Aktuelles vom 29. Juli 2016 – 23 Tammus 5776

Neue Nachrichten:

Jüdische Geschichte:

Grundwiderspruch der Moderne

Wenn wir darüber nachdenken, wie eine moderne Gesellschaft funktioniert, sind wir schnell vor eine Reihe geschichtlicher, religiöser, ethnischer und ethischer Fragen gestellt, wie sie an dieser Stelle Jürgen Kaube für die amerikanische Gesellschaft mit Blick auf die Kategorie „race“ neulich sehr dezidiert formuliert hat. Im europäischen Kontext gibt es für Historikerinnen und Historiker ein Beispiel, das die aktuellen Auseinandersetzungen um die kulturelle Dimension von universellem Recht und partikularem Selbstverständnis regelrecht vorwegzunehmen scheint: die Geschichte der europäischen Juden. Nicht allein im Hinblick auf die besondere Entwicklung der deutschen Juden, sondern weit darüber hinaus, im gesamteuropäischen Kontext, lässt sich hier die Grundaporie der Moderne studieren: der Universalismus und Partikularismus….


Terroranschläge:

Jetzt können wir Israels Kampf endlich begreifen

Eine schwere Woche war das für Deutschland! Zu Recht warnen jetzt viele davor, hysterisch zu werden. Wer wieder Luft hat, dem sei geraten, die vergangene Woche einfach mal mit dem Faktor 3536 zu multiplizieren. Warum? Weil das ein guter Weg ist, um zu begreifen, was für einer Realität Israelis seit der Staatsgründung vor 68 Jahren Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr ausgesetzt sind. Jeder Besuch eines Musikfestivals oder von McDonald’s, jede Zug- oder Busfahrt wird vom Gedanken begleitet: Was, wenn hier jetzt….( auch die Kommentare lesen!! WD)


Waffenexporte:

Waffen diskret in Richtung Krisenregion liefern

Osteuropäische Staaten könnten die Fluchtbewegung aus Syrien befeuert haben, weil sie Waffen in den Nahen Osten geliefert haben. Ein Recherchenetzwerk zeigt, dass die Länder entweder Restbestände aus vergangenen Konflikten oder sogar neues Kriegsgerät in die Region verkauft haben. Den Dokumenten zufolge wussten die Exportstaaten, dass die Waffen in das Bürgerkriegsland Syrien gelangen könnten….


EMIGRATION:

„Das Exil ist in mir“

Heimat, was ist das? Edita Koch lebt in Frankfurt, hat aber bis heute kein Heimatgefühl entwickelt. Seit 35 Jahren hält die Germanistin die Erinnerung an Emigration und Flucht wach. Seit den 70er Jahren ist die gebürtige Tschechin in Frankfurt zur Ruhe gekommen. Nach einer ersten Lebensphase, in der sie sich selbst heimatlos, entwurzelt fühlte. Ihre eigenen Erfahrungen spiegeln sich gleichsam in ihrer Lebensaufgabe: Seit 1981 gibt sie die Zeitschrift „Exil“ heraus, international anerkannt als die führende wissenschaftliche Edition zu den bitteren Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft….


SYRIEN-KRIEG:

Russland kündigt humanitäre Korridore für Aleppo an

Russland hat nach eigenen Angaben eine Hilfsaktion für Zivilisten in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo gestartet. Zusammen mit syrischen Regierungstruppen seien drei Versorgungsrouten geschaffen worden, um die Einwohner mit Lebensmitteln und medizinischem Material zu beliefern, sagte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Russland ist die wichtigste Schutzmacht des syrischen Machthabers Baschar al-Assad….(Wie überaus grosszügig! WD)


Israels neuer Verteidigungsminister:

Der komplexe Herr Lieberman

Die Dinge laufen nicht so in Israel, wie sich das manche Medien wünschen. Ministerpräsident Netanyahu verliert die Wahlen nicht, sondern gewinnt sie. Dann zerfällt sein Kabinett nicht wie vorhergesagt, obwohl er nur mit einer Stimme Mehrheit in der Knesset regiert. Selbst als er den rabiaten Rechtsnationalisten Avigdor Lieberman als Verteidigungsminister in die Regierung holt, geht die Welt nicht unter. Nicht mit Kriegsaktionen ist Lieberman in seinen ersten Amtswochen aufgefallen, sondern mit Verbalattacken auf das Armeeradio und palästinensische Dichter….


Wiederaufbau nach dem Gaza-Krieg:

Das Warten zwischen den Ruinen

Im Gaza-Krieg vor zwei Jahren wurde der Stadtteil Schadschaija besonders stark bombardiert, 130 Wohnhäuser wurden zerstört. Und noch immer geht der Wiederaufbau nur schleppend voran: Israel verlangt ein kompliziertes Genehmigungsverfahren für Baustoffe und auch die international zugesagten Gelder fließen nur langsam….(Dafür wachsen die Tunnel der Hamas mit dem für den Wiederaufbau vorgesehenen Zement aber umso schneller!!! WD)


Friedensgespräche:

Auch die Linken haben kein Patentrezept

Jeder vernünftig Denkende versteht, dass ein Friedensabkommen zwischen den Israelis und den Palästinensern von der Zukunft Jerusalems abhängt. Doch in den letzten Jahren sind alle Verhandlungsansätze zwischen der israelischen Regierung unter Benjamin Netanjahu und Palästinenserchef Mahmud Abbas festgefahren. Es herrscht Funkstille. Die Schuld daran weist man sich gegenseitig zu….


Zahal:

Neueinwanderer beginnen Militärdienst

In den Monaten Juli und August beginnen viele junge Menschen ihren Dienst in der israelische Armee. Unter den neuen Soldaten sind auch viele Neueinwanderer, die gerade erst ihr Zuhause verlassen haben, um in Israel, der Heimstätte des jüdischen Volkes, ein neues Leben zu beginnen. Die meisten von ihnen kommen aus Frankreich. Die Tageszeitung Israel Hayom berichtet heute, dass 45% der Neueinwanderer, die in diesem Jahr ihren Dienst in der israelischen Armee begonnen haben, aus Frankreich stammen, gegenüber 29% aus den USA und ca. 5% aus Grossbritannien….


Zahavi:

„Israel könnte für Überraschung sorgen“

Beim Stichwort FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ denken wohl die wenigsten Fans an Israel. Schließlich hat das Land im Nahen Osten auf der internationalen Bühne bislang kaum für Furore gesorgt. Doch ein Mal waren die Männer in Blauweiß bei einer WM-Endrunde dabei, nämlich 1970 in Mexiko. Mit Blick auf die bevorstehende WM-Qualifikation für Russland 2018 wollen die Israelis Kraft aus dieser ersten und einzigen gelungenen Qualifikation schöpfen. Im September geht es mit einem Heimspiel gegen Italien los. Für Kapitän Eran Zahavi stellt die WM-Qualifikation in erster Linie eine gute Gelegenheit dar, die Fortschritte und Ambitionen auf kontinentaler Ebene zu demonstrieren….


Frauen der Klagemauer kämpfen für Rechte liberaler Juden:

Schlagabtausch an der Klagemauer

Seit Jahrzehnten fordern liberale Jüdinnen einen Ort an der Klagemauer für das gemeinsame Gebet von Männern und Frauen – für Ultraorthodoxe ein Graus. Zudem wollen sie wie die Männer die Thora zum Heiligtum bringen. Jetzt spitzt sich der Streit zu. „Reformisten geht nach Hause“, ruft ein aufgebrachter junger Mann im schwarzen Anzug und Kippa. Zur gleichen Zeit setzt sich eine Gruppe von Frauen mit lautem Gesang gegen die Beschimpfungen ihrer ultraorthodoxen Glaubensbrüder zur Wehr. Die Frauen bewegen sich im Rhythmus ihrer Lieder rings um eine Thorarolle, manche halten die Augen geschlossen: Einmal im Monat verwandelt sich der Platz vor Jerusalems Klagemauer in eine Arena für den verbalen Schlagabtausch zwischen ultraorthodoxen Juden und den Frauen der Klagemauer, die unterstützt werden von liberalen und konservativen Juden….


Diplomatie im Nahen Osten:

Der Araber-Versteher

Im instabilen Nahen Osten eine gute Nachbarschaft zu pflegen, kann angesichts islamistischer Terrorgruppen und kurzlebiger Regimes schnell zur Mammutaufgabe werden. Die beiden Anrainer Israel und Ägypten unterhalten vor diesem Hintergrund eine fast schon enge Beziehung, und das seit 1980. Nun hat in der israelischen Botschaft in Kairo ein neuer Chefdiplomat Platz genommen: David Govrin. Der 53-Jährige war bereits in den Neunzigern als Erster Sekretär in der israelischen Vertretung in Kairo tätig. Bis vor Kurzem arbeitete er als Direktor des Departements für Jordanien und Nordafrika im israelischen Außenministerium. Govrin, der dem bisherigen Botschafter Haim Koren nachfolgt, hat einen Doktortitel in Nahost-Geschichte und spricht fließend Arabisch. In seiner Doktorarbeit befasste er sich mit den neuen arabischen Liberalen….


TEL AVIV:

„Sag mal, ist das nicht die Bar, in der der Anschlag war?“

Wir hatten erst gar nicht daran gedacht. Es war das unschlagbare Happy-Hour-Angebot, das uns in diese Bar auf der Dizengoff-Straße lockte, eine gute Freundin und mich, an einem Tel Aviver Sommerabend vor einigen Wochen. Als wir den ersten Schluck von unserem Goldstar, dem israelischen Bier, nahmen, sagte die Freundin: „Sag mal, ist das nicht die Bar, in der im Januar der Anschlag war? Bei dem zwei junge Männer erschossen wurden?“ Wir blickten uns an, googelten schnell mit unseren Smartphones, um den Namen der Bar nachzusehen. Tatsächlich. Simta. Hier war es passiert.Kurz schoss mir der Gedanke in den Kopf: Israel, Terrorgefahr, Messerattacken – und ich hier, mittendrin. Was mache ich hier eigentlich? Doch genauso blitzartig, wie dieser Gedanke mir manchmal kommt, so schnell verschwindet er auch wieder….


Friedens-Gespräche:

Ein weiteres dröhnendes „Nein“

Staatsminister Dore Gold hat sich am Dienstag in einer Stellungnahme zu erklärten Absicht der Palästinenser geäußert, Großbritannien wegen der Balfour-Erklärung von 1917 zu verklagen. Während des Ersten Weltkrieges wandelte sich die britische Politik schrittweise hin zur Idee der Errichtung einer jüdischen Heimstätte in Palästina (Eretz Israel). Nach Diskussionen im britischen Kabinett und Konsultationen mit zionistischen Führungsfiguren wurde die Entscheidung Lord Rothschild in Form eines Briefes von Außenminister Arthur James Lord Balfour mitgeteilt. Der Brief stellt die erste politische Anerkennung der Ziele des Zionismus durch eine Großmacht dar….


Terror ohne Vorwarnung:

Israel hat Erfahrung mit „einsamen Wölfen“

Israelische Siedler und Soldaten warten an der Haltestelle südlich von Jerusalem auf einen Bus. Sie sitzen in der brütenden Julihitze hinter massiven gelben Betonpollern. Passanten sollen so davor geschützt werden, von palästinensischen Attentätern mit Autos gezielt totgefahren zu werden. Gerade im Siedlungsblock Gush Etzion ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zu solchen Ramm-Attacken gekommen. Es sind Anschläge sogenannter „einsamer Wölfe“ – spontane Gewalttaten „frustrierter“ „Palästinenser“, die keiner militanten Organisation angehören, und die auch von Geheimdiensten nur schwer vorherzusagen sind….


Islam:

Der Ego-Shooter unter den Religionen

Es ist ein liebgewordenes Ritual nach Amokläufen, ein Verbot von gewaltverherrlichenden Computerspielen, sogenannten Killerspielen und Ego-Shootern, zu fordern. Die Logik dabei ist auf den ersten Blick überzeugend: eines der Kennzeichen des modernen Amokläufers ist sein Hang zu ebendiesen Spielen. Jeder Amokläufer spielt Ego-Shooter. Genauso richtig ist aber auch: nicht jeder, der Ego-Shooter spielt, wird Amokläufer. Beim Islam ist es nicht ganz unähnlich. Der moderne Terrorist hat einen ausgeprägten Hang zum Islam. Aber genauso klar ist: nicht jeder Moslem wird Terrorist. Dennoch kann man konstatieren, dass im 21. Jahrhundert der Islam der Ego-Shooter unter den Religionen ist. Ihm wird noch das männlich-archaische Feuer zugetraut, das auf so viele junge Männer, die sich in ihren Herzen nach Abenteuer, Sex und Gewalt sehnen, einen ungeheuren Reiz ausübt. Der Ruf nach einem Verbot von Killerspielen müsste, wenn man dessen Logik folgt, jedes Mal, wenn sich ein Religionist des Friedens in die Luft sprengt, um ein Verbot des Islams erweitert werden. Ein Verbot des Islams fordern aber nur sehr, sehr wenige Menschen und meist stehen sie außerhalb des demokratischen Diskurs. Das liegt an der grundgesetzlich verankerten Religionsfreiheit. Von Spielefreiheit steht dagegen nichts im Grundgesetz, weswegen es so leicht ist, ihre Abschaffung zu fordern und trotzdem Teil des demokratischen Diskurs zu bleiben….


„Israelische Zustände“ in Europa:

„Geratet nicht in Panik“

Europa soll Terroranschlägen mit Wachsamkeit, nicht aber Angst begegnen, sagt Terrorforscher Meir Elran.

STANDARD: In Europa herrscht nach den vielen Terroranschlägen Panik, und manche meinen, man steuere auf „israelische Zustände“ zu. Was sind eigentlich „israelische Zustände“?

ELRAN: Die ganze Idee des Terrors besteht darin, Panik auszulösen. Und weil unsere Gegner wollen, dass wir in Panik geraten und gelähmt sind, ist es für uns wichtig, das zu verstehen und so zu agieren, wie es eben nicht ihren Absichten entspricht…..


Holocaust-Gedenken:

„Diese Plätze sind verbrannt für uns“

Schweigen will Papst Franziskus, solange er sich in dem deutschen Konzentrationslager Auschwitz aufhält. Eine wichtige Geste, die weltweit registriert wird, unter anderem von Menschen in Israel. Reisen zu den ehemaligen Lagern kosten sie große Überwindung. Sehr genau werden viele Israelis den Besuch von Papst Franziskus  in dem deutschen Vernichtungslager Auschwitz beobachten. Jeder fünfte Gymnasiast war selbst schon dort, denn seit Mitte der 70er-Jahre reisen israelische Schulklassen nach Polen an die Stätten der ehemaligen Vernichtungslager….


Nach Juden-Hetze:

AfD-Politiker Gottfried Klasen ist zurückgetreten

Klasen hatte nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau (FR) vor kurzem via Facebook erklärt, der Zentralrat der Juden habe „die politische Meinungsbildungshoheit sowie die politische Kontrolle über Deutschland“. Der Zentralrat infiltriere alle Parteien, auch die AfD, um diese Kontrolle nicht zu verlieren.“ Der FR, die seine Aussagen veröffentlicht hatte, warf Klasen daraufhin „unredliche Arbeitsweise“ vor. Einen Rücktritt lehnte er am Montag noch ab. „Ich bin kein Antisemit, ich bin aber auch nicht mit allem einverstanden“, sagte er vor wenigen Tagen. Für eine aktuelle Stellungnahme war Klasen am Donnerstag nicht zu erreichen….


Startup:

Gauzy nimmt an Mercedes-Accelerator-Programm teil

Das israelische Startup Gauzy, dass flüssige Kristallpaneele, auch bekannt als Smart Glass, herstellt ist für die Teilnahme am Accelerator-Programm von Mercedez-Benz ausgewählt worden. Smart Glass wird etwa zum Dimmen von Autoscheiben oder auch für interaktive Schaufenster eingesetzt. Das im Juni gestartete Programm hat Startups als Zielgruppe, die an fortgeschrittenen Technologien arbeiten, die in Fahrzeuge integriert werden können. Gaudy war unter den 13 Firmen, die für das Programm ausgewählt wurden. 300 Startups weltweit hatten sich beworben….


Nach Kritik durch Terrorgruppen:

Saudischer Ex-General kritisiert Terrorgruppen

Der Besuch des früheren saudi-arabischen Generals Anwar Eschki in Jerusalem hat zu heftiger Kritik bei muslimischen Journalisten, in sozialen Netzwerken und bei der Bewegung BDS (Boykott, Desinvestition und Sanktionen) geführt. Gegenüber der ägyptischen Nachrichtenseite „Al-Jum al-Saba‘a“ erklärte Eschki nun, er habe nicht Israel besucht, wie das in israelischen Medien berichtet wurde, sondern „Jerusalem und Palästina“. Die Verärgerung der Führer des Islamischen Dschihad und der Hamas basiere auf Berichten in israelischen Zeitungen….(Wie schön differenziert!!! WD)


Aussenpolitik:

Wie Netanjahu die Welt sieht

Benjamin Netanjahu steht wegen seiner Außenpolitik in der Kritik. Als Reaktion hat der israelische Regierungschef in einer Sitzung des Knessetausschusses für staatliche Rechnungsprüfung positive Trends demonstriert – dafür nutzte er eine Weltkarte, auf der die Länder in mehrere Kategorien eingeteilt sind. Diese beziehen sich auf das jeweilige Verhältnis zu Israel. Staaten, mit denen Israel „kürzlich Beziehungen entwickelt / aufgewertet hat“, sind rot eingefärbt. Dunkelblau steht für „gute Beziehungen“ mit Israel, schreibt die Onlinezeitung „Times of Israel“. Demnach sind „offen feindselige Staaten“ schwarz gekennzeichnet. Grün wiederum bedeutet: „Israel hat keine besonderen Beziehungen“ mit dem entsprechenden Land. Die Landkarte hatten Netanjahus Berater speziell für die zweistündige Sitzung erstellt, der Regierungschef nahm sie während der Besprechung mehrmals in die Hand….(Stark vereinfacht!! WD)


PRIESTERMORD IN FRANKREICH:

Ein Angriff auf die Christenheit

Die Mehrheit der Deutschen ist getauft. Rund zwei Drittel gehören einer Kirche an. Die Zahl der Konfessionslosen wächst. Dennoch ist es kein Scherz, kein bizarrer Einfall, keine Laune eines sommerlich erschlafften Gehirns, wenn nun eine Frage gestellt wird, die gestellt werden muss: „Wie sicher sind deutsche Kirchen?“ Der grauenhafte Priestermord von Saint-Etienne-du Rouvray machte offenbar, was offensichtlich ist. Eine Gruppe enthemmter Muslime hat nicht nur den Atheisten, den Liberalen, den nichtfanatischen Muslimen den Krieg erklärt, sondern auch und vor allem der Christenheit. Der Priestermord von Saint-Etienne-du Rouvray ist ein Fanal über Frankreich hinaus….


Ministeramt abgelehnt:

Edelstein turned down Netanyahu’s offer to be foreign minister

PM Benjamin Netanyahu offered Knesset Speaker Yuli Edelstein the post of foreign minister earlier this year, but the latter refused. A senior source confirmed a report by Makor Rishon’s Ze’ev Kam Friday, saying that the offer was made four to five months ago. Netanyahu currently holds the foreign portfolio, along with the Economics (formerly Industry, Trade and Labor), Communications and Regional Cooperation Ministries….


Besuchszeiten halbiert:

Protesters enraged at ICRC cut of Palestinian prison visit program in half

Each month Yasmin Rajoub gets to spend exactly ninety minutes with her son, Jamal, currently serving out a life sentence in Rimon Prison, and she savors each one. But this month, those minutes have been cut in half. In late May, the International Committee for the Red Cross, which has run a Family Visit Program sine 1968, announced that it would be cutting back its program from two visits a month to only one, a decision which has led to uproar in the Palestinian community. The ICRC emphasized this would not affect prisoners who were minors or women, as well as those held in Gaza, the decision still affects thousands of prisoners and their families….


Süd-Israel:

A fortified Sderot continues life under the threat from Gaza

Situated at its nearest point 840 meters from the Gaza Strip, Sderot is synonymous with rocket attacks and bomb shelters. But a recently concluded NIS 1.3 billion Construction and Housing Ministry fortification project has engendered some optimism in the city, and in 43 nearby communities, that family and friends will be safer in the future….


Premierminister:

Netanyahu deflects criticism over tunnels, welcomes Sisi peace push

Amid calls from bereaved parents for a commission of inquiry to investigate 2014’s Operation Protective Edge, and as he spars with ministers – past and present – over whether the government was sufficiently prepared to deal with the Hamas terrorist tunnels, Prime Minister Benjamin Netanyahu said in Sderot on Thursday that the two years since the operation had been the quietest in a decade. Speaking at a ceremony marking the completion of a program to structurally reinforce residences in the city often hit by Hamas rockets, Netanyahu said that while Israel could not shape the strategic environment in which it lived, “we do have the possibility of achieving deterrence against our enemies and, to the extent necessary, to inflict significant damage to the terrorist infrastructure”….


Analyse:

How Israel undermined the tunnel threat

Yossi Langotsky feels that poetic justice has been achieved. After many years of being treated as a “public enemy” by the security establishment because of his repeated warnings about the tunnel threat, he is suddenly appreciated and welcome. Three weeks ago, IDF Chief of Staff Lt.-Gen. Gadi Eisenkot invited him to hear his views on the danger of Hamas tunnels in Gaza and Hezbollah tunnels in Lebanon and how to combat them….


Ehrgeiziges Projekt:

To the moon and back

It was one small step for SpaceIL, but potentially a giant leap for the State of Israel at a summer party to promote an unmanned mission to the Moon, hosted by philanthropist Morris Kahn in Tel Aviv Wednesday night. “I think that we will have a special celebration when SpaceIL becomes the first of the Google Lunar XPrize to use ingenuity and innovativeness, and that is what I think Israel is most famous for,” boasted VIP guest Buzz Aldrin about the competition, which tasks nongovernmental organizations with one daunting mission: sending an unmanned spacecraft to the moon….


Aussenpolitik:

Netanyahu likely to attend summit in Nigeria by end of year

PM Benjamin Netanyahu, spearheading an intense Israeli diplomatic initiative in Africa, is expected to travel to Abuja, Nigeria, by the end of the year to take part in a summit of the 15-member Economic Community of West African States (ECOWAS). Netanyahu returned from a four-day, four-country visit to east Africa earlier this month, where he met with leaders from seven East African countries at a summit in Uganda….


Nachwuchs gesucht:

Police face tough time recruiting new officers in Jerusalem

Nearly a year into an unpredictable terror wave that has sporadically engulfed the capital – necessitating extraordinary security measures – the Israel Police is struggling to enlist 1,200 recruits to serve in Jerusalem, in addition to the 3,500 officers presently on the ground. Channel 10 reported this week that only 200 recruits had agreed to be stationed in Jerusalem despite a recruitment campaign offering extra benefits, due to the pronounced dangers and challenges inherent to patrolling the volatile capital….


Überwachung könnte enden:

Dennis Ross urges end to Pollard curfew

Restrictions on Israeli spy Jonathan Pollard’s movement should be rescinded in order to allow him to reintegrate into American society, Washington Institute for Near East Policy counselor Dennis Ross wrote in a letter to President Barack Obama last week. Ross, who was an adviser to Obama, came out against Pollard’s parole conditions, which require him to remain in his New York home from 7 p.m. to 7 a.m., be monitored by a heavy GPS wrist-device on Shabbat and holidays, and submit his computers to monitoring, which has prevented him from being employed….


Geheimtreffen:

Assad and Putin held secret meeting, discussed Israel

Syrian President Bashar Assad secretly visited Russian President Valdimar Putin in Moscow, just days before the latter met with Prime Minister Benjamin Netanyahu in June, Lebanese newspaper Al-Joumhouriareported Thursday. Putin and Assad discussed the crisis in Syria as well as the possibility of a comprehensive agreement with Israel, including the Golan Heights, Al-Joumhourireported, however the Kremlin denied the report….


Archäologie:

Did the Phoenicians Even Exist?

The Phoenicians are famed for being master seaman who traded with the peoples around the Mediterranean, spreading their alphabet as they sailed. Yet although they established trade centers as far as Spain and North Africa and founded the city of Byblos, which gave its name to the most influential book ever published, surprisingly little is known about them. Even their name comes from Homer, who dubbed them „Phoenicians“, meaning „purple men“, a reference to the murex dye for which they were famed. The Old Testament never actually mentions Phoenicians. The only reference to that name is in ancient Greek writings, and they were referring to merchants living in cities along the coast of modern-day Lebanon….


„Friedliebender“ Iran droht:

Iran threatens to shut off Strait of Hormuz

Iran has threatened once again to close the Strait of Hormuz if the nation faces military action by its “enemies”. The Iranian army’s Deputy Chief of Staff Brigadier General Ali Shadmani said Tuesday that “If the enemy makes a small mistake, we will shut the Strait of Hormuz, kill their sedition in the bud and endanger the arrogant powers’ interests”, according to the Fars news agency. In May the deputy commander of Iran’s powerful Revolutionary Guard, Gen. Hossein Salami, warned that Iranian forces would close the strategic gateway to the Persian Gulf to the United States and its allies if they “threaten” the Islamic Republic….