semitism, representing a more than 50 percent increase from the 36 assaults reported in 2014….


Analyse:

‘Mikve law’ throws cold water on Israel-Diaspora relations

When laws that are passed are as controversial as the mikve legislation approved on Monday night, there will be a lot of sound and fury from ideological and political opponents of the government and the law itself. The legislation in effect bans the Reform and Masorti (Conservative) movements from using public mikvaot for their conversion ceremonies, and has been fiercely opposed by progressive Jewish leaders in Israel and the US….


Musikszene:

CONCERT REVIEW: Joss Stone, Barby Club, Tel Aviv, July 25

If there’s one word that can encapsulate Joss Stone’s performance at Tel Aviv’s Barby Club on Monday night, it’s “effortless”. From her long, wavy blonde hair and white flowing dress to the way she dreamily swayed along to the music, to her voice, which stunned the audience with its beauty, it’s clear that this woman is exactly where she’s meant to be. The night started off with an outstanding performance from The Paz Band. In particular, the band’s lead singer, Gal De Paz, stood out with a powerful and soulful voice reminiscent of a modern-day Janis Joplin….


Extremisten überall:

Israeli Flag Set on Fire Outside Democratic Convention

Protesters set an Israeli flag on fire and chanted „long live the intifada“ outside of the Democratic convention site on Tuesday night. A woman wearing a black bandanna on her face lit the flag on fire as protests continued outside of the secure zone around the Wells Fargo Center in Philadelphia. Someone stood nearby waving a Palestinian flag. Protesters also set pro-Bernie Sanders fliers on fire that were hanging on steel fencing around the site….


Archäologie:

2,200-year-old Mummy Was Couch Potato, Had Osteoporosis

A 2,200-year-old mummy stored in Israel for decades proves to be of a sedentary ancient Egyptian with an affection for starchy foods and inactivity. The body of Iret Khor-Ero reached the Jesuit Pontifical Biblical Institute in Jerusalem in 1928, a present from Jesuits in Alexandria. Very little was otherwise known about him except, says the museum, that he originally hailed from Akhmim, some 480 kilometers south of present-day Cairo. Ahead of displaying his remains, starting Wednesday, the mummy was scanned and lo, he could almost have been a modern….


Auf grosser Tour: (mit Video)

Israeli tots caught taking highway joyride on toy ATV

When Monday’s police car chase on a main Israeli highway was over, the ATV-driving duo terrorizing Route 60 in southern Israel was let off the hook with a warning. And possibly sent to bed without dinner. That’s because, in this cute-looking but dangerous escapade, the pair racing down the southern Israel highway at a reckless 20 kilometers an hour were under three years old….


Voller Rätsel:

Mystery surrounds mistake-filled 300-year-old prayer book found in UK

A British academic has discovered a rare, handwritten translation of a siddur, or prayer book, in a collection in a Manchester library — and clues in the volume point to a little-known presence of Jews in 17th-century England. In a presentation recently at the Rylands Library, Dr. Aron Sterk revealed the results of nearly a year and a half of research since he undertook cataloging one Jewish community leader’s 19th-20th century manuscript and book collection in February 2015. Sterk’s prize discovery is a double puzzle. It is an English translation of a Spanish version of the Hebrew siddur. And, because of what it does not contain, he believes that it was almost certainly used by a woman as her daily prayer book — and that woman may even have been a convert to Judaism….