Aktuelles vom 30. April 2016 – 22 Nissan 5776 – Isru Chag – Tag 7 des Omer

Neue Nachrichten:

Migrationsforscher im Gespräch:

„Die meisten Menschen wollen unbequeme Fakten nicht hören“

Der Soziologe Ruud Koopmans kritisiert, dass sich muslimische Migranten zu wenig anpassen würden. Multikulti hält er für fatal, Merkels Türkei-Politik ebenso. In Deutschland wird er bislang kaum gehört – und er ahnt, warum….


Integration:

Mein arabischer Vater

Es war kurz nach Silvester, als ich wieder einmal mit meinem Vater telefonierte. Er fragte mich, ob ich schon gehört habe, was in Köln passiert sei. Schlimm sei das, sagte er. „Diese Männer, die kommen einfach nicht zurecht mit den Freiheiten, die Frauen hier haben. Das sind sie nicht gewohnt.“ Er klang empört und hatte sein Urteil bereits gefällt. Er zweifelte nicht an den Meldungen, in denen es hieß, dass Männer „nordafrikanischer Herkunft“ Hunderte Frauen beklaut und sexuell belästigt haben. Mein Vater Adly ist ein Mann nordafrikanischer Herkunft. Er hat einen deutschen Pass, aber er kommt aus Ägypten. Er verurteilte die vermeintlichen Täter von Köln sofort: „Die denken, dass die Frauen in Deutschland leicht zu haben sind“, sagte er. Gegen solche Typen müsse man etwas unternehmen….


AfD-Parteitag:

Zentralrat der Muslime bittet Petry zum Gespräch

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat AfD-Chefin Frauke Petry zu einem Treffen eingeladen. Im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek: „Wir wollen wissen: Warum hassen Sie uns Muslime?“ In einem Schreiben sei Petry deshalb zur kommenden Vorstandssitzung eingeladen worden, um mit Vertretern des Rates über die Flüchtlingskrise, aber auch über Islamfeindlichkeit zu diskutieren….


Wackersberg:

Mit Kara Ben Nemsi fing’s an

Um 6.30 Uhr ist Christian Springer am Donnerstag in Beirut in den Flieger gestiegen, mittags in München gelandet. Abends steht er auf der Bühne des Kramerwirts und liest aus seinem Büchlein „Landesvater, cool down“. Eigentlich kein Buch, sondern ein offener Brief. Geschrieben hat Springer ihn unmittelbar nach einer seiner vielen Nahost-Reisen. Seehofers Aussage, dass Merkels „Wir schaffen das“ eine Sogwirkung in den Flüchtlingslagern habe, hat ihn wütend gemacht. Die einzige Sogwirkung, die er bei den Menschen erlebt habe, war, dass sie zurück nach Syrien wollten. In die zerstörte Heimat, um sie wieder aufzubauen….


Handel mit Iran:

Alles auf Anfang

Alle wollen mit. Im Regierungsflieger ist nicht genug Platz für die Interessenten, die sich von diesem Montag an zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in Iran nach Geschäftspartnern umschauen wollen. „Minister Gabriel will ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit mit Iran öffnen“, beschreibt seine Sprecherin das Ziel der Reise. Ein neues Kapitel, ein neuer Anfang nach jahrelangen Sanktionen. Die Hoffnungen sind groß, auch, weil die Iraner brauchen, was die Deutschen liefern können. Maschinen zum Beispiel….


Dachau – Jahrestag der Befreiung:

Gedenken und nachdenken

Das Programm: Am Todesmarschdenkmal Ecke Theodor-Heuss-Straße/Sudetenlandstraße spricht am Samstag, 30. April, um 18 Uhr neben dem Gedenkstättenarchivar Albert Knoll der Überlebende Abba Naor und Dachaus Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD). Der Sonntag, 1. Mai, beginnt mit religiösen Gedenkfeiern an der Gedenkstätte: um 9.30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst im Kloster Karmel „Heilig Blut“ und zeitgleich ein russisch-orthodoxer in der Auferstehungskapelle….


Grünen-Politiker Volker Beck:

„Wir sind nicht besser oder schlechter als andere“

Es ist Volker Becks erstes Interview, nachdem er Anfang März mit Drogen aufgegriffen wurde; angeblich Crystal Meth. Er bleibt religionspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion und will auch wieder Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe werden….


Jüdische Studien:

International besetzte Eröffnungstagung in Erfurt

Die an der Universität Erfurt neu gegründete Forschergruppe „Dynamik ritueller Praktiken im Judentum in pluralistischen Kontexten von der Antike bis zur Gegenwart“ lädt im Mai zu ihrer Eröffnungstagung ein. Vor dem Hintergrund, dass der Tempel als Ort der Religionsgeschichte bis heute Religionsgemeinschaften wie Gesellschaften beschäftigt, steht sie unter dem Titel “Memories of the Temple / Memories of Ritual”. Den Eröffnungsvortrag hält der international renommierten Judaist Günter Stemberger am Mittwoch, 11. Mai, in der Thüringer Staatskanzlei. Weiter geht es am 12. Mai mit Vorträgen und Diskussionen von Religionshistorikern und Theologen….


Dr. Robert Staudigl

Für die Alawiten geht es um die Existenz

„Für die Alawiten unter der Herrschaft von Baschar al-Assad geht es um die Existenz – um ihr physisches Überleben“, sagte Nahost-Experte Dr. Robert Staudigl bei seinem Vortrag im Pfarrsaal von St. Bernhard in FFB-Buchenau. Von einem „Glaubenskrieg“ zwischen den verschiedenen Achsen im Syrienkonflikt könne man  nicht sprechen, denn es gehe um Macht-Interessen.  Wenig optimistisch klang die „vorläufige Bilanz“ von Dr. Staudigl am Ende seines Vortrags „Syrien – Von der Diktatur ins Chaos?“: „Es gibt keinen Hebel, um diesen Konflikt zu befrieden.“….


Nach Umfragen:

Forscher liefern neueste Erkenntnisse über grassierenden Israelhass

Eine ablehnende Haltung bis hin zu offen artikuliertem Hass gegenüber Israel haben in den letzten Jahren Konjunktur. Davon zeugen Umfragen, Medienberichte sowie wissenschaftliche Studien. Die Zunahme dieses neuen Antisemitismus führte indes nicht dazu, dass Forschungseinrichtungen so zusammenarbeiten, wie es dieser Umstand erfordern würde. Das Institute for the Study of Contemporary Antisemitism (ISCA) der amerikanischen Indiana University setzte hier ein wichtiges Zeichen. Vom 02. bis 6. April 2016 fand dort die bisher grösste Konferenz zu gegenwärtigen Formen von Antisemitismus und Israelfeindschaft statt….


 Jusos und jüdische Verbände:

Gabriel soll Iran-Reise absagen

Jüdische Verbände und Teile des SPD-Nachwuchses Jusos fordern Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) auf, seine Reise in den Iran wegen der antisemitischen Haltung Teherans abzusagen. In einem am Freitag von der Kampagne «Stop the bomb» veröffentlichten offenen Brief an den SPD-Chef heißt es: «Wer für Wirtschaftsdeals Geschäfte mit einer antisemitischen Diktatur macht, die Israel mit Vernichtung droht und bei der Verletzung der Menschenrechte weltweit an der Spitze steht, macht sich mitschuldig.»….


Unterwegs in Israel:

Die Waffe als Handtasche

Wer den Fehler macht an einem Freitag Nachmittag nach Israel zu reisen, genießt zwar ein halb leeres Flugzeug nach Tel-Aviv, muss nach der Ankunft in Jerusalem aber sehr schnell feststellen, dass der Shabbat, ein kollektiver Ruhetag, auch tatsächlich eingehalten wird. Supermärkte, Restaurants, Bars haben geschlossen. Nichts geht. Samstag Abend, ab etwa 19 Uhr 30 erwacht Jerusalem wieder zum Leben. Studenten treffen einander auf ein völlig überteuertes Bier (etwa 6 bis 7 Euro für ein großes Bier), Restaurants offenbaren die Vielfalt der israelischen Küche, die Straßen füllen sich mit Menschen….


Im Visier von Daesh(i), Al Nusra und Assad-Milizen:

Israels Sorge auf dem Golan

Efi Ribner zeigt nach Osten. Unten in der Ebene rast ein Pick-up-Truck durch den Staub, eines der Dörfer raucht, in der Ferne knallt es. „Das ist nicht unser Krieg“, sagt Ribner. „Und wir sorgen dafür, dass es nicht unserer wird.“ Gewehr über der Schulter, Kippa auf dem Kopf, Ribner ist Major der israelischen Armee, der Israel Defense Forces, kurz IDF. An diesem Apriltag steht Ribner auf dem Gipfel des Bental, ein 1171 Meter hoher Berg auf den Golanhöhen. An dessen Fuß wachsen Obstbäume. Nach einem Kilometer enden die sattgrünen Plantagen. Und die Zivilisation. Pistenweg, Sperrzaun, dann – Syrien….


Türkei:

Hotel wimmelt Muslime aus Israel ab

Ein Hotel in der türkischen Stadt Antalya hat sich geweigert, drei israelische Familien aufzunehmen. Dabei hatten die Araber ihren fünftägigen Aufenthalt im Voraus gebucht – für umgerechnet rund 1.600 Euro pro Doppelzimmer. Doch als sie Anfang der Woche das Hotel „Adam und Eva“ betraten, durften sie ihre Zimmer nicht aufsuchen. Nach anderthalb Stunden erschien der Tourismusbeauftragte des Hotels und wollte sie in ein anderes Gasthaus bringen, wie die Zeitung „Yediot Aharonot“ berichtet….


19. Juni 2016:

4. Deutscher Israelkongress in Frankfurt am Main

Am 19. Juni 2016 findet im Congress Center in Frankfurt am Main der 4. Deutsche Israelkongress statt, der als größte Netzwerkplattform für die deutsch-israelischen Beziehungen die vielfältige Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Religion fördert. Erwartet werden rund 3.000 Teilnehmer und 200 unterstützende Organisationen. Der 4. Deutsche Israelkongress knüpft direkt an das zurückliegende Jubiläumsjahr der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel an und zielt entsprechend dem Kongress-Motto „building partnerships“ darauf ab, diese Beziehungen auf allen Ebenen zu fördern und weiter auszubauen….


Hessen:

Zahl minderjähriger Salafisten nimmt zu

Die Zahl minderjähriger Salafisten wächst in Hessen. Minderjährige Akteure seien innerhalb der salafistischen Szene zwar eher in der Minderheit, teilte das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) am Freitag in Wiesbaden mit. In den vergangenen Jahren sei aber eine Verjüngung der Szene wahrgenommen worden. Das zeige sich auch an der Art der Missionierungsversuche….


Pralinen Rezept:

Mit feinen Medjool Datteln aus Israel

Ab dem 30. Lebensjahr eines Baumes liefern die weiblichen Dattelpalmen die besten Früchte. Datteln sind sehr unterschiedlich. Es gibt bis zu 400 verschiedene Sorten. Bei uns sind eher die braunroten, nicht ganz so grossen Sorten der Datteln bekannt. Daneben gibt es auch noch gelbe Datteln die als Golddattel bekannt sind. Die Qualität der Datteln lässt sich anhand der Süße und des Aromas einer Frucht bemessen….


Erwischt:

Kriminelle Libanesen-Clans wuschen in Deutschland für die Hisbollah Geld

Zollbeamte haben an der deutsch-belgischen Grenze zwei libanesische Männer festgehalten. Sie sollen Teil eines Rings sein, der in Deutschland und Europa für die schiitische Miliz Hisbollah Geld gewaschen hat. Im Auftrag der schiitischen Hisbollah-Partei, zu der auch die gleichnamige Terror-Miliz gehört, soll eine Gruppe Libanesen in Deutschland und anderen europäischen Ländern rund 75 Millionen Euro Drogengeld gewaschen haben. Der „Spiegel“ berichtet, die Gruppe sei von Ermittlern der Zollfahndung Essen enttarnt worden….


Essen in Israel:

Beim Streit um Falafel geht es auch um Identität

In Israel mischt sich die Küche der jüdischen Einwanderer aus aller Welt mit der der Araber. Das ist einerseits eine kulinarische Bereicherung, andererseits ein ewiger Auslöser für heftige Debatten. Seit seiner Gründung wächst Israel dank jüdischer Einwanderer aus aller Welt. Und jeder bringt seine eigenen Rezepte mit – die Aschkenasen aus dem Osten und der Mitte Europas, die Sepharden aus Südeuropa und Nordafrika, die Mizrachim aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie aus Asien. Deren Rezepte vermischen sich mit den traditionellen Gerichten der arabischen Bevölkerung Palästinas. Ein Geschenk für den Gaumen einerseits, Zankapfel der Völker andererseits. Welches Gericht gehört wem? Wer hat es zuerst kreiert?….


Jerusalem:

Revolution an der Klagemauer

Die israelische Organisation Women of the Wall kämpft seit 27 für die Gleichberechtigung von Frauen im Judentum. Für ihren Einsatz wurden sie belächelt, beschimpft – und verhaftet. Unterkriegen ließen sie sich nicht. Jetzt planen Sie eine Revolution: am heiligsten Ort der Juden. Der Kampf ist noch nicht zu Ende. Auch an Pessach beten die Women of the Wall wieder an der Klagemauer. Seit 27 Jahren kämpfen sie hier für Gleichberechtigung. Und in diesem Jahr auch für den traditionellen Priestergruß, den Birkat Kohanim….


„WHAT’S RIGHT?“ ZUR TÜRKEI:

„Wie schön, ein Märtyrer zu sein!“

Erdogan hatte es martialisch angekündigt: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Minarette unsere Bajonette und die Gläubigen sind unsere Soldaten.“ Der türkische Staatspräsident verfolgt seit langem eine missionarische Großstrategie zur islamischen Expansion – zunächst innerhalb der Türkei, zusehends aber auch im Ausland. Daher investiert die Türkei systematisch auch in die Missionierung Deutschlands….


Israel:

Holocaustgedenktag mit Doppelbedeutung

Anfang Mai gedenken Israelis des Holocaust und des Widerstandes gegen die Judenvernichtung. Das Land hält inne und erinnert an die Bedeutung des Staates Israel. Der internationale Holocaustgedenktag wird am 27. Januar begangen, doch in Israel findet der „Tag des Holocaust und des Heldentums“ in diesem Jahr am 4. und 5. Mai statt, entsprechend dem hebräischen Datum des Ausbruchs des Aufstandes 1944 im Warschauer Ghetto. So soll nicht nur der Vernichtung in den Gaskammern gedacht werden, sondern auch des Widerstandes. Diese doppelte Bedeutung soll den Weg zum jüdischen Staat weisen, der nur drei Jahre nach dem Ende der Scho‘ah entstand. Israel versteht sich als Zufluchtsort für verfolgte Juden aus aller Welt und als Garant dafür, dass eine Massenvernichtung von Juden wie in Nazi-Deutschland heute nicht mehr möglich sei….


Ess-Kultur:

Israelisches Kochbuch preisgekrönt

Der angesehene „James Beard Award“ für Kochbücher und kulinarische Bildung geht in diesem Jahr an den amerikanisch-israelischen Koch Michael Solomonov. Er besitzt das berühmte Restaurant „Zahav“ (hebräisch für „Gold“) im US-amerikanischen Philadelphia. Den Preis, der als „Oscar für Kochbücher“ gilt, erhält er für sein neues Kochbuch „Zahav: A World of Israeli Cooking“ („Gold: Die Welt der israelischen Küche“)….


MHALLAMIYE-KURDEN

„Ihre Verachtung für uns ist grenzenlos“

Unlängst wurden in Berlin bei einer Razzia acht Männer festgenommen, die dem kurdischen Al-Zein Clan zugerechnet wurden. Es ging um einen Raubüberfall im KaDeWe, Schusswaffen und einen gescheiterten Auftragsmord. Ein bezahlter Killer des Clans hat offenbar ausgepackt, nachdem er einen Mann im letzten Herbst lediglich in den Hintern geschossen, nicht aber, wie bestellt, ermordet hat, weshalb er vom Clan bedroht wurde. Das klingt filmreif und unglaublich. Es ist höchste Zeit, dass endlich einmal eingegriffen wurde. Die Clans haben in Deutschland längst alle Linien überschritten, ihre Verachtung für den Rechtsstaat und unsere Gesellschaft ist grenzenlos. Sie fühlen sich allmächtig und werden darin vom deutschen Staat auch kaum gebremst, weder in Berlin, noch anderswo….


Vor den Wahlen in Iran:

Rouhani allies make modest gains in Iran run-off election

Moderate candidates allied to President Hassan Rouhani came out strongest in a second round of parliamentary elections in Iran, unofficial results showed on Saturday, but they appeared unlikely to win an overall majority. The results, if confirmed, suggest Iran’s next parliament will be more supportive of Rouhani’s drive for economic reforms, but conservatives will remain a powerful force and could limit the prospects for social change….


Black Banner at the gates of Europe:

Libya and the Islamic State crisis

At a meeting of G5 world leaders in Hanover, Germany, this week, a proposal was raised for US warships to join vessels of EU navies off the coast of Libya. Their mission would be to help slow the flow of migrants from Africa. They would also be responsible for guarding the southern tip of Europe from seaborne terrorist attacks. Such a notion, unimaginable a few years ago, is now very much in the range of possibilities. British Defense Secretary Philip Hammond this week noted that his government did not “rule out” the possibility of a ground forces deployment into Libya, to combat the threat of Islamic State….


US-Wahlen:

‚Ban anyone from Middle East – but not Israelis,‘ says US Senate candidate

A Republican candidate for the United States Senate seat from Florida is advocating a ban on all people from the Middle East – with the exception of Israelis. The candidate, Carlos Beruff, made the remarks in a speech before Republican Party members earlier this week. It was reported by the Sun Sentinel newspaper as well as the online news site Salon. “I think our immigration department is broken. And I don’t think it’s safe to allow anybody from the Middle East into this country,” Beruff was quoted as saying….


Hilfsorganisation:

ZAKA founder explains why Haredim entering the workforce is a Torah value

ZAKA chairman Yehuda Meshi Zahav, a former haredi anti-Zionist militant, now takes aim at some in the Ultra-Orthodox leadership. ZAKA chairman Yehuda Meshi Zahav describes sparingly and with restraint the things he and thousands of his volunteers at ZAKA do. ZAKA is a haredi (ultra-Orthodox Jewish) organization that rescues, identifies, and traces Jewish disaster victims in Israel and all over the world under sometimes virtually impossible conditions. Such a mission requires love of one’s fellow man, great empathy, faith, and a belief that good will come of it. It requires Zahav, a man with impeccable curly white payess (sidecurls)….


ESC in Stockholm:

Palestine, Daesh(i) flags banned from Eurovision song contest

If there ’s exitment and anticipation in the air, if there’s about to be an explosion of glitz and glamor, you know what that means – the Eurovision song contest is upon us. The annual display of over-the-top kitsch is just less than two weeks away, but if you are one of the lucky ones who will be attending the extravaganza at Ericsson Globe in Stockholm, don’t bother taking your flags of Palestine or Islamic State. The venue hosting the contest published the European Broadcasting Union’s guidelines on spectator conduct which includes an “official flag policy.” The EBU is the consortium of public television networks in Europe that will be producing the show….


Detmold:

94-year-old Admits He Served in Auschwitz, Apologizes to Holocaust Survivors

A 94-year-old former SS sergeant admitted in court Friday that he had served as an Auschwitz death camp guard, apologizing to Nazi Holocaust survivors looking on in a German courtroom that even though he was aware Jews were being gassed and their corpses burned, he did nothing to try to stop it. Reinhold Hanning told the Detmold state court that he had never spoken about his wartime service in Auschwitz from January 1942 to June 1944, even to his family, but wanted to use his trial as an opportunity to set the record straight….


Israel Reisen:

In tourist-friendly Ashdod, where the coastline has witnessed Israel’s history since Jonah

When cruise ships dock at Ashdod, and passengers disembark for a look at Israel’s fifth largest city, their first stop is often Yona’s Hill (Givat Yona). For it is on Givat Yona, today the site of a delightful overlook, that the prophet Jonah was buried well over two thousand years ago. True, tradition places his burial site both in Jaffa and the Galilee. But it is only in Ashdod that a tomb many hundreds of years old, and inscribed with the words “Yunis the Prophet is buried here,” was discovered. (Unfortunately, in the early 1960’s a group of Jerusalemites destroyed the tomb. They replaced it with a plaque that reads: Yona (Jonah) son of Amitai, Prophet, which is now the shady overlook’s main feature)….


Neues von Daesh(i): (mit Video)

Footage shows Daesh(i) fighters scrambling for rockets, fleeing battle

New footage claiming to show Islamic State fighters in battle reveals confusion and retreat as they take on Kurdish peshmerga troops in northern Iraq. The video, which Vice News says was taken from the headcam of an IS fighter killed in March during a battle some 50 kilometers (30 miles) from the city of Mosul, which has since June 2014 been in Islamic State hands….

Hier das Video!


Belgien:

As Jews flee Belgium, a seder marks a family exodus

I was feeling nervous about coming to Brussels for seder with my family. Making the 130-mile trip there from my home in Amsterdam meant taking my 5-month-old son on a train that last year saw an attempted jihadist attack, and into a city that is still reeling and on alert from the March 22 Islamist bombings that killed 32 people. I wasn’t worried about terrorism, though. Having experienced, by the time I turned 19, two intifadas and the Gulf War missile attacks in my native Israel, I was pretty much immune to terrorism’s psychological effects….