Aktuelles vom 28. April 2016 – 20 Nissan 5776 – Chol Hamo’ed 5 – Tag 5 des Omer

Neue Nachrichten:

Erfurt:

Minister soll Iran-Reise absagen

Die Linke-Landtagsabgeordnete Katharina König hat Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) aufgefordert, seine im Mai geplante Reise in den Iran abzusagen. König begründete das mit Raketentests im Iran, die sich auch gegen Israel richteten….


Integration:

„Deutschland ist ein multireligiöses Land“

Arbeitsmarkt, Nachbarschaft, soziale Beziehungen und Bildung: Das Integrationsklima in Deutschland ist 2015 von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund weitgehend positiv bewertet worden. Zu diesem Ergebnis kommt der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) in seinem Jahresgutachten. Grundlage ist die Befragung von 5.396 Personen, die nach dem Funktionieren der Einwanderungsgesellschaft befragt wurden. Die Erhebung fand von März bis August 2015 und damit vor dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise statt….


Lochham:

Erinnerung an den Dachauer Todesmarsch

Der Würmtaler Gedenkzug zur Erinnerung an den Dachauer Todesmarsch im April 1945 findet in diesem Jahr zum 19. Mal statt. Am Samstag, 30. April, erinnert der Verein „Gedenken im Würmtal“ an die Räumung des Konzentrationslagers Dachau vor den Alliierten. Die KZ-Häftlinge wurden bei diesem Marsch von den SS-Offizieren unter anderem durch das Würmtal getrieben. Auch in diesem Jahr kommen Zeitzeugen aus Israel, um gemeinsam mit den Würmtaler Bürgern den Gedenkzug zu begehen und vor den Mahnmalen zu sprechen….


Bücher:

Bräunliche Bundesrepublik

Der türkischstämmige Opernsänger Selcuk Cara schildert sein deutsches Leben. Was er in seiner Jugend an Ausländerfeindlichkeit und Judenhass beobachtete, ist hochaktuell. Selcuk Caras Lebenslauf liest sich wie eine reibungslose Karriere. Geboren in einer hessischen Kleinstadt nahe Frankfurt, nach dem Abitur bei Habermas Philosophie studiert, aufs Konservatorium gewechselt. Singt in Opern von Richard Wagner, führt bei preisgekrönten Kurzfilmen Regie. Und in seiner Freizeit schippert er mit seinem Plattbodenboot über die Nordsee….


Dimona:

Reaktorfossil im Negev

Viele Israelis, vor allem im Negev, reagierten alarmiert. Sage und schreibe 1537 Mängelanzeichen haben Wissenschaftler bei einer Ultraschalluntersuchung am Reaktorkern des Atommeilers Dimona festgestellt. Gekauft wurde er in den Fünfzigerjahren in Frankreich, in Betrieb ist er seit 1963 und damit der vielleicht älteste noch genutzte Reaktor der Welt. Er steht auf einem Militärgelände nahe der Negev-Stadt Dimona, umgeben von einer Hochsicherheitsanlage. Aber sein von einem Betonmantel eingehüllter Aluminiumkern mit den eingelagerten Brennstäben stellt israelische Atomexperten jetzt vor schier unlösbare Probleme….


Schönborn zu Syrien:

Bischofsentführungen waren tiefer Einschnitt

Als tiefen Einschnitt bei den Versuchen des Erhaltens einer friedlichen Koexistenz aller religiösen und ethnischen Gruppen und der damaligen pluralistischen Struktur der syrischen Gesellschaft haben Kirchenführer aus aller Welt die Entführung der Metropoliten Gregorios Youhanna Ibrahim und Boulos Yazigi vor drei Jahren bezeichnet….


Interview mit Günther Jekeli:

„Antisemiten fühlen sich ermutigt durch antisemitische Taten“

Der Historiker Günther Jikeli ist Permanent Fellow am Moses-Mendelssohn-Zentrum in Potsdam und am Institut Groupe Sociétés, Religions, Laïcités am Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung in Paris. Zur Zeit lehrt er als Gastprofessor an der Indiana University in den USA. Von 2011 bis 2012 war er Berater zur Bekämpfung von Antisemitismus für die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)….


Aleppo:

Syrien-Beauftragter de Mistura schlägt Alarm

„Alle 25 Minuten ein Toter“ – der Syrien-Beauftragte de Mistura hat in drastischen Worten vor einem endgültigen Ende der Waffenruhe gewarnt. Angesichts der Gefahr eines völligen Zusammenbruchs der Waffenruhe in Syrien hat der UN-Sonderbeauftragte Staffan de Mistura die USA und Russland zu einer neuen Friedensinitiative aufgerufen. Erst wenn die seit Tagen anhaltenden Angriffe in Aleppo und anderen Orten aufhörten, könne ein Termin für die Fortsetzung der Genfer Syrien-Gespräche angesetzt werden, sagte de Mistura bei einer Pressekonferenz in Genf….


Bücher:

Der Rabbi von Majdanek – ein bewegendes Lese-Drama über die Zeit des Holocaust

Das Buch „Der Rabbi von Majdanek“ ist ein Lese-Drama, das nicht für die Bühne geschrieben wurde. Die Bühne ist hier die Vorstellungskraft des Lesers. „Der Rabbi von Majdanekb“ von Trutz Hardo beschreibt, wie der Begründer der Chassidentums, Israel Ben Elieser, auch Bal Schem Tov genannt, zur Zeit großer Not zu seinem Volk zurückkehrt. Er erscheint im Jahr 1943 als Heilerrabbi im Konzentrationslager Majdanek, um dort seinen Mitmenschen zu helfen. „Der Rabbi von Majdanek: Bitte um Vergebung“ von Trutz Hardo hat das Ziel, dass die grausamen Taten der Holocaust-Zeit nicht vergessen werden, und dass ein möglichst breites Publikum über die grauenvollen Geschehen der Shoa erfährt….


Hitzewelle:

Brände in Israel

Die israelische Feuerwehr meldet, dass es seit letzten Freitag zu mehr als 1500 Bränden gekommen sei. Ihren Angaben zufolge soll dabei die Hitzewelle der vergangenen Tage allerdings nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Temperaturen von bis zu 40 Grad an den Küstengebieten hatten mehrere Buschbrände begünstigt….


„Friedliebende Palästinenser“:

Terrorübungen auf Kinderfestival

Auf einem Kinderfestival für Bildung in der Stadt Chan Junis im südlichen Gazastreifen haben diese Woche palästinensische Kinder bei einem Bühnenauftritt Terrorangriffe auf Israelis nachgespielt. Einige Kinder trugen Militäruniformen, andere Kinder griffen ihre Mitspieler mit Plastikmessern und Spielzeugpistolen an. Ein Hamas -Fernsehsender, der das kulturelle Programm im Gazastreifen und Westjordanland medial begleitet, übertrug die Aufführung, wie die Online-Zeitung „Times of Israel“ berichtet….


Gleichberechtigung:

Frauen beherrschen Finanzbranche in Israel

Das biblische Buch Ruth wurde lange zur Versinnbildlichung des Chauvinismus genutzt, bis Feministinnen die Heldinnen dieses Buches als willensstarke Frauen wiederentdeckten, die ihr Schicksal auch in der von Männern dominierten antiken Welt selbst in die Hand nahmen….


Kontrollpunkt Kalandia:

Israelische Polizisten erschießen zwei mit Messern bewaffnete Palästinenser

Israelische Polizisten haben am Mittwoch zwei mit Messern bewaffnete Palästinenser an einem Kontrollpunkt zwischen Jerusalem und dem Westjordanland erschossen. Bei den Getöteten handle es sich um eine Frau und einen Mann, sagte eine israelische Polizeisprecherin. Die Beamten hätten das Feuer eröffnet, nachdem die Palästinenserin ein Messer auf einen Polizisten geworfen habe. Der Mann habe ebenfalls ein Messer bei sich gehabt. Zuvor hätten die beiden mehrere Aufforderungen zum Stehenbleiben ignoriert….


Ägypten:

Jerusalem-Reisen unter Kopten immer stärker gefragt

Neu-alte Pilgerpfade hat der koptisch-orthodoxe Papst Tawadros II. erschlossen: Anlässlich der Beerdigung des Erzbischofs seiner Kirche, Abraham von Jerusalem, ist er im vorigen November nach Jerusalem gereist. Dieser Schritt rüttelte am Verbot seines Vorgängers Papst Schenuda III. (1923-2012) für die koptischen Gläubigen, ja nicht israelischen Boden zu betreten….


Antisemitischer Iran:

Teheran hält Festival für Holocaust-Karikaturen ab

Irans Außenminister, Mohammed Javad Zarif, reagierte gereizt. „Betrachten Sie den Iran nicht als Monolithen. Die iranische Regierung unterstützt oder organisiert nicht ein Karikaturenfestival dieser Art“, sagte er im Interview mit dem „New Yorker“, als er nach dem neuerlichen Holocaust-Wettbewerb seines Landes gefragt wurde. Verantwortlich dafür seien NGOs, die nicht von der iranischen Regierung kontrolliert würden, erklärte er. Auch die US-Regierung werde schließlich nicht für den Ku-Klux-Klan haftbar gemacht….


Laupheim: (mit Video)

Auf den Spuren eines großen Künstlers

Ma’ayan Alexander, Urenkelin des in Laupheim geborenen, in Auschwitz ermordeten Jugendstilkünstlers Friedrich Adler, hat die Heimatstadt ihres Urgroßvaters besucht. „Es ist spannend, das erste Mal an einem Ort zu sein, und ich fühle mich fast wie zuhause“, sagte der Gast aus Israel….


Meinung:

Schoa ist Gegenwart und Geschichte

An  Jom Haschoa hält das Leben in Israel inne, um der sechs Millionen im Holocaust ermordeten jüdischen Männer, Frauen und Kinder zu gedenken. Neben dem kollektiven Erinnern, das für unsere jüdische Kultur und Geschichte prägend ist, steht auch die Erinnerung an den Einzelnen. Das Zusammentreffen beider Aspekte machte der verstorbene Mossad-Chef Meir Dagan deutlich. In seinem Büro hing nur ein Bild. Es zeigte seinen Großvater in einen Tallit gehüllt vor Nazis kniend, kurz vor seiner Exekution….


EXODUS:

Alter Streit – neue Nahrung

Weshalb ist dieser Abend anders als alle anderen?« Mit dieser Frage läuten die Kinder am Sederabend den wichtigen Teil des Erinnerns ein. Als Antwort berichten die Väter vom Auszug der Israeliten aus der ägyptischen Gefangenschaft, wie sie im 2. Buch Mose geschrieben steht.  Doch kann man an etwas erinnern, das möglicherweise niemals stattgefunden hat? Denn ob tatsächlich ein Volksstamm der Israeliten – angeführt von Moses – aus ägyptischer Gefangenschaft floh, dann 40 Jahre durch die Wüste der Halbinsel Sinai wanderte und sich schließlich im gelobten Land Kanaan niederließ, ist alles andere als belegt….


Äthiopien:

Noch dieses Jahr in Jerusalem

Nächstes Jahr in Jerusalem.« Mit diesem traditionellen wie hoffnungsvollen Wunsch haben in der äthiopischen Stadt Gondar um die 3000 Juden beim weltweit wohl größten Pessachseder den Abend beendet. Für einige von ihnen könnte es schon bald »dieses Jahr in Jerusalem« heißen. Fünf, zehn, gar 20 Jahre haben die Menschen in Äthiopien darauf gewartet, Alija zu machen. 1300 sollen noch in diesem Jahr zu ihren Familien und Freunden nach Israel ziehen können….


Dresscode:

Wolle oder Leinen

Ein unscheinbares Haus, eingeklemmt zwischen einem Restaurant und einem Fotogeschäft an einer belebten Hauptstraße im Zürcher Viertel Wiedikon, wo besonders viele orthodoxe jüdische Familien leben. Seit mehr als 30 Jahren befindet sich hier einer der wenigen Schatnes-Überprüfungsorte in der Schweiz. Einen weiteren gibt es in Basel. Beide Betreiber benutzen den Begriff »Labor«…»Schatnes« bezeichnet die Kleidermischung aus Wolle und Leinen, also ein Mischgewebe, das religiöse Juden nicht tragen dürfen. Anzüge, aber auch Leinenkleider oder sogar Schals können Schatnes enthalten….


»GO DOWN MOSES«

Ein Lied geht um die Welt

Als Moses damals zum Pharao ging, um die Freilassung der Israeliten aus Ägypten zu fordern, hätte er sich nicht träumen lassen, dass daraus einer der beliebtesten Songs der schwarzen Sklaven in den USA werden würde. Noch heute fehlt »Go down Moses« bei fast keinem Gospelkonzert. Und das, obwohl das Thema doch eigentlich zu Pessach gehört wie Charosset und Mazze. Doch jüdische Musiker sind Mangelware, wenn es um die Interpretation des Songs geht. Irgendwie peinlich. Und obendrein unverständlich bei einer derartigen Textvorlage….


Saudi-Arabien:

Kommt es zur Neubelebung der arabischen Friedensinitiative?

Auf die Frage des arabischsprachigen TV-Kanals Al-Jazeera, wie lange es dauern würde, bis Saudi-Arabien eine Botschaft in Israel eröffnen werde, meinte der ehemalige saudische Generalmajor Anwar Eshki, das sollte man Netanyahu fragen. Wenn er verkündet, dass er die arabische Friedensinitiative von 2002 akzeptiert und den Palästinensern ihre Rechte zugesteht, wird Saudi-Arabien mit der Errichtung einer Botschaft in Tel Aviv beginnen, versicherte Eshki….


Bücher:

Die Tradition weitergeben

War früher alles besser? Gewiss nicht, aber im Bereich der Lehrmittel für jüdische Erziehung und Bildung war man vor 1933 schon einmal viel weiter als heute. Die Folgen der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik reichten weit über die NS-Zeit hinaus. Nach 1945 waren viele Bücher verbrannt, jüdische Lehrer und Schüler ermordet. Neues Lehrmaterial gab es so gut wie gar nicht. Jüdische Religionslehre orientiert sich an der Tora. Natürlich ist das der Ausgangspunkt für alles. In der noch jungen Bundesrepublik musste jeder Lehrer mit eigenen improvisierten Notizen versuchen, die Geschichten der Bibel, die Zeit der Könige und Propheten, das Schicksal des jüdischen Volkes von der nachbiblischen Zeit und der Antike übers Mittelalter bis hin zur Gegenwart darzustellen….


Bundestag:

Volker Beck bleibt religionspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion

Der Grünen-Politiker Volker Beck behält sein Amt als religionspolitischer Sprecher seiner Fraktion im Bundestag. Wie die Fraktion am Dienstag mitteilte, soll der 55-Jährige auch erneut für den Vorsitz der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe vorgeschlagen werden….


Offener Brief:

Keine Streichung der Professur Salzborn!

Der Fakultätsrat der Sozialwissenschaftlichen Fakultät hat am 16.12.2015 einstimmig für die Vertragsverlängerung von Prof. Dr. Samuel Salzborn votiert. Nun wurde bekannt, dass das Präsidium der Universität diesem Votum nicht folgt und entsprechend die Stelle nicht verlängert. Herr Prof. Dr. Salzborn ist aus unserer Sicht die tragende Säule im B.A. Sozialwissenschaften, der größtenteils in der Verantwortung seiner Professur liegt. Der Studiengang ist wiederum der erfolgreichste an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, als auch in dieser Form ein Alleinstellungsmerkmal der Universität Göttingen. Sollte der Vertrag mit Herrn Salzborn nicht verlängert werden sehen wir massive Probleme in der Abdeckung der Lehre sowie die Gefährdung des B.A. Sozialwissenschaften insgesamt….


Arabischer Antisemitismus:

Die Missgunst der Abgehängten

Antisemitismus bei Muslimen ist nicht ethnisch bedingt. Er speist sich aus dem verlorenen Krieg von 1948 und aus Neid auf die Stärke Israels. Omar Kamil kommentierte Kiefers These – und wurde deutlicher. Das entscheidende Datum für das muslimische, arabische Empfinden Juden gegenüber sei nicht die israelische Staatsgründung, sondern der ihr 1948 nachfolgende Krieg der arabischen Staaten gegen Israel – den die Angreifer verloren. Diese Niederlage sei in der arabisch-muslimischen Welt als „Nakba“ zum Mythos geworden, als „Katastrophe“ schlechthin. Bis dahin galten in muslimischen Augen Juden als seltsam, komisch, klein, nicht ernst zunehmen in puncto Kraft und Potenz. Furcht machten bis dahin Christen (Kreuzfahrer etc.). Dass der gerade geborene jüdische Staat nun seinen Angreifern trotzte, wirkte in der Tat schockierend: Wehrfähige Juden kannte man, historisch gesehen, nicht….


EXTREMISMUS:

„Deutschland das Mallorca der Islamisten“

Extremistischer Salafismus ist demokratiefeindlich, wächst derzeit sehr schnell und stellt die deutsche Gesellschaft und die Sicherheitsbehörden vor große Probleme. Einer, der sich mit dem Thema auskennt, ist Percy Richter, Polizeioberkommissar beim Staatsschutz in der Polizeiinspektion Wilhelmshaven. Er hat auf Einladung der Frauen-Union Friesland bei einem Vortrag im Schützenhof Jever über Islam, Islamismus und Salafismus gesprochen und die „Gefährdungslage Salafismus im Kontext der Flüchtlingssituation“ dargestellt….


München:

Jüdische Kultur und Israel beim DOK.-Fest 2016

Die Suche in Vergangenem. Ein Neuanfang. Das Leben im Moment, im Eifer des Tanzes, der Bewegung. Diese Elementarfunktionen der Kunstform Film werden in Dokumentarfilmen von israelischen Filmemachern und/oder über jüdische Kultur umwerfend schön und radikal umgesetzt. Auch beim diesjährigen DOK.fest in München sind wieder einige Filme mit jüdischen und/oder israelischen Themen zu sehen….


Im Rechtsstaat und nicht im Terrorstaat:

Angeklagte Verbrecher

Israel gilt manchen als „Terrorstaat“. Dazu müssten die Täter aber glorifiziert werden. Stattdessen wird ihnen der Prozess gemacht. Vier Ereignisse haben in den vergangenen zwei Jahren Israel den Ruf eingebracht, ein „Terrorstaat“ zu sein. Im Juli 2014 haben Israelis den 16 Jahre alten Muhammad Abu Chdeir aus dem Jerusalemer Stadtviertel Schuafat entführt und dann brutal ermordet. Sie haben seine Leiche mit Benzin überschüttet und verbrannt….


PA – judenfrei und christenfrei?:

Palästinensische Christen kritisieren Autonomiebehörde

Die Regierung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) hat einen Antrag arabischer Christen abgelehnt. Die Palästinenser forderten, dass Ostern ein offizieller nationaler Feiertag werde. Ein Arzt aus Ramallah, Ghassan al-Tubassi, fand daraufhin deutliche Worte. Dies berichtet die israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“. „Wir hätten diese Erklärung verstanden, hätte die Debatte in den Regierungen von Saudi-Arabien, Katar und Malaysia stattgefunden, die rein islamische Länder sind, die den Gesetzen der Schariafolgen“, schrieb Al-Tubassi in einem Brief an die PA-Regierung. „Aber es ist eine große Sünde, wenn eine Regierung, die vorgibt, alle Palästinenser zu repräsentieren, solch eine Entscheidung trifft.“ Er und Tausende andere palästinensische Christen seien „schmerzerfüllt“ ob der Entscheidung, Ostern als offiziellen Nationalfeiertag zu ignorieren….


Archäologe behauptet:

Pharao kein Ägypter

Ein ägyptischer Archäologe will herausgefunden haben, dass der historische König Pharao kein Ägypter war. Jüdische Historiker hätten diesen Fakt nur erfunden, um Ägypten zu verunglimpfen. In einem Interview kommt der Generaldirektor der Altertumsbehörde in Luxor, Mustafa Wasiri, zu einer überraschenden Erkenntnis. Seiner Recherche nach war der Pharao der Antike kein Ägypter. Vielmehr habe er der ausländischen Hyksos-Dynastie angehört, sagte der Archäologe der ägyptischen Tageszeitung „Al-Jum al-Sabih“. Diese eroberte Ägypten im 15. Jahrhundert vor Christus und beherrschte den Norden des Landes….


Pessach:

Das „Mahl des Messias“

Am letzten Tag des eine Woche langen Pessach-Festes werden viele Menschen dem chassidisch-orthodoxen Gemeinde in Jerusalem an der sogenannten „Seudat Maschiach“ – dem Abendessen des Messias – teilnehmen. Es ist eine Veranstaltung, die direkt dem Abendmahl des Herrn, das im Neuen Testament erwähnt ist, entspricht….


Senior Israeli official:

Chemical weapons capability for DAESH(I) is a red line

Israel will not refrain from taking action against Islamic State if the terror organization achieves an operational capability with chemical weapons, a senior military official told Channel 10 Wednesday evening. „If we see Islamic State approach an experimental or operational capability with chemical weapons, Israel will not stand by and watch,“ the senior official said, adding „we will take appropriate action in order to thwart such activities.“….


Mord und Selbstmord:

Police suspect Ma’aleh Adumim man shot and killed terminally ill wife, before killing self

A married couple in there 60s was found dead in their apartment in the West Bank settlement of Ma’aleh Adumim on Thursday morning in what police suspect was a murder-suicide.  According to police, the couple was „normative,“ and it is believed that the man shot and killed his terminally ill wife before taking his own life in a sequence that the couple had planned.  Police arrived at the scene in response to an emergency call describing shots being fired….


Kfar Manda:

Huge brawl breaks out ahead of local elections in North

A massive brawl left at least two people injured after tensions boiled over ahead of a local election, police said Thursday. Dozens of residents from Kfar Manda, an Arab town nestled in the Lower Galilee near Nazareth, attacked one another overnight Thursday with stones and fireworks. Rioters also lit trash cans on fire and caused considerable damage to public and private property. Two people were injured in the melee and evacuated to a nearby hospital, with one in reportedly moderate condition while the other was in light condition….


New York:

UN Security Council to informally discuss international protection for Palestinians

The United Nations Security Council (UNSC) will discuss providing international protection for Palestinians during an informal May 6 meeting, PLO Ambassador to the UN in New York Riyad Mansour said on Wednesday. “We would like to see an international force to separate between us and the Israeli occupying authorities,” Mansour said. Such a step is not feasible at this time, so it is possible for the UNSC to take a smaller step to help the Palestinians, he said….(Verkehrte Welt – Die „friedliebenden“ Angreifer werden beschützt! WD)


Waffen von 1978?:

Syrian army reportedly seizes Israeli-made weapons on their way to ISIS

Forces of the Syrian army in the southeastern governorate of al-Suweida seized Israeli-made weapons that were designated for ISIS, Syrian media reported on Wednesday. According to the reports, Syrian Army forces, in cooperation with local residents on the western outskirts of al-Suweida, confiscated Wednesday morning a vehicle that was coming from the Daraa eastern suburbs, on its way to ISIS forces in the eastern Syrian Desert….


Dimona:

After 53 years, MKs call for emergency meeting to discuss upgrading Dimona nuclear reactor

The time has come to replace the 53-year-old Dimona nuclear reactor, according to worried officials. Built in 1963 using technology acquired from France, the lifetime of the reactor – officially known as the Nuclear Research Center–Negev – is 40 years, according the manufacturer’s specifications. Several members of Knesset are calling for an emergency meeting to be held to discuss the reactor’s safety and replacement. Recently, an ultrasound scan of the reactor’s core, made of metal covered in concrete, revealed 1,537 defects….


Meinung:

Post Passover — the birth of a nation

Last weekend we celebrated our forefathers’ liberation from slavery. Some did it over Gefilte Fish, some relished the Fatoot (traditional Yemenite soup with matzah), some delighted in Mina (matzah meat pie, popular among Balkan Jews), or in some other traditional food we enjoy on Passover night. Traditions aside, the essence of the Passover seder is the same for all of us. But the Passover story does not end when the walls of the divided sea crumble on the Egyptians and become their maritime tomb. It is only the beginning of a journey….


Kommentar:

The Temple Mount- Radical Islam’s twisted trump card in their holy war against Israel

Of all the sacred sizes in the annals of Jewish history, none illustrates the maddening, millennia-old existential paradox facing the Jewish people more instructively and symbolically than Judaism’s holiest of holies – the Temple Mount. From the triumphant creation of the First Temple during King Solomon’s reign, to the present-day conflict, it continues to epitomize the jarring dichotomy of tragedy and triumph that has come to define the Jewish experience….


Immer radikaler:

Palestinian UN ambassador compares Israel to Nazi Regime

PA Representative to the United Nations Riyad Mansour held a press conference on Wednesday in which he slammed Israel for “labeling” Palestinians terrorists and drew a comparison between the Jewish state and the Third Reich. Mansour told reporters at the event that Israel’s ambassador to the UN, Danny Danon, is trying to paint “all the Palestinian people who have legitimate rights to resist the occupation in legitimate ways,” as terrorists….


Minister Katz:

We can’t count on US at UN

US President Barack Obama’s administration has not been supportive enough of Israel at the UN and elsewhere, Intelligence Services Minister Israel Katz charged on Tuesday night in an interview with The Jerusalem Post. Katz will be coming to New York next month to address The Jerusalem Post Conference on May 22. While he is in the US, he intends to seek Democratic and Republican support for legislation in Congress backing proactive sanctions on Hezbollah and whoever helps the terrorist group with money or weapons….


Auszeichnung:

Israeli-American restaurateur’s book ‘Zahav’ winner of prestigious award

A book about Israeli cuisine won book of the year at the prestigious James Beard Awards for food writing. Michael Solomonov and Steven Cook’s “Zahav: A World of Israeli Cooking” won Book of the Year and was also named best book in the international category at the James Beard Foundation‘s  2016 Book, Broadcast & Journalism Awards Tuesday night in New York. In addition, “NOPI: The Cookbook,” which is co-authored by Israeli chef Yotam Ottolenghi, won in the Cooking from a Professional Point of View category….


Erdogan:

Turkish, Israeli Negotiating Teams to Meet in mid-May in Bid to Seal Reconciliation Deal

Turkish President Recep Tayyip Erdogan said Wednesday that Israel and Turkey’s negotiating teams will meet again in mid-May to try to reach a reconciliation deal. Erdogan told a press briefing in Zagreb, Croatia that the two countries are discussing the establishment of a series of humanitarian projects in Gaza relating to electricity and water, as part of the negotiations surrounding Turkish demands toward „lifting the embargo“ on Gaza….


Palästinenser unter sich:

Abbas sacks Nablus governor, reportedly over public criticism

Palestinian Authority President Mahmoud Abbas unexpectedly dismissed Nablus governor Akram Rajoub, local media and Rajoub said, a move that was attributed by some Palestinian outlets as a response to public criticism of the PA. „Without warning, the president ordered the sword to my neck, and now I must leave Nablus, which I have served faithfully,” Rajoub wrote on Facebook on Tuesday….