Aktuelles vom 30-03-2015

30.03.2015                     10.Nissan 5775

Neue Nachrichten:

Jüdischer Sportverein Makkabi:

Rollendes Zeichen der Solidarität

​50 Meter Makkabi fahren nun durch Frankfurt. Fahrgäste auf den U-Bahn-Linien 1, 2, 3 und 8 werden künftig immer mal wieder in einen Zug steigen, auf dem der jüdische Sportverein für sich wirbt. Makkabi Frankfurt ist vor 50 Jahren von Wolfgang Meyer, der in Palästina den Holocaust überlebt hat, gegründet worden. In dieser Woche saß er im Betriebshof Ost der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) auf einem Stuhl vor der Makkabi-Bahn und hörte sich an, was sein Sohn Alon, mittlerweile sein Nachfolger als Präsident des Sportvereins, zu sagen hatte….

 

Krisen in Nahost:

Arabische Liga plant gemeinsame Streitmacht

​Angesichts der zahlreichen gewaltsamen Konflikte in der Region hat die Arabische Liga die Gründung einer gemeinsamen militärischen Eingreiftruppe beschlossen. Die Staats- und Regierungschefs hätten sich auf "Prinzipien" für die Einheit geeinigt, sagte der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi bei einem Gipfeltreffen im Badeort Scharm al-Scheich….

 

Nukleargespräche:

Zwei offene Fragen entscheiden über den Atom-Deal

Man werde "den Abend, die Nacht, Mitternacht und Morgen" hindurch verhandeln, hatte Irans Außenminister Mohammed Dschwad Sarif erklärt, bevor er am Samstagabend eine neuerliche Gesprächsrunde mit seinen amerikanischen Amtskollegen John Kerry, dem Franzosen Laurent Fabius und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier im schweizerischen Lausanne begann. Doch als der Tag graute über dem Genfer See, gab es noch immer keine Einigung. Doch immerhin scheint nun in vielen Punkten Klarheit zu bestehen….

 

Israels Beduinen:

Der Marsch von Israels Beduinen

​Ayman Odeh ist kein Langstreckenläufer, zumindest nicht im physischen Sinne. Auf der letzten Etappe seines 100 Kilometer langen Marsches nach Jerusalem verfällt der Vorsitzende der Gemeinsamen Liste, ein Verbund vier arabischer Parteien, beim Sprechen schnell ins Japsen. Seine Beine schmerzen ihn seit Freitag, als er an einem Tag 50 Kilometer zurücklegte. Trotzdem ist der Führer der drittstärksten Partei im israelischen Parlament frohen Mutes: "Je näher man Jerusalem kommt, desto besser fühlt man sich." Schließlich habe es "so etwas unter Israels Arabern noch nie gegeben", sagt er gestern der "Welt". Tatsächlich: Ein friedlicher Marsch von Arabern für Bürgerrechte, und das mit der Unterstützung von höchster Stelle, ist eine Neuheit in Israel. Odeh wird in der offiziellen Residenz des Präsidenten in Jerusalem empfangen, die auf diese Weise dessen Plan für die Ansiedlung Zehntausender Beduinen im Negev eine Bühne bietet. Ein seltenes Beispiel jüdisch-arabischer Kooperation – ausgerechnet in einem der heikelsten und ältesten innenpolitischen Probleme im Land….

 

Nukleargespräche mit Iran:

Netanjahu spricht von "gefährlichem Abkommmen"

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat das geplante Atomabkommen mit dem Iran scharf kritisiert. "Das gefährliche Abkommen, das derzeit in Lausanne verhandelt wird, bestätigt alle unsere Befürchtungen und übertrifft sie sogar noch", sagte Netanjahu in Jerusalem. Israel sieht sich durch die befürchtete Entwicklung iranischer Atomwaffen besonders bedroht. Anders als die Großmächte, die mit dem Iran über eine ausschließlich friedliche Nutzung der Kernenergie verhandeln, will Netanjahu der Regierung in Teheran keinerlei Kapazitäten zur Urananreicherung zugestehen….

 

Studieren in Ägypten:

Lernen bis zur Explosion

​Ihre Studienzeit hat sich Rana Fouad anders vorgestellt: Die Ägypterin hat mehr Seminare, politische Debatten und Vorlesungen erwartet und weniger Bombenanschläge, Tränengas und Verhaftungen. Sie studiert Politikwissenschaft an der Kairo-Universität, im fünften Semester. Doch viel hat sie von ihrem Studium bisher nicht: längere Semesterferien, verkürzte Lehrpläne und gestrichene Vorlesungen prägen die vergangenen Studienjahre….

 

Qualifikation zur Fußball-EM:

Italien und Oranje straucheln

​In der Qualifikation für die EM in Frankreich verpassen der viermalige Weltmeister Italien um den Dortmunder Ciro Immobile und die Oranje-Stars mit dem Schalker Klaas-Jan Huntelaar wichtige Punkte. Gareth Bale nahm dagegen mit Wales Kurs auf die erste EM-Teilnahme. Das Team um den Offensivstar des Champions-League-Siegers Real Madrid setzte sich mit 3:0 (1:0) in Israel durch und übernahm mit elf Punkten die Tabellenführung in der Qualifikationsgruppe B….

 

Tel Aviv:

Israel schickt Bergungsexperten zur Germanwings-Absturzstelle

Israel schickt eine kleine Delegation von Bergungsexperten an die Absturzstelle der Germanwings-Maschine. Acht freiwillige Mitarbeiter des Rettungsdienstes Zaka sollten bei der Identifikation der Leichen helfen, hieß es aus dem Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu….

 

Verurteilung:

Court convicts Olmert in Talansky retrial

In a dramatic decision, the Jerusalem District Court convicted former prime minister Ehud Olmert in the Talansky retrial Monday, reversing its earlier acquittal and giving his legacy yet another mortal blow following his prior conviction in the Holyland Affair….

 

Nukleargespräche:

US says talks with Iran will go down to the wire

​The American delegation negotiating with Iran over its nuclear program will use all the time at its disposal to seal a quality political framework agreement— but no more, one senior US official said on Sunday. US President Barack Obama has asked for a "big-picture" political understanding by March 31, or else an assessment of the path forward. Senior administration officials expect negotiations to last until late into Tuesday night, but plan to reassess that path if a deal has not been reached at that point, the official said….

 

Hillary Clinton:

US, Israel must preserve 'special' ties

Former Secretary of State Hillary Clinton talked about the importance of US-Israel relations on Monday, amid tensions between the White House and Prime Minister Benjamin Netanyahu over a host of issues – from policy differences towards settlements in the West Bank to nuclear negotiations between world powers and Iran to comments made by the Israeli premier both before a joint session of Congress in March and in the final days of his re-election campaign….

 

Analyse:

Israel rooting for the Saudis

​The Saudi-led Sunni coalition against the Iranian-backed Houthis in Yemen has no greater supporter than – Israel. Israel is already dealing with Iranian-supported proxies on its northern and southern borders, and views the Shi’ite country’s spread into Iraq and Yemen as worrisome, especially in conjunction with its nuclear program….

 

Regierungsbildung:

Zionist Union resents being ‘used’ by Likud

​The Likud is merely using the possibility of negotiating with the Zionist Union in an effort to lower the asking price of Bayit Yehudi, a source close to Zionist Union leader Isaac Herzog said Sunday night. Channel 10 reported Sunday night that Prime Minister Benjamin Netanyahu would eventually turn to Herzog. Netanyahu’s No. 2, Interior Minister Gilad Erdan, said the Likud may have to turn to the Center and Left. Outgoing Likud minister Limor Livnat said Netanyahu should seek a unity government in order to quell international pressure….

 

Hilfe:

Israeli rescue team to assist at Germanwings crash site

​A delegation from Israel’s ZAKA emergency response organization will be flying to the Germanwings crash site in the French Alps. The eight volunteers from the ZAKA International Rescue Unit are scheduled to leave early Monday morning to assist in the search and recovery mission at the site of a crash that killed all 150 people on board….

 

Israels Beduinen:

‘If it is not good for us, it is not good for the Jews in the Negev’

​"I hope they will give us rights, there is empathy from Jewish citizens, they came to join us, including peace activists; and I think with our party having 13 seats in the Knesset we have strength to influence,” said Rahat psychologist Deyab Nsasra, Sunday afternoon. Across the road representatives of unrecognized Beduin villages in the Negev, led by Joint List chairman Ayman Odeh, were entering the President’s Residence….

 

​Arabische Halbinsel:

Warum Saudi-Arabien den Jemen bombardiert

Als sich die arabischen Staatsoberhäupter daran machen, über das Schicksal seines Landes zu entscheiden, sitzt der jemenitische Präsident zunächst nur stumm in der zweiten Reihe. Abed Rabbo Mansur Hadi war wochenlang in seinem eigenen Land vor schiitischen Rebellen geflohen, zuletzt brachte ihn Saudi-Arabien in Sicherheit. Gemeinsam mit dem saudischen König Salman flog Hadi nun ins ägyptische Scharm el Scheich zur Tagung der Arabischen Liga. Zwei Tage lang traf sich die Liga in dem Badeort – eigentlich sollte vor allem über den Kampf gegen den Terror beraten werden, doch drehte König Salman das Thema rasch in Richtung Krieg. Seit Monaten beherrschen die schiitischen Huthi große Teile des Jemens. Die Rebellen vertrieben die Regierung aus der Hauptstadt Sanaa. Deren "Aggression sei eine enorme Gefahr für die Sicherheit und Stabilität der gesamten Region", warnte nun Salman, "sowie für die Welt"….

 

Nukleargespräche:

Angeblich Einigung im Atomstreit mit Iran

​Bei den Gesprächen über das iranische Atomprogramm ist laut westlichen Verhandlungskreisen eine Einigung in zentralen Punkten erzielt worden. Teheran habe «mehr oder weniger» zugestimmt, die Zahl der Zentrifugen zur Urananreicherung zu reduzieren. Iranische Diplomaten wiesen dies als «Spekulation» zurück. Am Sonntag war die Ministerrunde nach der Ankunft des britischen Aussenministers Philip Hammond komplett. Kurz zuvor war auch sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow am Genfersee eingetroffen….

 

Unlösbares Puzzle in Nahost:

Obamas Außenpolitik im freien Fall

​Während sich das Nahost-Karussell immer schneller dreht, wird der US-Regierung langsam schwindlig. Langzeitstrategie? Offenbar Fehlanzeige. Präsident Obama scheint in dem Krisenherd kaum andere Mittel zu haben, als Freund und Feind von Tag zu Tag neu zu wählen. Als Barack Obama 2009 in Kairo eine Rede an die muslimische Welt hielt, hätte er wohl kaum gedacht, dass der Nahe Osten sechs Jahre später einem Scherbenhaufen gleichen würde. Wegen des Chaos in der Region – vom Jemen über den Irak und Syrien, vom Umgang mit dem Iran zu den Beziehungen mit Israel – gehen Kritiker mit dem US-Präsidenten nun hart ins Gericht. Dessen Ex-Botschafter im Irak, James Jeffrey, fasst mit Blick auf die Nahost-Politik der USA zusammen: „Wir befinden uns verdammt nochmal im freien Fall.“….

 

Olmert:

Weiterer Schuldspruch gegen Ex-Regierungschef Olmert

​Der frühere israelische Ministerpräsident Ehud Olmert (69) ist in einem weiteren Fall wegen Bestechlichkeit schuldig gesprochen worden. Das Bezirksgericht in Jerusalem verkündete seine Entscheidung am Montag und hob damit einen früheren Freispruch auf. Das Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt werden….

 

"Bierfässer" ausgegraben:

Bier-Spuren der Ägypter in Israel entdeckt

​Es seien 17 Höhlen entdeckt worden, die in der frühen Bronzezeit (3500 bis 3000 vor Christus) zur Lagerung landwirtschaftlicher Produkte dienten, teilte die israelische Altertumsbehörde am Sonntag mit. Dabei seien die Archäologen auch auf Fragmente grosser Keramikwannen gestossen. Diese seien nach ägyptischer Tradition hergestellt worden und hätten zum Brauen von Bier gedient….

 

Sommerzeit:

»Ich ticke anders«

​Am Freitag, den 27. März, hat in Israel die Sommerzeit begonnen – in Deutschland werden die Uhren in der Nacht zum 29. März um eine Stunde vorgestellt. Die damit verbundenen Zeitverschiebungen können einen praktizierenden Juden aus dem Konzept bringen: Denn die Zeitumstellung beeinflusst auch seine innere religiöse Zeiteinteilung….

 

Ausstellung "Ein Gott" in Berlin:

Religiöse Toleranz im Alten Ägypten

Es geht auch friedlich: Die Ausstellung "Ein Gott – Abrahams Erben am Nil" im Berliner Bode-Museum zeigt das alltägliche Miteinander von Juden, Christen und Muslimen. In Ägypten ging es bis zum Mittelalter dabei erstaunlich tolerant zu. Abraham, der Urvater und Archetypus für den Glauben an den einen Gott ist Titelgeber der Ausstellung "Ein Gott" im Berliner Bode-Museum. Er ist das Bindeglied zwischen Judentum, Christentum und Islam….

 

UN-Sicherheitsrat:

Patriarch fordert Hilfe für verfolgte Christen 

​Der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphael I. Sako hat vor dem Weltsicherheitsrat die Völkergemeinschaft um Hilfe für die Christen und andere verfolgte Minderheiten im Irak gebeten. Dabei sprach er sich am Freitag (Ortszeit) in New York für die Einrichtung internationaler Schutzzonen für die vertriebenen Minderheiten aus. "Millionen von Flüchtlingen darben in Lagern ohne Hilfe und Beachtung", so Sako. Der Patriarch dankte dem französischen Außenminister Laurent Fabius, dass dieser die Initiative für die Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrats ergriffen habe….

 

Münsterland – Herbern:

Gruppe Nathan säubert Friedhof

Ausgestattet mit Harken, Besen, Spaten und Schubkarre befreiten rund 15 Schülerinnen und Schüler der Gruppe „Nathan“ gemeinsam mit ihrer Projektleiterin Elisabeth Juhl und weiteren freiwilligen Helfern am Samstagmorgen den Jüdischen Friedhof von den Spuren des Winters….

 

Erster Friedenskreis in Delmenhorst:

Gemeinsam an die Verfolgten erinnert

Manchmal ist es auch unter Freunden gar nicht einfach, das Verbindende heraus zu arbeiten. So gestern am späten Nachmittag in der syrisch-orthodoxen Kirche St. Johannes an der Elsflether Straße, wo anlässlich der Aktion Friedenskreis von der aramäischen Gemeinde angeboten wurde, das „Vaterunser“ nicht nur auf Aramäisch, sondern auch in deutscher Sprache vorzutragen. Doch weil es dieses Gebet so nicht auch im Judentum gibt, kam es dazu nicht….

 

Serie: Das Judentum und Jesus von Nazareth:

Opposition gegen die Tempelaristokratie

​Für die neuere Jesusforschung ist seine Wirksamkeit nur im Horizont des antiken Judentums zu verstehen. Dazu gehören sowohl die religiösen wie auch die kulturellen und politischen Umstände dieser Zeit. Und zur Zeit Jesu gibt es viele Personen, die sich als Messias sehen – und damit auch in Opposition zur herrschenden Tempelaristokratie stehen….

 

Kultur:

Den Schmerz der Erinnerung zulassen

​Filmproduzent Nico Hofmann über sein Drama "Nackt unter Wölfen", das am Mittwoch in der ARD läuft, und die deutsche Vergangenheitsbewältigung. Eines der großen Fernsehereignisse im April ist der Film "Nackt unter Wölfen", den die ARD am Mittwoch zeigt. Es geht um das Leben im KZ Buchenwald, dessen Befreiung vor 70 Jahren Anlass für die Ausstrahlung ist. Der Film basiert auf dem autobiografischen Roman von Bruno Apitz, der in der DDR Pflichtlektüre an Schulen war und 1962 von Frank Beyer verfilmt wurde. Die neue Version hat Philipp Kadelbach ("Unsere Mütter, unsere Väter") mit Florian Stetter, Sylvester Groth, Sabin Tambrea und Peter Schneider inszeniert….

 

Videoblog – "Zwischen Mittelmeer und Jordan":

Politisch korrekt ins Abseits manövriert

​Der in Israel lebende linksliberale Philosoph Carlo Strenger kritisiert die politische Linke. In Israel habe sie versäumt zu erklären, wie sie die Sicherheit des Landes garantieren wolle. So habe Premier Netanyahu, der sich als rechtsextrem geoutet habe, erneut die Wahl gewinnen können….

 

Nuklearverhandlungen:

Irans Endspiel in Lausanne

​In die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm scheint Bewegung zu kommen. Seit Sonntagvormittag wird im schweizerischen Lausanne wieder verhandelt. Zunächst sprach US-Außenminister John Kerry eine Stunde lang mit den Spitzen der iranischen Delegation, teilte ein US-Sprecher mit.Alle Beteiligten verweisen immer wieder auf Fortschritte. Ob tatsächlich eine Einigung zustande kommt, ist aber unklar. Der Streit zieht sich seit zwölf Jahren hin….

 

Abbas zur "Arabischen Liga":

"Greift in Gaza ein, so wie in Jemen"

Palästinenserchef Mahmoud Abbas hat die arabischen Staaten am Wochenende dazu aufgerufen, sich auch für Palästina einzusetzen. „Ich hoffe die arabischen Regierungen werden die gleiche Strategie wie im Jemen auch für andere arabische Länder, die derzeit unter internen Konflikten leiden, nutzen“, sagte Abbas beim Gipfeltreffen der Arabische Liga auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel. Als Beispiele für Länder mit internen Konflikten nannte er Palästina, Syrien, Irak und Libyen. Sein Statement sorgte für Furore, nachdem sein Kollege, Mahmoud al-Habash, einen Tag zuvor bereits forderte, dass die arabischen Länder gemeinsam mit eiserner Faust gegen die Hamas vorgehen sollten….

 

Video aus Gaza's Ruinen:

Luxushotel in Gaza

​Falesteen berichtete, dass der Premierminister der palästinensischen Autonomiebehörde, Rami Hamdallah, ein Wochenende in Gaza verbracht hat. Er und seine Delegation haben dort in einem Mövenpick Fünf-Sterne-Hotel übernachtet, das den notleidenden palästinensischen Steuerzahlern, oder besser den europäischen Steuerzahlern, einiges gekostet haben wird….

Werbefilm des Hotels!

 

Hisbollah:

Israel sieht Krieg mit Hisbollah kommen

​Der nächste Krieg Israels wird wahrscheinlich gegen die Hisbollah im Libanon geführt werden, erklärte ein Militärsprecher dem israelischen Nachrichtenportal Walla. Der Sprecher bezog sich dabei auf die Unverfrorenheit, mit der bewaffnete Terroristen der Hisbollah an der Grenze patrouillieren und diese beobachten. Genauso öffentlich zeigen sich die Hisbollah-Kämpfer auf den Straßen im südlichen Libanon, ohne die Anwesenheit der UN-Blauhelme oder der libanesischen Armee zu würdigen….

 

Schon wieder:

Anonymous droht Israel mit „Elektronischem Holocaust“

Die Hackergruppe Anonymous hat in einem Video angekündigt, Israel am 7. April aus dem Cyperspace auszulöschen. In dem Video, das diese Woche veröffentlicht wurde, schwören sie einen „elektronischen Holocaust“ auszulösen und alle israelischen Server runterzufahren.In dem Video kündigt eine maskierte Person in der Manier eines Nachrichtensprechers an, dass Anonymous Israel angreifen wird. Während die Erklärung vorgelesen wird, sind Bilder aus dem Gaza-Krieg, Palästina, Bombeneinschläge und schreiende Personen zu sehen. Es wird erklärt, dass der elektronische Angriff als Reaktion auf Israels Menschenrechtsverletzungen in Gaza und der unfairen Behandlung der Palästinenser erfolgen wird….

 

​Nuklearverhandlungen:

As March 31 deadline looms, Iran says nuclear deal 'doable' despite issues

The foreign ministers of Iran and six world powers met on Monday in a final push for a preliminary accord less than two days before their deadline to outline a deal to end Tehran's nuclear standoff with the West. As the crunch talks resumed, Iran's lead negotiation said an accord was "doable", however a number of issues still remain unresolved….

 

Syriens Assad:

ISIS has expanded since start of US-led air strikes

​Syrian President Bashar Assad said in a US television interview that Islamic State, which has seized swaths of territory in Syria and Iraq, has been gaining recruits since the start of US-led air strikes against the militant group. Asked how much benefit he was getting from the strikes in Syria that began last September, Assad told CBS' "60 Minutes: "Sometimes you could have local benefit but in general if you want to talk in terms of ISIS, actually ISIS has expanded since the beginning of the strikes."….

 

Lausanne:

At Swiss palace, intrigue and press questions as Iran deal nears

​Hundreds of journalists are in the Swiss city of Lausanne declaring an historic moment at hand. Some have better access than others, but none truly know what lies ahead as negotiations over Iran's nuclear program reach their endgame on Tuesday, March 31, or possibly Wednesday, April Fool's Day….

 

Neuer Knesset-Abdeordneter:

Zouheir Bahloul

Name: Zouheir Bahloul
Party: Zionist Union (Labor)
Age: 64 Hometown: Acre
Family status: Widower, 3 children
Profession before becoming an MK: I was a news radio host on Radio A-Shams and a lecturer at Emek Yizre’el College, after over 30 years at IBA – Channel One and Israel Radio – as a sportscaster. At the beginning of my career, I was a teacher.
Why did you decide to enter politics? I mainly decided to enter politics because I saw how relations between Jews and Arabs had deteriorated, especially ofter Operation Protective Edge. I decided that I had enough of covering and reporting events, and thought that maybe I can be on the side that acts and passes laws to try to change the difficult reality we are in.
What are the first three bills you plan to propose? I want to initiate projects that will strengthen coexistence in Israel and increase equality. We live in a multicultural society and [Israeli Arabs] are important demographically, ethnically and nationally, and we have to make sure there is equality. Maybe I will pass a Basic Law ensuring civil equality, which would remove a lot of the negativity and the dilemmas. Inequality is the main cause of conflict. Israel says it’s democratic and there is equality, but that doesn’t really exist….

 

Knesset:

Legislators, environmentalists gather for launch of Knesset solar rooftop field

​Standing at a Knesset roof top podium with rows of photovoltaic panels behind him, Knesset Speaker Yuli Edelstein recited the Sheheheyanu blessing on Sunday morning, celebrating the official launch of the parliament’s solar energy program. “What is happening before our very eyes is indeed exciting, a true revolution,” Edelstein said. “It is not just the solar panels; it is the message, the idea, the new path. This is not merely a revolution in energy saving; it is also a turning point with regards to the environmental awareness revolution that we have been promoting over the past two years.”….

 

Hintergrund:

In exchange for freed tax funds, PA won’t pursue Israel over settlements at ICC

​The Palestinian Authority will formally join the International Criminal Court on April 1, but – following Israel’s decision on Friday to release frozen tax revenues – is not expected at this time to take steps against Israel in the ICC regarding settlement construction. In addition, The Jerusalem Post has learned that while the ICC prosecutor has – at the PA’s request – opened a preliminary examination on alleged Israeli war crimes during Operation Protective Edge over the summer, the PA is not expected at this time to take additional legal steps in the ICC regarding the Gaza operation….

 

Aufrüstung: (mit Video)

'Influx of advanced weapons flowing into Syria, Lebanon unprecedented,' navy source says

Advanced weaponry, much of it supplied by Iran, is flowing into Syria and Lebanon, a senior Israel Navy source warned on Sunday. The Navy is spending a large chunk of its operational time dealing with advanced weapon smuggling, according to the source, who added, “Such weapons pose a challenge to all Western navies in the area”….

Hier das Video!

 

Verurteilt:

Top Hamas engineer, tactician convicted in Beersheba court

The Beersheba District Court on Sunday convicted Dar’ar Abu Sisi of a range of security crimes in his roles as one of Hamas’s top engineers and tacticians. Sisi was convicted of leading the establishment of Hamas’s equivalent of a war college to systematically improve its commanders’ fighting tactics….

 

Abbas:

Israeli-Palestinian relationship must change

Palestinian Authority President Mahmoud Abbas told the Arab League summit meeting in Egypt on Saturday that the Israeli-Palestinian relationship cannot carry on as is, since Israel has meddled with the PA's powers and responsibilities, the Ma'an news agency reported Sunday. Abbas focused on Israel's withholding of Palestinian tax revenues – funds that have been frozen since this past January in protest of the PA's formal application for membership in the International Criminal Court on behalf of the "State of Palestine"….

 

Regierungsbildung:

Haredi parties intent on entering coalition by start of Passover

​United Torah Judaism and Shas intend to sign deals to enter Prime Minister Benjamin Netanyahu’s next government by the end of the week in time for the Passover holiday, members of their coalition negotiating teams said Sunday night. The Likud met with the negotiating teams of both Shas and UTJ Sunday in their third meeting with each party. Talks with Shas at the Knesset started close to 10 p.m….

 

Usbekistan-Wahl:

Israelis part of int’l observers monitoring Uzbekistan election

​A nine-person Israeli delegation was part of some 300 international observers who on Sunday monitored what the BBC called “one of the world’s most predictable elections”. Eduard Yakubov, the president of Holon’s Institute of Technology who immigrated to Israel from Uzbekistan some 25 years ago, led the delegation, which included another eight Israelis born in Uzbekistan….

 

Israel Preis:

Erez Biton becomes first poet of Mizrahi descent to win Israel Prize in Literature

Renowned Israeli cinematographer David Gurfinkel will be awarded the Israel Prize in Film, and poet Erez Biton will receive the Israel Prize in Literature, the Education Ministry announced on Sunday. Gurfinkel is best known for his involvement in Israeli classic movies including Hashoter Azulai (1971), Hagiga B’Snooker (1975) and Kazablan (1973) as well as for his work in US films The Delta Force (1986) and Over the Top (1987)….

 

Einwanderung:

Jewish Agency, IFCJ spar over Ukrainian immigration

​The Jewish Agency on Sunday harshly criticized the International Fellowship of Christians and Jews over its decision to facilitate Ukrainian immigration to Israel by itself, saying the move ultimately hurts olim. Last week, the IFCJ brought just over 100 Ukrainian war refugees to Israel on one of its “Freedom Flights,” the third such flight overall and the first to be run completely without Jewish Agency involvement….

 

Auftritt:

Anti-Semitic fans pressure Hungarian rock band to cancel Israel concert

​Members of Hungarian punk rock band said they would ignore pleas and anti-Semitic comments from fans who want the band to cancel its upcoming concert in Israel. The bass player of the rock band Tankcsapdara, Lukacs, said his group, which is popular in far-right circles, will travel in June to play in Tel Aviv despite the criticism it has received on social networks since announcing Israel’s inclusion for the first time in the band’s European tour, the news website index.hu reported….

 

Ya'alon:

You don't have to be in intelligence to know that Iran is lying

Addressing Talks between the P5+1 group of world powers and Iran in Switzerland, Defense Minister Moshe Ya'alon said Sunday that "one does not have to be an intelligence agency member to know that Iran is lying without blinking, that today it is the biggest danger to the stability of the Middle East and the entire world"….

 

Kultur:

Play it once again, Sam

​The Sam Spiegel School for Film and Television, Jerusalem, which just celebrated its 25th anniversary last week, is one of the greatest success stories in the history of Israel. Establishing a serious film school in Jerusalem was “the perfect marriage” of school and location, said Adam Spiegel, son of Sam Spiegel, the Oscar-winning Hollywood producer whose foundation was instrumental in creating the school….

 

​New York:

New Rabbi Shmuley Boteach ad in N.Y. Times urges Obama not to appease Iran

​Rabbi Shmuley Boteach published a full-page advertisement in The New York Times calling on President Obama to refrain from appeasing Iran. The ad, published Saturday by Boteach’s World Values Network foundation, comes as the United States and other world powers work to achieve an interim deal on curbing Iran’s nuclear program before a March 31 deadline….