Aktuelles vom 28. März 2016 – 18 Adar II 5776

Neue Nachrichten:

Deutsche Hilfsgelder:

Milliarden gegen den Terror

Manchmal kommt es gar nicht darauf an, einen Haushaltsentwurf zu verändern. Es genügt, ihn neu zu interpretieren. Am Mittwoch, nur einen Tag nach den Brüsseler Terroranschlägen, stellte Finanzminister Wolfgang Schäuble seine Haushaltspläne für 2017 und die Folgejahre vor. Und der Christdemokrat ließ es so klingen, als hätten seine Beamten alles schon vorausgesehen, während sie in den vergangenen Wochen und Monaten an dem Zahlenwerk arbeiteten….


Ostern in Jerusalem:

Die neue Straße der Schmerzen

Die Taxifahrer am Damaskus-Tor in Jerusalem langweilen sich. Auch kurz vor Ostern, sonst Hochsaison im Heiligen Land, herrscht Flaute. Lautstark werben sie um die wenigen Touristen. „Bethlehem“ und „Totes Meer“ rufen sie. Doch niemand steigt ein. Früher konnte man vom Damaskus-Tor bis in die syrische Hauptstadt fahren. Einen halben Tag im Auto liegt sie nur entfernt und ist trotzdem unerreichbar. Nicht erst seit dem Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs vor fünf Jahren, sondern seit der Gründung Israels vor mehr als sechzig Jahren ist die Grenze zum Nachbarland unpassierbar….


Video:

Kiffen auf Rezept in Israel

Eine Pharma-Firma zieht im Norden Israels 50.000 Cannabis-Pflanzen groß, für medizinische Zwecke. Schließlich bekommen inzwischen mehr als 25.000 Patienten in Israel den Wirkstoff pro Jahr verschrieben….

Hier das Video!


Asylkrise:

Wie Ein-Euro-Jobs Flüchtlinge integrieren sollen

Amanuel hat seinen Spaß. „Ich arbeite gern“, sagt der 22-Jährige. Amanuel kommt aus Eritrea. Seit fünf Monaten lebt er mit 800 anderen Flüchtlingen aus 18 Nationen in einer alten Bundeswehr-Kaserne in Gasterfeld, einem kleinen Ort im Landkreis Kassel. An diesem Morgen müssen Metallspinde aus dem Keller gewuchtet werden. 1,05 Euro je Stunde bekommt Amanuel dafür, zusätzlich zur Sozialhilfe. 36 Asylbewerber verdienen sich in der Gemeinschaftsunterkunft mit einem Ein-Euro-Job etwas dazu. Sie fegen Wege, putzen Flure, schrauben Betten zusammen oder streichen Zimmer für Neuankömmlinge. Andere helfen auf dem Bauhof oder in der Recyclingwerkstatt der Arbeitsförderungsgesellschaft des Landkreises….


Theologe Reiche:

„Wer Frauenrechte nicht anerkennt, kann hier nicht leben“

Der evangelische Theologe und Sozialdemokrat Steffen Reiche fordert, die Akzeptanz der universellen Menschenrechte deutlicher auch von Muslimen einzufordern. „Wer das Existenzrecht Israels nicht anerkennt, wer die Gleichberechtigung von Frauen nicht anerkennt, der hat keine Zukunft hier in Deutschland, wer die Rechte von Schwulen oder von Christen nicht anerkennt, der wird hier in Deutschland nicht auf Dauer leben können“, sagte Reiche am Osterwochenende im Deutschlandradio Kultur….


Nahostkonflikt:

Müde von den vielen Kriegen

Die guten Nachrichten aus dem Nahen Osten muss man in diesen Tagen mit einer Pinzette aufspüren. In diesem Kontext haftet manchen Begegnungen, allein schon weil sie überhaupt stattfinden, etwas Hoffnungsvolles an. Auch wenn die Protagonisten alt sind und kaum die Zukunft repräsentieren. Sami Michael, mittlerweile 90 Jahre alt, lebt im achten Stock eines Hochhauses auf dem Karmel-Berg in Haifa. Der Ausblick von seinem Wohnzimmer ist atemberaubend. Unten erstrecken sich das blaue Mittelmeer, die Wälder von Galiäa und in der Ferne die libanesischen Berge. Hier erreichte den israelischen Schriftsteller vor etwa zwei Wochen ein Anruf aus dem palästinensischen Präsidentenbüro mit einer Einladung nach Ramallah….


Westjordanland:

Israels Regierung streitet über verhafteten Soldaten

Die gezielte Tötung eines verletzten Palästinensers (Attentäters! WD)durch einen Soldaten hat in Israel eine Kontroverse in der Regierung ausgelöst. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach von „empörenden und inakzeptablen“ Versuchen, das Ethos der israelischen Armee anzuzweifeln. Erziehungsminister Naftali Bennett von der Siedlerpartei warf Netanjahu in einer Kabinettssitzung vor, die Soldaten nicht ausreichend zu unterstützen. Netanjahu sei daraufhin laut geworden und habe Bennett aufgefordert, ihm „nicht zu predigen“, berichtete die Tageszeitung Haaretz. „Ich habe mehr Soldaten in die Schlacht geführt als Sie“, soll Netanjahu gesagt haben….


Feminismus: (ein Interview)

„Manchmal muss man blind sein“

Wie kommen emanzipierte Frauen dazu, religiös zu sein? Wir haben eine Jüdin, eine Muslimin, eine Protestantin und eine Katholikin zum Gespräch gebeten….


Israel:

Meilenstein in der binationalen Freundschaft

Das Wort „schwänzen“ kennen sie bereits. Real geschwänzt wird aber wenig im Deutschunterricht am Ironi Aleph Gymnasium in Tel Aviv. Dort können die Schüler ab der zehnten Klasse Deutsch als Wahlpflichtfach wählen. Und wer das tut, sagt Lehrerin Shelly Kantarovich, ist zumeist hochmotiviert. Die Bundesliga hat daran ihren Anteil. „Viele meiner Schüler konnten vorher kein Wort Deutsch außer Fußballjargon.“ Unter Israelis ist das Verfolgen der Spiele von Bayern München und anderer Bundesligisten im Fernsehen ausgesprochen beliebt….


Irak:

Al-Sadr setzt Iraks Regierung unter Druck

Der als radikal geltende Schiitenführer, der in den vergangenen Jahren immer wieder mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen in Erscheinung getreten war, baute in der sogenannten Grünen Zone von Bagdad ein Zelt auf. In diesem Teil der Stadt gelten besonders hohe Sicherheitsvorkehrungen. Das irakische Parlament und viele Botschaften sind dort zu finden. Al-Sadr will nach eigener Aussage durch seinen Sitzstreik die irakische Regierung zu Reformen bewegen. Unklar blieb, um welche Neuerungen es sich dabei handeln soll. Erst vor wenigen Wochen hatte al-Sadr zum Sturz des irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi aufgerufen….


Herbe Schlappe für Netanjahu:

Israels Oberstes Gericht kippt umstrittenes Gasabkommen

Das Abkommen zwischen der israelischen Regierung und einem US-israelischen Konsortium habe keinen Bestand wegen einer «inakzeptablen» sogenannten Stabilitätsklausel, teilte das Gericht am Sonntag in Jerusalem mit. In dem Abkommen war demnach eine Abänderung der Vereinbarung für ein Jahrzehnt lang ausgeschlossen worden. Das Gericht setzte das Abkommen nun für ein Jahr aus. Damit solle dem Parlament Zeit gegeben werden, es abzuändern. Der im Dezember unterzeichnete Vertrag sollte einem Konsortium des US-Energieriesen Noble Energy und der israelischen Delek-Gruppe auf Jahrzehnte hinaus die Ausbeutung der riesigen Gasvorkommen Leviathan vor Israels Küste übertragen. Dort werden 535 Milliarden Kubikmeter Erdgas vermutet. Netanjahu hatte mit allen Mitteln für diese Vereinbarung gekämpft….


Schicksal:

Esther Bejarano über ihren Kampf gegen Rechtsextremismus

Esther Bejarano hat die Hölle von Birkenau überlebt – und die Liebe zum Leben und zur Musik nicht verloren. In Dinkelsbühl steht sie mit den Rappern der Band „Microphone Mafia“ auf der Bühne des Landestheaters – und singt mit ihren Liedern gegen rechtsextreme Gewalt und gegen das Vergessen der NS-Zeit an. HOHENLOHER TAGBLATT: Mit 91 Jahren stehen Sie auf der Bühne, halten Vorträge in Schulklassen und werden nicht müde, die Erinnerung an das furchtbarste Kapitel der deutschen Geschichte wachzuhalten. Was gibt Ihnen die Kraft dazu?….


Hallelujah:

So gut schmecken Weine aus dem Heiligen Land

Da mögen nun die eurokratischen Alkoholgegner in Brüssel schimpfen wie sie wollen: Im fünften Buch Mose wird die Weinrebe als eine der sieben gesegneten Früchte erwähnt. Das gibt dem Weinfreund ein gutes Gefühl, und so betrachtet ist Israel eine Wiege des Weinbaus in der Welt. Also verkosten wir doch heute einmal Weine aus Israel. Die Antike mit ihren frühen jüdischen Weinen liegt weit zurück. Erst Ende des 19. Jahrhunderts begann der moderne Weinbau im Heiligen Land. Baron Edmond de Rothschild trug dazu mithilfe einer Stiftung entscheidend bei….


Israel:

Die stille Revolution der Strengreligiösen

In der abgeschotteten Welt der ultra-orthodoxen Juden Israels vollzieht sich eine stille Revolution: Immer mehr junge Leute interessieren sich neben dem frommen Leben für Technologie, einen Arbeitsplatz und ihre israelischen Landsleute. Experten warnen schon lange davor, dass es Israel auf lange Sicht wirtschaftlich ruinieren könnte, wenn die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe sich fast ausschließlich in die Welt heiliger Schriften zurückzieht, allgemeine Bildung ablehnt und mit vielen Kindern von staatlichen Sozialleistungen lebt….


Israel II:

Hunderte Start-Ups sind entstanden

Doch die extreme Ausgrenzung ist nach Ansicht der Reformer ein relativ neues Phänomen, das nur in Israel Fuß fasste und der Gemeinde schadete. „Traditionell arbeiteten die Ultra-Orthodoxen, und dahin müssen wir zurück“, betont Mosche Friedman vom Non-Profit-Unternehmen KamaTech, das Strengreligiöse in Israels boomende High-Tech-Branche eingliedert – eines der Gebiete, auf dem die Haredim am meisten Erfolg haben. Ihr intensives, methodisches Studium alter Texte erwies sich als gute Vorbereitung für Informatikberufe….


Gazastreifen:

Das Ende der Schmuggler

Die Luft ist feucht und stickig 62 Meter unter der Erde. Farradh Olayan kauert zwischen Wänden aus Stein und Sand. Kabel schlängeln sich an der niedrigen Decke entlang. Der 19-Jährige gräbt mit einer Schaufel in dem zweieinhalb Kilometer langen Tunnel. Seit zwei Monaten repariert er mit seinem Cousin Mohammed den Schmugglergang der Familie von Rafah im Süden des Gazastreifens nach Ägypten. Die ägyptische Armee habe Meerwasser in den Tunnel eingeleitet und ihn teilweise zerstört, erzählen die jungen Männer. Damit ist erst einmal Schluss mit dem Handel von Zigaretten und Tabak….


Aschau:

Das vergessene jüdische Waisenhaus

„Nach der Auflösung des Ghettos versteckten wir uns über ein Jahr lang in einem Kellerloch“, erzählt Leon Milch viele Jahrzehnte später nicht ohne Emotion. Im Juni 1943 war das Ghetto Podhajce im Bezirk Tarnopol liquidiert und über zweitausend Menschen waren von den Deutschen ermordet worden. Nur mit viel Glück erlebten der damals 11-Jährige und sein zwei Jahre jüngerer Bruder Bernhard die Befreiung, als sowjetische Truppen die Region um Tarnopol im Frühjahr 1944 einnahmen. Nach einer langen Odyssee strandeten die beiden gebürtigen Polen mit einer Gruppe von Waisenkindern im Frühjahr 1946 im oberbayerischen Aschau (Landkreis Mühldorf)….


Religion und Gewalt:

Der Glaube braucht den Unglaube

Die monotheistischen Religionen sind auf Gewalt gebaut. Das fängt schon ganz am Anfang an: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Rumms. Dieser Gott also, der den Menschen so sehr misstraut, dass er ihnen die Vernunft verbietet; dieser Gott, der sein Volk ewig durch die Wüste irren lässt; dieser Gott, in dessen Namen gemordet und gemetzelt wird. Dieser Gott, der mit Hiob seinen üblen Spaß treibt und ihm dann noch sagt, was für ein Nichtsnutz er ist im Vergleich zu ihm; dieser Gott, der die Sünde erfindet, damit er die Vergebung versprechen kann; dieser Gott, der schließlich seinen Sohn opfert und die Liebe predigt, aber irgendwie nimmt man es ihm da schon nicht mehr ab….


Terror in der Karwoche:

Der Unterschied zwischen dem christlichen und dem muslimischen Märtyrer

Das Zusammentreffen historischer Ereignisse oder Daten kann bedrückend sein. Bisweilen ist es aber auch entlarvend. Und manchmal beredt. Zum Beispiel letzten Dienstag. Es ist der dritte Tag der Karwoche. Nach biblischer Überlieferung lehrte Jesus an diesem Tag im Tempel. Drei Tage später wurde er gekreuzigt. „Terroristen handeln primär aus Hass, nicht aus ideologischen Gründen“. An diesem Kardienstag sprengten sich zwei Selbstmordattentäter in Brüssel in die Luft. Sie rissen 31 Menschen mit in den Tod und verletzten rund 300. Über ihre psychologische Motivation lässt sich nur spekulieren: Rache, soziale Frustration, Mangel an Anerkennung – das Psychokaleidoskop von Versagern. Der symbolischen Tragweite ihrer Bluttat angesichts der Karwoche waren sich die Täter wahrscheinlich nicht einmal bewusst….


Diplomatie:

After Brazil fails to approve appointment, Israel names Dayan as consul-general to NY

The long saga over the appointment of former settlement leader Dani Dayan as Israel’s ambassador to Brazil apparently ended on Monday when Prime Minister Benjamin Netanyahu announced he will name him consul-general to New York. Dayan will replace Ido Aharoni. The appointment of Dayan, a former head of the Council of Jewish Communities in Judea and Samaria and a resident of Ma’aleh Shomron in Samaria, was never approved by Brasilia, which came under heavy pressure from Palestinians, left-wing NGOs and left-wing Israelis to reject him on the grounds that to accept him as envoy would be seen as legitimizing the settlements….


Analyse:

Why the IDF Hebron shooter doesn’t stand a chance

No matter how many rallies are held for him, the soldier who on Thursday shot a completely immobilized Palestinian after the man had attacked other security personnel several minutes before, is in hot water. He is absolutely innocent until proven guilty, and there have been many instances in the past in which videos were manipulatively edited to try to frame IDF soldiers for crimes. But this case is different….


Chiefrabbi Yosef:

Non-Jews are forbidden by Jewish law to live in Israel

Jewish law forbids „goyim” – or gentiles – from living in Israel, the country’s chief Sephardic rabbi, Yitzhak Yosef, told followers in his weekly sermon. Audio from the sermon was obtained by Channel 10, which was the first to air its contents. Yosef is the son of the late Shas spiritual leader Ovadia Yosef, who was also known to make incendiary remarks about non-Jews.  “According to Jewish law, it’s forbidden for a non-Jew to live in the Land of Israel – unless he has accepted the seven Noachide laws,” Yosef is heard saying in the sermon….


Annäherung:

Israeli and Palestinian youth urge direct dialogue

More than 250 Israeli and Palestinian youth last week opened a social media campaign calling on the public to engage in direct dialogue with one another. The campaign was developed as part of a leadership program run by the Kids Creating Peace educational organization, which brings together Israeli and Palestinian youth to develop a shared dialogue, in collaboration with the UK government….


Analyse:

Empty American promises and the lives they can cost

On Thursday, a 65-year-old man with a name that Americans struggle to pronounce was convicted of committing genocide 20 years ago in Bosnia. With bombs exploding in Brussels and a vituperative US presidential campaign in full force, the court ruling might seems obscure.  But the story of Radovan Karadzic, a psychiatrist turned genocidal mini-state leader, provides lessons for Barack Obama, Hillary Clinton and Donald Trump. The moral of Karadzic’s story is simple for current and future American presidents: beware the empty threat….


Analyse:

Does Islam need to separate from politics?

In the United States the separation of church and state is regarded as a founding principle, embedded in the constitution and the writings of Thomas Jefferson. The belief that there should be a divide between the practices and the institutions of religious bodies and those of political power has become widely accepted in the Western world. In contrast to that paradigm are the political Islamist movements that emerged in the post-colonial Middle East which supplement their religious teaching with a large measure of political and social outreach….


Regierung:

Ministers approve bill to punish terrorists under age 14

Legislating allowing courts to sentence minors under age 14 to a future prison sentence for manslaughter or murder was approved by the Ministerial Committee for Legislation Sunday.  Justice Minister Ayelet Shaked proposed the bill after terrorists, 12- and 13-year-old Palestinian cousins, stabbed a Jerusalem Light Rail security guard in the Pisgat Ze’ev neighborhood last November. “Unfortunately, terrorism does not have an age, and today there are no punishments matching the cruel reality we face,” Shaked said….


Klagemauer:

Netanyahu announces delay in implementing egalitarian section at Western Wall

Less than 60 days after the cabinet approved what was hailed as a historic decision to upgrade the egalitarian space at the Western Wall, Prime Minister Benjamin Netanyahu on Sunday appointed the head of his bureau to coordinate discussions to deal with what he described as “problems” with its implementation. Those problems are specifically the haredi political parties United Torah Judaism and Shas, which have denounced the agreement for giving formal standing to the Reform and Masorti denominations in Israel….


Familienpolitik:

Will Israel split from the Rabbinate? 75% of Israeli Jews want civil divorce

A new surwey has exposed the underlying discontent a large majority of Israeli Jews have towards the Orthodox Rabbinate’s monopoly over divorce in the country, with 75% of all responders supporting a move towards establishing an option for civil divorce.  As expected, support was far lower among the ultra-Orthodox population surveyed, leaving a huge majority of non-haredi citizens in favor of the concept. Somewhat surprisingly, 52% of Bayit Yehudi voters said they supported civil divorce, despite the largely anti-progressive policies of the party’s MKs in the Knesset….


Nahost:

Hamas, Egypt to restart talks over ending crisis

Hamas and Egypt are scheduled to resume discussions on Monday over ways of ending the crisis between the two sides – one that could lead to the reopening of the Rafah border crossing. The discussions between the two sides resumed earlier this month, days after Egyptian Interior Minister Magdy Abdel Ghaffar accused Hamas of helping the Muslim Brotherhood kill attorney-general Hisham Barakat. Hamas leaders have strongly denied any involvement in the assassination, which took place June 2015….


Wirtschaft:

Food prices dropping, but public doesn’t see it, says Finance Ministry

Despite the fact that food prices have been dropping in recent years, the public thinks they are getting more expensive. According to a study the Finance Ministry’s chief economist’s office released Sunday, food prices in the country have been on the decline in the past two years, though they are relatively higher than most advanced economies. Surveys show people aren’t feeling the effects, however; the study cited survey that show 93 percent of residents believe prices have continued to rise….


Musikszene:

Buddy Guy to launch Tel Aviv Blues Festival

One of the world’s greatest bluesmen, Buddy Guy, will be bringing a little bit of Chicago to Israel when he performs on July 13 at the Caesarea Amphitheater. The 79-year-old master guitar player from Lousiana honed his skills for a decade with such luminaries as Willie Dixon, Howlin’ Wolf and Little Walter before launching a solo career in 1967….


Geschichte:

The Strange Case of a Nazi Who Became an Israeli Hitman

On September 11, 1962, a German scientist vanished. The basic facts were simple: Heinz Krug had been at his office, and he never came home. The only other salient detail known to police in Munich was that Krug commuted to Cairo frequently. He was one of dozens of Nazi rocket experts who had been hired by Egypt to develop advanced weapons for that country. HaBoker, a now defunct Israeli newspaper, surprisingly claimed to have the explanation: The Egyptians kidnapped Krug to prevent him from doing business with Israel….


Terroristenfinanzierung:

Britain Denies Report Accusing It of Funding Palestinian Terrorists

The U.K. government denied claims that it is funding the salaries of Palestinian terrorists, the British Jewish News site reported on Sunday. Following a report in the Mail on Sunday that claims British foreign aid that goes out to the Palestinian Authority also ends up in payments the PLO makes to terrorists and their families, the Jewish News said that Department for International Development officials denied the allegations, calling them „incorrect.“ “This allegation is simply incorrect. We have extensive precautions in place to ensure that U.K. money does not support terror groups or organizations,” a government spokeswoman was quoted as saying….


Brüssel:

Far-right riots at Brussels shrine with Nazi salute, calls for ‘death to Arabs’

Belgian riot police clashed Sunday with hundreds of right-wing soccer hooligans at a temporary shrine honoring victims of the Brussels suicide bombings, as investigators launched fresh anti-terror raids, taking four more people into custody. Police used water cannon when scuffles broke out in front of the Bourse, which has become a symbolic rallying point for people to pay their respects to those who died in Tuesday’s attacks. Black-clad men carrying an anti-Islamic State group banner with an expletive on it trampled parts of the shrine, shouting Nazi slogans. Ten were arrested and two police officers injured….


Beziehungen:

Israel and China to sign 10-year multiple entry visa deal

Israel and China are set to sign a 10-year multiple entry visa agreement this week, making the Jewish state only the third country, after the United States and Canada, to have such an arrangement with Beijing. The visa agreement will be signed in the framework of the second meeting of the China-Israel Joint Committee on Innovation Cooperation, which is taking place Tuesday in Jerusalem. Chinese Vice Premier Liu Yandong is due in Israel for the event and for meetings with senior Israeli officials….


Neue Ausstellung:

Exhibit shows new works by iconic photographer who immortalized pre-WWII Jewry

When Roman Vishniac began documenting impoverished Jewish communities with his camera in 1935, he unwittingly sealed his photographic legacy by capturing a rare glimpse into a world that was soon to disappear. On the eve of World War II, while on assignment for the Jewish Joint Distribution Committee (JDC), Vishniac created what would become the most widely recognized and reproduced photographic record of European Jewry. In the many decades since they were first distributed, his iconic black-and-white images continue to capture the public’s interest with their portrayal of a vanished world….